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E_1935_Zeitung_Nr.057

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Abb. 6. Maschinenanlage

Abb. 6. Maschinenanlage hinten zu einem Block vereinigt. Der Kraftfluss verläuft zunächst in Bewegungsrichtung, erfährt einen Richtunsgwechsel, kehrt um. Es entbehrt nicht des Reizes, dass die etwa zu gleicher Zeit auf den Markt gebrachte Heckantriebskonstruktion von Mercedes-Benz eine hiermit völlig übereinstimmende Maschinengruppierung erkennen Iässt Der gesamte Block ist lediglich von der Vorderachse nach hinten verlegt. Der Kräftefluss ist im übrigen identisch (Bild 6). Relativ zum Fahrgestell ergibt sich allerdings insofern eine sehr bedeutsame Differenz, als bei Mercedes-Benz der ganze Motorblock überhängt, während bei Citroen nur das Getriebe, also ein im Gewicht belangloser Maschinenteil, der Achse vorgelagert ist. Der überhängende Motor, wie er sich beim Heckantrieb ergibt, führt naturgemäss zu einer hohen Hinterachsbelastung, die bei dem hier gestreiften Wagentyp 68 % ausmacht. Gegenüber dieser vielleicht nicht gerade angenehmen Seite besitzt diese Bauart den immerhin beachtlichen Vorzug einer sehr grossen Raumersparnis, so dass sich auch bei relativ kleinen Abmessungen gute Komfortverhältnisse ergeben. Es ist daher gewiss kein Zufall, wenn Mercedes-Benz mit diesem Wagentyp eine Bresche in den Kleinwagenmarkt zu schlagen hoffte. Abb. 7. Mäschinenanlage hinten zu einem Block vereinigt. Der Kraftfluss verläuft zunächst konträr zur Bewegungsrichtung, kehrt um und wendet sich nach vorn. Für bestimmte Wagentypen ergeben sich noch bessere Fahreigenschaften, wenn die Maschinenanordnung um 180 Grad versetzt wird. Es ist dies der Fall des rückwärts fahrenden CitroSn (Bild 7). Bei Mercedes-Benz ist diese Variante dem Hecksportwagen vorbehalten gewesen, dessen gute Strassenlage mit einer 55prozentigen Triebachsenbelastung ausser Frage steht. Mit den hier erläuterten sieben Antriebsformen sind die bestehenden Möglichkeiten noch nicht erschöpft. Aehnlich dem Heckantrieb mit überhängendem Motor ist auch das Gegen- Zu kaufen, gesucht aufweist, die auf ein Durchtreten von Verbrennungsgasen an diesen Stellen hindeuten. -atstarker Wagen, nicht unter 20 PS, unbedingt ausschlaggebend ist starker Motor, in prima Zustd., sowie Bereifung, Lieferungswagen oder ev. Limousine. In Tausch muss 2-PI.-Chrysler-Coupe, in sehr gutem Zustand, mit total revidiertem Motor, neuen Kolben, genommen werden. Offerten unter Chiffre 68629 an die Automobil-Revue. Bern. Zu kaufen gesucht VA Tonnen Tragkraft, ev. mit Zweiradanhänger. Es kommt nur neueres Modell und -wirklich gute Occasion in Frage. — Offerten mit Preisangaben und näheren Daten unter Chiffre 68589 an die Automobil-Revue, Bern. OPEL oder FORD-Waffen, Limousine, nicht über 11 PS, wenn möglich mit Hintertüre, in prima Zustand, in Tausch gegen FORD-Lieferungswagen, 17 FS, m. Karosserie, 60000 km gefahren, vollständig revidiert. Für Mehrbetrag würden elektr. 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Chiffre 68624 an die Automobil-Revue, Bern. stück beim Frörttantrieb denkbar und tatsächlich auch schon bei Lastwagen verwirklicht worden, Für kurze .Maschinen, so z. B. für einen kleinen Zweizylinder, ist dies sogar vielleicht die künftige Lösung. Ist es aber nicht klüger, an dieser Stelle über künftige Möglichkeiten zu schweigen, da doch die Gegenwart uns ihre Probleme im Ueberfluss darreicht? Fr. Leitungskabel richtig dimensionleren. Wenn man an seinem Fahrzeug nachträglich elektrische Apparate, seien es. Winker, einen elektrischen Scheibenwischer oder einen Zigarrenanzünder anbringen will, so ist es für eine einwandfreie Funktion dieser Apparate erforderlich, Leitungen mit richtigem Querschnitt zu verwenden. Das gleiche gilt, wenn man eine defekte Leitung durch eine neue ersetzt. Wie oft kommt es vor, dass die Hupe nur einen schwachen Ton hergibt, während derselbe stärker wird, wenn die Maschine schneller läuft. Hier liegt es oft an einem zu kleinen Kabelquerschnitt. Man merke sich, dass alle Verbraucher, die viel Strom benötigen, auch stark dimensionierte Zuleitungen haben müssen. Lieber benütze man ein zu starkes Kabel als ein zu schwaches. Man erreicht damit, dass nicht nur die Apparate einwandfrei funktionieren, sondern auch eine Schonung der leider immer über-' lasteten Batterie. -s. Nachfüllen des Getriebes. Bei den meisten modernen Wagen hat der Konstrukteur zur Schmierung des Getriebes dickes Oel vorgesehen. Der Getriebekasten hat dann häufig nur eine verhältnismässig enge Öeffnung zum Nachfüllen des Schmiermittels. Schwierigkeiten und Zeitverluste beim Nachfüllen von Oel lassen sich aber trotzdem vermeiden, indem man den Motor bei auf Leerlauf geschaltetem Getriebe arbeiten Iässt. Die sich drehende Vorgelegewelle bewirkt dann eine rasche Verteilung des nachgegossenen Oels, so dass es an der Einfüllöffnung nicht zu Stauungen kommt. -s. Auch die Unterseite der Kotflügel reinigen. Wenn ein Wagen instandgestellt wird, soll auch der Unterseite der Kotflügel einige Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die meisten Kotflügel werden vorzeitig unbrauchbar, weil der Fahrer ihre Unterseite sorglos verrosten Iässt. Mit der Zeit bilden sich dann Risse und der Kotflügel bricht durch, oder zum mindesten blättert an den Kotflügelränderri der Lack ab. Zukaufen gesucht gebrauchtes, event. neues Ansaugrohr für MARMON, Mod. 1931, 18,4 Steuer-PS. Offerten unter Chiffre 14980 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen gesucht 1 bis 2 Occasions-Lastwagen . Marke Ford od. Chevrolet, nicht unter Modell 1931, 2—234 T. Nutz!., Doppelbereifung hinten, event. mit Kippbrücke. Eilofferten unt. Chiffre 14974 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen gesucht für Mod. 1933, sowie kpl. Armaturenausrüstung und Lenkrad. Ev. guter Occasionswageri (Torp.), nicht unter 1930. —...Offerten unt. Chiffre 68613 an die Automobil-Revue, Bern. ÄOTÜMOBIC-REVÜE von CHANDLER > CHEVROLET » CHEVROLET » CHEVROLET » CHEVROLET Diese Uebelstände lassen sich aber leicht vermeiden, wenn die beständig der Nässe und dem Kotwurf ausgesetzten Flächen der Kotflügel wenigstens einmal im Jahr gründlich gereinigt "und mit einem Rostschutzanstrich versehen werden. -s. Frage. 9470. Alpha-Kilometerzähler. Wer fabriziert oder ist Generalvertreter der Alpha-Kilometerzähler? S. in W. Frage 9471. Knacken des Motors. Woher rührt das Knacken, das man häufig hören kann, •wenn man den Motor abstellt und dieser sich abzukühlen beginnt? W. W. in K. Antwort: In den meisten Fällen hängt dieses Knacken damit zusammen, dass sich das Auspuffrohr beim Erkalten zusammenzieht und nur sprungweise auf seinen Befestigungsflanschen rutscht. Die Befestigung des starken Temperaturunterschiedes unterworfenen Auspuffstutzens ist ja meist nicht starr genug, um die starken, durch diese Temperaturunterschiede zutande kommenden Spannungen aufzunehmen. Der Auspuffstutzen hat deshalb daa Bestreben, sich gegenüber dem Zylinderblock zu verschieben, weil dessen Temperatur viel gleichmässiger ist, die Längenveränderungen hier also auch viel geringer sind. Ausser dem Auspuffstutzen können aber auch andere Teile, die starken Temperaturschwankungen unterworfen, sind, derartige Knackgeräusche verursachen. Irgend ein Schaden kann aber dadurch kaum geschehen, und die Qualität des Motors braucht dadurch keineswegs geringer zu sein. -at- Fraffe 9472. Cräck-Verfahren. Was versteht man unter dem sog. Grack-Verfahren, das in der Benzin- Herstellung Anwendung findet? A. H. in G. Antwort: Die Ausbeute..an Benzin schwankt, je\ nach dem Fundort und der Zusammensetzung, zwischen 0 und 49 Prozent Bei den Erdölen mit niedriger Benzin-Ausbeute hat man daher versucht, diese künstlich zu steigern, indem man die schwersiedenden Oele verdampft und unter Druck kondensiert. Mit diesem Vorgang wird beabsichtigt, durch Einwirkung von Wärme und Druck einen chemischen Spaltungsprozess der Moleküle und eine Wanderung von Wasserstoff-Atomen zugunsten der Bildung von leichten Kohlenwasserstoffen herbeizu- DiVerses führen. Die grossen Oelfirmen besitzen eine Reihe von Patenten, nach denen sie aus geringwertigen Erdöldestillaten Motorbenzin herstellen. Die Anwendung aller Grack-Verfahren hat eine Grenze in den Kosten, die den Preis des Produktes nicht höher setzen können als. den des Benzins, das ohne Anwendung solcher Verfahren in genügender Weise gewonnen wird. In Amerika hat bereits die Erzeugung von Crack-Benzin einen Umfang angenommen, der etwa den vierten Teil des dort verbrauchten Brennstoffes für Motorfahrzeuge ausmacht, -at- Frajje 9473. Geschwächte Ventilfedern. Ich habe kürzlich beobachtet, dass an meinem Motor einige Ventilfedern etwas an Spannung verloren haben. Brüche eind aber nicht festzustellen und der Motor arbeitet anscheinend so gut wie vorher. Sollten die Federn trotzdem ausgewechselt werden? R. 0. in S. Antwort: Die Ventilfedern sind viel häufiger, 1926 24,08 PS 1931 1928 1927 1925 Offerten mit ausführlicher Begründung der Vorteile der Produkte, bzw. Einrichtungen unter Chiffre 68550 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. für LANCIA-LAMBDA, 8. Serie, 13 PS. 68610 Angebote unter Chiffre Z 3419 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. Zu verkaufen i 5 Stahlspeichenräder mit noch guten Pneus 730 X130, pass. f. Fiat 501. R. Blum, Blotzheimerstr. Nr. 29, Basel. Tel. 45.616. durch Patentkauf mit Anstellungsvertrag. Bewerber aus der Automobilbranche (Chauffeur, Mechaniker, Garage gesucht Dreher, Schlosser etc.) bevorzugt, Herren, welche demontierbar, eff. Grosse guterhaltene Pneus über 6-8000 Ff. verfügen, 450-480X240-250, Eternit 2 Stück 34X7 wollen Offerte mit Angaben über bisherige Tätig- oder Wellblech. Offerten 2 Stück 32X6 mit Mass u. 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Den dadurch verursachten Leistungsverlust sucht man durch stärke» res Gasgeben auszugleichen, woraus dann der grössere Benzinverbrauch resultiert Der ungünstige Einfluss einer zu schwachen Auspuffventilfeder ist ebenfalk deutlich, wenn auch nicht so 6tark bemerkbar, wie der einer entspannten Ein^ lassventilfeder. -at- Frage 9474. Vergaserrückschläge an starken Steigungen. Wenn ich mit meinem Wagen längere starke Steigungen befahre oder auf Geraden längere Zeit Vollgas gebe, so dass der Motor voll beansprucht ist, treten seit dem Eintritt der heissen Witterung immer von einem gewissen Zeitpunkt an Rückschläge in den Vergaser auf. Gleichzeitig verliert dann der Motor rasch an Kraft, so dass ich an Steigungen manchmal bis in den ersten Gang zurückschalten muss, damit er nicht stehen bleibt Fahre ich nur eine Zeitlang mit wenig Gas, 60 scheint sich der Motor von selbst wieder zu erholen. Sobald ich neuem Vollgas gebe, stellt sich auch die Störung wieder ein. In der Annahme, dass die Vergaserrückschläge auf ein zu brennstoffarmes Gemisch hindeuten, habe ich den Vergaser schon mehrmals gereinigt und die ganze Benzinzufuhr gründlich nachkontrolliert, ohne jedoch eine Besserung erreichen zu können. Auch der Verdacht, da»s die Benzinförderung durch die mechanische Pumpe zeitweise versage, erwies sich als ungerechtfertigt, da eich dieselben Störungen auch dann einstellen, wenn ich den Vergaser mit Fallbenzin versorge. E. W. in Z. Antwort; Offenbar handelt es sich in Ihrem Fall um die durchaus nicht seltenen Selbstzündungen, die durch Zündkerzen mit zu geringer Wärmeableitfähigkeit hervorgerufen werden. Speziell der Umstand, dass sich die Störungen nur bei heissero Motor einstellen, deutet darauf hin, wie im übrigen aber auch die Tatsache, das Ihre bisherigen Nachforschungen nach ungenügendem Brennstoffzufluss ergebnislos verlaufen sind. Wechseln Sie die gegenwärtig angewandten Zündkerzen durch einen Satz Kerzen mit höherer Wärmeableitfähigkeit aus. Bei den meisten Marken tragen solche Kerzen eine höhere Erkennziffer. -at- Frage 9475. Abnützung von Kolbenringen. Woher erkennt man bei auseinandergenommenem Motor, ob Kolbenringe ersetzt werden müssen? 0. E. in K. Antwort: Noch brauchbare Kolbenringe sollen in den Nuten des Kolbens kein Spiel haben, sich jedoch noch leicht verdrehen lassen. Sie dürfen ihre Elastizität nicht verloren haben und müssen also in entspanntem Zustand aus ihren Nuten im Kolben hervorstehen. Bringt man die Kolbenringe allein in den Zylinder, und zwar in genau waagrechter Lage, wenn der Zylinder senkrecht steht, so darf der Schlitz im Kolbenring nicht weiter als ca. 3/10 mm sein. Ersetzt werden muss ein Kolbenring immer, wenn er den obigen Anforderungen nicht genügt, oder wenn er auf seinem Umfang schwarze Stellen Das Instrument das Ihnen die wichtigste Auskunft gibt SERVICE Talof^n tn RQT Arbeitszeit - Unterbruch - Stillstand alles was Sie wissen müssen. Borsari & Meier, Zürich Zentralheizung für Einfamilienhaus kann erstellt werden. — An Zahlung müsste neuer PERSONENWAGEN genommen werden. Offerten unter Chiffre 68595 an die Automobil-Revue, Bern. Guterhaltener, starkgebauter Anhänger RECORDER IV2 Tonnen Tragkraft, 1-Achser Luftbereifung. Reserverad, Licht und Handbremse, zu nur Fr. 400.— ab Luzern zu verkaufen. Offerten unter Chiffre 68572 an die Automobil-Revue, Bern. Für patentierten, in der Praxis erprobten Apparat für Explosions-Motoren, der von bekannten Aerzten empfohlen wird, soll die Verkaufsorganisation geschaffen werden. 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!SP> 57 — UHR» Stf. Galle* Zur Verkehrserziehung der St. Galler Schuljugend. Anlässlich einer im Jahre 1931 gehaltenen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren wurde festgestellt, dass einzig der Stand St. Gallen den Verkehrsunterricht fest in den Lehrplan aufgenommen hatte. In der Tat hat sich denn auch die ihm zugrunde liegende Verkehrsfibel, die an alle Schüler verabfolgt wird, als so praktisch erwiesen, dass sie heute noch benützt wird. Indessen teilt f auch die Ostmark des Schweizerlandes trotz diesen beachtlichen Anfängen das Schicksal der übrigen Landesteile, und es wurde gerade im Anschluss an die letzte Folizeidirektorenkonferenz in Sitten an einer vom Polizeidepartement des Kts. St. Gallen einberufenen Konferenz aller Verkehrsinteressenten im Grossratssaal wiederholt konstatiert, dass es mit der Erziehung wohl der meisten Strassenbenützer mangle. Wenn es besser kommen muss, dann soll folgerichtig bei der Jugend angefangen werden. Die leitenden Organe des T. C. S. St. Gallen-Appenzell sind auf Grund der im Ausland und bereits an einigen Orten auch in der Schweiz gemachten guten Erfahrungen der festen Ueberzeugung, dass mit überraschendem Erfolg Verkehrsunterricht erteilt werden kann, wenn derselbe in Zusammenarbeit durch Lehrer und Polizei betrieben wird. Auf die Initiative der Ortsgruppe Wil des T.C.S. wurde nun im Einverständnis mit den dortigen Schulbehörden versuchsweise während einigen Wochen den Schülern zweier Primar-Klassen in Wii durch Herrn Kantons-Polizeihauptmann Grüninger persönlich theoretischer und praktischer Verkehrsunterricht erteilt. Am Ende dieses Kurses, der fünf Nachmittage mit ungefähr 1—1% Stunden umfasste, fand nun letzten Donnerstag, den 11. Juli 1935, im Allee-Schulhaus in Wil die Schlussprüfung statt, an der nach unserer Zählung über hundert Schüler und dazu noch eine stattliche Anzahl Behörde- und Automobilverbändevertreter teilnahmen. Polizeihauptmann Grüninger, der mit vorzüglichem pädagogischem Geschick den Kurs geleitet hatte, nahm das Examen ab. Es war eine helle Freude, den Eifer und das Interesse der Jungen zu «ehen und festzustellen, wie gründlich sie in den wenigen Stunden im Schulzimmer und bei den Demonstrationen im Freien das ganze Verkehrsproblem erfasst hatten. Gar mancher, der mit dem Velo, dem Motorrad, ja sogar am Volant durch die Strassen flitzt, hätte nicht alle Fragen so forsch und sicher beantworten können, wie diese 5.- und 6.- Klässler. Sie wurden über die zahlenmässige Entwicklung des Motorfahrzeugverkehrs in der Schweiz, im Kt. Gallen, und etwas über die wichtigsten Funkte der Unfallstatistik gefragt, hauptsächlich die Unfallursachen. Dann wurden die Verkehrsregeln in interessanter Red* und Gegenred' entwickelt, die Signaltafeln demonstriert und noch im Film eine Reihe beachtenswerter Verkehrsregeln für Fussgänger und Fahrzeugbenützer dargestellt Schliesslich gings zur letzten und eindrucksvollen Demonstration ins Freie, an eine früher durch eine Reihe Unfälle so bekannt gewordene Strassenkreuzung. Nochmals traten die Jungens mit ihren flotten Antworten an, und ein eigentliches Radfahrerkorps derselben demonstrierte auf der Strasse die Notwendigkeit und Nützlichkeit des Gelernten. Die vorüberziehenden Fahrzeuge und das Verhalten ihrer Führer wurden von den Schülern gut kritisiert, und in flagranti ertappte die Hermandad bei dieser Gelegenheit noch so einen Verkehrssünder in der Person eines Portiers, der, auf dem Rade fahrend, einen Handwagen nachzog. Die Gäste aus den Hehörden-, Lehrer- und Automobilistenkreisen sassen nach Schluss der wohlgelungenen Prüfung noch zusammen, bei welchem Anlass der weitschichtige Fragenkomplex der Verkehrserziehung eingehend diskutiert wurde. Der »•'rührige Präsident der Ortsgruppe Wil, Herr Briner, I begrüsst dort die erschienenen Gäste, Vertreter des Regierungsrates bzw. der Polizei- und Erziehungsdepartement der Kantone St. Gallen, Appenzell A.-Rh. und I.-Rh., Staatsanwaltschaft, Bezirks- und Gemeindevertreter von Wil, der Automobilverbände etc. Es gelte, den Verkehrsunterricht auf eine neue, erfolgreichere Basis zu stellen, und das heutige Experiment habe klar bewiesen, dass der T. C. S. auf dem richtigen Wege sei. Ein besonderes Dankeswort richtete Herr Briner an den Kursleiter, Polizeihauptmann Grüninger, dessen pädagogisches Geschick grosse Anerkennung fand. Er überreichte ihm für seine erfolggekrönten Bemühungen als Geschenk einen prächtigen Zinkbecher mit Widmung des T. G. S. Dann trat Herr Briner das Tafelmajorat an den Sektionspräsidenten des T. C. S. St. Gallen/Appenzell, Gerichtspräsident E. Lutz, Flawil, ab, der nach einem Dankeswort an die beteiligten Kreise, vor allem Polizei und Schulrat, das grosse Problem der Verkehrserziehung aufrollte. Die Automobil- und Verkehrsverbände alle sind ja bestrebt, den Uebeln kraftvoll zu Leibe zu gehen und die Mitglieder zu rücksichtsvollen Fahrern zu erziehen. Die Idee, bei der Jugend mit der Verkehrserziehung anzufangen, ist wohl die fruchtbarste. Schulratspräsident Dr. Bannwart, Wil, dankte als Behördevertreter den Veranstaltern der Uebung. •Die Idee wird zweifellos Schule machen, und es dürfte wohl das beste sein, den Verkehrsunterricht auf der Unterstufe durch die Lehrer und in den obern zwei Klassen der Primarschule durch uniformierte Polizisten durchführen zu lassen. Prof. Dr. Delaquis, Direktor des T. C. S., der eigens von Genf hierher gekommen war, um der Schlussprüfung beizuwohnen, gab seiner Freude über deren guten Verlauf Ausdruck und knüpfte als alter St. Galler freudige Bande der Erinnerung wieder an. Beim Problem, wer Verkehrsunterricht in der Schule erteilen soll, dürfte die Auffassung von Dr. Bann wart wohl das Richtige treffen: Lehrer und Polizei müssen in kluger Verteilung ihrer Aufgaben der Jugend die Strassendisziplin beizubringen suchen. Fk. kus H« Le »vl«£v«e> Eine Zuschrift an das eidg. Finanzdepartement. Wir lassen nachstehend den Wortlaut des Briefes eines geplagten Automobilisten an Bundesrat Meyer folgen: c In der Begründung der Bundesbeschlussentwürfe betr. Zollerhöhung für Zucker und Betriebsstoffe für Motoren betont der Bundesrat unter anderem: « Für die breiten Volksschichten dürfte die Zollerhöhung für Betriebsstoffe für Motoren kaum fühlbar werden. » Ich protestiere gegen derartiges Vorgehen zwecks Einnahmebeschaffung für die nächste Zukunft. Als langjähriger Automobilist mache ich Sie auf folgendes aufmerksam: 1. Bei Ankauf eines Wagens, egal ob 6 oder 16 PS, zahlt der Besitzer Fr. 1000.— bis Fr. 2000 — Zoll. 2. Bei Ankauf von Pneus ist Ihnen der genaue Zollansatz sicherlich nicht unbekannt. 3. Pro Liter Benzin zahlte der Fahrer bis jetzt 17 Cts. Zoll. Tausende fahren, wie ich, 40 000 Kilometer per annum und verbrauchen somit ca. 6000 Liter Benzin a 17 Cts. Zoll, macht genau Fr. 1020.— Zoll in einem Jahr! 4. Die direkten Fahrzeuggebühren mit Versicherung für einen normalen Wagen mit 16 PS betragen jährlich Fr. 655.—! Als Geschäftsmann brauche ich meinen Wagen täglich und kann leider die S. B. B. nicht unterstützen, weil ich verschiedene Bureau-Maschinen als Auswahl bei mir haben muss. Zehntausende von Automobilisten teilen dasselbe Schicksal,... für uns alle bedeutet das Auto unser Brot. Und wenn uns der Unterhalt dermassen verteuert wird, dann müssen wir halt eben auf unsere Existenz verzichten. Wir gehen stempeln. — 85 bis 90 Prozent aller Automobilisten brauchen den Wagen zu Geschäftszwecken! Man wird mir vorwerfen, das Benzin sei im Ausland auch teurer... Ja, ... aber in Frankreich und Deutschland sind die wahnsinnig hohen, direkten Fahrzeuggebühren völlig gestrichen worden! Gibt es wirklich keinen andern Weg, als Bundesbahn-Politik zu treiben und dabei die Existenz von Tausenden von Automobilisten zu erwürgen? Ganz ungerecht sind die vielen Ausnahme-Bestimmungen, nach welchen gewisse Transport-Unternehmungen usw. von der Benzinzollerhöhung ... ausgenommen sindl Wäre es nicht besser, zwecks Einnahmebeschaffung an eine National-Lotterie zu denken? Ich hoffe, dass Sie tatkräftig die unverantwortliche Zollerhöhung rektifizieren und stelle mich mit Belegen gerne zu Ihrer Verfügung. » R. N. Steuer- und Strassenbaufragen. Von einem aufmerksamen Leser in Madrid erhalten wir folgende Zuschrift: Da seit seiner selbstverschuldeten Niederlage vom 5. Mai das Bundeshaus nur noch den einen Zweck verfolgt, an den Freunden des Strassenverkehrs sein Mütchen zu kühlen, schlage ich einmal vor, es sei durch einen besonderen Verfassungsartikel das Strassenverkehrswesen den Behörden zu entziehen und einem besonderen Verbände anzuvertrauen. Der interkantonal oder international bedeutsame Teil der Strassen muss einer Genossenschaft unterstellt werden (ähnlich der Genossenschaft für Rundfunk), in der jeder Schweizereinwohner Mitglied sein könnte. Die Gesamtheit der Zölle auf Benzin und Verkehrsgeräten, sowie die Gebühren für den Gebrauch der Motorfahrzeuge wären dieser Genossenschaft zur Verfügung zu stellen. Um die weiter unten angedeutete Gründung einer Schweizer Fabrik für Autos zu fördern, könnte man auch dazu übergehen, nicht diejenigen zu belasten, die ein Fahrzeug besitzen, sondern diejenigen, die eines besitzen können, das heisst eine allgemeine Verkehrssteuer einzuführen statt der heutigen Gebrauchsgebühren. Die genannte Genossenschaft hätte als Gegenleistung die Pflicht, bis 1941, die. bestehenden Strassen der Neuzeit anzupassen und -bis 1948 alle tauglichen Projekte von Strassenneubauten zu verwirklichen. Ihre weitere Aufgabe wäre, eine völlig unabhängige einheimische Industrie für Autos und Velos und vielleicht auch Flugzeuge einzuführen, dadurch, dass sie den Geldgehern während fünf bis zehn Jahren einen richtigen Zins garantiert. Vielleicht könnte man den Arbeitszweck dieser Verkehrs genossenschaft dadurch noch ausweiten, dass man ihr früher oder später auch den Ausbau des schon längst geplanten Flußschiffahrtsverkehres über trägt. Meiner Ansicht nach ist das Schweizervolk dem Strassenverkehrswesen bedeutend günstiger gesinnt, als die Initianten der Alpenstrasseninitiativ angenommen haben, und wenn diese verworfen werden sollte, so bestimmt nur deshalb, weil sie zu wenig verlangt und bietet Wenn das verarmte Deutschland in einem Jahr 400 Kilometer Luxusstrassen heu baut, so ist die Ausbesserung eine gleichen Länge von Alpenstrassen während zehn Jahren bestimmt keine sonderliche Leistung. Ich finde, -der Augenblick sei jetzt zu einem Angriff grossen Stiles günstig wie noch nie. An Hand der Unterschriften von der letzten Initiative könnte eine neuere von grösserem Ausmass rasch lanciert werden. Obwohl die Kantone zu verpflichten wären, all auf dem Konto «Wasserkräfte» zufliessenden Einnahmen für eigene Arbeiten an Strassen zweiten und dritten Ranges zu verwenden, dürfte den meisten unter ihnen mein Vorschlag eine finanzielle Entlastung bringen, was bestimmt viele Födera listen zu Anhängern eines solchen Planes mache würde, während anderseits schon längstens fast jedermann vom Bund eine Verkleinerung seines — auf der Aufgaben- wie auf der Einnahmenseite — aufgeblasenen Budgets verlangt. J. B. A. C. S. AUTUMUBIE-KEVUrt' Bernischer Kantonalverband. Kommenden Sonntag, den 21. Juli führen die bernischen Verbandssektionen zum zweiten Male ihre Picknickfahrt aus. Die Sektion Seeland-Jura zeichnet dieses Jahr als einladende Sektjon, die Seeländer haben den Anlass derart geschickt aufgezogen, dass dem II. Verbandspicknick ein Erfolg zum' voraus sicher ist. Das Programm, das nachstehend angeführt ist. vermag die Fülle der vorgesehenen Veranstaltungen nur gedrängt wiedergeben. Sonntag, 21. Juli 1935 10.00 Uhr: Frühkonzert des Orchesters «Stammbach Freres», Tramelan. Bai champetre und Unterhaltungsspiele wie: Bogenschiessen, Kegeln, Ballenwerfen und Wurstfangen. .0.45—12.00 Uhr: Fussballtournier «Inter-Sections>, I. Serie. 2.00 Uhr: Fassen des Picknicke«, bestehend ans: Schinken, Salat und Bauernbrot (Preis 1 Fr. pro Person). Ab 13.00 Uhr: Fortsetzung des Unterhalteamen Teiles. 4.45—16.00 Uhr: Fussballtournier «Inter-Sections», II. Serie und Schluss. Selbstverständlich kommen auch andere Geschmacksrichtungen auf ihre Rechnung: Bogenschiessen, Kegeln, Ballenwerfen und Wurstfangen sind gesellschaftliche Wettbewerbe, die bei keiner Chilbi fehlen dürfen.' Wer am 21. Juli sein Fahrzeug nach den schönen Freibergen lenkt, wird frohe Stunden •erleben. h. SEKTION ZÜRICH. Für den Monat August sind nun die Sektionsveranstaltungen ebenfalls festgelegt: Am 18. August wird ein Hindernisrennen auf dem Zivilflugplatz Dübendorf die sportlustigen Zürcher Automobilisten in «inem interessanten Wettbewerb sehen und vom 29. August bis i. Sepember findet eine viertägige Auslandsfahrt an die oberitalienischen Seen statt, wobei in Martigny, Stresa und Lugano Etappenstation gemacht wird. Für die Auszeichnung von Berufschauffeuren, die nun von der Sektion seit 5 Jahren mit Erfolg durchgeführt wird, können Anmeldungen bis zum 30. November dem Sekretariat eingereicht werden. Mit der* Auszeichnung ist auch eine kostenlose Stellenvermittlung der ausgezeichneten Chauffeure verbunden. T. C. S. Autosektion Aargau Sternfahrt nach dem Gottschalkenberg. Liebe Ilubkameraden! Die Autosektion Aargau des TCS veranstaltet bei günstiger Witterung Sonntag, den 21. Juli eine Sternfahrt nach dem Gottschalkenberg. Bei zweifelhafter Witterung geben jeweils die Telophonzentralen Brugg und Aarau Auskunft, ab 7 Uhr morgens. Bei schlechtem Wetter wird die Sternfahrt auf den 28. Juli verschoben. Die Teilnahme steht allen Mitgliedern der Autosektion Aargau des TCS zu. Der Start erfolgt auf dem Eisiplatz vor dem Roten Haus in Brugg von 8—9 Mi Uhr morgens. Nach 9K Uhr kann nicht mehr gestartet werden. Die einzelnen Abfahrten finden in Abständen von 1—3 Minuten statt. Das Ziel befindet sich auf der Höhe Punkt 1065, höchster Punkt der Strasse von Oberägeri nach Benau. Preise. Zwei Drittel der Teilnehmer erhalten Preise. Routen: Den Fahrern wird beim Start in verschlossenem Umschlag die Route mit allen zu durchfahrenden Ortschaften bekanntgegeben werden, wie. auch die vorgeschriebene Durchschnittsgeschwindigkeit der 1. Etappe. Bei den Kontrollstellen erfährt dann der Konkurrent die Durchschnittsgeschwindigkeiten der übrigen Etappen. Kontrollen: Nebst den Start- und Zielkontronen befinden sich auf der zu befahrenden Strecke geheime Kontrollen. Die Sternfahrt ist eine touristische Prüfung auf Grund von vorgeschriebenen Geschwindigkeiten. Das'Nenhgeld beträgt Fr. 5 und ist beim Start zu entrichten. Die Sternfahrt führt die Automobilisten in massigem, vorgeschriebenen Tempo durch den Kanton Zug und die angrenzenden Teile des Kantons Luzera auf den Gottschalkenberg. Der Gottsehälkenberg, zwischen Zuger- und Zürichsee gelegen, bietet eine prächtige Fernsicht in die Schweizeralpen. Die Veranstaltung ist als eintägige Picknickausfahrt gedacht. Den Teilnehmern ist aber Gelegenheit geboten, im Hotel auf dem Gottschalkenberg das Mittagessen einzunehmen. Sportkameraden, meldet Euch recht zahlreich und rechtzeitig bei unserm Sportpräsidenten zur Teilnahme an. Die Fahrt wird Euch viel Interessantes bjetenl Der Vorstand. AUTO-SEKTION ZÜRICH. Verkehrsunterricht in. der Schule. Die Auto-Sektion Zürich des Touring- Club der Schweiz hat soeben den Schulbehörden der Stadt Zürich eine Neuauflage von 12 000 Stück des illustrierten Verkehrsbüchleins für Kinder zur Verfügung gestellt. Dasselbe dient zur Aufklärung unserer Schuljugend über die Gefahren des modernen Strassenverkehrs und ihre Vermeidung durch verkehrsrichtiges Verhalten. Als Ergänzung wurde eine Sammlung von Skizzen der wichtigsten Verkehrsplätze in der Stadt mitgeliefert, die den Lehrern gestattet, den Kindern das richtige Ueberschreiten dieser nicht ungefährlichen Stellen zu lehren. Endlich hat die Auto-Sektion Zürich des T.C.S. noch hübsche zweifarbige Plakate, enthaltend die hauptsächlichsten Verkehrsregeln, ausgearbeitet und in genügender Auflage den Schulbehörden zum Aushang in allen Schulzimmern der Stadt Zürich übergeben. Das gleiche Verkehrserziehungsmaterial stellt der T. C. S. auch den Schulen der Stadt Winterthur zur Verfügung. *ux d«*n V« nde: CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Monatsversammlung vom 4. Juli 1935. Das Versammlungsprotokoll vom 6. Juni wurd verlesen und genehmigt. Unte,] Traktandum Verkehrsiragen i die wegen ihrem schlechten Unterhalt verkehrsgefährdende Lochstrasse gerügt worden. Von der Versammlung wurde die von Zürich und Winterthui durchgeführte Verkehrswoche als wichtig und interessant erachtet, zeigte sich doch in der rege geführten Diskussion, dass das lärmfreie Fahren weitgehendstes Verständnis findet Aus dem juristischen Sprechsaal der «Automobil-Revue» wurden wiederum eine Reihe wichtiger Fragen diskutiert Unsere Mitglieder, sind ersucht, bei irgendwelchen Vorkommnissen sich an den Vorstand zu wenden, der bereitwillig jede Auskunft über juristische Belange erteilt Der technische Sprechsaal gab Anlass zur Behandlung der Holzgas- und Dieselmoto ren. Allgemein wird die Meinung vertreten, das; man diesen beiden Typen die trösste Aufmerksamkeit schenken soll, besonders unter Berücksichtigung des unlängst erfolgten Benzinpreisaufschlages. In einer der nächsten Monatsversammlungen wird E. Leu einen Vortrag über den Imbert-Gasgenerator halten. Im Monat Oktober kommt das Stiftungsfest zur Durchführung. Selbstverständlich wird die Vergnügungskommission nichts unterlassen, um diesen Anlass zu einem ausgezeichneten Festchen auszubauen. Im weitem werden die Mitglieder ersucht, die rückständigen Vereinsbeiträge baldmöglichst beim Kassier zu begleichen. ÄutoLurse Sommeralpenposten. Die 3. Betriebswoche vom 1.—7. Juli verzeichnet gegenüber dem Vorjahre uf den 33 geführten Fostlinien einen Rückschlag on 2838 Passagieren, indem die Gesamtfrequenz on 24 805 auf 21967 zurückgegangen ist. Auch die Führung der drei neuen Kurslinien Reichenbach-Griesalp, Meiringen-Schwarzwaldalp und Urnäsch-Steinfluh vermochten die Gesamtfrequenz nur auf 24 265 Passagiere zu erhöhen, so dass immer noch gegenüber dem Vorjahr eine Minderfrequenz on 540 übrig bleibt Die grössten Ausfälle haben zu verzeichnen die Kurslinien St. Moritz-Castasegna mit —1048, gefolgt von Nesslau-Buchs mit —510, rimsel mit —420, Schuls-Landeck (—419), Hasliberg (—290) und Flüela (—219). Zwischen 100 und 200 liegende Minderfrequenzen haben aufzuweisen die Kurse über den Gol des Mosses, Marti- :ny-Grosser St. Bernhard, Chur-Tschiertschen, Ofenpass und Umbrail. Unter den besser frequentierten inien steht Chur-Lenzerheide-Julier-St. Moritz mit, 589 Passagieren an erster Stelle, gefolgt von Sion-Hauderes (+ 174) und Küblis-St. Antönien Platz (+ 103). Der neue Kurs Urnäsch-Steinfluh verzeichnete eine Frequenz von 1243 Personen, die>' Linie Reichenbach-Griesalp eine solche von 764,,. während von Meiringen nach der Schwarzwaldalp 291 Personen befördert wurden. a ' Touristik-Bulletin des A. C. S. I. Verkehrsvorschriften. Einbahnverkehr auf Alpenstrassen. Für die nachstehenden Bergstrassen ist für das laufende Jahr der Einbahnverkehr festgelegt worden: Grosser St. Bernhard. Von 11.45 Uhr bis zur Ankunft des Schlusswagens des Postkurses auf dem Grossen St. Bernhard (ca. 12.20 Uhr) darf zwischen der Cantine de Proz und dem Hospiz nur bergauf, von 15.00 Uhr bis zur Ankunft des Schlusswagens bei der Gantine de Proz (ca. 15.35 Uhr) zwischen dem Hospiz und der Cantine de Proz nur bergab gefahren werden. Strasse zum Lac de Champex. Das Befahren der Strasse Les Valettes-Champex ist zu folgenden Zei- '• ten verboten: Verbotene Bergfahrt: Von 8 bis 9, 11.10 bis 12.10, 14 bis 15 und 16.20 bis 18.20 Uhr. Verbotene Talfahrt: Von 10 bis 11, 13.10 bis 14, 16 bis 17 und 18 bis 19 Uhr. Strasse Lourtier-Fionnay. Der Fahrverkehr ist wie folgt festgelegt: Verbotene Bergfahrt: Von 10.15 bis 11.00 und • 16.40 bis 17.30 Uhr. : Verbotene Talfahrt: Von 8.30 bis 9.30 und 14.30 • bis 15.30 Uhr. •Strasse Vex-Mayens de Sion und Vex-Here- > mence. Die Bergfahrt ist während den Stunden mit geraden Zahlen (z. B. 8—ö Uhr), die Talfahrt während den Stunden mit ungeraden Zahlen (z. B. 7—8 Uhr) gestattet. Die die Strasse von Vex nach Heremence benützenden Fahrzeuglenker haben eich für den Abschnitt Vex - Strassenabzweigung Heremence - Mayens de Sion an den vorstehenden Fahrplan zu halten. Strasse Näters-Blatten. Die Bergfahrt darf nur während den ungeraden Stunden (z. B. 7—8 Uhr), die Talfahrt nur während den geraden Stunden (z. B'. 8—0 Uhr) vorgenommen werden. Strasse Lenk-Iffigen (Rawylpass). Der Verkehr ist nur für Motorfahrzeuge bis zu 3,5 T. Gesamtgewicht (Nutz- und Eigengewicht) gestattet, und zwar zu folgenden Tageszeiten: Für die Bergfahrt: 6.00—6.40, 8.00—8.40, 10.00 bis 10.40, 12.00—12.40, 14.00—14.40, 18.00—18.40, 20.00—20.40 und 22.00—22.40. Für die Talfahrt: 5.00—5.40, 7.00—7.40, 9.00 bis 9.40, 11.00—11.40, 13.00—13.40, 17.00—17.40, 19.00 bis 19.40 und 21.00—21.40 Ukr. Das Befahren mit anderen als den hiervor genannten Motorfahrzeugen sowie das Befahren der Strasse ausser den angegebenen Zeiten ist verboten. Motorfahrzeuge dürfen einander auf der genannten Strecke nicht vorfahren. II. Ocffnunq der Strassi Ins Maderanertal. Die ins Maderanertal führende Gemeindestrasse Amsteg-Bristen ist seit 6. Juli 1935 für den Motorfahrzeugverkehr (Personenautos bis zu 8 Sitzplätzen und Lastwagen bis zu 3,5 T. Gesamtgewicht) geöffnet. Vorsichtiges Fahren ist angeraten, da nur wenige Ausweichmöglichkeiten vorhanden sind. Aulomobilwivfsdiaff Neugründung: Amsfeln und Dahinden, Automobilhandel, Wolhusen. R. Amstein, jun. und P. Dahinden, beide in Wolhuseri, haben unter dieser Firma eine Kollektivgesellschaft eingegangen. Zweck der Unternehmung ist der Handel mit Automobilen. Domizil: Chalet Berna. Personelles: Walter Schafroth. Automobil-Reparaturwerkstätte, Zürich. Inhaber der Firma ist Walter Schafroth in Zürich. Betrieb einer Automobilreparaturwerkstätte sowie Handel in Automobilen. Domizil: Hammerstrasse. Jakob Eschler, Garage, Saanen. Inhaber der Firma ist Jakob Eschler in Saanendorf. Betrieb einer Autoreparaturwerkstätte und Garage sowie Vertretungen in Automobilen und Motorrädern. Verantwortliche Redaktion: Dr. A. BDchi, Chefredaktion. W. Mathys (abw.). — Dr. E. Waldmeyer. Telephon der Redaktion: 28 222 (Hallwag) Außerhalb der Geschäftszeit: 23.295. J