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E_1935_Zeitung_Nr.053

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4 Strassentechnlsche

4 Strassentechnlsche Aufgaben. Da stellt sich sofort die Frage Neubau oder Ausbau ? Das Programm der Strassenfachmänner sieht als Neubau nur die Sustenstrasse vor, ein Projekt, das. ja schon 1811 erstmals aufgetaucht ist. Vom Standpunkt des Fremdenverkehrs aus muss das Hauptgewicht nicht auf die Erstellung neuer Strassen gelegt werden, sondern es ist im Gegenteil das Hauptaugenmerk auf die Ausgestaltung und Modernisierung des vorhandenen Strassennetzes zu richten. Dies gilt für die Oberflächenbehandlung, wie für den Ausbau der Kurven und der Schaffung von Ausweichstellen. Da die Beschaffung der Mittel zum Ausbau des heutigen Strassennetzes bereits eine politische Frage geworden ist, verzichte ich darauf einzutreten. Es genügt die eindeutige Feststellung, dass vom Standpunkt der Verkehrswerbung gute Strassen immer noch das beste Werbemittel darstellen, und kein Prospekt, kein Film und keine noch so schönen Vorträge die gleiche Anziehungskraft auszuüben vermögen. In der Werbung gilt der Grundsatz, dass man nur für eine gute Ware auf die Dauer eine erfolgreiche Werbung betreiben kann und nur für gute Strassen 'lässt sich auf die Dauer eine erfolgreiche schweizerische Automobilwerbung im Ausland aufbauen. Verkehrstechnische Aufgaben. Die Verkehrssicherheit muss in erster Linie gestellt werden. Durch die neue Regelung der Strassensignalisation ist die Voraussetzung dazu geschaffen. Zu wünschen ist eine vermehrte wissenschaftliche Beobachtung des Strassenverkehrs. Wir kennen genaue Zahlen über den Verkehrsumfang jeder Bahnstrecke, sind aber nicht unterrichtet über den Verkehrsumfang auf der Strasse. Der Jahresbericht des Verkehrsvereins Luzern enthält alle erdenklichen statistischen Angaben über die andern Verkehrsarten. Ueber den Strassenverkehr sind einzig die Angaben der Post aufzuweisen. Es wäre zu wünschen, dass versuchsweise und von sich aus, also ohne auf behördliche Erlaubnis zu warten, Luzern, Andermatt, Gletsch und Interlaken für den Sommer 1935 auf den Anmeldungen der Gäste ermitteln würden, mit welchem Verkehrsmittel diese Gäste eingetroffen sind. Ferner kursieren seit einiger Zeit Schätzungen über den wirtschaftlichen Ertrag des Autoreiseverkehrs. Man schätzt auf 3—4 Reisende pro Wagen und multipliziert mit einer Tagesausgabensumme. Auch diese Angaben sollten durch genaue Zählung ermittelt werden. Man dient dem weitern Ausbau des Strassenverkehrs mehr, wenn man mit sichern und unwiderlegbaren Argumenten fechten kann, als mit allseitig bestrittenen Schätzungen. Vom Standpunkt der Verkehrssicherheit hat die Wanderbewegung den Vorzug, den Fussgänger von der Ueberlandstrasse zu entfernen und auf die ihm zukommenden Pfade zu verweisen. Vom Standpunkt des Fremdenverkehrs aus sollten wir in der Schweiz zu einer Art Standardsstrecken kommen, die jeder Automobilist gemacht haben muss, wenn er in der Schweiz gewesen sein will. Wir erinnern an die Route des Alpes der P.L.M. Diese Standardstrecken sollten aber auch für den Nichtautomobilisten zugänglich sein, durch Schaffung regelmässiger Verkehrsmöglichkeit. Die Strassen sollten heute für jedermann da sein. Wir denken da an Ueberlandautoverbindungen im Anschluss an die P.L.M.-Linie Me'diterrane'e-Le'man. Es besteht bereits eine solche vom Engadin nach Meran, die durch die Schweizer Post besorgt wird. Irreführung der öffentlichen Meinung durch die vergleichsweise herangezogene Tabelle der ausländischen Benzinverkaufspreise. Die «Thurgauer Zeitung» schreibt hiezu treffend: «Der Bundesrat selbst hatte offenbar das Gefühl, es werde über diese Botschaft nicht eitel Freude herrschen. Sonst hätte er nicht in seiner offiziellen Mitteilung so weit ausgeholt, um sich gleichsam zu entschuldigen. Er hätte auch nicht Preisvergleiche mit dem Ausland herangezogen, welche irreführend waren; denn in verschiedenen Staaten, deren Benzinpreise er aufführte, bezahlt eben der Automobilist s-eine gesamten Abgaben an den Staat einzig in Form des Benzinpreises, ohne dass er noch durch Autotnobilsteuern und Gebühren belastet ist. Das hätte billigerweise erwähnt werden müssen.» Wir haben unsererseits im Kommentar zu der Benzinzollerhöhung («A.-R.» Nr. .52 vom 28. Juni 1935) mit ganz besonderem Nachdruck auf dieses Manöver hingewiesen und können nicht anders als die bundesrätliche Feststellung, dass die Schweiz einen der niedrigsten Kleinhandelspreise für Benzin aufweise, als eine vollkommen irreführende Information bloßstellen. Einmal soll sich ein Preisvergleich nicht auf wenige Länder beschränken und dadurch einen ungenauen Eindruck erwecken. Dann können Verkaufspreise nicht verglichen werden, wenn elnerder eine Anzahl hochgetakelter Kriegsschiffe sichtbar war. Darunter stand: Michiel Adriaanszoon van Utenhoven, anno aetatis suae XXXXVI. Also ein Vorfahre Joos Utenhovens, der vor vielleicht zweihundertfünfzig oder dreihundert Jahren für die Niederlande kämpfte. Den Kopf rührte das alte Herrchen, schielte vorsichtig nach Joos Utenhoven hin: was es nicht alles gab —. Nein, seine Vorfahren vor zwei-, dreihundert Jahren — die hatten irgendwo im Fränkischen recht eng und arm zusammengedrängt gesessen und sich aus Seefahrt und aus Kämpfen gegen Engländer und Spanier und Korsaren nicht eben viel gemacht — Er schreckte auf: da war von draussen wieder — jetzt zum dritten Male — dieser dumpf aufpuffende Knall gekommen — Für Utenhoven war er jedesmal zu neuer Folter: da lag sie nun — sie, deren Wesen gepflegte Schönheit, ewig wechselvolles Spiel der Linien gewesen war — lag still und unbewegt, so wie sie hingesunken war, den fremden Augen dieser Menschen preisgegeben — Ein jäher Trieb, das alles hierzulassen, bei ihr zu sein und den geliebten zarten Körper vor diesen frechen Blicken, Händen zu beiwahren, sprang in ihm auf — Er rührte sich — er Hess es — strich sich Ueber die wirtschaftlichen Vorteile der möglichst frühzeitigen Oeffnung der Alpenpässe brauchen wir uns nicht näher zu unterhalten. Durch planmässige Hilfeleistung von Seiten der Städte an die Gebirgskantone sollte hier noch mehr geleistet werden können. Die S.V.Z. hat einen telegraphischen Meldedienst mit dem Ausland organisiert, um so den Strassenzustand ja baldmöglichst den interessierten Stellen bekanntgeben zu können. Die Strasse ist für unsern Fremdenverkehr ein wesentlich wichtigeres Element geworden, als sie es jemals gewesen ist. An Bedeutung haben denn auch gewonnen alle diejenigen, die für den Bau und Unterhalt der Strasse zu sorgen haben. Man spricht immer nur vom Benutzer, es ist hier angebracht auch einmal vom Betreuer der Strasse zu sprechen und vom schwitzenden Wegknecht bis zum rechnenden Beamten und planenden Ingenieur einmal ihnen den Dank für ihre mannigfache Tätigkeit auszusprechen. Schlussendlich aber gilt für unsere Strassen, was schon im Jahre 1833 im Bericht der bernischen Strasseninspektion zu lesen ist: «Der Staat sollte seine Kapitalien zu Nutzen des Volkes, statt im Ausland Im Inland anlegen und durch gemeinnützige Unternehmen den Wohlstand des Volkes heben; denn der gefüllte Geldsäckel des Volkes Ist der sicherste und rühmlichste Schutz einer guten Regierung.» Die verfehlte Benzinzoll-Politik Das Katz- und Mausspiel, das der Bundesrat nicht nur mit den durch die neuesten Zollerhöhungen direkt betroffenen Kreise, sondern in bezug auf die Verwirklichung seines Finanzplanes überhaupt treibt, hat keine glänzende Presse gefunden. Freilich geben sich die «Hofblätter» alle Mühe um einen gesalzenen Kommentar, wie ihn dieser dringliche Bundesratsbeschluss vom 25. Juni verdient, herumzukommen. Nur wenige massgebende Tagesblätter haben das Bedenkliche an diesem neuen fiskalischen Schachzug aufgedeckt und das Kind beim richtigen Namen zu nennen gewusst. Weitherum verschnupft hat bei den Motorfahrzeughaltern ganz besonders die in dem an und für sich schon sehr gewundenen bundesrätlichen Kommentar zu seinem Beschluss erfolgte an der Schläfe nieder. Hager und fremd erschien ihm unter seinen hingleitenden Fingern das eigene Gesicht — und wie von einem Traum berührt, gefesselt dachte er: Gewandelt ist jetzt alles — meine Welt — mein Ich. Nur sie allein steht in mir so, als ob sie lebte. Trotz all des Grausamen und Bitteren, was ich durch sie erlitten habe — Aber da kamen jetzt hart aufsetzende Schritte an, die jedes Sichverlieren scheuchten und niedertraten. Gewaltsam reckte sich Joos Utenhoven auf, riss er sich wieder in den Kampf der Stunde: Was wusste man bisher? Verdacht war wach — Indizien schlössen sich zusammen — noch aber war der kalt und mitleidlos gehasste Mann dort drüben in dem Sessel nicht abgekämpft — nicht überführt. Und so stark war der Hass in Utenhoven, dass er es in all seiner blutenden Zerrissenheit des Schmerzes als einen rächenden Triumph empfand, dass er ihn hier — in seinem Zimmer und auf seinem Sessel bis in die letzte hoffnungslose Tiefe zusammenbrechen sehen würde. Herr Köpke kam zurück, und hinter ihm trat, unsicher und doch von seiner Wichtigkeit durchdrungen, der Portier herein, den der Kriminalkommissar sich heraufgerufen hatte. (Fortsetzung folgt) AUTOMOBIL-REVUE 1953 — 53 seits ein Hauptelement der Preisbildung im Auslande die Ablösung der Motorradfahrzeugsteuern darstellt, die bei uns, trotz einer mehr als hundertprozentigen Zollbelastung des Benzins, nicht vorhanden ist. An dieser Stelle wurde auch der Verdacht ausgesprochen, dass man mit der erneuten Zollerhöhung nicht nur eine weitere Einnahmequelle äufnen wollte, sondern auch das Automobil als Eisenbahnkonkurrent zu treffen und ihm die Quittung für das verworfene Verkehrsteilungsgesetz (an dessen Verwerfung ja die Eisenbahnergewerkschaft ein Hauptverdienst hat!) zu verabfolgen gedachte. Dieser Auffassung scheinen auch die «Basler Nachrichten» zu sein, die dazu bemerken: «Die Verbesserung der Verkehrsstellung der Bahnen gegenüber dem Auto gehe wiederum auf Kosten der ganzen Volkswirtschaft.» Der «Toggenburger Anzeiger» bemerkt in gleichem Sinne: «Eher als um einen Zollansatz handelt es sich in der Tat und Wahrheit um eine Benzin- resp. Verkehrssteuer. Diese ist eine wirtschaftliche Belastung, die wir als drückend, als ungerecht, aber auch verfassungsrechtlich als unhaltbar bezeichnen.» Einig sind sich alle Kommentare in der Meinung, dass der dringliche Bundesratsbeschluss dem Sinn und Geist von Art. 29 der Bundesverfassung widerspreche, wonach die notwendigen Roh- und Betriebsstoffe möglichst gering zu taxieren sind. Diese «weitherzige Auslegung» der Bundesverfassung, wie dieses Vorgehen noch sehr schonend bezeichnet wird, ist sehr bedenklich, denn wie soll der einfache Bürger das Vertrauen in den unbestreitbaren und unerschütterlichen Wert unserer Bundesverfassung behalten, wenn er sieht, wie selbst der Bundesrat nicht davor zurückschreckt, dieser Verfassung Gewalt anzutun, nur um ein Finanzprogramm schlecht und recht verwirklichen zu können. Wenn man auf der Suche nach neuen Finanzquellen gerade auf das Benzin verfiel, so auch deshalb, weil selbst im Bundesrate die altvaterische Auffassung umzugehen scheint, das Motorfahrzeug sei ein Luxusvehikel und man daher nur diejenigen schröpfe, die einen solchen weiteren Aderlass am besten ertragen könnea Sonst würde der Bundesrat in seiner Botschaft nicht einen Aufsatz aus einer statistischen Zeitschrift als Kronzeugen dafür zitieren, wo vom Automobil als einem Bedürfnis die Rede ist, «das zum Teil rein luxusmässigen und sportlichen Charakter besitze». Wenn der. Bundesrat seine Dienstfahrten im Automobil als eine luxusmässige oder sportliche Angelegenheit betrachtet, so muss er das am besten wissen. Er hätte aber nicht die Tatsache übersehen dürfen, die nun doch schon ins hinterste Bergdorf gedrungen ist, dass der motorisierte Strassenverkehr mit dem Erwerbsleben unseres Landes so eng verknüpft ist, dass heute schon praktisch Jedermann an dieser Verkehrsart und ihrer Wirtschaftlichkeit tnitinteressiert ist. Die in der Botschaft vertretene Annahme, dass «die Zollerhöhung kaum fühlbar werden dürfte, soweit die breiten Volksschichten in Frage kommen», wird insofern eine nicht unwesentliche Korrektur durch die Praxis erfahren, als die Verteuerung der Produktion und des Handels, welche der Benzinaufschlag mit sich bringen wird, soweit wie irgendwie möglich auf den Konsumenten abgeladen wird. Eines der oben zitierten Blätter schreibt daher in diesem Zusammenhang: «Wenn durch die Zollerhöhung nur der Sonntagsfahrer betroffen würde, ginge die Mehrbelastung in Ordnung. Bei der heutigen Bedeutung des Automobils für die gesamte Volkswirtschaft ist die Erhöhung aber eine Belastung die viel zu weit geht und zumal die kleinen Gewerbsleute ausserordentlich empfindlich drückt.» Den Gipfel der Schönfärberei erreicht die bundesrätliche Botschaft aber mit der Erklärung, der Benzinzollerhöhung könne die innere Berechtigung angesichts der gewaltigen Lasten, welche dem Gemeinwesen aus der Anpassung seiner Strassen an den Automobilverkehr erwachsen, nicht abgesprochen werden. Dabei fliessen den Kantonen nach der Statistik der schweizerischen Strassenfachmänner aus den kantonalen Automobil- und Motorradsteuern, sowie dem Benzinzollanteil fast die Hälfte aller Mittel zu, welche für die Strassen jährlich aufgewendet werden. Schliesslich ist die ganze Nation am Strassenbau interessiert und benützungsberechtigt, so dass es wohl nur gerecht ist, wenn sich die Allgemeinheit (zu der ja zufällig die Motorfahrzeughalter als gewöhnliche Steuerzahler nochmals zählen) und die Automobilisten in die Strassenkosten wenigstens teilen. Diese Argumentation hat sich aber ganz besonders deshalb verstiegen, weil der Bundesrat ausdrücklich erklärt, er beanspruche für den Bund den gesamten Ertrag der vorgeschlagenen Erhöhung. Das hindert aber unseren hohen Kat gar nicht, mit den Strassenausgaben der Kantone zn flunkern. Wirklich hier kommt die Maxime: «der Zweck heiligt die Mittel» unumschränkt zur Anwendung! Die nachteilige Wirkung auf den Fremdenverkehr, die mit einer allgemein gültigen Benzinverteuerung verbunden gewesen wäre, will der Bundesrat bekanntlich mit der Abgabe von verbilligtem Benzin an die Fremden neutralisieren. Das vom Bundesrat dabei eingeschlagene Vorgehen deckt sich in seiner Art durchaus mit dem Sinn und Geist seines Kommentares, der die Zolländerungen bagatellisieren und rechtfertigen sollte. Wie erinnerlich trat das Volkswirtschaftsdepartement an die am Benzinmarkt interessierten Kreise mit dem harmlosen Vorschlag des Ausschankes von «blauem (verbilligtem) Benzin» an die Fremden heran. Von einer gleichzeitig geplanten Zollerhöhung wurde kein Sterbenswörtchen gesagt. Dagegen wollte man mit dieser scheinbar uneigennützigen Förderung des autotouristischen Verkehres die ausschliesslich am Fremdenverkehr interessierten Kreise ködern und sie aus der bisherigen Einheitsfront der Strassenverkehrsinteressenten herauslocken, um diese Front zum Zusammenbruch zu bringen. Der Vorschlag des verbilligten Fremdenbenzins ist aber einstimmig abgelehnt worden und zwar zu einem grossen Teil aus dem Gefühl heraus, dass es das Departement nicht aufrichtig meine und irgend etwas im Schilde führe. Es muss an dieser Stelle denn auch gesagt werden, dass diese Art der Verhandlungen bei unserer Behörde als unwürdig verpönt sein sollte. Wir leben hier nicht in irgend einer überseeischen Abenteurer-Republik, sondern in einem demokratischen Staate, wo Vertrauen gegen Vertrauen die einzig richtige Münze ist und bleiben sollte. Die ursprünglich vorgesehene Art der Rückvergütung war zudem denkbar ungeschickt. Nunmehr hat der Bundesrat die Modalitäten bekannt gegeben, nach welchen die Vergünstigung an die Fremden geregelt wird.*) Die Verbilligung soll nur den Feriengästen, nicht aber den Geschäftsreisenden und Grenzanwohnern zugute kommen. Ferner ist ein Mindestaufenthalt von drei Tagen Voraussetzung. Die Vergünstigung wird in der Zeit zwischen dem 10. Juli und 31. Oktober in Anrechnung gebracht. Die Rückvergütung soll 6 Rappen pro Liter betragen, so dass die Fremden das Benzin weiterhin zu 36 Rp. beziehen können, sofern der Weltmarktpreis nicht ändert. Der Rabatt wird auf ein Höchstquantum von 300 Litern beschränkt. Soweit scheinen nun die neuen Dispositionen eher ihren Zweck erfüllen zu können. Abzulehnen ist aber die damit erreichte unterschiedliche Behandlung zwischen Einheimischen und Fremden, die eine Schlechterstellung des schweizerischen Motorfahrzeugführers bedingt. Zum Dank dafür, dass wir schon so viele Steuern auf uns nehmen, werden wir dann noch als Bürger zweiter Ordnung behandelt. Die «Basler Nachrichten» kommentieren diesen Umstand wie folgt: «Die Begünstigung der fremden Kurgäste im Benzinpreis stellt sich neben die analoge Vergünstigung durch die Bahnen im Billettpreis. Auf diese Weise nähern wir uns dem idealen Zustand, dass die von unserer Transportpolitik begünstigten Ausländer auf Kosten der vorzählenden Schweizer einen verbilligten Schweizeraufenthalt erhalten, während der schweizerische Reisende, angelockt durch analoge Vergünstigungen und die billige Lebenshaltung des Auslandes, seine Ferien an der Nordsee und am Mittelmeer zubringt. » Wir haben auch unserseits die Gefahr der vermehrten Auslandsreisen schon angedeutet. Man braucht sich im Bundeshaus eben nicht zu verwundern, wenn die Massnahme sich schlussendlich in ihrer Wirkung ins Gegenteil von dem verkehrt, was die Initianten in ihrem ausschliesslichen Drang nach neuen Millionen-Einnahmen erwarteten. Das Steuereinmaleins ist nicht so einfach. Und wenn gerade das Benzin in der Meinung besteuert wurde, damit der Linie des geringsten Widerstandes zu folgen, dann soll man sich doppelt getäuscht haben. Bereits haben das Bureau der Oltener Konferenz und einzelne Landesverbände gegen die neue Belastung Protest erhoben. Die Oltener Konferenz der 21 Verkehrsverbände wird diese Woche zu einer Plenarsitzung zusammentreten. Es ist zu erwarten, dass man sich nicht mit blossen Protesten begnügt, sondern jede Möglichkeit prüft, wie sich die Benzinkonsumenten gegen diese ungerechtfertigte einseitige Belastung wehren können, wie die uns zugedachte Extrasteuer boykottiert zu werden vermag. Ein Mittel dazu ist auf alle Fälle das Festhalten an der Alpenstrassen-Initiative. Im übrigen ist in der Angelegenheit noch nicht das letzte Wort gefallen! *) Genauer Wortlaut des Beschlusses siehe Seite li.

N° 53 — 1935 AUTÖMÖBIL"-T?EVUE Sportnachrichten Der Grosse Preis von zu können ist es zu spät, denn es sind nur Penya Rhin. * noch zwei Runden zu fahren. Mit 10 Sekunden Vorsprung auf Caracciola Fagioli (Mercedes-Benz) siegt vor durchrast unter grossem Jubel der Zuschauer Caracciola (Mercedes-Benz) und Nuvolari Fagioli das Ziel und gewinnt damit den Grossen Preis von Penya Rhin in neuer Rekord- (Alfa Romeo). Nachdem Auto-Union Ende letzter Woche zeit. forfait erklärt hatte, musste man nicht mehr DAS KLASSEMENT lange raten, wer wohl den Grossen Preis 1. Fagioli (Mercedes-Benz), 70 Runden In 2:27:40 von Penya Rhin gewinnen würde. Fagiol (Mittel 107,815 km/St.). und Caracciola waren die Favoriten und sie 2. Caracciola (Mercedes-Benz), 2:28:28. siegten auch überlegen. Die beiden Mercedes-Fahrer hatten von Anfang weg die Spitze 5. Zehender (Maserati), drei Runden zurück. 3. Nuvolari (Alfa Romeo), 2:29:15. 4. Brivio (Alfa Romeo), zwei Runden zurück. übernommen und gaben sie bis zum Ende des 6. Soffietti (Maserati), 6 Runden zurück. Laufes nicht mehr ab. Schon im Training zeigten sich die Erzeugnisse von Untertürckheim überlegen und Chiron gewinnt das Rennen. Der Grosse Preis von Lothringen stellten einen neuen Rundenrekord auf. Caracciola schuf die 3,6 km lange Strecke in auf der Rundstrecke von Seichamps bei Die Veranstaltung, welche am Sonntag 2 Minuten 2 Sekunden und Fagioli blieb nicht Nancy zum Austrag kam, nahm eine grössere Bedeutung an, als ursprünglich von viel hinter dieser Zeit zurück. Für das Rennen selbst stellten sich 11 Fahrer: Fagioli (Mercedes-Benz), Caracciola dem eigentlich die Bezeichnung eines Gros- diesem ausgesprochen regionalen Rennen, (Mercedes-Benz), Nuvolari (Alfa Romeo) sen Preises kaum zukam, angenommen werden konnte. Der sportliche Anlass war kom- Brivio (Alfa Romeo), Etancelin (Maserati), Zehender (Maserati), Mlle Helle-Nice (Alfa biniert und bestand aus einem Dreistundenrennen für die grossen Rennwagen, einer Romeo), Soffietti (Maserati), Villapadierna i(Maserati), Garcia (Bugatti) und Rey (Bugatti)ten und einem Motorradrennen. Konkurrenz der Serienwagen über 90 Minu- Punkt 16.30 Uhr gibt der Präsident von Am Training erwies sich Wimille mit einem 3,3-Liter-Bugatti als der Schnellste. Penya Rhin das Zeichen zum Start und donnernd zischen die 11 Bolide davon. Caracciola übernimmt sogleich die Führung, gefolgt durch den Einbau von zwei Schikanen er- Trotzdem die 5,5 km lange Rundstrecke von Nuvolari und Fagioli. Doch schon nach schwert worden war, vermochte der Fahrer der ersten Runde sind die beiden Mercedes- den von ihm selbst vor zwei Jahren aufgestellten Rundenrekord zu unterbieten, indem Benz Maschinen beisammen. Nuvolari und Brivio liegen noch nicht weit weg, während er für eine Runde nur mehr 2 Min. 54,4 Sek. das übrige Feld schon klar distanziert ist. benötigte, was ein Mittel von 113,6 km/St, Etancelin fährt an achter Stelle und kommt ergibt. Chiron blieb nur % Sek. hinter dieser nicht recht in Schwung. Zeit zurück. Veyron fuhr beim Training mit Zwanzig Runden lang ziehen die Fahrer voller Wucht in einen der erstellten Strohwälle hinein, was die Steuerung des Wa- in der selben Reihenfolge vor der Tribüne vorbei. Nun geht Zehender an Soffietti vorbei gens ziemlich beschädigte. Dennoch gelang und rückt so auf den fünften Platz vor. Der es seinen Mechanikern, den Schaden bis Abstand zwischen den zwei Mercedes-Benz- zum Sonntag zu beheben, so dass der Fahrer am Rennen teilnehmen konnte. Wagen und Nuvolari vergrössert sich zusehends, aber der Mantuaner hält sich mit seiner 3.2 Liter Maschine verblüffend gut und ren nur Wagen zugelassen, welche der in- Zum Rennen der grossen Maschinen wa- meistert die Kurven in glänzender Manier. ternationalen Formel entsprachen, obwohl Etancelin fährt mehrere Male an den Boxen der Austrag auf Zeit und nicht nach" Distanz vor und gibt dann endgültig auf; dasselbe erfolgte, wie dies die internationale Formel tut auch Villapadierna. ergänzend vorsieht. Es stellten sich 16 Konkurrenten dem Starter, und zwar in folgen- Caracciola und Fagioli liegen nun dicht hintereinander und in der 23. Runde geht der der Aufstellung: Italiener am Deutschen vorbei und verweist diesen auf den zweiten Platz. In der 24. Runde hält Nuvolari an, um zu tanken; doch schon nach wenigen Sekunden nimmt er die Fahrt wieder auf, aber dazwischen war Brivio auf den dritten Platz vorgerückt. Das Tempo wird jetzt immer schneller. Caracciola meistert eine Runde in 2 Minuten 3,6 Sekunden (Mittel 110,945 km/St.) Das Rennen beginnt nun spannend zu werden, denn Nuvolari liegt unweit von Fagioli und Caracciola, allerdings eine Runde zurück; aber der Alfa-Romeo-Fahrer will sich nicht überrunden lassen und wehrt sich verzweifelt. Die Zuschauer, die sich in grossen Massen in dem herrlichen Montjuich-Park eingefunden haben, winken den Piloten zu. Das spanische Blut macht sich bemerkbar; die Leute begeistern sich und feuern die Konkurrenten an. Laute Zurufe erschallen da und dort, die aber die Fahrer meistens nicht, verstehen können. Doch sie wissen, was sie bedeuten und drücken das Gaspedal etwas tiefer nach unten. Stand des Rennens nach 35 Runden: 1. Fagioli (Mercedes-Benz), 1:21:45 (Mittel 109,42 km/St.); 2. Caracciola (Mercedes-Benz), 1:12:55; 3. Brivio (Alfa Romeo), 1:15 zurück; 4. Nuvolari (Alfa Romeo) eine Runde zurück; 5. Zehender (Maserati); 6. Soffietti (Maserati). In der 42. Runde greift Caracciola seinen Team-Kameraden scharf an und bringt ihn nach kurzem Duell hinter sich. Doch fünf Runden später liegt Fagioli erneut an der Spitze und behält sie nun die restlichen 23 Runden hindurch. , Nuvolari hält sich glänzend und es gelingt ihm sogar Caracciola zu überraschen und ihn hinter sich zu bringen; da der Italiener aber eine Runde zurück liegt, so bringt dies im Klassement natürlich keine Aenderung. Brivio belegt immer noch den dritten Platz vor seinem Teamkameraden Nuvolari. Jener bekommt es aber bald mit Kerzendefekten zu tun und muss an den Boxen vorfahren. Nuvolari übernimmt so wieder den dritten Platz und beendet in dieser Position den Lauf. In der 55. Runde tanken Caracciola und Fagioli. Während aber ersterer viel Zeit verliert, fährt Fagioli bereits nach 22 Sekunden wieder weiter und schafft sich dadurch gegenüber Caracciola einen sicheren Vorsprung. Aber die beiden deutschen Wagen haben sichtlich in ihrer Geschwindigkeit nachgelassen, derweil Nuvolari eher schneller wird und es ihm sogar in der 67. Runde gelingt, Fagioli, der gegenüber ihm ein Plus von einer Runde hat, zu passieren und ihm sogar noch weitere 30 Sekunden abzunehmen. Aber um Mercedes-Benz gefährlich werden •Wimille Chiron. Comotti Lehoux Raph Delorme Fevrier Mestivier Sommer Froy Girod Montier Mies Ellison Veyron Ghambost Smith Von Anfang an entwickelte sich ein scharfer Kampf zwischen den beiden Favoriten Chiron und Wimille um die Spitze. Chiron vermochte bereits in der dritten Runde die •Führung zu übernehmen und behauptete diese allen wiederholten Angriffen des Bugatti-Fahrers zum Trotz. Wimille seinerseits wurde fortwährend durch Comotti, den zweiten Vertreter der Scuderia Ferrari, bedrängt, dem es nach der ersten Hälfte des Rennens, allerdings nur auf kurze Zeit, auch gelang, auf den zweiten Platz vorzurücken. Comottis Maschine hielt aber der steten forcierten Beanspruchung nicht stand und so musste der Italiener verschiedentlich an den Boxen vorfahren, welche Gelegenheit Wimille benützte, um sich endgültig den zweiten Platz zu sichern. Auf alle Fälle war das Rennen ausserordentlich reich an Positionskämpfen und die Zuschauer kamen hier vielleicht besser auf ihre Rechnung als bei manchem wirklichen Grossen Preis, die, wie derjenige von Frankreich, auf die Dauer denkbar langweilig werden können. In der Spitzengruppe vermochten sich anfänglich auch Lehoux und Sommer zu behaupten. Ersterer, der des Wartens ob dem in Aussicht gestellten Sefac-Wagen offenbar müde ist, übernahm das Steuer eines ihm von der Rennorganisation des Spaniers Villapadierna zur Verfügung gestellten Maserati-Monoposto. Die Hetzjagd zwischen Chiron und Wimille steigerte aber dann in der Folge das Tempo derart, dass die Kopfgruppe weiter auseinandergezogen wurde und die beiden an der Spitze liegenden Konkurrenten nach 10 Runden das ganze übrige Feld überholt hatten. Von Runde zu Runde vermochte Chiron seinem zähen Gegner einige Sekunden abzunehmen und schon nach der ersten Stunde wies er einen Vorsprung von einer halben Minute auf diesen auf. Nach der 25. Runde muss Wimille zum allgemeinen Bedauern an der Boxe wegen Bremsschwierigkeiten anhalten und verliert nun soviel Terrain, dass ihn Chiron kurz darauf auch noch überrundet. Auch Comotti hält den günstigsten Augenblick für ihn als gekommen und macht alle Anstrengungen, den ihm durch den Boxenhalt neuerdings zugefallenen zweiten Platz beizubehalten. haben sich den Weltmarkt erobert. 62% aller in Amerika verkauften Zündkerzen sind A-C. - Der Verkauf vonÄ-C Kerzen allein ist somit grösser als derjenige aller andern Marken zusammen. - Die bekanntesten Automobile, wie Cadillac, Chevrolet, Chrysler, Dodge, Nash, Packard, Plymouth etc. haben als Original- Ausrüstung A-C Zündkerzen. In der Schweiz ist die amerikanische Ausführung der A-C Zündkerze im Handel, die sich dank ihrer fünf technischen Vorteile den ersten Platz in der Welt gesichert hat. Es gibt eine passende Ä-C Kerze für jeden Motor, europäischen oder überseeischen Fabrikates. - Verlangen Sie nur diese Marke bei Ihrem Garagisten. 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Dennoch lag er zufolge seines Zeitverlustes an der Boxe immer noch mehr als eine Minute hinter Chiron, der ein ausserordentlichausgeglichenes und regelmässiges Rennen fuhr. Der Monegaske weiss aber seinen Vorsprung sicher zu stellen und obwohl er gegen Ende des Rennens selbst nach an den Boxen vorfahren muss, um zu tanken, kann ihm sein unermüdlicher Verfolger nichts mehr anhaben. Im Mittelfelde selbst ereigneten sich keine bedeutenden Veränderungen im Laufe des Rennens. DAS SCHLUSSKLASSEMENT 1. Chiron, Alfa Romeo, 325,520 lern in drei Stunden (108,5 km/St. Durchschnitt). 2. Wimille, Bugatti, 320,900 km. 3. Comotti, Alfa Romeo, 315,462 km. 4. Lehoux, Maserati, 308,265 km. 5. Sommer. Alfa Romeo, 300,264 km. 6. Raph, Alfa Romeo. 7. Fevrier, Bugatti (Erster der Klasse der 21 Wagen), 290,465 km. S. Delorme, Bugatti. 9. Veyron. Bugatti (Erster der Klass« der 1500- ccm-Wagen), 267,612 km. 10. Montier. Ford. Das Rennen der Serienwagen ergab folgende Ergebnisse: , Klasse bis 1500 cem: 1. Gordini auf Fiat 86,940 km/St. Durchschnitt 2. Mme Itier auf Fiat. 2-Liter-Klasse: 1. Amoult auf Bugatti mit 86,004 km/St. 2. Polledri auf Alfa Romeo. 3-Liter-Klasse: 1. Mestivier auf Amilear mit 90,046 km/St. Durchschnitt. 5-Liter-Klasse: 1. Shell auf Delahaye mit 96,598 km/St. Durchschnitt. 2. Decellas auf Bugatti. Besonders beachtenswert Hei diesen Resultaten ist der erstaunliche Umstand, dass der Sieger der kleinsten Klasse ein besseres Mittel herauszufahren imstande war als der Erstplacierte in der 2-Liter-Klasse. Alle Achtung vor Fahrer und Maschine! Das Kesselberg-Rennen. Stuck (Auto-Union) fährt die beste Tages, zeit. — Ruesch Sieger in der Klasse 1500 cem. Das am letzten Sonntag auf der neuen Kesselbergstrasse ausgetragen© Bergrennen nahm einen glänzenden Verlauf, wenn auch die Beteiligung nicht mehr so zahlreich war wie in den vergangenen Jahren. Heutzutage werden eben die Rundrennen bevorzugt und sphon an mehreren Orten haben diese die Bergrennen ersetzt, denn sowohl Fahrer wie auch Zuschauer zeigen für diese bei weitem nicht mehr das Interesse wie in frühern Zeiten. Aus der Schweiz waren Christen, Ruesch und Kessler (alle drei Maserati) gemeldet. Letzterer erlitt jedoch auf der Hinreise einen Defekt an seinem Lieferungswagen, der die Rennmaschine enthielt, und verlor dabei soviel Zeit, dass er zu spät zum Training gekommen war. Aus diesem Grunde erklärte Kessler forfait, so dass Ruesch und Christen noch die einzigen schweizerischen Vertreter blieben. Es ist sehr zu bedauern, dass Kessler so vom Pech verfolgt war, denn er wäre mit viel Erfolgsaussichten in den Kampf gegangen. Schon bei den Sportwagen wurden beträchtliche Mittel herausgefahren. Lurani (Maserati) schuf hier die beste Zeit mit 73,23 km/St. Delius (B.M.W.) und Henne (B.M.W.) kamen trotz stärkeren Wagen nur auf 70 km'St. Das Hauptinteresse konzentrierte sich* natürlich auf den Start der Rennwagen. In der Klasse 800 cem erreichte Bäumer ein Mittel von 75,5 km/St, vor Kohlrausch (M. G.). Bei den 1500 - cem - Maschinen meisterte Ruesch die Strecke mit einem Durchschnitt von 75,5 km/St., und verwies Steinweg (Bugatti), Berrone (Maserati) und Castelbarco (Maserati) auf die hinteren Plätze. In der nächstfolgenden Klasse bis 3000 cem traten nur Ausländer an. Balestrero (Alfa Romeo) erledigte die Strecke in 3 :56,1 (Mittel 76,2 km/St.). Pintacuda (Alfa Romeo) brauchte nur eine Zehntelsekunde mehr, während der Dritte, der Schweizer Christen (Maserati), über vier Minuten benötigte. Bei den «Grossen» siegte der Favorit Hans Stuck (Auto-Union) überlegen mit einer mittleren Geschwindigkeit von 80,1 km/St. Damit blieb er allerdings 3/10 Sek. unter dem im letzten Jahr aufgestellten Rekord zurück. Als Zweiter folgte der Spanier Zanelli (National-Pescara), der auf 78,8 km/St, kam.