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E_1935_Zeitung_Nr.058

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1935 • 5fromfmten • Nagen • Standard- Mnfh =fff= so to Abb. 4. Beschleunigungsversuche Chrysler. c) Versuchsausführuna Abstoppung der Zeiten zwischen 20 und 80 km/St, (je 2 Messungen in beiden Richtungen, mit 2 Stoppuhren gemessen). Direkt vergleichbar sind nur die Versuche im dritten Gang, weil dieser bei beiden Wagen identisch war. Die Versuche im Schnellgang können der ungleichen Uebersetzung wegen einander nicht unmittelbar gegenübergestellt werden. Immerhin sind auch diese Versuche interessant, zumal im obern Bereich, der die mit dem betreffenden Wagen erzielbaren Maximalgeschwindigkeiten erkennen lässt. Zu den Kurventafeln Abb. 5 und 6 ist zu bemerken, dass alle Werte auf gleiche Anfangsgeschwindigkeit reduziert sind. Die Versuche im dritten Gang lassen erkennen, dass Beichlennigung im 3. Gang von km/h 20 auf km/h 30 40 50 60 70 80 im Schnellgang km/h km/h 30 40 50 20 60 70 80 90 100 Tatsächl Geschw. km/h 29,3 38,5 47,9 57,0 66,2 75,4 29,3 38,5 47,9 57,0 66,2 75,4 84,4 93,5 Standardwagen Uebersetzung 6,1:1 leistungen, die sich aus den Messergebnissen errechnen, kreuzen sich aber, wie das Diagramm Abb. 6 zeigt, schon bei rund 60 km/St. Das lässt einen indirekten Schluss für die schon früher (II. Teil Gruppe A d) erwähnte Vermutung zu, dass die Leistungs- Fahrzeit, Sekunden Richtung Mittel- A—L L—A werte 3,1 3,7 3,1 3,0 3,3 6,4 6,8 6,0 6,0 6,3 10,2 10,5 — 9,5 10,1 15,7 14,7 13,8 13,5 14,4 22,0 21,4 18,7 19,2 20,3 31,4 30,2 27,0 25,5 28,5 Uebersetzung 4,49:1 4,4 9,9 15,5 22,5 30,5 48,8 to Je* Tabelle 14. 4,4 9,5 14,6 19,7 26,8 32,6 die Zeit für die Beschleunigung von 20 auf 80 km/St beim Standardwagen 38 Sekunden, dagegen beim Stromlinienwagen 26,5 Sekunden beträgt. Das ergibt eine um rund 30 % schnellere Beschleunigung. Die Versuche im Schnellgang zeigen ein Ueberschneiden der Beschleunigungskurven etwa zwischen 70 und 80 km/St. Die Ueberschuss- Abb. 5. Beschleunigungsversuche M. B. 200, 3. Gang. 4,4 9,7 15,1 20,1 28,6 36,7 Tatsächl. Geschw. km/h 31,4 41,7 51,9 62,1 72,2 82,3 31,4 41,7 51,9 62,1 72,2 82,3 92,4 102,4 Stromlinienwagen Uebersetzung 6,1:1 Fahrzeit, Sekunden Richtung A—L L—A 3,4 3,1 3,4 3,3 7,0 7,0 6,4 7,0 10,4 10,2 9,4 10,0 15,5 15,1 13,6 14,3 22,3 21,6 19,7 19,7 32,3 31,8 27,2 27.3 Uebersetzung 3,84:1 5,2 12,0 19,0 26,8 35,4 47,2 63,6 *) Der Standard wagen erreichte diese Geschwindigkeit nicht 1/ t • Standard • Wagen JO (f-0 Sek. 4,1 10,5 16,3 23,0 30,6 39,0 51,4 69,0 Mittel, werte 3,3 6,8 10,0 14,6 20,8 29,6 4,6 11,2 17,6 24,9 33,0 43,1 57,5 69,0 to 40 Abb. 6. Beschleunigungsvereuche M. B. 200, Schnellgang. kurven der in den Wagen eingebauten Motoren nicht mehr ganz identisch waren, oder dass der Wirkungsgrad von der Motorwelle bis zu den Antriebsrädern bei beiden Wagen etwas verschieden gewesen sein muss. Auf jeden. Fall. waren die Bedingungen bei diesen Versuchen für den Stromlinienwagen ungünstiger, "die -erzielten Ergebnisse sind daher um so wertvoller. IV* Teil: Auslaufversuche. A. Versuche Ley. a) Wagen (Vergleiche Tabelle 1.) b) Prüfstrecke * Ein Gefälle von ca. 250 m Weglänge bei 17 m Fall (6,8%) ging während weiterer 150 m unter 2,4 m Höhenverlust (l,6°/o) in eine ebene Strecke von ca. 200 m über.. Hierauf erfolgte während weiterer 200 m ein Abfall von 1,6 m (0,8%>). Nach einer weiteren horizontalen Strecke von 50 m erfolgte während der nächsten 175 m wieder ein Aufstieg von 3,6 m (2%). Diese letztere Strecke sollte als Bremsberg dienen. Sie kam aber nur für den Jaray-Wagen in Betracht, während die andern Fahrzeuge sämtlich weit früher und zwar noch im schwachen Gefälle zum Stehen kamen. Mit Hilfe der vorbezeichneten Strecke war es möglich, die verschiedenen Wagen unter Ausschaltuns sämtlicher Zufälle und persönlicher Irrtümer zu untersuchen, und zwar durch Fahrt mit abgekuppeltem Motor.» Nr. 1 2 367 9 10 Zeit Fahrer Sek. 115 108 118 122 122 107 110 110 Kaufmann Busch Ley . Busch Ley . Kaufmann Busch Ley . Srron /mien jfona/i ird- h ioen Standardwagen Weg 603 763 766 780 780 576 766 763 70 Je*. mittlere ges. Geschw. Gefälle m/s m 5,24 19,8 7,11 21,2 6,49 21,2 6,39 21,5 6,39 21,5 5,38 19,6 6,96 21,2 6,94 21,2 Tabelle 15. No 58 c) Versuchsausführung « Zur Verfügung standen einerseits der Jaray* Wagen, andererseits eine Anzahl von Ley-Wagen, welch letztere offen, ohne amerikanisches Verdeck, nur mit Glasschutzscheiben fuhren. Nur der Wagen von Kommerzienrat Ley fuhr mit aufgeklapptem amerikanischem Verdeck und Glasscheiben. Es sei hier schon bemerkt, dass sich bei den Versuchen ein Unterschied zwischen den offenen und dem mit aufgeklapptem Verdeck fahrenden Ley-Wagen nicht gezeigt hat. Vor dem Beginn der Versuche wurde die Pneumatik aller Fahrzeuge, einschliesslich des Jarayschen, unter meiner (Conrad) Kontrolle gleich stark aufgepumpt. Die Pneumatik sämtlicher Fahrzeuge waren Gontinental-Cord von gleichen Abmessungen. Die Lufttemperatur während der Versuche war ca. 11° G, die Versuchsstrecke infolge eines morgens am Versuchstage gefallenen Regens etwas nass. Die vorbeschriebene, etwa 200 m lange Böschung der Versuchsstrecke war stellenweise mit flachen, etwa 1—2 cm hohen, von Fuhrwerken, welche in der Gegend eine Erdbewegung vornahmen, heruntergefallenen klebrigen Erdstücken überstreut. Der Bodenwiderstand gerade dieser Strecke war also nicht unbeträchtlich. Im übrigen war die Strecke in ziemlich gutem Zustand. > € Obwohl offenbar das Gewicht des Fahrzeugs bei den Auslaufversuchen bei einem Wagen, dessen Luftwiderstand minimal ist, nur eine sehr geringe Rolle spielt, wurden — um Irrtümer zweiter Ordnung (Aenderung im Verhalten der Pneumatik und der Strasse bei wechselnder Belastung und dergl.) auszuschliessen — alle Fahrzeuge durch Zuladung auf gleiches Gewicht gebracht. » «Die Motoren wurden stillgelegt .und die Getriebe ausgerückt. Die Bremsen sind bei keiner der Fahrten zur Benutzung gelangt. Die Wagen wurden vor der Probefahrt in die genau richtige Stellung gebracht und festgehalten. Beim Startzeichen freigegeben, rollten sie, nur durch die Schwerkraft angetrieben, abwärts, kamen in Schwung und gelangten nach im Minimum 576 m (Standard), im Maximum 1029 m (Jaray) Fahrt zur Ruhe. Die Zeiten wurden von dem Verfasser (Conrad) und von Kommerzienrat Ley genommen. Die Fahrt der Wagen wurde mit Hilfe eines Prismenglases verfolgt. Vorsichtshalber signalisierte überdies der Wagenführer durch Schwenken der Mütze das Zurruhekommen des Wagens. Die Wege sind mit Hilfe der Hundertmeter-Steine und die überschiessenden Bruchteile zwischen den Hundertmeter-Steinen mit einer ca. 1 m betragenden Genauigkeit bestimmt worden. > « Die Versuche haben gezeigt, dass schon bei der sehr geringen Mittelgeschwindigkeit von 28,4 km/h des Jaray-Wagens von demselben dem normalen. Stromlinienwagen mittl. ges. Zeit Weg Geschw. Gefalle Nr. Fahrer Sek. m/s m 4 Busch 115 946 8,22 19,9 5 Busch 117 957 8,18 19,7 8 Busch 129 957 7,42 19,7 12 Busch 130 1000 7,69 18,5 13 Busch 130 1029 7.92 17,9 Für Ihr Auto liefern wir Ihnen Federn aller Art, speziell Ventilfedern u. Blattfedern Um vor wahrt zu in anerkannt vorzüglicher Qualität Wir übernehmen auch Reparaturen von Blattfedern. .Baumann & Cie. Aktiengesellschaft Federnfabrik Rüti-Zürich Warnung! Schaden und Aerger bebleiben, lassen Sie Ihren Kilometerzähler nur in der Spezialwerkstätte A. 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58 - 1933 ÄUTÖMOBTU-REVUE 11 Wagen gegenüber rund 60% Mehrleistung erzielt wurden. > «Es sollen nachstehend noch die Versuchsergehnisse bei zwei Fahrten (12 und 13) mit dem Jaray- Wagen diskutiert werden, bei welchen die Geschwindigkeit als Funktion des Weges, sowie der Zeit gemessen -wurde. Es sind diese beiden Kurven hier mitaufgenommen worden, um zu zeigen, dass die Fahrtverhältnisse tatsächlich den Verhältnissen der Praxis entsprechen, sofern man überhaupt im massigen Tempo fährt — und gerade auf die Prüfung des Jaray-Wagens bei geringer Geschwindigkeit kam es vor allem an, denn seine Ueberlegenheit bei hohem Tempo stand von vornherein für den Fachmann nicht in Frage. * B. Versuche Brüderlin. a) Wagen (Vergleiche Tabelle 5.) b) Versuchsstrecke. (Vergleiche III. Teil, Gruppe Ab.) c) Versuchsausführung c Beide Wagen, mit je zwei Passagieren besetzt, wurden auf eine vorher bestimmte Anfangsgeschwindigkeit beschleunigt, worauf von einem fixierten Standort aus mittels Zeichengeben der Schalthebel ausgerückt wurde, um so mit der nicht getriebenen Hinterachse die Wagen bis zum Stillstand auslaufen zu lassen. Die von jedem Wagen nach Ausrücken des Ganges im Auslauf zurückgelegten Weglängen wurden mit dem Bandmass am Boden gemessen. » d) Ergebnisse Standardwagen Stromlinienwagen Anfangs- Auslauf- Anfangs- Auslaufgeschwindigkeit länge geschwindigkeit länge km/h m km/h m 11 48,6 11 64,5 20 116,2 20 158,4 40,5 354,2 38,5 428,0 60 616,0 62 699,0 79 714,0*) 79,5 1103**) 93 1022 90 1261 m gen Abb. 7. Auslaufkurve Chrysler. Blieb auf der Gegensteigung stehen. **) Einschliesslich kurzer Gegensteigung von ca. Vertreter gesucht für hervorragende, patentierte Neuheit, die von Aerzten und Fachleuten geprüft und empfohlen wurde. Da der Artikel grosse Verdienst - Möglichkeit bietet, belieben nur solche Bewerber Offerte einzureichen, die sich über bisherige Verkaufserfolge ausweisen können und jede Garantie für gediegenes Auftreten bieten. - Anfragen unter Chiffre Z3427 an die Automobil-Revue, Büro Zürich. 11991 Routiniertem, initiativem, jüngerem AUTO-FACHMANNE Auto-Handels- und Garage-Unternehmen mit nachweisbar gr. Umsätzen aktiv zu betätigen. Keine Sanierung. Nötiges Kapital ca. Fr. 15 000.-. Ausführt. Offert, v. nur seriösen, erfahrenen Interessenten mit Erfolgnachweis über bisherig. Tätigkeit sind erbeten unter Chiffre 68637 an die Wir suchen tüchtigen, selbständigen II:MH Automobil-Revue, Bern. Auto- Verkäufer für erstkl. populäre Marke, gegen gute Honorierung, mit Fixum und Provision. Bei Zufriedenheit Dauerstellung. Nur branchekundiger, representabler Bewerber, welcher bisherige Erfolge nachweisen kann, findet Berücksichtigung. Anfänger ausgeschlossen. Anmeldungen mit Zeugnissen und Photo unt. Chiffre Z 3413 an die 11843 Automobil-Revue, Bureau Zürich. «Da sich bei den Anfangsgeschwindigkeiten zwischen 60 und 80 km/h in den Auslaufwegen eine etwa 1/^prozentige Gegensteigung mit gleichem Gegengefälle als Zu- und Abfahrt zu einer über die Limmat führenden Brücke einschob, wurden die Versuche auf Anfangsgeschwindigkeiten von ca. 90 km/h ausgedehnt, um eine Kontrollmessung mit durch das Gefälle kompensierter Steigung zu erhalten. In Abb. 7 sind die Auslaufwege beider Versuchswagen aufgezeichnet. Der Einfluss der zur Brücke führenden Gegensteigung kennzeichnet sich in beiden Charakteristiken durch einen Knick bei Anfangsgeschwindigkeiten zwischen 40, 80 und 90 km/h. Da die Gegonsteigung durch ein gleich grosses Gefälle hei 90 km/h kompensiert wurde, gilt für die vollkommene ebene Fahrbahn die die Knickungen überbrückende Linie. Aus der Charakteristik beider Auslaufwege geht hervor, dass zwischen 30 und 90 km/h Anfangsgeschwindigkeit Wagen A (Stromlinie) um ca. 25—34°/o längere, d. h. günstigere Auslaufwege erzielte als Wagen B (Standard), woraus der wesentlich geringere Luftwiderstand der Jaray-Karosserie gegenüber der normalen Serienkarosserie hervorgeht. » C. Versuche Daimler-Benz. b) Prüfstrecke (Vergleiche II. Teil, Gruppe Ab.) c) Versuchsausführung « Bei 80 km/h wurden beide Wagen an der gleichen Strassenstelle ausgekuppelt und durch Ausrollenlassen zum Stillstand gebracht.» geschwindigkeit Auslauflänge km/h m 80 775 1023 Das bedeutet für den Stromlimenwagen eine um 32"/o grössere Auslaufstrecke als für den Standardwagen. Frage 9476. Der Geschwindigkeitsmesser schwankt! Woher kommt es, wenn bei einem Geschwindigkeitsmesser der Zeiger beständig über einen grossen Bereich der Skala hin- und herschwankt? P. A. in j3. Antwort: Wenn bei einem Geschwindigkeitsmesser der Zeiger in einem gewissen Geschwindigkeitsbereich beständig schwankt, so rührt das meist davon her, dass die antreibende biegsame Welle verbogen oder mitsamt ihrer Hülle in zu engen Bogen verlegt ist. Der Geschwindigkeitsmesser wird dann mehr oder weniger ruckweise angetrieben. Und bei derjenigen Geschwindigkeit, die die Periode der Antriebsimpulse mit der Eigenschwingungsperiode des Zeigers zusammenfallen lässt, tritt Resonanz auf. die den Zeiger stark hin- und herpendeln macht. Wie bei allen Resonanzerscheinungen kann dabei die anregende Schwingung sehr klein sein. Es Tüchtiger, mit allen Ar beiten vertrauter Auto- Mechaniker sucht (Deutsch u. Franz. sprechend, erfahrener Dreher und Schweisser). Gefl. Offert, unt. Chiffre 68628 an die Automobil-Revue, Bern. Gesucht für 15Kj., gesunden und intelligenten Burschen 68632 Lehrstelle als Automechaniker, mit Kost und Logis. 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Ein gewisser" kleiner Helligkeitsunterschied ist in diesem Fall fast stets zu bemerken, weil die Ladespannung der Batterie, bzw. die Gesamtspannung bei zugeschalteter und laufender Dynamo, stets etwas höher ist als die Entladespannung der Batterie allein. Wenn aber diese Differenz zu gross wird, so kann die Ursache nur in einer reparaturbedürftigen Batterie liegen. Wahrscheinlich wird eine Auswechslung, zumindest der positiven Platten, in allen Zellen der Batterie 5n Betracht kommen. Wenden Sie sich hierfür aber nur an eine bewährte Firma, bzw. an einen darin erfahrenen Fachmann. -at- Atifrage 530. Schutz einer Forderung. Mein Sohn ist Holzarbeiter (Zimmermann) und könnte für eine Garage eine Arbeit übernehmen. Der Inhaber der Garage ist Konkursit; seine Ehefrau hat noch Kapital und ist anwartschaftsberechtigt. Genügt es, wenn letztere eine Gutschrift ausstellt, oder wie kann sich der Unternehmer sicherstellen? K. St. in G. Antwort: Wenn die Frau des Konkursiten an Stelle ihres Mannes die Garage in eigenem Namen führt, so ist die Sache einfach. Ihr Sohn muss in diesem Falle den Werkvertrag nicht mit dem Mann, sondern mit der Frau abschliessen, so dass sie aus dem Vertrage verpflichtet wird. Führt dagegen der Konkursit die Garage selber und soll seine Frau für die Erfüllung seiner Schulden einstehen, so muss Ihr Sohn darauf bestehen, dass die Verpflichtung, welche die Frau für ihren Mann eingeht, durch die zuständige Vormundschaftsbehörde genehmigt wird. Ohne diese Genehmigung wäre die Verpflichtung der Frau ungültig. * Anfrage 531. Mängel der Kaufsache. Am 3. Dezember 1932 kaufte ich von der Firn/a E. in L. einen Vorführungswagen mit 5000 km mit 6monatl. Fabrikgarantie. Allmählich komme ich nun darauf, dass der Wagen, bevor er mir verkauft wurde, einen Zusammenstoss hatte, und zwar wurde ich die Sache wie folgt inne : Ca. 3 Monate nach Ankauf des Wagens hatte Fiat501Talbot CHAUFFEUR gel. 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Die Achse musste demontiert werden und da stellte sich heraus, dass dieselbe schon einmal demontiert worden war und dass der Wagen zweierlei Farben hatte. Weiterhin konstatierte ich, dass die Bolzenlöcher an 2 Rädern un- -Gleitschutz bannt die Seh gewöhnlich rasch ausgeschliffen -waren — ich konnte dann in Erfahrung bringen, dass die beiden Räder vom Unfall her zentriert wurden. Als ich nun den Wagen wieder einmal beim Käufer in Reparatur hatte, konnte ich erfahren, dass ein gewisser M. mit diesem Wagen einen schweren Unfall hatte, der die oben erwähnten Mängel und Reparaturen veranlasste. Der Verkäufer hat mit von diesem allem nichts erwähnt. Nach einigen tausend Kilometern Fahrt mit dem Wagen konstatierte ich einen Oelverbrauch von ca. 1 Liter auf 100 km. Am 27. Juni wurden dann auf meine Vorstellungen hin spez. Kolbenringe giatis montiert. Diese Aenderung half nichts, denn nach einigen 100 km brauchte der Motor wieder 1 Liter auf 100 km. Am 18. Juli wurden dann neue Kolbon eingepasst (der Wagen hatte 25.000 Kilometer). Diesmal- bezahlte ich nur die Arbeit —< das Material übernahm der Garagier. Einige 1000 Kilometer hielt die Sache, dann stieg der Oelverbrauch stetig, bis ich nach 40.000 km 1/4 Liter auf 100 km brauchte! Am 2. Januar 1935 wurde dann der Motor erneut einer gänzlichen Revision unterzogen und nach den Instruktionen eines Zirkulars dor Fabrik abgeändert. Heute, nach 4000 km biaucht mir der Motor schon wieder 1 Liter auf 350 km! H. B. in B. Antwort: Laut Kaufvertrag ist der Wagen im Dezember 1932 an Sie abgeliefert worden. Gemäss Art. 210 OR. verjähren Klagen auf Gewährleistung wegen Mängel der Kaufsache mit Ablauf eines Jahres nach Ablieferung an den Käufer, und zwar selbst dann, wenn dieser die Mängel erst später entdeckt, es sei denn, dass der Verkäufer eine Haftung auf längere Zeit übernommen hat. Die mit Ablauf eines Jahres eintretende Verjährung kann indessen vom Verkäufer nicht geltend gemacht werden, wenn ihm eine absichtliche Täuschung nachgewiesen wird. Dieser Nachweis ist immer schwer und dürfte auch in Ihrem Falle nicht leicht zu erbringen sein. Dazu kommt, dass Sie sich zwischenhinein mit dem Garagisten auf gütlicher Basis geeinigt haben. Eine Wandelung des Kaufvertrages oder eine Preisminderung kommt u. E. nicht mehr in Betracht. Man könnte sicli wohl einzig fragen, ob Sie nicht bezüglich der letzten grossen Reparatur gestützt auf Art. 367 f OR vorgehen könnten? Zwischen Ihnen und dem Garagisten ist ein Werkvertrag abgeschlossen worden. Sofern Sie dem Unternehmer sofort nach Feststellung des zu grossen Oelverbrauches Anzeige erstattet, d. h. Mängelrüge erhoben haben, können Sie von ihm nach Ihrer Darstellung des Tatbestandes wohl die unentgeltliche Verbesserung des Werkes und bei Verschulden Schadenersatz verlangen. Da der Fall nicht leicht ist und gerade bezüglich der Verjährung der Klage auf Gewährleistung wegen Mängel genauer Ueberprüfung bedarf, sollten Sie sich mit Ihrem Anwalt in Verbindung setzen. Er wird Ihnen gestützt auf Ihre unbedingt notwendigen, näheren Angaben sagen können, ob und wie Sie vorzugehen haben. * durch MÜLLER & Co., H a ldenstrasse 23, LUZERN Telephon 22.244 Seit. Occasion! Zu verkaufen 7-P1., 16 St.-PS, 6 Zyl., Fiat 501 aus erster Hand Limousine, 1930, neue Kolben etc., 6 Räder, in Fiat 521 neuem Zustd., aus erster Hand. Preis Fr. 3800.-. 4-Radbremsen, 4 Zyl., in6 Zyl., 13 HP, Sedan, 4 Nehme event. Klein- oder Türen, 5 PL, mit Steuer Sportwagen in Zahlung. u. Versicherung pro 1935, — Offerten unter Chiffre , H. 3271 an VDB-Anrioncen, Bern. 68597 gutem Zustande, eventuell mit Ladebrücke, neu revidiert, sehr preiswert. 68633 K. Pulver, Fuhrhalter, Freiburgstr. 82a, Bern. Lastwagen Besitzer! in sehr gutem Zustande, z. Preis von Fr. 1700.—. 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