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E_1935_Zeitung_Nr.055

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1935 - N°55 itliUaq. im Waide Müd schlich der Bach durch schattendunkle Räume, vergass, dass er am Morgen noch getollt, ehe die Mittagssonne an die Bäume ihr strahlend Netz gehängt aus Licht und Gold, . Die Vögel hatten Sang und Lied vergessen und wiegten auf den Aesten sich im Traum; auf einem alten Stamm ist Pan gesessen und schaute Ränke sinnend in den Raum. Der ganze Wald versank in Träumen, Sinnen, die Zeit floss müde aus des Tages Hand, so wie des Lebens kurze Tage rinnen vom Nichts ins Nichts — ein seltsam buntes Band. «Oho!» — «Nein!» «Wieso?» — «Menschenskind!» — fuhr das Mariele da auf. «Da kommst du jetzt, nennst dicH Urban, redest viel und vergisst immer das eine zu sagen: «Mariele, da bin ich und jetzt wird geheiratet! Du bist und bleibst ein.Hase!» — Damit sprang sie auf und schaute ihm zornig in das verdutzte Gesicht. Fabian lachte auf, ganz hell und froh: «Ich sage es auch jetzt nicht, aber nicht weil ich ejn Hase bin, sondern weil du es schon gesagt faastl» Dann fasste er sie am Arm und führte sie in die Mitte des Zimmers, wo die übrigen Qäste schon aufmerksam geworden auf sie schauten: «Meine Herrschaften, gestatten Sie» — und auf Mariele zeigend — «meine Braut!» Ofet und Wasse* Jedes Jahr finden wir in den Zeitungen Berichte, die anzeigen, dass Menschen nach dem gleichzeitigen Genuss von Obst und Wasser gestorben sind. Wenn es trotzdem vorkommt, • dass nieht nur Kinder, sondernauch Erwachsene immer wieder gegen alle Regeln der Vernunft verstossend sich der Gefahr schwerer gesundheitlicher Schädigung aussetzen, so kommt das wohl daher, dass über Ursache und Verlauf der Krankheit noch viel zu wenig bekanntgeworden ist. Wir finden über dieses Thema in der «Umschau» (Wochenschrift für Fortschritte in Wissenschaft und Technik, Frankfurt a. M.) einen Aufsatz, dem wir nachstehende: Ausführungen entnehmen:-'' ' v .»•'•' In den letzten Jahrenhat .man sich' Bäuf ig überlegt, auf welche Weise das Krankheitsbild zustande kommt. Einige haben gemeint, dass der Magen überdehnt und gelähmt würde, wenn er mit grossen Mengen Obst •und Wasser angefüllt wird. Andere haben kolloidchemische Vorgänge herangezogen und geglaubt, dass schlecht gekaute Obststückchen, wie z. B. Kirschen, dm Magensaft stark aufquellen und sich in dem engen Magenausgang einkeilen können. — Wenn dieser verschlossen ist, kann sich der Magen nur nach oben entleeren, so dass Erbrechen auftritt. Diese Magenüberdehnung sollte reflektorisch — auf dem Nervenweg — eine Darmlähmuhg im Gefolge haben. Um diese Hypothese zu stützen, wurde untersucht, wie gross das Quellungsvermögen der verschiedenen Obstsorten in Wasser und Magensaft ist. Von einem Untersucher wird angegeben, dass entkernte, dunkelrote Herzkirschen ihr Volumen auf das Doppelte vergrössern können, dass andere Obstsorten auch quellen, dass ihre Volumenzunahme aber wesentlich geringer ist als bei den Herzkirschen. In der Medizinischen Poliklinik in Frankfurt a. M. habe ich ähnliche Versuche vorgenommen, Füllt man Kirschen in grobzerkleinerter Form in einen Messzylinder, übergiesst sie mit Wasser und überlässt sie längere Zeit im Brutschrank bei Körpertemperatur sich selbst, so ist das scheinbare Volumen der Kirschen grösser geworden, da sie im Messzylinder mehr Raum einnehmen als vorher. Die wirkliche Volumenzunahme, gemessen an der Wasserverdrängung des Obstes, ist aber nur gering. Daraus folgt, dass die Kirschen nur wenig gequollen sind. Im Wasser werden die Kirschenstücke spezifisch leichter, da Zucker aus ihnen herausdiffundiert; ausserdem bildet sich durch Vergärung Gas, welches der Oberfläche der Stückchen anhaftet und ebenfalls ihr spezifisches Gewicht verringert. Infolgedessen schwimmen die Obststückchen teilweise und lagern sich lockerer, so dass eine scheinbare Quellung vorliegt. In derselben Weise verhalten sich auch die anderen Obstsorten. Eine wirkliche Quellung wesentlicher Art ist nicht vorhanden, infolgedessen kann auch ein mechanischer Verschluss des Magenausgangs kaum stattfinden. Das Krankheitsbild muss also anders erklärt werden. Der Sitz der Erkrankung ist offensichtlich nicht der Magen, sondern der Dünndarm. Denn in den Fällen, in welchen» eine Operation vorgenommen wurde, war der Darm stark gebläht, mit Speiseresten und mit Gas gefüllt, während der Magen unverändert und manchmal fast leer war. Die starke Gasbildung weist darauf hin, dass bakterielle Zersetzungsvorgänge stattgefunden haben. Wir wissen, dass der Dickdarm und der untere Dünndarm ausserordentlich reichlich mit Bakterien besiedelt, sind; eine Vorstellung von der Menge der vorhandenen Bakterien mag die von J. Strasburger gefundene Tatsache geben, dass ein Drittel des gesamten Stuhles aus Bakterien besteht. Wir werden also ernstlich in Betracht zu ziehen haben, ob nicht durch eine abnorm starke bakterielle Vergärung der Kohlehydrate des Obstes im Dünndarm sehr viel Gas gebildet und der Darm durch dieses Gas überdehnt und gelähmt wird. Von gärfähigen Kohlehydraten sind neben Fruchtzucker und Traubenzucker Pektine im Obst vorhanden. Wenn man Obst, Qurken und andere pflanzliche Nahrungsmittel mit bakterienreichem Darminhalt vermischt, so tritt häufig eine starke Gärung und Gasbildung ein. Wenn Obst in reichlicher Menge verzehrt wird, so wird der Zucker nur zum kleinen Teil in den oberen Verdauungsabschnitten ausgelaugt und es gelangt viel gärfähiges Material in die Abschnitte, die mit Bakterien stark besiedelt sind, wodurch eine rasche und starke Gasbildung hervorgerufen Krankheitsbild ohne weiteres erklären. Der Vorgang ist also derselbe wie beim Darmverschluss aus mechanischen Ursachen (z.B. Darmverschlingung, Brucheinklemmung usw.). Hier kann der Inhalt nicht weiter befördert werden, er staut sich und wird durch Bakterien unter Gasbildung stark zersetzt, bis schliesslich die Darmlähmung eintritt. Bei den Erkrankungsfällen nach Obst ud Wasser fehlt der mechanische Verschluss des Darmes, aber der Darm wird rasch überdehnt und dadurch gelähmt. Als unterstützender Faktor bei der Entstehung dieses Krankheitsbildes ist der Umstand zu werten, dass Obst mit gärungserregenden Bakterien und Hefen an seiner Oberfläche häufig dicht besiedelt ist und dass bei manchen Menschen auch der obere Dünndarm und der Magen reichlich Bakterien enthalten, während dies bei den meisten Menschen nicht der Fall ist. Man wird annehmen können, dass Menschen mit reichlicher Bakterienflora im oberen Dünndarm Obst und Wasser besonders schlecht vertragen. Welche Rolle kommt nun dem Wasser bei der Entstehung des Krankheitsbildes zu? Das Wasser verdünnt die Verdauungssäfte und setzt daher ihre bakterienhemmende Kraft herab. Ausserdem wird bei einer Ueberfüllung des Magens mit Obst und Wasser der Inhalt rascher in den Darm befördert. Durch alle diese Umstände werden die Gärungsvorgänge gefördert. Nun essen viele Menschen Obst und trinken Wasser dazu, ohne dass nachteilige Folgen bemerkbar werden. Dies ist damit zu erklären, dass die Gasbildung, welche auch hier meist statthaben wird, nicht so hochgradig und stürmisch ist, dass es zu einer Ueberdehnung und Lähmung des Darmes kommt. Schädlich wird im allgemeinen erst die Ueberlastung des Verdauungskanals sein; die Grenze der normalen Belastung ist aber individuell sehr verschieden hoch. Deshalb besteht die Warnung, nach reichlichem Obstgenuss kein Wasser zu trinken, zu vollem Recht. Nasreädin Chodscha war zu einem Fest geladen und erschien in alten und schäbigen Kleidern. Niemand schenkte ihm auch nur einen Blick. Da ging er nach Hause und legte ein Prunkgewand aus kostbaren Pelzen an. Als er jetzt zurückkam, erwies man ihm die grössten Ehrenbezeugungen. Da forderte Chodscha an der Tafel seinen Pelz mit vielen artigen Worten auf, tüchtig zuzulangen. Allgemeines Erstaunen entstand. «Ja,» sagte Nasreddin, «all Eure Ehrerbietung gilt ja doch nur meinem Pelze, da soll wird. Hiermit k*ann man daser auch zulangen!» Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich InO. R. Wagners CHTourlng, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. 8. Hotel Bären LangenthaiT.C.S. A.C.S. Landgasthof mit allem neuzeitlichen Komfort. - Zeitgemässe Preise. - Garage. Tel. 10. W. Neuensohwander-Schaffer. Altbekannter Landgasthof. Schattige Gartenanlagen. Vorzügliche Küche und Keller. Lebende Forellen Benzin- •und Oel-Station, Garage und Reparaturwerkstätte. Tel. 51.19, Roggwil. R. Grütter, Besitzer Sommerwirtschaft. Dieses wunderschöne Plätzchen, ein kleiner Abstecher von der Bernstrasse, ist vielen Automobilisten noch ganz unbekannt. Vorzügliche Bewirtung. - Schöner Garten. Beim Hotel FROHSINN in Erlach sind gute Kunden. Gewinnen Sie dieselben durch den Autler- Feierabend. Tlasxeddw, de% "Weise Anekdoten von Nasreddin Chodscha. Einst ritt er auf seinem Esel zum Unterricht in die Moschee, und seine Schäler folgten ihm zu Fuss. Plötzlich schwang er sich herum und ritt rückwärts auf dem Esel weiter. «Warum reitet Ihr denn verkehrt, Mollah, und müht Euch so?» Er gab zur Antwort: «Ritte ich richtig, so zeigte ich Euch den Rücken. Ginget Ihr vor mir her, dann zeiget Ihr mir den Rücken. Beides wäre nicht höflich. Deshalb reite ich am besten so!» Nasreddin brachte Freunde mit zu Tisch. Alle freuten sich auf eine leckere Speise. Da ergab sich,, dass weder Reis noch Butter im Hause waren. Trotzdem verlangte der Chodscha von seiner Frau die grosse Suppenschüssel. Damit ging er zu seinen Gästen; «Elfendis, nehmt es nicht übel: Hätten wir Reis und Butter im Haus,.so hätte ich Euch diese grosse Schüssel voll Suppe vorgesetzt!» Ein Narr sprach zu Nasreddin: «Da läuft eine Gans!» «Was geht es mich an?» «Sie läuft zu Dir!» ,, «Was geht es Dich an?» Um Mitternacht spaziert Nasreddin durch die Strossen. Die gestrenge Polizei eilt herbei und examiniert ihn: «Effendi, was suchst Du zur Nachtzeit auf der Strasse?» «Mein Schlaf ist entflohen, den suche ich!» A.C.S. GASTHOF ZUR KALTENHERBERGE T.C.S. bei LANGENTHAL Herzogenbuchsee ACS - Hotel Sonne T ° s Q __ iiii^-i.. Modern renoviertes Haus. Kleine und grosse Gesell- M B ^ M ^ M schaftssftle. Zimmer mit fliessendem Wasser. Forellen. Berner Spezialitaten. Grosse, heizbare Garage. Parkplatz. Tel. 17. J. Ochsenbein-Schmidiger, Bes. H eimb erg-H Üb el, Pens. Alpenblick Garage. Tel. 13. A. C. S. T. C. S. Automobilisten KURHAUS BÄREGGHÖHE 920 m Ü. M. 2 km von Trubschachen. 4 km von Lanrnau. Neue Autostrasse z. Kurhaus Beliebter Ausflugs- tu Fenenort. Grosse Restaurationsterrasse m. prächtiger Aussicht. Forellen. Pension Fr. 6.-. Garage. Telephon 45 Trubschachen. M. Wollensb erger & Tanner, Bei. !Bunte Chronik Schwimmende Opiumbohlen. Bekanntlich führt die Regierung in China einen erbitterten Kampf gegen die Rauschgifthändler und -Schmuggler, die, wenn sie erwischt werden, bedeutende Strafen zu erleiden haben. Aus diesem Grunde sind die Kauschgifthändler und -Schmuggler bemüht* dem Auge des Gesetzes auszuweichen und sie ersinnen immer wieder neue Tricks, um ihre Ware, ohne mit den Behörden in Konflikt zu geraten, zu verkaufen. Das neueste- auf dem Gebiet der Erfindungsgabe dürften nun Schiffe mit eingebauten Opiumhöhlen sein, die mit bedeutenden Kosten eingerichtet worden sind. Die Opiumsüchtigen, die zu allen Opfern bereit sind, scheuen weder Mühe noch Zeit, um die Rauschgifte geniessen zu können, und legen oft eine halbe Tage lang dauernde Fahrt auf Motorbooten zurück, um zu den Schiffen mit Opiumhöhlen zu gelangen, die aüsserhalb der chinesischen Hoheitsgrenzen kreuzen. Der Besuch derartiger Schiffe ist natürlich eine sehr kostspielige Angelegenheit, doch die vermögenden Chinesen lassen sich diese Fahrten nicht nehmen und .bezahlen jeden gewünschten Betrag. Die Farbenorgel im 56. Stockwerk. Die schönste und teuerste Tänzstätte New Yorks ist der «Regenbogenraum». Sie befindet sich im 56. Stockwerk des neuesten und prächtigsten Wolkenkratzers, des Rokkefeller Centre Building. Fast täglich finden sich dort etwa sechshundert Gäste der besten New Yorker Gf- Seilschaft ein. Der Raum ist kreisrund, ün'4 der ganze Boden dreht sich während des Tanzens langsam im Kreise. Eine riesige Wurlitzer-Orgel ist in dem Regenbogenraum installiert, und infolge eines ganz neuartigen Mechanismus verändert die Decke des Raumes ihre Farben nur durch die Töne der Orgel. Diese Farbenspiele, die durch alle Regenbogenfarben gehen, haben, dem Raum seinen Namen gegeben. Natürlich reagiert die Decke auch auf andere Töne als die der Orgel, so dass sich Jedes laute Gespräch oder andere Geräusche sofort durch Veränderung der Farben bemerkbar machen. Ein anderer Raum des Lokals hat eine Spiegeldecke, die den Fenstern gegenüberliegende Wand besteht ebenfalls aus Spiegelglas. Durch eine bestimmte Neigung der ..Device wird ein Bild der 56 Stockwerke tiefefliegenden Strasse auf die Spiegelwand geworfen. Bei all diesen Raffinements scheint der neue Nachtklub doch keinen Erfolg zu haben. Die Besucher sind nämlich von dem Luxus des «Regenbogenraumes» so benommen, dass sie sich nicht gemütlich fühlen. Sie gehen lieber in einfache Tanzjokale. Der Magen des Londoner Zoos. j Das variationsreichste Menü der Welt *>• wird täglich im Londoner Zoologischen Garten zubereitet. Um die 3772 Tiere der Menagerie zu füttern, muss ein Regiment von Spezialisten der einzelnen Abteilungen eine Speisenfolge vorbereiten, die an Abwechslung nichts zu wünschen übrig lässt. Nachstehend seien einige der markantesten « Gerichte » des Tiergartenmenus und die Menge, die davon jährlich verbraucht wird, erwähnt. Zahlenmässig stehen die Bananen an erster Stelle. Im Vorjahr wurden nicht weniger als 203,064 Bananen verbraucht. Die Raubtiere haben 269,000 kg Pferdefleisch vertilgt. Einen anderen grossen Posten findet man in der vegetarischen Küchehabtellung, wo 73,000 kg Bohnen verwendet wurden. Interessante Posten bilden getrocknete Fliegen, von denen 728 Pfund in die Vogelund Reptilienabteilungen gewandert sind, 440 Pfund Ameiseneier, 120 Pfd. 1 Eidotter, die für die aus aller Welt zusammengebrachten Tiere bestimmt waren, die im Vorjahr von mehr als anderthalb Millionen Besuchern angestaunt wurden und insgesamt 137,847 Pfd. Sterling an Eintrittsgeldern « verdient » haben. Einfaches Mittel gegen das Unwohlsein aal Reisen. Viele Leute, insbesondere auch Damen und Kinder, sind gegen längeres Auto- und Eisenbahnfähren sehr empfindlich. Eine aufmerk- ^ same Abonnentin teilt uns nun zu Händen ' eines weitern Leserkreises ein einfaches und von ihr vielfach erprobtes Mittel mit. Man soll beim Ankleiden eine ganz gewöhnliche, aber genügend grosse Zeitung auf die Magengegend legen und das Gefühl des Unwohlseins auf der Fahrt und der damit verbundene Brechreiz werde bestimmt verschwinden. Das Rezept habe bei Erwachsenen und Kindern gleicherweise immer gute Dienste geleistet und zu ungetrübter Fahrt verholfen. Wer es also nötig hat, der mache damit einen Versuch!

N» 55 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE ODILE EP S E TTflE /S\tD Blau-weisees Nachmittagskleid mit Taftgarnitur. blau-weisser jUMq& cüistdCuagiuc Jugend Kinder — Jugend überhaupt — bedeuten jungen Menschen von heute fühlen sich ihren die Zukunft des Menschengeschlechtes und Eltern ohnehin überlegen (vielfach mit gleichzeitig das Gegenwartsleben der Eltern, Recht) und machen auch kein Hehl darbesonders aber der Mütter. Daher ist es für aus. Wie sollen sie aber Vertrauen zu ihnen sie ungeheuer wichtig, zu ihnen die richtige haben, wenn sie sich immer und immer wie- Einstellung zu finden. der falsch beurteilt sehen? Ich kann mein Kind nur verstehen, wenn Sie sind auch in ihrem Reden freier gelch die Jugend im allgemeinen begreifen worden, unsere Jungen! Die Tochter nennt lerne, denn mein Kind ist heute weit weni- getrost beim Namen, was die Mutter einst ger ein Teil meiner selbst als vielmehr ein in sich verschloss, weil sie nicht wie die Produkt der gewordenen Zustände. Wenn Tochter der Meinung huldigte, dass man sich hiebei auch nicht unbedingt an das phrasen- natürlicher Dinge nicht zu schämen brauche, hafte Schlagwort vom «Jahrhundert des Ja, diese natürlichen Dinge! Gerade ihnen Kindes» gedacht werden muss, so entspricht gegenüber versagt gar zu oft das Verstandes doch den Tatsachen, dass soziale Wand- nis der älteren Frau, der Mutter. Sie ist nur lungen auch in das Familienleben eindrangen Gegnerin, wo sie doch Raterin und Helferin und das Verhältnis der Eltern zu ihren Kin- sein müsste und wird hart, wo Güte am dem berührten. Und umgekehrt. Platze wäre, ohne au bedenken, dass Härte, Wer wollte aber daran zweifeln, dass aus dem Schrei des Blutes gegenüber, am verdem inneren Zustand der Jugend von heute fehltesten ist. sich Gutes entwickeln werde? Mehr noch: Die rechte Mutter wird selbst dort, wo sie dass die Entwicklung, die sie genommen, in mit ihrem Verstande dem Geschehen nicht mancher Hinsicht dem Zustande der Ver- beizukommen vermag — ja dort erst recht — gangenheit heute schon vorzuziehen ist? Si- sich gefühlsmässig einstellen müssen, also eher: die Mutter, die sich zu solcher Einsicht ihr Herz sprechen lassen und Mutter sein, nicht durchzuringen, und nicht einmal den Das vor allem! Die Mutter sein, die unsere Versuch zu machen vermag, sich zu ihren an- Zeit erfordert! Verstehst Du das, Frau der ders entwickelten Kindern innerlich einzu- Gegenwart, die noch mit ihren Wurzeln in stellen, ist zu beklagen! Aufzuhalten wird der Vergangenheit steckt, dann hast Du aber die Wandlung nicht sein. Was der Ju- auch trotz allem die richtige Einstellung zu gend von heute not tut, das sind verstehende Deinen Kindern gefunden, obwohl sie Kinder Eltern und, wenn es sich um Töchter han- einer ganz anderen Zeit sind. J.B. delt, vor allem verständnisvolle Mütter. Die Weisswollcnes Badetrico't. Sportliche HÖCHSTLEISTUNGEN und anstrengende Touren im Auto beanspruchen in erster Linie die Nerven. Darum müssen die vom Nervensystem verbrauchteu Stoffe, vor allem Magnesium, rasch ersetzt werden. Vermag das aber unsere verfeinerte Nahrung? Nein! MAGNESIUM SIEGFRIED füllt diese Lücke auf wunderbare Weise aus; es behebt Müdigkeit, kräftigt den Willen und vermag durch Förderung der Verdauung und Herztätigkeit die Arbeitskraft beträchtlich zu heben. Bei alternden Leuten wirkt es direkt verjüngend. Verlangen Sie in der nächsten Apotheke eine Flasche Magnesiumtropfen Siegfried zu Fr. 3.-; Sie werden den erstaunlichen Erfolg rasch merken! L.Siegfried, Apotheker, Tel.26, Flawil (St.6.) 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