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E_1935_Zeitung_Nr.052

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12 ÄTJTOM'OBTL'-REVUE

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52 — 1935 AUTOMOBIL-REVUE 13 s« tiba Kampf um die Wallenseetalstrasse. Unter den strassenverkehrspolitischen Forderungen unseres Landes steht die Schaffung einer bessern nationalen wie internationalen Nordsüdverbindung an erster Stelle. Wenn auch die Gotthardroute allmählich ausgebaut wird, so weist sie immer noch Strecken auf, die dem heutigen Motorfahrzeugverkehr in keiner Weise mehr zu genügen vermögen. Aehnlich verhält es sich mit der zweiten grossen Nordsüd-Transversale: Zürich-Chur-Engadin. Mit der durchgehenden Oeffnung des Julierpasses während der Wintermonate erfreut sich zudem diese verkehrspolitisch hoch bedeutsame Verbindungslinie zunehmender Frequenz. Seit Jahren befasst sich nun ein interkantonales Komitee mit dem Studium der bessern Verkehrsgestaltung auf der Strecke Zürich-Wallensee-Chur. Im Vordergrund steht die schwerwiegende Frage der verkehrspolitisch besten und wirtschaftlichsten Gestaltung der Wallenseepassage. Während anfänglich das rechtsseitige (Wallenstadt-Quinten-Weesen) Strassenprojekt mit dem linksseitigen (Wallenstadt- Mühlehorn-Niederurnen) in schärfster Konkurrenz stand, einigten sich die direkt beteiligten Kantone nach schwierigen Verhandlungen auf den linksufrigen, längs der bestehenden Bahnlinie entlang führenden Bauvorschlag. Wenn man die topographisphen Verhältnisse des Wallensees und der anstossenden Gebirge auch nur oberflächlich betrachtet, su musste sich diese Lösung zum vorneherein auf- • drängen, und wenn auch heute wieder mit dem Gespenst der rechtsufrigen Talstrasse ein Druck auszuüben versucht wird, so kann man höchstens über eine derartige Zwängerei den Kopf schütteln, die dem Wallenseetalstrassenprojekt kaum dienlich sein dürfte. Verfolgt man zudem die historische Entwicklung der Verkehrswege im Gebiete des Wallensees, so zeigte sich schon während des Mittelalters das Bedürfnis nach einer durchgehenden Fahrstrasse. Stets nach grössern Schiffskatastrophen, die immer wieder auf dem Wallensee im Zuge der vielbegangenen Handelsstrasse Basel-Zürich-Chur zu ver- ufrige Projekt in den Vordergrund gestellt worden sei. Die Glarner Regierung sei von dieser Lösung zeichnen waren, wurde der Wunsch nach einem befriedigt gewesen und habe scheinbar immer ihre Landweg dem Seeufer entlang geäussert. Erstmals Sympathie für diesen Strassenbau bekundet, insofern namhafte Bundesbeiträge erhältlich gemacht tauchte ein diesbezügliches Strassenprojekt im Jahre .1570 auf, doch konnten erst 1602 die Arbeiten für einen Saumweg von Mühlehorn nach in der Eingabe durch Verweise auf verschiedene werden können. Im weitern wird diese Auffassung Weesen in Angriff genommen werden. Dieser sogenannte « Süstliweg» diente nicht nur dem lo-verweist diese auf die regierungsrätliche Antwort zu Amtsberichte der Baudirektion belegt, besonders kalen, sondern bei den häufigen Seestürmen auch der am 18. Januar 1934 betr. die Bekämpfung der dem internationalen Warenverkehr. Er verlor seine Arbeitslosigkeit eingereichten Motion. Darin' wird Bedeutung als Verkehrsweg nach der Erstellung des darauf hingewiesen, dass es mit einem starren, unüberlegten Entweder-Oder gegenüber dem Wallen- Bahntrassees und nach dem Bau der Kerenzerbergstrasseseestrassenprojekt nicht getan sei, da Glarus diesem Die Frage des Baus einer fahrbaren Strasse Projekt nicht desinteressiert gegenüberstehen könne, längs des Wallensees tauchte dann 1831 von neuem doch mahnen anderseits die Finanzen zur Vorsicht. auf, doch hatte es aus verschiedenen Gründen nur Falle der Entscheid so oder anders aus, so werde mit der Bewilligung sein Bewenden. Ein mächtiger niemals das für den Ausbau der Kerenzerbergstrasse verwendete Geld nutzlos ausgeworfen sein, Impuls für die Reorganisation des glarnerischen ßtrassenwesens ging von der am 24. Mai 1835 stattgefundenen Landsgemeinde aus, die neben der denn auch diese etwas exponierte Gegend habe Anspruch auf eine gute Strasse und zweitens sei mit Schaffung des ersten kantonalen Strassengesetzes diesem Geld produktive Arbeitslosenfürsorge in auch den Bau der Kerenzerbergstrasse beschloss. grossem Maßstab bestritten worden. Endlich werde Die 1836 aufgenommenen Bauarbeiten konnten erst die Kerenzerbergstrasse auch dann ein-Attraktionspunkt und für die glarnerischen Gemeinden 1848 vollendet werden, wobei sich die auf Preis- ein drückerei zurückzuführenden Baumängel drastisch bei der Entwicklung des Motorfahrzeugverkehrs zum Worte meldeten. 1928 sah sich der Kanton Glarus veranlasst, wegen den mannigfachen technischen Mängeln die Kerenzerbergstrasse einer. Korrektion zu unterziehen. Mit ganz erheblichen Opfern ist inzwischen das auf glarnerischem Boden liegende Strassenstück über den Kerenzer in einer Art und Weise ausgebaut worden, die seitens der Automobilisten rückhaltlose Anerkennung verdient. Damit war aber das Wallenseestrassenprofflem mehr oder weniger einseitig zugunsten der ausgeführten und noch in Arbeit begriffenen Strecke entschieden worden, da eine eidg. Subventionierung von 80% der etwa 10 Millionen Franken betragenden Baukosten für die Talstrasse eine etwas andere Beurteilung erfahren hatte, um so mehr, als sich der Kanton Glarus kaum dazu bereit finden wird, für das zu bauende Konkurrenzstück weitere Beträge zur Verfügung zu stellen, eine Auffassung, die inzwischen mehr oder weniger deutlich bei verschiedenen Gelegenheiten betont worden ist. Die offizielle Einstellung des Standes Glarus zum Talstrassenprojekt wird aber vom glarnerischen Unterland nicht geteilt. Wie wir bereits in der letzten Nummer ausführten, haben die Gemeinden Niederünd Oberurnen, Mühlehorn und Buten, in Verbindung mit der Kommission des kantonalen Verkehrsvereins, vom hohen Regierungsrat in einem einstimmig gefassten Beschluss verlangt, dass er in Verbindung mit dem Kanton St. Gallen unverzüglich Schritte unternehme für eine rechtzeitige Anmeldung des linksufrigen Wallenseestrassenprojektes bei den zuständigen Bundesbehörden. In der Eingabe wird darauf hingewiesen, dass schon seit Jahren ein Kampf um eine Wallenseestrasse geführt werde, wobei das Projekt einer linksufrigen Strasse von Niederurnen bis Kantonsgrenze Mühlehorn durch das glarnerische Kantonsingenieur-Bureau aufgenommen und die Kosten durch den Kanton Glarus übernommen worden seien. Nachdem der glarnerische Vertreter im Initiativkomitee, welcher als halboffizieller Vertreter der Regierung an den Sitzungen teilnahm, es stets gut verstanden habe, die linksufrige Trasseführung mit Erfolg zu verteidigen, habe St. Gallen freundnachbarlich zugunsten von Glarua nachgegeben, wodurch das links- dauerndes Werk von volkswirtschaftlicher Bedeutung bleiben, wenn einmal eine Wallenseestrasse gebaut werden solle. Da sich inzwischen die Situation wesentlich verändert und abgeklärt habe, glauben die erwähnten Gemeindebehörden, ihren jüngsten Vorstoss folgendermassen begründen au können: In Bern sei mittlerweile durch Bundesbeschluss eine Subventionierang der Alpenstrassen und de- Absperruno der Seedammstrasse. Infolge un- Standstellungsarbeiten am Holzbelag auf der Seeren Zufahrtsstrassen beschlossen worden. Zur Anmeldung von Projekten seien die Kantonsregierungen ermächtigt worden, bei einer Eingabefrist bis zoini 8. August 1935. Deshalb sei es Pflicht der Glarner Regierung, mit den für eine WallenseestrassQ in Frage kommenden Regierungen Fühlung zu nehmen und das Projekt innert nützlicher Frist anzumelden. Im besondern müsse auf die verkehrspolitischen Schäden hingewiesen werden, die dem Kanton Glarus erwachsen würden, wenn das Projekt ohne seine Mithilfe und vielleicht rechtzeitig doch gebaut würde. Was die finanzielle Belastung des Kantons anbelangt, glauben die vier Gemeinden, dass diese durch die Beteiligung am Bau einer Wallenseestrasse nicht viel höher ausfallen würde als bei einem vollständigen Ausbau der Kerenzerbergstrasse bis Tiefenwinkel. Die Wallenseestrasse, in deren Projekt nachträglich auch die Anschkißstrecke Weesen-Glarnerland eingezogen worden ist, habe eine derart grosse Bedeutung, dass unbedingt mit einer hohen Bundessubvention gerechnet werden könne. Daneben werden sich auch die Kaüitone Graubünden und Zürich, die an der Ausführung- dieses wichtigen Verkehrsweges ein grosses Interesse haben, neben den Territorialkantonen, mit einem ansehnlichen Beitrage an den Baukosten beteiEgen müssen. Alsdann verweist die Eingabe äaif das von der letzten Lahdsgemeinde gutgeheissene Bauprogramm, wonach der Ausbau der Kerenzerbergstrasse fortzusetzen sei. Gleichzeitig wurde ein Kredit von % Mill. Fr. für die Anechlußstrecke Rüteggll- Tiefenwinkelstrasse beschlossen. Da dieses 2 km lange Baustück durch sehr schwieriges Baugelände führe, erfordere es eine viel höhere Summe als die bewilligten 500,000 Fr., eine Summe, die nur dann genügen könne, wenn eine Wallenseestrasse gebaut würde. Bereits sei also der Nachweis gegeben, dass die Belastung für den Kanton Glarus bei einer Beteiligung am Bau der Wallenseestrasse nicht so gross sein könne, wie oft behauptet und ohne die örtlichen Verhältnisse näher zu kennen, angenommen werde. Aus diesem Grunde verlangt die Eingabe, dass Glarus die Interessen des Unterlandes, die auch kantonale Interessen, seien, als solche wahre und die diesbezüglichen Bestrebungen unterstütze. Der Schwerpunkt der ganzen Angelegenheit liege in der Frage, ob die Glarner mithelfen wollen, eine kantonalen Unterrichtsdirektionen wie seit Jahren linksufrige Wallenseestrasse zu bauen und dadurch das Glarnerland anzuschliessen, oder ob ungeahnt rascher Verkehrsentwicklung besonders ihre Ermächtigung erteilt haben, ist in einer Zeit eine ablehnende Stellung eingenommen und das aktuell. Die besten Klassenarbeiten (die bis 15. Risiko übernommen werden soll, dass das rechtsseitige Strassenstück doch gebaut und der Kanton in Solothurn einzusenden sind) werden prämiert. August an das Schweizerwoche-Zentralsekretariat abgeschnitten werde. Mit Interesse wird nicht nur im Glarner Unterland und den direkt interessierten Kantonen, sondern, im ganzen Lande die Stellungnahme des .Regierungsrates zu dieser Eingabe erwartet, die in der Sitzung des Landrates vom 3. Juli begründet werden soll. - Nach den jüngsten Meldungen ist der Regierungsrat des Kantons St. Gallen mit demjenigen des Kantons Glarus in Verbindung getreten, um beim Bundesrat ein gemeinschaftliches Vorgehen für die Verwirklichung der Wallenseetalstrasse im Rahmen des ersten Arbeitsprogrammes für den Ausbau der Alpenstrassen zustande zu bringen. Wy. damm-Drehbrücke wird die Strecke von Rapperswil bis Hürden vom 2. bis und mit 5. Juli 1935 für den Fahrzeugverkehr gänzlich gesperrt. Vom 6. bis 10. Juli ist die oberseeseitige Fahrbahnhälfte für den leichten Personenfahrzeugverkehr bei Beachtung der Weisungen der Bauaufsicht wiederum passierbar. Für den Lastwagen- und schweren Personenfahrzeugverkehr dagegen bleibt die Strasse auch in dieser Zeit gesperrt. Der Verkehr wird wählend der Sperrzeit auf die Route über Uznach-Lachen und umgekehrt verwiesen. Am 11. Juli 1935, morgens, wird die Seedamtnstrasse für den gesamten Verkehr wiederum geöffnet sein. Zuwiderhandlungen gegen obige Sperrvorschriften werden mit Polizeibusse bestraft. (Mitg. des A.C.S. St. Gallen-Appenzell.) Btfdhertfodhi Strasse — Fahrzeug — Verkehr. Unter diesem Titel hat der Verband «Schweizerwoche» soeben eine reichillustrierte Schrift über die schweizerische Industrie der Transportmittel herausgegeben. Sie ist in den drei Landessprachen erschienen und sämtlichen Schulen überreicht worden. Die Mitwirkung der Syndikalkammer für die Automobil-, Fahrrad- und Zubehörindustrie, der Vereinigung schweizerischer Strassenf achmänner und des A. G. S. lässt erkennen, welche Bedeutung in Fachkreisen der frühzeitigen Aufklärung und Erziehung der Jugend in Dingen des Verkehrs beigemessen wird. Diese neueste Publikation in der Schriftenreihe der « Schweizerwoche» gibt dem Lehrkörper eine Zusammenfassung über landeseigene Arbeit im Strassenbau und Transportmittelgewerbe an die Hand. Auch das Eisenbahnwesen findet in geschichtlicher und wirtschaftlicher Beleuchtung eingehende Würdigung, wie denn überhaupt die alljährlichen Aufsatzwettbewerbe der « Schweizerwoche », zu deren Vorbereitung diese Schriften dienen, auf streng neutraler, sachlicher Grundlage durchgeführt werden. Für « Reklame » ist im Unterricht kein Platz, wohl aber für eine Heimat- und Wirtschaftskunde, die den Schüler mit der Arbeit des Mitbürgers bekannt macht, ihm die Wertschätzung ihrer Erzeugnisse nahelegt und den Keim der Nächstenhilfe in die jungen Herzen einpflanzt. Das Thema dieses Schulwettbewerbes, zu dessen Durchführung die verantwortliche Redaktion: Dr. A. Büchl, Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. Telephon der Redaktion: 28 222 (Hallwag) Außerhalb der Geschäftszeit: 23.295. 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