Aufrufe
vor 3 Monaten

E_1935_Zeitung_Nr.032

E_1935_Zeitung_Nr.032

6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE 1935 - No 32 Luftf«•!»••* New York-Südamerika-Berlin. Von Wolfgang von Gronau, Präsident des Aero-Clubs von Deutschland. Leute, die sich wenig mit der Luftfahrt beschäftigen, wissen nicht, dass man heute schon mit Hilfe des planmässigen Luftverkehrs von New-York nach Berlin gelangen kann. Allerdings geht dies nicht auf dem kürzesten Wege, wie ihn. die Schnelldampfer benutzen, sondern man muss hierzu schon einen kleinen Umweg über Südamerika machen. Auch eine zweite Schwierigkeit ist noch aus dem Wege zu räumen, nämlich ein Teil dieser Strecke, derjenige, der über den Südatlantik führt, ist bis heute nicht für gewöhnliche Sterbliche, also für Flugpassagiere, zugelassen. Immerhin eröffnete sich mir die Möglichkeit, ausnahmsweise als zweiter Pilot einen der Postwale der Deutschen Lufthansa auf dieser Strecke benutzen zu können. Bei der Festlegung der Reiseroute und Betrachtung der Fluglinienkarte von Amerika sagte ich mir, dass, wenn man schon einen Umweg macht, man auch gleich einen grössern machen sollte, und sobeschloss ich, nicht auf dem kürzesten Wege von New-York nach Natal in Brasilien zu fliegen, sondern an der Westküste Südamerikas hinunter via Santiago nach Buenos-Aires. Auf diese Weise war es mir möglich, einen persönlichen Eindruck von diesen grossen Strecken, die zu den bedeutendsten des jetzigen und zukünftigen Welt-Luftverkehrs gehören, zu gewinnen. kehrsgesellschaft in der Welt ist, die ohne~ staatliche Subventionen arbeitet, gute Ueberschüsse verdient und pünktlich jährlich ihre Dividende verteilt. Das hat seine Begründung darin, dass das Flugzeug dort fast ohne Konkurrenz ist. Das Eisenbahnund Strassennetz Kolumbiens ist nur sehr schwach ausgebaut, vor allen Dingen fehlt die Verbindung der Hauptstadt des Landes, Bogota, die in.2600 Meter Höhe auf einem Plateau liegt, mit der Hafenstadt Baranquilla. Die einzige Verbindung ist, mit einer nicht ganz regelmässig verkehrenden Bahn hinunter zum Magdalenenfluss zu fahren, und dann mit Flussdampfern diesen Strom hinab bis zum Meere. Wer die Dampfer gesehen, wer das Klima auf dem Fluss kennt und wer den Fluss selbst mit seinen zahlreichen Untiefen und Sandbänken von oben geschaut hat, der weiss, dass eine solche mehrtägige Fahrt gerade nicht zu den angenehmsten Dingen dieser Welt gehört. Es benutzt nach Möglichkeit jeder, der geschäftlich an der Küste zu" tun hat, oder zu Urlaubszwecken nach U. S. A. oder nach Europa fahren will, das Flugzeug. Die Gesellschaft kann einen höheren Preis für die Passagiere verlangen, als irgendwo anders auf der 1 Welt, da trotzdem infolge Fehlens der Konkurrenz der Flug noch so viele Vorteile mit sich bringt, dass die meisten gern die verlangte Summe opfern. Da das Land reich an Bodenschätzen und anderen Erzeugnissen ist, so hat es einen lebhaften Warenaustausch, aus dem resultieren auch die Luftpost und Luftfracht eine bedeutende Rolle spielt, so dass sich die Einnahmen der Gesellschaft zu je einem Drittel aus Passagier-, Post- und Frachtbeförderung ergibt. Es führt eine Linie, die sogenannte Flusslinie, den Magdalenenstrom hinauf bis Palanquero, wo ein kombinierter Land- und Wasserflugplatz es gestattet, entweder nach Bogota, der Hauptstadt, oder nach Medellin oder Cali, den anderen bedeutendsten Handelspunkten, weiterzufliegen. Eine andere Linie, die sogenannte Expresslinie, führt direkt von Baranquilla nach Medellin und wird , mit Sikorsky Amphibien geflogen. Es gibt dann noch eine Reihe weiterer kürzerer Linien und die sogenannten Küstenlinien, die an der Küste des Atlantik und Pazifik entlang wöchentlich einmal verkehren. Ich besuchte natürlich die Hauptstadt des Landes und flog von dort hinüber nach Medellin, einem entzückenden Ort in 1200 Meter Höhe, in dem ewiger Frühling herrscht. Von dort benutzte ich die Umka, eine amerikanische Linie, die den Anschluss zum Panamakanal sicherstellt. Gerade in Kolumbien erhält man einen besonders starken Eindruck davon, dass die Handelsluftfahrt hier ein ganz wesentlicher Faktor im Wirtschaftsleben des Landes geworden ist, der auch zur Entwicklung des Handels erheblich beigetragen hat. Man fliegt nun an der Westküste Südamerikas mit der Pan American Grace Line, die zum Pan American Airways-System gehört, weiter nach Süden. Die erste dieser Etappen ist Guäyaquil in Ecuador. Auf diesem Fluge, der bis Buenaventura mehrere. Stunden über See führt, benutzt man ein Sikorsky Amphibium. Von Guayaquil ab sind Landflugzeuge eingesetzt. Die zweite Etappe ist Lima. Am dritten Abend wird Antofagasta erreicht. In Peru und Nordchile regnet es fast gar nicht. Die Landschaft hat also Wüstencharakter, in der nur an wenigen Flüssen sich grüne Oasen befinden, oder wo in der Umgegend von Sälpeterfabriken oder Petroleumfeldern künstliche Bewässerung Grün in die Gegen zaubert. In der Wüste ist das Land billig, infolgedessen finden sich auch eine Reihe von Hilfslandeplätzen auf dem Wege. An manchen Stellen sind sogenannte « Flagstops » eingerichtet, d. h. ist an dem betreffenden Ort ein Passagier vorhanden, wird die Flagge gesetzt, dann landet das Flugzeug, sonst fliegt es durch. Von Antofagasta wird Santiago in einem halben Tage erreicht, da hier die schnellen Douglas-Flugzeuge bereits eingesetzt sind. Das ist ein besonderer Sicherheitsfaktor für die nun bevorstehende Ueberquerung der Anden, denn der Douglas-Airliner ist in der Lage, auch mit einem Motor noch die Gipfelhöhe des Passes zu halten. Ausserdem ist bei der grossen Geschwindigkeit das Gebirge bereits in A Stunden überwunden und man landet in Argentinien auf dem Flugplatze Mendoza. Hier trat| ein kleiner Zwischenfall ein, insofern als es nämlich ausserordentlich stark geregnet hatte, so dass die gewaltigen Räder im unbewachsenen Boden versanken und alle Passagiere aussteigen mussten, bis der Vogel wieder ausgegraben war. Das sind aber Dinge, die auf tropischen Flugplätzen sich nie ganz vermeiden lassen. Nach der Ankunft in Buenos-Aires hatte man Gelegenheit, über den Flug und die Bilder, die in rascher Folge an dem Reisenden vorüberzogen, etwas nachzudenken und kam dabei zu dem Resultat, dass es in heissen Ländern kein angenehmeres Verkehrsmittel als das Flugzeug gibt. In den Höhen, in denen man fliegt, ist es erfrischend kühl, kein Staub oder Schmutz, wie man ihm in Eisenbahnen oder Autos ausgeliefert ist, erreicht einen, und auch von der gefürchteten Luftkrankheit werden die Passagiere meist nicht belästigt, da der Pilot in der Lage ist, eine Höhe zu suchen und zu finden, in der es böenfrei ist. Das einzig Unangenehme ist, dass man morgens meist sehr früh aufstehen muss, aber das hat auch den Vorteil, dass es dann noch schön kühl ist! Von Buenos-Aires aus benutzt man, um nach Recife bzw. Natal zu kommen, die Wasserflugzeuge des Condor-Syndikats oder der Pan American. Dieser Dienst ist schon seit Jahren eingerichtet und verkehrt so pünktlich und regelmässig, dass es sich erübrigt, darüber zu sprechen. Condor hat neuerdings die Junkersflugzeuge Ju 52 auf dieser Strecke eingesetzt, die von Rio aus in einem Tage bis Buenos-Aires oder Recife bzw. umgekehrt fliegen. In Rio hatte ich Gelegenheit, den neuesten Sikorsky Superclipper, der probeweise auf der Strecke Miami—Rio flog und 40 Passagiere befördern kann, zu besichtigen. Für diese Küste, besonders für die kleineren Orte, die sonst nur schlechte und unregelmässige Dampferverbindung haben, ist der Flugdienst eine wahre Wohltat, denn bei massigen Preisen haben die Leute wöchentlich zweimal Verbindungen nach Nord und Süd. Beim Verlassen Südamerikas fasse ich meine Ansicht dahin zusammen, dass es möglich sein wird, durch den Einsatz moderner und schneller Flugzeuge die Flugzeiten von Nord- nach Südamerika noch erheblich zu verkürzen. Auch der Nachtluftverkehr wird sich ohne Zweifel dort Eingang verschaffen, was noch zu einer weiteren Beschleunigung führen wird. Wenn es auch auf den ersten Blick aussehen mag, als ob durch diese Beschleunigung die Unkosten des Unternehmens weiter steigen. Und wenn gerade dies deshalb besonders unangenehm erscheint, da diese grossen Linien noch immer Zuschussbetriebe sind, so wird doch durch diese Beschleunigung der Anreiz, sich des Luftverkehrs persönlich und für die Postbeförderung zu bedienen, immer grösser, und dadurch die Möglichkeit einer Rentabilität gerade gefördert werden. Unter den Fittichen des Fokker F XXXVI. Im europäischen Flugverkehr wurde in diesem Frühjahr zum erstenmal der viermotorige Fokker F XXXVI eingesetzt, der 36 Personen zu befördern imstande ist. Mit einer Gesamtleistung von 3260 PS erreicht die Maschine, die ein Fluggewicht von 16,5 Tonnen aufweist, eine Maximalgeschwindigkeit von 325 km/St. Der Flächeninhalt beträgt 172 m 2 , die zahlende Last 2700 kg, die Reisegeschwindigkeit 285 km/St., der Aktionsradius 1000 km und die Gipfelhöhe 5100 m. Ueber den weiteren Flug zum Katapultschiff der Deutschen Lufthansa < Westfalen » mit einem Dornierwal möchte ich hier nur erwähnen, dass ich den ersten Flug nach den Kapverdischen Inseln mitmachte. Um 17 Uhr Ortszeit wurden wir von der « Westfalen » in der Nähe der Insel Fernando Noroha abgeschossen, um nach einem zauberhaft schönen Flug durch die Tropennaeht, wobei lediglich die schweren Regengüsse in der Calmenzone eine kleine Unterbrechung dieses Zaubers bedeuteten, am anderen Morgen um 7 Uhr Ortszeit in Porto Praia beim Katapultschiff < Schwabenland » zu landen. Nach kurzem Aufenthalt, der zu einem ausgiebigen Frühstück benutzt wurde, fiel der zweite Schuss, und am Abend landete der Wal in Rio de Oro, wo ich mit der Post auf eine Ju 52 überstieg, Ankunft in Sevilla um 6 Uhr des zweiten Morgens, abends mit dem Heinkel Blitz HE 70 in Berlin. Von Natal bis Sevilla zwei Tage und zwei Nächte mit Aufenthalt auf « Westfalen », « Schwabenland », Rio de Oro, Kap Jubi. Von New-York bis Berlin mit 6 Tagen Kolumbien, 4 Tagen Santiago de Chile, 6 Tagen Rio de Janeiro und verschiedenen Tagen in den anderen Zwischenlandungsplätzen; um ganx Südamerika herum vier Wochen. Modernes Reisen I- der ideale Gleitschutz, bannt das gefährliche und gefürchtete Schleudern auf nassem Asphalt vollkommen. Vorteile: 1. Die Räder müssen zur Behandlung nicht abgenommen werden. 2. Behandlungsdauer pro Wagen nur 10 Minuten. 3- Es wird kein Gummi herausgefräst. 4. Preis pro Reifen nur Fr. 2.—. New-York—Miami bei Nacht. Vorläufig noch etwas anstrengend, da die Flugzeuge langsam nach heutigen Begriffen sind und häufig Zwischenlandungen gemacht werden, ungefähr alle anderthalb bis zwei Stunden, so dass der arme Passagier, gerade eingeschlafen, durch die Landung und alles, was damit zusammenhängt, wieder aufgeweckt wird. Wie ich hörte, soll aber hier Wandel geschaffen werden durch Ersatz moderner Schnellflugzeuge, so dass die Reisedauer an sich verkürzt wird, und dadurch, dass diese Linie als Expresslinie geflogen wird, auch die vielen Zwischenlandungen wegfallen. Von der Seeflugstation Miami geht es dann gleich weiter in einem Sikorsky-Clipper über Havanna nach Kingston auf Jamaika. Die Clipperboote sind so bequem, dass die lange Dauer des Fluges in keiner Weise anstrengend ist, und als Belohnung kommt ja dann auch eine Nacht im zauberhaft schönen Myrtle Bank Hotel von Kingston. Am folgenden Tage ein grösserer Ueberseeflug von 5 Stunden Dauer' nach Baranquilla, Columbien. Da die Flugzeuge, mit vier zuverlässigen Motoren ausgerüstet, einen grossen Kraftüberschuss haben, liegt in dieser Ueberquerung des Karibischen Meeres aber nicht die geringste Gefahrenquelle. Von Baranquilla nach Christobal am Panamakanal ist es nur ein kurzer Sprung. Man kann auch nach Christobal von Miami über Mittelamerika via Merida—San Salvador gelangen; dieser Weg ist aber länger und umständlicher. Ich persönlich benutzte die Gelegenheit, in Columbien einen Aufenthalt zu machen, um mir den dortigen Luftverkehr etwas näher anzusehen. Das kolumbianische Luftverkehrsnetz ist zwar, was Länge der Strecke anbelangt, nicht überwältigend, was aber besonders interessant ist, ist der Umstand, dass die Scadta, die dort den Luftverkehr betreibt, soweit mir bekannt, die einzige Luftverl Mit den bewährten Bernalastwagen können Sie laut Gesetz folgende Nutzlasten befördern: Nutzlast mit Berna-Kipper, Nutzlast mit Berna-Lastwagen, i(\ 4 Mii+Tla«5+ mit Rppna.l ast7iin Christoptiorus-GIeitsctiutz-Service-Stellen in der Schweiz: ZÜRICH: Gebr. Maag, Gleitschutz-Service, Eidmattstrasse 10. A. Zeitz, Pneumatikhaus, Dufourstrasse 5. G. Widmer, Autogarage, Rötelstrasse 19. Schenkel & Becker, Gaxage, Badenerstrasse 580. Amag A.-G. SEEBACH: J. Wehrli, Rössli-Garage, Friesstrasse 26. KÜSNACHT: Gebr. Maag, Maschinenfabrik, Unt. Hesli'bachstr. WEINFELDEN: J. Minikus, Autogarage. SCHAFFHAUSEN: Ch. Beyer, Kreuzgarage. ÖLTEN: Th. Distel! & Co., Garage Central. BERN: Jean Stöckli, Pneuhaus, Mühlemattstrasse 53. LUZERN: Müller & Cie., Garage National & Schweizerhof. Kochs Söhne, Panorama-Garage. RUSWIL: Automobilgesellschaft Rottal A.-G. So-j wird der patentierte Apparat angewendet. Motorwagenfabrik Berna A.-G., Ölten Weitere Serrice-Stellen zu vergeben. —- Auskunft und Prospekte durch: Müller & Cie., Garage Schweizerhof und National, Luzern Haldenstrasse 23 Telephon 22.244

N° 32 -1935 AUTOMOBIL-REVUE Diamantbüchsen Floquet garantieren für einen leichteren, ruhigeren Lauf der Kolben und verringern die Abnützung der Zylinderwandungen und Kolben. Niresist-Büchsen aus hoch-hitzebeständigem Material mit unerreichter Laufeigenschaft, speziell geeignet für Diesel- Motoren und bei Volumen-Reduktion von Zylinderbohrungen. Diatherm-Kolben bestehen aus einem leichten, gut wärmeleitenden Material, mit kleinstem Ausdehnungskoeffizienten und haben nach wissenschaftlichem Aufbau die patentierte, günstigste Form und Massenverteilung. Ventilsitze* aus hoch-hitzebeständigen Speziallegierungen bewirken auf lange Zeit einen einwandfreien Abschluss und beste Ausnützung der Kompression. Zylinder-Ausschleifen wird in unserer, gut eingerichteten Spezialabteilung gewissenhaft ausgeführt. Jeder dieser Faktoren bewirkt die höchste Leistung und Lebensdauer des Wagens und verringert den Brennstoffund Oelverbrauch. Verlangen Sie unsere Prospekte und Kostenvoranschläge. Schweizer. Metallurgische Gesellschaft, Muttenz Telefone Basel 26.050, 26.059 Telegramme: Plombei Muttenz Auch für Wagen wird es •• 1EI Richtige Sparsamkeit -;•*"< erfordert jetzt Oelwechsel Überall schon erst« Frühlingsboten! In unserer Freude darüber werden wir auch daran erinnert, daß bei zunehmender Wärme der Motor unseres Wagens den vollen Schutz frischen Oels verlangt. Di* Winterfahrten mit der häufigen Benutzung des Chokes, den beträchtlichen Temperaiur-Differenzen und ihrer Folge, dem Kondenswasser, haben zu einer (erheblichen Verdünnung des, Oels und damit zu einer Verminderung seiner Schmierfähigkeit geführt. Ein Oelwechsel ist deshalb unbedingt notwendig. Auch wenn Sie schon Essolube fahren, ist es eine "große Beruhigung zu wissen, daß ein Oel von der richtigen Viscositil für war» mere Tage im Carter ist. Falls Sie aber das bewährte Essolube mit den 5-Stern-Qualitälen bisher hoch nicht verwendeten, dann benutzen Sie jetzt die gute Gelegenheit des Frühjahrs-Oelwechsels dazu. Sie werden spüren, um wieviel geschmeidiger Ihr Motor läuft. Die wirtschaftlichen Vorteile: geringerer Oelverbrauch, verminderte Abnutzung und wenigerAn» stände! Und dabei kostet Essolube nicht mehr als andere Markenoele! Warum mit dem Oelwechsel warten und dadurch den Motor gefährden? Der Oelwechsel dauert nur ein paar Minuten. das iC£§£)l unter den Moioroelen gewährt absoluten Schutz DELAI D'INSCRIPTION: 31 MAI ANMELDEFRIST: 31.MAI