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E_1935_Zeitung_Nr.057

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2 AUTOMOBIL-REVUE

2 AUTOMOBIL-REVUE 1935 - N° 57 vor dieser geschlossenen, in sich einigen, von einer starken Partei unterstützten Gegnerschaft hat der Bundesrat einfach Angst. Die Courage, die ihm nach dem Generalstreik von 1918 fehlte, geht ihm auch heute noch ab. Die Fehler, die er damals beging, setzt er gegenwärtig fort. Darin liegt der tiefere Grund der Benzinzollerhöhung. Un der finanziellen Sanierung der Bundesbahnen, die ohne eine innere Reorganisation des Bahnbetriebes nicht durchdringt, auszuweichen, versucht der Bundesrat die Bahn mit künstlichen Mitteln vorläufig über Wasser zu halten. Das eine dieser Mittel ist der Benzinzoll, der die nötigen Einnahmen zur Deckung eines Teiles des Bundesbahndefizites verschaffen soll, das andere ist auch schon zur Anwendung gelangt, ohne dass das Volk dessen gewahr geworden wäre. Es besteht in der Ueberführung der Ueberschüsse der Postverwaltung in die Kassen der Bahnen. Die Bahnen verlangen schon seit einiger Zeit eine höhere Entschädigung für die Beförderung der Postsendungen. Die Postverwaltung hat diese Forderung bisher abgelehnt und nachgewiesen, dass die von ihr bezahlten Entschädigungen im Verhältnis zur Dienstleistung jetzt schon zu hoch sind. In dieser Sache hat Herr Generaldirektor Dr. Furrer eine interessante Broschüre veröffentlicht. Weil er an seiner Ueberzeugung festhielt, war er nicht mehr überall persona grata. Sein Nachfolger wird die bittere Pille schlucken müssen und die Post wird in Zukunft ihre bisherigen Ueberschüsse statt in die Bundeskasse abzuliefern oder sie für Taxherab'setzungen zu verwenden, dem unersättlichen Kapitalbedürfnis der Bahnen zu opfern haben. Das Volk bezahlt dafür auch weiterhin die hohen Posttaxen und dazu in vermehrtem Umfange Steuern, denn das Loch in der Bundeskasse muss wohl oder übel in anderer Weise verstopft werden. Dies alles wird aber nicht genügen, um die Bahnen zft sanieren. Es wird daher nicht mehr lange dauern, bis der Wirtschaft weitere Opfer unter irgend einem Titel zugemutet werden. Auf die Unterstützung des Parlaments kann der Bundesrat ja, wenigstens bis zum Oktober dieses Jahres, rechnen. Was dann kommen wird, werden wir sehen. Unsere Wirtschaft und unser Automobilismus sind nicht die ersten, die einen solchen Leidensweg gehen. Die Angst vor Gewerkschaften und der eigenen Beamtenschaft hat die Regierungen anderer Länder schon früher veranlasst, ihr Volk auf den gleichen Weg zu drängen. Wohin die masslose Ausbeutung der Wirtschaft geführt hat, hat man in Deutschland, Oesterreich, Italien, Spanien usw. gesehen. Wir haben nichts gelernt und alles, was wir im Jahre 1918 gelernt haben, vergessen. Der Leidensweg geht also weiter bis zum Ende. Wir werden sehen, ob dies wie in England und den U.S.A. in einer Abwertung unserer Währung oder wie in den bereits genannten Ländern mit einer Auseinandersetzung durch Gewaltsmittel endet. Was soll geschehen? Der Bundesrat lässt sich offenbar weder durch die Argumente der Wirtschaft noch durch die Erfahrungen im Ausland belehren. Die Männer, die noch den Mut hatten, der Wahrheit ins Auge zu blicken und sie offen zu äussern, sind kaltgestellt. Die Wirtschaft muss sich also selber helfen. In erster Linie muss wieder eine Zentralorganisation aller Automobilistenverbände geschaffen werden, die die Volksaufklärung energisch an die Hand nimmt. Dann werden sich die Verbände klar werden müssen, welche Einstellung sie zu den Parlamentswahlen im Oktober nehmen wollen. Die Zeit, wo wir vertrauensvoll unsere Interessen den von den Parteien aufgestellten Kandidaten übergaben, ist vorbei. Wir dürfen nur noch Leuten unsere Stimme geben, die zum vornherein Farbe bekennen und von denen wir wissen, dass sie vaterländisch im Sinne einer' Respektierung der Verfassung, der Treue zum gegebenen Wort und des Schutzes unserer Wirtschaft sind. Das bedingt die rechtzeitige Einflussnahme bei den Parteien. Dem Bundesrate aber müssen wir zu verstehen geben, dass wir uns seine bisherige Politik der Ausquetschung der Wirtschaft zugunsten der staatlichen Betriebe nicht mehr gefallen lassen. Wenn er den Mut nicht hat, die von ihm selbst vertretenen Theorien der Anspannung und Verbilligung der Lebenshaltung durchzuführen, so soll er dies wenigstens eingestehen. Mit Protesten der Automobilisten und der Wirtschaft ist es aber nicht getan. Wir müssen den Bundesrat zu sparsamer Wirtschaft und zum Abbau zwingen und da hilft nur die systematische Sperrung aller Bundesanleihen. Mögen einmal jene Kreise die Mittel aufbringen, die vom Bund Nutzen ziehen. Von den ausgebeuteten Kreisen kann man dies nicht mehr verlangen. Wir befinden uns noch mitten auf dem Leidensweg. Sehen wir rechtzeitig zu, dass er nicht in den Abgrund führt A Das Tourenfahren Fortsetzung von Seite 1. Durch diese Fingerzeige soll der Leser darauf hingewiesen werden, dass es lohnend ist, nach allen Himmelsrichtungen innert der Schweiz Wochenendfahrten zu unternehmen. Das Ausmass der Fahrten. Ein sehr richtiges Sprichwort lautet: «Mit dem Essen kommt der Appetit». So ist es auch mit dem Projektieren einer' Fahrt. Man will irgendwohin und nimmt die Karte zur Hand. Verfolgt man dann die in Aussicht genommene Route, so sieht man, dass ganz in der Nähe, nur um Weniges weiter, noch andere Sehenswürdigkeiten liegen. Natürlich will man diese auch noch einbeziehen. Dann aber könnte man doch auch noch dies und jenes «mitnehmen», denn wenn man schon einmal dort ist, will man nicht wenige Kilometer vorher umkehren. Wer beispielsweise, in das Engadin fährt, möphte doch unbedingt auch über den Ofenpass utid. in das Naturschutzgebiet fahren. Wenn man aber schon im Naturschutzpark ist, dann ist es nur mehr ein «Katzensprung» zum Wormserjoch, und vom Wormserjoeh muss man doch unbedingt auf das Stilfserjoch fahren, das ist ganz selbstverständlich. Hier die richtige Grenze zu finden, ist oftmals wirklich nicht leicht. Weise Mässigung ist aber unbedingt am Platze. Es gibt nämlich eine Grenze, bei deren Ueberschreitung durch die Festlegung zu grosser Etappen das Vergnügen an der Fahrt beeinträchtigt wird. Und immer ist es möglich, noch irgend etwas in die Fahrt einzubeziehen, was besonders lohnend wäre; so käme man von einer Wochenendfahrt zu einer vierzehntägigen Ferienfahrt. Man muss die Entschlusskraft aufbringen, dies und das späteren Fahrten vorzubehalten. Die Erfahrung lehrt, dass man ohne Schwierigkeit am Samstagnachmittag bei 200 km fahren kann, dass man hingegen für den ganzen Sonntag nicht mehr als 300 km vorsehen soll. Besonders dann, wenn man zahlreiche Bergstrassen zu befahren hat^ muss man wesentlich unter dieses Mass her-' untergehen. Die Kombination von Auto- und Fusstouren. Der Automobilist wird leicht sehr bequem. Er kann sich eine Fortbewegung überhaupt nur mehr im Zusammenhang mit dem Auto vorstellen. Dass das in verschiedener Hinsicht nicht besonders zuträglich und für die schlanke Figur nicht sehr förderlich ist, soll nur angedeutet werden. Aber man möchte auf das Autofahren eben doch nicht ganz verzichten. Da gibt es ein gutes Mittel: man fährt mit dem Wagen in bestimmte Gebiete, erklettert auf den Strassen schon gewisse Höhen und unternimmt dann kleinere und grössere Fusstouren. Dazu gibt es in der Schweiz unzählige ausserordentlich lohnende Möglichkeiten. Wer bequeme Wanderungen liebt und Freude an einer ungestörten Tierwelt hat, wird beispielsweise in den bereits erwähnten Naturschutzpark beim Ofenpass fahren. Talwanderungen sowie Hochgebirgstouren lassen sich bequem durch Autofahrten in die Walliser Seitentäler unternehmen. Auch derjenige, der nicht geschulter Hochtourist ist, findet auf den guten Bergwegen Gelegenheit zum Körpersport und zum ungefährdeten Eindringen in die Hochgebirgspracht. Es sei als Beispiel nur die Autofahrt vom Rhonetal nach Leukerbad, 1411 m, angeführt, von wo man leicht den Gemmipass, 2322 m, ersteigen und den bekannten Daubensee, 2214 m, erreichen kann. Oder die leichte Talwanderung von Adelboden, 1356 m, über Boden nach Engstligenalp, 1940 m, wo man sich inmitten der eisstarrenden Dreitausender befindet. Das sind nur einige zufällig herausgegriffene Beispiele. In jedem Teil der Schweiz kann man solche lohnenden Fusswanderungen unternehmen und das Auto samt Bergbahnen für die Zufahrt benutzen. Jedenfalls verdient die Möglichkeit, kombinierte Fuss- und Autotouren zu unternehmen, ganz besondere Beachtung. Karten und Führer. Sobald anhand einer grossen Uebersichtskarte einigermassen festgelegt ist, in welche Gegend und Richtung die Fahrt führen soll, müssen genaue Unterlagen beschafft werden. Detailkarten in grossem Maßstab sind für die Projektierung einer Fahrt unbedingt nötig, da gerade die wenig bekannten Nebenstrassen, die auf Uebersichtskarten natürlich nicht verzeichnet sind, landschaftlich oftmals besonders reizvoll sind. Ueberhaupt stellen «Entdeckungsfahrten» eine besonders reizvolle Beschäftigung für den Automobilisten dar. Abseits der grossen Heeresstrassen des Verkehrs gelangt man auf schmalen Strassen und Fahrwegen in ein unberührtes Gebiet, das besondere Reize in sich schliesst und das nicht jeder kennt. Die Schweiz ist besonders reich an solchen Strässchen. Gerade, für solche Fahrten aber ist es un erlässlich;, einen Automobilführer zu Rate zu ziehen. Eine grosse Zahl von Fragen tritt hier auf: ist die Strasse für Autos gut befahrbar? ist sie besonders steil? muss man oft reversieren? bestehen Sondervorschriften? ist diese oder jene Strasse lohnender? Automobilisten sind zwar keine dankbaren Leser von Autoführern, denn sie wollen so wenig als möglich lesen; das ist eine Erfahrungstatsache. Wer aber einmal seine Fahrten nach einem guten Autofüher — für die Schweiz mit dem CH-Touring — projektiert hat, wird erkannt haben, dass ihn die Benützung des Führers davor bewahrt, nichtsahnend an den sehenswürdigsten land schaftlichen Schönheiten vorbeizufahren. Oftmals muss man von einer Strasse nur ei nen kleinen Abstecher von wenigen Kilometern machen, um zu einem besonders schönen Punkt, einer Schlucht, einer Aussichtsstelle oder dergleichen zu kommen — wenn man dies aber nicht aus dem Führer weiss, fährt man eben daran vorbei. Und das Aer gerlichste ist dann: nach der Fahrt sagt einem irgendein Bekannter, der das Gebiet besser kennt: «Da haben Sie sicher das und stischer Picknickplätze für Automobilisten. Die deutsche Reichsstrasseribauverwaltung hat angeordnet, dass überall dort, wo auf längeren Strecken keine Möglichkeit zum Rasten und Parken besteht, an den Strassen, besonders an landschaftlich schönen Stellen, Picknickplätze angelegt werden. Der erste dieser Plätze wurde bereits in der Hohen Eifel dem Verkehr übergeben. Ausser genügendem Raum zum Parkieren bietet er Tische, Stühle und Trinkwasser. Verkehrserziehung in den deutschen Schulen. Der Reichsminister für Erziehung und Volksbildung hat die Schulen angewiesen, einem geregelten Verkehrsunterricht die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken, da die immer noch hohe Zahl von Verkehrs- .Unfällen es notwendig macht, schon die Jugend mit den Gefahren der Strasse und den erlassenen Verkehrsbestimmungen vertraut zu machen. Der Reichsminister des Innern hat sich bereit erklärt, zur Unterrichtung der Lehrer und zu Vorträgen in den Schulen geeignete Beamte, Verkehrsoffiziere und Gendarmen zur Verfügung zu stellen. Deutschlands Automobilproduktion. Mit 18,260 Personenwagen entsprach die Mai-Produktion ungefähr derjenigen des Vormonats und übertraf diejenige der vorjährigen Parallelperiode um 14%. Den grössten Produktionserfolg hat die Erzeugung von 2—3- Liter - Personenwagen aufzuweisen, beträgt doch in dieser Kategorie die Zunahme 28 % gegenüber dem Vormonat und 152 % gegenüber dem Mai 1934. Der Personenwagenabsatz hat sich mit 18,976 Einheiten gegenüber dem April kaum verändert, derselbe übersteigt die Produktion um 4%, während im Mai 1934 das Verhältnis umgekehrt war. Die Lieferungsund Lastwagen-Erzeugung stand mit 3363 Einheiten im Mai 1935 um 17 % höher als im April. Von dieser Produktionsmenge wurden 10 % exportiert gegen 4,8 % im Vorjahr. Die Herstellung von Autobussen übertraf mit 392 Stück die Vormonatsquote um 95 % und diejenige des Vorjahres um 100 %. Die transkontinentale Autostrasse im Werden. Auf Anregung der ungarischen Regierung wird, wie das Wirtschaftsorgan, die «Ungarische Volkswirtschaft» berichtet, Anfang September in Budapest eine Konferenz derjenigen Länder stattfinden, die an den grossen in Vorbereitung befindlichen Plänen für transkontinentale Strassenbauten interessiert sind. Zur Verhandlung soll ferner die Frage der Vereinheitlichung der Verkehrsvorschriften sowie die Aufstellung einheitlicher Verkehrszeichen gelangen, um für die transkontinentaten Autostrassen eine einheitliche Verkehrsregelung in jeder Richtung hin zu sichern. Zu der Konferenz werden die Leiter des Verkehrswesens der meisten mitteleuropäischen Staaten erwartet. Den Teilnehmern der Konferenz soll der ungarische Abschnitt der grossen, von Berlin bis Istambul führenden neuen transkontinentalen Autostrasse gezeigt werden. jenes gesehen, nicht war, denn das ist ja der Clou des ganzen Gebietes?» Und wir müssen dann gestehen, dass wir gerade das nicht gesehen haben! Es ist durchaus verkehrt, im Laufe der Zeit für die Fahrten Hunderte von Franken auszugeben für Benzin, Oel, Bereifung, Unterkunft usw., aber nicht zehn oder fünfzehn Franken für gutes Karten- und Führermaterial ausgeben zu wollen, damit diese kostspieligen Fahrten wirklich lohnend sind. (Fortsetzung folgt.) Das schmale, bleiche Gesicht, mit den unstimmig und wie aufgeschminkt über die weisse Stirn hingezogenen dunklen Brauen, dem vollen Haar sah er wieder vor sich — sah ihn zerquält, gehetzt und eingeengt, so wie er hier gesessen hatte — so wie er auch damals gewesen war, als er zum ersten Male in Berlin mit ihm zusammengetroffen war — ihn näher kennengelernt hatte— Ihn — und sie — Die Zeit zurück: — wie das hingeronnen war! — Sieben Jahre — über sieben Jahre war das her —. Joos Utenhoven sann in sich hinein: Wirrnis erst alles — Bilder, die sich ineinanderschoben, die Gegenwart und lang Versunkenes vermengten, die gleich wie Fetzen eines hinflatternden Traumes waren. Und damals —• Ja — mit seinem Kunstkram hatte er soeben angefangen — nicht ernst, gewissenhaft, wie später, als er für sie schaffen konnte — nein, mehr als mit einer wilden, abenteuerlichen Sache, wie man ja in der Zeit nach den wüsten und grausam schweren Jahren alles angegriffen hatte, was einem gerade über den Weg gekommen war —. Man war ja ganz erfüllt gewesen von diesem dunklen Drängen nach Betätigung und Umtrieb — vielleicht auch war es die noch nicht erkannte Begabung, die ihn dazu getrieben hatte — — und hatte Glück gehabt — was man so Glück nannte in dieser ausser Rand und Band geratenen Zeit — hatte rasch nacheinander ein paar Schläge getan, die märchenhaft erschienen waren: Der sogenannte Watteau — es war ein braver Nachahmer aus der Zeit Louis-Philipps — der von einem emigrierten Fürsten, der sich damals als Balalaikaspider und als Krakowiaktäazer in einer Nachtbar am Kurfürstendamm durchschlagen musste, aus Russland gekommen war, und den er Zug um Zug für ein paar hundert Dollar an den galizischen Filmgewaltige Mister Ben Melamerson aus Hollywood verkauft hatte — der wunderschöne kleine Herkules Seghers, der später an Frau von Pannwitz nach Holland ging — Dollars und Gulden —! Als ob man ausgesorgt hätte für alle Zeit, so hatte man damals in diesem wüsten Narrentanz der eigenen Währung auf diese Handvoll fremder Scheine gesehen — Dann dieser Abend — Ueber die Schläfe strich Joos Utenhovens Hand: Ganz deutlich stand jetzt dieser Abend wieder vor ihm da — nein, diese Schicksalsnacht —, Sie -feierten — feierten irgend etwas — ein Wiedersehen wohl. Zu dritt. Der lange Herrenried war plötzlich wieder aufgetaucht und der Konrad Haustein —. Die beiden braven Kameraden, mit denen man im Kriege da und dort in Dreck und Speck zusammengewesen und mit denen man nachher auch noch Baltikum, Ruhr, Oberschlesien mitgespielt hatte — Und da, als sie den reichlich angebrochenen Abend noch irgendwo würdig zu Ende bringen wollten, waren sie in dieses Kasino in der Tiergartenstrasse geraten. «Palais des Fürsten Wied» — Jawohl! — das war einmal gewesen —. Jetzt hatte irgendein Konsortium von dunklen Unternehmern da einen schwarzen Spielklub aufgezogen. Verhangen, nachtverhüllt das Haus, der Garten. Kein kleinster Schein von Licht — wie leblos und verloren alles. Nur ein paar seltsame Gestalten, die mit hochgeschlagenen Rockkragen und tief in das Gesicht gezogenen Hüten auf der Strasse auf und nieder schritten und jedem, der vorüberkam, mit aufmerksamen Augen folgten: Wachen — Schmieresteher. Manchmal aber kam doch die Polizei mit ein paar offenen Wagen an und nahm die ganze muntere Gesellschaft — Herren und Damen — zum Ausweis nach dem Alexanderplatz mit sich. Und dann blieb meist ein Teil der Herrschaften da draussen eine Weile hängen —. Mitglied des Klubs wurde man immer nur für eine Nacht durch Eintragung irgendeines Namens in das im Vorraum aufliegende Buch, bei dem ein älterer Herr mit grau umflorten Papageienaugen, mit im Gesäss exotisch weiten Hosen und einem giftgrünen Halsorden über der zerknüllten, kaffeefleckigen Hemdbrust sass. Fortsetzung Seite 21.

57 AUTOMOBIL-REVUE Sdiweizerisdie Rundschau Anziehender Autotourismus. Während im Verlaufe der ersten fünf Monate des laufenden Jahres einzig der Monat Januar eine höhere Frequenz ausländischer Automobilisten gegenüber den vorjährigen Parallelperioden zu verzeichnen hatte, kann nun auch der Juni mit 26,969 Grenzübertritten wiederum zu den erfreulichen Berichtsabschnitten gezählt werden. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres beträgt das diesjährige Plus 4959 Einheiten, wie dies aus nachstehender Zusammenstellung hervorgeht. Juni 1934 Juni 1935 Provisorische Eintrittskarten 13251 16969 Freipass 1546 1834 Triptyk und Grenzpassierschein 7 213 { 6 38ß Kontrollschein 322 Total 22010 26 969 Der autotouristische Juni - Grenzverkehr gliedert sich in den eigentlichen Touristenverkehr mit 25,661 (13,429 im Vormonat) Fahrzeugen und zwar 2571 (899) Motorräder, 512 (195) Autocars und 22,578 (12,335) Personenwagen, dann in den Grenzverkehr mit 1098 (1365) Motorrädern und Personenwagen und weiterhin in den 210 (187) Lastwagen umfassenden Gütergrenzverkehr. Was die Herkunft der verschiedenen Motorfahrzeuge anbetrifft, so hat sich in den beiden letzten Monaten folgende Entwicklung vollzogen: Total 14981 26 969 Aus diesen Ziffern ist ersichtlich, dass mit einer einzigen Ausnahme alle Länder mit grösseren Frequenzen am schweizerischen Autotourismus während des Monats Juni gegenüber dem Vormonat beteiligt sind, was zum grössten Teil auf saisonmässige Faktoren zurückzuführen sein dürfte. Vergleichen wir die Entwicklung des internationalen Autotöurismus im I. Semester mit der vorjährigen Parallelperiode, so ergibt sich für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres eine Totalfrequenz von 79,609 Fahrzeugen gegenüber 85,579 Einheiten im Vorjahre, wobei in letzter Ziffer die mit Konvtollschein eingefahrenen Motorräder nicht enthalten sind, was aber für die Beurteilung des Gesamtbildes des Autotourismus von untergeordneter Bedeutung ist. Für die einzelnen Monatsabschnitte ergibt sich für die beiden ersten Halbjahre folgende Entwicklung: 1934 1935 Januar 5 551 6 627 Februar 6 606 9142 März 9 873 7 891 April 17 686 16 999 Mai 23 883 14981 Juni 22 010 26 969 sehends im nationalen wie internationalen Reiseverkehr eine immer grössere Rolle spielt. Umgekehrt ist aber darauf hinzuweisen, dass die Bevorzugung der ausländischen Automobilisten in der Schweiz sicherlich ihre Rückwirkung in dem Sinne haben wird, als viele einheimische Motorfahrzeugbesitzer, die neben dem erhöhten Benzinzoll auch noch die hohen Verkehrssteuern zu tragen haben, wieder mehr das benachbarte Ausland aufsuchen werden, so dass eine eventuelle Mehrfrequenz zweifellos stark durch die Verluste von schweizerischen Fahrern im Inland kompensiert wird, neben der der Zollverwaltung erwachsenden Einbusse von 500,000 bis 600,000 Franken. Wy. Widerstand gegen die Benzinzollerhöhung. Nachdem bereits die Oltener Konferenz der 21 Touristik-, Verkehrs- und Wirtschaftsverbände der jüngsten Benzinzollerhöhung den schärfsten Kampf angesagt hat, haben sich nun auch verschiedene politische Parteien gegen die Zollpolitik des Bundesrates ausgesprochen. Unmittelbar nach den neuesten Zollerlassen hat bereits die sozialdemokratische Partei der Stadt Basel Protest erhoben. Gleichzeitig hat die Genfer nationaldemokratische Partei an den Bundesrat ein Schreiben gerichtet, worin die Zollerhöhungen mit der Begründung bekämpft werden, dass die erhöhten Ansätze auf Benzin und Zucker die Lebenshaltung verteuern und im Widerspruch zum Entscheid vom 2. Juni a. c. über die Kriseninitiative stehen. Im weitern sind auch innerhalb der grossen konserva- Total 85 579 79 609 Trotz dem guten Juni-Ergebnis liegt das I. Semester des laufenden Jahres immer noch mit einem Minus von 5970 Einheiten hinter dem I. Semester 1934 zurück, bedingt durch die Ausfälle der Monate Februar bis und mit Mai. Ob der für ausländische Benzinkonsumenten niedrigere Benzinpreis in der Schweiz eine derart grosse Anziehungskraft ausüben wird, dass im zweiten Halbjahr 1935 die Minderfrequenz des I. Semesters ausgeglichen werden kann, dürfte bereits der Monat Juli und namentlich der August entscheiden, da in diesen beiden Berichtsabschnitten bekanntlich die Reisetätigkeit am grössten ist. Als sehr ungünstig muss die bisherige Entwicklung des internationalen Autotourismus beurteilt werden im Vergleich der letztjährigen Frequenz zu derjenigen des I.Semesters 1935, Damals haben 68,390 Motorfahrzeuge unsere verschiedenen Grenzstellen passiert, was gegenüber dem I. Semester 1934 mit 85,579 Einheiten einer Zunahme um 17,189 Wagen entspricht, wobei alle Berichtsabschnitte, mit Ausnahme des Monats Juni, ganz bedeutende Mehrfrequenzen zu verzeichnen hatten, die Juni-Minderfrequenz hingegen mit den bekannten innerpolitischen Verhältnissen in Deutschland zusammenhing. Wie sich der Autotourismus in nächster Zukunft entwickeln wird, dürfte anhand der diesjährigen Ergebnisse nur schwer zu beurteilen und abzuschätzen sein. Wenn auch der Benzinpreis von 36 Rappen namentlich für die französischen Automobilisten eine gewisse Attraktionswirkung nicht verfehlet! wird, ist immerhin darauf hinzuweisen, dass die unabgeklärten Weltwirtschaftsverhältnisse die Aufwärtsbewegung immer wieder dämpfen werden, obschon das Motorfahrzeug zuder waadtländischen liberalen Partei in seiner Sitzung vom 12. Juli in gleicher Angelegenheit eine Resolution angeommen, wobei die freisinnige Vertretung im eidgenössischen Parlament eingeladen wird, unverzüglich die erforderlichen Schritte für die dringliche Einberufung der Bundesversammlung zu unternehmen, in der Absicht, die Bundesratsbeschlüsse vom 25. Juni betr. Zollerhöhung auf Zucker und Benzin aufzuheben. Obschon bei der heutigen parteipolitischen Konstellation der eidgenössischen Räte kaum mit einer Desavouierung der bundesrätlichen Zollmassnahmen zu rechnen ist, wobei die Frage der dringlichen Einberufung der Bundesversammlung offen bleibe, verdient di« immer breitere Kreise und selbst politische Parteigruppen erfassende Einsicht, den Ausgleich des Staatshaushalts nicht immer durch vermehrte Einnahmen, sondern durch Drosselung der Ausgaben zu erzielen, grössere Beachtung. Sowohl der Chef des eidgenössischen Finanzdepartementes wie derjenige der Abteilung für Volkswirtschaft stammen doch aus einem privatwirtschaftlichen Milieu, in welchem streng darnach getrachtet wird, dass schrumpfenden Einnahmen eine parallelgehende Gestaltung der Ausgaben zur Folge haben müssen, sofern ein Bankerott vermieden werden soll. Warum diese einzig richtige Finanzpolitik nicht mit ähnlicher Konsequenz im eidgenössischen Staatshaushalt angewendet wird, bleibt uns deshalb ein Rätsel, weil wir unsern höchsten Magistraten noch den Mut zutrauen, dem Ausgaben diktierenden Parlament einmal die ungeschminkte Wahrheit zu sagen — und die Konsequenzen zu ziehen, oder sollten wir uns in dieser fundamentalen Frage der Charakterstärke des Hohen Bundesrates vielleicht doch noch geirrt haben? Wy. Mal Juni Frankreich 7351 14 207 Deutschland 4318 7 630 Italien 1720 2435 tiven Volkspartei Bemerkungen gefallen, die Grossbritannien 309 616 OesterreLh 414 573darauf schliessen lassen, dass auch diese Niederlande 268 453Gruppe keine Sympathien für die neuesten Belgien 174 312Erlasse des Bundesrates übrig hat. Nord- und Südamerika 111 191 Ungarn, Jugoslavien, Tschechoslowakei Letzte Woche hat nun die waadtländisehe und Polen 97 176 radikaldemokratische Abordnung in den eidgenössischen Räten beschlossen, an den WÄ Udtes Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Albanien 19 SO Bundesrat ein Schreiben zu richten, in welchem über die durch den jüngsten Zollethö- handeis. Die wirtschaftliche Wohltat der Dänemark, Schweden, Norwegen 82 135 Der Aufstieg des österreichischen Auto- Spanien, Portugal 51 104 Littauen, Lettland, Estland, Finnland, hungsbeschluss hervorgerufenen Gefühle sowie über die Folgen Ausdruck verliehen zester Zeit die besten Früchte getragen. Der Aufhebung der Kraftwagenabgabe hat in kür- U.d.S.S.R. 10 8 Afrika 43 82 werden soll, die eine Verteuerung der Lebenshaltung in der Schweiz haben dürften. Absatz von Automobilen stieg innert wenigen Wochen so rasch, dass in kürzester Zeit Asien 13 16 Australien 1 1 Fernerhin wird im Schreiben darüber das schon die Zahl der neu angemeldeten Wagen Bedauern ausgedrückt, dass solche Massnahmen nicht durch Einsparungen im eidreichte, ja sogar zu übertreffen vermochte. den höchsten Stand der früheren Jahre ergenössischen Budget ersetzt worden seien. Die Nachfrage ist so stark, dass die einheimischen Fabriken gar nicht im Stande sind, In Zustimmung zu den vom Ausschuss der liberalen Parteil des Kantons Neuenburg gefassten Beschluss betreffend die bundesrät- liefern, sondern sich ziemlich beträchtliche die meistverlangten Wagentypen sofort zu liche Zollpolitik hat der leitende Ausschuss Lieferfristen ausbedingen müssen. Auch die haben sich den Weltmarkt erobert. 62°/ 0 aller in Amerika verkauften Zündkerzen sind A-C. - Der Verkauf von Ä-C Kerzen allein ist somit grösser als derjenige aller andern Marken zusammen. - Die bekanntesten Automobile, wie Cadillac, Chevrolet, Chrysler, Dodge, Nash, Packard, Plymouth etc. haben als Original- Ausrüstung Ä-C Zündkerzen. In der Schweiz ist die amerikanische Ausführung der A-C Zündkerze im Handel, die sich dank ihrer fünf technischen Vorteile den ersten Platz in der Welt gesichert hat. Es gibt eine passende A-C Kerze für jeden Motor, europäischen oder überseeischen Fabrikates. - Verlangen Sie nur diese Marke bei Ihrem Garagisten. Generalvertretung der A-C Zündkerzen, A-C Oelfilter und A-C Benzinpumpen für die deutsche Schweiz und den Tessin: WEWERKA Spezialhaus für Auto-Ersatzteile ZÜRICH - Seehofstrasse 3 - Telefon 41.628 BASEL - Steinentorstrasse 11 - Telefon 47.977 BERN - Effingerstrasse 33 - Telefon 26.123 Vertreter der ausländischen Fabrikate stehen bereits ohne Ware da. Die vom Staate bewilligten Kontingente auf Rechnung der Einfuhrberechtigung für das zweite Halbjahr 1935 sind restlos bezogen und verkauft. Da die Nachfrage zur Zeit das Angebot wesentlich übersteigt, haben die Importeure das Gesuch an den Staat gerichtet, es seien ihnen erhöhte Kontingente zu bewilligen. Eindrücklicher könnte sich der Erfolg der Steuerrevision wohl kaum dokumentieren. Unser hoher Bundesrat lässt sich aber von solchen Beispielen nicht überzeugen. Er kennt einen «wirkungsvolleren»' Weg, um der Staatskasse neue Mittel zuzuführen, nämlich die ZoHerhöhung. Die bereits einsetzende Flucht der einheimischen Ferienfahrer ins Ausland, die Ausserbetriebsetzung von Motorfahrzeugen aller Art, die Betriebseinschränkung von vielen Hundert Fahrzeugbesitzern sind aber ebenso sichere Anzeichen dafür, dass sich diesmal der Bundesrat gründlich verrechnet hat. Wir sind nun glücklich auf der schiefen Ebene, auf der sich seinerzeit auch die deutsche und österreichische Automobilwirtschaft befand. Leider haben wir aber im Gegensatz zu diesen Ländern den Leidensweg noch vor uns, den wir offenbar ganz abwandeln müssen, bis man auch im Bundeshaus von der kompletten Pleite dieser Politik der übersetzten Steuerbelastung überzeugt wird. Ob dann der Bundesrat aus seiner eigenen Tasche für die Verluste aufkommt, die in der Zwischenzeit Handel und Wandel zugefügt worden sind? Zü»che- Notfzon Zürcher Verkcnrsgesefz. Seit der Volksabstimmung vom 2. Juni, die die Vorlage über das kantonale Verkehrsgesetz mit rund 8000 verneinenden Stimmen mehr verwarf, ist es um dasselbe ruhig geworden. Der Regierungsrat musste sich wohl erst darüber schlüssig werden, wie er die Sache wieder neu anpacken soll, wie weit Postulate, die zu Sehicksafsparagraphen geworden sind, Berücksichtigung finden resp. eliminiert werden sollen. M»n musste sich darauf gefasst machen, dass eine derart revidierte, d. h. verbesserte Gesetzesvorlage das Licht der Welt erblicken werde, wozu dann die Verkehrsinteressenten rechtzeitig ebenfalls Stellung zu beziehen hätten. Nun scheint man aber neuesten Meldungen zufolge die Sache im Kaspar-Escherhaus anders aufzufassen. Schon in frühern Stadien des Gesetzeswerkes wurde vom Regierungsratstisch aus damit gedroht, dass, wenn das Gesetz wirklich verworfen werde, man eben auf dem Verordnungswege diejenigen Fragen neu regeln wird, an denen die Behörden ein besonderes Interesse haben; vom Erlass eines Einführungsgesetzes werde dann eben Umgang genommen. Man verwies auf das analoge Vorgehen anderer Kantone und glaubte so, sich um die Postulate der Verkehrsinteressentenverbände nicht weiter kümmern zu müssen. Es verlautet nun, dass man im Kaspar-Escherhaus wirklich diesen Weg beschreiten wolle, indem der Regierungsrat beabsichtige, eine Vollziehungsverordnung zum Eidg. Automobil- und Fahrraclfesetz zu erlassen, die den geänderten Verhältnissen Rechnung trage. Ueber das, was alles in dieser Verordnung geregelt resp. nicht gesagt werden soll, schweigt man sich heute noch aus; es ist auch noch nicht mit den Verkehrsinteressenten in dieser Sache Rücksprache genommen worden, was um so unerlässlicher sein dürfte, als diesen Sommer ein Departementswechsel stattgefunden hat und nun die kantonale Polizeidirektion von Hrn. Regierungsrat Briner behütet wird. Die Verkehrsinteressentenverbände müssen auf der Hut sein, damit sie nicht plötzlich vor einen) unangenehmen «fait accompli» stehen. Will der Regierungsrat tatsächlich von einem Gesetz Umgang nehmen und auf dem Verordnungswege vorgehen, dann bleibt für die Verkehrsinteressenten nur eine Lösung übrig, die möglichst baldige Lancierung einer Gesetzesinitiative, die ihren berechtigten Postulaten Rechnung trägt. Man sieht, der Gesetzeskampf ist auf Zürcher Boden noch nicht aus. Es wäre bedauerlich, wenn von Regierungsseite aus nicht der Versuch unternommen würde, den Verkehrsinteressenten mit einer Gesetzesvorlage, die ihren wichtigem Begehren Rechnung trägt, den Weg zu einer gegenseitigen Verständigung zu bahnen. ' V Gvenzverkehv Das französische Triptyk kann auch für Geschäftsreisen verwendet werden. Eine jüngst erlassene Ministerialverordnung, die die Bedingungen für die vorübergehende Einfuhr von Automobilen umschreibt, deren Besitzer ihren hauptsächlichen Wohnsitz nicht in Frankreich haben und sich zu vorübergehendem Aufenthalt nach Frankreich begeben, unterscheidet nicht mehr — -wie dies bis jetzt der Fall gewesen — zwischen Vergnügungs- und Geschäftsreisen. Es ergibt sich daraus, dass Automobilisten, die sich aus geschäftlichen Gründen nach Frankreich begeben, sich von nun an eines Grenzpassierscheinheftes oder eines acquit-ä-caution, oder auch — während der Umstellungsperiode, .in welcher dieser noch gültig ist — eines französischen Triptyks bedienen können. Die Vergünstigung der vorübergehenden Einfuhr wird den ausländischen Automobilisten unter folgenden Bedingungen gewährt: 1. Hauptsächlicher Wohnsitz ausserhalb Frankreichs; 2. Einreise nach Frankreich zu vorübergehendem Aufenthalt aus geschäftlichen oder touristischen Gründen. Automobilisten, deren zusammengerechnete Aufenthalte in Frankreich im Laufe eines Jahres regelmässig oder gewöhnlich sechs Monate pro Jahr überschreiten, werden behandelt als ob sie ihren hauptsächlichen Wohnsitz in Frankreich hätten. Automobilisten, deren hauptsächlicher Wohnsitz im Ausland liegt, können Besitzer oder Mieter der Häuser oder Wohnungen sein, die sie während ihrer AufenthaltP in Frankreich bewohnen, ohne ihr Anrecht auf die Vergünstigung der vorübergehenden Einfuhr ihrer Fahrzeuge zu verlieren. Diese neue Vorschrift betrifft nur die Besitzer von Touristeowagen unter Ausschiusa der Taxii, Mietfabweu.ee und Lastwagen.