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E_1935_Zeitung_Nr.036

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Autoabbruch

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Mai stellte der Berner Segelflieger Hermann Schreiber mit 140 km den neuen schweizerischen Streckenrekord im Segelflug auf. Schreiber startete um 9 Uhr 33 auf dem Flugplatz Bern tmt dem Segelflugzeug Spyr Nr. 37 im FJugzengschlepp. In 300 Meter über dem Platz lobte er sich vom Motorflugzeug, fand bald eSne Wolke, die ihn durch ihre Aufwinde bis, 1100 m über den Platz brachte und ging «iif Strecke». Bei Schwarzenburg fehlten die Aufwinde ganz, so dass der Flug beinahe eSn vorzeitiges Ende gefunden hätte.. Im redhten Moment fand aber Schreiber einen neue« Thermikschlauch, so dass er über Freiburg und Payerne bis nach Lausanne fliegen) könnte, wo die grösste Höhe mit 2100 m ü. SA. erreicht wurde. Von Lausanne bis Gfend konnte diese Höhe nahezu gehalten werden. Bei Nyon half eine Wolke erneut 500 m \Höhe gewinnen, und schliesslich wurde der Elugplatz Genf in 800 Meter angeflogen. Gegen Savoyen zu fehlten die Aufwindwolken gänzlich. So entschloss sich Schreiber zur Landung, die um 14 Uhr 06 erfolgte. Der bisherige Distanzrekord, der am Ostersonntag von Marcel Godinat auf der Strecke Bachtel-Altenrhein geflogen wurde, stand auf 54,2 km. Wir können Herrn Schreiber, der beruflich im Aeroclub der Schweiz das Amt eines Oberexperten für Segelflug versieht, zu seinem prächtigen Erfolg umso mehr gratulieren, als der Flug unter Bedingungen aufgestellt wurde, die. von einem Segelflieger grösste Feinfühligkeit und gründlichstes Können verlangen. Während die bisherigen Distanzflüge fast ausschliesslich unter Ausnützung günstiger starker Winde ausgeführt wurden,, flog Schreiber an einem nahezu windstillen Tag, fast nur unter Ausnützung von Thermikaufwinden, die sich unter einzelnen Wolkenbänken und über einzelnen erwärmten Erdbodenzonen bildeten. Die schwache Bise benützte der Pilot lediglich zur Festlegung seiner Flugroute, die im übrigen fast genau nach dem vorgefassten Programm absolviert wurde. Schreiber hat damit bewiesen, dass man auch in der Schweiz über kurz oder lang an eine regelrechte Segelflugtouristik wird denken können. Das verwendete Speyr-Segelflugzeug gehört der Segelfluggruppe des Berner Aeroclubs. Es stellt eine Konstruktion des Zürchers Hug dar und wurde in den Flugzeugbauwerkstätten Wald bei St. Gallen gebaut. -s. Blitzschlag ins Flugzeug. Der moderne Flugverkehr bringt es nicht selten mit sich, dass Flugzeuge Gewitter, durchfliegen müssen, sei es, weil das Umfliegen der Gewitterzonen zu grosse Umwege erfordern würde oder dass das Flugzeug durch verschiedene Gewitterfronten umzingelt wird. Es ist deshalb nicht zu verwundern, dass im Publikum immer wieder die Frage auftaucht, wie es eigentlich mit der Gefahr von Blitzeinschlägen in fliegende Flugzeuge stehe. Anscheinend muss ein Flugzeug auch besonders blitzgefährdet sein. In Wirklichkeit Hegen aber ganz wenig authentische Berichte über solche Blitzeinschläge vor. Selbst gewisse Unfälle, bei denen Gewitter unzweifelhaft eine Rolle spielten, dürften höchst wahrscheinlich nicht durch Blitziinschläge selbst, sondern durch andere, sekundäre Begleiterscheinungen verursacht worden sein. Auch nur ein Fall, in dem ein Flugzeug in der Luft durch den Blitz zerstört oder in Brand gesetzt worden wäre, ist nicht bekannt. Es ist möglich, dass ein Flugzeug zufällig in die Bahn einer Blitzentladung gerät und Beschädigungen davonträgt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist jedoch sehr klein. Ebenso unwahrscheinlich ist es, dass ein Flugzeug in der Luft den Blitz anzieht. Jede Blitzentladung setzt eine Spannungsdifferenz voraus. Das fliegende Flugzeug hat jedoch immer das Potential seiner N°36 Umgebung und eventuelle kleine Unterschiede gleichen sich ohne sichtbare Erscheinungen ständig aus. Mit seinen verhältnismässig kleinen Dimensionen kommt selbst ein gut leitendes Metallflugzeug auch kaum als bevorzugter Leiter für die Spannungsdifferenzen zwischen zwei verschieden geladenen Wolkenschichten in Betracht. Laienhaft gesprochen kommt es dem Blitz «nicht darauf an», ob er auf seiner kilometerlangen Bahn nun noch 20—30 jWeter mehr Luftraum zu durchschlagen hat, oder ob er diese Teilstrecke über die relativ gut leitenden Flügel oder den Rumpf des Flugzeuges zurücklegen kann. Selbst wenn dennoch, mehr oder weniger durch. Zufall, das Flugzeug als Leiter herhalten rauss» so braucht nach den bisherigen Erfahrungen durchaus keine Katastrophe einzutreten. An Metallflugzeugen gehen solche Blitzdurchschläge fast spurlos vorbei und ihre Insassen finden sich in der Kabine geschützt, wie in einem Faradey'schen Käfig. Auch an Holzflugzeugen, die vom Blitz getroffen wurden, konnten bisher nur leichtere Beschädigungen beobachtet werden. Die Einund die Austrittsstelle des Blitzes zeigten dabei ganz ähnliche Marken, wie sie an der Ein- und Austrittsstelle einer Gewehrkugel im gleichen Material auftreten würden. Anderseits heisst das natürlich nicht, dass man Blitzdurchgänge geradezu provozieren soll. Auch um die äusserst turbulenten Windströmungen in Gewitterfronten zn vermeiden, wird deshalb der Pilot ein Gewitter möglichst umfliegen. Um die Entladung der Spannungsdifferenzen verschiedener WoHcenschichten durch das Flugzeug hindurch zu vermeiden, vor allem aber um die empfindliche Radioanlage nicht übermässigen Beanspruchungen auszusetzen, wird die lang« Schleppantenne, wie sie manche Verkehrsflugzeuge aufweisen, in Gewitterzonen immer eingezogen. Was uns zu diesen allgemeinen Ben»** kungen veranlasst, ist ein Bericht des französischen Luftfahrtsachverständigen und Mitgliedes der Deputiertenkammer, M, Pierre Renaudel, der unlängst als Passagier eines Verkehrsflugzeuges selbsjt einen Blitzeioschlag erlebte. Pierre Renaudel erzählt: «Im Flugzeug der < CIDNA» befanden sich der ungarische Pilot Urvari, der die Führung von Wien an übernommen hatte, ein junger französischer Funker und ich als Passagier. Eine halbe Stunde vor Ankunft in Bukarest durchflogen wir über dem Baükangebirge ein ziemlich schweres Gewitter. Plötzlich hörten wir einen Knall, ähnlich einem Gewehrschuss, im Innern des FMgzeuges. Der Funker stürzte sich in die Kabine, um nach der Ursache der Detonation zu sehen. Während er noch suchte, rief der Pilot nach hinten: Der Blitz hat eingeschlagen ! Haben Sie den Blitz nicht gesehen ? Der Pilot hatte den Blitz zwischen sich und dem Funker durchgehen gesehen. Man stellte darauf fest, dass der Antermendraht fehlte. Der Blitz war beim rechten Positionslicht eingetreten, hatte die Antenne als Leiter benützt und war dann durch die Antenne ausgetreten, nachdem er das Rohr, durch welches die Antenne nach aussen geführt ist, gesprengt hatte. All das zu beobachten ging viel schneller als es hier niedergeschrieben werden kann. Fast im gleichen Moment hatte auch schon der Pilot die Motoren gedrosselt. Nun, nach gemachten Feststellungen, gab er wieder Gas. Alles ging gut. Nur die Antenne hat daran glauben müssen. In Bukarest kamen wir mit einer Viertelstunde Verspätung an, mitten in eine grosse Aufregung, die das Ausbleiben unserer Funkmeldungen verursacht hatte. Als wir ausgestiegen waren, sahen wir, dass unser Flugzeug statt der Antenne einen Streifen Bespannungsstoff von 10 cm Breite und 3—4 Meter Länge nach sich schleppte. Abgesehen davon war der Apparat in allen seinen Stahlteilen magnetisiert. Der Kompass war nicht mehr brauchbar. Wie man mir sagte, hielt diese Magnetisierung noch einen Monat später an.» Eröffnung weiterer Fluglinien. Am 27. April hat die englische Fluggesellschaft Imperial Airways Ltd. den Betrieb auf der Strecke Zürich—Basel— Paris—London wiederum aufgenommen. Der Start in Zürich erfolgt um 14.50, in Basel um 15.45 und die Ankunft in Paris um 18.45 und um 21.30 in London. In Zürich besteht Anschlüss von St. Gallen, in Basel von Lausanne und Bern. Umgekehrt verlädst man London um 8.00, Paris um 10.45 und ist um' 13.30 in Basel und um 14.20 in Zürich. Zum Einsatz gelangen auf dieser Linie wiederum die bekannten, luxuriös* eingerichteten, viermotorigen Riesenflugzeuge «Scylla» für 38 Passagiere. Am 1. Mai ist auch die Alpenlini« Rom—Mailand—Zürich der italienischen Gesellschaft «Avio-- Linee» eröffnet worden. Der Flugplan ist folgender: Zürich ab 15.00, Mailand an 16.45. Mailand ab 12.30, Zürich an 14.15. Unmittelbare Anschlüsse bestehen an diese Linie ab Basel, Bern und St. Gallen. In der Nord-Südrichtung besteht Anschlüss ab Rom und Turin, in der Gegenrichtung nur bis Turin. Auf dieser Strecke werden die bekannten dreimotorigen Fokker-Flugzeuge verwendet. Die tschechische Luftverkehrsgesellschaft «Avioslawa» wird ab 15. Mai ihre neue Linie Prag— München—Zürich—Genf—Marseille regelmassig befliegen. Von der Schweiz aus wird man damit um 17.50 in Prag, Tesp. um 16.45 in Marseille eintreffen können. svz. Neue Fluganschlüsse nach Mittel- und Norriengland. Der um 12.50 auf dem Flugplatz London- Croydon eintreffende Swissair-Express (Zürich-— und Bern—Basel—London) erhält durch die cRailway Air Services» einen neuen, günstigen Anschlüss nach Nord- und Mittelengland. Das Flugzeug dieser Gesellschaft startet in Croydon um 15.10 und ist um 16.00 in Birmingham, um 16.40 in Manchester, um 17.05 in Liverpool, um 18.30 in Belfast und um 19.30 in Glasgow. In der Gegenrichtung verlässt man Glasgow um 8.45, Belfast um 9.45, Liverpool um 11.10, Manchester um 11.35, Birmingham um 12.15 und ist um 13.05 in London. Der Swissair-Express startet von hier aus um 13.40 und ist um 16.45 in Basel (Bern an • 18.15) und um 17.25 in Zürich. evs.

£6 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE Die 1935er Zürcher Strassenprojekte. Das kantonale Tiefbauamt hat sich auch für das laufende Jahr ein umfangreiches Programm grösserer Strassenverbesserungen gesteckt, das 22 Hauptverkehrsstrassen 1. und 2. Klasse betrifft und wohl einem ungefähren Kostenaufwand von Fr. 6—7 Millionen entsprechen dürfte. Dabei handelt es sich nicht um Anlagen ieuer, sondern um Korrektionen und Verbesserungen bestehender Strassen. An Hauptverkehrsstrassenprojekten sind vor,- allem zu erwähnen Umbauten an den links- und rechtsufrigen Seestrassen in den Gemeinden Kilchberg, Rüschlikon, Horgen, Wädenswil, Männedorf und Uetikon. Verbesserungen erfährt auch die vielbefahrene Sihltalstrasse bei Adliswil und Langnau, während die nach dem Zürcher Oberland führende Strasse Zürich-Uster zwischen Dübendorf und Uster unter Anlage von Radfahrerund Fussgängerwegen korrigiert wird. Die Verbindung Zürich-Schaffhausen via Egläsau erhält in der Gemeinde Opfikon eine neue Glattbrücke. Einen stärkeren Ausbau erfahren vor allem auch die Strassenzüge im nördlichen Kantonsteil. ,Die Bauten an Strassen 1. und 2. Klasse umfassen ebenfalls verschiedene bedeutsame' Körrektionen, wobei in Automobilistenkreisen vor allem begrüsst werden dürfte, dass nun mit der Verbesserung der Albisstrasse von Adliswil nach Mettmenstetten endlich ernst gemacht wird, ferner dass die rechtsufrige Limmattalstrasse in den Abschnitten Weiningen-Geroldswil und Oetwil-Kantonsgrenze den dringend notwendigen Ausbau erhält. Die Strassenverkehrsinteressenten schulden Je,m kantonalen Tiefbauamt für das grosszugige 1935er Strassenbauprogramm besonderen Dank. Wenn auch die Herabsetzung der Verkehrssteuern im neuen kantonalen Verkehrsgesetz leider verunmöglicht wurde, so dürften sie darin eine gewisse Beruhigung erblicken, dass die vielen Gelder im Ausbau des Strassennetzes vollständige Verwendung finden. V Von der Tätigkeit dtr Zürcherischen Arbeitsgemeinschaft für Wanderwege (Z.A.W.) Die Z. A. W. hat ihre Tätigkeit mit der Grfindungsversammlung vom 1. November 1933 aufgenommen. Die dabei anwesenden Vertreter verschiedener Behörden und Verbände stimmten dem leitenden Gedanken, dem Wanderer die zürcherische Landschaft durch Markierung der zahlreich vorhandenen Feld- und Waldwege zu erschliessen, grundsätzlich zu. FüT'die-Leitung der Geschäfte bestellte sie einen Vorstand von 7 Mitgliedern, der sich in seiner ersten Sitzung wie folgt konstituierte: 0; Binder, Zürich, Vertreter des Schweiz. Bundes für Jugendherbergen, »Präsident; J...J. Ess, Meilen, Geschäftsführer; Dr, Schmidlin, später ersetzt durch Dr. Hs. Grüebler, Zürich, Vertreter des Automobil-Clubs der Schweiz, Sektion Zürich, Quästor. Dr. E. Furrer, Zürich, Vertreter des Wanderhunds; Dr. H. Hasler, Uerikon, Vertreter des Fussgänger- . Schutzverbands, Zürich; H. Hubschmid, Wald, Vertreter des Verkehrsverban- 1 des vom Zürcher Oberland; Th. Weber* Oberforstmeister, Zürich; Frl. Derrer, Abteilung für Schulentlassene, Zentralsekretariat Pro Juventute, besorgt die Führung des Protokolls und bureautechnische Arbeiten. Zunächst legte der Vorstand die Haupt- TOuten fest, die von Zürich aus nach den verschiedenen Teilen der Landschaft ausstrahlen: Zürich - Kilchberg - Zimmerberg - Hirzel - Schindellegi - (Etzel); Zürich - Albiskamm - Albishorn - Sihlbrugg; . Zürich - Albis - Baldern - Bezirk Affoltern - (Zug und Luzern); Zürich - Uitikon - Birmensdorf (Bremgarten)*; Zürich - Höngg - Rütihof - Altberghöhe - Teger- > hard - Stat. Wettingen*; Zürich - Höngg - Regensdorf - Regensberjf - Lägern (Baden); Zürich - Oerlikon - Katzensee - Glatt - Strassberg- Glattfelden - Rhein*; Zürich - Kloten - Irchel - Rheinau- (Schaf flutusen); Zürich - Wallisellen - Bassersdorf - Töss - Winterthur; Zürich - Zürichberg - Dübendorf - Effretikon - Kyburg - Winterthur; Zürich - Greifensee - Fehraltdorf und Pfäffikon- , Tösstal*; Zürich - Forch - Pfannenstiel - Mönchaltorf - Wet- .. zikon - Bäretswil - Oberland; Zürich - Forch - Pfannenstiel - Stuckiweg - (Hombrechtikon) - Lützelsee - Rapperswil und Zürich - Lützelsee - Bubikon - Oberland. Diesen Hauptrouten kommt indessen kein Vorrecht irgendwelcher Art zu (höchstens, dass ihre Markierung zuerst ausgeführt werden kann). Aber ihre Aufstellung erleichtert die Uebersicht über die Arbeit und ermöglicht das Anfügen von Verbindungswegen nach Dörfern, Bahnhöfen und Schiffsstationen. In letzter Stunde stellten sich der einheitlichen Markierung verkehrsrechtliche Schwierigkeiten entgegen. Der Vorstand hofft jedoch, eine Regelung treffen zu können, die allen Erfordernissen entspricht. Jedenfalls muss aber mit einer Verzögerung gerechnet werden, wofür wir die Mitglieder und die Oeffentlichkeit um Entschuldigung bitten. Für die Form und Beschriftung hat uns Herr Adrian Boiler in Obermeilen beraten. Die Ausfüh- .swng der Holztafeln geschieht während des Winters ,in der Werkstätte für jugendliche Erwerb 61 o s e in Schmidrüti. Ohne diese wirksame Hilfe des kant. Jugendamtes bzw. der Volkswirtschäftsdirektion wäre das ganze Werk kaum zustande gekommen. Anderseits freuen wir uns, einen praktischen Beitrag zur Lösung der Arbeitslosenfürsorge liefern zu können. " Ausser dem Wegweiser verwenden wir ein Wegzeichen mit dem gleichen Wanderwappen; es kommt statt der vielfach üblichen Farbklexe zur Verwendung; es erspart uns bedeutende Mittel und schont das Landschaftsbild. * Erst teilweise oder noch gar nicht bearbeitet. Wo im einzelnen diese Routen durchgeführt werden sollen, entscheiden auf Grund ihrer Lokalkenntnis die örtlichen Mitarbeiter, deren Gewinnung einen grossen Teil der Arbeit des Jahres beanspruchte. Inientgegenkommender Weise haben sich Vertreter von Verkehrsvereinen, Forstmeister und Kreisförster, Lehrer und Führer von Jugendgruppen zur Verfügung gestellt. In einzelnen Fällen werden sie unterstützt von Jugendlichen. Es hat sich als zweckmässig erwiesen, einzelne Gebiete, meist Bezirke, unter einer Bezirksleitung zusammenzufassen. Die zum Teil sehr zeitraubende und aufopfernde Tätigkeit dieser Männer verdient mit besonderem Danke hervorgehoben zu werden; ohne ihre zuverlässige Mithilfe könnte die Arbeit gar nicht durchgeführt werden. Es sind dies die Herren: Bezirk Affoltern: Gemeindepräsident Spinner, Aeugst; H. Kuhn, Sekundarlehrer, Mettmenstetten. Bezirk Andelfingen: für Weekend - Fahrten Kursaal-Eröffnung: Sonntag, S. Mai - Zeitgenosse Hotelpreise - Bergbahnen im Betrieb . Brünig-Päas schneefrei Prospekte und Hotelpreislisten durch die Touristikbüros A.C.S. und T.C.S. sowie bei den Verkehrsbüros . Die -Seh 0. Bader, Forstmeister, ab 1935. Bezirk Bülach: ^«i REINHOL n A. Graf, Lehrer, Eschenmosen-Bülach; Dr. Grossmann, Forstmeister, Bülach. Bezirk Dielsdorf (oberer Teil): 0. Schnyder, Lehrer, Watt, bis 1986. Bezirk Hinwil: H. Hubschmid, Verkehrsbureau, Wald. Bezirk Horgen: H. Hiestand, Lehrer, Au; Ritzler, Stadtforstmeister, Sihlwald, ab 1935; P. Simmen, Sekundarlehrer, Rüschlikon. Bezirk Meilen: Dr. Hasler, Uerikon. Bezirk Uster: Pellaton, Lehrer, Ustei. ,t$i|i Bezirk Winterthur: E. Lang, Stadtforstmeister, Winterthnr. Die übrigen Gebiete werden erst im Laufe des Jahres 1935 organisiert. Durch persönliche Aufklärung und Vorträge des Geschäftsführers wurden die vereinigen, die. hervorragendsten Eigen- Mitarbeiter über ihren Aufgabenkreis orientiert; eine schriftliche Wegleitung sorgte für Einheitlichkeit in der Ausführung der Arbeiten, namentlich für Führung der Routen und die Vorarbeiten für die Beschriftung der Wegweiser. Tadelloser Mechanismus und Qualitätsfette! Die Gestaltung derWegweiser hat den ' Schmierung jnit3 Fetten , - Vorstand sehr stark beschäftigt. Dem besonderen Zweck entsprechend soll er sich von demjenigen für den Fährverkehr deutlich unterscheiden durch: Angabe des Standortes; Angabe von Nah- and Fernziel; Distanzbezeichnung in Stunden und Minuten, die dem Wanderer eher entspricht als diejenige MINER ALOELE A.-G., BASEL- BERN ÄST; GALLEN-ZÜRICH in Kilometern; Geschäftszeichen, das Zürcher Wappen mit VW, zur Herstellung der Einheitlichkeit Die Farbe wurde -.in Uebereinstimmung mit den Auto-Zubehörteile Motorrad-Zubehörteile anderen beteiligten Kantonen gelb gewählt. Die Angaben für die Beschriftung der Wegweiser und die Kontrolle durch die Bezirksleiter haben Rue MicheI-Roset A. n. 1 A. Telephon 29.680 sich im ersten Jahre mit seinen mannigfachen Hindernissen so sehr verspätet, dass es wohl richtiger ist, die zur Markierung vorgeschlagenen Hauptrouten und Verbindungswege erst im Bericht des zweiten Jahres zusammenzustellen, in dem sie wirklich ausgeführt werden. GENT Sehr stark beschäftigte den Vorstand die Propaganda. Es ist gegenwärtig äusserst schwierig, Bremsbeläge u.Kupplungsplatten Biegsame Nippel f. Leitungen Mittel z. Auffrischen der Farben NECTO SERRAX LUZIOLO mit einer neuen Organisation Fuss zu fassen, auch Dichtungen für Zylinderköpfe und Auspuffleltungen für sämtliche Marken. wenn der Jahresbeitrag nur Fr. 2.— beträgt. Für die Mitgliederwerbung verfassten wir einen Aufruf, K&S...^:•,•.-•. .Es werden noch einige gute Lokal-Vertreter gesucht. den eine Reihe von Behörden, Verkehrsverbänden und weitere Organisationen durch ihre Unterschrift der Oeffentlichkeit empfahlen. Die Z. A. W. ist auch der < Zürcher Illustrierten» zu Dank verpflichtet, die den Aufruf auf der Wanderbundseite zum Abdruck brachte, und uns überdies sehr vornehm ausgestattete Sonderabzüge für die Werbung in grosser Zahl zur Verfügung stellte. Unsere Bestrebungen wurden durchwegs in der Oeffentlichkeit sympathisch aufgenommen. Ganz besonders freut sich der Vorstand darüber, dass sonst ganz entgegengesetzte Bevölkerungs- und Wirtschaftsgruppen für den Ausbau der Wanderwege einmütig zusammenwirken und unsere Arbeit ideell und materiell unterstützten. Auch die kantonalen, städtischen und Gemeindebehörden sind eifrige Förderer; die Verkehrsvereine sind vielfach die Träger unseres Gedankens in den einzelnen Gebieten. Die Finanzierung des Unternehmens war anfangs eine recht fragwürdige Sache. Aber schon die Entwicklung des ersten Geschäftsjahres hat dem Optimismus der Gründer recht gegeben. Wenn auch unsere Werbung von Einzelmitgliedern noch keinen grossartigen Erfolg aufweisen kann (sie ist übrigens durchaus noch nicht abgeschlossen), so erreicht dafür der Bestand an Kollektivmitgliedern schon eine erfreuliche Höhe. Die Mitgliederwerbung wird fortgesetzt; wir hoffen, im nächsten Jahre mehr darüber berichten zu können. Als weitere Finanzquellen kommen die Beiträge der einzelnen Gemeinden oder ihrer Verkehrsvereine an die im betreffenden Gebiete erstellten Wegweiser in Betracht. Nach den Angaben des Quästors gestaltet sich das Rechnungsergebnis wie folgt: A. E i n n a h m e n Fr. 1385.25 B. Ausgaben > 365.80 Vorschlag Fr. 1019.45 Mit den Mitgliederbeiträgen pro 1935 zusammen ergibt diese Summe das Betriebskapital des zweiten Geschäftsjahres. Wenn Sie auf Ihren Fahrten im In- und Ausland Der Vorstand erledigte in 6 Sitzungen die laufenden Geschäfte; darüber hinaus haben sich in allen autotouristischen Fragen sicher beraten sämtliche Mitglieder in den Dienst irgend einer besonderen Aufgabe gestellt, so dass auch in dieser sein wollen, dann gibt es kein zuverlässigeres Hinsicht wirklich von einer Arbeitsgemeinschaft gesprochen werden kann. Der Geschäftsführer hat in Orientierungsmittel als einer Reihe von Sitzungen mit Präsident und Quästor, mit Vertretern von Behörden, Verbänden und Mitarbeitern die von Vorstand und Generalversammlung gefassten Beschlüsse zur Durchführung ge- Hallwag- bracht und im Rahmen des Möglichen die Bestrebungen der Z. A. W. in der Oeffentlichkeit zu fördern gesucht. Führer u. -Karten Das Arbeitsprogramm des laufenden Jahres umfasst in erster Linie die Herstellung der Wegweiser und ihre Befestigung an Ort und Stelle; im weiteren ist vorgesehen die Vervollständigung des Wegnetzes in den bisher bearbeiteten Bezirken und die Organisation der. bis jetzt nicht erfassten Bezirke. Für später sind das Anbringen von Orientierungstafeln an den Bahnhöfen und die Heraus- Lassen Sie sich diese im nächsten Buchladen unverbindlich vorlegen und verlangen Sie unsern aufschlussgabe einer einfachen Wanderkarte in Aussicht genommen. J. J. Ess. reichen Prospekt: «Kreuz und quer durch Europa». Stadtzürchenscher Autobusbetrieb. Im I. Quartal 1935 wurden vom Ueberland Autobusbetrieb der A Stadt. Strassenbahn Zürich 77.662 (67.769) Wagenkilometer geleistet. In der nämlichen Periode sind VERLAG HALL WAG - BERN A 109.409 (118.211) oder 8802 Personen weniger befördert worden. Die aus dem Personenverkehr re- Abteilung Autotouristik " Telefon 28.222 S\*, sultierenden Einnahmen betrasen 29.465 (32.546) oder 3081 Fr. weniger als im Voriahre s