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E_1935_Zeitung_Nr.050

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1935 - 50 stoffhahnes — vor allein bei den sehr engen Bohrungen der neueren Reservehähne — und des. Siebes über dem Hahn. Besonders in neuen Tanks sind oft noch Rückstände vorhanden, die sich an der tiefsten Stelle des Behälters absetzten und einen geregelten Abfluss unterbinden. Die Sorgfalt, mit der in modernen Pumpen der Brennstoff geseiht wird, schliesst die Verunreinigung durch feste Bestandteile nahezu aus, so dass die verstopfte Düse als Panne immer seltener wird. Es sei aber auch hier wieder darauf hingewiesen, dass der Schmutz auf keinen Fall mit einer Nadel oder einem Draht aus der Düse entfernt werden darf, sondern dass man die auswechselbare Hauptdüse durch Ausblasen, das Leer- Tausen beschäftigt, die die vorangegangene Ladung durch ihren Druck, auf. das Verhalten M)1?. *o»f»»1 als Spezialität AUTOSPENGLEREI C.F.THEILER Hohlstrasse 86 ZÜRICH Teleph. 53.'239 Wasserdichte Decken Inanerkannt erstklassiger Ausführung STAMM & Co., Deckenfabrik, EGLISAU Lastwagen Zu verkaufen ein gnterhaltenes 4-Plätzer-AUTO, Marie MATHIS Automobil-Revue, Bern. Sofort zu verkaufen DODGE ES SEX-Champion Zusätzgriff bedient wird, neigt dieser manchmal zum Klirren und Rasseln. Auf- einfache Weise kann man diesem lästigen Geräusch meist abhelfen, indem man ein Stück Veloschlauch gleichzeitig über beide Griffe spannt. Die Spannwirkung- des . Gümmischlauches darf natürlich nicht so gross sein, dass die Sperrklinke ständig ausser Eingriff gehalten und die Bremse nicht mehr feststellbar ist ~ , . Schutz des .Lackanstriches von Drahtspeichenrädern. Zum Reinigen von Drahtspeichenrädern werden meist runde, spitz zulaufende Bürsten verwendet, deren Borsten durch- einen verdrehten Drahtstier gehalten werden. Mit dem hervorstehenden vorderen Ende dieses Drahtstieles wird aber leicht der Lackanstrich der Speichen beschädigt. Um den Lack zu schönen, empfiehlt es sich, das Ende des Drahtstieles mit einem Stück Gummischlauch zu überziehen, . -at- Periodischer Neuanstrich des Limouslnendaches. Auch das beste auf Textilbasis hergestellte' Bespannungsmaterial des Daches geschlossener Wagen erhält mit der Zeit Oberflächenrisse und wird dadurch undicht. Sehr leicht lässt • sich jedoch die ursprüngliche Dichtigkeit wieder herbeiführen, indem man den Bespannüngsstöff mit Zelluloselack oder besser noch mit einem der dafür speziell im Zubehörhandel befindlichen Präparate anstreicht. Um die' Bespannung zu konservieren, empfiehlt sich ein solcher Neuanstrich überhaupt alle 2—3 Jahre. Damit der neue Lack gut haftet, ist die Bespannung vorerst mit Seifenwasser und anschliessend mit Benzin gründlich zu reinigen. -at- Auf vielfachen Wunsch unserer Abonnenten organisieren wir im Laufe dieser Fahrsaison gemeinsame Fahrten für Automobilisten mit ihren eigenen Wagen. Wir arbeiten auf Grund unserer grossen touristischen Erfahrungen interessante Routen aus, die* nicht jeder kennt, nnd stellen für einen massigen Pauschalpreis '-•*-—• einen erfahrenen Autotouristen als Reiseleiter, Unterkunft und Verpflegung (Frühstück, Mittag und Abend) in guten Hotels, Führung in Städten usw. alles einschiiesslich Bedienung und Taxen. Folgende Fahrten sind für die nächsten Monate vorgesehen: 1. Dolomiten, Kampfplätze des Alpenkrieges, Venedig, Gardasee. Neben den berühmten Pässen werden auch einige ganz unbekannte, landschaftlich hervorragende Nebenstrassen befahren, einige berühmte Stätten aus dem Weltkrieg (Panzerforts etc.) unter kundiger Leitung besucht. 2. Oesterreich: Grossglöcknerstrasse, Salzkammergut, Tirol, Die neue Grossglocknerstrasse, eine Luxusstrasse für das Automobil, ist ebenso des Besuches wert wje das Salzkammergut. Auch hier werden Sie sehen, was nicht jeder Oesterreich- Reisende sieht. Luftpumpe mit sich oder aber, sie ist eben-» falls unbrauchbar! — Aber noch andere, bösere Dinge können» geschehen: Der luftleer gewordene Reifen liegt nicht mehr fest auf der Felge. So drang Regenwasser ein — und Wasser ist nichts für das Gewebe des Reifens. Und wenn gar noch die nicht gut gestrichene Felge rostete, dann kann der arme Reifen den Todeskeim , in sich tragen. Und schliesslich: Gummi kann eine zu fange Ruhe, womöglich im Sonnenbrand, ?ar nicht vertragen, wird brüchig und unbrauchbar. Deshalb sollte man den Reservereifen, besonders wenn er nicht ganz neu ist, gelegentlich mal in Gebrauch nehmen; dann geschieht ihm so wenig etwas, wie einem vielbenutzten Spaten, der nicht Zeit hat zu rosten. Frage 9444. Entrussen des Auspuffrohres mit Aetznatron. Stimmt es, dass man Auspuffrohre mit kaustischer Soda entrussen kann? Wie ist die« «es Mittel anzuwenden? E. G. in Z. Antwort: Man kann sehr gut den Auspuff-» .topf und das Auspuffrohr mit Aetznatron reinigen* sofern sie nicht aus Aluminium gebaut sind; da dieses Metali sehr leicht von Aetznatron angegrif«» fen wird. Man mischt auf je ein Liter Wasser 300 Gramm» kaustische Soda bei. Ist sie im Wasser gut gelöst, taucht man das Rohr und den Topf in die Flüssigkeit ein und lässt sie drei bis vier Stunden daxin^ Spült man dann mit sauberem, frischem Wasser* ab, wird damit der Russ weggeschwemmt -at- Frage 9445. Explosionsgefahr beim Tankm. Ist) es wahr, dass beim Tanken schon dann ein« Ex-, plosionsgefahr besteht, wenn sich 20 Meter TOHH tankenden Wagen entfernt eine Feuerstelle befin-t det? Unser Chauffeur will irgendwo gelesen haben, dass schon eine glimmende Zigarre oder Zi Pralif^che Wink« garette genügen könne, um Benzindämpfe zu entzünden, während ich selbst beobachten konnte, ^da KontrolHert den Reservereifen! «Wer rastet, der rostet!» Das gilt in übertragenem Sinn auch für den Reservereifen am geworfen wird. Ich wäre wirklich neugierig, ixu so ein Glimmstengel verlöscht, wenn er in Benzin Reinigung eines Aluminium-Trittbrettbelages. Der geriffelte Trittbrettbelag aus Aluminiumblech, wie er bei den meisten älteren Antwort: Benzin und die andern leicht ver erfahren, wie sich die Sache verhält. H. H. B. Auto. Monatelang hängt oder steht er unbeachtet an seinem Platz, bis er plötzlich eines dunstenden Autobrennstoffe sind je nach den Umständen verschieden feuergefährlich. In der gegen-^ Wagen angewandt wurde, lässt sich am besten mit einer Stahlbürste und Petrol reinigen. Die Stahlbürste darf nicht zu steif sein, Tages in Aktion treten soll, aber unbrauchbar ist. Zwar ist er nicht eingerostet, aber wältigen Trarmen Jahreszeit und ganz besonder* an schwülen, windstillen Tagen ist höchste Vorsicht angezeigt. Jede Anwesenheit eines offenea. damit die Borsten den Vertiefungen folgen andere Mängel haben sich eingestellt« können. Ist der Belag einmal nach diesem - Am häufigsten kommt es vor, dass zu wenig oder gar keine Luft mehr darin ist. Na- werden, gleichgültig, ob sich die offene Flamme 20 Feuers beim Tanken kann dabei zum Verhängnis Verfahren gründlich gereinigt, so wird später auf längere Zeit hinaus ein gewöhnliches türlich — auch das beste Ventil schliesst bekannt, in denen eich die Gase eines leicht ent- oder 50 Meter weit entfernt befindet. Es sind Fälle Abspritzen der Trittbretter mit Wasser genügen, -at- Gummi hat Poren 1 Peinlich, dass man dar- Hauses gehandhabt wurde, im dritten Stock oben nicht vollkommen, und auch' der edelste zündlichen Brennstoffes, der im Erdgeschoss eines an nicht gedacht hat und nun womöglich im entzündeten. Solche Entzündungen über grosse Entfernungen werden einem verständlich, wenn Der Handbremshebel" klirrt. Bei Hand- Regenwetter öder in dunkler Nacht aufpumpen;'~flmss, wentj mani es iiberjiaupt kann: stoffes bei ruhiger Luft sehr weit «schleichen» kön- man weiss^ dass die Schwaden-verdunsteten Brenn- bremshebeln, deren Sperrklinke nicht durch einen KnöpL^soJldern.durch einen,lähglicEejuirriahcKer Ker Autofahrer .-Jlflirt nämlich ...Skeine_ _n, ien, bevor sie sich so stark verdünnt-haben,-das» Gesellschaftsfahrten der Automobil-Revue 3. Zur Weltausstellung nach Brüssel. Von Basel durch die Vogesen und über Verdun (Besichtigung der Forts). Zurück über Köln, Koblenz, durch das Rheintal über Bingen nach Frankfurt; auf der neuen Reichsautobahn nach Heidelberg, dann durch das Neckartal und den Schwarzwald. Wer sich für diese Fahrten interessiert, wende sich an das Touristikhiirn rifip ..Automobil-Revue". Bern. Der aenaue Zeitpunkt wird im P"! _____•_ —._, _ — !1 ._!_._ I ni.atAAHnnlHn f A««4 #•• ne/i^4 1^O 11 AtV lOff AI* '^m£k f"l |%t.-• 7 Tage, bei der Fahrt nach Brüssel ca. 12 Tage. 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50 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE 11 «ine Entzündung nicht mehr möglich jet. Di« w a r - " ^ '**-- grosse Verzögerungen nach sich zieht und kaum me Luft im Sommer bewirkt eine starke Verdun-^^^ ^~^\. zur Hebung des Fremdenverkehrs dient. Oft sind stung des Brennstoffes und damit die Bildung v i e l ^ W auch die kompetenten Persönlichkeiten nicht anzudiohterer und weiter reichender Gasschwaden a l s B \ fä, I1|| treffen, so dass man riskieren muss, noch bestraft beispielsweise im Winter. Hat eine solche G a s - ' ^ - 4 ^ C 4jÄ I |J| 6chwade eine gewisse «günstigste» Zusammenset-s&vt/wK^ H^U/^viv «Ulli zung, so kann sie sich mit Leichtigkeit auch schonJylAriBm£Ni\ \ m^&s^w^Wrn an einer glimmenden Zigarre oder Zigarette ent-//B^fe^i^fe fes* «^^^^~\xl | .Stelle des verkauften Fahrzeuges eine neues tritt, in der Regel so gehandhabt, dass der bestehende Versicherungsvertrag beim alten Eigentümer bleibt, und auf das neue Fahrzeug übertragen wird. Die Frage, wie nun die Prämienverrechnung zu erfolgen hat, ist im Versicherungsvertragsgesetz nicht geregelt. Der von der Versicherung angezogene Art. 24 des Versicherungsvertragsgesetzes regelt nur diejenigen Fälle, in welchen während der Vereicherungsperiode das versicherte Risiko nicht läuft, also die Fälle beispielsweise, wo das Fahrzeug während eines Teils des Jahres nicht in Be- Beim Tanken ist das Rauchen nnbedingt zulUff //ffflt 'A\ llr^liJK^A ij.'K Antwort: Heber die Sonntagsruhe besteht von unterlassen. Man sei sich bewusst, dass die wäh-IKBI IIlB&& a \ \ Ijj ^THMPIK7\I \ se i' en des Bundes das Bundesgesetz betreffend ' rend des Auffüllens des Behälters aus diesem her-fa ff fjBBSSgmM.\ Iffl \P\ \ \ ^° -^r^e'* * n Fabriken, das Bestimmungen enthält ausgepresste «Luft» eben nicht Luft ist, sondernPflL-,J/JJfMcSgBj,m %.\ \ » ü^er das ^er ' )C>f; des Arbeitens in Fabriken an trieb ist, und somit die Versicherung auch kein hochexplosibles Gas. Der Behälter stellt währendJET^Tl fw |J^-