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E_1935_Zeitung_Nr.034

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AUTOMOBTL-REVUE

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N» 34 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE nationalen Sportkalender, um nachher erneut abgesagt zu werden. Zu guter Letzt wurde- sie doch ausgetragen und fiel mit drei andern' Rennen, dem Grossen Preis von Casablanca, dem Grossen Grenzpreis von Belgien und einem Brooklands-Rennen zusammen. Für dieses Jahr wurde das Rennen zuerst als « Rundstreckenrennen der Madonie » ausgeschrieben. Wahrscheinlich zeigte diese Benennung nicht den gewünschten Erfolg und man ging wieder über zum alten Namen: Targa Florio. Jedenfalls ist auch dieses Jahr von dem alten Glanz nicht viel zu spüren. Das Rennen wird auf dem 72 km langen kleinen Madonie-Circuit zur Austragung gelangen, der sechsmal befahren werden muss, was einer Strecke von 432 km entspricht. Während im letzten^ Jahr nur 14 Nennungen eingingen, haben sich für das diesjährige Rennen 25 Fahrer eingeschrieben, darunter Hans Ruesch, der mit Chiron zusammen dem ganzen Anlass den Stempel der Internationalität aufdrückt, denn sie sind die einzigen Ausländer. Immerhin scheint die Targa Florio wieder langsam im Aufschwung begriffen zu sein, denn Fahrer wie Brivio, Taruffi, Pintacuda, Danese, Farina, Balestrero usw. werden am Start erscheinen. Der letztjährige Sieger war Varzi (Alfa Romeo), der die 432 km lange Strecke in 6 St. 14 Min. 25 4 /s Sek. meisterte (Mittel 69,2 km/St.), und 1933 war es Brivio, der einen Durchschnitt von 76,5 km/St, herausfuhr, -ss. Die Nennungen. Klasse bis 1100 ccm: Taruffi (Maserati), Di Pietro (Fiat), Caeano (Fiat), Vanuoci (Fiat), Ferrara (Fiat). Klasse Ober 1100 ccm: Chiron (Alfa Romeo), Brivio (Alfa Romeo), Pintacuda (Alfa Romeo), Farina (Maserati-Monoposto), Magietri A (Alfa Romeo), Sutera (0. M.)> Dante (Alfa Romeo), Balestrero (Alfa Romeo), Cortese (Alfa Romeo), Geraci (Alfa Romeo), Ruescb (Alfa Romeo), Barbieri (Maserati), Zeffiro (Bugatti), Palmieri (Bugatti), Battilana (Alfa Romeo), Belmondo (Alfa Romeo), Antinore (Alfa Romeo), Danese (Alfa Romeo), Paget (Alfa Romeo). Die Sternfahrt nach Marokko. Die Marokko-Sternfahrt hat am 23. April ihren Anfang genommen. 35 Fahrer gingen an sie- Eindruck machte die Fahrt von Lamberjack auf ben verschiedenen Orten an den Start, um auf Saurer, der ein Stundenmittel von 70,3 km/St, er- zirka 3700 km: langem Weg Gibraltar zuzustreben, das bis heute Freitag erreicht sein muss. Die Fahrer haben somit für diese gewaltige Strecke nur zirka 75 Stunden zur Verfügung. Von Gibraltar werden Wagen und Fahrer nach Tanger übergesetzt, wo am Samstag ein Bergrennen stattfindet. Anschliessend findet dann eine Rundfahrt durch Marokko übe? 2412 km statt, die in vier Etappen gefahren wird, mit Durchschnitten, die zwischen 55 km/St, und 75 krn/St schwanken. Jede Minute Verspätung bei der Ankunft in d«n Etappenorten hat 5 Strafpunkte zur Folge. In Meknes werden die Fahrzeuge einer Beschleunigungsprüfung > unterzogen. Die Fahrer müssen bei stehendem Start eine Strecke von 500 m vorwärts und sogleich darauf 50 m rückwärts fahren. Es sind recht schwierige Aufgaben, die hier an Maschinen und Fahrer gestellt werden. • -Unter den Teilnehmern finden sich auch zwei Schweizer, Dreier (Alfa Romeo) und Fischer (Alfa Romeo), die beide in Rom gestartet sind. Ferner gingen in den schweren Kampf: Cousin (Buick, Startort: Brüssel), Lampe! (Renault, Brüssel), Perrier (Delahaye, Paris), Has.se (Adler, Berlin), Sohweder (Adler, Berlin), Legre 1 (Panhard, Rom), Real (Renault, Rom), Bon und de Wit (Ford, Brüssel), de Bremond (Ford, Sfax), Frontignac (Ford, Paris), Ambaud (Ford, Paris), von Guilleaume (Adler, Berlin), Gayla (Ford, Paris), Mme Mareuse (Peugeot, Paris), Faure (Chenard et Walker, Sfax), Porthault (Lorraine, Paris), Grandvarlet (Delahaye, Paris), Sauerwein (Adler, Berlin), Kurz (Steyr, Rom), Mme Junkers (Chrysler Plymouth, Berlin), Miss Labouchere (Singer, London), Neamtu (Ford, Rom), Nowak (Ford, Warschau), Berg (Daimler-Benz, Rom), Lamberjack (Saurer, Paris), Lahäye (Renault, Paris"), Hansberger (Ford, Brüssel), Klinke (Graham, Berlin), Tre>oux (Bugatti, Paris), Mme Dax (Singer, Paris). Larue (Peugeot, Brüssel), da Silva (Steyr, Rom), de Massa (Talbot, Berlin)'. Der Sieger erhält 30,000 franz. Fr. und einen Kunstgegenstand, der Zweite 15,000 franz. Franken, der Dritte S000 franz. Franken usw. Internationale Tourenprufungsfahrt Paris—Nizza. Die jedes Jahr stattfindende Tourenprüfungsfahrt Paris-Nizza ging letzte Woche in Nizza zu Ende. Vierzig Personenfahrzeuge und ein Saurer- Diesel-Lastwagen beteiligten sich an dieser Konkurrenz, die am ersten Tage über die 800 km lange Strecke Paris-Marseille führte. Zwei Personenwagen schieden frühzeitig aus. In Marseille wurden die Fahrzeuge während der Nacht im Freien parkiert und am darauffolgenden Morgen einer Startprüfung unterzogen. Allgemein fiel der leichte Start dos Saurer-Diesel-Wagens auf. An die Startprüfung schloss das bekannte Rennen auf dem Boulevard Michelet über 500 Meter mit fliegendem Start an. Die beste Zeit fuhr Sommer (Alfa Romeo) mit einem Mittel von 134,330 km/St. Beachtenswert war auch die Leistung von Pupil auf Fiat in der Klasse 1)00 ccm, der eine Durchschnitts-' geschwindigkeit von 100 km/St, erreichte.. In der grossen Klasse siegte De Souza-Dantas (Bugatti) mit 126,760 km/St, vor Mme Schell (Delahaye). Viel zielte. Am Nachmittag fand dann, unabhängig von der Paris-Nizza-Fahrt, ebenfalls auf dem Boulevard Michelet, ein Rennen über einen Kilometer mit stehendem Start statt, das vom Automobil-Club Marseille organisiert worden war. Verschiedene Teilnehmer der Tourenprüfungsfahrt machten auch hier mit und erreichten teilweise sehr gute Durchschnitte, Die, beste Zeit des Tages stellte FeVrier (Bugatti)' mit einem Mittel von 117 km/St, auf. In der Sportwagenkategorie siegte Carriere (Alfa Komeo) vor Sommer (Alfa Romeo) mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 113 km/St. Mme Schell'fuhr mit ihrem Delahaye ein Mittel von 100 km/St, heraus und placierte sich in ihrer Klasse als Erste vor ihrem Mann, der für dieselbe Strecke eine Sekunde mehr brauchte. Die zweite und letzte Etappe,. Marseille-Nizza, bot mit ihren 200 km keine grossen Schwierigkeiten mehr. 37 Fahrer trafen am Ziel ein. Sommer erreichte Nizza vier Minuten zu spät, was ihm vierzig Strafpunkte eintrug. Um 14 Uhr trafen sich die Konkurrenten auf dem Quai des Etats- Unis, wo nochmals- eine Gesch-windigkeitsprüfung über 300 Meter mit stehendem Start zur Austragung gelangte. Als Abechluss der Tourenprüfungsfahrt fand dann vorletzten Donnerstag im Zusammenhang mit dem offen veranstalteten Turbie-Bergrennen auch noch ein geschlossener Lauf über die 6,3 km lange Strecke statt, bei dem TrÄvoux (Hotchkiss) mit einem Mittel von 81,173 km/St, der schnellste unter den Paris-Nizza-FahrerrT war; aber trotzdem wurde er von Descollas (Bugatti) im Gesamtklassement auf den zweiten Platz verwiesen. Das Gesamtklassement: 1. Decollas (Bugatti), 1553 Punkte; 2. Trevoux (Hotchkiss), 1589 P., 3. Pouderoux (Citroen), 1607 Punkte; 4. Mme Schell (Delahaye), 1655 P.; 5. Mähe (Bugatti), 1663 P.; 6. Falck (Hotchkiss), 1664 P.; 7. Florimond (Hotchkiss), 1668 P.; 8. Schell (Delahaye), 1679 P., 9. Mary (Ford), 1797 P.; 10. Barnef (Singer), 1880 P Weiterhin klassierten sich 25 Fahrer. Lastwagen: 1. Lamberjack (Saurer-Diesel), 2766 Punkte. Klassement der Sternfahrt der F.N.C.A.F.: 1. Descollas (Bugatti), 1375 P.; 2. Legre (Panhard), 1489 P.; 3. Ogez (Alfa Romeo), 1593 P., 4. Lau- Chin (Renault), 1655 P.; 5. Pu.pil (Fiat), 1675 P.; 6. Gaillard (Belage), 1886 P.; 7. Mme Dubuc- Taine (Hotchkiss), 1887 P.; 8. Reybert (Renault), 2015 P.; 9. Mlle Luca (Singer). 2029 P.; 10. Gilles (Ford), 2047 P., Testers (Packard). 2186 P Klassement der Damen: 1. Mme Schell (Delahaye); 2. Mlle Astbury (Singer); 3. Mme Rouault (Delahaye); 4. Mme Dubuc-Taine (Hotchkiss); 5. Mlle Luca (Singer). Klassement der kleinen Wagen (bis 1500 ccm): 1. Barnes Stanley (Singer); 2. Pupil (Fiat); 3. Mlle Astbury (Singer); 4. Lupchia (Renault); 5. Henon (Lancia); 6. Reybert (Renault); 7. Robert (Lancia): 8. Mlle Lnca (Singer). wagen) fielen 132 aus, und 181 wurden mit Strafpunkten belegt. Die Strecke durch, die masurischen Wälder war besonders schwierig. Es war ein Kampf mit Lehm, tiefem, losem Sand, sumpfigen Waldwegen und Wasserlöchern. Selbst in Hohlwegen mit.starkem Gefälle blieben einige stecken. So kam es oft Vor, dass die Durchfahrt für die andern blockiert wurde und sich 50—60 Fahrzeuge ansammelten, die nicht weiter konnten. Die zweite Etappe, die an die Ostsee führte, war noch schlimmer. Siebzig Kilometer durch knietiefen Lehm! Mit Tempo durch diese Schmiere zu kommen, war wegen darin vielfach verborgenen Steinen recht gefährlich, während zu viel Vorsicht allzu grossen Zeitverlust bedingte. Viele Wagen sanken so tief ein, dass die Türen nicht mehr geöffnet werden konnten, und am Ende der zweiten Etappe verblieben nur noch 169 Fahrer in der Konkurrenz, davon 36 strafpunktfrei. Mit der dritten Etappe, die in einer 184 km langen Rundfahrt um Königsberg bestand, wurde die Ostpreussenfahrt abgeschlossen. Auf kürzerer Strecke wurde den Fahrern nochmals in gedrängter Form eine Uebersicht von allen Vprkehreschwierigkeiten geboten, die Ostpreussens Wege dem Fahrzeug entgegenstellen können. Es galt lange, in ackerartigem Zustande befindliche Feldwege zu befahren und Morastlöcher zu passieren. 152 konnten den Wettbewerb beenden, davon 16 strafpunktfrei, und zwar sechs Lizenzfahrer, worunter der bekannte Lan?streckenfahrer Pol.-Major E. Sander- TBerlin (Wanderer), und zehn Ausweisfahrer. Konkurrenten mit nicht mehr wie 60 Strafpunkten erhielten eine silberne Medaille. Von den gestarteten R5 Mannschaften trafen nur acht vollzählig am Ziel ein, wovon drei Fabrikmannschaften, nämlich Auto- TTnion (Wanderer") mit 17, Adam Opel mit 44 und die Trinmph-Wprkp mit 115 Strafpunkten, -es. «Chirannn» im Grossen Preis des Automobif- Cluhs von Frankreich. Um die Gfisehwindierkeitpn zu hperenzen. bat die SnortVommission des A. C F beschlossen, auf der Linas-MontlViery-Bahn anlässlifh des Grossen Preises von Frankreich einige « Chicaneri » aufzustellen, ähnlich wie dies letztps Jahr in Monza beim Grossen Preis von Italien der Fall war. Die Bugatti-Werke haben der Kommission pirinn Wagen mit Robert Benoist am Steuer zur Verfügung gestpllt, so dass die Wirkungsweise der angebrachten Bahnhindernisse auf Wagen und Fahrer genau geprüft werden kann. Benolst gewinnt das Bergrennen Chaviqny- Nancy. Vorletzten Sonntag kam das • vom Auto- Club Lorraine organisierte Bergrennen Chavigny- Nancy, das über einen Kilometer führt, zur Austragung. Benoist auf Bugatti erreichte die beste Zeit des Taees mit einem Mittel von 89.109 km/St, und stellte zugleich einen neuen. Streckenrekord auf. Die zweitbeste Zeit fuhr Cazeaux, ebenfalls auf Bugatti mit dem Durchschnitt von 86,124 km/St. Adler-Rekorde anerkannt. Die in der Zeit vom 25. bis 31. März 1935 auf der Avus mit einem Adler- Trumpf-Junior-Wagen aufgestellten dreizehn Rekorde in der Klasse G über 750 ccm bis 1100 ccm sind nun von der A. I. A. C. R. offiziell anerkannt worden. , (Sport sieh« auch Seite 7.) Wenn die schönen Tage 1200 Kilometer durch Ostpreussen. Am vorletzten Sonntag hat die alljährlich stattfindende, in drei Etappen (Anfang und Ende einer jeden Etappe liegen in Königsberg) ausgetragene Ostpreussenfahrt ihr Ende genommen. Bekanntlich handelt es sich um eine ausgesprochene Geländefahrt, die sowohl an den Fahrer selbst wie auch an die Wagen grösste Anforderungen stellt. Durch Lehm, Morast, aufgeweichten Sand hatten sich die Fahrzeuge durchzuwinden, und oft leisteten zwei Pferde als Vorgespann mehr wie 50 Pferde an der Bremse. Schon der erste Tag der Fahrt hatte die Reihe der Teilnehmer stark gelichtet. Von 454 gestatteten Fahrzeugen (Sportwagen, Motorräder und Seitennun auch binnen kurzem wiederkehren, sollten Sie es doch nicht unterlassen, Ihren Motor mit einem Vergaser mit Starter (Typ BF) auszurüsten. Die Gründe dafür sind schwerwiegend: . ... Die Witterung ist gegenwärtig unbeständig, der Verkehr wird, besonders in Städten, immer stärker. Immer und überall sollten Sie augenblicklich anfahren können. In der Stadt lassen sich alle notwendigen Manöver nur dann gefahrlos ausführen, wenn Ihr Motoj keinesfalls aussetzt, bevor er seine normale Arbeitstemperatur erreicht hat. Auf dem Lande müssen Sie diese maximale Leistungsfähigkeit zur Verfügung haben, um notwendigenfalls auch höchste Geschwindigkeit erzielen zu können. Auch Ihr Motor erhält diese Qualifikation, wenn Sie ihn mit einem SOLEX-Vergaser mit Starter ausrüsten lassen. Montage überall auf sämtlichen Motoren. 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