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E_1935_Zeitung_Nr.045

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Stück (j kg Wert In Fr.

Stück (j kg Wert In Fr. Tot»! ßüdafrik. Union 1 9 1.115 1.115 Iran fc 53 860 860 Syrien, Libanon f 44 494 494 Palästina f 7 52 52 Britisch Vorderindien f 1 83 k 39 584 667 Straits-Settlements k 21 308 308 Burma k 2.04 3.810 3.810 Niederländisch Indien a 1 52 f 25 570 k 6.66 6.074 6.696 Philippinen f 4 72 72 China f 1 30.20 7.570 k 25 270 7.840 Japan a 17.34 8.538 f 13 161 k 23 761 9.460 Kanada k 4.68 4.469 4.469 Ver. Staaten f 68 1.126 k 7.89 15.238 16.364 Mexiko k 1 68 68 Zentralamerika f 3 43 k 15 190 233 Jamaica, Antill. k 36 501 501 Columbien f 37.53 10.713 k 28 255 10.968 Venezuela f 17 452 452 Guyana k 99 1.178 1.178 Brasilien f 8.29 9.583 9.583 Argentinien f 3.07 2.205 k 4.51 4.772 6.977 Peru f 1.19 1.250 1.250 Australischer Bund k 12 143 143 I. Quartal 1935 a 6 74.71 55.519 b 64 815 0 13 88.85 13.330 d 12 111.48 6.100 e 7 97.88 9.160 f 12 7335.60 2.140.495 g 1 24.92 12.331 1 8 75 k 992.07 896.732 1 12.74 24.710 3.159.267 51 8738.97 I. Quartal 1935 a 4 97.99 78.790 b 6.14 6.733 c 2 14.50 470 d 6 62.98 9.185 e 5 74.94 38.500 f 21 4737.46 1.607.420 g 1.07 180 h — — i 1 7.80 3.000 k 1198.16 1.232.732 1 5.27 21.015 2.998.025 39 6206.31 Mehrwert der Ausfuhr 12 2532.66 161.242 Stärker als im Vergleich zum 1. Semester des Vorjahres bestreitet wiederum Deutschland den Löwenanteil unseres Automobilexportes. Unsere nördlichen Nachbarn waren In der Tat allein mit 44,64 (32,59) % an 2-Rad-Anhänger zu verkaufen erstellt nach den eidg. Vorschriften: a) Tragkraft \ii Tonnen, neue Bereifung 32X6", Brücke 2,60X1,90 m, mit Seitenladen, automatische Bremse, Licht etc., Fr. 1350.— b) Tragkraft 3,2 T., 32X6"X2 Bereifung, Simplex- K-Räder, Schmutz-Vakuum-Bremse etc. c) Tragkraft 3 T., Bereifung 40X8", Simplex-Räder, automatische Bremse. Wagen b) und c) sind neue Fahrgestelle. Brücken können nach Wunsch erstellt werden. Offerten an: Georges Genhart, Anhängerbau, Luzern. Telephon 20.649. 67953 OCCASION! 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Stelle folgt Italien mit 9,3 %, alsdann Frankreich mit 7,93 %, Spanien mit 6,22 %, die Tschechoslowakei mit 5,69 %, Polen mit 4,76 %, Belgien mit 4,73 %, die Niederlande mit 3,87 %, Grossbritannien mit 3,06 %, um nur diejenigen neun Bezüger anzuführen, welche für mehr als 100 000 Fr. schweizerische Automobilprodukte bezogen haben. Zusammen haben sie 90,2 % unserer gesamten Lieferungen für sich beansprucht, während der bescheidene Rest von 9,8 % von 41 weiteren Staaten bestritten wurde. Fakturensummen von über 1000 Fr. haben noch aufzuweisen: Schweden, Oesterreich, Russland/Ukraine, die Vereinigten Staaten von Amerika, Rumänien und Kolumbien. Europas Treibstoffverbrauch. Die zunehmende Motorisierung des Strassenverkehrs widerspiegelt sich im Jahre 1934 ebenfalls in einer Zunahme des Treibstoffkonsums. Der Verbrauch an Leichtkraftstoffen aller Art wird in den 15 wichtigsten europäischen Bedarf sländern auf 11,209,742 gegen 10,548,264 t im Jahre 1933 geschätzt, was einer Zunahme von 661,478 t oder um 5,90 % entspricht. Im Vergleich zu den Verbrauchsziffern des Jahres 1932, wo der Treibstoffkonsum das tiefste Niveau während der ganzen Krisenperiode erreicht hatte, stellt sich der Mehrverbrauch im Jahre 1934 auf über eine Million Tonnen oder auf 9,41 %. Wie sich der Konsum im Verlaufe der drei letzten Jahre in den einzelnen europäischen Staaten entwickelt hat, geht aus nachstehender Zusammenstellung hervor : Treibstoffverbraueh int Zunahm« 1932 1933 1(34 f j " ^ Grosbritannien tei. 1933 u. Irland 3.695.000 3.930.000 4.145.000 5,47 Frankreich 2.340.213 2.578.317 2.542.390 —1,4 Deutschland 1.400.000 1.400.000 1.650.000 17,8 Italien 474.433 473.248 496.356 5,0 Spanien 376.714 368.534 395.354 7,27 Holland 331.238 359.998 382.395 6,2 Schweden 242.382 316.763 356.104 12,4 Belgien 311.755 225.860 307.817 36,2 Schweiz 204.255 195.427 218.547 11,8 Dänemark* 224.683 214.316 217.095 1,3 . Tschechoslow. 227.000 170.000 180.000 5,8 Oesterreich 132.000 124.000 118.000 —5,0 Norwegen 103.214 107.540 115.932 7,8 Ungarn 51.730 51.099 51.575 0,93 Jugoslawien* 37.000 33.044 33.177 0,4 10.155.617 10.548.264 11.209.742 5,90 * Diese Ziffern beziehen sich auf Fiskaljahre 1931/32, 1932/33, 1933/34. DIE MOTORBOOTE GAR WOOD sind erhaltlich durch das Technische Bureau A. Coutau, Ing., Place Longemalle 1, Tel. 45.662, Genf Bekannte Heizungsfirma interessiert sich für die Anschaffung eines fabrikneuen Personenwagen kleinerer bis mittlerer Grosse. 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Offerten gefl. unter Chiffre 67292 an die Automobil-Revue, Bern. ••••••••••••• Wie aus dieser Tabelle ersichtlich ist, haben Belgien, Deutschland, Schweden und die Schweiz die grösste prozentuale Bedarfszunahme zu verzeichnen, wobei jedoch zu berücksichtigen ist, dass nicht durchwegs dieser Mehrverbrauch einen erneuten Anstieg bedeutet, sondern zum Teil auf Ausgleich vorheriger Rückschläge zurückzuführen ist Am deutlichsten widerspiegelt sich diese Tatsache in Belgien, dessen Treibstoffkonsum im Jahre 1934, trotzdem er gegenüber 1933 um 36,2% zugenommen hat, immer noch um etwa 40O0 t hinter dem 1932er Verbrauch zurücksteht. In der weitern Bedarfsgestaltung dieses Landes wird sich zeigen, haben, beginnt allmählich auch in diesen ob die dem motorisierten Strassenverkehr Ländern eine etwas liberalere Auffassung gewährten steuerlichen Erleichterungen sich gegenüber dem Motorfahrzeug Platz zu greifen, wonach die allgemein wirtschaftlichen künftig in «einem verstärkten Verbrauch auswirken werden, was sich auf Grund der bisherigen Entwicklung im laufenden Jahr zu der Steuerschraube viel schwerer in die Schädigungen einer allzu starken Anziehung bewahrheiten scheint. Die bekannten verkehrshindernden Steuermassnahmen, die sei- aus diesen Einnahmen für den betreffenden 'Waagschale fallen, als der Nutzen, der sich nerzeit in der Tschechoslowakei gegen das Staat ergeben kann. Für uns in der Schweiz Automobil ergriffen worden sind, haben wohl zeigt obenstehende Zusammenstellung, dass im letzten Jahr eine leichte Konsumzunahme gebracht, wogegen im Vergleich zum sen Sonderstellung erfreuen konnten, die wir uns im letzten Jahre noch einer gewis- Jahre 1932 immer noch ein Minderkonsum aber zweifellos bereits einer rückläufigen von 47,000 t zu decken ist, als Folge des Bewegung Platz gemacht hat. -mybekannte Fachzeitschrift « Automotive Industries * verkehrshemmenden Einflusses von Spritzzwang, Ueberbesteuerung und Lizenzsystem Durchschnittswerte amerikanischer Wagen. Die für den gewerblichen Automobilverkehr. In hat eine Untersuchung über Durchschnittswerte all denjenigen Staaten, in welchen die Regierungspolitik für die Entwicklung des Motorfahrzeugverkehrs förderlich war, bestand die Tendenz zur Zunahme des Autobestandes und entsprechend zur Steigerung des Treibstoffverbrauchs, wobei vor allem neben Deutschland auf Italien, Grossbritannien und die nordischen Staaten zu verweisen ist. Wir in der Schweiz nehmen in dieser Hinsicht eine gewisse Sonderstellung ein und wie bereits die automobilstatistischen Erhebungen über das 1. Quartal des laufenden Jahres beweisen, müssen wir für 1935 auf einen grösseren Rückschlag gefasst sein. Frankreich lässt sich als Beweis dessen heranziehen, dass eine übermässige Besteuerung schädigend auf den Automobilverkehr einwirken muss. Im letzten Jahr ist die dem motorisierten Strassenverkehr auferlegte Steuerlast durch Umwandlung der Motorfahrzeugsteuer in eine Verbrauchssteuer um etwa 300 Mill. ffrs. weiter gesteigert worden. Umgekehrt drückt sich aber diese Steuerbelastung in einer Abnahme des Brennstoffkonsums aus, die als untrügliches Zeichen dafür bewertet werden darf, dass 1935 - N»45 auch in diesem Lande die fiskalische Tragfähigkeit des Motorfahrzeugverkehrs überschritten ist. Aehnliche Verhältnisse haben auch einzelne mitteleuropäische Staaten aufzuweisen, die zwar von der Wirtschaftskrise besonders schwer hergenommen wurden, in denen aber eine dem Strassenverkehr feindlichen Politik oder der Wunsch, mit allen Mitteln den Eisenbahnen zu helfen, zu Belastungen des Motorfahrzeuges Anlass gegeben haben, die einer weiteren Ausbreitung automatisch den Riegel stossen mussten. Wie aber die steuerlichen Massnahmen in Oesterreich und in Jugoslawien gezeigt amerikanischer Kraftwagen aus dem Jahre 1934 angestellt. Wenn auch ein solches Verfahren, welches sich auf eine gleichmässige Bewertung von Wagen verschiedener Verbreitung stützt, erhebliche Angriffsmöglichkeiten zulässt, da ja den grossen Wagen ein in keinem Verhältnis zu ihrer marktmässigen Bedeutung bestehender rechnerischer Anteil gewährt wird, so entbehrt doch die Nachricht nicht des aktuellen Wertes. Nach der « Automotive Industries » beträgt die durchschnittliche Motorhöchstleistung aller amerikanischen Wagen 114 PS. Als Normalgewicht wurde auf gleichem Wege für den geschlossenen Wagen 1905 kg ermittelt und für die Höchstgeschwindigkeit die bemerkenswerte Zahl von 128 km/St, gemessen. Die hierbei erreichte Drehzahl soll an 4000 heranreichen, wobei als durchschnittliche Hinterachsübersetzung das Verhältnis 1 : 4,45 in Verbindung mit 30zölligen Rädern zugrunde gelegt ist Diese Zahlen gestatten die rechnerische Ermittlung der Bergsteigfähigkeit, die im direkten Gang demnach an 11 % herankommen dürfte. Die Beschleunigung ist, wie angesichts dieser Werte verständlich erscheint, ebenfalls sehr hoch und erheblich oberhalb des europäischen Durchschnittes. Zur Beschleunigung von 10 auf 60 km werden nur 11,5 Sek. benötigt. Eine vergleichende Untersuchung der jüngsten Modelle des Jahrganges 1935 ist noch nicht erfolgt. Da aber die Leistungen fast auf der ganzen Linie Steigerungen bei gleichzeitiger Gewichtsreduktion aufweisen, so ist mit einer weiteren Vermehrung dieser sehr hoch anmutenden Leistungen zu rechnen. ef. Das Motorfahrzeug im modernen Transportwesen Die Bedeutung des Lastwagens als Nutzfahrzeug für Industrie, Spedition und öffentliche Betriebe wird in der Lastwagen - Nummer der Illustrierten Automobil-Revue von verschiedenen Gesichtspunkten aus beleuchtet. Das in den nächsten Tagen erscheinende Heft enthält folgende, durch flotte Bildermontage unterstützte Hauptartikel: Die Lage der schweizerischen Automobilindustrie Die Schweizerische Lastwagenfabrikation im Bilde Technische Uebersichtstabelle der in der Schweiz vertretenen Lastwagen Strassenbahnen oder Autobusse? Omnibusfernverkehr in U.S.A. Der Traktor - Eine Ergänzung von Pferd und Lastwagen Die Verwendung des Lastwagens im Dienste der Armee Der Nutzkraftwagen im Gemeindedienst einer Stadt Diesen „Lastwagenartikeln" schliesst sich ein Bilderbericht über den Genfer Salon und ein Artikel „Strassenbau im Hochgebirge" an, während ein „Automobilistisches Allerlei" in schmaler Spalte gleichsam eine unterhaltende Zeitung in der Zeitung darstellt. Die „Lastwagen-Nummer der Auto-Illustrierten" wird deren Abonnenten nächstens franko zugestellt; sie ist auch für sich allein zum Preis von 1 Fr. erhältlich an allen Kiosken, sowie direkt beim Verlag. Automobil-Revue, Bern /l^

N° 45 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE 15 *. es. SEKTION AARGAU. Korsikafahrt. 5.—12. Juni 1935. Rund 100 Personen, eine recht stattliche Zahl, werden sich morgen, Mittwoch, zwischen. 11 und 13 Uhr in Genf zusammenfinden, um noch am-gleichen Tage das Ziel der ersten Etappe der Korgikafahrt, Grenoble, zu erreichen. Tags darauf geht's über die Route d'hiver des Alpes nach Sisteron, Digne, Barreme und von da über Grasse ans Meer nach Cannes, Antibes und Nizza, wo die Teilnehmer im West-End Hotel an der Promenade des Anglais untergebracht sein werden. Am 7. Juni früh folgt die Einschiffung im Port de Nice und die Ueberfahrt mit dem Dampfer «Pascal Paoli» nach Ajaccio, der Hauptstadt Korsikas, mit Ankunft um 18 Uhr. Der nächste Tag bleibt der Besichtigung von Ajaccio und Umgebung (lies Saguinairee, Maquis) reserviert und einer Halbtagsfahrt nach Piana am herrlichen Golf von Porto. Für den Abend ist eine Zusammenkunft im Gasino von Ajaccio vor^ gesehen. Am Pfingstsonntag, den 9. Juni, führt die Fahrt im Innern des Landes (iuer durch Korsika über Corte und bis zur Nordspitze der Insel nach Colvi und der He Rouese, wo wiederum genächtigt wird. Am nächstfolgenden Vormittag wird im herrlichen Strand der Ile Rousee gebadet, um 11 Uhr folgt die Einschiffung und darauf die Rückfahrt nach Nice mit dem Luxusdampfer «Ile de Beaute». In zwei Tagesetappen kehren die Teilnehmer ab Nice über Monaco, Monte Carlo, Menton, Col di Tenda, Turin, Stresa (Tageshalt), Locarno, Gottbaxd wieder heim. Eine überaus verlockende Fahrt, die denn alioh Ihre Anziehungskraft nicht verfehlt hat. nL SEKTION BERN. Ballonfuchsjagd mit Automobilverfolgung. Die Veranstalter sahen sich der ungünstigen Wetterlage wegen genötigt, diesen Wettbewerb, welcher bereits vom 26. Mai auf den 2. Juni 1935 verschoben werden musste, auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Die bereits eingezahlten Nenngelder können beim Sekretariat wieder in Empfang genommen werden. Auf Verlangen werden diese auch per Post zugeschickt. T. C. S. Autosektion Aargau Generalversammlung. Wohl bei keiner Clubver- •ammlung wie gerade bei der Generalversammlung gilt das französische Sprichwort, dass die Abwesenden Unrecht haben. Sie bleiben dieser Tagung gewöhnlich in der Meinung fern, es handle sich um eine trockene Abwicklung von noch trockeneren Traitanden, und das könne füglich ohne sie besorgt werden. Man lasse sich aber nie durch eine anspruchslose Traktandenliste täuschen! Die Erledigung der einzelnen Geschäfte bringt durch die Diskussion immer wieder neue und interessante Ge- Sichtspunkte oder Anregungen zum Vorschein, die einer solchen Versammlung dann einen viel lebhafteren und bemerkenswerteren Verlauf geben, als dies eben landläufig von der Generalversammlung erwartet wird. Dies vorausgeschickt und in gleichzeitiger Würdigung des anschliessend von der Sektion gespendeten immensen Schüblings, dessen ausaergewöhnliche Länge durchaus mit der Qualität im Einklang stand, sei es im Ausblick auf die nichstjährige Tagung nochmals wiederholt: «Les •teents ont tortl » Herr Fürsprech Lehner, der die Geschäfte mit viel Geschick und gutem Humor zur flotten Abwicklung brachte, konnte ein gutes halbes Hundert Mitglieder begrüssen, die den Verhandlungen mit regem Interesse folgten. Das letztjährige Protokoll wird nach einigen wertvollen Ergänzungen durch den Vorsitzenden diskussionslos genehmigt. Der Jahresbericht des Präsidenten, der sich durch Prägnanz und wohltuende Kürze auszeichnet, gibt doch ein umfassendes Bild von der Sektionstätigkeit im Jahre 1934. Der Mitgliederbestand konnte allen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zum Trotz auf der bisherigen Höhe von über 700 Mann gehalten werden und darf in absehbarer Zeit sogar mit einer weiteren Zunahme gerechnet werden. Sehr eindrucksvoll war die dem allzufrüh verstorbenen Vorstandsmitglied E. Meng zugedachte letzte Ehrung, dessen Verdienste um den Club von Herrn Fürsprech Lehner nochmals trefflich gewürdigt wurden. Die Jahresrechnung zeigt wiederum einen an der Zeit gemessenen sehr günstigen Abschluss und bringt neuerdings eine willkommene Stärkung des Clubvermögens, das es der Sektion ermöglicht, stets neue Aufgaben ins Auge zu fassen und damit für die Mitglieder zu einer immer unentbehrlicher werdenden Institution zu erstarken. Die gewissenhafte und umsichtige Rechnungsführung von Herrn Suter wird durch die Revisoren gebührend verdankt. Von der Arbeit des Finanzministers kann man sich ein ungefähres Bild ma- • chen, wenn man erfährt, dass der Jahresumsatz in einfacher Aufrechnung bereits den Betrag von hunrderttausend Franken erreicht. Der Sportpräsident, Herr Zumkeller, kann mit sichtlicher Befriedigung einen regeren Besuch der letztjährigen Veranstaltungen melden, wenngleich gesagt werden darf, dass das Gebotene auch einer noch zahlreicheren Beteiligung wert wäre. Für das laufende Jahr wird folgendes viel versprechende Programm in Vorschlag gebracht: Juni: Halbtägige Werktagsausfahrt zur Besichtigung der Porzellanfabrik Langenthai; Juli: Sternfährt nach dem Gottschalkenberg; August: Viertägige Auslandsfahrt nach München; September: Gymkhana in Zofingen; Oktober: Schnitzeljagd. Im Laufe des Sommers wird auch das sehr gelungene Seenachtfest seine zweite Auflage erleben. Für die längst geplante Auslandsfahrt werden drei Varianten vorgelegt, worunter eine Italien- und eine Vogesenfahrt. Die Reise nach der klassischen Biermetropole vereinigt aber am meisten Stimmen auf sich. Man spare also seinen Durst bis zur Münchnerfahrt auf! Das Familienfest soll diesen Winter einmal fallen gelassen werden, da dieses jeweilen mit recht grossen Ausgaben verbunden ist und nach dem letztjährigen, etwas schwächeren Besuch geschlossen werden kann, dass der Bedarf für Festlichkeiten dieser Art zur Zeit nicht besonders] gross ist. Dafür sollen dann die übrigen Sektionsanlässe entsprechend besser dotiert werden. Die Statutenrevision macht kein grosses Kopfzerbrechen. Es handelt sich zum Teil um mehr formelle Aenderungen oder dann um solche, die sich aus der Praxis heraus als notwendig ergeben haben. So wird die Bezeichnung der Sektion künftig « Autosektion Aargau des TCS» lauten. Dann wird der Vorstand von der bisherigen Aufgabe der Ausarbeitung von Touren- und Wegvorschlägen entbunden, nachdem die touristische Sekretariatsarbeit durch die Zentralverwaltung konzentriert und der Sektion Zürich übertragen worden ist, die einen Touristikdienst eingerichtet hat, der allen Anforderungen weitauf genügt. Ferner wird in bezug auf die Unterschriftsberechtigung eine nur unwesentliche Korrektur gutgeheissen, da nur ein Vizepräsident unterschriftsberechtigt zu sein braucht, nachdem auch nur ein Vorstandsmitglied diese Charge innehat. Die Ausgabekompetenz des Vorstandes wird von Fr. 300. *— auf Fr. 1000. — erhöht, um bei der Bewilligung von Krediten im Betrage von mehreren hundert Franken keine atisserordentliche Generalversammlung einberufen zu müssen. Im übrigen wird der Vorstand natürlich nach wie vor die gleiche sorgfältige Finanzhaushaltung innehalten. Auch wird das Vorstandskollegium reduziert, nachdem durch Demissionen einige Vakanzen vorliegen. Der entsprechende Artikel der Statuten hat fortan folgenden Wortlaut: Neuer Art: 10: «Der Vorstand setzt sich zusammen aus 7—11 Mitgliedern, nämlich: einem Präsidenten, einem Vizepräsidenten, einem Sekretär, einem Kassier und 3—7 Beisitzern. Der Präsident und 6 weitere Vorstandsmitglieder werden von der Generalversammlung in offener oder geheimer Abstimmung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Der Vorstand konstituiert sich selbst und ist ermächtigt, sich selbst zu ergänzen.» Endlich wird die Frist für die Eingabe von Arträgen aus dem Schoss der Mitglieder zuhanden der Generalversammmlung aus Zweckmässigkeitsgründen von 4 auf 2 Wochen herabgesetzt Nach kurzer Diskussion werden alle auf die Statuten bezüglichen Anträge gutgeheissen. Die VorstandsTrahlen gehen in grösster Minne vor sich und gestalten sich zu einem ehrenvollen Zutrauensvotum für die sich der Sektion weiterhin zur Verfügung stellenden Chargen. Die Herren Staub, Kaufmann und Hurt demissionieren, nachdem sie dem Vorstand zum Teil seit der Sektionsgründung angehört haben. Der Vorsitzende verdankt den Amtsmüden in sympathischen Worten ihre Arbeit im Interesse des Clubs und überreicht den Anwesenden eine gediegene Erinnerungsgabe. Nach diesen Rücktritten und der durch den Tod von E. Meng hinterlassenen Vakanz verbleiben neun Herren im Vorstand, die einstimmig auf eine neue Amtsdauer bestätigt werden. Als Präsident beliebt ebenso einmütig und unter gebührendem Beifall Fürsprecher Lehner. Die Sek tionsleitung setzt sich demnach wie folgt zusammen: Herren Lehner, Zumkeller, Zimmermann, Leupi, Obrist,' Dr. Rohrer, Baumann, Keller und Suter. Der Hechnungsprüfungsstelle wird auch für die laufende Geschäftsperiode Herr Melmer angehören. Neu hinzu kommt Gemeindeschreiber Widmer. .. . , Der Jfahresbeijrag wird heim bisherigen Ansatz belassen. Die Tersamnftuhg vernimmt; mit Befriedigung, dass in der Zeitungsifrage endlich,ein Entschied des Verwaltungsrates vorliegt, wonach die bisherige Monats-Revue durch eine zweisprachige Wochenschrift ersetzt wird. Immerhin wird auf mehrfachen Antrag beschlossen, die * Automobil- Revue» auch für das nächste Jahr als :.C 1 u b- organ beizubehalten, da man dieses Blatt vorläufig noch nicht missen möchte, bevor es möglich ist, sich ein Urteil über' die neue Clühzeitung zu bilden. Die Lieferung der « Automobil-B.evue > auf Kosten der Sektionskasse bildet übrigens mit ein gutes Argument bei der .Mitgliederwerbung. In der allgemeinen Umfrage erhält der Vorstand noch den Auftrag, die Frage zu prüfen, ob nicht der Ersatz der Fahrzeug- durch eine Benzinsteuer wünschenswert und möglich wäre. Er wird zu gegebener Zeit einer nächsten Versammlung hierüber Bericht erstatten. Dann kann der Präsident die flotte Tagung beschliessen und das •Wettessen eröffnen, das die Anwesenden vor eine ebenso « schwere » wie angenehme Aufgabe stellte. Eine Radio-Fuchsjagd. Vorletzten Sonntagnachmittag zogen 14 Jagdautömobile aus, den irgendwo im Kanton Aärgaü versteckten Radiofuchs aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Diese hochinteressante sportliche Veranstaltung wurde vom TCS, Sektion Aargau, gemeinsam mit den verschiedenen Radioclubs im ;A^rgau ausgeheckt Die Vorbereitungen für diese Jagd reichen bereits in den Sommer 1934 zurück. Der Start der ca. 40 Mann starken Equipe mit eilfertigen Wagen und gezückten Peilapparaten fand nachmittags 2 Uhr in Lenzburg statt. Der sendende Fuchs, der seinen technischen Bau im Guggibad bei Muri errichtet hatte,., konnte nach Verlauf von einer Stunde«uhd'37 Minuten von einem einzigen Peiler entdeckt und erlegt werden. Die übrigeü Peiler gelangten nur mehr oder weniger in die Nähe des Fuchses. Ein Zeichen dafür, dass die Peilapparate .noch nicht alle richtig gehandhabt wurden. Dank der raffinierten Technik hätte es allerdings möglich sein sollen, dass alle Feiler den vollständig unbekannten Sender innert kurzer Frist hätten finden können. Nach (Jen bekannten Grundprinzipien der Radiogeometrie kann nämlich der Standort mit sog. Rahmenempfängern durch Peilungen, die natürlich sehr genau sein müssen, festgestellt werden. Der Rahmenempfänger weist nämlich die Eigenschaft auf, dass seine maximale Wirkung dann erzielt wird, wenn die Rahmenebene genau in der Richtung des anzupeilenden Senders steht. Vermittelst Transporteur und Kompass ist dann die so gefundene Richtung auf eine geographische Karte zu übertragen. Durch erneuten Standeswechsel musste sich nach mindestens drei Peilungen ein den unbekannten Sender eingrenzendes Dreieck auf der Karte ergeben, worin der Fuchs den Standort haben musste. Als Störenfriede für das exakte Peilen stellte sich allerdings bei manchem ein, eine Starkstromleitung, eine Eisenbahn oder ein See. Zum exakten Arbeiten, das vornehmlich aus Hören, Bestimmen und Berechnen besteht, gehört wohl aber auch noch eine gehörige Portion Spezialtalent und ein feines Fingerspitzengefühl dazu, um unter der Losung, «Peile mit Eilel» dem schlauen Fuchs aufs Fell zu steigen. Zu dieser Eile gehört dann als zweiter wertvoller Mann, ein scharf ins Zeug gehender wegkundiger und fahrenkönnender Automobilist. Die Organisation des originellen Wettbewerbes klappte in alen Teilen reibungslos. Bei mehrUebung der Teiler werden die unsichtbaren Wege durch den Aether zum Senden ein nächstes Mal leichter und rascher gefunden werden können. Abends gegen 7 Uhr fand im Restaurant zum Salinen in Aarau die Preisverteilung statt, die der Präsident der Sektion Aargau des TCS durchführte. Er entbot zuerst den Konkurrenten humorgewürzte Worte des Willkomms und dankte dem Sportpräsidenten und dem Radioklub für die glatte Durchführung. Ein reicher Gabentisch sorgte dafür, dass alle erfolgreichen Jäger, die Peiler, sowohl als die Fahrer, ein Andenken mit ins traute Heim nehmen konnten. Resultate-. 1. Equipe Werder (Fahret)—Matter (Peiler). 2. Merz—Hämmerli., 3. Dr. Rohrer—Bercheni. 4. Kuli—Erismann. 5. Schaffner-^Wächter. 6. Bader—Stadler. '7. Eggimann—Merz. 8. Obrist— Wohlgemuht 9. Kalt—Stadler. 10. Amsler—Härdi. R. Autosektion St. Gallin-Appenzell Maifahrt der Ortsgruppen Appenzell A.-Rh., Appenzell I.-Rh. und St Galler Oberland. Der Auffahrtstag lugte mit nebelverhängten Höhen und Rieselregen herein. Es schien, dass man vergebens ?aul den Maienzauber gehofft hatte. Doch, eine stattliche Schar aus inner- und ausserrhodischen Gauen hatte sich die Wanderlust nicht nehmen lassen. Was hätte der Tag Besseres bieten können, als die Gelegenheit, mit der jungen Gruppe St. Galler Oberland in warmer Geselligkeit Freundschaftsbande zu knüpfen? Als Rendez-vous-Platz eignete sich der «Schneggen> bei Buchs vortrefflich. Denn dieser Ausflugsort erfüllte unsere Hoffnungen auf einen erlebnisreichen und recht angenehmen Nachmittag. Ja, er scheint geradezu das Eden eines nach landschaftlichen und andern Reizen dürstenden Autlers va. ,sein. Nicht zu verwundern, wenn gleich in der ersten Stunde der witzesprühende und vereinende Humor in Gesicht und Tanzbein schlug. Man verargte es schliesslich dem Wettermacher nicht, dass die sonst sonnen- und aussichtsreiche Terrasse heute still blieb. Dafür erhielt das Leben in den heimeligen Räumen starken Impuls. Bevor aber die Gesellschaft den Humor übersteigerte, lenkte Herr Rothenberger, Präsident der Gruppe Oberland, in seinem Begrüssungswort auf einige aktuelle Gedanken, darauf hinweisend, dass heute leider nur «in geringer Teil der Sektionsmitglieder ein wirkliches Interesse an den Aufgaben und dem Wirken der Sektion bekujide und der Grossteil nur den finanziellen, persönlichen Vorteil suche. Heute sei es aber doppelt wichtig, durch starke Geschlossenheit unsere Rechte zu behaupten, um uns den Pflichtenkreis nicht noch mehr erweitern zu lassen. Die IWprte des gewinnenden Oberländer Präsidenten fanden ernste Aufnahme. Natürlich wusste der ^unverwüstliche» Ausserrhoder Präsident, Herr Dr. Fisch,,die Gesellschaft mit witzereicher Geste wieder in>lenzfrohen Humor hinüber zu leiten. Dazu gab die schmissige Ländlerkapelle «Alpstein» den richtigen Unterton. Und die Innerrhoder hatten ein aus- ^pwthltes Jodler-Eüsemble mitgebracht, um aucfi in Autlerkreise- echte Bodenständigkeit zu bringen. Dann zog uns ein schätzenswerter Tierpark an die frische Luft Der Reporter möchte nicht verschweigen, dass der «Schneggen» Schöneres bietet, als das Wort .besagt Man fühlte sich allenthalben be- •chwingt, weshalb nicht zu verwundern ist dass man sich, erst den Abschiedsgruss gab, als die «3 Schwestern» gegenüber den Abendschleier überzogen. Auf der Heimfahrt hegte zweifelsohne jeder den Wunsch, dass der Mai 1936 eine ebenso flotte Wiederholung bringe. Möge dann ein sonnenheller Tag eine noch grössere Schar zusammenführen! Verständnisvolle Freundschaftlichkeit ist der grösste Feind tatenloser Kritik. E. E. S. •>- A. C. SEKTION BERN. Tfitigkeltsprogramm für den Monat Juni 1935: t, Juni: Abend-Zusammenkunft im Clublokal. Bei i ; schönem Wetter kleine Ausfahrt.- Rendez-vous 8% Uhr im Hotel Schweizerhof, l. Stock. }4. Juni: Nachmittags-Fahrt ins Grüne. Samm- •»•• hing auf dem Waisenhausplatz 2^ Uhr. 31. Juni: Besichtigung der Glasbläserei St Pro. Abfahrt morgens 8 Uhr vom Waisenhausplatz. Vorherige Anmeldungen sind bis zum 15. ds. an unsere Sekretärin ( erwünscht. Telephon 24596. 28. Juni: Rendez-vous Hotel Schweizerhof, punkt 8 Uhr. Wagen mitbringen. L J T •>. den Verbänden CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Monatsversammlung vom 25. Mai 1935. Nach kurzer Begrüs- Sung konnte der Präsident tun' : 20.30. Uhr rdw, Sitzung eröffnen., Wegen Abwesenheit von Kollege' Nedwig musste wiederum von einer Protokollverlesung Umgang genommen werden. Unter Mutationen waren 3 Eintritte von Aktivmitgliedern zu verzeichnen, Der Vorsitzende machte alsdann die erfreuliche v Mitteilung, dass zur Mitwirkung an unserm Herbst-Familienabend die Zytglogge-Gesellschaft Berti gewonnen' werden konnte. Otto Knaus orientierte in interessanter, aufklärender Weise über den Strassenverkehr und die damit verbundenen Gefahren, wobei er alle Mitglieder zur grössten Votsicht ermannte. Nach einer regen Aussprache würde die Versammlung um 23 Uhr geschlossen. N. B. Allen unsern Mitgliedern diene zur Kenntnis, dass die Familien-Ausfahrt nach Engelberg, der ungünstigen Witterung wegen, auf den Herbst verschoben worden ist. Xourlstlkbultetln des Ä.C.S. vom 3. Juni 1935. Durch die Regenfälle der letzten Tage wurde die Schneeschmelze auf den Alpenstrassen etark gefördert. Schneefrei und o. K. befahrbar sind fol* gende wichtigere Passübergänge: Brünig, Forclaz, Jaun, Julier, Lenzerheide, Maloja, Marchairuz, Montets, Morgins, Mosses, Ofen, Simplon, Weissenstein, Wolfgang. Der Stand der übrigen Alpenstrassen ist am 31. Mai morgens folgender: Albula, Nordseite schneefrei bis Weissenstein ob Preda; Südseite ab Ponte gesperrt. Bernina, Engadinerseite aper bis Berninahäuser; Puschlav. bis La Motta oberhalb La Rosa o. 'K. offen; durchgehende Oeffnung ca. Mitte Juni. > Flüela, Flüelatal schneefrei bis Gasthaus Tschuggen; Südseite o. K. befahrbar bis oberhalb der Pignaibrücke; Oeffnung auf Pfingsten vorgesehen. Furka, Urnerseite ab Realp gesperrt; Walliserseite ab Oberwald gesperrt. Grimsel, Bernerseite schneefrei bis Guttannen; Walliserseite unpassierbar. Grosser St. Bernhard, o. K. befahrbar bis Cantine de Proz. Ibergeregg, Schwyzerseite bis kurz unterhalb Passhöhe schneefrei; von Oberiberg her bis l km unterhalb Passhöhe o. K. befahrbar; Oeffnung Pfingsten vorgesehen. Klausen, Glarnerseite ab Samstag, 1. Juni, bis Urnerboden o. K. offen; Urnerseite bis zur ersten Galerie ob Urigen schneefrei; Oeffnung ca. 20. Juni. Lukmanier, Oeffnung Nachmittag 3. Juni. Oberalp, Bündnerseite schneefrei bis Tschamut; Urnerseite bis ca. 2 km ob Andermatt o. K. offen. Pillon, gesperrt zwischen Kantonsgrenze und Les Diablerets. San Beraardino, durchgehende Oeffnung auf Mittwoch vorgesehen. St. Gotthard, Nordseite bis Gotthard-Hospiz freigeschaufelt; Südseite bis zur vierten Kehre ob der Tremolabrücke o. K. offen; durchgehende Oeffnung Donnerstag/Freitag erwartet. Simplon, seit Mittwoch, 29. Mai, durchgehend o. K. befahrbar. Splügen, Schweizerseite o. K. offen bis Marmorbrüoke; Italienerseite gesperrt ab Teggiate; durchgehende Oeffnung ca. Mitte Juni. Umbrail, Schweizerseite o. K. offen bis Planteal Ȯesttrreich: Arlberg unpassierbar zwischen St Christof und Stuben; durchgehende Oeffnung auf Pfingsten erwartet. Gesperrt sind ausserdem: Flexen, Radstätter Tauern, Turracherhöhe, Loibl und Plöckenpass. Italltn: Unpassierbar sind folgende Paßstrassen: Broccone, Campo di Carlomagno-Campiglio, Falzarego, Gavia, Grödnerjoch, Jaufen, Monte Croce di Comelico, Pordoi, Sant' Angelo-Misurina, Sella (Karerseeseite bis zur Passhöhe geöffnet), Stilfserjoch und Tre Croci. Die Dolomitenstrasse dürfte auf Pfingsten dem durchgehenden Verkehr geöffnet sein. Frankreich: In den Vogesen ist die Route des Cretes zwischen Markstein und Col de la Schlucht immer noch gesperrt; durchgehende Oeffnung auf Pfingsten erwartet. Ich erhalte oft Besuch von Geschäftsfreunden, denen ich meine in verschiedenen Gegenden gelegenen Werkstätten zeigen muss. Ich kann jedoch nicht immer selber fahren, sondern beauftrage einen meiner Angestellten damit. Manchmal trifft der Geschäftsbesuch selber im Auto ein. Empfehlen Sie die Insassenversicherung auch in diesen Fällen? Ja, obwohl es sich um Drittpersonen handelt die als solche der Haftpflichtversicherung unterstellt sind. Wenn Sie sich aber die oft langwierige Abwicklung von Schadensfällen vorstellen, so muss es Ihnen zur Beruhigung dienen, durch das Eingehen der Insassenversicherung der «Autcmobil- Revue »die Angehörigen minder bemittelter Mitfahrenden vor prekären Situationen bewahren zu können, namentlich wenn dies ein für alle Mal nur mit 20 Fr. Zuschlag pro Jahr zum Abonnement geschehen kann. Sie oder Ihr Angestellter sind als Lenker in der Insassenversicherung natürlich nicht inbegriffen, für letztern können Sie aber ein Abonnement B lösen, er und seine Frau sind dann auch für ialle sonstigen Unlfalle in und ausser Beruf versichert. Geschäftsfreunde mit Auto fragen Sie am besten vor Abfahrt, ob ihre Insassen versichert sind, um ihnen im verneinenden Fall Ihren Wagen mit Insassenversicherung zur Verfügung zu stellen und sie zum «Wagenwechsel» einzuladen. Wie Sie sehen, kann unsere eigentlich für den -privaten Fahrer bestimmte Einrichtung auch geschäftlichen Zwecken dienstbar gemacht werden, allerdings nur, wenn der Abonnent nicht mehr als 2 Personenwagen besitzt. C€»na ~ Steyr-Dalmler-Puch A.-G.. Wien. Nach der m« Wirkung ab 1934 durchgeführten Fusion der äterr- Werka A.-G, und, der Austro-Daimler-Puch-Werke A.-G. liegt der' erste Rechnungsäbschluss für das Geschäftsjahr i 1934 "vor. Er" weist "Bach Abschreibungen von 872,310 S. einschliesslieh des Gewinn- Vortrages aus 1983 von 83,090 S. einen Reingewinn von 400,454 S. aus. Es wird vorgeschlagen, 25.000 S. dem Heservefonds zuzuwenden und -den Rest von 375,545 S. auf neue Rechnung vorzutragen. , Das Unternehmen beschäftigt in allen Betriebswerkstätten derzeit an 4500 Arbeitnehmer; der Geschäftsgang im laufenden Jahr ist in den meisten Betriebszweigen bis jetzt günstiger als in der entsprechenden Vorjahrszeit. Verantwortliche Redaktion: Dr. A. Böchl, Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. Telephon der Redaktion: 28222 (Hallwag) Ausserbalb der Geschäftszeit: 23.295.