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E_1935_Zeitung_Nr.059

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE 1935 - N« 59 ^•«•cla d^ara Grossen Preis von Belgien Gute Kunde! Hier wird dem an den Boxen vorbeipfeilenden Caracciola gemeldet, dass er an erster Stelle liegt und vor seinem gefährlichsten Konkurrenten Ghiron einen Vorsprung von 1 Minute 20 Sekunden hat. Der umstrittene Start. Die Aufnahme, die unmittelbar nachdem der Starter (rechts im Bilde) seine weisse Fahne gesenkt hatte, gemacht worden war, trägt wesentlich zur Abklärung der umstrittenen StaTtordnuhg bei. Ganz links erkennt man Oaracciola, der haarscharf neben der Abzäunung vorbeizielt, um-dann frei von dem übrigen Feld losziehen zu können. Unmittelbar rechts neben ihm Lehoux, etwas zurück Wimille und weiter rechts ungefähr auf gleicher Höhe wie Lehoux sieht man Dreyfus. Wenn Garacciola wirklich etwas verfrüht losgezogen sein sollte, dann hat es sich um eine Zeitdifferenz von 'höchstens Sekundenbruchteilen gehandelt, nicht aber um einen so krassen Frühstart, wie dies französische Blätter wahr haben wollen. Als viel wahrscheinlicher kommt die Dar- Stellung in Frage, die uns nachträglich zuging und in der heutigen Ausgabe wiedergegeben ist. Das Kleinwagen-Rennen am Grossen Preis von Dieppe. In der vordersten Startreihe von .links nach rechts: Seaman. Mays und der Sieger Fairfield. Dahinter die «Prinzenreihe»: Bira (Pseudonym für einen siamesischen Prinz) und ^ Graf Howe, der englische Herrenfahrer, der an keiner Rennveranstaltung auf dem Kontinent fehlt. Wie alles kam! Di« beiden Erstplacierten, Garacciola und von Brauchitsch tauschen nach dem Rennen ihre Eindrücke über das für Mercedes-Benz so erfolgreiche Ereignis aus. So gute und schone und vor allen Dingen preiswerte Klein- Occasionswagen haben wir noch nie gehabt! ZÜRICH Badenerstrasse 527 • Tel. 70.777 Zu verkaufen: Saurerlastwagen 27 SteueT-PS, 3 Tonnen Nutzlast, in prima Zustand, 36/6er Bereifung, ä Fr. 2500.— Chevroletlastwagen doppelt bereift, 2K Tonnen, Fr. 5000.— einfach bereift, \% Tonnen, Fr. 2500.— Alb. Aeple, Autos, St. Gallen W Telephon 4100. 68603 Cabriolet neuestes Modell, garantiert fabrikneu, 4plätzig, sehr geräumig, ca. 10 PS, sehr günstig in Steuer, Versicherung und Verbrauch, besonders beim heutigen erhöhten Benzinpreis. Umständehalber aussergewöhnlich preiswert abzugeben, 12195 Offerten unter Chiffre Z 3417 an d. Automobil-Revue, Bureau Zürich. S.E.V. Generalvertretung für die Schweiz: JOZ-ROLAND - GENF Telephon 23.571 Rue Voltaire 16 Sofort zu verkaufen DODGE sehr wenig gefahren, 13 PS, Kasko und Fahrbewilligung für 1935 bezahlt, mit aller Garantie. Preis sehr günstig. 68662 Ant. Bürli, Bäckerei, Zeil (Luzern). Telephon 20. Verwenden Sie die Original-Ersatzteile, mit denen Sie immer zufrieden sind und die durch ihre Verwendung billiger zu stehen kommen als Nachahmungen. Schnellste Lieferung oder Montage zu den günstigsten Bedingungen. Grosses Lager in Ersatzteilen S. E. V. und anderer Marken. BUCATTI Umständelhalber aus Privathand sofort zu verkaufen 3 I, Sportkarosserie, gelöst und versichert, in ganz prima, fahrbereitem Zustande, bei Barzahlung äusserst günstiger Preis. 68656 Offerten unter Chiffre Z 3425 an die Automobil-Revue. Bureau Zürich. GLUCK- AUF! Lospreis Fr. 20.- us 40 Rp. für Porto) sofort auf Postcheck IU 10026 einzahlen 1 Adresse: Seva-Lotterie, Genfergasse 15, Bern. Eine 10-Los-Serie (Endzahlen 0 bis 9) enthalt mindestens 1 Treffer, Liquidiere AUTOOCCASION CHRYSLER, 4türig, Mod. 70, Erstellungsjahr 1981. sehr gut erhalten. WHIPPET, 6 Zylinder, 4türig, in gutem Zustand. MARMON, 8 Zylinder, 4türig, wenig gefahren, FORD, 2-Plätzer, Cabriolet, in gutem Zustand. PACKARD, Torpedo, 7-Plätzer, 6 Zylinder, mit neuer Ladebrücke, wenig gefahren. Auch einige Motorräder. Alle Wagen sind ganz billig abzugeben und z* besichtigen bei 11779 G. Fuchser, Oberdiessbach. Tel. 26. Billigst zu verkaufen Schöner HERRSCHAFTSWAGEN Spezial-Cadillac für Reise mit der berühmten Gläser-Allwetter-Karosserie, mit allem erdenklichen Komfort und Zubehör versehen, 7—9 sehr bequeme Sitze. Langes Chassis, Vertex- Zündung, nur 45 000 km gefahren. Für Mietfahrten oder an Postverwaltung besonders zu empfehlen. Photographien werden auf Wunsch eingesandt Offerten unter Chiffre Z 3422 an die 68626 Automobil-Revue, Bureau Zürich. Infolge Nichtgebrauchs billig zu verkaufen 1 PONTIAC-ümousine 4türig, 6 ZyL, 16 PS, Jahrgang 1929, wenig gefahren und sehr gut erhalten. 11692a Anfragen erbeten unter Chiffre 14986 an die Automobil-Revue, Bern. ] • * Günstig zu verkaufen '•C 1 AUTOMOBIL Marke Chrysler Limousine, 4/5plätzig, neu einmontierte Kolben, neue Bedachung. Offerten unter Chiffre 68594 an die Automobil-Revue, Bern.

Bern, Dienstag, 23. Juli 1935 II. Blatt der „Automobil-Revue" No.59 Greift zum Becher und lasst das ScheltenJi Die Welt ist blind. Sie fragt, was die Menschen gelten, Nicht, was sie sind. Uns aber lasst zechen und krönen Mit Laubgewind Die Stirnen, die noch dem Schönen Ergeben sindi HxiuMUd Von Heinrich Leuthold. Vrid bei den Posaunenstössen, Die eitel Wind, Easst uns lachen über Grossen, Die keine sindl ScPuicfitewteti Nachdruck verEotenl- An einem Jener Waren Herbsttage, die wie eine Erinnerung an den Frühling sind, sah er sie zum erstenmal. Am Tag zuvor war er aus der Fremde heimgekehrt und schaute jetzt vom Fenster aus der Nachbarschaft umher, ob sich in den Jahren seiner Abwesenheit etwas verändert habe. In ihm war noch jenes leise Fremdsein, das jeder Heimkehrer mitbringt, aber auch der stille Frieden, den das Geborgensein nach langer, schwerer Zeit verleiht. Bekannte nickten ihm vertraulich zu und er gab ihre Grüsse etwas scheu lächelnd zurück. Da sah er sie am Fenster stehen. Sie hatte ein zierliches Figürchen und einen schwarzen Wuschelkopf. Eingebettet in das Haar war ein Gesicht wie ein heller, froher Sonnentag. Neugierig schaute sie zu ihm hin. Er grüsste mit einem frohen Lachen um den Mund und fast hätte er laut aufgelacht, als sie verwirrt zurücktrat. So hell der Tag auch war, jetzt war er für ihn noch lichter und unbewusst summte er eine jener„ kleinen Melodien vor sich hin, die er in der Fremde gehört hatte. Seine gute Laune hielt auch all die Fragen aus, die er beantworten musste, um die Neugierde seiner Verwandten und Bekannten zu stillen. — In den folgenden Tagen schaute er immer wieder zu dem Fenster auf, an dem er sie zum erstenmal gesehen'hatte. Sah er sie, so war für den Rest des Tages in ihm ein leises Klingen. Er gab sich keine Rechenschaft, woher das kam, freute sich seiner Zufriedenheit und arbeitete leicht und beschwingt wie selten. Einmal — er hatte gearbeitet und die Arbeit war ihm besonders gut gelungen — stand er fröhlich vom Schreibtisch auf und ging pfeifend im Zimmer auf und ab. Lange schon galt sein erster Blick ihrem Fenster. Auch jetzt sah er sie wieder und neben ihr die Mutter. Ermunternd nickte sie ihm zu, doch er tat, als sähe er es nicht, ging weiter auf und ab und pfiff. Sein Herz hämmerte laut und plötzlich pfiff er so falsch, dass sie sich entsetzt die Ohren zuhielt und vom Fenster floh. Jetzt erst wurde er sich bewusst, dass er «inen Fehler begangen hatte. Warum war er nicht stehen geblieben und hatte ihren Gruss laut und freundlich beantwortet? — Warum hatte er so falsch gepfiffen, dass sie durchging? — Warum das alles? — Die Warum, die ihn für den Rest des Tages bedrängten, nahmen kein Ende mehr, bis er über sich zornig aus dem Hause floh. — Tage vergingen, in denen er sie nicht sah. Unruhe wuchs in ihm auf und hetzte ihn rastlos umher. Seine Laune sank auf den Nullpunkt herab; der Schlaf floh aus seinen Nächten. Jetzt sass er oft bis zu den frühen Morgenstunden über seiner Arbeit, schrieb einige Zeilen und fragte sich dann stundenlang, wo sie ist oder murmelte ihren Namen vor sich hin. Einmal gelang es ihm noch im letzten Augenblick, ein Blatt Papier — auf das er in endlosen Reihen ihren Namen geschrieben hatte — seiner Mutter aus den Händen zu nehmen. Nur nicht verraten, nur nicht noch zu aller Unruhe die neugierigen Fragen der Mutter beantworten müssen, die 7— so gut sie gemeint waren — ihn doch nur quälen würden... Nach trüben Tagen kommt auch Sonnenschein. Auch für ihn lachte die Sonne wieder hinter den Wolken hervor und vertrieb das graue Gespenst des Unmuts aus seinem Gesicht. Durch die Strassen bummelnd, sah er sie plötzlich vor sich her gehend. Noch nie war er ihr bis jetzt auf der Strasse begegnet und doch wusste er sofort, dass sie es war. Nur so konnte sie gehen, nur so die Füsse setzen und den Kopf in den Nacken werfen. Vergessen war, was er um sie geduldet hatte; das Herz hämmerte wieder stark gegen die Rippen und sein frohes Leuchten kam in seinen Blick. Er war fürs erste zufrieden, so still hinter ihr gehen zu können und sie ungestört anzusehen, doch dann erwachte der Wunsch in ihm, mit ihr zu sprechen. Für jeden anderen wäre es leicht, ]a, eine Selbstverständlichkeit gewesen, doch für ihn war es ein heroisches Unternehmen. Frauen und Mädchen gegenüber war er scheu und im Verkehr steif und gezwungen. Noch nie hatte er seine Schüchternheit überwinden können und ein fremdes Mädchen auf der Strasse angesprochen. Auch jetzt zögerte er lange, legte sich in Gedanken jedes Wort zurecht, das er sagen wollte, und schritt dann rascher aus. Bald hatte er sie eingeholt, zog den Hut, grüsste kurz und... ging vorbei; kaum, dass er den Mut aufbrachte, sie anzusehen. Auch sie dankte ihm nur kurz. Sie verzog den Mund wie ein Fisch, der nach Luft schnappt, ohne einen Ton von sich zu geben, und neigte den Kopf so gnädig wie ein Fürst, der einem Bettler Audienz erteilt. — Erst war er auf sich selbst zornig, schimpfte sich einen feigen Narren, der nicht in die Welt passt, dann aber wandte sich sein Zorn gegen sie. Sicher war sie eine hochmütige Gans, die sich einbildete, er müsse sich vor ihr bis zur Erde verneigen und sicher war sie nicht wert, dass er ihr auch nur einen Gedanken schenkte. Das Ende vom Liede war, dass seine Laune jetzt wieder unter den Nullpunkt sank. War er zuvor nur unruhig, so zerschlug er sich jetzt mit Gott und der Welt und hätte doch nicht sagen können, gegen wen sich seine Empörung richtete. Noch schlimmer wurde es, als er gezwungen war, jeden Tag den gleichen Weg wie sie zu gehen. Da rannten sie anwieder einander vorbei, grüssten sich scheu, mit .« •»' Ferien im Sommer. -••-• •* Der Traum eines langen, Jahres ist Wahrheit geworden. beleidigender Kurie und zerbrachen sich beide den Kopf, wodurch sie das Missfallen des andern erregt hatten. Darüber verging über ein Jahr. Doch endlich musste er sie ansprechen. Es war, als wollte ihm das Schicksal selbst zu Hilfe kommen. Eine kleine Gefälligkeit, die sie ihm erwiesen hatte, zwang ihn, ihr zu danken. Wie ein Schwimmer, so stürzte er sich kopfüber in dieses Erlebnis. Für Sekunden sah er ein frohes Aufleuchten in ihren Augen. Sie warf den Kopf in den Nacken, wie in Freude, dass das Eis zwischen ihnen zu schmelzen begann. Hätte er sich jetzt natürlich geben können, so wäre sicher alles gewonnen gewesen; doch auch jetzt gelang es ihm nicht, seine Scheu zu überwinden. Er stotterte beim Sprechen, sprach wie ein Schüler vom Wetter, fragte sie nach ihrem Namen, den er schon lange kannte — kurz, er benahm sich so, dass sie den schlechtesten Eindruck von ihm bekommen musste. Als er dann noch bemerkte, wie das Leuchten in ihren Augen langsam verglomm, da packte ihn die Verzweiflung, dass er sich ungeschickt entschuldigte und rasch davonrannte. Wieder trübten auf Monate hinaus Wolken den Himmel seiner stillen Liebe. Die Einsamkeit des Schüchternen drückte ihn nieder wie eine schwere Last. Immer scheuer wurde er im Verkehr mit Menschen, zog sich immer mehr in sich selbst zurück und suchte in seiner Arbeit Erlösung vom eigenen, zerquälten Ich, die ihm die Welt nicht bieten konnte. Lange schon war er sich darüber klar, dass er das Mädchen liebte wie noch nie eine Frau. Alle seine: Gedanken gehörten ihr, alle seine Handlungen beging er unter dem Einfluss ihres Wesens, alle seine Arbeiten waren Widmungen an sie. Er arbeitete viel in diesen Monaten, wuchs über sich selbst hinaus und wusste, dass er-es nur ihr zu danken hatte, die davon nichts wusste und immer noch seinen Gruss nur kurz — und wie er zu fühlen glaubte — ablehnend beantwortete. Die gramdurchwachten Nächte gruben in dieser Zeit Falten in seine junge Stirn. Oft grübelte er: Ich bin arm. Alles wird anders werden, wenn ich erst Geld habe! Doch dann zankte er sich selbst. Seine Liebe duldete nicht mehr, dass er ihr auch nur in Gedanken zu nahe trat — Zwei Jahre waren schon verflogen, aus dem heiteren jungen Menschen war ein ernster Arbeiter geworden, der seine Wünsche still in sich verschloss und nur noch ein Ziel kannte: die Welt zur Achtung vor seiner scheuen Person zu zwingen. —• Noch sah er sie jeden Tag — sie war immer noch sein erster und letzter Gedanke •— und freudig hätte er für ein Lächeln von ihr all die Erfolge seiner unermüdlichen Arbeit geopfert. Auch stiller war er jetzt und zürnte ihr nicht mehr wegen ihrer vermeintlichen Kälte, doch er erhoffte auch nichts mehr von der Zukunft. — Der Oktober kam ins Land, der Altweibersommer spannte seine Fäden aus. Das schöne Wetter lockte auch ihn vom Schreibtisch fort, hinaus in den im Herbstschmucke prangenden Wald. Versunken in seine Gedanken schritt er dahin und achtete nicht auf die Wege. Da sah er sie vor sich. Erst wollte er umkehren, dann wallte ein heisser, unbegründeter Zorn in ihm auf. Mit langen Schritten holte er sie ein, zog brüsk den Hut, um sie gleich mit der Frage zu überfallen, was sie eigentlich gegen ihn hätte. Ihre Blicke hingen in so schmerzhaftem Staunen an ihm, dass es ihm wehe tat. «Ich habe nichts gegen Sie — nein — im Gegenteil!» sagte sie dann so leise, dass er sie kaum verstand. Da raffte er sich auf und erzählte, wie er sie verdächtigt habe, sie sei hochmütig. Er sprach auch von sich selbst, gestand ihr seine Schüchternheit ein — sprach und sprach und konnte nun kein Ende mehr finden. Was sich in den Jahren der Einsamkeit aufgestaut hatte in ihm, floss jetzt heraus. Sie hörte ihm zu, dann und wann huschte ein Lächeln über ihr Gesicht und zuletzt sagte sie ihm, dass auch sie ihn für hochmütig gehalten habe — und dann auch wieder dachte, sie hätte ihn beleidigt. Trotzdem habe sie aber nie den Mut aufgebracht, ihn zu fragen. — Als das letzte Wort gesprochen war, hielt er sie in den Armen... Später nannten sie sich oft inr Scherz «die Schüchternen». Er sagte dann meist: «Wäre ich nicht schüchtern gewesen, so wäre ich nie das geworden, was ich heute bin!»J— J$casWxuüsdwL !Beeqmeistec Endlich wird Stuck*) doch zu seinem Recht kommen. Was in Argentinien ihm nicht beschieden war, in Brasilien wird es gern und doppelt gut gemacht: Es geht an den Start! «Grosser Preis von Brasilien»? So schreit es dann wieder aus allen Zeitungsspalten, von allen Plakaten, aus allen Reklamefilmen der «Cinemas». Ganz Rio spricht nur von diesem Autorennen. Stucks Hotel wird zum Tummelplatz der Presse. Die Reporter und Kameramänner überstürzen sich, Zimmer gerade in diesem Hotel zu belegen, denn sie wollen jeden Schritt bewachen, jede Minute bei ihm sein und spaltenlang über das Leben des europäischen Bergmeisters berichten. Südamerikas Presse und Europas Presse ein Unterschied von Tag und Nacht. Die alte Welt könnte in Aufruhr stehen — hier gilt nur das Autorennen. Stuck weiss sich nicht mehr zu retten, er kann nichts mehr erzählen, was er nicht schon hundertmal erzählt hätte und er kann keine Zeitungsberichte mehr lesen. Er flüchtet. Wenn Heinrich mit dem Wagen vorfährt, ist Hans schon lange durch einen Dienstboten- Eingang im Hotel verschwunden. Die Reporter stürzen sich auf Heinrich und der erzählt ihnen in seiner Ruhe auf schwäbisch das Blaue vom Himmel. Die Berichterstatter, die deutsch sprechen, verstehen auch davon nur die Hälfte — das genügt ihnen aber vollkommen. Heinrich erreicht, was er erreichen will: er kriegt so manchen Humpen prachtvollen eisgekühlten Bieres. — Während die Reporter in der Halle ihren brasilianischen Blättern über deutsche Sportsleute telefonieren, sitzt Paula in der ersten Etage an der *) Wir entnehmen die nachstehende Schilderung deT interessanten Biographie von E. Rosemann über Hans Stuck (Paul Neff-Verlag. Berlin), die den schweizerischen Bekannten und Bewunderern dieses Spitzenfahrers sehr empfohlen werden kann. Luzern Schiller Hotel Garni Alle Zimmer mit fliess. Wasser o. Bad u.Tel. Zimmer v. Fr. 4.50 an. Pens. Fr. 12.-. Autoboxen. Ed. Leimgruber, Bes.