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E_1935_Zeitung_Nr.061

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22 #^TC3rtöBH5iE^jP0©. 1935 — N° 61 Das Wahrzeichen von Lausanne: die gotische Kathedrale. JSunte QJhvowk Das vergessene Dorf. Aus Paris wird uns geschrieben : Tief in der Waldeinsamkeit der Franche-Comte versteckt, in der Nähe der schweizerischen Grenze, liegt das Dörfchen Verry, dessen Bürgermeister vor kurzem an das Innenministerium in Paris eine originelle Eingabe gerichtet hat. « Wir sind », so wird darin ausgeführt, «seit vierzig Jahren von den Behörden vergessen. Seit dieser Zeit hat uns nicht nur kein Präfekt, sondern überhaupt kein einziger Beamter besucht. Unsere Feuer'spritze aus den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ist heute noch in Betrieb und konnte noch nicht ersetzt werden. In meiner Kanzlei, die vorschriftsmässig immer mit dem Bild des jeweilig regierenden Präsidenten geschmückt sein sollte, hängt noch immer das Bild Sadi Carnots, der bekanntlich vor einem Menschenalter ermordet worden ist.» Die Vernachlässigung durch die Behörden hat ja, was SteuerzaMen und Rekrutierung betrifft, auch ihre angenehmen Seiten, aber auf die Dauer sehnen sich selbst die Einwohner von Verry, von denen viele nicht einmal ein Auto oder ein Kino gesehen haben, nach innigerem Zusammenhang mit der Welt 2%' Milliarden Tiere — in einem Rindermagen. Zweieinhalb Milliarden Tiere ? Und nicht etwa tot — nein, richtig lebendig strudeln und schwirren diese kleinen Lebewesen ki dem Magen herum, der für sie ein Ozean an Ausdehnung ist. Mit Wimpern versehen, mit Mund oder Saugröhre am kolbenartig verbreiteten Ende, flitzen sie durch den Nahrungsbrei, verschlingen, was ihnen genehm, und haben sich so an diese seltsame Wohnung gewöhnt, dass man sie ausserhalb davon kaum drei Tage am Leben erhalten kann. Wie man sie gefunden hat, und wie man sie zählen kann ? Nun, ganz einfach : man hat eine genau abgemessene Menge aus der Pansenflüssigkeit von Schlachtrindern genommen, auf das Zwanzigfache verdünnt und gleichmässig auf eine Glasplatte verbreitet, die in Quadratmillimeter geteilt ist. Dann wird das Glas, der Objektträger, unter das Mikroskop geschoben und gezählt, wieviel Tierchen sich durchschnittlich in einem Quadratmillimeter befinden. Daraus errechnet sich leicht die Anzahl in der entnommenen Menge und daraus die in einem Liter. Man findet darin ungefähr 50—56 Millionen Tiere. Da der Pansen ungefähr 50 Liter fasst, gibt das im ganzen die obengenannte Zahl. Es handelt sich dabei im wesentlichen um Urtierchen aus der Klasse der Wimpertierchen. Für das Rind sind diese « Gäste » sehr wichtig, weil sie seine ungefüge Nahrung, die viel Zellulose enthält (Heu), mit spalten und zerkleinern helfen. Krokodile in der Sahara. Durch die Ergebnisse mehrerer Forschungsreisen in die Sahara ist kürzlich die seltsame Tatsache festgestellt worden, dass in einigen kleineren Seen und Wasserstellen dieser riesigen Wüste Krokodile leben. Das erscheint zunächst völlig unerklärlich; denn Johnson Sea Horses Aussenbord-Motore 1,5—34 HP. Spezialmodelle zum Schleppangelfischen von Fr. 320.— an Allied Machinery Company Zürich Löwenstrasse 14 Telephon 51.157 wie sollten die Tiere über die nahrungs- und wasserlose Wüste hinweg in diese Oasen gelangt sein ? Eigentlich gibt es dafür nur eine Erklärung: in vorgeschichtlicher Zeit gab es nämlich in der Sahara zahllose Süsswasserseen von erheblicher Grosse; aus dieser Zeit, die schon Jahrtausende zurückliegt, mögen sich diese Wüstenkrokodille bis in die Gegenwart hinübergerettet haben. Sehen mit geschlossenen Augen. Auf der letzten Tagung der Deutschen Röntgenologischen Gesellschaft teilte Dr. Berg (Dortmund) eine wirklich « paradoxe > Entdeckung mit. Er beobachtete, dass man mit Hilfe der Röntgenstrahlen Gegenstände mit geschlossenen Augen wahrnehmen kann. Wenn man sich mit festverschlossenen Augen in ein Röntgenstrahlenfeld stellt, so kann man bei entsprechender Versuchsanordnung Metallstücke und metallene Figuren deutlich sehen. Es entstehen offenbar auf der Netzhaut scharfe Schattenbilder des metallischen Gegenstandes, der zum Unterschied von seiner Umgebung für die Röntgenstrahlen undurchlässig ist. Praktisch kann man dieses Verfahren eventuell dazu benutzen, Splitter nachzuweisen, die etwa nach einem Unfall im Auge zurückgeblieben sind, und vom Patienten unter gewöhnlichen Umständen nicht bemerkt werden. Jedenfalls ist es erstaunlich genug, dass man mit Röntgenstrahlen nicht nur unsichtbare Gegenstände durchdringen, sondern auch noch mit geschlossenen Augen sehen kann. Originelle Falschmünzermethoden. Die spanische Polizei konnte in diesen Tagen drei Falschmünzer festnehmen, in deren Besitz 1,187,000 Pesetas in nachgeahmten Banknoten gefunden wurden, die einem Wert von ungefähr 900,000 Schillingen entsprechen. Wie der « Times »-« Neue Freie Presse»- Dienst aus Barcelona berichtet, waren die Scheine ausgezeichnet gefälscht und erst nach sorgfältiger Prüfung und unter Zuhilfenahme wissenschaftlicher Methoden als «Blüten » erkennbar. Um aber ihre Werke und damit sich selbst vor dem Gesetz zu schützen, druckten die Fälscher in winziger Schrift in eine Ecke der Noten die Worte « Kupon, ein Geschenk an unsere Kunden! > und beriefen sich auch darauf, dass diese Noten ausschliesslich als Reklameartikel für Kaufleute gedacht waren und eben durch den aufgedruckten Vermerk niemals als echte ausgegeben werden konnten. Tatsächlich war der Vermerk aber so unauffällig angebracht, dass man ihn erst suchen musste, um ihn nach einiger Zeit za finden. Dieser Umstand allein hätte genügt, um die Absicht des Betruges zu erweisen; man fand aber überdies in der Wohnung der Fälscherbande eine umfangreiche Korrespondenz vor, aas der hervorging, dass die falschen Scheine weniger in Spanien selbst als in südamerikanischen Staaten ausgegeben werden sollten. Die meisten Scheine waren bereits in Bündel verschnürt, in grossen Kisten verpackt und sollten auf dem Luftwege zunächst nach Buenos Aires, Rio de Janeiro und Valparaiso gebracht werden. Einer der verhafteten Betrüger ist ein den Polizeibehörden gut bekannter Banknotenfälscher, der bereits mehrmals vorbestraft wurde. Origineller Wettbewerb russischer Schuhmacher. Die Direktion des Moskauer Blattes «vjecernaja Moskva» veranstaltete einen originellen Wettbewerb, in dem die Haltbarkeit der russischen Schuhe erprobt werden sollte. Acht Schuhmacher, die an dem Wettbewerb teilnahmen, gingen zu Fuss die 735 Kilometer lange Strecke von Moskau nach Leningrad mit einem Paar Schuhe. Sechs Wettbewerbteilnehmern zerrissen die Schuhe schon nach 100 Kilometern, und nur das Schuhwerk von zweien hielt den ganzen Weg durch, der in 17 Tagen zurückgelegt wurde. Das Blatt stellt fest, dass durchschnittlich die Schuhe des Landes nicht länger als 60 bis 80 Tage lang verwendet werden können. Wochenend u. 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N° 61 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE 23 üoivusmus Disentis. Acletta hinaufsteigen und die Madonna, ein Bild Eine kleine Alpendxehecheibo auch für dender Murilloschule, bewundern. Auch die St. Agathakirche, hoch über den Fluten des Rheines, ein ur- Autofahrer ist der schmucke Kurort und Passantenplatz Disentis. Am Fusse zweier wichtiger Alpenpässe gelegen, hat er eine überaus günstige So ist Disentis reich an Zeugen lange entaltes Gotteshaus, wird uns fesseln. läge. So flutet der gesamte Oberalpverkehr durch schwundener Zeiten, die alle umweht sind von Disentis, der Betrieb eines herrlichen Passes, der einem Hauch des Friedens. zusammen mit der .Furka die einzige West-Ostverbindung in dieser Wichtigikeit ist, -die gerade Die Zeit dtr Pilatus-Fahrten ist angebrochen. Linie von der Reinbiegung bei Ghur bis zumDer Schnee ist von den warmen Föhntagen fast Bhoneknie in Martigny. Auch die Südabzweigung, geschmolzen. Während alle Wege schneefrei sind, der klassische Lukmanier, ist nicht minder schön liegen in den Runsen die Reste der winterlichen und interessant. Die Verkehrsgöttin hat ihn zwar Schneemassen. Auf den Alpen und auf dem Pilatus hat der Bergfrühling seinen Blumenteppich allzu lange in den Schatten gestellt. Doch zu Unrecht, denn es ist einer der allerschönsten Schwei- «erpässe, der die Wildheit und Kühnheit des Äordens mit dem lieblichen Gepräge des Südens vereinigt. Schon die Lukmanierschlucht allein, die gleich nach Disentis beginnt, ist ein guter Auftakt. In der Geschichte des elften und zwölften Jahrhunderts spielte der Lukmanier eine überaus mächtige Rolle. Deutsche Fürsten und allmächtige Kaiser hielten beim Disentiser Fürstabt gerne Rast, wenn sie mit mächtigem, glänzendem Kriegstross über den Luktnanier ins heisse Welschland zogen. Mit erstaunlicher Schnelligkeit zogen die Heere Nron Chur an den Langensee, ein Zeichen, dass der IWeg gut gewesen ist. Allerdings ging es nicht Hurch die Lukmanierschlucht, sondern hoch darüber hin. Das Disentiser Kloster am grünen aus-" eichtsreichen Hang sorgte für Weg, Ordnung und Sicherheit. Seine Besitzungen erstreckten sich damals von Ghur und Oberalp über den Lukmanier bis in die Lombardei hinunter. Tempi passati! Die Talstrasse findet von Disentis Anschluss In das Engadin, den Bernhardin und die alte ihätische Hauptstadt Chur. So ist Dieentig den Automobilisten kein Neuland taiehr. Gutgeführte Gaststätten sorgen aufs Beste für das leibliche Wohl. Wir aber, die Ritter des Benzinrosses, eind nicht immer so unheimlich pressant, wie man es uns gerne zum Vorwurf macht; darum Mitbruder und freunlicher Begleiter, lasst uns auf der altsn Kulturstätte, in der Disentiser Talmulde, einmal länger verweilen. Ein mächtig Stück Weltgeschichte Ist an Disentia und seiner uralten Benediktinerabtei vorbeigezogen und oft haben sie selber Geschichte gemacht. Freud und Leid sind im 1300- jährigen Bestand des Disentiser Klosters in getreuer Abwechslung oft zu Gast gewesen, aber auch die furchtbarsten Stürme haben die Grundmauern nicht erschüttert und gerade jetzt ist wieder eine neue Blütezeit angebrochen, So besuchen bar baren, ist nun noch ein neuer getreten. Es ist •wir einmal die beiden Klosterkirchen mit dendie Bäregghöhe auf der Sonnseite zwischen' Langnau und Trubschachen gelegen. Eine neue Strasse herrlichen Fresken und einem neuen Orgelwerk. Wir erfreuen uns an den Barokbauten und wissen, dass wir in einem der schönsten Gotteshäu- führt jetzt von der Hauptstrasse Bern-Luzern zwiser des ganzen' Schweizerlandes stehen. Oder wir besuchen das kleine aber reichhaltige Kloster- «nuseum und erhalten Einblick in die Kultur des Reinciuellgebietes. Vielleicht steigen wir auch in di© dunkle und enge Krypta hinunter und sehen uns zurückversetzt in ein Oratorium und eine Grabnische, die ca. 750 entstanden sind, ein Kulturdenkmal ältester Schweizerprägung. Hinter den Klostermauern ist es nicht grau und düster wie das abschliessende Aeussere vermuten lässt. Gerade die Disentiser Klosterleute waren immer Geschichtsforscher und Gelehrte. Denken wir doch Wer kommt mit zu Höhenluft, Sonne und glitzernden Bergseen I Melohcoe-Frutt, 1920 m u. M. Hotel Reinhard a/See, altrenommiertes Haus, reduzierte Preise. -— Garage Stöokalp. — Tel. Melchthal 22. Reinhard-Burrl, Propr. nur an den Dichtermönch Pater Maurus Garnot, der erst vor einem halben Jahr — kurz vor seinem 70. Geburtstag — gestorben ist Wenn die Zeit ausreicht, können wir noch nach gewoben, der in seiner farbigen Herrlichkeit die Augen der Bergwanderer erfreut. Eine Pilatusfahrt zur gegenwärtigen Zeit ist äusaerst lohnend und genussreich. Der Bahnlinie entlang wickelt eich der farbige Film des Bergwaldes und der Alpenflora ab. Die wunderbare Fernsicht, die der Pilatus in das Land hinaus und auf die Alpenkette bietet, ist gegenwärtig von besonderem Reiz. Die aussichtsreichen Wege und Galerien nach dem Tomlishom sind schneefrei und leicht begehbar. Dag grosse Kulm-Hotel mit dem heimeligen Berghaus «Bellevue» bietet den Bergfahrern, die das grossartige Schauspiel eines Sonnenunter- und -aufganges vom Pilatus bewundern wollen, gute Verpflegung und Unterkunft zu bescheidenen Preisen. Taxtrmätslgung auf der Pilatus-Bahn. Ab Mittwoch, den 24. Juli, verausgabt die Pilatus-Bahn während der ganzen Dauer der Sommerfahrplan- Periode Spezialbillette zur stark reduzierten Taxe von Fr. 8.— (statt Fr. 12.—). Möge recht viel einheimisches und fremdes Publikum von dieser Taxermässigung Gebrauch machen. Die Pilatusfahrt ist die interessanteste Bergfahrt, welche in der Zentralschweiz unternommen werden kann. Die Rundsicht vom Pilatus auf die Kette der Alpen und über das schweizerische Hügelland ist von unbeschreiblicher Pracht. Die Tiefblicke auf Luzern und den Vierwaldstättersee sind einzigartig und weltberühmt Eine neue Bergsirasse im Emmcnial. Das Emmental mit seinen prächtigen Aussichtspunkten hat von jeher eine mächtige Anziehungskraft auf die Automobilisten ausgeübt. Zu den vielen schönen Punkten die bis jetzt schon per Auto erreich- schen Langnau und Trubschachen vom sog. Bäreggfeld abzweigend zu diesem Aussichtspunkt. Die neuangelegte Strasse ist 2,6 Meter breit, hat viel Ausweichstellen und ist selbst für grosee Car- Alpin befahrbar. Ein prachtvoller Blick auf die Vor- und Hochalpen, ausgedehnte Tannenwälder mit schönen Spazierwegen überraschen den Automobilfahrer, der die Bäregghöhe zu seinem Ausflugs- oder Ferienziel gewählt hat. wo auch eine gepflegte Gaststätte winkt. Wie man die Fremden behandein soff! Der Königlich Albanische Automobil- und Touring-Klub hat einen bemerkenswerten Aufruf veröffentlicht, in welchem alle Schichten der Bevölkerung angeeifert werden, die Fremden, die das Land besuchen, so zu behandeln, dass diese beim Verlassen des Landes ein freundschaftliches und für Albanien ehrendes Gedenken mitnehmen. Der Aufruf wendet sich an die einzelnen Berufszweige, die mit den Besuchern des Landes in Berührung kommen. Er sagt den Polizisten und Zollbeamten, dass der Tourist ein Freund des Landes ist, dem man beweisen müsse, dass Albanien ein zivilisiertes und gastfreundliches Land ist Denist Boötsfühern, Gepäckträgern, Chauffeuren und Kutschern wird ebenso wie den Hoteliers und Gastwirten Zuvorkommenheit, Diensteifer und Rechtlichkeit gegenüber den Fremden zur Pflicht gemacht, ihnen wie den Kaufleuten wird jede Preisüberbietung gegenüber Fremden verboten; wer einen Fremden übervorteile oder im Preis übersetze, handle gegen die Ehre des Vaterlandes. Als abschreckendes Beispiel wird das Vorgehen eines Badepächters am Strand von Valona angeführt, der von Fremden höhere Kabinenpreise verlangt hatte und dafür streng bestraft wurde. Der Aufruf wendet sich an die Intellektuellen, die Lehrer und Schüler, fordert sie auf, den Fremden beizustehen und ihnen als Führer und Dolmetscher zu dienen, damit sie das Land besser kennen lernen, und macht schliesslich der gesamten Bevölkerung zur Pflicht, den Fremden Beweise der traditionellen Gastfreundschaft zu geben, damit jeder Besucher des Landes es mit guten Eindrücken verlasse. tBuchexäsch Unsere Schweizer Heimat. Ein Buch für unsere Landsleute im Ausland. Herausgegeben von der Neuen Helvetischen Gesellschaft und der Auslandschweizerkommission. Orell Füssli Verlag, Zürich. Ein Buch, das einem dringenden Bedürfnis unserer Zeit Rechnung trägt und helfen wird, das Verhältnis zu den im Ausland lebenden Schweizern fester und inniger zu gestalten. In seiner reichen, vornehmen Ausstattung durch Photo und Kunstdrucke, die glückliche Auswahl der Beiträge, die eine Uebersicht über die politische Entwicklung, die wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnisse unseres Landes gewähren, wird es überall Beifall finden und zum schönsten Geschenk für jeden Auslandschweizer werden. So kann man sich den Worten, mit denen Herr Bundesrat Motta das Werk einleitet, nur anschliessen, wenn er schreibt: « Die Neue Helvetische Gesellschaft und ihre Ausländschweizer-Kommission hatten den glücklichen Gedanken, einen neuen Band herauszubringen, der besonders den ausserhalb unserer Grenzen lebenden Schweizern zugedacht ist. > Hoffen wir nur, dass weite Kreise von dem Werke Gebrauch machen und so mithelfen, an dem für unser Land lebenswichtigen Auslandschweizerwerk, h. 1. Zeitgemäss werben. Von Paul 0. Althaus, Zürich 6. Das Heft zeichnet sich durch Klarheit und Sachlichkeit aus. Fern allem Phrasenhaften überzeugt es durch die vielen angeführten Beispiele und gewinnt besondern Wert dadurch, dass es sich nicht nur an den Fachmann wendet, sondern jedem — auch dem kleinen Geschäftsmann — etwas bietet, wenn es ihm gelingt, sich in den Geist einzuleben. Es wird auch neben den grösser aufgezogenen Werken ausländischer Verlage bestehen können. Hinter allem steht, das empfindet man bei der Durchsicht besonders stark, der tüchtige Fachmann, der weiss, was er will und worauf es heute ankommt, h. 1. Rudolf Pestalozzi, Bilderbuch eines Leica-Amateur«. Fretz & Wasmuth Verlag A.-G., Zürich. In Leinen gebunden Fr. 12.50.- , • Eine Sammlung von 160 Leica-Aufnahmen in einem Band von vornehmer und gediegener Aufmachung, der für jeden Freund der künstlerischen Photographie eine wahre Fundgrube darstellt. , Alle diese Bilder — Aufnahmen aus halb Europa und Nordafrika, Tierbilder und Landschaften — verblüffen durch ihre Lebendigkeit und die selten künstlerische Schau, sowie das Gefühl für nicht alltägliche Motive. Da hat es solche, die den ganzen atmosphärischen Zauber der Landschaft wiedergeben und in ihrer Art an die Werke alter holländischer Meister erinnern, und andere, in denen die Eigenart des Südens wie des Nordens festgehalten Pestalozzi hätte nicht nötig, noch besonders zu betonen, dass er seinen Blick für das Bildhafte in Gemäldesammlungen besonders geschärft hat. Dennoch dürfte die Einleitung des Verfassers und besonders die technischen' Angaben für viele von Wert sein und zu eigenem Schaffen anregen. Besonders angenehm empfindet man auch die Zusammenstellung der Bilder, so dass das Werk nicht nur denen, die photographieren, sondern auch vielen andern Freude bereiten wird. h. L «Also, Kapitän, das war die einzige Möglichkeit die Giraffe im Laderaum zu verstauen!» Der verkannte Schatten. «Pst! In dem Augen« blick, wo er vorbeikommt, schlägst du ihn über den Haufen und ich knöpfe ihm die Uhr und die Brieftasche ab.> Kismet... Zwei Schotten hatten sich gemeinsam einen, Autobus gekauft, aber sie konnten sich nicht einig werden, wer chauffieren und wer kassieren sollte. Schliesslioh entschied das Los. Der Chauffeur ist nach vier Tagen gestorben: er hatte sich den Hals verrenkt. BONNE «o viel sie wollen! ORIENT seine magische Gewalt! AZURMEER u. Strand In Dalmatienl TRAUMHAFT schön die alten Stidtel Zuverlässig« Auskünfte Oberr Jugoslavlen •chiffsreisen zu volktü milchsten Preisen nach Griechenland und Im Mittelmeer ZUG Die Zufahrtsstraesen aus dar ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. 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