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E_1935_Zeitung_Nr.028

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AUTOMOBIL-REVUE

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N° 28 - 193 5 AUTOMOBIL-REVUE Alpenstrassenlnitiative. Neue Unterhandlungen im Bundeshaus. Am 28. März tagte unter dem Vorsitz von Nationalrat Hardegger, in Anwesenheit von Bundesrat Etter, die nationalrätliche Kommission für die Vorlage zur Alpenstrasseninitiative. Nach der früher gemachten Anregung von Nationalrat Gadient war eine Vertretung des Initiativkomitees zur Besprechung eingeladen worden. Am folgenden Tage konnte man in einem Teil der Presse vernehmen, dass «man im Initiativkomitee bereit wäre, einen Zuschlag von vier Rappen auf den Benzinzoll anzunehmen ». Von den 150 000 Schweizer Bürgern, die seinerzeit das Volksbegehren unterschrieben, werden sich nicht wenige gewundert haben, dass das Initiativkomitee seit dem 9. März eine solche Wandlung durchgemacht und die Interessen der in den Verbänden vereinigten Strassenbenützer kompromittiert hat. Sie dürfen beruhigt sein: die Meldung war falsch! Die Vertretung des Initiativkomitees bestand aus den Herren Regierungsrat Bösiger (Bern), Dr. Ehrensperger (Zürich), Prof. Delaquis (Genf), Dr. Gubler (Basel), Nationalrat Stadler (Uster) und Dir. Primault (Bern). Es wurden der nationalrätlichen Kommission nochmals mit aller Deutlichkeit die Argumente vorgeführt, die das Initiativkomitee veranlasst haben, am 9. März am Wortlaut des Volksbegehrens in vollem Umfange festzuhalten. Dabei äusserte einer der Vertreter des Initiativkomitees als seine persönliche Meinung die Ansicht, dass eine geringe Erhöhung des Benzinzolls tragbar wäre. Er tat dies, indem er seine Aeusserung ausdrücklich als persönliche Ansicht bezeichnete und ebenso ausdrücklich beifügte, dass dies nicht die Auffassung des Initiativkomitees sei. Wie daraus die Pressemeldung entstehen konnte, aus der jedermann den Eindruck gewinnen musste, das Initiativkomitee habe seine Zustimmung zu einer Benzinzollerhöhung von vier Rappen gegeben, ist eine Sache für sich. Wer die Absicht merkt, muss wohl oder übel verstimmt werden. Jedenfalls wurde damit den Leuten, die immer noch auf einen Kuhhandel hoffen, ein schlechter Dienst geleistet. Mit jeher persönlichen Aeusserung ist die Stellung des Initiativkomitees in keiner Weise präjudiziert, und so lange im Bundeshaus dieselbe Haltung eingenommen wird wie jetzt, hat das Initiativkomitee kaum Anlass, seine Hefte zu revidieren. Was am 9. März galt, als das Initiativkomitee dem Bundesrat erklärte, es werde am Wortlaut der Initiative festgehalten, weil der Bundesbeschluss nach Inhalt und Deckungsfrage nicht befriedige, ist auch heute noch geltend. Im Anschluss an die Anhörung der Vertreter des Initiativkomitees hat die nationalrätliche Kommission dem bundesrätlichen Entwurf zugestimmt, mit einer geringen, unwesentlichen Abänderung, indem die Dauer für die Geltung des Bundesbeschlusses von zehn auf zwölf Jahre verlängert würde. Das ist, wie gesagt, von wesenloser Bedeutung im Vergleich zu den Grundprinzipien der Initiative. Vor allen Dingen hat die nationalrätliche Kommission nicht berücksichtigt, dass die Initianten nicht blöss den Ausbau der Alpenstrassen wünschen, sondern auch den der Zufahrtsstrassen, auch, ausserhalb des Alpengebietes. Zweitens wollen die Initianten keine Befristung der Bundeshilfe, sondern andauernd eine stärkere Beteiligung des Bundes am Strassenbau, weil die Kantone mit ihrem Benzinzollviertel einfach nicht mehr mitkommen bei der Ausgestaltung ihrer Strassen und der Rückstand gegenüber dem mit uns in der Fremdenwerbung konkurrierenden Ausland immer grösser wird. Drittens wollen die Initianten die Mehrkosten aus den gegenwärtigen Benzinzollerträgen aufgebracht wissen und nicht eine einzelne Klasse von Schweizer Bürgern — die Motorfahrzeugbesitzer — mit den Kosten für etwas belasten, das der allgemeinen Volkswirtschaft, insbesondere dem Fremdengewerbe, zugute kommt. Und viertens wollen-sie dadurch, dass der Anteil des Stellung einnehmen. Mari würde ihm vorwerfen: Ihr habt die Initiative angetrieben, und nun habt ihr uns eingebrockt, dass wir einen höheren Benzinzoll bezahlen müssen für eine Sache, die nicht uns, sondern die Allgemeinheit angeht! 0 Der Vortritt von rechts. (Aus dem Bundesgericht.) Bei der Kreuzung der Strasse 1. Klasse Dombresson-Valangin mit dem Weg Engollon-Villars ereignete sich im Dezember 1934 ein Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Radfahrer, der den Tod des letzteren zur Folge hatte. Der Automobilist fuhr im massigen Tempo (40 km) von Dombresson jnach Valangin gegen die Strassenkreuzung izu, deren Einmündung auf der rechten Seite ;für ihn der hohen Strassenböschung wegen unsichtbar war. Der Radfahrer kam langsam von rechts den Weg herunter, erreichte die Kreuzung vor dem Auto und bog, als er dessen ansichtig wurde, nach rechts in die Strasse ein. In der Annahme, der Radfahrer wolle gleichfalls auf der Strasse nach Valangin fahren, wollte der Automobilist vorfahren, weshalb er Gas gab und etwas nach links hielt. J)er Radfahrer aber, der eigentlich weiterhin dem Wege nach Villars folgen wollte, bog gerade in diesem Augenblick nach links ab, obschon er schon etwa 7 Meter auf der Strasse zurückgelegt hatte. Die iFolge war der verhängnisvolle Zusammenstoss. Der Automobilist wurde vom Polizeigericht des Val de, Ruz unter Zubilligung des bedingten Straferlasses zu 100 Fr. Busse verurteilt. Das Strafurteil führte aus, der Verunglückte habe die Strasse kreuzen wollen und sein anfängliches Einbiegen nach rechts in diese Strasse sei nur eine Reflexbewegung beim Gewahrwerden des Autos gewesen. Da es sich nicht um eine Hauptstrasse handle, habe der von rechts kommende Radfahrer den Bundes am Benzin mit 20 Millionen Franken fix und nicht durch eine prozentuale Quote festgelegt wird, verhüten, dass der Bund wei-. tere Benzinzollerhöhungen vornimmt, nachdem dieser Zoll nahezu 200 % des Wertes der Ware franko Schweizer Grenze beträgt und unser Automobilwesen bereits derart mit Lasten belegt ist, dass eine weitere Abnahme des Motorfahrzeugbestandes zu erwarten ist. Allen diesem Umständen trägt der bundesrätliche Entwurf keine Rechnung und der neueste nationalrätliche Beschluss ebenso wenig. Er ist also « nach Inhalt und Deckungs- Vortritt gehabt; hätte das Auto wegen der Strassenkreuzung verlangsamt, wäre der frage» genau so unbefriedigend wie am Zusammenstoss vermieden worden oder doch 9. März, als das Gesamtinitiativkomitee beschloss, am Wortlaut des Volksbegehrens ren hätte der Angeklagte zum Abstoppen weniger schwer gewesen. Anstatt vorzufah- festzuhalten und dies dem Bundesrat in deutlichster Form kundwerden Hess. Und da sich gegen Art. 25 Absatz 1 des Motorfahrzeug- bereit sein sollen. Sein Verhalten verstosse die Situation nicht geändert hat, würden alle, gesetzes, wonach der Führer sein Fahrzeug die das Volksbegehren unterzeichneten, es ständig beherrschen und die Geschwindigkeit nicht verstehen — ja, die in den Verbänden den gegebenen Strassen- und Verkehrsverhältnissen anpassen solle, ferner gegen Art. geeinigten Strassenbenützer müssten sich direkt verkauft fühlen, w,ürde nun das Initiativkomitee ohne jede Motivierung eine andere und ^Kreuzungen hat der Führer die 27) Absatz 1 MFG: «Bei Strassengabelungen Ge- schwindigkeit seines Fahrzeugs zu massigen und einem gleichzeitig von rechts kommenden Motorfahrzeug den Vortritt zu lassen.» In Gutheissung der vom Verurteilten eingereichten Kassationsbescnwerde hat der Kassationshof des Bundesgerichtes am 25. März das .neuenburgische Straf urteil aufgehoben. Es handelt sich bei der Strecke Dombresson-Valangin nicht um eine als Hauptstrasse gekennzeichnete Strasse; Art. 27 Absatz 2 MFQ, wonach das auf der Hauptstrasse verkehrende Motorfahrzeug den Vortritt hat, kommt also hier nicht zur Anwendung. Auf andern Strassen hat der Führer nach Artikel 27 Absatz 1 MFQ «einem gleichzeitig von rechts kommenden Motorfahrzeug» den Vortritt zu lassen. Im vorliegenden Falle nimmt das Polizeigericht an» dieses Vortrittsrecht stehe auch einem von rechts kommenden, Radfahrer zu und es folgt damit der Auffassung, die in einem Kreisschreiben des eidg. Justiz- und Polizeidepartements an die Kantonsregierungen vom 27. März 1934 vertreten ist. Das MFG spricht sich darüber nicht deutlich aus. Artikel 27 ordnet den Vortritt unter Motorfahrzeugen, Artikel 30 besagt, dass diese Vorschrift sinngemäss auch für die Radfahrer gelte, Artikel 33 Absatz 2 bestimmt dasselbe für Fahrzeuge mit Tierbespannung, Handkarren und Zugwagen, Artikel 34 Absatz 2 für Reiter und. Viehherden. Damit ist nach dem Wortlaut immer nur der Vortritt unter einer der genannten Kategorien von Strassenbentitzern geregelt, nicht aber der Vortritt unter verschiedenartigen Fahrzeugkategorien. Es lag aber doch in der Absicht des Gesetzgebers, das Vortrittsrecht im allgemeinen zu regeln, wie es das Verkehrs* bedürfnis erforderte und darum gilt die Regel auch zwischen Motorfahrzeugen einer* seits und andern Fahrzeugen anderseits, so dass der Radfahrer in der Tat den Vortritt hatte. Indessen durfte der Automobilist nach dem Einbiegen des Radfahrers annehmen, dieser wolle auch der Strasse folgen und dann war er auch berechtigt, den Radfahrer nach der Strassenkreuzung zu überholen, denn er konnte nicht annehmen, dieser werde einige Augenblicke später doch noch vor ihm die Strasse zu kreuzen versuchen. Der begreifliche Irrtum des Automobilisten schliesst jede strafrechtliche Schuld aus, was zum Freispruch führt. Wp. wir fabrizieren auf Jeden Wagen das passende Kühlernetz I Neuestes Hochleistungs-Element t Filial-Eröffnung in Bern o. R. p. + Pat. 651318 134460 651319 163296 2 Jahre Garantie Zu Konkurrenzpreisen Gebr. A. & P. KAESERMANN, BERN Telefon 29.664 Reinigen v. verstopften Kühlern m.SpezIalmasch. Autoabbruch Bern-Osterm und igen, Hans Zysset liefert Ihnen sofort gebrauchte Bestandteile, wie: Motoren, Getriebe, Achsen, elektrische Apparate für alle Arten und Marken, Standmotpren für Landwirte fertig mit Gestell und Rädern. 11377 Teleph. 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