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E_1935_Zeitung_Nr.061

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE 1935 - N» 61 3lwnat, Kürzlich, als der König von Schweden in London zu Besuch war, hielt er eine kleine Rede an seine Landsleute. Unter anderem sagte er: «Mit Dankbarkeit geniessen viele von uns die Gastfreundschaft dieses friedlichen Landes. Für viele ist es eine zweite Heimat geworden... aber... es kommt einmal eine Stunde, namentlich, wenn man die Jugend hinter sich hat, wo es Zeit wird, wieder heimzugehen. ..» Am Silvesterabend trafen sich in Nottingham die paar Schweizer dieser Stadt im Hause eines jungen Professors. Wir kamen auf den König von Schweden zu sprechen und stimmten mit Ausnahme unseres Gastgebers herzlich mit ihm ein. Das Haus des Professors liegt auf dem einzigen Höhepunkt der Stadt und sieht auf einen ausgedehnten Rangierbahnhof hinunter. Soweit " das Auge blickte, lag diese gähnende, schwarze Ebene uns zu Füssen. Eine Bretterwand im Vordergrund war mit Plakaten beklebt: Persil... Oxo..* Player Cigarettes... «Wenn es. heller ist,» sagte der Professor, «und ihr^dort bei der Vyella Fabrik vorbei schaut, seht ihr den Wilford Friedhof auf jener Anhöhe liegen..» «Ganz nette Aussicht», meinte er, indem en den Vorhang zusammenzog. Es war leicht zu sehn, dass unser Freund, ein Berner, sozusagen bei sich selbst, im Studierzimmer zu Hause war, und ihn die Aussenwelt zu keiner Zeit berührte. Auf dem Pulte lag seine Arbeit, die Uebersetzung des Werkes eines amerikanischen Philosophen ins Deutsche. Wir waren eine seltsam gemischte Gesellschaft Da war ein Graubündner, der eine Konditorei hatte in der Stadt, ein ehemaliger Turnlehrer, schon vierzig Jahre im Ausland, ein Stickereifabrikant, auch schon zwanzig Jähre hier, ein junger chef de cuisine, und die Frau des Turnlehrers, eine Toggenburgerin. Ihr Mann sass für sich in einer Ecke und betrachtete die Bücherreihen an der Wand. Dann zog er den Vorhang beiseite und schaute zum Mond empor, als suchte er dort die Heimat aller Sehnsucht..., jetzt wo der Traum seines Lebens zu nichts geworden. Seine Ersparnisse an englischen Geld genügten nicht, um in der Heimat seine alten Tage verbringen zu können. «Der König hatte recht», meinte der Bündner, «aber es ist leicht zu sagen, in Wirklichkeit geht das nicht. Man ist gebunden, Geschäft, Kinder, die Engländer geworden sind im Fühlen und Denken, eine Familie, die sich nicht verpflanzen lässt...» «Als ich letzten Sommer zu Hause war», meinte der Fabrikant, «da fühlte ich mich auch dort nicht mehr recht zu Hause. Alle, die mir nahe standen, sind jetzt auf dem Friedhof. Es ist als gehörte man nirgends wohin.» «Heimweh haben», sagte der junge Küchenchef, «ist für mich ein Luxus... vorläufig, es fehlt mir dazu die Zeit...; aber, wenn ich alt bin, dann gehe ich wieder heim.» Mitleid, dem sich ein wenig Neid gesellte, füllte die kleine Stube. Auch wir waren einmal unserer Pläne sicher, wie dieser Junge da. «Dieses Heimweh, dieses Heimwollen», sagte unser Gastgeber, «ist zum grossen Teil kultiviert worden in unserer Jugendzeit. Die Geschichte des Schweizer Landsknechtes, der auf der Strassburger Bastei Schildwache gestanden und dabei in der Fremde das Alphorn blasen hörte, den dann das Heimweh packte und der dann über den Rhein, schwamm, das sind die Lieder, die, als ihr noch Kinder wäret, euch mit naivem Wunder und romantischer Treue erfüllten. So was bleibt stecken. Wie ein Sinnbild war es für euch, dem ihr noch immer zustrebt. Es hat in euch ein Bedürfnis nach romantischer Umgebung eingepflanzt, und ihr könnt euch nicht versöhnen mit jeglicher Abweichung vom Ideal. Es fehlt an euch, liebe Freunde, ihr habt die üble Gewohnheit, Vergleiche zu machen. Wohl schaut ihr hinunter vom Bergesgipfel, aber was seht ihr? Die Schönheit der Fremde? Nein, was ihr"sehV ist die Grenze der Schweiz. Unsere Vaterlandsdichter waren immer romantisch, sie sind.es immer noch. Sie hielten die Marterblume der Sehnsucht, für die schönste, duftendste... und haben dabei die Jugend zaghaft gemacht. «Ich», meinte er, indem er sich auf die Brust klopfte, «ich liebe die ganze Welt. Ihr», lächelte er, «ihr kennt nur eine einzige Liebe.-, pah, das Leben ist zu kurz. Was sich in eure ; Herzen drängt, ruht in der Vergangenheit. Das Zeitalter, in dem ihr im Geiste noch immer lebt, ist vorüber... Was mich selber betrifft... habe ich noch nie an Heimweh, gelitten. Wir sind doch eine Nation von Auswanderern, Reisläufern seit alten Zeiten. Wenn ich könnte, würde ich alle Nationallieder aus der Schulstube schaffend Der alte Turnlehrer» der abermals hinausschaute, wie nun der warme.. Ostwind den Regen ans Fenster peitschte, -und sich Wohl wunderte, wie er in diese Heimatlosigkeit hirieingeraten, kehrte sich vom Fenster tj|d sagte langsam: .feHerr Professor, jchsfcfiiy ejijj alter Mann, und wenn die Zeit herankommt, wo ich die Fähigkeit verloren habe, Heimweh zu empfinden... dann will ich sterben mögen. Es ist nicht so sehr der Gehobelte, der Heimweh hat nach dem alten Dörflein, dem Dorfbach und der Heimatluft, es ist der Bauer, Leute wie ich..., der Schullümmel von dazumal. Ich kann im Geiste noch jedes Detail der alten Schulstube vor mir sehen. Dort in jener Stube brachte mir der Lehrer die Volksliteratur bei... mit dem Meerrohr. Der Zauber unserer Lieder fand den: Weg zu meinem Herzen unbewusst. Ob Sie es glauben oder nicht», fuhr er fort, «was auf das Kindergemüt wirkt, bleibt in der Seele des derbsten Barfüsslers.» Er ging hinüber zum Büchergestell und zog ein Bändlein heraus. Mit zitternder Hand hielt er es vor seine kurzsichtigen Augen und las: < ... Der Jugend Freuden sind des Alters Brot Wir blicken fernher in der Kindheit Garten, Was uns an Glück des Lebens Frühling bot Bleibt unser heimlich Gut auf schweren Fahrten.» A. Simpson-Imhof. TlaÜouaCfufiiuten de* Volke* Der Ringier-Verlag in Zofingen hat einen Wettbewerb zur Erlangung einer neuen « Schweizer Nationalhymne » ausgeschrieben. In diesem Zusammenhang dürfte es interessieren, was die einzelnen Völker bei nationalen oder besonders feierlichen Anlässen singen. Es gibt auf der Welt weit über fünfzig Nationalhymnen, von denen uns Europäer die der Südamerikanischen Staaten, infolge ihrer eigenartigen Melodieführung und ihres Rhythmus, oft sonderbar anmuten. Doch tragen gerade sie dem National Charakter des jeweiligen Volkes oft mehr Rechnung als die unsern. Während es kaum zwei Völker geben dürfte, deren Hymnen der gleiche Text zugrunde liegt, wurden die Melodien der Volkshymnen von verschiedenen Völkern übernommen. In diesem Zusammenhang wäre unsere eigene Nationalhymne zu nennen, deren Melodie von dem Engländer Carey 1743 zu dem bekannten «God save the King» geschrieben, später von uns für unser «Rufst du mein Vaterland» (Text von Wyss) und von den Deutschen für ihr «Heil dir im Siegerkranz» übernommen wurde. Weber hat die gleiche Melodie in seine «Jubelouvertüre» verarbeitet. Noch zwei Liedern liegt die gleiche Melodie zugrunde: dem, altösterreichischen « Gott er- ,halte Franz den Kaiser» und der heute noch in Deutschland gesungenen Nationalhymne «Deutschland, Deutschland über alles». Die Komposition stammt von Joseph Haydn, der sie den Variationen seines « Kaiserquartetts > als Thema voranstellte. * Der Text des «Deutschlandliedes » wurde von Hoffmann von Fallersleben auf diese Melodie geschrieben. In Kurorten mit internationalem Publikum führte diese Melodiengleichheit schon oft zu humoristischen Zwischenfällen. Die Niederlande können — neben Japan mit seiner Hymne «Das Kaiserhaus, es blühe» — den Ruhm für sich in Anspruch nehmen, die älteste Nationalhymne zu besitzen. Es handelt sich um das von dem niederländischen Staatsmann Philipp von Marnix verfasste Lied « Wilhelmus van Nassouwen », das 1570 vertont wurde. Die Volkshymne der Amerikaner ist der « Yankee doodle », der neuerdings durch das von Puccini. in seiner « Madame Butterfly » verwandte Lied mehr in den Hintergrund gedrängt wird. Daneben singen die Amerikaner allerdings noch das «The star-spangled Banner ». Die Russen singen bei den meisten offiziellen Anlässen die Internationale, der ein russischer Text unterlegt ist Früher war die russische Nationalhymne eine von Lwow komponierte Melodie, die äusserst anziehend wirkte. Auch der « Königsmarsch » der Italiener « Marcia reale » wird heute durch die « Canto dei Fascisti » (bekannter als « Giovinezza») immer mehr in den Hintergrund gedrängt, genau so wie in Deutschland heute neben dem «Deutschlandlied» das «Hörst Wessellied» als Nationalhymne propagiert, aber von der Bevölkerung nicht allseitig anerkannt wird. In der «Marseillaise» besitzen die Franzosen eine der schwungvollsten Nationalhymnen. Sie wurde von dem Ingenieuroffizier Rouget' de l'lsle 1792 vertont und ist gleich der englischen in der ganzen Welt bekannt und berühmt geworden. Wenigstens als Zitat ist auch die polnische in aller Welt Mund. Sie beginnt: « Noch ist Polen nicht verloren ». Die Dänen singen « König Cristian stand am hohen Mast», die Schweden « Aus' Schwedenherz tönt der Sang ». Viele dieser Hymnen haben im Laufe der Zeit eine Umformung erfahren, die meist durch die politischen Verhältnisse des Landes bedingt waren; von vielen ist die Herkunft der Texte wie auch der Melodien nicht bekannt, sie sind — gleich dem Volkslied — aus der Volksseele selbst herausgewachsen und so auch im tieferen Sinne «Nationäleigentum » geworden. L. Die Davos-Parsennbahn führt von Davos (1550 m ü. M.) in 20 Minuten nach dem Weissfluhjoch (2660 m) in ein vielfältiges, botanisch, geologisch und landschaftlich einzigartiges hochalpines Wandergebiet Der Höhenweg (von der Mittelstation Höhenweg der Parsennbahn) und der neugebaute Sohia-Felsweg (vom Weissfluhjoch aus) verbinden das Parsenngebiet mit dem Strelagebiet und der Schatzalp. Brienz -Rothorn -Bahn Hotel Rothorn Kulm 2351 Meter Ober Meer Retourtaxe Fr. 10.— - FamilienbOlet Sonntagsbillet Fr. 7.50 Bewachter Parkplatz «Hinauf! Ein Bild, das nimmer Dir entgleitet!» Fr. 8.— 'ilätUS 2132mu.M. 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BundesfeierSondernummer Bern, Dienstag, 30. Juli 1935 IV. Blatt der „Automobil-Revue" No. 61 Zum eisten August • > Von Johannes Jegerlehner. Das Rütli und. die Taten der alten Eigenossen feiern, das Lied vom Vaterland erklingen lassen, ja das tut wohl, das hebt uns aus dem Erdenleben über uns hinaus. Gepriesen sei der Tag der vaterländischen Weihe und Einkehr. Er mahnt zur Selbstbesinnung, zum Abbau, zur Genügsamkeit. Die Altvordern lebten von ihren Aeckern und von ihren Stallgenossen. Sie waren stark und gross in der Entsagung und in der Bereitschaft, für andere zu tragen. Je und je können wir von ihnen lernen. Im Prunk ist noch nie etwas Grosses geboren worden. Fast alle Heroen des Geistes stammten aus einfachen Verhältnissen. Luxus wird heute verworfen. Man lacht über die Schlemmer und Tagediebe, über die Geldsüchtigen und die mehr scheinen wollen als sie sind. Nicht die Armen allein sind beklagenswert, auch die müssigen Vollreichen, die Uebersättigten, die Lebensüberdrüssigen. Sie vegetieren in der Steinwüste der Langeweile, leiden am Immergenughaben und vertändeln die Tage ihres Lebens mit der Fata Morgana eines Vorsatzes, der nie zur Tat wird und wie das Trugbild unter ihren Augen zerfliesst. Kennt ihr die Heimatlosen? Die Bedauernswerten, die von einem Grandhotel ins andere reisen*, rast- und friedlos muL nirgends, finden, was sie suchen? In unserer Nähe wohnt ein russischer Graf. Die Revolution raubte ihm die Güter, das Geld, das Hemd auf dem Leib. Als Habenichts-siedelte er sich in der Schweiz an, und nun ist er-, er sagt es nicht bloss, ist er zufrieden. In Russland war ich im Reichtum arm, pflegt er zu sagen, und jetzt bin ich durch die Armut reich geworden. Ich möchte nicht mehr tauschen. Sollen wir also vom Automobil zum Schubkarren zurück, zum Habersack und der Aelplerkost? Törichte Frage. Aber wir müssen,.alle müssen wir uns einschränken in unserm Haushalt auf die Einfachheit und Anspruchslosigkeit wieder zurückfinden. Das Auto ist heute kein Luxus mehr. Ich bin selber ein leidenschaftlicher Autofreund, obschon ich keines besitze. Die Autler sind' nicht mehr die beneidenswerten Hochüberuns. Wer ist heute noch reich und was bedeutet Geld! Grad die Besitzenden, so scheint es mir und es. darf hier einmal gesagt werden; sie haben an Geld und Gut die grössten Opfer gebracht* den Willen zur Vereinfachung Wirklichkeit werden lassen. Sie fahren Sonntags über Land und nehmen das Essen mit — zum Leidwesen der Wirte. Wenn irgendwo geschwelgt und geprasst Die Rütliwiese. wird, so sind es oft Leute, die das lauteste Wort gegen soziale Ungerechtigkeit und Misswirtschaft im Munde führen. Ich sah eine Schar dieser Leute in einem Nebenaus-Wirtshaus beim Kegelspiel. Sie hatten am Morgen gestempelt und Hessen sich nun mit Speisen und Getränken aufwarten, dass der Tisch krachte. So gehe es Tag für Tag, sagte der Wirt. Das Wort Krise ist bei vielen ein Schild geworden, hinter dem sie ihren Hang zum blauen Montag und zum Müssiggang verbergen. Geht man den Dingen auf den Grund, so erhält die sogenannte Krise ein anderes Gesicht. Photo Schildknecht. Segen. Denn geben ist seliger als nehmen und andere glücklich machen ist unsere Bestimmung. Die alten Eidgenossen waren den äussern Feinden gegenüber unüberwindlich. Die- neuen Schweizer, wenn sie sich einigen können, werden den neuen Feind, der sich Krise nennt, ebenso sieghaft überstehen. Dann blüht vielleicht die Erkenntnis auf, dass sie nicht zu unserem Verderben, sondern zum Heil übe*r uns gekommen ist. Ausländer, Schweizer - Amerikaner, die heimkehrten, wundern sich, dass wir bei uns von einer Krise reden. Wo ist sie denn? Worüber habt ihr euch zu beklagen? Wahr ist, es gibt leider noch viele Arme und wird sie immer geben, Bedrängte, Darbende, Bergbauern, die nur am Sonntag Brot essen. Vielleicht mehr als man glaubt. Un- und Stolz und Ehrgeiz auflodern, dann muss verschuldete Not ist verschämt und ver-etwaschwiegen. Rechtes zustande kommen, etwas Es steht geschrieben: Im Anfang war das Wort, du sollst den Nächsten wie dich selber lieben. Von Mund zu Mund tut es sich kund und ist bis heute Wort geblieben. Von der Stunde an, wo wir in uns reich werden wollen, zerfallen die falschen Triebe nach Gold und Ruhm und dem Tingeltangel der Narrengassen. Raffen wir uns nur auf zum Opfersinn, der brüderlichen Hilfe und Nächstenliebe. Das heisst, in die eignen Taschen greifen, soziale Werke mit Blut und Odem beleben, unserer eigenen Bürde noch von der Last des andern aufladen, der schwerer als wir befrachtet ist. Schweizertreue und Schweizerhilfe, sie tun uns not. Wo sie aufstehen, zur Linderung und Tilgung von "Mangel und Armut, sei es im Stillen, sei es in der Oeffentlichkeit, offenbaren sie bei dem Geber wie bei dem Empfänger ihre Kraft und ihren T)as hwwiCische