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E_1935_Zeitung_Nr.045

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AUTOMOBIL-REVUE

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N° 45 - 1935 Die ersten Nennungen für den Grossen Preis der Mtrn«, der am 7. Juli auf der Hundstrecke von Reims zur Durchführung kommt, sind bereits eingegangen. Es haben sich einige ganz erstklassige Fahrer, wie Chiron, Nuvolari, Dreyfus (die für die Scuderia Ferrari starten), Rosa (Alfa Romeo), Sommer (Alfa Romeo), Balestrero (Maserati), Girod (Maserati), Falchetto (Maserati), Brunet (Maserati), Chambost (Maserati), Cazeaux (Bugatti), Lord Howe (Bugatti), Brian Lewis (Bugatti), Wimille (Bugatti), angemeldet. Bekanntlich wird das Rennen in zwei Vorläufen, die je über 117 km führen, und einem Endlauf ausgetragen. Letzterer wird nicht über eine bestimmte Strecke, sondern über die Zeit von einer Stunde gefahren. Die vier Ersten aus jedem Vorlauf werden für den Endlauf zugelassen. Zwischen dem zweiten Vorlauf und dem Endlauf findet ein Grosser Preis für Tourenwagen statt, für welchen auch schon mehrere Meldungen eingegangen sind. Der Grosse Preis von Dieppe. Das Reglement. Der VII. Grosse Preis von Dieppe kommt am 21. Juli 193S auf dem 8,157 km langen Circuit von Dieppe zur Durchführung und wird über eine Zeit von drei Stunden ausgetragen. Das Rennen ist offen für Rennwagen mit Zylinderinhalt von 1500 com bis 8000 ccm. Um überhaupt klassiert zu werden, müssen die Bewerber innerhalb der Renndauer von drei Stunden mindestens 35 Runden zurückgelegt haben (285,250 km). Für die Preise stehen insgesamt franz. Franken 80.000.— zur Verfügung, von denen dem Ersten 30.000.—, dem Zweiten 20.000.—, dem Dritten 15.000.—, dem Vierten 10.000.— und dem Fünften 5000.— zufallen. Am Tag vorher, also am 20. Juli, findet auf derselben Rundstrecke ein Rennen für Wagen bis 1100 ccm Inhalt statt, das über zwei Stunden gefahren wird. Während der vorgeschriebenen Zeit sind mindestens 20 Runden (163 km) zurückzulegen, um überhaupt für das Klassement in Betracht zu kommen. Die Preise betragen für den Ersten franz. Fr. 15.000.—, für den Zweiten 10.000.—, für den Dritten 7000.—, für den Vierten 5000.— und für den Fünften 3000.—. Anlässlich dieser beiden Rennen in Dieppe kommt vorgängig eine Sternfahrt dorthin zum Austrag. Die Bewerber, die sich hier beteiligen, erreichen Dieppe am Freitag, den 19. Juli und haben am Samstagvormittag auf der Rennstrecke eine Regelmässigkeitsprüfung zu bestehen. Ferner werden die Wagen auch Start-, Beschleunigungs- und Bremsprüfungen unterzogen. Der III. Grosse Preis von Nizza findet in diesem Jahr am 18. August statt und wird sich -wie gewohnt auf der «Promenade des Anglais» abwickeln. Die Maschinen haben die Rundstrecke lOOmal zu befahren, was einer Gesamtdistanz von 321 km gleichkommt. Nennungen für dieses Rennen nimmt 3er A. C. von Nizza bis zum 25. Juli entgegen. Das Training findet am 15. und 16. August je von 6.30 bis 7. 30 und am 17. August von 13. 45 bis 14.45 statt. Die Ergebnisse aus den Trainingsfahrten sind massgebend für die Aufstellung der Fahrzeuge beim Start. Dem Sieger fallen franz. Franken 50.000.— zu, während der Zweite 25.000.—. der Dritte-15.000.— und der Vierte noch 10.000.— erhält. AUTOMOBIL-REVUE Die Sternfahrt nach Brüssel, die am 27. Juli anlässlich der Welt-Ausstellung in der belgischen Hauptstadt, zur Durchführung gelangt, ist offen für sämtliche Automobile, wie auch für die Autocars. Die Fahrzeuge werden in drei Kategorien unterteilt: Die erste Kategorie (international) setzt eich zusammen aus den Konkurrenten, die in Brno, Kopenhagen, Warschau, Königsberg, Kowno, Oslo, Stockholm, Riga, Tallin, Helsingfors, Wien, Berlin, Rom, Budapest, Belgrad, Sofia, Bukarest, Bern, Barcelona, Madrid, Lissabon oder Glasgow starten. Die zweite Kategorie (international) umfasst jene Fahrer, welche die Sternfahrt in Amsterdam, Köln, London, Luxemburg, Pari« oder Touquet beginnen, während die dritte Kategorie (national) von jenen gebildet wird, die die Reise in Belgien selbst (Antwerpen, Ostende, Moris, Lüttich, Namur, Spa oder Brüssel) antreten. Die Bewerber aus der Schweiz, die in Bern an den Start gehen, haben eine Strecke von 779 km zurückzulegen und fahren über Paris und Namur Jeder Wagen muss wenigstens mit zwei Personen besetzt sein (Autocars mindestens zehn). Anmeldungen nimmt die «Commission sportive du R.A.G.B., 58, Avenue des Beaux-Arts, BrüsseK bis zum 6. Juli, 18 Uhr, entgegen. Das Nenngeld beträgt belg. Fr 20.— für die erste und zweite, und belg. Fr. 50.— für die dritte Kategorie. DIE PREISE 1. Kategorie: 1. Preis belg. Fr. 10.000.— und eine Coupe; 2. Preis 5000.—; 3. Preis 2000.—; 4. und 5. Preis je 500.— 2. Kategorie: 1. Preis belg. Fr. 20.000-— und eine Coupe: 2. Preis 5000.—; 3. Preis 2000.—; 4. Preis 1000.—; 5. Preis 500.—. 3. Kategorie- 1. Preis belg. Fr. 5000.— und eine Coupe; 2. Preis 2000.—; 3. Preis 500.—; 4. und 5. Preis je 300.—. Ferner ist ein Damenpreis von belg. Fr 2000.— und einem Coupe für das bestklassierte Fahrzeug auegesetzt, das von einer Dame gesteuert wird. Demjenigen Autocar, der die vorgeschriebene Route absolviert hat und am meisten Passagiere mitbringt, fallen bei?. Fr. 5000.— zu. Tm übrigen erhalten alle Konkurrenten eine Eintrittskarte für die Ausstellung. Abänderungen bezuglich der Internationalen österreichischen Höhenstrassenfahrt 1935, Der internationale Sportkalender sieht für den 1. und 2. Juni 1935 die obgenannte Fahrt vor. Das Wesen dieses Tourenwettbewerbes Hegt darin, dass unter Einhaltung einer vorgeschriebenen Pflichtstrecke und unter Einbeziehung verschiedener Wahlstrecken möglichst viele Hochpässe der österreichischen Alpen innerhalb zwei Tagen befahren werden. Zwischen den beiden Tagen liegt eine Zwangsrast in Zeil am See, die nunmehr acht Stunden beträft und wodurch Uebeitnüdungen vermieden werden sollen. Da infolge der anhaltend schlechten Witterung eine grössere Anzahl der in die Strecke einbezogenen Pässe noch nicht befahrbar ist, wurde, wie seitens des Oesterreichischen Automobilklubs mitgeteilt wird, die Fahrt auf 29. und 30. Juni verlegt. Gleichzeitig damit wurden über Wunsch der Behörden verschiedene Abänderungen der Ausschreibung vorgenommen. Interessenten erhalten hierüber bei den Clubs sowie bei der Redaktion der