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E_1935_Zeitung_Nr.029

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N° 29 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE 11 beim letztjährigen Alfa Romeo erhöht. Infolge der neuen, jetzt gültigen Rennformel sei aber die Leistung wieder auf 90 PS pro Liter heruntergesunken. Können Sie mir sagen, was da richtig ist und welche Leistung die letztjährigen Renntnotoren der verschiedenen Firmen im Verhältnis zu ihrem Zylinderinhalt herausbrachten?. B. Z. in D. Antwort: Es trifft wohl zu, dass die gegenwärtige Rennformel, die nur das Maximalgewicht begrenzt, weniger Anlass zur Hochzüchtung der spezifischen Motorleistung gibt als etwa die Formel, die den Zylinderinhalt nach oben begrenzt. Tatsächlich dürften auch die gegenwärtigen Grand-Prix- Rennwagen immer über eine etwas geringere spezifische Leistung verfügen, als die Rennwagen früherer Jahre. Genaue diesbezügliche Angaben liegen jedoch nicht vor. Nur «hinten herum» oder als Vermutungen sind die Zylinderinhalte -und Bremsleistungen der letztjährigen Grand-Prix- Rennwagen bekannt geworden, während die Konstrukteure darüber strengstes Stillschweigen wahrten. Urspünglich wollte man wissen, dass der Zylinderinhalt des Mercedes-Benz-Rennwagens etwas über 3 Liter und derjenige des Union-Rennwagens gegen 4 Liter betrage, wobei beiden Wagen eine ungefähr gleiche Leistung von rund 300 PS zugesprochen wurde. Nach den neuesten inoffiziellen Angaben soll der Mercedes-Benz-Achtzylinder 3920 ccm und der Auto-Union-Sechzehnzylinder- Motor 4400 ccm Zylinderinhalt aufweisen, während die Bremsleistung 350, bzw. 380 PS beträgt. Die Leistung pro Liter Zylinderinhalt würde demnach bei diesem Wagen 89, bzw. 86 Brems-PS betragen. Wie gesagt, handelt es sich dabei nur um mutmassliche Werte. Bei angeblich 2900 ccm Zylinderinhalt und 250 Brems-PS wäre danach weiter der Alfa Romeo 1934 auf 86 PS pro Liter und der Maserati-16-Zylinder 3 Liter auf 70 PS gekommen, während andererseits schon im Jahre 1927 Delage seinen famosen Zwölfzylinder mit 1500 ccm und 150 Brems-PS, also 100 PS pro Liter herausbrachte. Nicht weniger wichtig, als dass ein Rennwagen eine hohe Leistung besitzt, ist aber auch, dass er am Ziel ankommt. Je mehr PS ein Konstrukteur (hauptsächlich durch Erhöhung der Kompression und der Tourenzahl) aus einem Motor von bestimmter Grosse herausquetscht, um so mehr setzt er eich auch dem Risiko von Pannen aus. Gerade die gegenwärtige Rennformel gestattete es, zur Abwechslung wieder einmal, Motoren von grösserer Zuverlässigkeit zu bauen. Wenn damit die spezifische Leistung im Durchschnitt auch etwas gesunken sein dürfte, so bedeutet das keinen Rückschritt in der technischen Entwicklung, sondern nur die Anpassung an eine neue Aufgabe, durch deren Lösung Fortschritt auch weiterhin gedient ist. -at- Zürcherische Abstimmungsvorlagen. Nächsten Sonntag, den 7. April finden im Kanton Zürich die Wahlen des Kantonsrates und des Regierungsrates statt. Daneben sind leider die übrigen zur Abstimmung gelangenden Vorlagen etwas weniger beachtet worden, insbesondere die Vorlagen über die Abänderung der verschiedenen Prozessgesetzet Bereits in der letzten Nummer der «Automobil- Revue» wurde mitgeteilt, dass an der Generalversammlung der Sektion Zürich des A. G. S. eine Resolution einstimmig angenommen wurde, wonach allen Verkehrsinteressenten die Verwendung der Vorlage über die Abänderung des Gesetzes betreffend das Gerichtswesen im allgemeinen empfohlen wurde. Am kantonalen Parteitag der Freisinnigen Partei des Kantons Zürich vom 80. März wurde diese Vorlage ebenfalls behandelt und Rechtsanwalt Badertscher nahm dort neuerdings als Vertreter der Verkehrsinteressenten Stellung gegen diese Vorlage wie auch Herr Dr. H. F. Pfenninger, Professor des Strafrechtes an der Universität Zürich. In der «N. Z. Z.» sind in der Berichterstattung über den Parteitag die. Argumente gegen diese Vor- 1 läge mit keinem Wort erwähnt worden, so dass es sich empfiehlt, in der «Automobil-Revue» als Fachorgan kurz das Wesentliche aus dem Referat von Rechtsanwalt Badertscher widerzugeben. Die Opposition der Verkehrsinteressenten richtet sich dagegen, dass im Gegensatz zum bisherigen Zustande die fahrlässigen Tötungen in Zukunft nicht mehr durch das Schwurgericht, sondern durch die Bezirksgerichte abgeurteilt werden sollen. Die Liga der Verkehrsinteressenten des Kantons Zürich hat in einer Eingabe an den Kantonsrat dringend von einer solchen Abänderung gewarnt. Die warnende Stimme wurde nicht gehört und es darf deshalb nicht erstaunen, wenn die Verkehrsinteressenten nun die Verwerfungsparole gegen das Gesetz ausgegeben haben. Es ist unbestritten, dass die zürcherischen Bezirksgerichte und das züreherische Obergericht ausserordentlich überlastet sind. Die Vorlage wollte deshalb gewisse Entlastungen schaffen, muss aber sonderbarerweise selbst zugeben, dass durch die Ueberweisung der fahrlässigen Tötungen an die Bezirksgerichte eine Mehrbelastung der Gerichte entsteht. Der Grund, warum in Zukunft fahrlässige Tötungen durch die Bezirksgerichte beurteilt werden sollen, ist zweifellos darin zu suchen, dass seitens der Staatsanwälte eine Opposition gegen das Schwurgericht besteht, weil gelegentlich, entgegen der Auffassung des Staatsanwaltes, ein Angeklagter freigesprochen wird. Die Belastung der Bezirksgerichte und insbesondere des Obergerichtes bringt es mit sich, dass.bei Verkehrsunfällen Zeugen durch das urteilende Gericht nicht mehr einvernommen werden, sondern dass lediglich nur an Hand der schriftlichen Zeugenaussagen (Papierprozess) geurteilt wird. Dass ein solches Verfahren, insbesondere bei Verkehrsdelikten, nie zur Feststellung der objektiven Wahrheit führen kann, sollte ernstlich keinem Zweifel unterliegen. Der Richter kann die Glaubwürdigkeit eines Zeugen unmöglich an Hand einer schriftlich niedergelegten Zeugenaussage beurteilen. Wenn der Zeuge nicht selbst vor dem Richter erscheint, so dass er feststellen kann, dass es sich um eine geistig beschränkte Person handelt, wird er eben im Papierprozess mangels Kenntnis der Person des Zeugen dieses schriftlich nieder-: gelegte Zeugnis als unumstösslich ansehen und gestützt hierauf den Täter verurteilen. Von Seiten der Anhänger der Vorlage wurde darauf hingewiesen, dass das Bezirksgericht und das Obergericht auf Antrag der Verteidigung hin die Zeugen nochmals einvernehmen könne. Wer aber die zürcherische Gericbtspraxis kennt und die Belastung unserer Gerichte, weiss zur Genüge, dass solchen Anträgen, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht entsprochen wird. Ebenso unhaltbar war die Behauptung eines in der Strafverteidigung wenig versierten Anwaltes, die Bezirksgerichte würden bei Verkehrsunfällen regelmässig einen Augenschein vornehmen. Diese Augenscheine sind eine Seltenheit und dürften nicht einmal In einem Prozent der abgeurteilten Fälle stattfinden. Den Verkehrsinteressenten wurde auch zum Vorwurf gemacht, sie möchten deshalb die Aburteilung durch das Schwurgericht, weil unter den Geschworenen Automobilisten seien Und sie deshalb eine günstige Beurteilung erwarten dürfen. Dieser Vorwurf ist absolut unangebracht, denn es ist nicht unbillig, wenn die Beurteilung irgend eines Streitfalles durch sachverständige Richter verlangt wird. Aus diesem Grunde wurde im Kanton Zürich das Handelsgericht geschaffen, indem neben den Berufsrichtern sachverständige Richter mitwirken, und zwar anerkanntermassen mit sehr gutem Erfolg. Die Mitwirkung eines Automobilisten unter den Geschworenen bedeutet übrigens nicht immer eine Besserstellung des Angeklagten, sondern sehr oft das Gegenteil. Man versuchte auch für die Vorlage zu gewinnen, indem man darauf hinwies, dass bei der Beurteilung durch die Bezirksgerichte die Berufung an das Obergericht möglich sei, während gegen Schwurgerichtsurteile nur die Kassation zulässig sei. Wenn man die ausserordentlich starke Belastung der Strafkammer des zürcherischen Obergerichtes kennt, so weiss man auch genau, dass dieses Rechtsmittel so gut wie aussichtslos ist. Immer und immer wieder erlebt man, dass vorgängig der Berufsverhandlung der Referent Verteidiger zum Rückzug der Berufung zu bewegen versucht mit der Begründüng, die Berufung sei aussichtslos, das Obergericht habe sich bereits sein Urteil gebildet. Man urteilt also, bevor man überhaupt den Verteidiger mit seinen Argumenten gehört hat. Besonders schwer wirkt sich die Neuregelung für den wirtschaftlich Schwachen aus. Im Verfahren vor Schwurgericht ist jedem Angeklagten von Gesetzes wegen ein amtlicher Verteidiger beizugeben, nicht aber im Verfahren vor Bezirksgericht. Der Arbeiter, der Berufschauffeur, der sich keinen Verteidiger leisten kann, wird also gegenüber dem bisherigen Verfahren ganz erheblich benachteiligt. Rechtsanwalt Badertscher vertrat lediglich nur die Interessen und die Auffassungen, der Verkehrsinteressenten, während dann Professor Dr. Pfenninger das jetzige Gerichtsverfahren im allgemeinen kritisierte. Der Beifall, der den Ausführungen von Rechtsanwalt Badertscher zuteil wurde, war wohl ein deutlicher Beweis dafür, dass trotz des Mehrheitsbeschlusses ein Grossteil der Parteimitglieder seinen Ausführungen beipflichtete, sich aber dann doch scheute, aus parteipolitischen Gründen daraus die nötige Konsequenz zu ziehen, und dem Verwerfungsantrag beizustimmen. T. C. S. Autosektion St. Gallen-Appenzell Einladung zur ordentlichen Generalversammlung Sonntag, den 7. April 1935, nachmittags 3 Uhr, im Restaurant «Hof», Hofiplatz, Wil. Traktanden: 1. Wahl der Stimmenzähler. 2. Vorlage des Protokolls der letzten Generalversammlung. 3. Jahresbericht 1934. 4. Vorlage der Jahresrechnung 1934. 5. Bericht der Kontrollstelle. 6. Festsetzung der Sitzungsgelder und Reiseentschädigung für, den Vorstand und. die Subkommissionen. 7. Festsetzung der Entschädigung an den Kassier. 8. Festsetzung der Rückvergütung an die Ortsgruppen. 9. Publikationsorgan. 10. Festsetzung des Jahresbeitrages pro 1936. 11. Budget pro 1935. 12. Wahlen: a) des Präsidenten; b) derjenigen Vorstandsmitglieder, welche nicht als Ortsgruppenpräsident von Amtes wegen dem Vorstand angehören; c) der Rechnungsrevisoren. 13. Bestimmung des Ortes der nächsten Generalversammlung. 14. Allgemeine Umfrage. AUTOSEKTION BERN. Generalversammlung. Die acn 1. April 1935 im Bürgerhaus unter dem Vorsitz von Fürsprech Baumgartner abgehaltene Generalversammlung genehmigte einstimmig das Protokoll der letztjährigen Hauptversammlung. Oppositionslos wurde auch der Jahresbericht genehmigt. Die der Versammlung bekanntgegebene Jahresrechnung vermittelte einen klaren Ueberblick über die finanziellen Verhältnisse der Sektion, denen ein recht gesunder Status zugrunde liegt Einstimmig wurde auch diesem Traktandum zugestimmt und den verantwortlichen Funktionären Decharge erteilt Der seitens des Vorstandes gemachte Vorschlag, den Jahresbeitrag in der bisherigen Höhe beizubehalten, fand ebenfalls einhellige Anerkennung. Bei 28.000 Fr. Einnahmen und 26.500 Fr, Ausgaben, beliebte auch der Voranschlag pro 1935. Ing. Platel orientierte die Mitglieder über das diesjährige Tourenprogramm, in welchem neben einer Wohltätigkeitsfahrt vorgesehen sind: Ein Ausflug an die Riviera, eine Fabrikbesichtigung (wahrscheinlich Pneufabrik) und eventuell eine Tessinerfahrt. Herr Waeckerlin, der rührige Vergnügungsminister der Sektion, gab Auskunft über das Unterhaltungsprogramm, in dessen Rahmen vorgesehen sind: Eine Schnitzeljagd und als Novität ein Sommernachtfeet in der K.W.D. Die traditionelle Chilbi soll mit einer Zielfahrt verbunden werden, während aus organisatorischen Gründen vorgesehen ist, das übliche Jahresfest eventuell schon im November statt im März durchzuführen. Als neue Vorstandsmitglieder wurden genehmigt: Klemm Oskar und Direktor Kauer. Unter Traktandum «allgemeine Umfrage» wurden aus dem Kreise der Versammlung verschiedene. Anregungen gestellt. Einstimmig beschloss diese, dass der Vorstand im Genfer Zentralsitz vorstellig werde, damit der Strassenhilfedienst auf der Strecke Bern-Thun-Ihterlaken bereits auf den 15. April, in Anbetracht des grossen Reiseverkehrs über die Ostertage, aufgenommen werden könne. Der Vorsitzende konnte noch eine Reihe anderer Anregungen entgegennehmen und bevor er das Wort dem bekannten Ballon-Fahrer Dr. Tilgenkamp zu seinen interessanten Ausführungen über die letztjährige Gordon-Bennett-Wettfahrten erteilte, sprach er allen Funktionären, die sich um die Sache der Sektion verdient gemacht haben, in seinem Namen wie in demjenigen der Versammlung für ihre treue Arbeit den besten Dank aus. Alsdann startete Dr. Tilgenkamp uu seinem unterhaltenden Vortrag über die abenteuerliche, doch sportlich hochinteressante Ballonfahrt nach Russland. Das grosse- Interesse, das dem Referenten swtens der Versammlung entgegengebracht wurde, dokumentierte sich darin, dass die zahlreich erschiene-• STRASSENAUSKUNFTSDIENST DES TOURING-CLUB DER SCHWEIZ Ponlarlii Waltare Auskünfte (furch T.C.S. Off/«* Gent Tel. 43344 Zürich Tel. 3264« nen Anwesenden aufmerksam seinen interessanten und» in flottem Tempo vorgetragenen Auführungen bis Mitternacht folgten. -my- A.US den Verbänden CHAUFFEUR-CLUB LUZERN Monatsversammlung Samstag, den 6. April 1935, abends 20.30 Uhr, im Clublokal Rest. Weisses Schloss. In Anbetracht der wichtigen Traktanden dieser Versammlung werden alle unsere Kollegen ersucht, recht zahlreich an derselben zu erscheinen. Zur Verhandlung kommt u. a. auch unser Familienausflug nach Engelberg. Sodann haben wir auch Stellung zu nehmen in Sachen Verkehrsteilungsgesetz. Weiter werden alle unsere Kollegen ersucht, ihren Halbjahresbeitrag einzubezahlen, um sich selbst und unserm 1. Kassier Unannehmlichkeiten zu ersparen. Veranstaltungen. 3. Schweiz. Verkehrskongress in Montreux. Der diesjährige Schweiz. Verkehrskongress wird vom 12.—14. April in Montreux zur Durchführung gelangen. Während die erste Veranstaltung in Zürich vom Jahre 1933 sich mehr wissenschaftlichen •Verkehrsfragen widmete und der letztjährige Berner Kongress die politische Seite der verschiedenen Verkehrsprobleme abzuklären versuchte, wird die 'diesjährige Versammlung in Montreux sich vor al lern mit praktischen Problemen über die vielen zur Diskussion stehenden Verkehrsfragen beschäftigen. Das Hauptreferat hält der an der E. T. H. dozierende Nationalökonom und Betriebswissenschaftler Prof. Dr. Böhler über das Tarifproblem, womit eines der heikelsten und schwierigsten Kapitel der aktuellen Fremdenyerkehrspolitik angeschnitten wird. Prof. Muret (Lausanne) wird sich über die kulinarischen Besonderheiten auslassen, und es dürfte dieser Referent zusammen mit dem Rapport von Dr. Feigst, Vizedirektor des Eidg. Amtes für Landwirtschaft, eine der dringendsten Fragen unserer zur Zeit so brennenden Wirtschaftspolitik anpacken, nämlich: Wie schaffen wir unserer Landwirtschaft vermehrten Absatz für ihre Produkte? Eine 3. Diskussionsgruppe befasst sich mit der Auslandsverkehrswerbung, indem die Chefs der S. B. B.-Agenturen in Paris, Berlin und Rom über die Fremdenverkehrswerbung in Frankreich, Deutschland und Italien sprechen werden. Herr Aeberhard wird die Automobilpropaganda behandeln, während folgende Sprecher über die einzelnen durch sie vertretenen Fachgruppen referieren werden: F. Borter, Wengen (Schweiz. Hotellier- Verein), Paschoud (Generaldirektor der Bundesbahnen), Ch. Butticat (Präsident der Hotelier- Schule) und M. Baumann (Generalsekretär der Union Helvetia). Weitere" Diskussionsvoten sind vorgesehen über automobilistische, lokaltouristische Fragen wie über Probleme des Wirtestandes. Das Programm sieht vor: Freitag, den 12. April, 20.30 Uhr: Empfang der Kongressteilnehmer. Samstag, den 13. April, 8.45 Uhr: Kongresseröffnung und anschliessend daran die einzelnen Referate und Diskussionsvoten, während der 14. April verschiedenen Exkursionen reserviert sein soll. In Verbindung mit dem Kongress werden die einzelnen Verkehrs-Verbände traditionsgemäss ihre Versammlungen und Besprechungen abhalten. a Autoverkehr am Zürcher Sechseläuten vom 8. April 1935. Im Einvernehmen mit dem Zentralkomitee der Zünfte Zürichs richtet die Sektion Zürich des A. G. S. an die Motorfahrzeugbesitzer das dringende Ersuchen, ihre Wagen am 8. April, dem Tag des Zürcher Sechseläaitens, nicht im Kreis 1 zu parkieren, damit so der an diesem Tage sehr starke Fussgänger- und Fahrzeugverkehr nicht gehindert und gefährdet wird. Es stehen in den Aussenquartieren der Stadt genügend Parkierungsmöglichkeiten zur Verfügung. An früheren Seohseläuten korint« ferner der Uebelstand konstatiert werden, dass in der innern Stadt Privatautos in belästigender und gefährdender Weise den Zünften auf ihren nächtlichen Ausmärschen folgen. Die Motorfahrzeugbesitzer werden gebeten, von solchem Nachfahren abzusehen. Ferner sind die von auswärts kommenden Motorfahrzeugbesitzer' gebeten, nicht sofort nach Bern digung des nachmittäglichen Zunftumzuges mit ihren Fahrzeugen durch die Innerstadt zu fahren, da sonst die dort in sehr grosser Zahl postierten Fussgänger behindert und gefährdet werden. Jubiläumsfeier der Ae. C. S.-Sektion Zürich. Unter dem Ehrenpräsidium von Oberstlt. Walo Gerber beging am letzten Samstag im Hotel Baur au Lac die Sektion Zürich des Aeroclubs der Schweiz ihr 25. Jubiläum. An der eindrucksvollen Feier nahmen etwa 300 Personen teil, darunter neben den Vertretern der Stadtbehörden und' zahlreicher Aeroelub- und Avia-Sektionen auch Prof. Piccard, Dr. Eckener, Oberst Bardet, der Kommandant der Fliegertruppe. Gberstlt. Santschi, Kommandant der I Sdljffhai Jirano LEGENDE: Geschlossene Stressen HH Nur mit Ketten beiehrbtt Elsenbehnverlade-Statlon * Ketten-Dienst T.C.S. k BaÄmtrupperi, Oberst von Gugelberg. der Begründer des «Ostschweizerischen Vereins für Luftsohifffahrt», aus der die jubilierende Sektion hervorgegangen ist, die Swissair-Direktoren Zimmermann und Mittelholzer, der Doyen der Schweizerflieger, Major Nabholz, und zahlreiche andere Koryphäen der schweizerischen Luftfahrt. Die riesige Arbeit, die die Vereinigung in den 25 Jahren ihres Bestehens zur Förderung des Flugwesens geleistet hat, lässt sich nicht in wenig Worten zusammenfassen. Dr. Erich Tilgenkamp hat zu Anlass der Jubiläumsfeier darüber ein Buch geschrieben, das schon deshalb Bewunderung verdient, weil es in der Rekordzeit von 6 Wochen zusammengetragen wurde. Wir werden auf das Werk, das weit auch in die Ge T schichte der gesamten schweizerischen Luftfahrt hineingreift, noch besonders zu sprechen kommen. Vor der Jubiläumsfeier tagte unter der Leitung des derzeitigen Sektionspräsidenten die Generalversammlung. Der Vorstand wurde einstimmig bestätigt und Direktor Fidler, Chef der Motorfluggnippe, zum Vizepräsidenten ernannt. Als neue Untersektion gehört inskünftig dem Club auch der Verband der Zürcher Segelflieger an. Die Sektion besitzt heute ein Barvermögen von etwa 7000 Franken, dazu Flug-zeuge, Ballons und Hangars in beträchtlichem Wert. Für das Jahr 1937 ist in Dübendorf wieder ein grösseres Flugmeeting geplant, und im kommenden Mai soll auf dem gleichen Fhigplate ein kleiner Fluetag durchgeführt werden. -y- Ch Spuk um den 1. April... Auch in unserm Blatt hat der 1. April sein Unwesen getrieben. Wir hoffen nur, dass Sie unsere letzte Nummer in Anbetracht dieses besondern Datums mit genügender Vorsicht und etwelchem Zweifel durchgelesen haben, und nicht etwa schon Ihren Freunden in allem Ernst von der « autofreundlichen Schweiz » erzählten. Aber eigentlich müsste Ihnen schon die Zusammenstellung der beiden Begriffe « autofreundlich» und «Schweiz» etwas verdächtig erscheinen, denn die beiden Wörter standen sich bestimmt noch nie so nahe; und dass dies nur an einem 1. April geschieht, ist sehr zu bedauern. Velofahrer sollen also unbestraft ihre « Slalomfahften » ganz nach Lust und Laune weiterführen, auf dem Berner Bahnhofplatz wird die Anzahl der Polizisten nicht reduziert werden, Fussgänger können die Strassen kreuzen, wie es ihnen gefade beliebt,; Parkieren in Kurven wird empfohlen und es: ist ferner erlaubt, Schmähbriefe an Behörden zu richten, über das Tram zu lästern usw. Stuck gestattet leider die vorgeschrittene Zeit nicht, die Leitung des Trainings unserer Nachwuchsfahrer zu übernehmen und auch die Auto-Union hat sich über Nacjit wieder anders besonnen. Campbell hat ebenfalls ab-' gesagt, da er befürchtet, die teilweise^ engen Kurven in der Bremgartenrundstrecke mit seinem Koloss nicht meistern zu können. Ferner kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und seinem Roboter. Dieser verlor dadurch das Vertrauen Campbeils, und der «Blaue Vogel» wird ihm leider nicht übergeben werden. Die «Autopogos » sind jetzt schon in fast allen zivilisierten Staaten verboten worden, da sie sich für die Menschheit sehr schädigend auswirken müssten. Erstens wäre eine allgemeine Degeneration zu erwarten, denn kein Gehirn könnte dieses ruckweise Gehüpfe auf die Länge ertragen, ferner wären die Köpfe der « Nichtautopogisten» von dem niedersausenden neuen Verkehrsmittel gefährdet, und sehliesslich dürften sie überhaupt Anlass zu allerhand Missbrauch geben. Das Auto braucht also, nach wie vor keine Konkurrenz zu befürchten. -es. Verantwortliche Redaktion: Dr. A. Büchl, Chefredaktion. (im Militärdienst abwesend.) W. Mafhys. — Dr. E. Waldmeyer. — M. Bolllger. Telephon der Redaktion: 28 222 (Hallwag) Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295.