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E_1935_Zeitung_Nr.044

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10 'ÄUTÖMOBIC-REVÜE

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N 44 — 1935 AÜTÖMOBIL-REVUE li T. C. S. Die Tagung des Ausschusses des Verwaltungsrates. Am 20. Mai tagte in Genf unter dem Vorsitz seines Präsidenten, Herrn Dr. Henneberg, der Aus- Bchuss des Verwaltungsrates des T. G. S. Generalversammlung der A. I. T. Der Ausschuss hat von dem Datum der Generalversammlung der Alliance Internationale de Tourisme, die vom 16. his 20. September 1935 in Budapest stattfinden wird, Kenntnis genommen und seine offiziellen Delegierten ernannt. , Neue Verbandszeitschrift. Der Ausschuss hat im Rahmen der ihm vom Verwaltungsrate eingeräumten Vollmachten beschlossen, ab 1936 das offizielle Organ des T. C. S. in Form einer zweisprachigen Wochenschrift erscheinen zu lassen und der letzten Nummer jedes Monats ein illustriertes Supplement beizulegen. Abzeichen des T. C. S. Der Ausschuss hat eine Sammlung von Abzeichen-Projekten angesehen, um das T. G. S.-Abzeichen dem Charakter des Clubs besser anzupassen. Haftpflichtversicherung. Der Ausschuss hat einen Bericht über die Arbeiten der Versicherungskommission zur Kenntnis genommen betr. die Haftpflichtversicherung für Kraftfahrzeuge und deren Jahresergebnisse für 1933 und 1934. Es wurde über die Schritte beraten, die bei den Versicherungsgesellschaften unternommen werden müssten. Die eingehenden Berichte, die von Versicherungsfachleuten vorgelegt worden waren, bildeten die Grundlagen der Diskussion. Kommissionen. Herr H. Fleutet wurde als Mitglied der Kommission für-öffentliche Sicherheit ernannt. Frühzeitige Eröffnung des Simplon-Passes. Der Ausschuss hat die Leistung eines Beitrages zur Ermöglichung einer frühzeitigen Oeffnung der Simplonstrasse für den internationalen Automobil-Tourismus beschlossen. Der Betrag wurde durch Vermittlung des Vorstandes der Walliser- T.C.S.-Sektion dem Baudepartement dieses Kantons überreicht. Briickensignalisierung. Der Plan des T.C.S., die Brücken in der Weise zu signalisieren, dass an ihren beiden Enden der Name des Wasserlaufes, den sie überspannen, angegeben werde, wurde wieder besprochen. Die nächste Sitzung des Ausschusses wird am 15. Juni stattfinden.- k Autosektion St. Gallen-Appenzell Unserer Einladung zu einer Exkursion in die Fabriketablissements der Firma AG. R. & E. Huber, Draht-, Kabel- und Gummiwerke in Pfäffikon, woselbst der Schweizerpneu «Pallas» hergestellt wird, folgten ca. 80 T.C.S.-Mitglieder. Nachdem man sich in Wil besammelt hatte, fuhren die Teilnehmer nach Pfäffikon, wo in verschiedenen Gruppen die 3 Fabrikationsabteilungen unter kundiger fachtechnischer Führung besichtigt werden konnten. Dass die Gummiabteilung, woselbst der Schweizerpneu «Pallas» hergestellt wird, das . grösste Interesse hei unsern Mitgliedern hervorrief, erklärt sich von selbst. Es war'für alle sehr" interessant, den ganzen Hergang, vom Rohgummi bis zum fertigen Pneu, • beobachten zu können. Wohl alle Teilnehmer kamen zur Ueberzeugung, dass wir in der Schweiz ein Unternehmen besitzen, dessen Leitung bestrebt ist, ein Fabrikat herauszubringen, welches mindestens so leistungsfähig ist wie jedes andere Konkurrenzprodukt. Nach der Besichtigung der 3 Abteilungen wurden die Teilnehmer von der Firma zu einem Vesper eingeladen. Unser Sektionspräsident, Herr Lutz, Flawil, begrüsste die verhältnismässig zahlreich erschienenen Mitglieder, verdankte der Fabrikleitung ihr Entgegenkommen, wobei er mit Recht den Appel an alle richtete, in Zukunft als gute Schweizer dem Schweizerfabrikat den Vorzug zu geben. Herr Direktor Neher, als Vertreter der Firma, verdankte unsern Besuch und gab dabei der Hoffnung Ausdruck, dass die schweizerischen Automobilisten durch Verwendung des Schweizerpneus «Pallas», (welcher jedem Auslandsprodukt ebenbürtig sei, die Anstrengungen dieses schweizerischen Unternehmens unterstützen werden. Während Herr Dr. D. D. S. Fisch, Herisau, als Präsident der Ortsgruppe Appenzell A.-Rh., in launigen Worten die Anwesenden über die Qualität des «Pallas»-Pneu zu überzeugen verstand, wobei als Vergleichsobjekt der offerierte Gratis-Schüblinsr herhalten musste, erinnerte Herr Briner, Wil, an die durch die Ortsgruppe Wil & Umgebung zur Durchführung gelangende Pfingstfahrt und ersuchte unter Bekanntgabe des Programms die Mitglieder zur Teilnahme. Das Arrangement dieses zweitägigen Ausfluges wird sicher jeden Teilnehmer befriedigen.. Der Fabrikleitung sei auch an dieser Stelle für die Exkursion bestens gedankt. Fz. Autosektion Waldstätte Besuch der Vereinigten Luzerner Brauereien AG., Eichhof, Samstag, den 1. Juni 1935, 14.30 Uhr. 14.30 Uhr: Besammlung auf dem unteren Brauereihof vor der Flaschenfüllerei im Eichhof. 14.30 bis 16.30 Uhr: Besichtigung der Brauereianlagen in Gruppen von je 15—18 Mann. 16.30 Uhr: Kalter Imbiss mit BierproBe, offeriet von der Direktion der Brauerei in den umgebauten Wohlfahrtsräumen 'der Arbeiterschaft; technischer Vortrag. Anmeldungen bis spätestens Freitag, den 31. Mai 1935 auf dem Sekretariat AUTOSEKTION ZÜRICH. Die von den Sektionen Zürich, des Touring-Club der Schweiz und Aero-Club der Schweiz am letzten Sonntag durchgeführte Ballonverfolgung hatte trotz anfänglich schlechter Witterung einen durchschlagenden Erfolg. Die zweifelhafte Wetterlage bedingte die Verschiebung des Starte« um 1 Stunde, so dass die beiden Ballone «TCS» und «Uto» erst um 12 Uhr in ihr Element frei gelassen werden konnten, Vi Stunde später starteten die 40 verfolgenden Automobilisten.' Ein frischer Westwind von 30 km/St. Gesphwindiekeit trug die Ballone bei herrlichstem Sonnenschein gegen den Bodensee, während die Verfolger immer hart auf den Fersen waren. Die laut Reglement am Ufer des Bodensees festgelegte Grenze wurde gegen 3 Uhr erreicht, und so landeten die Ballone wenige Kilometer vom Ufer entfernt. «Uto» in der Nähe von Altnau, 5,1 km von der Landegrenze entfernt und «TCS» bei Illighausen, 6,3 km von der Landegrenze entfernt. Sämtliche Wimpel wurden von den Automobilisten erwischt und von den 16 abgeworfenen Meldetaschen 12 aufgefunden. Die Rangliste ergab folgende Resultate: 1. Preis: Sonderegger A.; 2. Preis: Huber W., Zürich; 3. Preis: Egger F., Zürich; 4. Preis: Dold K., Zürich; 5. Preis: Schüep H. S.. Zürich; 6. Preis: Weilenmann Jk. Mit einer Preisverteilung im Hotel Elite in Zürich fand die überaus gelungene Veranstaltung einen schönen Abschluss. Veranstaltungen. Versammlunu der schwel*. Strassenfachmänner in Luzern am 25. und 26. Mal 1935. Den Auftakt zur Versammlung bildete am 24. Mai eine Fahrt mit Nauen (Lastschiffen) von den zahlreichen Steinbrüchen am Vierwaldstättersee. Die Hawag hatte in Kehreiten eine grosse Sprengung von einigen tausend Kubikmeter Material vorbereitet, die vollauf gelungen ist. In Rozloch wurde der Steinbruchbetrieb besichtigt, dem eine Anlage zur Herstellung moderner Strassenbeläge angegliedert ist. Eine fröhliche Heimfahrt beendigte diesen ersten Teil der Tagung. Am Samstag fanden sich über fünfhundert Männer ein, die teils selber Strässenbauer sind, teils indirekt mit dem Strassenbau zu tun haben- Im kleinen Vortragssaal des Kunst- und Kongresshauses'tagten die kantonalen, technischen Ober? beamten. Unter der straffen Leitung des Präsidenten der Vereinigung, Herrn Kanton singenieur Schläpfe-r, der sich- ganz besonders um die Entwicklung des schweizerischen Strassenbaues •verdient gemacht hat, berichtete zunächst Herr Kantonsingenieur Luchsinger (Solothurn) über die Arbeiten der Unterkommission für die Strassennumerierung. So soll z. B, die Ost-Westverbindung,. Bodensee-Genfersee, die Nummer 1. erhalfen, und die Nord-Südverbindung die Nummer 2. Die höheren Gruppennummern sind kantonsweise" für die Nebenstrassen reserviert. Jeder Wegweiser würde neben der Ortsbezeichnung noch die entsprechende Strassennummer erhalten, um so den Automobilisten die Orientierung auf der Strasse zü : erleichtern. Dies Vorgehen bedeutet namentlich eine Erleichterung für den Durchgangsverkehr. Herr Kreisoberingenieur Peter (Delsberg) brach eine Lanze für die einheitliche Strassenmarkierung. Aus der Unfallstatistik 1 ergibt' sich, dass weitaus die meisten Unfälle entstehen, wenn der Fahrzeugführer nicht rechtzeitig und genügend vom Bestehen eines Hindernisses orientiert wurde. U. a. wies er auch daraufhin, dass der verschiedenfarbige Steinbelag gute Dienste leistet. Die Massnahmen zur Sicherung dös Fussgängerverkehrs müssen ausgebaut werden. Herr Kantons-Ingenieur Wydler (Aarau)J eine in den, Strassenfachmännerkreisen geschätzte -Persönlichkeit, gab .eine kurze Einführung In' die' Normalien für Häuptstrassen. Die Vereinheitlichung der hauptsächlichsten Abmessungen der Strasse, die auf Grund jahrelanger, praktischer Erfahrungen aufgestellt wurden, verdient allgemein angewendet zu werden. > Herr P e r r e t berichtete noch über die Vorbereitungen für die nächste Verkehrszählung und machte verschiedene Vorschläge über die Art der Vornahme der Zählung. Abschliessend folgte das Hauptreferat des Morgens von Herrn Dr. L. Bendel (Luzern) über: Die Beurteilung des Baugrundes im Strassenbau, unter besonderer Berücksichtigung der Frostgefährlichkeit des Bodens. Die Beschaffenheit des Strassenuntergrundes ist von grundlegender Bedeutung für die Beständigkeit der Strassendecke, und besonders wichtig ist es, die Frostgefährlichkeit des Untergrundmateriales richtig einschätzen zu können. Infolge der grossen Summen, die der Staat für die Erstellung moderner Strassenbeläge jährlich aufwendet, rechtfertigt es sich, die Frosterscheinurigen und die Massnahmen zur Verhütung zu studieren. Mit ,der tatkräftigen Hilfe der Herren Kantonsingenieur Enzmann und Strasseninspektor Bossard Bind in der Umgebung von Luzern Frostuntersuchungen an Strassen vom Referenten vorgenommen worden. Die zahlreichen Ergebnisse der systematischen Luzerner Untersuchungen sind sowohl für den Praktiker als auch für den Wissenschaftler wertvoll. Gleichzeitig mit den kantonalen technischen Oberbeamten tagten dieVertreterderStädte und Gemeinden; daselbst referierte Herr Polizeiadjunkt Dr. M. Lienert über « Polizei und Verkehr». Das klar aufgebaute Referat wurde in der letzten Nummer der « A.-R. » vollinhaltlich wiedergegeben Herr G. Nerbollier, Polizeioffizier, Genf, berichtete über, c Comment realiser la plus grande securitö possible pour les pietons, les cyclistes et les vfihicüles *. Abschliessend skizzierte Herr lug. Heiimahn, Chef-des Abfuhrwesens in Zürich, die Einflüsse auf die Kosten der Hauskehriohtabfuhr. Das städtische > trnd kantonale A u f s i'c h t s i personal besichtigte die mustergültigen städti—' sehen Werkhöfe von Luzern; wo viele Teilnehmer wertvolle Anregungen für den Ausbau ihrer eigenen Anlagen fanden. Hierauf fand ein Besuch der Verladeanlage der Seeverlad und Kieshandels A.-G. in Luzern statt, wo die Kies- und Sandlasten der Nauen maschinell in die Eisenbahnwagen umgeladen werden. Die Tagesleistungen betragen über 100 Eisenbahnwagen und 250 Lastautos; total 2400 Tonnen. Am Nachmittag fand eine gemeinsame Schiffahrt aller drei Gruppen über den Vierwaldstättersee statt, wo zunächst die neue, ideal ausgebaute Strecke Vitznau-Vitznauernase besichtigt wurde und allgemein Beifall fand. Bis zum Rütli ging die Fahrt, die beim' prächtigsten 'Wetter unternommen werden konnte, und dann nach Luzern zurück. Eine Abendunterhaltung vereinigte die Teilnehmer wieder im Kunsthaus, wo ein reichhaltig und STRASSENAUSKUNFTSDIENST DES TÖURING.CLUB DER SCHWEIZ sorgfältig zusammengestelltes Programm geboten wurde, das dem Vergnügungspräsidenten alle Ehre machte. Am Sonntagmorgen fand die Hauptversammlung statt, in welcher dar Präsident, Herr Schläpfer, über das abgelaufene Jahr referierte und den grossen finanziellen Rückschlag in der Vereinsrechnung auf die grossen Auslagen für den Strasseninformationsdienst zurückführte. Für Abhilfe werde er sorgen, JHe.rr Dr. Senge r r Zürich, hielt hierauf seinen Vortrag über «Die Bedeutung der Strasse im Schweiz. Fremdenverkehr;». Die...zahlreichen, gut gewählten Lichtbilder Unterstutzten günstig seine Rede. • ,. •••,'•• Herr In g.Arc h.in. arflVpe^f,: Berichtete über «la construetion et l'entrötien des routes de hautemontagne en France» und zeigte, dass die Ingenieure auch dort ähnliche Probleme wie wir in der Schweiz zu studieren haben dfld die Meinungen über ihre zweckmässigste Lösung geteilt sind. Eine Ueberräschung brachte der Vortrag von Herrn Ing. Koppel in Zürich über das Schweiz. Verkehrsprojekt für Abessinien. Auf Grund seiner Erfahrungen im Orient und seiner soeben beendeten Studien in Abessinien kommt er zum Schlüsse, schweizerischen Interessenten ZU empfehlen, sich am Ausbau des abessinischen Strassennetzes zu beteiligen. Die Schweiz, als politisch neutrales Land, erhält den Vorzug. Es ist dabei darauf hinzuweisen, dass Abessinien his jetzt keine Staatsschulden hat. Grosse industrielle. Entwicklungsmöglichkeiten beim systematischen Ausbau jdes Strassennetzes sind gegeben. Den Abschlues der Tagung bildete ein Bankett, an dem "Herr Regierungsrat Wyniker, Herr Stadtbaudirektor Businger, den Veranstaltern für die gelungene Tagung bestens dankten. Gleichzeitig mit der Tagung fand eine Ausstellung von Maschinen, Geräten, Baustoffen usw., die im Strassenbau benötigt werden, statt. Dem Organisator der Ausstellung, Herrn Strasseninspektor Boesard, gebührt grosser Dank für diese Musterschau einheimischer Fabrikate. Das Fest ist vorbei, der Alltag beginnt. Der Strassenbenützer, der Steuerzahler darf getrost die Strassen unseren kantonalen und städtischen Fachmännern zur Betreuung überlassen. Die vielen Millionen Franken, die in 'unsere Strassen gesteckt werden müssen, werden zweckmässig angewendet. Dr. B. Die Pariser Exkursion der Schweizerischen Gesellschaft der Motorfahreroffiziere wurde im Rahmen des Programmes» der ausserdienstlichen Weiterausbildung, durchgeführt. Sie hatte hauptsächlich die Besichtigung der Renault-Werke und das Studium der motorisierten Waffen der französischen Armee zum Ziel» erwies sich aber auch darüber hinaus als ungemein lehrreich. Die schweizerische Generalvertretung des Hauses Renault war in zuvorkommender Weise für die Heiseorganisation besorgt, und unter der Leitung ihres Direktors, Herrn Eberhard, klappte alles bis in die kleinste Einzelheit. Das französische Kriegsministerium seinerseits hatte es eich nicht nehmen lassen* unsere Offiziere schon bei der Ankunft in Paris durch zwei Vertreter zu begriissen. Die militärischen Vorführungen, für die •'drei Verschiedene Typen von Tanks, ein geländegängiger Panzerwagen und drei verschiedene Einheiten rmöWlsferttr'" B'alterieh aufgeboten worden waren-,' erweckten "nicht wehiger Staunen und' Bewunderung durch ihre Leistungsfähigkeit als Genugtung durch die Offenheit, mit der alle möglichen-Auskünfte erteilt wurden. Anderseits zeigen sie mit aller Deutlichkeit, ;Wßlche grossen Zukunftsmöglichkeitea der Motorisierung aUCh in unserer Armee noch offen stehen.: i Natürlich konnte die Besichtigung der Renault- Werke in Billancourt, der gegenwärtig grössten Automobilfabrik Europas,',bei deren'riesigen Ausmassen und der knappen zur Verfügung Stehenden Zeit nur oberflächlich sein. Trotzdem hinterliess sie einen nachhaltigen Eindruck. Die Werke bedecken gegenwärtig eine Fläche Von alber drei Millionen Quadratmetern, d, h. mehr als vier Fünftel der Stadt Bern und sind dabei immer noch in Erweiterung begriffen. Ueberall -wird fieberhaft gearbeitet, an den laufenden Bändern vielfach in einem Tempo, wie man es sich sonst nur von . amerikanischen" Betrieben vorstellt. Im Eilgang ging es auch für die Besucher durch die verschiedenen .Abteilungen: das Zieh- und Presswerk, in w welcbem die Rohmaterialien aufbearbeitet, Federn' eeschtniedet und LEGENDEI ßesttifossane Strassen 4M Hur mit Ketten befahrbar •Elsenbahnvertade-Statlon * Ketten-Dienst TCS * Welten Auiküntte durdt T.Ct. Offices Gcat Tel. 49944 Zürich TM. 32 MB Die b»l Ben noch geschlossenen PassvbergängenangatÜhrten Zahlen gaben das voraussichtliche Datum der OHnunA an. zusammengestellt und mit riesigen Pressen von bis 400 Tonnen Druck Bremstrommeln und Radsterne geformt und Ghassisrahmen hergestellt werden, durch die Leichtmetallgiesserei, das Stahl- und Eisengusswerk, wo.u. a. — ein Weltrekord — am laufenden Band stündlich 300 Gußstücke erzeugt werden, das Hammerwerk mit seinen Dutzenden grösster Dampf- und Luftdruckhämmer und dem dazugehörigen Weltuntergangsgetöse, die Motoren- Montage mit ihrer rafffinierten Fliessarbeit, die Halle der Einlauf- und Prüfstände, wo gleichzeitig etwa 150 Motoren zum Leben erwachen, dann, im riesigen vierstöckigen Neubau auf der Seine-Insel, durch das Karosseriestanz- und Presswerk mit-etwa einem Dutzend Mammutpressen, die an laufenden Bändern vorgenommene Karosserie-Montage, wo an manchen Stellen der Arbeiter das langsam wandernde Werkstück auf einem kleinen angehängten Rollwagen sitzend .verfolgte und zum Schjuss. die imposante Fertigmbntagekette, längs welcher auf eine Distanz von 240 m alle -Einzelbestandteile zusammenströmen und an deren Ende bei einer Tagesproduktion von 400 Stück alle iVi Minuten ein fixfertiger, durchregulierter, auf einem Rollprüfstand abgebremster Wagen heraüsröllt, um sogleich auf einer im Keller des riesigen Gebäudes angelegten Rundstrecke auf seine Fahreigenschaften und die Beleuchtung hin geprüft zu werden. Alles erhascht der Besucher, dem nicht Wochen und Monate zur Verfügung stehen, nur rasch „ mit einem Blick. Schon_„wieder im Gar geht es noch -rasch- durch die gigantische Halle, in welcher seit, ,zwei .Jahren monatlich 15—20 Diesel-Schnelltriebwagen für die französischen Bahnen und Lastwagen aller Grossen zusammengestellt werden; dann ist der halbtägige Rundgang, der etwa 10 km Fussmärsch in sich schloss, beendet. Ein -seltsames Gefühl von Ehrfurcht und Bewunderung ob der Dinge, die auch in unserem nüchternen Jahrhundert noch von einem genialen Menschen vollbracht werden könnten, befällt einen, wenn man zum Schluss' im Park des Direktionsgebäudes vor dem bescheidenen Gartenhäuschen steht, in welchem die Gebrüder Renault mit kärglichen Mitteln 1898 ihr erstes Automobil zusammenb&stelten. Neben diesem Fahrzeug und einer primitiven Werkstattausrüstung beherbergt das Häuschen übrigens auch den geschichltich berühmt gewordenen Pariser Taxi, der, als Paris in den Anfangstagen des Weltkrieges von den Deutschen eingenommen zu werden bedroht war, von General Gallieni zu Hunderten requiriert und zum entscheidenden Truppentransport an die Marne benützt wurde. An der Exkursion nahmen insgesamt 23 Offiziere teil, unter ihnen der Zentralpräßldent der Gesellschaft, Oberstlt. Demmer, die Präsidenten der Armeekorpsgruppen I und II, Oberstlt. Maeder und Major Spreng, 'Oberst Locher und Oberstlt. Kunz, der Verwalter des Armeemotorfahrzeugrarks Thun. JkmmU .Tirana * U d«-n Vefbänd CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Die nächste Monatsversammlung findet Mittwoch, 5. Mai, 20.15 Uhr, im Vereinslokal Du Pont, 1. Stock, statt. Alle Vereinsmitglieder sind gebeten, pünktlich und vollzählig zu erscheinen. —' Mit kameradschaftlichem Gruss: der Vorstand. • Personelles. Friedrich Rieben, Auto-Oele, Bern, Inhaber der Firma ist Friedrich W Riebet! in r 'BtSrn/ Handel in Atlto-Oelen und Fetten. Domizil: Krippenstrftsse. Stella-Garage A.-G., Zürich. Als Geschäftsführer wurde Bruno Troller ernannt. Er führt Einzelunterechrift. .