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E_1935_Zeitung_Nr.061

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1935 — No 61 Luftfahrt Hispano-Suiza-Flugmotoren in England. Die weltberühmten französischen Hispano-Suiza- Flugmotoren, deren Schöpfer unser Landsmann Marc Birkigt ist, werden nun auch in England gebaut, nachdem die General Aircrait Ltd. eine Baulizenz erworben und die Douglas-Motorradwerke mit der Fabrikation beauftragt hat. Die Douglas-Werke in Bristol werden dabei sowohl alle wassergekühlten, wie auch die luftgekühlten Hispano-Suiza- Motortypen herausbringen. Die Nachricht ist um so erfreulicher, als ja bekanntlich auch ein Schweizer, nämlich der Monospar-Konstrukteur Stieger, an der Spitze der « General Aircraft» steht. -th- Frostschutz für Flugzeuge. Eine der grössten Gefahren der Luftfahrt, nämlich die Eisbildung an Flugzeugen, soll durch die Erfindung einer bekannten, in Grossbritannien domizilierten Weltfirma gebannt sein. Die Erfindung beruht auf einem System, bei dem eine nicht gefrierende Flüssigkeit mittels komprimierter Luft durch Gummiröhren zu den Stellen des Flugzeuges geleitet wird, die der Eisbildung ausgesetzt sind. Das Verfahren ist während mehreren Jahren ausprobiert worden und in den meisten Staaten der Welt zum Patent angemeldet. Frequenzrekorde im schweizerischen Luftverkehr. Die Frequenzresultate der Monate Mai und Juni lassen bereits darauf schliessen, dass der Luftverkehr auch in diesem Betriebsjahre neue Rekorde erreichen dürfte. Es ist dies deshalb besonders beachtenswert, da die Witterung im Monat Mai allgemein ungünstig war, dessenungeachtet hat aber das reisende Publikum das Flugzeug sehr rege benützt. Das andauernd schöne Wetter im Juni Hess dann die Frequenzziffern gewaltig anschwellen, so dass « ausverkaufte » Flugzeuge auf gewissen Linien an der Tagesordnung waren. Stellt man für die 6 schweizerischen Flugplätze Zürich, Basel, Bern, Genf, Lausanne und St. Gallen die Frequenzen der Monate Mai und Juni 1935 der entsprechenden Epoche des Vorjahres gegenüber, so ergeben sich folgende Zahlen : für gut eingeführte, erstklassige Marke in bestehende, grosse Verkaufsorganisation. Nur gut ausgewiesene, branchekundige Bewerber wollen ihre Anmeldung mit Zeugnissen, Gehaltsansprüehen, Provisionsbedingungen und Photo einsenden unter Chiffre 14991 an die Automobil-Revue, Bern. erfahren im elektr., wie im mechan. Teile, mit Kenntnissen der franz. Sprache. Alter mind. 30 Jahre. — Nur ganz tüchtige Bewerber wollen ihre umgehende Offert, einreich, unt. Chiffre 68776II an d. Automobil-Revue, Bern. Mai/Juni Mai/Juni 1935 1934 Kursflüge 5 954 5 104 zahlende Passagiere 16 573 12 666 Post in kg 75,247 70,962 Fracht in "kg 102,226 79,277 Gepäck in kg 207,604 147,335 Es zeigt sich, dass nicht nur im Personen- trächtliche Schwierigkeiten bereitet. Daran ändert auch nichts die Tatsache, dass einige weverkehr eine Vermehrung von ca. 25 % eingetreten ist, sondern dass auch in den übrigen Transportkategorien, wie Post und betrieb durchaus günstige Resultate erbracht hanige Konstruktionen bisher im praktischen Flug- Fracht, die wesentlich krisenempfindlicher ben, die bereits dazu geführt haben, dass im deutschen Fracht- und Luftpostverkehr schon eine sind, zum Teil sehr gute Fortschritte gemacht wurden. ren ausgerüstet sind. Die hier bisher vorliegenden Reihe von Flugzeugen mit solchen Schwerölmoto- Der Passagierverkehr hat auf der neuen Ergebnisse und Erfahrungen sind recht zuversichtlich. Dennoch dürfen sie nicht über die Tat- Swissair-Expresslinie Zürich-Basel-London sache hinwegtäuschen, dass sich die ganze Entwicklung des Dieselflugmo'tors noch in den Anfän- alle Erwartungen übertroffen. Auf der Etappe Basel-London und vice versa haben in diesen gen befindet. Von einer generellen Einführung des beiden Monaten rund 1000 Passagiere den Dieselmotors kann im Augenblick noch keine Vorteil genossen, den ein 2% stündiger Flug Rede sein. Die ganze Entwicklung, an der in Amerika, England, Deutschland, Frankreich und gegenüber einer Hstündigen Bahnfahrt bietet. Die englische Parallel-Linie, die über fraglos die grösste Beachtung seitens aller inter- Italien sehr intensiv gearbeitet wird, verdient Paris führt, erreichte bisher trotzdem die essierten Kreise. frühere, bekanntlich sehr günstige Frequenz. Wir wissen, wie gerade in den letzten Jahren Als Erfolg erwies sich auch die Verschnellerung des Swissair-Frühkurses Zürich-Basel- allem auch durch die Einführung des Leichtdie- bei Lastwagen und Omnibussen der Schwerölmotor Eingang gefunden hat, wie gerade hier vor Paris, dessen Passagierverkehr sich gegenüber dem Vorjahre mehr als verdoppeln erfahren hat, was nicht zuletzt in der Folgezeit selmotors das ganze Dieselproblem eine Förderung konnte. Sehr gute Frequenzen zeigen auch auch die Vervollkommnung des Schwerölmotors für die Zwecke des Luftverkehrs weiter befruchten die deutsche Spanienlinie, Berlin-Genf-Barcelona; eine geringere Verbesserung ist auf Gerade für den Luftverkehrsbetrieb sind die wird. den Mittags- und Nachmittagslinien Zürich- Vorzüge des Dieselmotors viel eklatanter als bei- Hamburg, Zürich-Salzburg-Wien und Genf- Lyon-Paris, sowie auf der italienischen Alpenlinie Mailand-Zürich festzustellen. Die politischen Verhältnisse haben hingegen eine weniger gute Frequenz auf den Strecken Zürich-Stuttgart-Berlin, Basel-Frankfurt-Amsterdam, sowie auf dem Frühkurs Zürich- München-Wien bewirkt. Auf den internen Zubringerstrecken ist der Personenverkehr allgemein gestiegen, darunter besonders auf den Etappen Bern-Basel, Bern-Lausanne und St. Gallen-Zürich. Das innerschweizerische Netz hilft damit in vermehrtem Masse, die grossen Fernstrecken nach dem Auslande zu alimentieren. svz. Nicht alle haben indes befriedigt. Mancher Konstrukteur mus>ste inzwischen einsehen, dass der von ihm besohrittene Weg nicht zum Ziel führt. Aus allen Versuchen, selbst den negativen, sind wertvolle Erfahrungen gesammelt worden, die für die weitere Entwicklung von nicht geringer Bedeutung sind, die aber auch gezeigt haben, dass die Lösung des ganzen Problems noch immer be- spielsweise für die Militärluftfahrt. Durch Verwendung von Rohölmotoren ist es möglich, die Wirtschaftlichkeit des Luftverkehrs beträchtlich zu verbessern. Ausser der Tatsache, dass Dieselöle im Preis billiger als Benzin und Benzol sind, tritt vor allen Dingen in den Vordergrund, dass der spezifische Brennstoffverbrauch beim Dieselmotor wesentlich geringer ist als beim Vergasermotor, was in erster Linie darauf zurückzuführen ist, •dass beim Dieselverfahren die Brennstpffenergie eine weit grössere Ausnutzung erfährt. Bei den heutigen Vergaserflugmotoren bewegt sich der spezifische Brennstoffverbrauch etwa zwischen 220 und 250 g/PS/ST (Gramm pro PS und Stunde), beim Dieselmotor liegt er zwischen 170 und 180 g/PS/ST, Werte, die die Praxis ergeben hat. Was diese Ziffern bedeuten, kann an Beispielen am besten erläutert werden. Bedenkt man, 2000 PS -würde sich die Ersparnis bei fünfstündigem Flug auf rund 600 kg erstrecken. Ziffern, die für die Betriebskostenrechnung natürlich von grosser Bedeutung sind. Das aber nicht allein. Durch den Brennstoffminderverbrauch ist es möglich, die zahlende Nutzlast (Passagiere, Fracht, Post) entsprechend zu vermehren bzw. den Aktionsradius des Flugzeuges entsprechend zu Tergrössern. Beides ebenfalls Faktoren, die in gesteigerter Wirtschaftlichkeit gipfeln. Diese Beispiele machen es begreiflich, dass der Luftverkehr auf eine ganz andere Basis gestellt werden kann, wenn erst die Entwicklung der Dieselmotoren soweit fortgeschritten ist, dass ihrer generellen Einführung im Luftverkehr nichts mehr im Wege steht. Darüber hinaus ist aber auch die Steigerung del Betriebssicherheit durch Verwendung des Dieselmotors von ausschlaggebender Wichtigkeit. Benzin und Benzol sind hochexplosible Stoffe, durch die schon mancher anfänglich weniger schwere Unfall zur schwersten Katastrophe geworden ist. Schweröle bannen zwar nicht die Brandgefahr, sie verhindern aber die Explosion etwa auslaufenden Brennstoffes, ein Moment, das nicht unterschätzt werden darf. So ergeben sich denn für den Dieselmotor beträchtliche Vorzüge, die wichtig genug sind, die ganze Entwicklung des Dieselflugmotors in verstärktem Masse zu fördern; aus Gründen der Sicherheit und der Wirtschaftlichkeit, die schliesslich oberstes Gebot jedes Luftverkehrs sind. Ing. W. Volckmanns Baupläne flugfähiger Flugmodelle. 14. Bauplan: Segelflugmodell «Grünau II» mit Vergrösserung als Wettbewerbsmodell mit textlichen Erläuterungen. Doppelbauplan von Werklehrer Karl Müller. Preis RM. 1.20. Verlag: C. J. E. Volckmann Nachf. G. m. b. H., Berlin-Charlottenburg 2. Im Sommer 1933 stellte der Ostpreusse Schmidt den damals aufsehenerregenden Weltrekord im Dauersegelflug von 36 Stunden auf. Sein Flugzeug war nach dem Modell «Grünau Baby» gebaut. Das Modell «Grünau II» des vorliegenden Bauplans ist eine verkleinerte Nachbildung des erfolgreichen Modells. Seine Bauart ist so einfach, dass das Modell auch von Anfängern hergestellt werden kann. Bei sorgfältiger Herstellung werden gute fliegerische Leistungen erzielt, so z. B. Zeiten bis zu 9 Minuten im Hangstart. Auch Flüge in der Ebene sind leicht auszuführen, denn das Modell ist ein sicherer Hochstarter. Als Beweis für seine Leistungsfähigkeit mag der zweite Preis gelten, den das vergrösserte Modell dass moderne Verkehrsflugzeuge heute über Motorenleistungen von 1000, 2000 und auch mehr PS «Grünau II» im Segelflugmodellwettbewerb auf der verfügen, so kann man sich einen Begriff machen, Rhön erhielt. Der Plan dieses Wettbewerbes ist Der Dieselmotor im Luftverkehr. Beherrscht auch heute noch der Vergasermotor den Luftverkehr vollkommen, so beginnt die führt werden müssen. anweisung zwei erfolgreiche Segelflugmodelle er- welch gewaltige Brennstoffmengen hier mitge- dem 14. Bauplan beigefügt, so dass nach einer Bau- Frage des Dieselmotors doch immer aktueller zu Nehmen wir ein Verkehrsflugzeug mit einer baut werden können. werden. Es hat bisher nicht an Versuchen gefehlt, Gesamtmotorleistung von 1000 PS, so benötigt dieses bei günstigster Verbrauchsannahme (220 Aircraft Company Ltd. in beschränkter Auflage Für Aviatik-Interessierte gibt die De Havilland das Dieselverfahren auch dem Flugmotor nutzbar zu machen. Zahlreiche Projekte sind bereits bekannt geworden; manches von ihnen ist allerdings für einen vierstündigen Flug 880 kg Brennstoff. alle Flugzeugtypen und Motoren der bekannten g/PS/ST) bei Verwendung von Vergasermotoren eine hübsche kleine Broschüre heraus, in welcher bisher über den Reissbrettentwurf nicht hinausgekommen, andere wieder sind höchstens bis zu motoren würde bei derselben Flugdauer einen weitigen technischen Daten aufgeführt sind und Das gleiche Flugzeug mit gleich starken Schweröl- englischen Firma mit ihren Leistungs- und ander- Bremsstandversuchen gediehen. Daneben sind aber Verbrauch von 720 kg (bei 180 g/PS/ST) haben. die durch zahlreiche Illustrationen auch einen andere Konstruktionen auch bereits schon bis zu Die Ersparnis beträgt hier bereits 160 kg; bei eii nem Flugzeug mit einer Gesamtmotorleistunc von Einblick in den Betrieb einer Flugzeugfabrik vermittelt. den praktischen Flugerprobungen vorgedrungen, AUTOMOBILE haben Weltruf Vertreter für den Kanton Zürich: und sind unverwüstlich. Preise von Fr. 3400 an J0S. KESSLER, Industriestr. 6, SCHLIEREN-ZÜRICH - Tel. 917.358 Gesucht "Ä 12227 Auto -Verkäufer Schweizerische Motorlastwagenfabrik sucht für die Zentralschweiz einen tüchtigen, fachkundigen Reise-Vertreter sucht Stelle auf Privatod.Lieferungswagen. Zeugnisse od. Ref. zu Diensten. Offerten unter Chiffre Z 3441 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. Für Verbrauchsartikel d. Autobranche werden f. jeclen Kanton je ein tücht. KANTONSVERTRETER zu rasch. Eintritt gesucht, geg. Fixum u. hohe Umsatzprovision. 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N« 61 - 1935 ÄÜTÖM^lL'-'REVOE 11 Die Strassenverkehrsunfalle in der Schweiz im Jahre 1934 Fortsetzung von Seite 2. Die überdurchschnittliche Steigerung der Velounlälle kann vielleicht, wenigstens teilweise, auch im Berichtsjahr 202 Fussgänger auf dem Schlacht- 5. Alpenstrasseninitiative. Der Vor- 156 Fussgänger (1933: 152). Im ganzen muesten mit dem neuestens verstärkten Anwachsen des feld des Strassenverkehrs ihr Leben lassen, 32sitzende orientiert über den Beschluss des T. G. S., Fahrradbestandes zusammenhängen, das seinerseits welcher beschlossen hat, mit den übrigen Verbänden wieder als Krisenzeichen zu beurteilen ist; denn den Kampf für die Annahme dieser Initiative aufzunehmen. Die Mitglieder werden heute schon auf- mancher Radfahrer muss heute wieder als Antrieb seine Beine an Stelle des Zylinderkolbena gebrauchengefordert, der Initiative zuzustimmen. Werden bei den Motorfahrzeugunfällen jene nicht berücksichtigt, bei denen ein Fahrrad mitbeteiligt war, so ergibt sich seit 1933 eine Zunahme der Unfälle um 10%, der Verunfallten um 7%, während die Zahl der Getöteten mit 334 unverändert blieb. Diese Entwicklung ist nicht unbefriedigend; denn die Verbesserung der Statistik bedingt bereits eine Zunahme und ausserdem ist der Motorfahrzeugverkehr intensiver geworden. So waren beispielsweise im Berichtsjahr 173 385 ausländische Personenwagen allein mit provisorischer Eintrittekarte eingereist, 29.108 mehr als im Vorjahre. Von den genannten 334 tödlichen Opfern der Motorfahrzeugunfälle ohne Beteiligung eines Fahrrades waren 178 Fahrzeuginsassen (1933: 182) und Unfallursache beim Fahrer Trotzdem in den vorstehenden Zahlen auch die Verbesserung der Statistik zum Ausdruck kommt, ist sicher der auf einer realen Zunahme beruhende Rest noch bedeutend genug. Nun brauchen aber die Unfälle, die auf einem Verschulden des Fahrzeuglenkers beruhen, nicht als ein unabänderliches Fatum hingenommen zu werden; sie lassen sich gewiss vermindern und damit auch die Zahl der durch sie verursachten Todesopfer, die seit 1933 von 321 auf 393 gestiegen ist. 4 Nicht weniger als 118 Menschenopfer forderten im Jahr 1934 jene Unfälle, die Unvorsichtigkeit und Kopflosigkeit von Fus&gängern bewirkt haben. Kantonsvergleiche können, aus bereits genannten Gründen, nur mit Vorbehalt durchgeführt werden. Im Jahre 1934 wiesen die fünf Kantone Zürich, Bern, Basel-Stadt, Waadt und Genf je über tausend Unfälle und zusammen drei Fünftel des Totais aus. Dass in den Städten zwar relativ viele Unfälle, darunter aber meistens leichte vorkommen, geht bereits aus Tabelle 3 und noch deutlicher aus folgender Uebereicht hervor. Präsidenten - Konferenz der deutschschweizerischen Sektionen des Touring-Club der Schweiz. Die in Luzern versammelten Präsidenten der deutschschweizerischen Sektionen des T. G. S. erheben nachdrücklich Einspruch gegen die vom Bundesrat beschlossene Benzinzollerhöhung, welche die wirtschaftliche Lage weiter Bevölkerungskreise erneut erschwert. Sie fordern die politischen Parteien und die Mitglieder der Bundesversammlung auf, dem Bundesratsbeschluss vom 25. Juni 1935 die Genehmigung zu versagen und machen die kantonalen Regierungen darauf aufmerksam, dass auch ihre Interessen durch die bestimmt zu erwartende Schmälerung der Automobilsteuererträgnisse verletzt werden. Bericht Ober die Gesamtvorstandssitzung vom 25. Juli 1935. 1. Protokoll. Das den Vorstandsmitgliedern zugestellte Protokoll der Ausschuss-Sitzung vom 4. Juni wird genehmigt. 2. Mutationen. Seit Beginn dieses Jahres verzeichnen wir 140 Eintritte und 153 Austritte. Unser Mitgliederbestand, welcher heute 1687 Mitglieder beträgt, ist also seit Jahresbeginn um 13 mehr als im Jahre 1932. Auch diese Vermehrung, so beträchtlich sie an sich ist, steht hinter dem Durchschnitt zurück. Aus diesen Darlegungen darf wohl der Schluss gezogen werden, dass jedenfalls die vielgeschmähten Automobilisten und Motorradfahrer im Jahre 1934 gute Disziplin bewahren konnten- Das bewiesen die Automobilisten auch während der Zürcher Verkehrserziehungswoche und ist an sich recht erfreulich. Weniger erfreulich aber äst, dass — wie folgende Zusammenstellung dartut — jene Unfallursachen am häufigsten sind und seit 1933 besonders kräftig zugenommen haben, die sich als Verstösse gegen die elementarsten Regeln des Strassencodex ausweisen. Von den 3300 Unfällen, die im Jahre 1934 gegenüber dem Vorjahr mehr gezählt wurden, entfallen nämlich gegen 3000, also beinahe 90% auf solche, die durch fehlerhafte Führung des Fahrzeuges verursacht worden sind. Das geht aus folgender Tabelle hervor: Unfallursachen 1933/34. Davon mit Fahrern Unfälle im ganzen von Motorfahrzeugen 1933 1934 1933 1934 Unvorsichtigkeit. 3 519 3 959 2612 2 802 907 1157 Zu schnelles Fahren . . . . . . . 1 954 2 768 1563 2126 391 642 Nicht Vortrittlassen . 1 540 2141 1272 1 701 268 44o Fahrt auf falscher Strassenseite. . 1 258 1 720 915 1113 343 607 Unvorsichtiges Vorfahren. . . . . 901 1044 776 924 125 120 Unvorsichtiges Einbiegen. . . . . 1 144 996 589 530 555 466 Zu nahes Aufschliessen , 607 705 516 683 91 122 Unvorsichtiges Kreuzen . . . . . 879 628 682 473 197 155 Betrunkenheit . . . . . . . . . . 407 480 324 335 83 145 Vorfahren in Kurve . . . . . . . 96 469 86 418 10 51 Uebrige. Total 13 233 16107 0923 11762 3310 4345 Strassenverkehrstinfälle nach Kantonen Kantone Jahr 1934 Städte 1 ) Uebrige Schweiz Unfälle 10 628 10 027 Davon mit Verunfallten 4124 6 871 Verunfallte 4 645 7 555 Davon getötet 121 504 *) Gemeinden mit mehr als 30.000 Einwohnern. Auf die Stadt Zürich entfielen 4435 Unfälle, also über ein Fünftel des schweizerischen Totais, aber mit 32 tödlich verletzten Personen etwa ein Zwanzigstel aller Todesopfer. Wenn auf je rund 10.000 Strassenverkehrsunfälle das Land über viermal mehr Todesopfer verzeichnet als die verkehrsreichen Städte, so- rührt dieser Unterschied sicher nicht nur davon her, dass in den Städten infolge eines ausgebildeten polizeilichen Meldedienstes auch die leichten und weniger folgenschweren Unfälle vollständiger erfaest werden; vielmehr beweisen die Zahlen eindrücklich, dass namentlich auf dem Lande durch planmässige Ver- Zürich 4101 6639 5639 1586 2134 1842 2448 91 99 Bern 2632 2894 1358 1614 1674 1997 75 97 Luzern 850 974 384 466 464 573 18 25 Uri 66 79 30 41 43 57 1 4 Schwyz 107 121 64 54 57 ,72 77 9 9 Obwalden 5 31 4 14 4 22 — 3 Nidwaiden 12 25 8 12 9 17 I 1 Glarus 98 93 43 39 57 54 3 3 Zug 137 143 73 80 102 109 2 5 Freiburg 240 312 138 197 173 253 17 29 Solothurn 663 755 412 467 522 583 683 21 19 Basel-Stadt 1085 1077 449 478 603 623 523 21 23 Basel-Land 262 395 . 162 239 206 309 14 14 Schaffhausen 169 262 93 148 117 182 4 6 Appenzell A.-Rh 77 114 48 88 58 114 2 9 Appenzell I.-Rh 15 12 7 6 10 7 — — St. Gallen 759 854 367 460 449 556 31 41 Graubünden 47 95 24 56 37 76 8 9 Aargau 802 964 613 614 668 782 47 52 Thureau ........ 372 461 228 278 276 357 26 23 Tessin 645 653 312 341 393 423 25 17 Waadt 1549 1670 781 864 1019 1138 45 73 Wallis 154 196 98 129 155 173 13 18 Neuenburg 447 552 253 287 321 350 17 17 Genf 2135 2284 794 886 889 1020 14 30 Schweiz 17329 20655 8219 9995 10063 12200 605 625 T. C. S. Autosektion St. Gallen-Appenzell Mit übrigen Fahrern 1933 1934 Mitglieder zurückgegangen, während wir letztes Jahr im 1. Semester einen Zuwachs von 30 Mitgliedern zu verzeichnen hatten. 3. Ueber die an den Ausschuss-Sitzung e n vom 15. Juni und 15. Juli in Genf gefassten Beschlüsse wird der Sektionsvorstand durch den Sekretär orientiert. 4. Benzinzollerhöhung. Der Vorsitzende, Herr Gerichtspräsident Lutz, oiientiert eingehend über sämtliche Ereignisse seit Erhöhung des Benzinzolles durch Bundesratsbeschluss vom 25. Juni. Den Ausführungen ist zu entnehmen, dass nicht nur der T. G. S., sondern alle Verbände, welche durch die Erhöhung des Benzinzolles berührt wurden, an verschiedenen Sitzungen und Versammlungen gegen diese neuerliche ungerechtfertigte Belastung der Automobilisten Stellung genommen und Protest erhoben haben. Der T. G. S. hat in einer Eingabe an den Bundesrat und in einem Schreiben an die Mitglieder der Bundesversammlung die Folgen der verfehlten Massnahme dargelegt. Es muss alles unternommen werden, um die Mitglieder der Bundesversammlung zur Ablehnung des Bundesratsbeschlusses vom 25. Juni zu bewegen. Wer aber heute schon durch die Tat der Massnahme des Bundesrates entgegentreten will, schränkt seinen Benzinverbrauch soweit als möglich ein. Da keinerlei Schritte, wie sie auch sein mögen, mit Erfolg durch unsere Sektion allein unternommen werden können, beschliesst man, sich mit den andern Automobilverbänden im Kanton St. Gallen und Appenzell in Verbindung zu setzen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. 6. Verkehrsunterrichtsversuch in Wil. Auf Initiative der Ortsgruppe Wil wurde dortselbst ein Verkehrsunterrichtsexperiment durchgeführt. Ausführliche Berichte hierüber sind in der Presse erschienen. Das Wiler Experiment ist als ganz bedeutender Versuch zu bewerten, welcher nicht nur lokalen Charakter gehabt, sondern speziell unsere Sektion und sogar den schweizerischen Verband sehr interessiert hat. Mit Rücksicht auf die verkehrspolitische Bedeutung beschliesst der Vorstand, den nicht gedeckten Restbetrag der Unkosten dieses Versuches zu Lasten der Sektionskassa zu nehmen. 7. Allgemeine Umfrage. Die Tessinerfahrt konnte mangels genügender Beteiligung nicht zur Durchführung gelangen. Für die Fahrt ins Berner Oberland, mit Abstecher auf Jungfraujoch, 10./12. August, liegen bereits einige wenige Anmeldungen vor. Man hofft, dass für diese einzigartige Sommerausfahrt sich noch verschiedene Mitglieder entschliessen können. Eine Anregung des Präsidenten der Ortsgruppe Wil für die Herausgabe eines neuen Merkblattes wird zur Prüfung entgegengenommen. Fz. A. C. S. BERNISCHER KANTONALVERBAND. Der Vorort des Bernischen Kantonalverbandes hatte seine Sektionen letzten Freitag wegen verschiedenen aktuellen Tagesfragen zu einer ausserordentlichen Sitzung nach Biel einberufen. Nachdem Sommeralpenposten. Die 5. Betriebswoche hat einige administrative Geschäfte in Kürze erledigt wiederum einer rückläufigen Bewegung Platz machen müssen, indem vom 15. bis 21. Juli 1935 auf j worden waren, entspann sich ob der Benzinzollerhöhung eine grossangelegte Debatte, die vom den 33 geführten Kurslinien 33,138 Passagiere Vorsitzenden, Herrn Oberst Marbach, Bern, mit befördert wurden, gegenüber 34,473 in der entsprechenden Vorjahresperiode (—1335). Zusam- Umsicht geleitet wurde. Der Kantonalvorstand nahm von den Weisungen des Zentralsitzes im zustimmenden Sinne Kenntnis und beschloss einstimbach-Griesalp, Meiringen-Schwarzwaldalp und Ur-> men mit den drei neu geführten Kursen Reichenmig auf kantonaler Basis vorzugehen und in Zusammenarbeit mit der Kantonalen Strassenverfrequenz in der 5. Betriebswoche auf 36,687 Pas- näsch-Steinfluh stellt sich die diesjährige Gesamtkehrsliga eine gründlich vorbereitete Nummernschilderabgabe per 1. Januar 1936 auszulösen. Die quenz stehen 15 mit einer Mehrfrequenz gegensagiere. Den 18 Kurslinien mit einer Minderfre- Delegierten haben damit mit der bisherigen wirkungslosen Methode blosser Protestresolutionen Spitze steht, gefolgt von demjenigen ins Melchüber, wobei der Gotthardkurs mit + 255 an der entschieden gebrochen und zu Druckmitteln Zuflucht genommen, wie solche gegen die kürzlich weisen die Linien Klausen (-f-192), Staldental mit + 243. Eine Belebung haben noch aufzuerfolgte Provokation des Bundeshauses einzig am Huteggen (-f-158) und Thusis-Si Bernardin-Mesoeco (+118). Die übrigen 10 Kurslinien weisen Platze sind. In A.G.S.-Kreisen macht man sich auch über den Ausgang der Benzinsoll-Diskussion eine unter 100 liegende Mehrfrequenz auf. anlässlich der kommenden Bundesversammlung Von den 18 Kurslinien, die in der 5. Betriebs- keine grossen Hoffnungen. Es wurden Stimmen woche weniger Personen transportierten als im ; nach einer überparteilichen Vertretung der Mo-Vorjahr, im Nationalrat laut und dem Kurs St. Moritz-Maloja-Gastasegna, gefolgt von steht an erster Stelle mit —543 der'' kehrsregelung und planmässige Erziehung zurtorfahrzeugbesitzer Verkehisdisziplin noch viel erreicht werden kann. Vorort die Anregung unterbreitet, für die kommenden, Nationalrats wählen eigene Kandidaten auto- rend über die Furka 278, über den Ofenpass 268 demjenigen über den Hasliberg mit —376, wäh-„ 1933/1934. ^mpbilistischer Richtung aufzustellen. Es zeugt für und über die Grimsel 153 Personen weniger befördert wurden. Weitere Einbussen verzeichnen' die starke Verbitterung in Automobilistenkreißen, dass sich der Kantonalverband erstmals eeit seinem die Kurse über den- Col des Mosses mit —'112," Bestehen zu solchen scharfen Masenahmen bewegen liess und die Nutzlosigkeit weiterer Verhand- Einsiedeln-Oberiberg —184. a Schuls-Landeck mit — 250, Umbrail —131 und lungen mit den Behörden einsah. In diesem Zusammenhange begrüsste ßie gleichfalls den Entschluss des Komitees, für die Alpenstrassen- Ueberland-Autobusbetrieb der Stadt Zürich. initiative am Wortlaut des Volksbegehrens festzuhalten und damit die Abstimmung vors Volk zu bringen. Davon mit Unfälle verunfallten Verunfallte Davon im ganzen Personen Personen getötet 1933 1934 1933 1934 1933 1934 1933 1934 Der Beschluss des Bernischen Kantonalverbandes dürfte nicht der einzige in der Schweiz sein. Aus einem Bericht des Sekretärs ging hervor, dass sich die Automobilisten auch in anderen Kantonen sammeln und ähnliche Gegenmassnahmen beabsichtigen. Das Jahr 1936 wird durch den künstlich verstärkten Ausfall von Motorfatazeugsteuern für die Kantone ein böses Jahr werden. Vielleicht sieht dann der Bundesrat seine verfehlte fiskalische Taktik vom 25. Juni 1935 ein, wenn die kantonalen Finanzdirektoren statt gutes Geld Nummernschilder zu zählen haben. In der gleichen Sitzung Wessen die Delegierten die Bestrebungen des A.G.S. auf dem Gebiet der Verkehrserziehung gut und beschlossen grundsätzlich die Abgabe von Wandbildern an Schulen sektionsweise zu unterstützen. h. SEKTION ZÜRICH. Das für den 18. August ausgeschriebene Hindernisfahren auf dem Zivilflugplatz Dübendorf sieht ein Einzelfahren und ein Paarfahren über eine mit verschiedenen Schikanen versehene zirka 1,5 km lange Prüfungsstrecke vor. Dieselbe ist beim Einzelfahren viermal (Gesamtdistanz zirka 6 km), beim Paarfahren zweimal (Gesamtdistanz zirka 3 km) zurückzulegen. Beim Paarfahren sind die beiden Fahrzeuge durch eine Schnur miteinander verbunden, die während der Prüfungsfahrt nicht reissen darf. Da sich bei der erstmaligen Austragung dieses Wettbewerbes im letzten Jahr gewisse Inkonvenienzen resp. ungleiche Chancen bezüglich der Teilnahme von Kompressormotoren ergaben, sind solche dieses Jahr wie die Rennwagen nicht zugelassen. Dagegen wurde von einer Klasseneinteilung der Touren- und Sportwagen nach Zylinderinhalt abgesehen. Die Einteilung der Fahrer in Amateure und Experten — eine weitere Neuerung — soll ferner der Förderung des Amateursportes dienen. Zu einem grossen auto-gesellschaftlichen Ereignis wird sich am 7 .September die Autoschönheitskonkurrenz und Herbstmodeschau im Areal des Dolder-Wellenbades gestalten. Man rechnet auf die Beteiligung von Tund 100 Fahrzeugen. Das Syndikat der Zürcher Automobilhändler hat der Schönheitskonkurrenz ihre Zustimmung und Unterstützung zugesagt, so dass man an diesem Wagenkorso die schönsten, neuesten und elegantesten Wagemnodelle zu sehen bekommen wird. Zunhe» Notfa Eine Auto-Schönheitskonkurrenz In Zürich. Für den Monat September ist in Zürich eine grosse Auto-Schönheitskonkurrenz und Herbstmodeschau geplant, die auf dem Areal der Dolder-Eisbahn und des Dolder-Wellenbades in Form einer grossen gesellschaftlichen Veranstaltung zur Durchführung gelangen soll, und zwar Samstag, den 7. September. Man will an diesem Anlass einem weitesten Interessentenkreis nicht nur die neuesten und schönsten Karosserien vor Augen führen, sondern die Veranstaltung durch eine umfassende Damen-Herbstmodeschau, wo es viel Neues und Schönes zu bestaunen gibt, erweitern. Für die Auto-Schönheitskonkurrenz ist das Patronat der Sektion Zürich des ACS gesichert, die auch für das Reglement und die Jury verantwortlich zeichnen wird. Ein Sommerabendfest soll diese neuartige Veranstaltung Zürichs beschliessen. V Touristik-Bulletin des A.C.S. Sirecke Davos - Flüela-Hospiz - Süs. Der Flüelapass ist für Gesellschaftswagen bis zu 8 Tonnen Gesamtgewicht und Extraposten nach folgendem Einbahnfahrplan geöffnet: a) Richtung Davos - Flüela-Hospiz - Süs. Dayos-Dorf Abfahrt Flüela-Hospiz Abf. SüsAnk.: frühest, spätest. frühest, spätest. spätestens i — 5.40 h. 6.40 h. 7.00 h. 8.05 h. 10.50 h. 11.10 h. 12.00 h. 12.30 h. 13.30 h. 16.00 h. 16.15 h. 17.08 h. 17.12 h. 18.15 h. 18.15 h. 18.50 h. 19.50 h. — — b) Richtung Süs - Flüela-Hospiz - Davos. Süs Abfahrt Flüela-Hospiz Abf. Davos Ank. frühest, spätest. frühest, spätest. spätestens — 5.45 h. 6.40 h. 7.00 h. 8.05 h. 8.10 h. 8.40 h. 9.12 h. 9.35 h. 10.40 h 13.35 .h. 13.45 h. 14.36 h. 14.45 h. 15.50 h. 18.15 h. 18.50 h. 19.50 h. — — Der von den Städtischen Strassenbahnen Zürich unterhaltene Ueberland-Autobusbetrieb verzeichnet für das II. Quartal 1935 119,069 beförderte Personen, gegenüber 140,617 in der vorjährigen Parallelperiode. Die Frequenzziffer für das I. Semester stellt «ich somit auf 228,478 Personen, gegenüber 258,828 in den ersten sechs Monaten des Vorjahres, was einer diesjährigen Minderfrequenz von 30,350 Passagieren entspricht. Die aus dem Personenverkehr im II. Quartal resultierenden Einnahmen beziffern sich auf 32,803 (39,174) Fr., so dass im I. Halbjahr 1935 die Einnahmen den Betrag von Fr. 62,268 (71,720) erreichen, d. h. einer Mindereinnahme von Fr. 9452 entsprechen. « O »biMHsdiaff Firmenänderung: Otto Fakler, AG.. Benzinhandel, Bern. Die Einzelfirma Otto Fakler ist erloschen. Aktiven und Passiven gehen über an die neugegründete Aktiengesellschaft. Das Aktienkapital beträgt 100.000 Fr. Einziges Verwaltungsratsmitglied ist Otto Fakler, Kaufmann in Bern. Er ist zugleich Geschäftsführer und hat Einzelunterschrift. Domizil: Gurtengasse. Personelles: Hucar, S.A., Huiles et Carburants, Morges. Die Einzelunterschrift des Prokuristen Ch. Zbinden ist erloschen. Schweiz. Grossistenverband im Motorfahrzeuggewerbe, Zürich. Als weitere Vorstandsmitglieder (Beisitzer) wurden neu gewählt: Ch. L. Rubie, Kaufmann und G. Haller, Kaufmann, beide in Genf. Sie sind nicht unterschriftsberechtigt. * Harold Bachmann, Automobilvertretung, Zürich. Inhaber der Firma ist Harold Bachmann in Zürich. Domizil: St. Peterstrasse. Jean De*nereaz, Automobilöle. Lausanne. Inhaber der Firma ist Jean Denereaz in Lausanne. Handel in Fetten und Oelen für Automobile. Domizil: Avenue d'Apples. S. A. pour le Commerce des Automobiles Fiat, Genf. C. Chiglione, Direktor, ital. Staatsangehöriger, in Turin, ist als Mitglied des V. R. bezeichnet worden an Stelle von V. Valletta, der zurückgetreten ist. Verantwortliche Redaktion: Dr. A. Büchl, Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer (abw.). Telephon der Redaktion: 28 222 (Hallwaj) Auaserhalb der Geschäftszeit: 23.295.