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E_1935_Zeitung_Nr.050

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AUTOMOBIL-REVUE

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Der Zweck dieser Sternfahrt — einem weiteren Publikum die Fabrikation der D.K.W.-Meisterklasse in allen Einzelheiten zu zeigen — ist restlos erfüllt worden. Aber ganz unbeabsichtigt hat der Massenaufmarsch der D.K.W.-Wagen in Altstätten noch zu einem eindrucksvollen Resultat geführt. Das Reglement der Sternfahrt hat nämlich vorgesehen, dass man den zu erwartenden Benzinverbrauch und die zu erwartende Durchschnittsgeschwindigkeit im voraus anzugeben habe. Beides wurde dann nach der Ankunft am Ziel kontrolliert und wer am nächsten bei seiner Schätzung war, konnte den Wanderpreis nach Hause nehmen. So kam es, dass der Benzinverbrauch einer Reihe vollständig normaler D.K.W.- Wagen genau ausgerechnet wurde und zwar auf Entfernungen bis beinahe 250 km. Es ist zu bemerken, dass die daran beteiligten Wagen keineswegs irgendwie auf einen besonders niedrigen Benzinverbrauch hin tendierten und dass einige derselben neu und noch mit Plombe versehen waren, andere wieder mehrere Jahre alt. Was ist nun das Resultat der verschiedenen Benzinverbrauchsziffern ? Der durchschnittliche Benzinverbrauch eines 2-Zyl.- D.K.W.-Wagens betrug 6,3 lt./lOO km. Dabei ist das Oel noch inbegriffen ! Die drei niedrigsten Benzinverbraucher wiesen 4,41, 4,43 und 4,6 lt./lOO km auf. Gibt es einen bessern Beweis dafür, dass der D.K.W.-Wagen, der weniger an Steuern und Versicherung zahlt als irgend ein anderer Wagen in der Schweiz, das sparsamste und wirtschaftlichste Verkehrsmittel darstellt ? Ich bin wirklich sehr zufrieden mit diesem unbeabsichtigten Resultat der Sternfahrt, wirklich ausserordentlich zufrieden. Der Kluge Willy. AUTROPA AG ZÜRICH Zu verkaufen: Fiat 514 1931, Torpedo, 2,pl.,.mit Spider, revidiert, neues Verdeck, Fr. 1550.—. An Zahlung wirdlürehruder- Boot f. 3 P. genommen. MGJidgeU" 1933, 4 Zyl.; 5 -PS, 2-Sitz., Fr. 3500.— Garage Schenkel & Becker, Badenerstr. 580, Zürich. Telephon 55.380. 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Im vorliegenden Falle handelt es sich um die Anschaffung eines gebrauchten Vierplätzers, worüber uns der Inserent schreibt: «Durch das Inserat in der Automobil» Revu« habe ich einen vollen Erfolg gehabt. Ich habe gleichzeitig in einer großen Tageszeitung ein Inserat aufgegeben, durch die Automobil-Revue aber mindestens viermal mehr Angebot« erhalten.» Geschäftsstellen der Automobil-Revue: Bern, Breitenrainstrasse 97. Telephon 28.222. Zürich, Löwenstrasse 51. Telephon 39.743/44. Inserate auch telephonisch. Alpflor tt WALTER KLEINER, RIGHTERSWIL ep rs ch

N° 50 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE deck,t ohne ihn sofort beseitigen zu könneil. Brauchitichs Ausfall war für mich das Signal zum Einsatz. Dass der junge Rosemeyer während des Regens so mächtig aufdrehen konnte, war für mich eine Ueberraschung. Von seinem Depot getrieben, griff et mich an. Ich Hess ihn passieren in der Absicht, den letzten Teil des Rennens auf «Numero Sicher» zu fahren und der Marke Mercedes-Benz unter allen Umständen den Sieg zu erkämpfen, koste es, was es wolle. Drei Runden blieb ich in einigen Sekunden; Abstand hinter ihm, ohne jedoch ihn jemals aus den Augen zu verlieren und ohne ihn zu bedrängen. Es war auch nicht einfach, ihn zu überholen, denn die Kurven auf dem Nürburgring werden für unsere schnellen Wagen allmählich zu eng. Meinen Angriff sparte ich mir in kühler Berechnung für die letzte Hälfte der Schlussrunde auf. Nach dem Karussell habe ich aufgedreht. Ich wollte dann am Schwalbenschwanz an ihm vorübergehen, aber Rosemeyer hat mich offenbar nicht gehört. Er machte mir 'keinen Platz, so dass die Uefcerholung dort nicht gelang. Erst in der letzten Kurve vor der Zielgeraden) ging ich an ihm vorbei. Ich hatte mir unterwegs auch ausgedacht, dass es für die sportbegeisterten Zuschauer sehr viel interessanter sein müsste, einen spannenden Endkampf zu erleben. Einen Kampf, der viel interessanter sein musste als der Sieg mit grossem 'Vorsprang. Ausserdem wollte ich in einer spannenden Phase des Rennens auch jede Hetzjagd vermeiden und nicht den Ausfall eines der beiden 1 Spitzenreiter verschulden. Ich hatte mir die Stelle, an der ich die Entscheidung suchen würde, im stillen vorher ausgesucht, und richtig gelang es mir auch planmissig, auf der Döttinger Höhe, bei Beginn der Geraden, 3 km vom Ziel entfernt, an Rosemeyer vorbeizukommen!, um auf der Zielgeraden den notwendigen Vorsprung für den klaren Sieg herauszufahren So habe ich das Internationale Eifelrennen 1935 gewonnen. Der Sieg ist das Ergebnis kühler Berechnung und geschickter Führung durch den Rennleiter. Er ist das Ergebnis der Zuverlässigkeit und Schnelligkeit meines Mercedes-Benz-Wagens und schliesslich auch das Ergebnis eigener Selbstbeherrschung, die für mich notwendig war, um im Interesse eines sicheren Sieges mehrere Runden auf dem zweiten Platz hinter Rosemeyer zu bleiben. Ich hatte dabei Gelegenheit, das grosse Talent des jungen Fahrers zu bewundern, dem ich meine sportliche Anerkennung nicht versagen will. Als die kleine Siegesfeier im Eifeler Hof beendet wurde, war schon ein neuer Tag über den blauen Bergen der Eifel heraufgezogen. Er brachte heute morgen um 5 Uhr dea Start der deutschen Rennwagen nach Paris, wo am nächsten Sonntag um den «Grossen Preis von Frankreich» wieder erbittert gekämpft werden muss. Rennwagen reisen zum Sieg. Ueber die sanftgeschwungenen Berge mit ihren Rebenhängen, die das liebliche NeckaTtal bei Stuttgart umsäumen, steigt der Morgen. Das fahle Morgenlicht spiegelt eich in den endlosen Fensterreihen des gewaltigen Werkes in Untertürkheim. Ein Tor öffnet sich. Eine Kolonne blauer Lastwagen verlässt den Werkshof. Am Kühler tragen. sie den Mercedes-Stern, in leuchtendem Weiss an den Seiten die Aufschrift «Mercedes-Benz Rennabteilung». Unter den grauen Planen schlafen die silberfarbenen Rennwagen, die einem neuen Kampf entgegengehen, irgendwo in Europa, auf einer der grossen Rennbahnen. Nicht lange ist es her, da kehrte diese Kolonne von einem Siege zurück. Fieberhafte Arbeit war notwendig, um die kurze Zeitspanne bis zur neuen Ausfahrt auszunutzen. Das ganze feinnervige Wunderwerk der Automabiltechnik wurde zerlegt, in allen Teilen überprüft. Tage und Nächte brausten die Rennmotoren auf den Prüfständen, wurden auseinandergenommen und montiert, nochmals überprüft, bis weder Instrumente noch das Ohr der geübten Betreuer etwas an ihnen auszusetzen fanden. Nun ist die wilde Kraft ihrer mehr als 350 PS wieder in den silbernen, glatten Leih des Rennwagens gebannt. Hunderte von Reieekilometern liegen nun vor ihnen. Vielleicht sind es wieder zwei, drei Staatengreüzen, die zu überschreiten sind. Vielleicht klimmen sie kurvenreiche Alpenpässe hinauf, um dann aus •winterlicher Welt, aus der Nähe des ewigen Eises, hinunterzusteigen in eines der blühenden Länder des Südens, Italien, Südfrankreich, Spanien, oder um überzusetzen zum glühenden Atem der afrikanischen Wüste! Jedes Dorf, das diese Kolonne auf ihrem Wege berührt, hat für Tage unerschöpflichen Gesprächsstoff. Wo Halt gemacht wird, sammeln sich rasch Scharen von Neugierigen und die Kunde vom Aufenthalt dieser Gäste verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Glücklich sehätzt sich, wer in einer unbewachten Sekunde einen Blick unter die Planen tun kann — um dann manchmal enttäuscht festzustellen, dass er von den Rennwagen nichts zu sehen bekam, dagegen ein Arsenal von Wagenhebern, verschiedensten Werkzeugen, Oelkannen, Trichtern und anderen geheimnisvollen Geräten, die in einem dieser Wagen zusammengeordnet sind. Etwas Von dem sonst fast verschollenen Zauber der «fahrenden Leute» liegt über den Männern dieser Kolonne. Sind sie doch Hüter vieler eifersüchtig und treu bewahrter Geheimnisse! Zum Sieg in einem Rennen gehört nicht nur der überlegene Wagen, die Kunst des Fahrens und Glück, sondern in hohem Masse auch die unbedingte Zuverlässigkeit, mit der jeder der Rennmonteure in Sekundenschnelle die ihm zugewiesene Arbeit mit iOOmal erprobten präzisen Handgriffen um etwas schneller als jeder Monteur eines gegnerischen Wagens, aber mit unbedingter Sicherheit vollziehtl Nicht nur der Sieg eines Wagens, das Leben ihres Kameraden Rennfahrer hängt von der hingebenden Genauigkeit ihrer Arbeit auch im Kleinsten ab! — Durch Tag und Nacht rollt die blaue Kolonne. Von Stunde zu Stunde wird den Begleitern die Landschaft weniger vertraut, wenn auch nicht unbekannt. Denn sie kennen alle Strassen Europas, welche die Orte der grossen Automobilrennen verbinden! Endlich ist das Ziel erreicht. Eine Stadt, die vom Rennfieber gepackt ist. Plakate an den Mauern «Grosser Preis für Rennwagen!» — Bänder über den Strassen — Bilder in allen Schaufenstern — fette Schlagzeilen in allen Zeitungen: «Grosser Preis für Rennwagen!» Nach der Ankunft auf der Rennbahn beginnt angespannteste Arbeit. Die Boxen werden eingerichtet. Einmal sind es fast luxuriös ausgestattete^ massive Hallen, ein andermal Bretterbuden, bei denen man fürchtet, ein unvorhergesehener Sturm könne sie umlegen. Zündkerzen, Fässer mit Brennstoff und Oel, Werkzeuge, Reifen und nochmals Reifen, für Regen und für trockenes Wetter, für Vorder- und Hinterräder werden bereitgelegt. Jetzt, wenige Tage vor dem Rennen, beginnt das Training. Der Rennleiter, bis zum Augenblick Organisator für tausend Einzelheiten, wird nun, bevor er die Motorenschlacht selbst als Feldherr leitet, Kritiker mit Stoppuhr, Notizbuch und Bleistift. Unermüdlich notiert und berechnet er Geschwindigkeiten, Brennstoffverbrauch und Reifenabnützung. Von seinen Beobachtungen während des Trainings hängt die Taktik ab, die er beim Rennen einschlagen wird. Nicht nur der eigenen Mahnschaft gehört seihe Aufmerksamkeit. Gleich genau werden die Konkurrenten verfolgt und «notiert». Lange vor dem eigentlichen Kampfe sieht der Rennleiter' seine wichtigsten Phasen voraus. Wann dieser oder jener Gegner tanken, wann er zum Reifenwechsel anhalten wird, wann seine Maschine «sauer» wird, wann und bei welcher Geschwindigkeit vielleicht seine Nerven versagen werden: In Notizen, im Gedächtnis, im «Schlachtplan» des Rennleiters, liegen diese nach der Meinung des Publikums so «zufälligen» Einzelheiten fest. Die Mercedes-Benz-Renntaktik, bewährt in 40 Jahren führender Teilnahme am Automobilrennsport, ist berühmt wegen ihrer Umsicht und Straffheit. Nun stehen die Wagen am Start. Ein dichtgedrängtes Rudel weisser, roter, blauer Wagen, die deutschen, italienischen, französischen Maschinen. Die Motoren werden angeworfen, das Höllenkonzert der aufheulenden Kompressoren vor dem Senken der Startflagge beginnt. Drei Finger — zwei Finger — einen Finger zeigt die erhobene Hand des Starters, — eine Sekunde noch, — die Startflagge fällt: Rennwagen xasen zum Sieg! Das 1000-Meiien-Rentten In der Tschechoslowakei gewann, wie wir schon kurz in der letzten Nummer meldeten, Kubicek (Bugatti) mit einem Mittel von 97 km/St. Das Rennen hatte eine Menge Ausfälle zu verzeichnen, eo dass von 55 Startenden nur 24 klassifiziert werden konnten. Kubicek fuhr in der unbeschränkten Klasse und brauohte für die 1000 Meilen 15:46:12. Weitere Klassensieger wurden: Klasse 2 0 0 0- c c m : Piegil-'Duesenberg (B.M.W.), 16:15:14; Klasse 1500 ccm: Remo (Lancia), 16:28:15; Klasse 1100 ccm: Ruchero (Fiat), 16.53:19; Klasse 750 ccm: Kreiser (Jawa), 18:24:05 Die besten Fahrer am Grossen Preis von Belgien. Dem Organisationskomitee des Grossen Preises von Belgien, der am 14. Juli auf der Rundstrecke von Spa zur Durchführung kommt, ist es gelungen, für diese Veranstaltung alle grossen französischen, italienischen und deutschen Rennnställe zu verpflichten. Schweizer Btieiliounn an der Vogesen-Ruhdstreckenfahrt. An dem XIII. Circuit des Vosges, der am Pfingstsonntag zur Austragung gelangte, beteiligte sich auch ein Schweizer. Sandoz aus Neuenburg erledigte die 453,5 km lange Strecke in seinem Renault Vivastella mit einem Mittel von 61 km/St., was in Anbetracht des grossen und schweren Wagens eine ganz hervorragende Leistung bedeutet. LÜFTFAHR Wer darf fliegen? Die Anforderungen, die Fliegen und Flugzeugführung an den Menschen stellen, dekken sich durchaus nicht mit denen anderer Sportarten. Hier kommt es nicht so sehr auf die absolute Leistungsfähigkeit der Muskulatur an, sondern vielmehr auf ganz bestimmte körperliche und psychische Eigenschaften. Daneben ist zu bedenken, dass ein etwaiges Versagen des Flugzeugführers weit ernstere Gefahren heraufbeschwört, nicht nur für ihn selbst, sondern auch für die ihm anvertrauten Passagiere. Die zu fordernden Eigenschaften lassen sich zwanglos gliedern in die drei Gruppen der allgemein-körperlichen, sensorischen und psychischen. Was die erste Gruppe anbelangt, so ist eine allgemeine Tauglichkeit von vornherein vorauszusetzen. Aber damit allein ist es noch nicht getan. Wichtig ist vor allem, dass der Flieger seinen Körper so in der Gewalt hat, dass er sich auch in ungewohnten Lagen und Stellungen mühelos zurechtfindet. Dafür ist ein nicht zu geringes Mass von turnerischer Ausbildung und Fertigkeit in hohem Grade dienlich. Dem Turner sind mannigfache Lagen im Räume und ein schneller Wechsel dieser Lagen etwas durchaus Geläufiges, und er wird darum viel weniger leicht die räumliche Orientierung verlieren als etwas ein ihm an körperlicher Leistungsfähigkeit gleichwertiger oder gar überlegener Sportler. Von besonderer Bedeutung ist für den Flieger der Zustand seiner Atmungsorgane. Die Luftwege der Nase müssen gut durchgängig und frei von Schwellungszuständen sein. Sonst ist der Luftausgleich der Nasennebenhöhlen gestört und es kann zu heftigen Kopfschmerzen kommen. Die Lungen sollen eine gute Ausdehnungsfähigkeit und reichliches Fassungsvermögen besitzen; denn die Luit in grösseren Höhen ist dünn und sauerstoffarm und nur eine völlig gesunde Lunge kann imstande sein, dem Sauerstoffbedürfnis des Körpers Genüge zu leisten. Wenn Sie Ihre Ferien vorbereiten sollten Sie nicht vergessen, auch Ihren Wagen einer genauen Prüfung zu unterziehen, um sich vor Ueberraschungen zu schützen und Ihre Reisespesen auf ein Minimum zu beschränken. Um dies zu erreichen und das Fahren zu einem wirklichen Genuss zu gestalten, sollten Sie Ihren Garagisten veranlassen. Ihren Motor mit einem |. Sie fahren raschj sicher und wirtschaftlich. Ihr Motor ist kein Laboratorium. Sie würden auch nicht die Zeit und die Mittel aufwenden die notwendig sind, um alle Oele auszuprobieren.« Folgen Sie daher dem Rat erfahrener Techniker und Konstrukteure: Vertrauen Sie auf Mobiloil. Es garantiert zuverlässige Schmierung und ist nicht nur das billigste im Gebtauch sondern es erlaubt Ihnen, das SEINE SCHMIERKRAFT IST UNERSCHÖPFLICH Maximum aus Ihrem Motor herauszuholen. Seien Sie anspruchsvoll ! Verlangen Sie von Ihrem Motor Höchstleistung : Mobiloil schützt, ist hitzebeständig und dauerhaft. Seine Schmierkraft ist unerschöpflich. 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