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E_1935_Zeitung_Nr.032

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26 ÄUTOMOBIL-REVöE

26 ÄUTOMOBIL-REVöE 1935 - J^ 32 Wenn Sie Bedarf an neuzeitlichen Bureaueinrichtungen oder Herrenzimmern haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an mich, ich werde Ihnen eine ausnehmend vorteilhafte Offerte unterbreiten. Ad. Ernst, Möbelfabrik, Holziken (Aargau) Telephon Nr. 92.94 Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners CH Tourlng, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. An der Tamina-Schlycht L « I I Wl AIIII Von den Automobilisten bevorzugtes Haus. Autoboxen. — Zimmer mit fließendem Wasser. Ragaz Feinste Spezialitäten Gedieg. Erfrischungsraum ROMANSHORN Heimeliges Haus, neuzeitlich eingerichtet, Zimmer mit fliessend. Wasser zu Fr. 3.50. — Spezialitäten in Küche und Keller. Garage. Tel. 80.238. F. Bernold. 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Da kann man auch nicht viel entgegnen : auf den glühend heissen Auspuffrohren (worauf die Waren gelegt werden) werden natürlich alle* Bazillen abgetötet. — Also, einmal probieren. N. TlteUte Honte Uten mit dem 7llode~JC, ob Cocktailkonkurrenzen feiner wären als Wohltätigkeitstennismatches — und tausend solche Sachen mehr. Ich wand mich in Schlagworten, fasste alles Gesehene und Gezeigte kurz zusammen : «Schwarz-weisse Schuhe stechen blau-weisse aus, Tutanchamonshawls, einseitig bunt gemustert, sind Ehrensache, als Modefarbe triumphiert ein glutrotes < soleü se couche», Handtaschen müssen mit dem Shawl harmonieren, man verbindet Citronell- Töne mit marineblau, man trägt schwarze Lackbandkappen wie Perücken gearbeitet, helle Mäntel mit dunklen Pelzkragen und Strümpfe mit abschattierter Fersenkante. Man sieht sich die verschieden gross gepunkteten Georgettekleider schon langsam über, verlangt beim Fünfuhrtee statt Kaffee Lindenblütentee und an Stelle eines Cocktail Portoflip. Ein Sommerhermelin ist beinahe obligatorisch. Quickstep und Paso Doble tanzt jedes Kind, weisse Waschledermäntel erinnern an Trenchcoats. Ringe mit auswechselbaren Monatssteinen gibt es in jeder Hotelhalle in den Auslagen, knallgelbe K?rosserien werden beim Concours d'Elegance bevorzugt, und Hundezwillinge sind die Sehnsucht einer jeden mondänen Schonen... Als ich meine Tante Ellen nach drei Tagen wiedersah, fiel ich in Ohnmacht. Sie hatte aMes Gesagte miteinander verwechselt, fuhr in einer glutroten Karosserie mit marineblauen Streifen vor, trug Tutanchamonschuhe, eine helle Perücke mit dunklem Pelzbesatz, hatte am Arm eine Hermelintasche baumeln und sonnte sich in einem knallgelben Georgettekleid, dessen Knöpfe auswechselbare Steine präsentierten. Sie tanzte in Waschlederstrümpfen den « soleilse-couche-step » und goss in den Portoflip... Lindenblütentee! Tante Ellen erregte das denkbar grösste Aufsehen. Ich war floh, völlig gebrochen an Leib tmd Seele, mit dem heiligen Schwur, nie wieder im Leben jemandem Moderatschläge zu erteilen, cpr. „3eAle*, die wU begehen" Ein grosses Modehaus versandte neulich gedruckte Einladungen zu einer Veranstaltung, die man eine auf den Kopf gestellte Modenschau nennen könnte. «Fehler, die wir begehen», war die Devise, und es zeigte sich in der Folge, dass die Sache noch weniger schmeichelhaft war, als schon der Titel verriet. Auf die Empfindlichkeit der zahlreich erschienenen Zuhörerinnen wurde keine Rücksicht genommen. Nirgends sind die Frauen so wissbegierig, zu erfahren, was zur Besserung ihrer äusseren Erscheinung getan werden könnte, als in Amerika, und sie lassen sich zu diesem Behuf sogar Grobheiten sagen. Die Direktricen und Mannequins jenes Modenhauses, welche die Zuhörerinnen über die maisgelben Teppiche in einen runden, bekuppelten, mit Rhododendren geschmückten Raum führten, vereinigten die Würde von Grossfürstinnen mit der amerikanischen Lieblichkeit von Ziegfeld- Girls. Nachdem Gershwins unvermeidliche «Rhapsody in Blue», die den Einzug der Gäste begleitete, verklungen war, ging es los. Eine entzückend feminin aussehende Dame knallte das Sündenregister der modisch beflissenen Ladies über unsere Köpfe hin wie Peitschenhiebe. Wir hätten nie gedacht, dass Frauen so unklug sein könnten, wenn es sich ums richtige Anziehen handelt; aber hier hörten wir, dass es gerade Frauen mit olivenfarbigem Teint sind, die Wert darauf legen, sich in Saphirblau oder in dem jetzt sehr beliebten — aber gefährlichen — Pfauenblau zu zeigen, was die Folge hat, dass sie wie gelbsüchtige Straussvögel aussehen. Damen mit nicht so schlanken Hüften wiegen sich in dem rührend hartnäckigen Glauben, dass diese durch Peplums oder Tunikablusen gestreckt würden, während gerade diese Ladies Peplums und Tuniken nur par distance anschauen dürften. Aehnlich ist es mit den Blusen und Jacken, die mit einer Ascotkrawatte geschlossen sind. Nur ein Schwanenhals vermag sie mit Grazie und Berechtigung zu tragen, ein anderer wird noch kürzer dadurch und lässt das Gesicht zwischen den Schultern versinken wie einen Schilkrötenkopf im Panzer. Die Mode der silbernen Pailetten hat, so führt die Vortragende klagend aus, ihr den Genuss manches ausgezeichneten Menüs verdorben, wenn sie in Restaurants und Kabaretts gezwungen war, alle jene an sich Revue passieren zu lassen, die mit Silberpailetten verderben, was Gott ihnen gegeben hat. Silberpailetten nur für die ganz liljenweisse Haut! Ferner: kleine Frauen sollen es lieber bleiben lassen, aussehen zu wollen wie Melisanden; die geheimnis- und würdevolle Schönheit der grossen Pariser Kleider passt ihnen nicht, und sie tun am besten, aus sich die herzige Taschenausgabe zu machen, die für grosse, gut aussehende Männer immer eine unwiderstehliche Attraktion bildet. Damen mit Wuschelkopf wurde der Kopf gewaschen; wer Privat-Strandbad amBodensee Weekend Ferien Tfelefon: Steckborn N2t!

N°32 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE 27 da glaubt, dass absichtlich absichtlos ver- schickt, einherzehen, als ob ihnen ein Todeswirrte Lockenhaare das Gesicht jünger ma- urteil drohe. Witzige Hüte gehören eben nur chen, der hat einfach sein ABC noch nicht über das Gesicht einer Schelmin, jedenfalls gelernt. Am schlechtesten aber kamen die einer Frau mit Humor. Ernste Schönheiten Hüte weg. Wir hörten, dass der Qrossteil der müssen sich davor hütea Frauen unter den Hüten, die uns Paris Des Jutfots Ostetfatot Ostern bringt jedem von uns etwas Schönes. Die Kinder erwarten den Osterhasen mit seinen Geschenken. Die Erwachsenen freuen sich auf die paar Tage Ausspannung, die ihnen Ostern bringt Die einen unternehmen ihre letzten Skitouren, andere gehen in Wald und Feld. Doch für den Autofahrer hat Ostern noch eine weitere Bedeutung : sie ist für ihn der eigentliche Beginn der neuen Fahrsaison, und so wird sich denn keiner, der ein Auto sein eigen nennt, die Gelegenheit zu einem schönen Osterausflug entgehen lassen. Als Uebergang zwischen Winter and Frühling ist die Landschaft besonders reich an Kontrasten und Schönheiten. Bei tms im Mittelland hat der Winter eben das Feld geräumt und das keimende Leben ist in seinen ersten Anfängen. Die Hochalpen und Pässe sind noch in eine dicke Schneeschicht gehüllt, während im Tessin der Frühling schon mächtig Einzug gehalten hat. Die Wälder beginnen zu grünen und in den Gärten und Anlagen entfalten sich die Kamelien in voller Pracht. So fühlt sich denn zur Osterzeit mancher Autofahrer in unsern südlichen Landesteil hingezogen. Es gibt viele Wege nach dem Tessin, aber ein jeder führt über die Alpen, und die sind noch verschneit. Gleichwohl hat heute der Autotourist zwei Möglichkeiten, um an Ostern schon na.ch dem Süden zu gelangen : den Autoverlad durch den Gotthard und die ganzjährig geöffnete Julierroute. Wählt man den ersten Weg, so fährt man von Luzern aus dem rechten Ufer des Vierwaldstättersees ent'ang über Küssnacht-Weggis-Vitznau ins Urnerland. Von Altdorf aus erreicht man in kurzer Zeit den Verladeplatz Erst- besitzt in Giswil und Sachsein beliebte Ausflugsziele. Zwischen Jura und Luzern sind feld. Falls nicht noch schwere Schneefälle ebenfalls eine ganze Reihe von Ortschaften niedergehen, sind keine Ketten notwendig; wie Lenzburg, Menzberg, Münster, Sursee, auch nicht für die Weiterfahrt von Ai-dererolo aus das Livinental hinunter. Um den Besuch sich unbedingt lohnt. Verlad der Wagen 2u erleichtern, organisieren der A.C.S. und der T.C.S. am Gründon- zu Touren ist ebenfalls sehr bekannt. Das Die Mutzenstadt als Ausgangspunkt nerstag in der Nord-Süd-Richtung, und amengmaschige Strassennetz gestattet in alle Ostermontag in der Süd-Nord-Richtung verschiedene Extrazüge mit stark ermässigten auszuführen. Folgendes ist z.B. eine inter- Gebiete kleinere oder grössere Rundtouren Taxen. Von Lugano aus bestehen dann ungezählte Tourenmöglichkeiten: man kann Zollikofen, Hindelbank, Kirchberg, essante Eintagestour von Bern aus: Bern, Herzogen- nach Ponte Tresa fahren oder auch in den Zipfel von Mendrisio, nach Tesserete usw. Der zweite Weg nach dem Süden führt über den Julier- und Malojapass. Man fährt von Zürich aus entweder auf der linken Seite über Horgen, oder auf der rechten Seite über Männedorf dem Zürichsee entlang nach Ziegelbrücke und gelangt über Ragaz, dem berühmten Thermalbad, nach Chur. Die Strasse nimmt nun hier Gebirgscharakter an und übersteigt zuerst die 1530 m hohe Lenzerheide. In Tiefencastel beginnt die eigentliche Julierroute. Der Pass ist ganz ungefährlich zu befahren. Schneeketten sind jedoch noch erforderlich. Die Fahrt geht in winterlicher Landschaft über Mühlen nach Bivio Stalla. (Mühlen bietet auch in dieser fortgeschrittenen Frühlingszeit noch ausgezeichnete Gelegenheit zum Skifahren, was sich bestimmt mancher Autofahrer nicht entgehen lassen wird.) Von hier aus zieht die Strasse Kurve um Kurve, so dass man sich auf dem direkten Weg nach dem Himmel glaubt. Doch es wäre ein allzu leichter Weg, um ins Paradies zu kommen. Die Strasse erreicht also auf dem 2287 m hohen Julierhospiz ihren Höhepunkt. Der Ausblick ist ganz wunderbar, wie ringsum die schneebedeckten Berge ihre Hörner in blauen Frühlingshimmel strecken. Es folgt dann die Talfahrt ins Engadin und weiter über den Malojapass hinunter durchs Bergell an den Comersee. Man braucht aber die Ostern nicht unbedingt im Tessin zu verbringen, auch das Mittelland hat seine Reize. Im Hochsommer wird dieser Landesteäl etwas durch die Alpen ausgestochen. Jetzt im Frühling kommt er aber zu seinem vollen Recht Unzählbar sind die heimeligen Winkel und stillen Plätzchen, wo man für einige Tage vor dem Getriebe des Alltags Ruhe findet, oder die man in einem Tagesausflug aufsuchen kann. Und — im Vertrauen gesagt — nicht allzu selten findet man einen guten Tropfen oder einen Leckerbissen für den Gaumen. So gibt es denn alljährlich BASEL Hotel Baslerhof *£«£ Aeschenvorstadt 55. • Behagliches Familienhotel. Moderner Komfort. Appartements mit Bad und Staatstelephon. - Zimmer von Fr. 4.— bis 6.—. — Alkoholfreie Restauration — viele Autofahrer, die nicht in die Ferne schweifen, sondern einem ruhigen Aufenthalt, in-der Nähe bei würziger Landluft den Vorzug geben. Die Zürcher und Basier können sieb nicht beklagen, ihre Stadt sei durch die Natur vernachlässigt worden. Beide Städte befinden sich inmitten von reizenden Landschaften und fast in jeder Richtung liegt em lockendes Ziel. Beliebte Ausflugsorte der Zürcher sind die Innerschweiz, das Zürcher Oberland und das Toggenburg. Auch Dörfer und Flecken wie Lichtensteig, Gamserberg, Arbon, Amriswfl, Qlarisegg u. a. werden über Ostern viel besucht, und der Rheinfall bei Neuhausen ziejit natürlich immer wieder Neugierige an. Auch Basel hat als Dreiländerpunkt eine bevorzugte Lage. Sehr schöne Touren lassen sich in den Basler Jura ausführen und angenehme Erholung findet man in Orten wie Breitenbach, Langenbruck, Waldegg oder Laufen. Auch lohnend ist eine Fahrt rheinaufwärts bis nach Laufenburg. Die Vogesenstrassen sind zwar noch zum Teil unpassierbar; dafür werden aber von Basel aus häufig Touren in den nahen Schwarzwald ausgeführt, -wo man in Badenweiler gute Unterkunft findet. Das Vierwaldstattergebiet ist ein Paradies für jeden, der seine Osterferien auf gediegene Weise verbringen will. Hier hat man die milden Gestade von Vitznau, Weggis, Hertenstein, Winkel-Horw oder Stahsstad zur Verfügung. In luftiger Höhe mit schöner Aussicht auf den See sind Fürigen, Seelisberg u.a. Aber auch der Kanton Öbwalden buchsee, Kaltenherberge, Langenthai, Madiswil, Huttwil, Affoltern, Rüegsau. Oberburg, Krauchthal, Wort), Bern. Je nach der zur Verfügung stehenden Zeit kann die Tour von Kaltenherberge aus noch über Murgenthal nach Aarburg ausgedehnt werden. Auch Biel, der Ausgangspunkt zu Jurafahrten, ist von Bern aus in weniger als einer Stunde erreicht bei Benützung der direkten Strasse über Lyss-Worbenbad. Viele Ausflügler lockt ebenfalls immer das Berner Oberland an, das mit dem Auto am besten auf der direkten Strasse über Münsingen erreicht wird, wobei gleichzeitig ein kleiner Abstecher nach dem reizenden Gerzensee verbunden werden kann. Die Fahrt von Thun aus erfolgt dann meistens weiter nach Spiez, von wo aus verschiedene gute Strassen die Schönheiten dieses Landesteiles erschliessen. 1z. Ostern am Bodens«. Traditionsgemäss nimmt in Rorschach am kommenden Osterfest der Ausflugs- und Fremdenverkehr seinen Anfang. Schöne Seeanlagen, gemütliche Unterkunft, der Genüge der zuträglichen, schmackhaften Bodenseefische und süffige Rheintalerweine, leichte Spazierwegen am lieblichen Seegestade und am grünenden Rorschacherberg, schmucke Gross- und Kleinschiffe, flinke Autos und surrenden Flugzeuge, dies alles wird seine gewohnte Anziehungskraft ausüben, überall offenbaren sich überraschende Stimmungsbilder und Ausblicke über die grosse Wasserfläche des Sees und seine von schweizerischen, österreichischen und deutschen Ortschaften geschmückten, südlich von Schneebergen begrenzten Ufer. T0P8ENSPRECHSAAL TEL 28222 BERN Fragt 975. Eine Jugoslawienreise verursacht Bedenken. Wir beabsichtigen diesen Sommer eine Reise nach Jugoslawien zu unternehmen und würden in der Gegend von Dubrovnik einen Badeaufenthalt machen. Wir haben jedoch noch in einigen Punkten Bedenken, die wir Ihnen nun anvertrauen: 1. Wir wollten eigentlich diese Reise im eigenen Wagen machen; nun ist uns aber, wegen der wenig guten Strassenverhältnissen davon abgeraten worden. Was sagen Sie zu den Strassen von Dalmatien? Empfiehlt es sich, den Wagen irgendwie auf besondere Strapazen vorzubereiten? 2. Trifft man in Dalmatien und Bosnien auch an kleinen Orten brauchbare Gasthäuser, in denen auch Damen übernachten können? 3. Findet man überall genügend Reparaturwerkstätten und Tankstellen? Frau B. in Z. Antwort: 1. Die Fahrt von der Schweiz bis Dubrovnik wird heute schon sehr viel ausgeführt. Allerdings ist das Fahren auf den Strassen an der M A I L A N D Piazzale Fiume (Alter Bahnhofplatz) ,, A _ P i mi urtnn Ruhigste Lage. 100 Zimmer mit fliess. Warm- und Kalt-Wasser. ISO Bet- HIITr I UM NIIKII ten - Priv.-Bäder. Prima Küche und Keller. Garten-Restaurant. Von Schwei- HUIIJL 1IU IIUIIII zem bevorzugt. Zimmer mit 1 Bett von 15 lit. an, mit 2 Betten von 23 lit an. 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