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E_1935_Zeitung_Nr.043

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AUTOMOBIL-REVUE

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N° 43 - 1935 'ÄUTOMOBIL-REVUE mit Mercedes und Auto-Union zu sehen. Möglicherweise werden- sie sich bei dem einen oder anderen Bergrennen von Format noch messen können, wenn Alfa es nicht vorzieht, ihre ganze Aufmerksamkeit und alle ihre Bemühungen auf den Wagen zu konzentrieren, der sich jetzt im Bau befindet. Dieser entspricht der internationalen Rennformel und ist daher bestimmt, in den kommenden Länderpreisen als Exponent des italienischen Rennwagenbaues neuerdings den Versuch zu unternehmen, den deutschen Wagen den Rang abzulaufen. Vorläufig herrschen Mercedes und Auto-Union praktisch unbeschränkt, und wenn sich die Italiener nicht ganz gewaltig sputen, so werden wir ein Rennjahr erleben, wie wir sie vor wenigen Jahren schon registrierten, als die Scuderia Ferrari und mit ihr Alfa Romeo souverän das Feld beherrschten und gewannen, wo sie gerade wollten. Diese Vormachtstellung ist allerdings in der Zwischenzeit über den Rhein abgewandert und schon der bisherige Einsatz der neuesten Type von Alfa Romeo hat gezeigt, wfe schwierig es halten wird, den deutschen Fabriken diesen Vorsprung streitig zu machen, solange die jetzige Formel noch in Kraft ist. Italien hat allerdings den bescheidenen Trost, dass es durch seine beiden, nunmehr im deutschen Lager kämpfenden Piloten Fagioli undVarzi immer noch einen Anteil am Erfolg der heurigen Saison hat. Die Steigerung der Fahrgeschwindigkeiten und die in zehn Jahren erzielten Fortschritte im Rennwagenbau ergeben sich wohl am besten aus nachstehender Uebersicht der früheren Rennergebnisse auf der Avus: Stunden- Schnellst! mlttei Rund« km/Std km/Std 1921 Opel Fritz (Opel) 128,44 143,000 1924 Scholl (N.S.U.) 120,78 127,408 1926 Caracciola (Mercedes-Benz) 135,10 154,800 1931 Caracciola (Mercedes-Benz) 185,705 196,733 1932 v. Brauchitsch (Mercedes-B.) 194,40 209,840 1933 Varzi (Bugatti) 206,90 221,720 1934 Moll (Alfa Romeo) 205,30 225,843 1935 Fagioli (Mercedes-Benz) 239,594 260,520 Benoist (Bugatti) gewinnt den Grossen Preis der Picardie. Der am Sonntag auf der Rundstrecke von Peronne zum Austrag gelangte Grosse Preis der Picardie über 390 km vermochte aus ganz iFrankreich zahlreiche Zuschauer heranzulocken, die allerdings nach Torschluss des Rennens ihre Plätze mit sichtbarer Unzufriedenheit verliessen, denn die ganze Veranstaltung war sehr arm an interessanten Momenten und einige Fahrer traten mit vollkommen ungenügend vorbereiteten Maschinen an, so dass das Feld schon nach kurzer Zeit beinahe auf die Hälfte reduziert wurde. Die Besetzung war, wie wir schon in der letzten Nummer meldeten, eine sehr gute und versprach äusserst spannende Kämpfe. Doch blieben von den 14 gemeldeten" Fahrern 3 dem Start fern, nämlich Wimille (Bugatti), Villapadierna (Maserati) und Lehoux (Sefac), welch letzteren man seit Beginn der Saison vergeblich erwartet Punkt 14 Uhr 45 donnerten die 11 Maschinen davon; aber schon in den ersten Runden schieden bereits 5 Fahrer aus, so dass zu Beginn der 6. Runde nur noch 6 Fahrzeuge im Rennen lagen. Benoist hielt die Spitze, dicht gefolgt von Lord Howe (Bugatti) und Sommer (Alfa Romeo). Delorme (Bugatti), Mlle Helle-Nice (Alfa Romeo) und Mme Itier (Bugatti) vermochten der Spitzengruppe nicht zu folgen und waren bereits ziemlich stark distanziert. In der 7. Runde musste auch Sommer anhalten, um die Kerzen zu wechseln; er verlor dabei so viel Zeit, dass er auf den .letzten Platz zurückfiel. Das Rennen brachte nicht viel Abwechslung. Einzig Benoist und Lord Howe lieferten sich zeitweise einen lebhaften Kampf, der jedoch schon in der 18. Runde sein Ende nahm, als Benoist vor den Boxen anhielt. Lord Howe übernahm somit die Führung, während Benoist nach einer Haltezeit von l Min. 40 Sek. wieder ins Rennen eingriff. In der 22. Runde fuhr auch Lord Howe an den Boxen vor und überliess Benoist wieder den ersten Platz. Der Engländer verlor dabei fast 10 Minuten. Aber trotzdem konnte er sich noch als Zweiter plazieren, gefolgt von Sommer, der sich wieder nach vorn gearbeitet hatte. Die drei Ersten lagen alle weit auseinander, so dass der restliche Verlauf des Rennens ziemlich eintönig wurde. Benoist gewann mit grossem Vorsprung. DAS KLASSEMENT 1. Benoist (Bugatti), 2 Std. 59' 48" (Mittel: 130,349 km/St.); 2. Lord Howe (Bugatti), 3 Std. 09' 48", eine Runde zurück; 3. Sommer (Alfa Romeo), zwei Runden zurück; 4. Mlle Helli-Nfce (Alfa Romeo), drei Runden zurück; 5. Delorme (Bugatti), vier Runden zurück; 6. Mme Hier (Bugatti), 4« Runden zurück. Der Königspreis von Rom endgültig abgesagt Wir haben berefts vor einigen Wochen von der Möglichkeit berichtet, dass der für den 9. Juni vorgesehene und im internationalen Sportkalender eingetragene Königspreis fallen gelassen würde. Nunmehr ist der Verzicht auf den Austrag dieses Rennens endgültig beschlossen worden. Dafür findet an diesem Tage das ursprünglich für den 16. Juni angesetzte Rundstreckenrennen von Biella statt. Das II. Rundstrecken-Rennen von Biella kommt, wie wir schon früher meldeten, am 9. Juni zur Durchführung. Mit den Vorbereitungsarbeiten ist bereits begonnen worden und haben auch,schon die besten italienischen Fahrer ihre Teilnahme zugesichert. Aus dem Auslande ist bis jetzt die Meldung von Mercedes-Benz eingegangen, die sich durch Fagioli vertreten lassen "wird. Die Piste ist wohl die kürzeste, die augenblicklich existiert, denn sie führt nur über eine Distanz von 2,2 km. Einige sehr scharf angelegte Kurven unterstellen die Bremsen und Getriebe aussergewöhnlichen Zerreissproben und fordern von den Fährern zugleich ein hohes Können. Der letztjährige Sieger, Trossi (Alfa Romeo), meisterte die schnellste Runde mit einem Mittel von 88,146 km/St.; eine in Anbetracht der äusserst schwierigen Rennstrecke ganz hervorragende Leistung, die aber vermutlich schon in diesem Jahre noch verbessert wird. Die neueston Alfa Romeo, die einen Zylinderinhalt von 3,8 Liter aufweisen, sind bereits den ersten Versuchen auf dem Prüfstand unterzogen worden. Sie werden voraussichtlich im Grossen Preis von Frankreich (23. Juni) debütieren. Ein Rennstall für Nachwuchsfahrer. Unter der Initiative von Mario Crepaldi ist in Mailand ein Rennstall entstanden, der den besonderen Zweck verfolgt, jungen Rennfahrern Gelegenheit zu geben, sich an Rennen zu beteiligen. Die Gruppe verfügt über zwei Bugatti (2,3 und 1,5 Liter), zwei Alfa Romeo (2,6 und 1,75 Liter), zwei Maserati (1,5 und 3 Liter) und einen Talbot (1,5 Liter) 8 Zyl. mit Alfa Romeo - öhassis, der üier 200 km/St, leisten soll. Man zählt bereits auf die Mitwirkung von Soffietti, Guatta, Fumagalli, Gerardi und Baizola. Barbieri "wird in dieser Saison in den meisten grössern Rennen an den Start gehen. Er verfügt über awei Alfa Romeo und einen Maserati (1500 ccm). ' Mertedes-Behz und Auto-Union am Acerbo- Rennen. An dem am 15. August zur Austragung gelangenden Acerho-Pokal, der auf der 25,8 km langen Rundstrecke von Pescara gefahren wird, werden sich auch die beiden deutschen Marken Mercedes-Benz und Auto-Union beteiligen. Die Strecke ist seit dem Vorjahre erheblich verbessert und ausgebaut worden und wird noch höhere Geschwindigkeiten wie 1934 gestatten. Das Rennen wird in zwei Klassen ausgetragen, nämlich für Wagen bis 1500 ccm, die nur vier Runden, und für Wagen über 1500 ccm, die 20 Runden zurückzulegen haben. Bekanntlich wurde der Acerbo-Pokal im letzten Jahr von Fagioli (Mercedes-Benz) gewonnen, der die 516 km lange Strecke mit einem Mittel von 129,6 km/St, erledigte. ?Am 11. August kommt auf der selben Rund- Strecke ein 24 Stunden-Rennen zur Durchführung, das, ebenfalls international ausgeschrieben ist. Insgesamt* stehen rund eine Viertelmillion Liren als •Pieise zur Verfügung. Unglück bei einem Automobil-Rennen In Frankreich. Bei dem am letzten Sonntag auf dem Circuit von Orleans zum Austrag gekommenen Automobil-Rennen für Sport- und Rennwagen ereignete sich ein schweres Unglück. Vor dem letzten Rennen, das die grossen Rennwagen ins Treffen führte, fiel starker Regen und machte die Piste ausserordentlich schlüpfrig. In Berücksichtigung der Gefahr wurde die Rundenzahl von 30 auf 20 reduziert. In der 12. Runde kam der Bugatti von Buffy ins Schleudern, fuhr gegen einen Baum und schlug dann gegen die Barriere und gegen die dahinter stehenden Zuschauer, die sich zum Glück an der betreffenden Stelle nicht sehr zahlreich eingefunden hatten. Trotzdem sind aber 12 Personen verletzt worden, von denen 8 ins Spital überführt werden mussten. Der Fahrer selbst hatte nur ungefährliche Quetschungen erlitten. $•»«»••# ••» Sdiwd II. Kessler, der mehrjährige Schwelzermeister in der kleinen Rennwagengruppe, wäre mit seinem Maserati 1500 ccm für die jetzige Saison gerüstet. Leider bietet sich ihm zufolge des stark reduzierten nationalen Sportkalenders wenig Möglichkeit, im eigenen Lande an den Start zu gehen. Er hat sich daher entschlossen, mehrere wichtige deut; sehe Bergrennen zu bestreiten. So wird er am Kesselberg, am Schauinsland und am Felsbergrennen beteiligt sein. Kessler hat bereits im lezten Jahre mit Erfolg unsere Farben an deutschen Veranstaltungen vertreten und wird gewiss auch diesmal mit zu den Favoriten seiner Klasse zählen. Ebenso kann heute schon mit seinem Start am Rennen der Kleinwagen beim Grossen Preis von Bern gerechnet werden. Aufruf. Wir werden um Aufnahme nachstehender Mitteilung gebeten: An alle Sport- und Rennfahrer! Die MotoTfahrersektion Dornbirn beabsichtigt, am 14. Juli, in Verbindung mit der Bergwertungsfahrt für Motorräder auf das Bödele bei Dornbirn, ein offenes Bergrennen für Automobile durchzuführen. Die Sektion Dornbirn würde ein derartiges Rennen allerdings nur dann veranstalten, wenn sich eine genügende Zahl von Kraftfahrern daran beteiligt Ẇir möchten Sie daher ersuchen, uns freundlichst mitzuteilen, ob Sie allenfalls bereit wären, sich an einem Bergrennen für Automobile am 14. Juli auf das Bödele zu beteiligen? Das Startgeld und der Betrag für die Versicherung würden möglichst nieder gehalten •werden, so dass Sie nach dieser Richtung nur mit kleinen Ausgaben zu rechnen hätten. Die Strecke hat eine' Länge von 9 km und einen Höhenunterschied von 500 m. Wir wünschen Ihnen schon jetzt einen schönen Klassensieg! Weniger Auslagen pro Kilometer EinheimischeBedürfnisse und einheimische Verkehrsverhältnisse - auf dieser Grundlage hat sich die Berna-Produktion im Laufe von 30 Jahren entwickelt. 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