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E_1935_Zeitung_Nr.060

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N° 60 — 1935 AUTOMOBIL-REVUE steigert. Endgeschwindigkeit und Beschleunigungsvermögen des Auto-Union-Rennwägens sind bei den diesjährigen Modellen deshalb dem Vorjahr gegenüber erhöht, so dass damit gerechnet werden darf, dass dieses neue Rennwagenmodell der Auto-Union auch etwaigen Neukonstruktionen des Auslandes, die in diesem Jahre noch zu erwarten sind, ohne weiteres die Spitze bietet und so seinerseits mithilft, Deutschland die weitere Führung im internationalen Rennsport sichern zu können. Technische Weiterentwicklung im Rennwagenbau wird aber selbstverständlich bei den enormen Leistungen, die hier gefordert werden, immer wieder an die Grenze der Konstruktion und des Materials gehen. Erst durch die praktischen Erfahrungen im Rennen selbst werden dann die Mittel gefunden, diese Grenzen des technischen Schaffens wieder weiter hinauszurücken und so der Zukunft wieder ein weiteres Stück menschlichen Fortschrittes abzuringen. Jede technische Entwicklung ist diesem Gesetz unterworfen, und es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass bei den Auto- Union-Rennwagen, die infolge ihrer Leistung den heutigen technischen Grenzen am nächsten sind, in den ersten Rennen des Jahres Schwierigkeiten auftraten. Es hat sich gezeigt, dass das bisher für den Zylinderkopf verwendete Material den durch die gesteigerten Leistungen erhöhten Anforderungen: zunächst nicht standhielt, obwohl die Zylinderköpfe des Auto-Union-Rennwagens von der besten deutschen Giesserei geliefert werden. Auch an den Bremsen traten einige nicht vorhergesehene Schwierigkeiten auf. Da durch weitere Versuche ein Weg gefunden werden musste, die aufgetretenen Schwierigkeiten zu beheben, blieb daher für die Leitung der Auto-Union nichts anderes übrig, als nach dem Grossen Preis von Frankreich den schweren Entschluss zu fassen, für einige Wochen den internationalen grossen Rennen fernzubleiben, um in aller Ruhe Zeit für die notwendigen Versuche zu gewinnen. Inzwischen durchgeführte scharfe Prüfungsfahrten auf dem Nürburgring scheinen bewiesen zu haben, dass die zur Behebung der aufgetretenen technischen Schwierigkeiten getroffenen Massnahmen zürn Ziele führen. Die nach den Erfahrungen dieser letzten Versuchsfahrten verbesserten Auto- Union-Rennwagen werden deshalb beim Grossen Preis von Deutschland am 38. Juli wieder an den Start gehen; es ist aber selbstverständlich, dass es sich erst unter den schweren Bedingungen eines solchen grossen Rennens zeigen kann, ob Material und Konstruktion der grossen motorischen Leistung des Auto-Union-Wagens endgültig gewachsen sein werden, oder ob erneute Erfahrungen gewonnen werden müssen, die der technischen Leitung der Auto-Union neue Entwicklungsprobleme stellen. Neue Rekordversuche eines Cltrofn-Yacco. Unter der Führung von C6sar Marchand ist in dieeen Tagen ein neuer Citroe'n-Yacco (Rosalie VIII) gestartet, um die "Weltbestleistung über 35.000 km anzugreifen. Neben Marchand wirken noch mit: Raphael Fortin, Leroy de Presalö und Alphonse Veillant, wobei alle zwei Stunden Ablösung erfolgt. Bis jetzt sind folgende Strecken gefahren worden: In 6 Stunden: 876,447 km (Mittel 146,075 km/St.). 12 Stunden: 1750,894 km (Mittel 145,908 km/St.). 24 Stunden: 3502,172 km (Mittel 145,924 km/St.). ff» »»# fn «!«&•• Schweiz Vielversprechende Nennungen zum zweiten Grossen Preis für Automobile der Schweiz. Kaum dass die Reglemente für den Grossen Preis der Schweiz und den «Preis von Bern», das internationale Kleinwagenrennen, versandt waren, gingen aus allen Ecken Europas Anfragen von Firmen, Rennfahrerorganisationen und Einzelfahrern wegen der Beteiligung an diesen beiden Veranstaltungen ein. Es liegen eine Anzahl definitiver Anmeldungen vor und die Besprechungen mit weiteren Interessenten sind auf dem besten Wege, so dass heute schon mit einer Nennliste gerechnet werden kann, die der letztjährigen mindestens ebenbürtig zur Seite gestellt werden darf. Ganz besonders zahlreich laufen die Anfragen für das Kleinwagen-Rennen ein und da die Zahl der Fahrer beschränkt wird, ist es der Rennleitung möglich, eine Auswahl zu treffen, die eine qualitativ hochstehende Beteiligung zum voraus sichert. Aus Italien liegen die festen Nennungen von Graf Lurani, B. Tuffanelli und N. Barbieri vor, die alle drei auf Maseratimaschinen starten werden. Sie sind der internationalen Sportgemeinde als sehr erfolgreiche Kleinwagenpiloten bestens bekannt. Deutschland ist vorläufig durch B. Kohlrausch, den Inhaber verschiedener Weltrekorde vertreten, der den Rekordwagentyp von M.G. fahren wird. Ferner hat R. Steinweg gemeldet, der mit seinem Bugatti Spezialwagen diese Saison schon verschiedene Siege zu buchen vermochte. Die Engländer sind in erfreulicher Zahl vertreten. Von ihnen sei vorab Earl Howe genannt, der bereits letztes Jahr mit von der Partie war und neuerdings seinen schnellen Delage steuern wird. Der britischen Gruppe gehören noch T. P. Cholmondeley-Tapper auf Bugatti, sowie K. D. Evans und R.E. Tongue an. Die beiden letzteren zählen zu der erfolgreichen Phalanx englischer Nachwuchsfahrer und bestreiten erstmals mit ihren M.G.-Maschinen einige der bedeutendsten kontinentalen Rennen. Zu ihnen gesellen sich B. Sojka (Bugatti) als Vertreter der Tschechoslowakei und der Holländer H. Herculeyns (M.G.J. Beide fuhren schon letztes Jahr in Bern und hinterliessen den besten Eindruck. Unsere Landesfarben sind bei H. Kessler (Maserati), dem mehrjährigen Schweizermeister in guten Händen. Die vorgenannten 12 Fahrer vertreten sechs verschiedene Nationen, so dass die Ititsrnationalität des «Preises von Bern» glänzend gesichert ist. Für den eigentlichen Grossen Preis, der nach der internationalen Rennformel (750 kg maximales Wagengewicht und mindestens 500 km Distanz) ausgefahren wird, liegt die Einschreibung der offiziellen Rennmannschaft von Mercedes-Benz vor, die ihre drei ruhmreichen Fahrer Caracciola, Fagioli und v. Brauchitsch entsenden wird, welche diese Saison die meisten grossen Siege an ihre Fahnen zu heften vermochten. Die wenigen noch aktiven Einzelfahrer, welche einen immer schwereren Stand gegenüber den geschlossenen Mannschaften haben, werden fast restlos in Bern starten. So sind Earl Howe und Brian Lewis, zwei der bekanntesten englischen Piloten verpflichtet worden. Weiter haben sich die Italiener R. Balestrero und N. Barbieri gemeldet. Dann der Ungar L. Hartmann sowie R. Sommer aus Paris. Da weitereVerhandlungen vor dem Abschluss stehen, wird demnächst über eine entsprechend erweiterte Startliste zu berichten sein. Der Vorverkauf hat schon tüchtig eingesetzt Wenn sich auch, wie letztes Jahr, ein sehr reges Interesse aus allen Teilen des Landes für die durch verschiedene neue Tribünen erweiter- Wo bleibt die grosse schweizerische. Zuverlässlgkeitsfahrt? Der Verzicht des Automobil-Club von Frankreich auf die Durchführung der Internatio-, nalen Alpenfahrt hat in schweizerischen Sportkreisen den Ruf nach einer schweizerischen Alpenfahrt erneut wach werden lassen. Es ist auch ein offenes Geheimnis, dass die Nationale Sportkommission die Abhaltung eines solchen Wettbewerbes, und zwar auf internationaler Basis, schon seit zwei Jahren geprüft hat. Es fragt sich aber, ob es nicht angezeigt und zweckmässiger wäre, den Rahmen eines solchen Wettbewerbes etwas weiter zu fassen und eine schwere Zuverlässigkeitsfahrt durch die Schweiz zu schaffen, wobei nicht nur das Alpengebiet, sondern auch das Mittelland und der- Jura miteinzubeaiehen wären. Der Jura verfügt über Bergübergänge, die bede'utend höhere Anforderungen an Fahrer und Maschinen stellen als die gutangelegten und nicht steilen Alperistrassen (Stierenberg etc.), und im Mittelland und besonders auch in den Voralpen finden sich Nebenstrassen und Prüfungsstrecken, die manchem bewährten Kämpen des Automobilsportes sehr zu schaffen geben würden. Es soll nicht gerade eine solch monströse Bergund Talfahrt mit all den schweren und schwersten Schikanen und Hindernissen ä la deutsche Harzund Ostpreussenifahrt werden, aber doch eine schwere Geländefahrt, wo man sieht, was die neuen Autofabrikate auch in solch wenig wegsamerem Gelände zu leisten vermögen und wie sich die Fah^ rer und Wagen hierbei aus der Sache ziehen. Sportlich würde der Wettbewerb für die Erstem bedeutend interessanter, und es hätte diese Art von Zuverlässigkeitsfahrt auch die angenehme Folge, dass es kein «Rennen» gibt und sich die Konkurrenz weniger auf den vielbefahrenen Strassen abspielt. Als Zeitpunkt wäre die zweite Hälfte September sehr geeignet, wobei heute zur Vorbereitung noch genügend Zeit zur Verfügung steht. Dauer vier bis fünf Tage, separate Klassierung für Amateure und Experten. Keine grossen Preise, dafür technische Fähigkeitsausweise für die Wagen und Ehrengeschenke an die Fahrer. Eine gute Gelegenheit auch, um den Amateursport wieder gross zu ziehen. Die Organisation kann durch Uebernahme jedes kantonalen Abschnittes durch die betreffenden ACS-Sektionen sehr erleichtert, vereinfacht und — verbilligt werden. Man mache sich rasch ans Werk! V, Eine Klassements-Aenderung im Grand-Sacon* nex-Rennen. Bekanntlich hatte Louis de Monfort im Grand-Saconnex-Rennen in der Klasse 1500 bis 2000 ccm (Amateure) mit seinem Bugatti ein Mittel von 119,205 km/St, herausgefahren.. Diese Leistung erschien gegenüber denen der andern Maschinen etwas hoch und von verschiedenen Seiten wurde behauptet, dass die Angaben von Montfort betreff Zylinderinhalt seines Wagens nicht stimmen könnten. Eine weitere Prüfung der Angelegenheit erwies auch wirklich diese. Vermutung als richtig; doch konnte für diese fal-> sehen Angaben nicht Monfort verantwortlich gemacht werden, da der Fehler sich im Fabrikten Sitzgelegenheiten geltend macht, so sei Katalog von Bugatti fand, wo der Zylinderinhalt doch festgestellt, dass in allen Preislagen und des betreffenden Fahrzeuges zu niedrig angegeben wurde. In der Folge ist nun eine Aenderune an den verschiedenen Standorten noch genügend gute Plätze vorhanden sind, stehen im Klassement eingetreten, indem Blancpain (Alfa Romeo) in der Klasse 1500 bis 2000 ccm auf den doch dieses Jahr insgesamt über 8000 Sitzplätze zur Verfügung. 3000 ccm als Erster-vor de Toledo figuriert. ersten Platz vorrückt und Montfort in der Klasse ,. Wo fahren wir hin? Nach Klosters zum Trachtenfest am 28. Juli Kampf der Benzinpreis-Erhöhung Das Automobil-Budget darf auf keinen Fall mehr eine Erhöhung erfahren. Da man den Preis des so notwendigen Benzins noch weiter hinaufschraubt und es Ihnen unmöglich ist, die Fahrten zu reduzieren, bleibt Ihnen nur ein einziges Mittel um das gewünschte Ziel zu erreichen und zwar: auf 100 km weniger Brennstoff konsumieren. Dies erreichen Sie, indem Sie Ihren jetzigen Vergaser einfach durch einen Vergaser mit Starter oder Thermostarter ersetzen lassen; Ihr Garagist wird Ihnen den zu Ihrem Motor passenden Vergaser versuchsweise montieren. Rasche Montage auf alle Arten von Automobilen. Äusser der sofort feststellbaren Brennstoffersparnis, werden Sie sehen, dass der Motor noch in anderen Beziehungen seine Leistungsfähigkeit verbessert. Entschliessen Sie sich, 'in Ihrem eigenen Interesse heute noch. ssolub unter den Motor-Oelen S T A N D A R D . M I N S R A l O E L F I l O D O K T S A > O . . 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