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E_1935_Zeitung_Nr.038

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Stack a kg Wert in Fr.

Stack a kg Wert in Fr. Total Argentinien f 2.95 1.900 k 4.37 4.142 6.042 Beinahe die Hälfte unserer Exporte haben ihren Weg nach Deutschland genommen. •Unser nördlicher Nachbar hat in der Tat al- . lein 43,61 Prozent unsere' Lieferungen für sich beansprucnt, gefolgt von Italien mit 8,98 Prozent, Spanien mit 8,58 Prozent, Frankreich mit 7,35 Prozent, die Tschechoslowakei mit 5,37 Prozent, Belgien mit 4,85 Prozent, Polen mit 3,04 Prozent, Schweden mit 2,97 Prozent, die Niederlande mit 2,89 Prozent, Oesterreich mit 2,21 Prozent und Grossbritannien mit 1,15 Prozent. Diese 11 erwähnten Bezüger haben mindestens 5-stellige Fakturabeträge aufzuweisen. Zusammen sind 91 Prozent unseres Gesamtexportes von diesen Staaten aufgenommen worden, während sich die restlichen 27 Länder in die bescheidene Restquote von 9 Prozent teilen, -tny- Die Automobilversicherung in der Schweiz im Jahre 1933. Im Jahre 1933 hat die Neuordnung der Kraftfahrzeugversicherung eingesetzt, und mit besonderem Interesse hat man deshalb dem Bericht des eidg. Versicherungsamtes über die Entwicklung im Jahre 1933 entgegengesehen. Diesem soeben erschienenen Berichte entnehmen wir, dass die verschärfte LeistungspfJicht. des Versicherers sich im Ausmasse der bezahlten Entschädigungen noch nicht auszuwirken vermochte, da die Erledigung der schweren Schadenfälle sich über mehrere Geschäftsperioden hinzieht. Die Tariferhöhung macht eich hingegen in einem vermehrten Prämieneingang bemerkbar. Durch diese beiden Momente erhielt die Entwicklung ein besonderes Gepräge. Die Motorfahrzeughaftpflichtversicherung macht hinsichtlich der Prämien rund drei Viertel der gesamten Haftpflichtversicherung aus. Gegenüber 1932 sind die Prämien um 7,95 auf 34,26 Mill. Fr. gestiegen. Da unter Ein- Peru f 1.19 1.250 1.250 wirkung der Krise der Bestand an Motorfahrzeugen sich nicht wesentlich vermehrt haben dürfte, Januar 1935 a 4 20.32 12.945 b 34 500 hat das Haftpflichtgeschäft deshalb kaum mengenmässig zugenommen. Der vermehrte Prämienein- c 5 33.68 1.390 d 5 48.50 1.700 gang ist also hauptsächlich auf die Tariferhöhung e 4 56.68 2.500 zurückzuführen. Zu berücksichtigen ist aber noch, f 4 1945.41 576.978 die Versicherungsnehmer, die innert 3 Jahren keinen Schadenfall zu verzeichnen haben, 15 Prozent g 1 24.52 12.000 i 1 15 der Prämie pro Jahr Rückvergütung erhalten, was k 289.12 252.514 sich später in einer Reduktion der Prämien auswirken wird. 1 3.64 8.970 869.512 In der Motorfahrzeughaftpflic.htversicherung 23 2422.22 zieht sich die Liquidation der Schadenfälle eines Januar 1934 a 14.58 12.872 Berichtsjahres über mehrere Geschäftsperioden hin. b 19 315 Wenn auch störende Verzögerungen kaum eintreten, so gibt es in der Abwicklung der Schadenfälle d 2 21.96 3.600 f 6 1250.40 487.780 mannigfache Schwierigkeiten. Es gilt die Schuldverhältnisse festzustellen und die Rechtslage abzu- k 302.99 335.030 1 1.48 > 2.541 842.038 klären, wozu in schwierigen Fällen die Beschreitung des Rechtsweges nötig ist. Die schwebenden 8 1591.60 Zunahme der Schäden häufen sich damit. Somit umfassen die Ausfuhr 15 830.62 27.474 jährlich ausgewiesenen Schadenza.hlun.gen zum grösseren Teile Schäden der Vorjahre. Die ver- WÄ «•ftl «§•«» änderte Rechtslage der neuen Haftpflichtversicherung hat darum das Epgehnis von 1933 kaum zu beeinflussen vermocht. Dies zeigt auch die nachfolgende Tabelle der Prämien und Schäden: Jahr Prämien Schäden Mill. Fr. Mill. Fr. in % d. Prämien 1929 12,12 5,58 62 1930 14,31 8,64 60 1931 16,44 10,30 631 1932 16,33 12,33 75 1933 24,28 13,7357 7,8 Mill. Fr. Schadenzahlungen 1933 stammen aus den Vorjahren. Welchen ungewöhnlichen Umfang die unerledigten Sohadenfälle haben, zeigt sich daraus, dass der Bedarf hiefür Ende 1933 auf 22.27 Mill. Fr. eingeschätzt wurde, wovon zu Lasten der alten Rechnung 9 Mill. Fr. gehen. Die Taxierung der unerledigten Versicherungsfälle aus 1933 stellt sich also auf 13,24 Mill. Fr. Es ist zu kennen dass die Autokaskoversicherung nur für ornico. Inhaber der Firma ist Luigi Maspero in hoffen, dass die Abwicklung der schwebenden neuere oder hochwertige Wagen tunlich ist. DieGiornico. Handel und Vertretungen in Automobilen Schäden gegenüber dem abgeschätzten Bedarf einen Ueberschuss gibt, doch dürfte derselbe kaum grösser sein, als die Präinienrückvergütung bei schadenfreiem Verlauf. In der Motorhaftpflichtversicherung stimmt das Versicherungsjahr mit dem Geschäftsjahr annähernd überein. Das erste Zeichnungsjahr unter Geltung des neuen Rechts endigt praktisch mit dem Berichtsjahr. Den Prämien des Berichtsjahres von 24.28 Mill. Fr. sind somit die Anforderungen für Versicherungsfälle dieser Zeitperiode gegenüberzustellen, und zwar für die bezahlten Schäden 5,93 Mill. Fr. (24,4 Prozent der Prämien) und für den mutmasslichen Bedarf der schwebenden Schäden 13,24 Mill. Fr. (54,5 Prozent der Prämien), total also 19,17 Mill. Fr. = 78,9 Prozent der Prämien. Diese hohe Schadenbelastung ist wenig erfreulich. Es wird sich aber schon im nächsten Jahr erweisen, ob und in welchem Sinne eine Korrektur zu erwarten ist. Sollte sich der Schadensatz bewahrheiten, so ergäbe sich, dass unter Geltung des neuen Rechts die Geschäftslage dieser Versicherungsart sich weit ungünstiger als bisher stellt. Die den Versicherungsnehmern zugemuteten Prämien sind also keineswegs übersetzt. Sie werden im Gegenteil nicht ausreichen, um die durch den AUTOMOBIL-REVUE 1935 - N° 38 Betneb bedingten Aulwendungen zu decken. In Kreisen der Versicherungsnehmer ist zwar die Notwendigkeit der Prämienerhöhung anerkannt, das Ausmass aber für gewisse Fahrzeugkategorien beanstandet worden. Das Ergebnis für die verschiedenen Kategorien ist das folgende (in Mill. Fr.): Personen- u. Last- Motor- Spezlal- Lieteningsautos wagen räder risiken Prämien 16,94 3,62 2,71 1,01 Bezahlte Schäden '3,88, 1,17 0,62 0,27 Mutmasslicher Bedarf für schweb. Seh. 8,28 2,41 1,78 0,77 Mutmassl. Belastung 12,15 3,58 2,40 1,04 Mutmassl. Belastung F. Moser und sein Sohn R. F. Moser haben eine in % der Prämien 72% 99% 88% 103% Kollektivgesellschaft eingegangen. Zweck der Unternehmung ist der Betrieb einer Karosseriewerk- In der Automotoi'l-Feuerversicherung wurden 1933, bei einem Versicherungsbestand von 331,23 Mül. Fr., 1,4 Mill. Fr. Prämien Huilimp S. A., Automobilöle, Lausanne. Unter etätte. Domizil: Rue de l'Union. und 0,97 Mill. Fr. Schadenzahlungen registriert. dieser Firma wurde eine Akt.-Ges. mit einem Kapital von Fr. 5000 gegründet. Zweck ist der Handel Die letzteren machten also 69 % der Prämien aus und standen damit wesentlich über dem Gesamtdurchschnitt der Feuerversicherung. Kaufmann, in Freiburg. Geschäftsdomizil: Rue de in Automobilölen. Einziger V-R. ist H. Litzistorf, Die Kaskoversicherung für Motorfahrzeuge ist ursprünglich in den Tätigkeitsbereich der Ch. Blanchard & P. Amaudruz, Automobilhandel, la Paix. Transportversicherer gefallen, nach und nach kam Lausanne. Charles Blanchard und Pierre Amao- aber den Unfall- und Haftpflichtversicherungsgesellschaften die Führung dieser Geschäfte zu. Die Motorfahrzeuginhaber haben infolge ihrer besonderen Bedürfnisse engere Fühlung mit diesen Unternehmungen, «o dass diese Organisationsumstellung gegeben ist. Das Geschäft wird in der Schweiz vornehmlich als Nebenzweig betrieben. Die Versicherung hat in den letzten 5 Jahren folgende Entwicklung genommen: Prämien Schäden Mill. Fr. Mill. Fr. in % d. Prämien 1929 5,52 3,19 58 1930 5,85 3,27 56 1931 5,96 3,45 58 1932 5,64 3,12 55 1933 5,08 2,91 57 Die rückläufige Geschäftsentwicklttng hat sich also 1933 fortgesetzt und verschärft. Hier macht sich das Bedürfnis der Automobilisten nach Herabsetzung der Betriebsspesen geltend. Es ist anzuer- gemachten Erfahrungen legen somit nahe, die Versicherung minderwertiger Objekte auszumerzen. Dies hat dazu beigetragen, dass in der Autokaskoversicherung der Schadenverlauf zu befriedigen vermag. Ist so einerseits die Autokaskoversicherung krisenempfindlich, so macht sich in ihr auch die schärfere Risikoauswahl von Seiten der Gesellschaften geltend. In diesem Zusammenhang wird auch noch interessieren, dass der Anteil der ausländischen Gesellschaften am Autokaskogeschäft 1933 geringer war als 1932, überhaupt mit nicht einmal 1K % unbedeutend' ist. Die Autotriptykversicherung ist eine Kautionsversicherung und wird nur von einer Gesellschaft betrieben. Ihr Geschäftsgang ist klein (1933: 163 476 Fr. Prämien und Fr. 10 720 Schäden, Abnahme bei beiden Posten gegenüber 1932). Auch die Prozesskostenversicherung (Reehtsschutzversicherung) ist als Autoversicherungszweig anzusehen, denn sie umfasst fast nur Auto-Prozesskosten. Dieses Geschäft zeigt gegenüber 1932 einen Rückgang der Prämien von 1,06 auf 0,99 Mül. Fr., während die Schäden fast gleich geblieben sind (1933: 286 247 Fr.). Ihr Anteil an den Prämien stieg somit von 27 % auf 29%. Aufomobilwivfschaft Neugründung: F. Moser et fils, Automobilkarosserien, Vevey. druz sind unter dieser Firma eine Koll.-Ges. eingegangen. Zweck der Firma ist die Vertretung und der Handel von Automobilen, insbesondere der Marken Chrysler und Citroen, sowie der Verkani von Zubehör. Domizil: Rue du Petit Röchet. Garage Mon-Repos, Montbriant S. A., Genf. Unter dieser Firma wurde eine Akt.-Ges. mit einem Kapital von Fr. 5000 gegründet. Zweck der Unternehmung ist der Bau und der Betrieb einer Garage und Service-Station auf einem an der Avenue Mon- Repos gemieteten Terrain. A. Chapuis, Buchhaltungsexperte, ist einziger V.-R. mit rechtsverbindlicher Einzelunterschrift. Firmendomizil: Place d» Port. Personelles: Karosseriewerke Aarburg AG., Aarburg. Die Firma erteilt Kollektivprokura an W. C. Knecht in Ölten. Luigi Maspero, Automobile und Motorräder, Gl- und Motorrädern sowie Zubehör. Red Star Automobiles & American Garage S. A., Lausanne. G. A. Schaefer ist aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden und dessen Unterschrift erloschen. An seiner Stelle wurde E. Petitpierre, Professor, in Lausanne, gewählt. Er führt rechtsverbindliche Einzelunterschrift. Domizil: Avenue du Leman. Carbura. Schweiz. Zentralstelle für den Import flüssiger Brennstoffe, Zürich. J. Duvoisin ist als 1. Vizepräsident zurückgetreten, verbleibt aber im Vorstand. Seine Unterschrift ist erloschen. H. Pestalozzi, bisher, 2. Vizepräsident, wurde zum 1. Vizepräsident, und neu wurde in den Vorstand zugleich als 2. Vizepräsident A. H. Meyer, Kaufmann, in Zürich, gewählt. Präsident und die beiden Vizepräsidenten führen Kollektivunterschrift Firmenlöschung: Mutiger, Garage, Bern. Die Firma ist infolg* Geschäftsaufgabe erloschen. Nachlassvertrag. Carrosseriewerke A.-G. Wauwil. Stundungsbewfl- Iigung vom 27. April. Eingabefrist bis 25. Mal Gläubigerversammlung am 15. Juni. OPEL OPEL Ueber die Autounfall- und Autokredit-, -wie auch die Autoinsassenversicherung weist leider "«der Bericht des eidgenössischen Versicherungsamtes keine Ergebnisse aus. Eine Berichtserweiterung in diesem Sinne wäre interessant, wenn vielleicht auch sehr schwierig. -n- Än Meistbietenden verkaufe ich zufolge Aufgabe der Reisetätigkeit noxgegenBargeld! Cabriolet, 4 Plätzer, 6 Zyl., 9 PS. Modell 1933, in absolut einwandfreiemZustand mit Garantie. 6 Zyl., Limousine, 4 Plätzer, Mod. 1934, 10 PS, sehr wenig gefahren, Zustand wie neu m.Garantie. Preisangebote sind zu richten an die Automobil-Revue, Bern, unter Chiffre 67S06. ALFA ROMEO prachtvolles Cabriolet, 4/5-Plätzer,. mit Schweizer- Karosserie,' 15000 km gefahren,. Zustand wie neu, mit Garantie,, sehr preiswert zu verkaufen. HOTCHKISS Limousine, 6/7-Plätzer, "komplett revidiert, 15 PS, sehr geeignet für Mietfahrten oder Postkurs; mit Garantie, billig zu verkaufen. 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N° 38 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE 15 Sfrassen und Verkehr Die Wiederöffnung der französischen Pässe. Die nachstehende Zusammenstellung ist das Ergebnis von jahrelanger Beobachtung, ohne jedoch eine bestimmte Sicherheit zu bieten. Je nach den Witterungsverhältnissen kann natürlich die Oeffnung etwas beschleunigt oder verzögert werden, aber die nachstehenden Angaben dürften doch für die Ansetzung von Touren einen wertvollen Anhaltspunkt bieten. Französische Alpen: "*"• In'rn 0 " 11 »"« "» m » |n*m ölf " un * AMos 2250 Juni Maure 1340 April Aravis 1498 Juni Menfe 1466 M«rz Baccus 978 Mai Mont Cenls 2084 Mai Bteyne 1464 Mai Montets 1461 Mai CayoII« 2326 Juni Montgtnevre 1854 Juni Champs 2191 Juni Mont Ventoux 1912 Mal Coux 1006 April Noyer 1654 Mal Crete de Ornon 1318 Mal Cnätillon 1704 Mai Parpaillon 2645 Juli Croix de Fer 2087 Juli Peret 990 März Cucheron 1140 April Perty 1304 April Epine 1003 März Petit St-Bernard 2189 Juli FestTe 1441 Mal Prayet 1297 April Feil 1117 April Pres U42 M&rz Finestre 2176 Juni Rousset 1411 April Galibier 2645 Juli Sagnes 1200 Mai Gets 1172 März St-Alexis 1232 Maii Giandon 1951 Juli St-Jean 1324 Mai Granter 1164 April St-Michel 1433 April Granon 2400 Mai Saxel " 944 März Grimone 1318 April Sestrieres 2021 April Izoard 2358 Juli Terramont 1093 April Jarabaz 1027 April Tourttiol 1.145 Mal Lachau 1400 Mai Vars 2115 Juni Larcbe 1996 Juni Vasson 1648 Juni Lautaret 2075 Juni Viste 1600 Juni Marocaz 969 März Zentral-Massiv: Croix-St-Robert, .1426 m, April; 'Dyane, 1401 m, April; Puy-de-D6me, 1465 m, April; Pas-de-Peyrol, 1589 m, Mai; Fayolle, 940 m, April; -Quatre Vios, 1140 m, April. Vogesen: Route des Gretes, 1424 m, Mai,' Route Joffre, Mai; Donon, 731 m, März. Pyrenäen: Puymorens, 1915 m, Juni; Envalira, 2407 m, Juni; Port, 1249 m, März; Portet d'Aspet, 1069 m, April; Peyresourde, 1563 m, Mai; Aspin, 1489 m, Mai; Pio du Midi de Bigorre, 2877 m, Juni; Tourmalet, 2114 m, Juni; AuMsque, 1704 m, Juni; Pourtalet, 1792 m, Mai; Somport, 1632 m, Mai; Ibaneta, ^057 in, März. Zürcher Strassenbeleuchtungsfragen. Den Vertretern der Strassenverkehrsinteressenten ist kürzlich von Seiten der zuständigen städtischen Behörden willkommene Gelegenheit geboten worden, ihre Erfahrungen und Beobachtungen mit den neuen Beleuchtungsanlagen am Bürkliplatz, Mythenquai, Hegibaohplatz etc. bekanntzugeben. Bekanntlich ist gferade von automobilistischer Seite diese Beleuchtungsart, bestehend in beidseits der Fahrbahn aufgestellten Ständerlampen, hart angefochten worden, indem dieser der Strasse allerdings ein ausserordentlich festliches Gepräge verleihenden Beleuchtungsart vorgeworfen wurde, dass sie eine starke Blendwirkung auf die Fahrzeugknker ausübe und die Sicht vornehmlich bei nasser Fahrbahn und Regenwetter stark beeinträchtige. Vorgekommene Unfälle wurden auf diesen Mißstand zurückgeführt, wobei man dem frühern Beleuchtungssystem der über der Strasse aufgehängten Tiefstrahler den Vorzug gab. Die gehabte Aussprache, an der Herr Dir, Trüeb vom E.W.Z. eingehend über das Strassenbeleuchtungsproblem und die im Ausland gemachten Erfahrungen referierte, ergab, dass die Strassenber leuchtungsfrage nicht so einfach zu lösen ist und. hiebei verschiedene Faktoren zu berücksichtigen sind. Den Verbänden wurde erneut Gelegenheit gegeben, an Hand von Augenscheinen ihre Konstatierungen zusammenzufassen und dieselben zur Verwertung den städtischen Behörden zu übermitteln. Es sollen auch neue Versuche mit andersfarbigen Ständerlampen vorgenommen werden. V Neue Kredite für die Autoposten. Der Bundesrat hat zur Anschaffung von drei grossen Autopostwagen für die direkte Verbindung Lugano-St, Moritz über die neue Gandriastrasse einen Kredit von 210.000 Fr. bewilligt. Gleichzeitig . wurden 90.000 Fr. zur Verfügung gestellt, um zwei kleine Raupenautos für den Winterbetrieb über den Ofenpass anzuschaffen. Die im letzten Winter gemachten Erfahrungen sollen zur allgemeinen Zufriedenheit ausgefallen sein. *u* die L« Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion. Wo bleibt die Möglichkeit, eich zu verteidigen? In einer Zuschrift aö das Bezirks-Statthalteramt, die wir auszugsweise folgen lassen, beklagt sich ein zu einer Busse verknurrter Automobilist offenbar durchaus zu Recht, dass die Polizei kurzerhand die eingereichte Klage als wahr und den Tatsachen entsprechend annahm, ohne dem Beklagten auch nur irgendwie Gelegenheit zu geben, die gegen ihn erhobenen Behauptungen richtigzustellen oder zu entkräften. Schliesslich sind wir doch wohl noch in einem Rechtsstaat, in dem jeder die Möglichkeit hat, seine rechtlichen Interessen zu wahren. Im übrigen geben wir dem Einsender das Wort: « Auf Grund einer privaten Klage haben Sie mir durch die baselstädtische Polizei zur Kenntnis gebracht, dass zufolge eines Polizei-Rapportes eine Geldbusse über mich verhängt worden sei. In diesem Rapport wurde bekannt gegeben, dass bei wiederholtem Üeberholen meines Autos durch das Auto des Klägers meine Scheinwerfer nicht abgeblendet worden seien. (Es ist uns im übrigen keine Vorschrift bekannt, wonach abgehlendet werden muss, wenn ein Fahrzeug von einem anderen überholt •wird. Diese Bestimmungen haben nur Sinn für sich kreuzende Gefährte. Die Red.) Durch die Polizei Basel-Stadt hatte ich Ihnen sofort die Erklärung zugehen lassen, dass die im betreffenden Rapport gemachten Angaben nicht den Tatsachen entsprechen und dass unkorrektes Fahren und Benehmen viel eher dem Kläger vorgehalten werden könnten, der mir den Eindruck gemacht habe, in nicht absolut nüchtern Zustande am Steuer gesessen zu haben. Da Behauptung gegen Behauptung stand, hätte ich erwartet, von Ihnen eine Vorladung zur Vernehmlassung und Konfrontierung mit dem betreffenden Kläger zu erhalten, woraus für Sie die wirklichen Tatsachen hervorgegangen wären. Es scheint aber, dass meine Begriffe von der Handlungsweise der Justiz sehr veraltet sind, da eine Vernehmlassung nicht stattgefunden hat, sondern Sie mir kurz und bündig am 16. Januar 1935 einen Strafbefehl (Geldbusse Fr. 20.— und Kosten Fr. 10.—) von total Fr. 30.— zustellen liessen. Ich Hess dann durch meinen Fürsprecher die Akten einverlangen und musste zu meinem grossen Erstaunen hören, dass der Kläger seine Aussagen gegen mich durch einen Radfahrer bezeugen Hess, während in Wirklichkeit der einzige Augenzeuge, meine mit mir fahrende Schwester, aus verwandtschaftlichen Gründen als Zeuge nicht in Betracht fallen konnte. Es blieb mir denn auch nichts anderes übrig, als diese Busse zu bezahlen, so ungerecht dieselbe auch gefällt wurde. > — J. B. *. c. s. SEKTION BERN. Das Mal-Programm. Die wohlgelungene Gymkhana auf dem Flugplatz Belpmoos,. welcher der Sportkommission ein volles Mass Arbeit brachte, ist nicht die einzige Sektionsveranstaltung im Monat Mai. Schon Samstag, den 18. Mai wartet mit der traditionellen Ausfahrt mit den Anstaltsinsassen Gottesgnad Ittigen ein weiterer Anlass. Seit dem Jahre 1922 ist dieser schöne Brauch christlicher Nächstenliebe .ohne Unterbruch beibehalten worden. Die Zahl der fahrlustigen Passagiere ist stetig gestiegen, aber noch immer war der Club in der Lage, das nötige Wagenmaterial dank der wohlwollenden Gesinnung ihrer MitgUeder aufzubringen. Der diesjährige Ausflug mit den Pfleglingen von Ittigen führt nach einer Schleife im nahen Jura -nach Twannrwo der freundliche Bärenwirt eeine aussichtsreiche Laube besonders schön herrichten wird. Damit die Kranken recht lange den schönen Blick auf den See gemessen können, ist eine zweistündige Pause im heimeligen Winzerort vorgesehen. Die Rückfahrt erfolgt auf guten .Strassen über Landeron, Erlach; Ins, Löwenberg, Mühleberg, Bern. Die Fahrtleitung benötigt etwa 30 Wagen, sie richtet auf diesem Wege die Bitte an-alle Mitglieder, ihr durch Stellung geräumiger Wagen am Zustandekommen der Ittiger Ausfahrt nach Möglichkeit behilflich zu sein. Eine Woche später, Sonntag, den 26. Mai, ist die Sektion Bern an der Organisation der Ballon-! Fuchsjagd mit Automobilverfolgung mitbeteiligt/ Ueber diesen in Bern «tets sehnsüchtig erwarteten Wettbewerb wird noch später ausführlicher zu berichten sein, es sei aber heute schon kundgetan, dass durch die Beteiligung von mindestens drei Ballons der Anlass recht abwechslungsreich zu werden-verspricht. h. .', SEKTION ZÜRICH. Das war am Sonntag, den 5. Mai, eine prächtige Bluestfahrt ins schöne Baselbiet. Auf einer vorzüglich ausgeheckten Fahrtroute wurden die 35 Autos über Lenzburg, Aarau, Ölten und über den ob.em Hauenstein nach Langenbruck geführt und von hier, vorbei an einem weissen Blütenwald von Kirschbäumen und saftig im Gras stehenden Wiesen auf die herrliche Aussichtswarte der Gempenfluh. Hier bot sich nicht nur ein weiter Ausblick auf Alpen, Jura und Vogesen — auch der Fuchsballon der Verfolgungsfahrt der Sektion Basel des A. C. S. war sichtbar —, sondern die letztere entbot hier schon durch eine stattliche Delegation ihres Vorstandes herzlichen. Willkomm und ©inen gern akzeptierten Aperitif mit kaltem Büfett. Und wieder gings weiter auf teilweise neuen, meist unbekannten Strassen durch malerische Gebiete des Basellandes hinüber an den Rhein nach dem Badekurort Rheinfelden, wo ein vorzüglich serviertes Mittagessen der Zürcher Automobilisten harrte. Herr Präsident Gassmann entbot den Willkomm des Vorstandes und überbrachte den Basler Clubkollegen nebst Gruss und herzlichem Dank für die überaus gastfreundliche Aufnahme eine währschafte Zürcher Zinnkanne. Herr Präsident Gerster, Basel, gab seiner Freude über die guten und engen Beziehungen zwischen den beiden Sektionen Ausdruck, derweilen Herr Regierungsrat Dr. Seiler, Liestal, für den dem Kanton Baselland erwiesenen Besuch dankte und auf die durch Motorfahrzeugsteuern und Benzinzollanteil ermöglichten und zum grossen Teil als Notstandsarbeiten (Notlage der Posamenterindustrie) ausgeführten Strassenbauten im Baselbiet hinwies. Seine Anregung, die Zürcher und Basler A. C. S.-Mitglieder möchten sich im kommenden Monat zu einem Picknick und Chirsi- Essen im Baselbiet treffen, fand begeisterte Aufnahme. — Die Sektion Basel des A. C. S. aber hatte nicht nur für schmissige Unterhaltungs- und Tanzmusik, sondern auch für ein durch besondere Bodenständigkeit sich auszeichnendes Unterhaltungsprogramm gesorgt. Nach einer einleitenden Orientierung wurde durch frohe Basler Jugend das auf viele Jahrhunderte zurückgehende historische Jäpiel der drei Basler Ehrenzeichen Löwen, Vogel 'GryJLiirid Wilden.Mann mit ihren Narren, Trommlern, Trabanten und wehenden Fahnen geboten, ein Schauspiel, das man nur ganz selten Gelegenheit hat, sich anzusehen und das mächtigen Applaus auslöste. — Alles in allem ein selten schön ver- Ia,ufener und viel bietender Sektionsanlass. Hie Basel — hie Zürich, und auf Wiedersehen zum « Chirsi-Ficknick » im Juni. Jkum» STRASSENAUSKUNFTSDIENST PES TOURING-CLUB DER SCHWEIZ de Walten AutkOnfi» durch t.C.S- Off/css Gent Tel. 43 344 Zürich Tel. CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Monatsversammlung vom 4. Mai 1935. Eröffnung der Versammlung 20.30 Uhr nach kurzer Begrüssung durch den Präsidenten. Unter Mutationen war der Eintritt eines Aktivmitgliedes zu verzeichnen. Hierauf wurde beschlossen, am 19. Mai (bei schönem Wetter) den Familienausflug "nach Engelberg durchzuführen. Die Einladungen werden jedem Mitglied persönlich zugestellt; die Anmeldungen mit Angabe der Teilnehmerzahl sind bis spätestens den 18. Mai an den Aktuar Ant. Estermann, Halde 647, Luzern, zu richten. Gratiebier und Salami, die zwei Gönner unseres Clubs gespendet hatten, haben gut gemundet und wurden bestens verdankt. Nachdem Herr Lehmann (Engelberg) noch einige aufklärende Worte über das Verkehreteilungs-Gesetz gesprochen hatte, konnte die Versammlung-23.30 Uhr geschlossen werden. .Tirana LEGENDE! ., Gtstfllosstne Strasse» ' -M Nur mit Ketten bafahrtar UIIIIIIH- Gbtnbehnverlada-Statlon