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E_1935_Zeitung_Nr.033

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AUTOMOBIL-REVUE

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N°33 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE Boxen an und vollbrachte die grossartige Rekordleistung, in 25 Sek. zu tanken. Caracciola hielt %ine Hunde später gleichfalls, doch zur gewaltigen Ueberraschung des Publikums nahm er den Kampf nicht mehr auf. Ein Ventildefekt hatte ihn kampfunfähig gemacht. Die Taktik der italienischen Mannschaften, die Deutschen so weit zu hetzen, bis sie zermürbt und « weich » wurden, hatte damit Recht bekommen und Fagioli blieb nun noch der einzige Verteidiger der deutschen Farben. Auch Villapadierna musste aufgeben, da er eine Mauer von Sand- 6äcken leicht gestreift hatte. Nach 70 Runden führte Fagioli mit einem Vorsprung von 40 Sek. vor Dreyfus, der seinerseits immer vehementer loslegte. Die Italiener versuchten ihre letzte Karte auszuspielen und auch den 3. Mercedes-Benz-Fahrer totzuhetzen. Brivio hatte sich an Etancelin vorbei an den 3. Platz hervorgearbeitet. Der Franzose, der immer mit Vorliebe mit Bremsdefekten zu tun hat, musste auch diesmal wieder diese Tücke des Schicksals zu spüren bekommen und sah seine guten Aussichten schwinden. Fagioli hatte nach 80 Runden immer noch einen Vorsprung von 40 Sek. vor Dreyfus, 1 Min. 3 Sek. vor Brivio und 1 Min. 21 Sek. vor Etancelin. Er legte seine Runden mit einer erstaunlichen Regelmässigkeit zurück und niemand zweifelte mehr an dem Sieg des deutschen Wagens. Die 85. Runde ergab folgendes Klassement: 1. Fagioli 2 Std. 52 Min. 44 Sek., 2. Dreyfus 2 Std. 53 Min. 23 Sek., 3. Brivio 2 Std. 53 Min. 42 Sek., 4. Etancelin 2 Std. 54 Min. 28 Sek., 5. Chiron, 6. Sommer, 7. Zehender. Dreyfus vermochte trotz aller Anstrengung keinen nennenswerten Sekundengewinn mehr zu erzielen. Fagioli begnügte sich, seine Fahrt in Ruhe zu beenden und so ging das Rennen in der gleichen Reihenfolge zu Ende. Das sportbegeisterte Publikum, das lieber einen französischen oder italienischen Sieg gesehen hätte, feierte den gewaltigen deutschen Erfolg nicht weniger herzlich und Fagioli wurde von der begeisterten Menge beinahe erdrückt. Das erste grosse Rennen des Jahres ging ohne jeden Zwischenfall zu Ende und darf als ein neuer Grosserfolg des internationalen Autosports gebucht werden. bo. Die Resultate: 1. Fagioli (Mercedes-Benz) 3 : 23 :49,8 (Stundenmittel 93,607 km/St.). (Neuer Rekord, bisheriger Rekord Varzis 3:27:29,4, Stundenmitlel 91,801 km/St.) 2. Dreyfus (Alfa Romeo) 3 :24 :21. 3. Brivio (Alfa Romeo) 3 : 24 : 56,2. 4. Etancelin (Maserati) 1 Runde zurück. 5. Chiron (Alfa Romeo) 3 Runden zurück. 6. Sommer (Alfa Romeo) 6 Runden. 7. Zehender (Maserati) 7 Runden. 8. Soffietii (Maserati) 9 Runden. Die Mille Miglia in der Retrospektive. Die grossen rennsportlichen Ereignisse des Jahres haben am vorletzten Sonntag mit der Mille Miglia begonnen. Italien stand an diesem Tage sum 9. Male unter dem überwältigenden Eindruck dieser gigantischen Veranstaltung, die in ihrer Art ihresgleichen nicht kennt. Rückblickend muss man allerdings mit Bedauern feststellen, dass offenbar ausserhalb den italienischen Grenzen das Interesse an diesem Ahlass doch' langsam im Schwinden ist. Von Jahr zu Jahr beginnt sich die Beteiligung mehr auf italienische Fahrer zu beschränken, am 14. April waren es nur noch ganz wenige Ausländer, die das grosse Feld südländischer Piloten ergänzten. Die Mille Miglia vereinigte jedoch auch die italienische Elite nicht, dieses Mal blieben wieder bedeutende Konkurrenten wie Nuvolari, Trossi, Brivio, Siena, Fagioli, Taruffi usw. dem Starte fern, ja die Scuderia Ferrari ordnete als einzigen gefährlichen Vertreter, der für einen Gesamtsieg in Frage kam, -bloss Pintacuda ab. Das Hauptinteresse richtet sich heute in allen Ländern' auf die reinste Aeusserung des Rennsportes, den Rennwagenkämpfen, und deshalb musste die neue Mille Miglia von Anfang an sich mit einer etwas abseitigen Rolle begnügen. Dieses in der Idee und Durchführung einzigartige Rennen erfüllt erst dann seinen eigentlichen Zweck, wenn verschiedene Länder auf den italienischen Strassen um das Primat im Sportwagenbau kämpfen. Die Scuderia Ferrari, deren erster Start in Pau bereits mit einem Siege endete, hat so auch die zweite von ihr • beschickte Veranstaltung des Jahres gewonnen. Pintacuda, der vor einem Jahre die Italien-Rundfahrt gewann, erhielt einen Alfa- Romeo-Sportwageh zur Verfügung gestellt, der aus einem Monoposto-Rennwagen in einen Zweisitzer umgewandelt wurde. Selbstverständlich besass er in dieser Maschine die richtige Waffe, um selbst gegen die schärfsten Konkurrenten sich behaupten zu können. Wie schnell dieser Wagen ist, geht schon daraus hervor, dass Pintacuda, trotzdem er nie gehetzt wurde, alle Rekorde schlug; auch das Wetter war dabei bekanntlich nichts weniger als freundlich. «Pinta« — wie er heute genannt wird — hat sich mit einem Schlage in Italien grosse Popularität gesichert. Dass er tatsächlich etwas kann, darf man schon glauben, wenn er über 1600 km einen so schnellen und schwierigen Wagen derart virtuos zu handhaben weiss. Viel Sportbegeisterung brauchte sein Beifahrer, der Marchese Della Stufa, der während der ganzen löstündigen Fahrt auf seinem engen Sitz, der ihm kaum Halt bot, halb quer kauern und den Arm hinter den Rücken Pintacudas halten musste. Ausserordentlich entmutigend muss das Ergebnis auf die Scuderia Subalpina gewirkt haben, die an der Mille Miglia erstmals 3 Mannschaften einsetzte. Varzis 6-Zylinder-Sportwagen — ursprünglich einer der Ende des letzten Jahres zu Erfolg gekommenen 6"-Zylinder-Rennwagen — wurde bekanntlich erst wenige Stünden vor dem Rennen fertig, und so kam es, wie man auch vermutete, dass ein simpler Defekt, der bei sorgfältigerer Vorbereitung hätte vermieden werden können, Varzi aus dem Rennen warf. Der Italiener wird mit seinem frühen Ausfall wohl kaum sehr zufrieden gewesen sein. Ein ebenso bedauerliches Missgeschick hatte Scarfiotti auf seinem 1500-ccm-Maserati. Den ersten Teil des Rennens bestritt er in ganz grossartiger Weise. In Rom lag er mit grossem Vorsprung an der Spitze. Seine Maschine lief so schnell, dass sie im Gesamtklassement nach Rom an dritter Stelle stand! Leider verunglückte er dann bei Imola, wobei auch zwei am Strassenrand stehende Frauen getötet wurden. Der TÜhmlich bekannte Strazza schlug sich in der 1100-ccm-Klasse gleichfalls hervorragend und lag beispielsweise in Rom an 3. Stelle. Er musste wegen Maschinendefekt ebenfalls den aussichtsreich begonnenen Kampf aufgeben. 'Ausser der Scuderia Ferrari beteiligte sich am Rennen auch der Beu gegründete und unter der Leitung von Vittorio Mussolini stehende «Parioli»-Rennstall, der mit der Mannschaft Nardilli-Matrullo (Fiat-Ballila) den Speziaipreis von Brescia gewann. Wie letztes Jahr, so sticht auch diesmal ganz besonders die Leistung der Kleinwagensieger hervor. Taruffis letztjährige Rekordfahrt mit einem Maserati 1100 cem war die grosse Sensation des Rennens, und nun ist es dieses Jahr der Mannschaft Bianco-Bertocchi gelungen, mit einer gleichen Maschine diesen Rekord noch um 3 km/St. zu verbessern! Dieser kleine 1100-ccm-Wagen brachte das scheinbar unmöglich zustande, die 1600 km. lange Strassenstrecke mit dem Durchschnitt von 106,18 km/St, abzujagen. Damit sind die noch vor wenigen Jahren gültigen absoluten Rekorde der starken Maschinen schon bei weitem überboten. Nichts könnte deutlicher den Fortschritt im Automobilbau illustrieren. Die Fahrer der Fiat-Balilla-Sportwagen setzten sich in der UOO-ccm-Klasee wiederum ganz hervorragend durch. Das schnellste mit einem' dieser Wagen erzielte Mittel beträgt 93,6 km/St. Während des ersten Teiles des Rennens machte sich auch der 1100-ccm-M.G.-Wagen von Gazzabini stark bemerkbar, der bis Rom die Spitze hielt; nachher fiel er dann wegen Defektes aus. Die, Mille Miglia 1935 verdient in der Schweiz ganz besondere Beachtung, denn ein Schweizer Fahrer hat sich dieses Jahr als bester Ausländer erwiesen. Der bekannte Zürcher Fahrer Hans Ruesch vermochte sich an die 4. Stelle des Gesamtklassements zu schwingen. Bei einem Rennen von den Schwierigkeiten der Mille Miglia will dies etwas bedeuten! Zahlreiche bekannte Fahrer konnten sich erst mit grossem Abstand hinter Ruescb placieren, der vorletzten Sonntag einen der grössten Erfolge seiner Laufbahn erkämpfte. Den Speziaipreis des Duce für die schnellste Mannschaft auf der Etappe Brescia-Rom erhielten Pintacuda-della Stufa, die gleiche Mannschaft gewann auch die Goldmedaille des italienischen Königs für die beste Gesamtleistung. Den Ehrenpokal des Prinzen von Piemont für die schnellsten Fahrer von Rom bis Brescia erhielten ebenfalls diese beiden Fahrer. Die Goldmedaille des R.A. C.I. wurde Alfa Romeo als der bestklassierten Fabrik zugesprochen, der Ehrenpokal des Aussenministeriums für den schnellsten Ausländer auf ausländischer Maschine wurde Clarke-Falkrer auf Aston MaTtin übergeben. Die Goldmedaille des Kriegsministeriums für die schnellste Equipe ohne Kompressor bekamen Corte-Severi (Alfa Romeo) zuerkannt. Erste der Spezialgruppe für Wagen ohne Kompressor bis 1500 cem wurden die Gebr. Villoresi auf Fiat-Balilla und als beste Amateurfairer schnitten Salice-Laredo auf Alfa Romeo ab. Rekordzeit, nämlich Florenz-Rom mit 107,164 km/St, (früherer Rekord von Caracciola mit 106,668 km/St.), Bologna-Florenz mit 87,485 km/St, (früherer Rekord von NuvolaTi mit 84,771 km/St.) Neue und alte Rekorde. Trotzdem Pintacuda über die Gesamtstrecke der Mille Miglia eine neue Rekordzeit aufgestellt hat, vermochte er nur drei von den acht bestehenden Bestzeiten über die einzelnen Etappen zu verbessern. In der ersten Etappe BTescia-Bologna war Tadini der schnellste Fahrer und unterbot zugleich seinen im letzten Jahr von ihm selbst aufgestellten Rekord um 3 Min. 39 Sek. An zweiter Stelle folgte Varzi, dann Pintacuda. '. Pintacuda selbst fuhr drei Teilstrecken in neuer und Venedig-Brescia mit 118,206 km/St. Durchschnittsgeschwindigkeit (früherer Rekord von Varzi mit 113,709 km/St.). Vier Rekorde sind also noch ungeschlagen und werden zwei von Nuvolari und je einer von Varzi und dem inzwischen, verstorbenen Borzaochini gehalten. Die Bestzeit des letztern ist die älteste und stammt aus dem Jahre 1932, während diejenigen von Nuvolari und Varzi im letzten Jahre herausgefahren wurden. Es ist interessant und lehrreich, die Zeiten der Fahrer über die einzelnen Teilstrecken eingehender zu untersuchen. Kommt doch die grandiose Leistung von Bianco auf seinem kleinen Maserati noch mehr zum Ausdruck, denn, so unglaublich es auch klingen mag, auf der Etappe Perugia-Ancona war er der schnellste Mann und benötigte für diese Strecke 47 Sek. weniger als Pintacuda. Beachtenswert sind auch die Fahrzeiten von Gortese, der bekanntlich mit einer Alfa-Romeo- Limousine ins Rennen ging und im Klassement der Klasse 3000 cem an siebenter Stelle zu finden ist. Wir lassen noch eine kleine Zusammenstellung folgen, welcher die Zeiten der schnellsten Fahrer über die einzelnen Etappen zu entnehmen sind und aus der interessante Vergleiche gezogen werden können. -es. Brescia—Bologna (234,3 km). Rekord vom Jahre 1934: Tadini in 1.31.16 (Mittel 154,032 km/St. Tadini (neuer Rekord) 1.27.37 (Mittel 160,448 km/St.); Varzi 1.28.31; Pintacuda 1.28.49. Bologna—Florenz (107 km). Rekord vom Jahre 1933: Nuvolari in 1.15.44 (Mittel 84,771 km/S!.); Pintacuda (neuer Rekord) 1.13.23 (Mittel 87.485 km/St.); Tadini 1.17.00; Santinelli 1.17.57. Florenz—Rom (296,4 km). Rekord vom Jahre 1932: Caracciola m 2.46.43 (Mittel 106,668 km/St.); Pintacuda (neuer Rekord) 2.45.57 (Mittel 107,164 km/St.); Danese 2.55.49; Balestrero 2.57.07. Rom—Perugia (185,6 km). Rekord vom Jahre 1934: Nuvolari in 1.35.31 (Mittel 116,587 km/St.); Pintacuda 1.38.04 (Mittel 110,355 km/St.); Danese 1.38.23; Tadini 1.41.49. Perugia—Ancona (204,8 km). • Rekord vom Jahre 1934 (ungeschlagen): Nuvolari in 1.59.30 (Mittel 101,814 km/St.); Bianco 2.09 (Mittel 95,255 km/St.); Pintacuda 2.09.47. Ancona—Bologna (211,1 km). Rekord vom Jahre 1932 (ungeschlagen): Borzacchini in 1.29.20 (Mittel 141,783 km/St); Danese 1.32.59 (Mittel 136,217 km/St.), Tadini 1.33.49. .Bologna—Venedig (i65,6 km). Rekord vom Jahre 1934 (ungeschlagen): Varz! Jn 1.12.39 (Mittel 136,765 km/St.); Pintacuda 124 (Mittel 118,285 km/St.); Bianco 1.26.04; Tadini 1.27.11. Venedig—Brescia (210,9 km). Rekord vom Jahre 1934; Varzi in 1.51.17 (Mittel 113,709 km/St.); Pintacuda (neuer Rekord), 1.47.03 (Mittel 118,206 km/St.); Bianco 1.54.34; Rueech 1;55.24. (Sport sieh« auch Seite 7.) SECURITE! TRANQUILLITE! Avant de vous mettre en route pour une longue randonnee, automobilistes faites verifier vos bougies. Si elles sont defectueuses ou simplement trop vieilles, remplacez-les par des neuves, en speeifiant ä votre fournisseur que pour votre tranquillite, vous ne voulez que des MOSER-Anftänger erhöhen die Leistungen um 80 % Automat. Ay? auf bremsen. Kippvorrichtungen« Achsen. Federn, Bremsen, Chassis-Reparaturen. E.MOSER . 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