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E_1935_Zeitung_Nr.057

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12 AUTOMOBIL-REVUE

12 AUTOMOBIL-REVUE 1935 — 1*57 D i e : , l P r^ ss I ii ff" - S c h m i e r dp p d > q f e REINHDLn »nd die hochw.'ejrt'igen 5chrnieirfetfe Installation für Spezial-/ Schmierung mit3 Fetteh' vereinigen die hervorragendsten Eigenschaften für die Chassis-Schmierung. Societe d'Exploitation des Brevets CH. REINHOLD S.A., GENF 11, Rue de Beaumont • . Telephon 40.703 REPARATUREN und alle einschlägigen Arbeiten tip-top innert kurzer Zeit. In kl. Fairik d. Metallbranche zur Ablösung eines Teilhabers und Vergrösserung des Geschäftes mit 27 Steuer-PS, 3 Tonnen ca. 20 Mille Einlage gesucht. Fabrik besteht seit stand, 36/6er Bereifung, Jahren und ist gut beschäftigt. — Offerten unter Chiffre OF 2073 B an Orell Füssli-Annoncen, Aarau. Gesucht in grössere Garage (Ostschweiz) Automechaniker-Vorarbeiter der den Reparaturen- und Service-Dienst gründlich und absolut selbständig beherrscht. Es kann nur strebsame, tüchtige Kraft im Alter von ca. 35 bis 40 Jahren berücksichtigt werden. Kaution od. ev. Interesseneinlage bis ca. Fr. 5000.— erwünscht. Ausführliche Offerten mit Angaben über bisherige Tätigkeit, Lohnansprüche und Antrittsmögliohkeit sind erbeten unter Chiffre 68612 an die SMjähriger, tücht., solid., Deutsch u. Franz. sprech. Chauffeur auf Luxus-od. Lieferungswageh. Prima Zeugnisse zu Diensten. Offerten unter Chiffre 68621 an die Automobil-Revue, Bern. in allen Teilen der Karosserie sowie im Reissen auf Luxuswagen auf Anfang August. — Offerten an Andre Borcard, Post Schmidigen-Miihleweq. Tüchtiger, mit allen Arbeiten vertrauter D»T sucht Dauerstelle (Deutsch u. Franz. sprechend, erfahrener Dreher und Schweisser). Gefl. Offert, unt. Chiffre 68628 an die Jüngerer Bursche sucht Stelle als 68599 Dtf CHAUFFEUR "mi auf Luxuswagen od. leichten Lastwagen. Such, fährt Seit 6 J. in einem gröss. Betrieb in Bern. Eintritt Anfang August, ev. früh. Off. mit Lohnangaben an W. Ryf, MuMenstr. 55, Bern. 68599 Tadelloser Mechanismus und Qualitätsfette! MINERALOELE A.-G., BASEL - BERN - ST.GALLEN -ZÜRICH C. F. THEILER-ZÜRICH Gasometerstr. 9 Telephon 53.239 Kaufmann als Büroleiter nat 3jähriger Praxis, sucht Stelle Junger | Chauffeur sucht Stelle Auiomobil-Revue, Bern. Automobil-Revue, Bern. Tochter, gesetzt. Alters, Deutsch und Französisch sprechend, sucht Stelle als Chauffeuse f. Privatauto. Wenn nicht genügend Fahrzeit vorhanden, würde auch Zimmerdienst oder Service übernommen werden. Eintritt ab 25. Juli. Offerten sind zu richten mit Lohnang. an Alice Wehrli, 9, Chemin de Vevey, Grange-Ganal, Geneve. 68510 Tüchtiger, erfahrener bewandert, IJ»F* sucht möglichst dauernde Stellung. Gefl. Offert, unt. Chiffre 68622 an die Auiomobil-Revue, Bern. Tüchtiger, routinierter, auslandkundiger CHAUF- FEUR- und CHEF-AUTO- MECHANIKER, m. langj. Fahr- u. Werkstattprax., sucht per sofort Engagement (sprachenkundig). — Offerten unter Chiffre L 34778 Lz. an Publicitas. Luzern. 68631 Gesucht für 15 Hj., gesunden und intelligenten Burschen 68632 Lehrstelle als Automechaniker, mit Kost und Logis. Eintritt baldmöglichst. — Offerten mit Bedingungen an das Stadt. Jugendamt II (Berufsberater). Steinmühleeasse 1, Zürich 1. AntoatKnmch Bern-Dstermoniligen, Han« Zysset liefert Ihnen sofort gebrauchte Bestandteile, wie: Motoren, Getriebe, Achsen, elektrische Apparate für alle Arten und Marken, Standmotoren für Landwirte, fertig mit Gestell und Rädern. 11377 Teleph. Aufruf Nr. 41.172 und Sie werden bedient. Zu verkaufen: Saurerlastwagen Nutzlast, in prima Zuä Fr. 2500.— Chevroletlastwagen doppelt bereift, 2K Tonnen, Fr. 5000.— einfach bereift, Wt Tonnen, Fr. 2500.— Alb. Aeple, Autos, St. Gallen W Telephon 4100. 68603 Langholz-Anhänger Nutzlast 6 Tonnen, Drehgestelt, Rollenlagerachse, Simplexräder für Bereifung 40 x 8, Spindel- Steuerung, Schemel mit Rungen,' --

W>57 II. Blatt BERN, 16. Juli 1935 Teefan. Rund Sieben Antriebsformen In den Augen des Laien erscheint die Technik als klare, zielgerichtete und eindeutige Komponente der menschlichen Vernunft. Eine nüchterne Materie, der nur mittels mathematischer Formeln beizukommen ist. Der Techniker sieht das Produkt seiner Arbeit anders, unkörperlich, skeptisch gespannt und bestenfalls als kaum einschätzbaren Schritt auf dem Wege zu einem unerreichbaren Ziel. Die Klarheit seiner Anschauungen tritt, wie die des Mediziners, nur dem Laien gegenüber zum Ausdruck. Objektiv gesehen ist seine Grundeinstellung fragend, abwägend und tastend. Doch wozu diese ausschweifenden Ueberlegungen? Weil anders als aus der geschilderten Gesinnung die heute nebeneinander bestehenden verschiedenen Antriebsformen nicht begriffen und erkort werden können. Weil sich technische Momente für die*se oder jene konstruktive Form zwar anführen lassen, aber vollgültige Argumente für die Ueberlegenheit einer Bauart nicht bekannt sind. Die Unsicherheit in der technischen Forschung oder, präziser gesagt, der Zweifel an der Richtigkeit der im Automobilbau zweckmässigsten Antriebsform Hess Jahr für Jahr neue Lösungen aufkommen, ohne dass dadurch die bisher bekannten und in gewissem Umfange auch bewährten Bauarten verdrängt worden wären. Da es aber in einer vollkommenen Technik nur eine richtige Lösung geben kann, so resuliert hieraus, dass das moderne und in seiner heutigen Form bereits so «vollendet» durchgebildete Automobil sich noch in einem Durchgangsstadium befindet und von einer Standardform, wie sie zum Beispiel das Fahrrad erreicht hat, noch recht weit entfernt ist. Ziehen wir nunmehr die verschiedenen An- Abh. 1. Motorgetriebeblock vorn, Differential hinten. Der Kraftfluss verläuft konträr zur Bewegungsrichtung geradlinig von vorn nach hinten. Automobil-Revue Abb. 2. Motor, Getriebe und Differential über.B.ahmenlänge verteilt. Der Kraftfluss verläuft konträr zur Bewegungsrichtüng geradlinig von irorn nach - hinten. triebsformen in den Kreis unserer Betrachtung. Aus Pietätsgründen beginnen wir hierbei mit dem Hinterradantrieb. Die schematischen Skizzen 1 bis 3 sollen die hier nebeneinander bestehenden Variationen veranschaulichen. Motor, Getriebe und Differential sind jeweils durch eine Figur gekennzeichnet und durch Schraffur besonders hervorgehoben. In Bild 1 formen Motor und Getriebe einen Block, während das Differential inmitten der Hinterachse ruht. Diese Bauart ist heute am gebräuchlichsten und seit etwa 10 Jahren als fortschrittlich bekannt Die Zusammenfassung von Motor und Getriebe zeitigte im Moment ihrer Anwendung vor der Variante 2, die bis 1920 überwog, den grossen Vorzug des Fortfalls einer schnell drehenden Kardanwelle zwischen Motor und Getriebe. Abb. 3. Motor vorn, Getriebe und Differential verblockt (Maybach). Der Kraftfluss verläuft konträr zur Bewegungsrichtung geradlinig von vorn, nach hinten. Das bedingt zwar eine Verlängerung der hinteren Kardanwelle, jedoch ist dies kaum be-i denklich, weil diese Welle durch das vorgelagerte Getriebe nur bei grösster Geschwindigkeit in direktem Gang hohe Drehzahlen erreicht. Im Gebirge und bei sonstiger hoher Maschinenbelastung wirkt sich das Getriebe als Drehzahlminderer aus. Auch die Montage und fabrikatorischen Gesichtspunkte sprechen ]_Motor zugunsten des Zusammenbaues von Motor und Getriebe. Dennoch haben einige Firmen, die auf ganz besonders hohe Ansprüche ausgehen, so, Rolls-Royce, eng!. Daimler, Alvis und'einige, andere, mehr die getrennte Anordnung nach» Bild 2 bis auf den heutigen Tag beibehalten. hin ist diese Anordnung, die im Lastwagenbau nicht selten Anwendung findet, zur Zeit bei Personenwagen eine vereinzelte Erscheinung und wohl vorerst der teureren Preisklasse vorbehalten. Das Problem der Gewichtsverteilunig und Schwingungsdämpfung herausstellte. Denn des von jeder Achse wahrzunehmenden .Anteils tritt beim Vorderradantrieb • besonders begreiflicherweise nimmt der Getriebehebel bei der Blockbauart an allen Bewegungen des krass in Erscheinung. Während beim Hinterradantrieb eine gleichrriässige Auslastung an- Motors teil. Dank des langen Hebels ergeben sich so am Schaltknopf mitunter recht erhebliche Ausschläge. Der um sich schlagende durch' Vorverlegung der Sitzreihen entsprogestrebt wird und dem heutigen Ziel, meist Getriebehebel ist aber gewiss keine erstrebenswerte Eigenschaft. Zugleich ist er die antrieb mit einer 50prozentigen Vorderachschen werden kann, kommt der Vorderrad- Ursache dafür, dass sich die Mehrzahl der Demi die Lagerung ;von Motor und Getriebe nach einheitlichen Richtlinien zwingt zu Konzessionen auf beiden Seiten. Besonders akut wurde diese Frage, nachdem sich die elastische Motoraufhängung als notwendiges oder zumindest sehr erwünschtes Mittel zur Abb. 4. Maschinenanlage bildet einen Block. DeT Kraftfluss verläuft geradlinig in Bewegungsrichtung. Fabriken einer -stark gedämften elastischen Aufhängung wieder zugewandt haben. Eine gewiss recht verständliche Massnahme, da sonst eine völlige Umkonstruktion der Maschinenanlage, vielleicht auch des Rahmens, notwendig gewesen wäre. Immerhin ist nach Lage der Dinge damit zu rechnen, dass die etwas in Vergessenheit geratene Anordnung nach Schema 2 künftighin wieder in vermehrtem Masse zur Anwendung kommt Recht bemerkenswert ist es, dass Maybach, dessen auf der letzten Ausstellung erstmalig gezeigtes Produkt fraglos zu den bestkonzipierten Kraftwagen des Marktes zählt, noch einen Schritt weiter geht und das Differential mit dem Getriebe zu einem Block vereinigt (Bild 3). Natürlicherweise ergab sich diese Möglichkeit erst bei Anwendung der Schwingachse, da sonst das Getriebe an allen Bewegungen des Differentials teilnehmen würde. •Maybach nimmt die schnell drehende Kardanwelle in Kauf, obschon der hier eingebaute nach heutigen Begriffen zu den ausgesprochenen Schnelläufern zählt Bei der fabrikatorischen Sorgfalt die hier selbstverständlich vorausgesetzt wird, ist dies eine Mass- -mhltne, der eine überzeugende Logik nicht abgesprochen werden kann, zumal die Frage dir»- Gewichtsverteilung auf diesem Wege zweifellos günstige Förderung erfährt Immer- N» 57 II. Blatt BERN, 16. Juli 1935 belastung noch nicht recht aus, da sich das Verhältnis in Steigungen ungünstig verschiebt Der Vorderradantrieb nimmt daher eine geringfügige Kopflastigkeit in der Ebene in Kauf, um in Steigungen die erwünschte Ächsgewichtsrelation sicherzustellen. Diesem' Ziele nachzukommen, werden zum Teil recht eigenartige Wege eingeschlagen. In Abb. 4 ist die von Adler, D. K. W. und Stoewer angewandte Antriebsform schematisch wiedergegeben. Motor, Getriebe und Differential bilden hier einen Block, dessen Richtung gegen den Hinterradantrieb um 180 Grad versetzt ist. Diese Bauart ist naheliegend, technisch einfach zu beherrschen und in gewissem Umfang von selbst gegeben. Die später auf den Markt gekommenen Konstruktion nen von Citroen und Chenard & Walker zei4 gen eine eigentümliche Variante nach Bild 5 T Das Getriebe ist hier dem Motor vorgelagert, so dass der Kraftfluss, der durch die dicke gestrichelte Linie angedeutet wird, vom Motor zum Getriebe verläuft, dort einen Richtungswechsel vornimmt und schliesslich zum Differential zurückführt Die hiermit verknüpfte unvermeidbare Komplikation wird zwecks höherer Vorderradadhäsion und besserer Raumausnützung in Kauf genommen. Der erstrebte Effekt wird durch Vorlegung des gesamten Maschinenblocks zweifellos erreicht Technisch ist auch diese Bauart zu beherrschen. • Abb. 5. Maschinenanlage bildet einen Block. Der Kraftfluss erfährt einen Rieh tungs Wechsel im Getriebe. Bessere Bremsen für Lastwagen, Gesellschaftswagen und Anhänger daher eine ,Fremo'-Luft-Bremse Gempeler & Nencki, Garage, Bern C. Meier, Schmiede, Schieitheim E.& M. Megevet, r. Malatrex, Geneve E. MOSER, Anhängerbau, Bern Schwarztorstr. 101 Telephon 22.381 Eine Partie Kastenlieferwagen OPEL 4 Zyl., 6 PS, fabrikneu, mit Schweizer Karosserie, in Stromlinienform, sind umständehalber, Zwischenverkauf vorbehalten, sehr, billig abzugeben. — Offert, unt. Chiffre 14952 an die Automobil-Revue, Bern. Karosserie Waönerei Schlosserei Sanierei Sbenöleref Lancia LAMBDA. 7. Serie 6 Platze, Blechausführung, Dach zum öffnen. Tadelloser Zustand. Aussergewöhnliche Gelegenheit. Fr. 1900.—. 11872 Agence Lancia, W. 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