Aufrufe
vor 4 Monaten

E_1935_Zeitung_Nr.042

E_1935_Zeitung_Nr.042

ÄUTOMOBIL-REVUE

ÄUTOMOBIL-REVUE 1935 —II».«- Das Bundstreckenrennen von Bergamo. Bas obere Bild zeigt den Start des Feldes. In vorderster Linie Nuvolari (links), der nachmalige Sieger und Farina (rechts), der als Zweiter einlief. Die untere Aufnahme zeigt, wie knifflig die Piste angelegt war, die kreuz und quer durch; Bergamo und den Hängen des Stadthügels entlang Kihrtei. Die Avusbahn. Am Sonntag wird sich auf dieser für Autorennen besonders geeigneten Piste das wohl schnellste Rennen der Saison abwickeln. Hier sehen wir die Nordkürve mit den Tribünenanlagea links vom groesen Eingangstor zur Autostrasse. Die deutschen Reichsautobahnen. Letzten Sonntag ea» öffnete der Reichst kanzler unter grösstem Andrang des Publikums die Teilstrecke Frankfurt- Darmstadt der Reichsautobahnen. Die Anlage weisi zwei durch Grünstreifen getrennte Fahrbahnen mit ja zwei reichlich b&* messenen Fahrstrei«- fen auf. Links defilieren eben die aul Lastwagen verstaue ten Arbeitskolonnen, welche am Bau be-» teiligt waren. jetzt Ly steril für die Reinigung Ihres Wagens! Glänzende Erfolge! Zu beziehen zu Fr. 1.50 pro . . Liter (grössere Quantitäten entsprechend billiger) bei WELTIFURRER Internationale Transport A.-G. Pelikanstrasss 8 - Telephon 38.754 Zürich! Gelegenheit! GRAHAM-Limousine Modell 1934, bloss 3000 tongefahren, zu Fr. 6500.— zu verkaufen. 11270 Offerten gefL unter Chiffre 14901 an die Automobil-Revue. Bern. Zu verkaufen guterhaltener ERSKINE 12 PS, 6 Zyl., Mod. 1928, viertürig, bei sofort. Wegnahme ganz billig, ev. würde Manufakturwaren an Zahlung nehmen. — Offerten .an Postfach 22510, Heerbrugg (St. Gallen). 67433 Seltene Gelegenheit! GRAHAM-PAIGE-Limous. Mod. 1930, 4/5-Plätzer, 6 Zylinder, 16 PS, in tadellosem Zustande, nur 16 0Ö0 km gefahren, ist umständehalber sofort zum Preise von Fr. 3000.— zu verkaufen. Ev. würden Schreinerarbeiten oder sonstige Arbeiten in Neubauten an Zahlung genommen. Zu besichtigen: A. Schüpfer, Schubertstrasse 4, Luzern. Telephon 24.684. 67766 2 SAURER-LASTWAGEN 4 T. und 5 T. Nutzlast, mit Benzin- oder Diesel- Motor, sind umständehalber zu günstigen Bedingungen zu verkaufen. 10990 Anfragen tinter Chiffre Z 3295 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. Die Wunderaufhängung des STUDEBAKER-CHAMPIONS erzielte wiederum neue Erfolge Nach Zurücklegung der 160 km langen Strecke zwischen Chicago und den Studebaker-Werken, auf dem steinigen Bahngeleise, mrt der Durchschnittsgeschwindigkeit von 53 Stundenkilometern, fährt ein C o m m a n d e r - Achtzylinder auf dem Nebehgeleise mit dem Luxuszug Chicago-Florida um die Wette. Unsere Photographie zeigt den Studebaker- CABRIOLET 4-Piätzer,. Modell 1935, mit Fabrikgarantie. 10963 Telephon 28.788 oder Postfach 9, Bern-Beundenfeld. Zu verkaufen BUICK 1928, Limousine, Schiebedach, mit Rückwandtüre, in gutem Zustande. Preis Fr. 800.—. 67626 Hemmeier & Co., Aarau. Die Aufnahmen vor der Abfahrt Die Abfahrt TUDEBAKER-VERTRETER ZÜRICH: MM. Binetli & Ehrsam A.-G., Stampfenbachplatz 48. AARAU: FRIBOURG: M. Lion Baudere, Garage de Perolles, av. de Perolles. BASEL: CHAUX-DE-FONDS: C. Peter & Cie S. A„ 102, rue de lä Serre. BERN: Automo A.-G., Länggaßstrasse 21. # LUGANO: LANGENTHAL,- Moser & Cie., Automobiles. CHUR: GRENCHEN:' Garage Fischer. GENF: Der Wagen vom Tender der Lokomotive aus gefilmt MM. Garonne & Obrist, Garage 11.11. MM. Kraehenbuehl & Cie, Hardstrasse 2L M. H. Morel, Via Lavizzari, 2. MM. Dosch & Meier, Grand Garage Chur. Garage A. Montant, 57-58, rue Terrassiexa.

* * • • NM2 II. Blatt BERN, 24. Mai 1935 Automobil-Revue NO 42 II. Blatt BERN, 24. Mai 1935 Fah Ventilpflege und Ventilstörungen. Schon oft hat man das Ventil als Konstruktionsteil verwerfen wollen, weil es so manchen Anlass zur Unzufriedenheit gegeben hat. Aber immer wieder hat man es in Gnaden behalten, weil es bis dato effektiv noch keine andere Motorsteuerung gibt und gegeben hat, die so viele,Vorzüge in sich vereint, dass sie das Ventil und sein Tätigkeitsfeld zu ersetzen vermag. Es ist nicht zu leugnen, dass alle hin- und hergehenden Bewegungen an einer Maschine nichts Ideales vorstellen, und es ist deshalb das Streben jedes Technikers nach Umwandlung solcher in eine rotierende Bewegung verständlich. A^er mit dem Rotieren allein ist es auch noch nicht getan. Die grossen Hoffnungen, die man den Schiebermotofen in ihren verschiedenen Konstruktionsausführungen entgegengebracht hat, sind abgeebbt. Man wartet noch! Denn neben den unbestrittenen Vorteilen ist es bis heute noch nicht gelungen, die Nachteile so weit auszuschalten, dass sie die altgewohnte und in vielen Stürmen erprobte und bewährte Ventilkonstruktion hat verdrängen können. Es wäre kurzsichtig, annehmen zu wollen, dass sich hier nicht einmal über kurz oder lang Aenderungen ergeben würden — aber heute herrscht immer noch das Ventil, und deshalb müssen wir zunächst auch mit ihm und seinen Funktionen vertraut sein, um unsere Motoren mit der derzeitig möglichen Sicherheit und Einwandfreiheit laufen zu lassen. Jeder Teil hat seine Eigenheiten und seine speziellen Krankheitsmöglichkeiten. Je mehr man sie kennt, desto besser wird man sich mit seinem Motor verstehen und desto besser ist das Betriebsergebnis. So wird es manchem passiert sein, dass nach dem Reinigen und Neueinschleifen der Ventile sich ein mehr als eigentümliches Klatschen bemerkbar macht. Dies ist meist die Folge, wenn die herausgenommenen und gesäuberten Ventile beim Einsetzen untereinander verwechselt worden sind. Wenn es auch im allgemeinen keine weiteren Folgen hat und sich mit der Zeit wieder verliert (wenn sich die Ventile neu Der englische Bremsbelag] :iT - eingesessen haben!), ist es doch besser, Vorkehrungen zu treffen, dass es nicht erst vorkommen kann. Ein gleich eigenartiges Geräusch ergibt sich, wenn das Ventil aus der eingedrückten Stellung, zu langsam zurückwandert Der Kipphebelarm bzw. der Nocken holen es dann bei ährer nächsten Arbeitsbewegung ein und schlagen damit gewissermassen an. Dies ist ein Störungsmoment, das sich nicht allein be- Ermüdete Ventilfedern vermögen dem Ventil keine genügend rasche Beschleunigung mehr zu erteilen, wenn es sich hei mit grosßer Tourenzahl lautendem Motor schliessen sollte. Die Skizze zeigt, wie z. B. der Stössel der Nookenform nicht mehr zu folgen vermag und deshalb bei jeder Nockenumdrehung einmal frei aufprallt. seitigt und deshalb der Behandlung bedarf. Es ist normalerweise die Folge von in der Ventilführung eingebrannter Oelkohle, die das Ventil stark abbremst, so dass es seinen Weg nicht mehr vorschriftsmässig zurücklegen kann. Es kann aber auch die Folge einer Motorüberhitzung sein, die eine Ventilfeder ausgeglüht hat, die nunmehr nicht mehr genügende Spannkraft besitzt und demgemäss dem Ventil auch nicht mehr die notwendige Beschleunigung zu geben vermag. Dass dies alles zu einem nicht unbeträchtlichen Leistungsabfall führt, dürfte ja allgemein bekannt sein. Die häufigst wiederkehrende Erscheinung, der man aber immer erst dann Beachtung schenkt, wenn sie sich auf die Allgemeinleistung des Motors auszuwirken beginnt, ist das Ansetzen der Oelkohle. Und, doch ist es der Uranfang der meisten Ventilschäden. Sobald die Oelkohlenansätze einen gewissen Stärkegrad überschreiten, ist das Ventil nicht mehr absolut dicht. Anfangs ist das so minimal, dass dies nicht weiter fühlbar wird — für den Fahrer — wohl aber bereits für das Ventil. Sozusagen von Haus aus benachteiligt, bekommt es die ununterbrochenen Hitzewellen der Gemäsch^erbrennungen aus erster Hand, ohne in der Lage zu sein, diese Hitze durch grosse Flächen weiterleiten zu können oder auszustrahlen. Seine Abkühlungspausen sind die Zwischenräume zwischen den Arbeitsphasen. Setzt sich nun Oelkohle an, beginnen kleine Undichtigkeiten diese Ruhepausen aufzuheben durch ununterbrochenes Vorbeiströmenlassen der Gase. Da dies zunächst nur. an einzelnen Stellen der Fall sein wird, werden einzelne Partien des Ventils stärker erhitzt, und damit beginnt man dem Verziehen von Teller und Schaft den Weg vorzubereiten. Dies hinwiederum bedeutet eine Beschleunigung der Zerstörung der an sich schon stark beanspruchten Ventilführung, und so setzt sich der Zustrom der Beeinflussungen auf den ganzen Motor fort. Man neigt aus Bequemlichkeitsgründen allzu gern dazu, solchen Kleinigkeiten zunächst keine Bedeutung beizumessen, soll aber nicht vergessen, dass sich dies alles unter Tourenzahlen von 3—6000 pro Minute abspielt, und unter stärkster Erhitzung der einzelnen Teile. Vorzeitiges Ansetzen von Russ und Oelkohle zu verhindern, bedeutet also Arbeitsersparnis und Verlängerung der Lebensdauer der fraglichen Teile resp. auch der Maschine. Es ist also gut, sehr peinlich darauf zu achten, dass man mit dem dem Motor zuträglichen Brennstoff fährt und die richtige Düsengrösse benützt, da das zwei Hauptvoraussetzungen sind für gute und russfreie Verbrennung. Wichtig ist, dass von Zeit zu Zeit die Kolben kontrolliert werden. Wenn die Kolbenringe in ihren Nuten zuviel Spielraum bekommen oder schlapp werden, fördern sie Bei ermüdeten Ventilfedern kommt es auch vor, dass der Ventilschaft auf dem Stösselkopf herumhüpft und eich dabei breitschlägt. G5HD Die Ventilfedern moderner Motoren neigen schon deshalb mehr zum Ermüden, weil sie meist eingeschlossen und deshalb keinem kühlenden Luftstrotn mehr ausgesetzt sind. Oel aus dem Kurbelgehäuse in den Verbrennungsraum, das nur teilweise verbrennen kann und dann gleichfalls zu den bekannten Ansätzen führt. Früher übersah man ganz allgemein, dass ein Ventil, als beweglicher Teil auch der Schmierung bedürfe, und durch das unbeachtete Trockenlaufen vieler Ventile gab es auch viel Aerger und viele Störungen. Heute lässt man in den meisten Fällen den ganzen Steuermechanismus im Oelbad laufen; In den letzten Jahren haben sich auch eine Anzahl « Obenschmieröle » und Kolloidgraphitpräparate als Folge dieser Erkenntnis durchsetzen können. Sie werden in geringen Mengen dem Brennstoff zugesetzt und schmieren alles im Verbrerinungsraum befindliche Bewegliche, also vor allem die Ventile. Unangenehm ist es, wenn unterwegs eine Ventilfeder bricht und damit das Ventil steht. Für kürzere Zeit kann man sich auf einfache Weise helfen. Man nimmt eine Unterlegscheibe oder schneidet sich eine Blechscheibe so zurecht, dass man sie ohne Ausbau des Ventils um seinen Schaft legen kann, und schiebt dann diese Scheibe zwischen der Fe-» derbruchstelle ein. Man erreicht damit, dass der obere resp. untere Teil der gebrochenen Feder seinen Druck über die Zwischenscheibe auf den anderen Teil der Feder überträgt, und damit ist zunächst solange geholfen, bis wir in der nächstgelegenen Reparaturwerkstatt mit den erforderlichen Hilfsmitteln, die ' der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. WUST-REBSAMEN R ü T I.Zürich TELEPHON 54 • ORADED BRAKE LININC Autoabbrucli Bern-Ostermundigen, Hans Zysset liefert Ihnen sofort gebrauchte Bestandteile, wie: Motoren, Getriebe, Achsen, elektrische Apparate für alle Arten und Marken, Standmotoren für Landwirte, fertig mit Gestell und Rädern. 11377 Teleph. Aufruf Nr. 41.172 und Sie werden bedient Badenerstr. 527, ZÜRICH, Tel. 70.777 Occasions-Wagen-Verkauf zu noch nie dagewesenen Preisen, darunter eine Anzahl 1934-OPEL-Modelle sowie diverse Kleinwagen führender Marken. ORIGINAL-ERSATZTEILE NEU UNDOCCASION Reparaturwerkstätte GUST. BÄUERLEIN, WALLISELLEN-ZÜRICH Ob. Kirchstrasse 8 Telephon 932.188 Zu verkaufen 5 6-T.-Dreiseitenkipper SAURER mit 6-Zyl.-Diesel-Motor. Günstige Bedingungen. Anfragen unter Chiffre Z. 3291 an die 10990 Automobil-Revue, Bureau Zürich. Wegen plötzlicher Abreise billig zu verkaufen sehr gut erhaltener Personenwagen Mercedes-Benz 13 PS, Modell 1928. Preis sehr günstig. Offerten unter Chiffre 673761 an die Automobil-Revue, Bern. Umständehalber billig zu verkaufen: Drei-Liter LIMOUSINE europäische Qualitätsmarke sehr gediegener Wagen, vorteilhaft im Betrieb, mit Fabrikgarantie. Offerten unter Chiffre 14883 an die Automobil-Revue, Bern. Dass man einmal fährt'' Kann wohl jedermann . P (Sei's ganz allgemein im , ..,'- ' Leben, Sei's beim wirklichen Chquffieren), Nicht mehr aus der Ruf, wenn's je Dir so ergeht, Jemand/ der sich d'rauf : . > « versteht. Ansätze -sind bescheiden. kFFFINGERSTRASSE GARAGE Dir. E. H. Thommen, Ing. Vertrauensgarage des schweizerischen Aerztesyndikates Tel. 28.111 Zu verkaufen: WILLYS Six Jahrgang 1931, 16 PS, 4/5 Plätze, in tadellosem Zustande. 9863 REO Wolverine Jahrgang 1930, 18 PS, 4/5-Plätze, nur zirka 36000 km gefahren, in äusserst gutem Zustand. Preis sehr günstig. Offerten unter Chiffre 14897 an die Automobil-Revue, Bern. AMILCAR GRAND-SPORT rassiger 2-Plätzer-SPORTWAGEN, in einwandfreiem Zustande, umständehalber zu Fr. 1450.— sofort Z U verkaufen. Probefahrt und Besichtigung jederzeit! — Interessenten erhalten sofort nähere Auskunft unter Chiffre 67738 an die Automobil-Revue, Bern. Hochmoderner, rassiger Sechs-Zylinder Sedan Fünfsitzer,- erstklassige Amerikanermarke 14/60 P.S. fabrikneu, splitterfreies Glas, hydraulische Bremsen, komplett ausgerüstet, zu sehr vorteilhaftem Preis zu verkaufen. Offerten unter Chiffn Z. 3325 an die Automobil-Revue, Büro Zürich