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E_1935_Zeitung_Nr.055

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1935 - N 55 Die schweizerische Automobilwirtschaft im Bilde Amag, Automobil- und Motoren A.G. in Zürich Einfahrt in die Panorama-Garage. Die Ausstellungsräumlichkeiten am Utoquai. Das reichhaltige Ersatzteillager. Die geräumige und vorbildliche Werkstatt. Im Jahr« 1928 -wurde auf die Initiative von Herrn Ing. Tschudy die AMAfi mit einem Kapital vort 500.000 Fr. gegründet. Sie übernahm die Chrysler-Vertretung, an welcher der Vorgenannte, der seit bald zwei Jahrzehnten im Automobilhandel tätig ist, schon vorher beteiligt war. Aus verhältnismäßig bescheidenen Anfängen mit einer Reparaturwerkstätte an der Dufourstrasse heraus entwickelte «ich die Firma zu ihrer jetzigen Bedeutung. Sie verfügt über Ausstellungs- und Bureauräumlichkeiten an der Bahnhofstrasse, sowie das prächtige Ausstellungslokal im Parterre des Apartment- Hauses. Im nämlichen Gebäude ist die geräumige Panorama-Garage untergebracht, die eine grosse Reparaturwerkstätte, ein reich assortiertes Ersatz teillager und Einstellräumlichkeiten für über hundert Wagen umfasst. Dazu kommt eine besondere Abteilung für die Bereitstellung und letzte Ueberprüfung der neu abzuliefernden Wagen und ein Lagerraum, in welchem die aus den Fabriken stammenden Fahrzeuge bis zu ihrem Verkauf untergebracht sind. Das Unternehmen, das eines der grössten der Automobilbranche auf dem Platz Zürich darstellt, beschäftigt gegen hundert Angestellte nnd Arbeiter. Seit 1. April 1935 hat die AMAG zu den Produkten der Chryslerwerke und den in Arbon bei Saurer montierten Fahrzeugen der gleichen Marke noch die Vertretung der französischen Qualitätemarke Renault übernommen. Vom Umsatz und der Bedeutung des Betriebes kann man sich eine Vorstellung machen, wenn man erfährt, dass die Firma mit dem Verkauf der von ihr vertretenen Marken seit 1931 stets an erster Stelle im Kanton Zürich steht ORIGINAL-FABRIK-RADER ALLE AMERIKANER Sofort lieferbar ab Lager Zürich Drahtspeichen-, Holz-, Scheiben- und Stahlräder - Telephon 39.764 URANIA-ACCESSOIRES, ZÜRICH Filiale Neuchätel, Telephon 43.67 Solothurn, Telephon 20.42 Versand postwendend Erstes beleuchtetes internationales Erkennungszeichen + Pat. No. 170657 - ' - - • Schweizer-Fabrikat . + • per Stück Fr. 18. Hülfshalter Fr. 6.50 Durch alle Garaden ' etc^ lieferbar Nachahmung unstatthaft Werner Risch + Zürich Auto-Oel Huile - Automobile liefert Ihnen sofort gebrauchte Bestandteile, wie: Motoren, Getriebe, Achsen, elektrische Apparate für alle Arten und Marken, Standmotoren für Landwirte, fertig mit Gestell und Rädern. 11377 Teleph. Aufruf Nr. 41.172 und Sie werden'bedient. in Eisenbeton,zerlegt)., abFabrik mit Türen, von Fr. 775.— an. In MIETE und ABZAHLUNG mit Fr. 6.25 Monatsmiete. Prospekte und Preise fertig montiert. OPTIMOL anerkannt bewährt. Jeker, Haefell & Cie., Aktiengesellschaft, Importeure, Balsthal Autoabbruch Bern-Ostermundigen, Hans Zysset Billige Auto-Garagen Garage-Bau G.HUNZIKER & CO., INS (Bern) Fabrikation von Auto-Kühlern nach dem * rat. 98.005 Bienenwabensystem, grösste Kühl Wirkung, Reparaturen aller Systeme. Auto - Spenglerei Anfertigung von Kotflügeln, MotorhaubenJJenzin-Reservoiren. E.BENETTI,Albk>rieden-Zch. Letzigrabenstrasse 115. Telephon 36.228 (Hunger Telephon 52.975 BERN-Kirchenfeld Tel. 21.897 Helvetiastr. 17 „Securlt" und andere splitterfreie Gläser stets rasch lieferbar. Druck. Cliche's und Verlag: HALL WAG A.-G., Hallersche Buchdruckerei und Wagnersehe Verlagsanstalt, Bern.

Bern, Dienstag, 9. Juli 1935 II. Blatt der „Automobil-Revue" No.55 Jn den Dunen Von Hermann Hesse. Eingewiegt vom tönenden Meere Gleitetst da still dein Leben zurück, Fühlst verbraust dein wildestes Glück, Fühlst erlöst deine tiefste Schwere. Was dich einst wie eine Flamme verbrannte, Was dich einst wie Zauber berückt, Ferne liegt es verweht und zerstückt, Spiel nur war es der Wellen im Sande. Lächelnd siehst da vergangener Zeiten Stürme verflogen and wartest still, Ob dich dein Glück nun wiegen und hegen will Oder zu neuen und wilderen Stürmen bereiten. £)e% JCwtuenfiuttd Eine Parabel von Max Hayek Ich fuhr einmal in einem Limited, das heisst in einem amerikanischen Schnellzuge, der weite Gegenden durchquerte, in denen es viele Farmen gab. Und da war eine Farm, die unweit vom Geleise stand — und der Farmer, der auf dieser Farm lebte, hatte einen Hund, einen unmöglichen Hund, wie ich feststellen konnte. Ich nannte ihn später nur noch den Kurvenhund. Denn dieser Hund rannte jedem Zug, der daherkam, wütend entgegen, ja, er rannte ihm nicht nur entgegen, sondern er rannte ihm auch noch eine Strecke lang nach und bellte dabei einfach fürchterlich. Und dann lief dieser Hund mit hängender Zunge, keuchend und völlig erschöpft, wieder zu seiner Farm zurück und ruhte sich aus. Die Züge nahmen von dem Gezeter dieses nervösen Vierfüßlers, wie sieh von selbst versteht, keine Notiz und blieben bei ihrer Schnelligkeit. Dieser Hund schien etwas zu spät auf die Welt gekommen zu sein, denn er gebärdete sich als ausgeheilter — weil man doch bei einem Hunde nicht gut sagen kann: ausgesprochener — Gegner des,Maschinenzeitalters. Wenn die Züge anrollten und dieser Hund ihnen entgegentobte, nahm er immer eine grosse parabolische Kurve. Und an dieser Kurve gab es einen Graben. Und in diesen Graben purzelte der Hund jedesmal hinunter, überkugelte sich, rappelte sich dann wieder auf, stand eine Weile auf allen Vieren, schüttelte sich, keifte dem Zug einen Fluch nach — und trottete mit hängender Zunge und ausser Atem wieder heim. Ich bin diese Strecke oft gefahren. Und so oft ich an der Farm vorüberkam, tobte der Hund daher und fiel in den Graben. Es war immer dasselbe Schauspiel. Er fiel in den Graben. Er lernte nichts. Er blieb derselbe Idiot, als den ich ihn beim ersten Mal erkannt hatte. Da war nichts zu machen. Und so erzähle ich hier dieses kleine Erlebnis von der Reise, weil ich glaube, dass es auch in der Menschenwelt etliche Exemplare gibt, die mit einer Beharrlichkeit das Sinnlose tun, die schon an die Narrheit des Kurvenhundes erinnert, und für die zeitlebens gilt: «Nichts gelernt und nichts vergessen». Die Schrift sagt es mit den Worten: «Wenn du den Narren im Mörser zerstössest mit dem Stämpfel wie Grütze, so Hesse doch seine Narrheit nicht von ihm.» Im übrigen eine schlichte Frage: Was würde denn der Kurvenhund mit dem Zuge getan haben, wenn er ihn endlich einmal erwischt hätte? Code gut, aUes qut Fabian Anastasius schrieb der neue Mieter auf ein Stück weissen Karton, stockte und setzte, mit einem leisen Auflachen noch, einen Namen — «Urban» — dahinter. Damit trat er vor die Tür und heftete es mit einem Nagel fest. Einen Augenblick blieb er davor stehen und betrachtete schmunzelnd sein Werk, dann kehrte er langsam in sein Zimmer zurück. Vor dem Spiegel blieb er stehen und musterte nachdenklich sein Gesicht, das das wellige Glas verzerrt wiedergab. Ein Seufzer stahl sich von seinen Lippen und sich mit einem Ruck abwendend, ging er mit langen Schritten auf und ab. Sein Name und sein Gesicht passten zusammen. Das war der Fluch seines Lebens. Wenn die Menschen ihn sahen und seinen Namen hörten, dann lächelten sie meist — die einen spöttisch, die andern mitleidig — und nur wenige nahmen ihn ernst. Früher war er zornig geworden, dann hatte er eingesehen, dass es aussichtslos ist, gegen den Fluch der Lächerlichkeit anzukämpfen. Da war er still geworden und seinen Weg gegangen und hatte die Menschen gemieden, wo er nur konnte. Lange Zeit ging auch alles gut. Er ging am Morgen in das Geschäft, wo ihn* alles kannte und keines mehr lachte. Sein Essen nahm er in einer kleinen Pension unter lauter älteren Leuten ein. Und dort lernte er auch das Mariele kennen. Das Mariele war die Nichte der alten Pensionsmutter Aberle. Sie hatte eine mollige Gestalt, ein gutmütiges Gesicht und ein helles, klingendes Lachen. Sie brachte Leben und Frohsinn mit, und der Missmut verschwand wie der Märzschnee vor der Sonne. Da pochte sein Herz jedesmal schneller, wenn er mit ihr sprach. Auch Mariele schien sich in seiner Gegenwart wohl zu fühlen. Oft/ wenn das Essen vorüber war und die Arbeit in der Küche getan, setzte sie sich noch eine Stunde zu ihm, um zu plaudern. Nur sein entstelltes Gesicht hielt ihn davon ab, um sie zu werben. Ein Jahr und einige Monate war so alles gut gegangen, dann kam eines Tages der Müller — Herr Friedrich Müller, Büroangestellter bei Karmann u. Co. — gebügelt und geschniegelt, mit einem Mundwerk wie eine Mühle und einem ebenmässigen weisshäutigen Knabengesichtchen angestürmt und eroberte sich Mariechens kleines Herzchen mit seinen Sprüchen im Sturm. Wohl sass sie auch jetzt noch jeden Abend bei ihm, aber er hatte sie nie mehr allein, immer war dieser Andere dabei und bestritt die ganze Unterhaltung allein und zwar so, dass das Mädchen aus dem Lachen nicht mehr herauskam. Immer überflüssiger kam er sich da vor, und zuletzt fasste er den Entschluss, sich nach einer anderen Pension umzusehen. Dann kam die Geschichte mit dem Geschäft — sein Chef verunglückte, das Geschäft wurde aufgelöst — und er nahm kurzerhand eine Stellung in einer anderen Stadt an. Beim Abschied weinte das Mariechen und bat ihn zu schreiben. Aber bei Mädchen und Frauen sind die Tränen ja so billig, so dachte er wenigstens zu jener Zeit. In der Fremde ging es ihm gut, er wurde bald Teilhaber seines Chefs, und heute gehörte die ganze Firma ihm. Mit seinem Vermögen war auch sein Selbstbewustsein gewachsen, und kein Mensch wagte es heute mehr, über den reichen Herrn Fabian Anastasius Hase spöttisch oder gar mitleidig zu lachen. Nur den Frauen gegenüber war er scheu geblieben, und trotz der fünfzehn Jahre, die vergangen waren, hatte er das Mariechen nie ganz vergessen können. In den Nachdruck verboten. einsamen Nächten hatte er oft gegrübelt, ob die Tränen beim Abschied nicht doch etwas mehr als die üblichen Krokodilstränen zu bedeuten hatten. Anfangs — als sein Zorn noch frisch war — hatte er nur den Kopf geschüttelt und die Angelegenheit mit einem verächtlichen «Weiber» abgetan, später war das nicht mehr so leicht, und immer mehr kam er zu der Erkenntnis, dass er mit seiner übereilten Abreise den grössten Fehler seines Lebens begangen hatte. Aber Tag um Tag, Jahr um Jahr war vergangen, bis er Zeit fand, die weite Reise zu unternehmen, um sich Gewissheit zu verschaffen. Jetzt wohnte er wieder in der Pension Aberle, hatte sich unter dem Namen Urban ein Zimmer genommen und sah voll Spannnung der Essenszeit entgegen. Wieder trat er vor den billigen Spiegel des Mietzimmers und musterte sein Gesicht. Nein, sicher würde ihn keines mehr erkennen. Aus dem jungen dreiundzwanzigjährigen Burschen war ein Mann geworden, dessen Haar an den, Schläfen schon grau war. Die Hasenscharte verunzierte zwar immer noch sein Gesicht, auch die Nase schaute noch immer gleich vorwitzig in den Himmel, aber er trug jetzt einen kleinen Bart, der die beiden Schönheitsfehler etwas milderte. Sein Herz begann aber doch zu pochen, als das Mädchen in diesem Augenblick eintrat und meldete, dass das Essen bereit sei. Hier war die Zeit wohF stillgestanden. Um den Tisch sassen wie früher nur ältere Leute, und richtig waren noch einige seiner alten Bekannten dabei. Als ihn keiner von diesen erkannte;-setzte er sich mit einem Seufzer der Erleichterung nieder. Ein Mädchen trug das Essen auf, Löffel, Messer und Gabel begaMerf'zu klappern. Auch Fabian Anastasjus Hase (oder wie er sich nannte: Urban) begann zu essen. Doch während der ganzen Zeit wandte er keinen Blick von dem Schiebefenster der Küche, durch das die Schüsseln und Platten hereingereicht wurden. Einmal glaubte er dort auch das Gesicht der Ersehnten zu erkennen, doch als er noch schärfer hinschaute^ sah er, dass es die alte runzlige Köchin war. «Da soll doch •••».» fluchte er vor sich hin. «Bitte!», fragte sein Nachbar, ein älterer Herr. «Ach, ich finde diesen Kalbsbraten ausgezeichnet», sagte er. — «So !» — grunzte der andere hämisch. «Ja gewiss!» — versicherte er wieder im Bruston der Ueberzeugung und etwas ärgerlich, ohne den Blick von dem Fenster zu wenden. Jetzt lachte sein Nachbar leise auf und sagte dann in der leise dozierenden Art eines alten Lehrers: «Das ist Vanillepudding, mein Herr!» — «Vanillepudding», sagte Hase und schaute erstaunt auf seinen Teller — «ja, ja. Pudding, natürlich meinte ich Pudding!» — Dann ass er schweigend aber innerlich vor Spannung und Aerger kochend weiter, während sein Nachbar den andern Gästen ein Zeichen machte, dass es bei ihm nicht ganz richtig im Oberstübchen sein müsse. Endlich war die Mahlzeit beendet und Fabian legte mit einem Seufzer der Erleichterung das Besteck nieder. Da ging die Küchentür auf und — Fabian fühlte, wie sein Herz plötzlich rascher schlug — und herein trat nun die alte Frau Aberle. Mit einem Lächeln trat sie auf ihn zu und fragte, ob ihm das Essen geschmeckt habe, und gab der Hoffnunng Ausdruck, es möchte ihm recht lange bei ihnen gefallen. Enttäuscht Motiv aus dem alpinen Strandbad Flims.- wie er war, gab Fabian nur kurze, Antwort, stand auf und setzte sich auf den Stuhl am Fenster, wie er es früher immer nach dem Essen getan hatte. Er überlegte sich gerade, ob es nicht am besten sei, wenn er sein Bündel packte und wieder abreisen würde, «da das Mariechen sicher gar nicht mehr hier oder schon verheiratet war, da hörte ef hinter sich eine Stimme, die ihn förmlich hochriss, und sich umschauend sah er die Ersehnte vor sich stehen. Mollig, mit einem gutmütigen Lächeln auf den Lippen stand sie da, etwas älter und gesetzter, aber eher noch hübscher und begehrenswerter als sie in seiner Erinnerung gelebt hatte. «0, entschuldigen Sie, ich habe Sie erschreckt!» — sagte sie zu ihm. «0 bitte! — Ihre Stimme — ah eine Bekannte — ja eine Bekannte von mir hat eine Stimme — ja, ja, genau wie die Ihre!»' — > stammelte er, während er sie mit den Augen beinahe verschlang. Mariechen zog einen Stuhl heran, wie sie es früher oft getan hatte, setzte sich mit ruhiger Selbsverständlichkeit neben ihn und meine: «Auch Sie erinnern mich an einen lieben Bekannten, der früher hier gewohnt hat.» Und mit einem Seufzer fügte sie bei: «Aber das ist schon lange her!» — «Und doch haben Sie ihn noch nicht, vergessen?» — fragte Fabian mit Herzklopfen. «0, man vergisst das nicht so leicht.» «Na, wenn er so war wie ich, dann, wirkte er etwas komisch. Das vergisst man.nicht so leicht, da haben Sie recht!» — rief er bitter. «Komisch! sagten Sie. Nein, er wirkte nicht komisch, so wenig wie Sie. Was sollte da auch komisch sein? Höchstens der Abschied, — ja — denn er war eifersüchtig. Das warkomisch, denn der andere war ja nur so ein. Milchsuppengesicht!» — , ! «Hm, gaben Sie ihm Grund zur Eifersucht?» — «Ja! Ich wollte es haben. Er hatte keinen Mut. Da wollte ich ihn durch Eifersucht an-. stacheln, dass er redet ...... i «Und da ging er davon!» — lachte Fabian heiter dazwischen. , «Ja!» — sagte sie und senkte den Kopf., «Vielleicht kommt er wieder!» — meinte er lachend. «Möglich!» — sagte sie. «Aber er hat auch, jetzt noch keinen Mut.» — , Sonnenbräunen, gipfelkraxeln, tennisspielen oder nach altbewährtem Rezept ganz einfach Faulpelz sein? — Ein Rat: Kommen Sie zu uns nach Adelboden, Sie finden alles; nach Lust urid Laune: Die schneeigen Drei' tausender zum Greifen nah, fünf Tennisplätze und ein grosses Privatschwimmbad im Park, vortreffliches Orchester, Gymnastik- und Tennis- Trainer, Garage und — volle Pension von Fr. 10.- an pro Tag. Berichten Sie uns, damit wir Sie eingehend informieren können. DAS VORNEHME HAUS MIT DEN BESCHEIDENEN