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E_1935_Zeitung_Nr.055

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE 1935 — N» 55 DAS FLUGZEUG. Dieses neue Transportflugzeug mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 300 Stundenkilometern wurde durch General Motors- Ingenieure für ein amerikanisches LuftschüTfahrts-Unternehmen entworfen. Ein schlagender Beweis für General Motors Vertrautheit mit modemer Stromlinienführung. DAS AUTOMOBIL. Die ausgesprochen moderne Linienführung der neuen General Motors-Wagen ist das Ergebnis der langjährigen Erfahrung, die sich Genoral Motors im Bau von aerodynamischen Diesel- Schnellbahnen, Flugzeugen und Automobilen angeeignet hat. DDE DIESEL-SCHNELLBAHNEN. Auf den Strecken zwischen der Atlantischen und Pazifischen Küste haben die neuen amerikanischen Diesel-Schnellbahnen kürzlich alle bisherigen Schnelligkeitsrekorde geschlagen. Sie sind mit besondern, durch General Motors- Ingenieure entworfene Motoren ausgerüstet. PERSONEN- & LASTWAGEN, FLUGZEUGE, EISENBAHNEN DANK GENERAL MOTORS TECHNIK -General Motors Produkte OPEL VAUXHALL CHEVROLET PONTIAC PERSONENWAGEN 1 CHEVROLET OPEL-BLITZ BEDFORD G.M.C. OLDSMOBILE BUICK LA SALLE CADILLAC LAST- & LIEFERWAGEN s Wir lenken Ihre Aufmerksamkeit_ besonders auf einige wichtige Verbesserungen, die General Motors Ihnen bietet : Unabhängige Vorderradaufhangung 4- Ganzstahl-Dach aus einem Stück 4- Kuryenstabilisator 4 Bremsen : Duo-hydraulische, Servo, oder mit Kabelbedienung 4 Rederverad in geschlossenem Spezialraum 4 zugfreie Fisher-Ventflation 4- technisch-praktische Verwertung des Stromlinien-Prinzips 44- Schönheit, Komfort und Sicherheit der Fisher-Karosserien würfen ebenbürtige Wagen zu ähnlichen Preisen geboten !

55 — 1935 AUTOMOBIL-REVUE s«# inba Präge!- oder WallenMestrasse? Bekanntlich streiten sich im Kanton Glarus die Meinungen heftig um die Vor- und Nachteile einer durchgehenden Wallenseetalstrasse. Nachdem der glarnerische Regieruagsrat in seiner Antwort auf die unlängst erfolgte Eingabe der Tier Unterlandgemeinden Ober- und Niederurnen, Bilten und Mühlehorn bereits die Auffassung vertreten hat, den ganzen Fragenkomplex der nächsten Landsgemeinde zu unterbreiten, ist nun auch der Landrat diesem Vorschlag gefolgt. Immerhin haben die landrätliohen Verhandlungen vom 3. Juli gezeigt, dass für die Talstrasse nicht unerhebliche Interessen vorliegen, die aber in geschickter Weise von der Regierung durch Aufwerfen des Pragelstrassenprojektes auf ein totes Geleise geschoben wurden. Ueber eines muss man sich zum vorneherein klar sein, dass trotz allem Drängen der übrigen Kantone die Eidgenossenschaft niemals die Hand zum Bau der Talstrasse bieten wird, wenn diese Anlage dem grössten Teil des Glarner Volks nicht genehm ist, obschon von wirtschaftlichen Standpunkt aus man in guten Treuen über Vor- und Nachteile einer Parallelstrasse zu derjenigen über den Kerenzeriberg geteilter Meinung sein kann. In der landrätlichen Diskussion um die glarnerischen Strassenprojekte ist als nicht uninteressante historische Bemerkung die Einstellung des Kantons Schwyz zum Pragelstrassenprojekt "hervorgehoben worden, wurde doch wiederum darauf hingewiesen, .dass der Beschluss von 1872, wonach der Bau der Prageistrasse in Angriff genommen "werden sollte, an der Haltung des Kantone Schwyz scheiterte, niemals abeT einer Aenderung der Volksmeinung im Kanton Glarus zuzuschreiben sei. Landammann Hefti stellte sich in seinem Voitum auf den Standpunkt, dass entgegen der Behauptung der Eingabe der vier erwähnten Gemeinden, es unrichtig sei, wonach der Kanton St. Gallen aus freundnachbarlichen Gründen das Techtseitige Projekt habe fallen lassen. Die Ausführung dieser Variante bedürfe nicht nur grosser finanzieller Mittel, sondern befriedige auch in baulicher Beziehung weniger. Wenn beide "Projekte, Wallenseeund Prageistrasse, gleichzeitig dem Bundesrat eingereicht würden, so sei voraussichtlich damit zu rechnen, dass der Pragel in den Hintergrund treten könnte, was es aber zu verhindern gelte. Im besondern hob der glarnerische Landammann hervor, dass kein Zweifel an den grossen Interessen Zürichs und Graubündens an der Talstrasse bestehe, die sich jedoch nicht mit denjenigen des Kantons Glarus decken. Für letzteren besässe der Pragel in naher und ferner Zukunft viel grössere Bedeutung. In der Diskussion wurde aber darauf hingewiesen, dass mit der Begünstigung des Prageis eich die Regierung den falschen Finger verbinden könne und dass die regierungsrätliche Skepsis eine gewisse Angst verrate, wonach in Bern die Wallenseestrasse dem Pragel- vorgezogen werden könnte. Ein -weiterer Vertreter des Unterlandes betonte, dass sich dasselbe nicht gegen den Bau des Prageis auflehne, aber es möchte die Wallenseestrasse in den Vordergrund gestellt sehen. Nachdem die einzelnen Strassenbegehren gegeneinander ins Feld geführt wurden war es selbstverständlich, in diesem Zusammenhang auch wiederum vom Panixerprojekt zu hören, mit der Begründung, zwischen bündnerischen und glarnerischen Gemeinden seien die ersten Fäden geknüpft worden, so dass man heute dafür Vorsorge treffen müsse, diese nicht wieder zerreissen zu lassen. Wie bereits erwähnt, stellte sich in der Hauptabstimmung der Landrat hinter die Anträge der Regierung, wonach das Wallenseestrassenprojekt vorläufig in Bern nicht angemeldet wird, sondern der nächstjährigen Landsgemeinde unterbreitet werden muss. -my- Veransfaliun^en Auto-Slalom In Interlaken. Ueber das letzte Wochenend stand Interlaken im Zeichen des III. Auto-Slaloms. Der dortige rührige Verkehrsverein hatte dazu den schönen Kursaalgarten in Beschlag angelegt und zusammen mit der Sektion Bern des A. C. S. eine Hindernisbahn angelegt, welche sich als ein harter Brocken erweisen sollte.' Im ganzen waren neun scharfe und unberechenbare Klippen zu umschiffen: ein Go and Stop- Signal, das durch Ueberfahren eines Bodenkontaktes auf das ersehnte grüne Licht automatisch umzustellen war, dann als Nr. ,2 das zeitraubende Rückwärtsfahren um das Bassin des Springbrunnens, wobei aber die Fahrbahn, mit Holzkeulen, in. perfider Weise eingeengt war und das fallende « Holz » recht viel-Strafpunkte eintrug. Dann folgte das Spurfahren durch eine mit Backsteinen markierte Rille, die sich als bedenklich herausstellte und im Strafpunktsammeln ebenfalls segensreich wirkte. Aufgabe 4: Vorwärts- und Rückwärtsfahren über einen gewellten Eisenbalken glich einem trockenen Wellenbad, in welchem selbst Schwingachsen kläglich versagten. So kam der Konkurrent kräftig durchgerüttelt zur Geduldsprobe Nr. 5, wo ein Ei über eine Rampe "jongliert und hernach in einen bereitstehenden Eierbecher abgesetzt werden musste- Nr. 6'und 7 waren Aufgaben, die zum eisernen Bestand aller Geschicklichkeitsprüfungen gehören und auf reinen Zeitverlust abgestellt sind (Weidgatter öffnen und .schliessen, sowie seitlich Parkieren). Hierauf • folgte das Fahren über die Wippe, sicherlich das dankbarste Objekt für die Zuschauer, und die Betätigung des Zeil-Alarmtores, das nur bei einem virtuosenhaften Fingerspitzengefühl die unerwünschte Tongebung unterliess. Es waren drei Serien notwendig, um die 44 Startenden zeitgerecht unterzubringen. Während sich die Interlakener hauptsächlich am Samstagnachmittag der Disziplin unterworfen, lag das Gros am Sonntagmörgen und -nachmittag den Prüfungen ob. Erfreulicherweise, und das hat die Veranstalter mit besonderer Genugtuung erfüllt, wies die Teilnehmerliste des III. Auto-Slalomes eine interkantonale, ja sogar internationale Besetzung auf, die für die Zukunft zu den schönsten Hoffnungen berechtigt. Der ganze Anlass, umrahmt von gesellschaftlichen Einlagen, nahm einen in jeder Hinsicht einwandfreien Verlauf, Resultate (Auszug): Amateure, Wagen mit langem Radstand: 1. Fischer, Willy, Interlaken, 408 P. 2. Hamberger, Hans, Oberried 427 > 3. Fromm, Harro, Winterthur 519 > 4. Schoch, H., Belp 540 » Amateure, Wagen mit kurzem Radstand: 1. Gösset, Hector, Bern 282 P. 2. Fiedler, Max, Dir., Zollikerberg 316 3. Ringgenberg, Wilh., Leissigen 480 4. Michel, Chr., Bönigen 496 Experten, Wagen mit langem Radstand: 1. Hiltbrand, Karl, Interlaken 2. Kocher, Albert, Unterseen 3. Urfer, Hans, Interlaken 4. Bloch, Paul, Gunten 5. Oberholzer, Emil, Bern Experten, kurze Wagen: SEKTION ZÜRICH. Eine neuartige Veranstaltung steht für Sonntag, den 14. Juli bevor. Auf dem Gyrenbad ob, Turbethal soll eine fröhliche Aelplcrkllbi abgehalten werden. Eine Musik aus Turbenthal spielt auf, die Grossmetzgerei Ruff installiert eine bestassortierte Rostbraterei, das Kurhaus Gyrenbad sorgt für erfrischende Tranksame, den Teilnehmern harren zahlreiche, amüsante Kon-, kurrenzen, angefangen vom Preisschiessen bis zum Steinstossen,. den Siegern winken verlockende Preise und auch die Kinder werden ihre Belustigungen haben, Für die Sektionsmeisterschaft gelten bekanntlich die drei besten Resultate der vier diesjährigen Sportveranstaltungen. Nachdem nun die erste derselben, die Autavia bereits ausgetragen ist, ergibt sich vorläufig folgende Klassierung: A. May, Zürich und A. Bosshardt, Zürich, je 1 Punkt; W. Jenny, Zürich und G. Ulzer, Zürich, je 2 Punkte; Ch. Zimmermann, Zürich und E. Maag,' Zürich, je 3 Punkte; F. Gugelmann, Zürich und H. Strub, Wallisellen, je 4 Punkte; M. Locher, Kilchberg und R. Fischer, Zürich, je 5 Punkte; K. Schümann, Zürich und A. Corrodi, Zürich, je 6 Punkte; R. Itten, Zürich und G. Gübelin, Zürich, je 7 Punkte; E. Campolongo, Zürich und A. Zehnder, Zürich, je 8 Punkte; E. Fiala, Zürich und A. Wehrle, je 9 Punkte; P. Sibold, Zürich, 10 Punkte. Als nächste sportliche Veranstaltung folgt nun am 18. August ein Hindernisfahren in Dübendorf in Form eines Rundstreckenrennens en miniature mit Chikanen a la Monza. Man will dadurch den •Zürcher Fahrern eine letzte Gelegenheit zum Traif 321 363 383 412 450 286 319 338 1. Jenny, W. ., 2. Rieser, F. '>"• 3. Trösch, M. Damen, lange Wagen: 1. Frau Glaser, Bern Damen, kurze Wagen: 1. Frau Elmer-Rieser, Interlaken 2. Frau Spring-Schweizer, Interlaken. es. " iren für das nationale Rundstreckenrennen in rri^vom 24. August geben. T. C. S. Strassenhilfsdienst. Während des Monats Juni haben die Strassenagenten des TGS 372 Automobilisten, 244 Motorradfahrer^ 94 Radfahrer aus der Panne geholfen. 46 Personen erhielten Sanitätsdienste und 11 Verletzte wurden ins Spital verbracht. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Protokollauszug. Das Protokoll der Monatsversammlung vom 5. Juni a. c. wurde verlesen und ohne Einwendungen genehmigt. Unter Mutationen waren je ein Aktiv- und ein Passiv-Eintritt, sowie eine Streichung zu verzeichnen. Zum Abschlusg der Halbjahresbilanz werden nochmals sämtliche Mitglieder dringend gebeten, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, ansonst Rückständige einen eventuellen Verlust der Sterbegeldberechtigung und des Vereinsorganes zu gewärtigen haben. Anträge zwecks Ernennung von Mitgliedern anlässlich unserer diesjährigen zehnjährigen Jubiläumsfeier sind sofort einzureichen. Bei genügender Beteiligung ist auch dieses Jahr -wieder eine gemeinsame Fahrt zum cGrand Prix in Bern» vorgesehen; Anmeldungen sind bis spätestens den 15. August a. .c. dem Präsidenten einzureichen. Wie alljährlich wird der Monat August als Ferienmonat eingeschaltet, so dass die nächste Monatsversammlung auf den 4. September a. c. fällt. Die vom Hallwag-Verlag neu erschienene, auf Leinwand aufgezogene Automobil-Karte der Schweiz ist beim Vorstande zu vorteilhaften Bedingungen bestellbar. Nach rascher Erledigung der Traktanden konnte der Vorsitzende um 22 Uhr die Versammlung schliessen. H. G.. Btt »n Vetbänden tfsrf» Strassenzustandskarie der Schweiz 1935, herausgegeben vom Touring-Club der Schweiz. Massstab 1 :400,000, Preis Fr. 2.—. Wieder liegt in gefälliger Aufmachung die Strassenzustandskarte dei Schweiz vor uns, die die rührige Autosektion Zürich -des TCS nun schon seit mehreren Jahren herausgibt. Die grossen schweizerischen Strassenzüge werden sehr augenfällig zur Darstellung »ebracht, und was besonders wichtig ist: man erkennt auf einen Blick, ob die Strasse sehr gut, gut, mittelmässig, schlecht oder sehr schlecht ist. Auch die hauptsächlichsten Touristenstrassen im Alpengebiet finden sich eingezeichnet und zeigen eine verschiedene Signatur je nach ihrem Zustand. Die Karte wird manchem Automobilisten ein praktischer Begleiter bei seinen sommerlichen Wanderfahrten sein. verantwortliche Redaktion: Dr. A. BQchl, Chefredaktlon. W. Mathys (abw.). — Dr. E. Waldmeyw. Telephon der Redaktion: 28222 (Hallwag) Außerhalb der Geschäftszeit: 23.295. M0S9 Bestandteile zu verkaufen von CITROEN B 12 » CITROEN B14 » CITROEN 1925 5 PS » CITROEN 1924 8 PS Auto-Abbruch, Winkeln (St. G.). Tel. 36. Coupe - Limousine MINERVA Chassis 8 Zyl., neu, jetziges Modell, wunderschöne Karosserie von Hibbard & Darrin, Paris, mit Garantie, umständehalber äusserst vorteilhaft abzugeben. 11154 Auskünfte unter Chiffre Z 3400 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. 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