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E_1935_Zeitung_Nr.062

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BERN, Freitag, 2. August 1935 Nummer 20 Rp. 31. Jahrgang - N» 62 ERSTE SCHWEIZERISCHE AUTOMOBIL-ZEITUNG Zentralblatt für die schweizerischen Automobil- und Verkehrsinteressen ABONNEMENTS-PREISE: Ausgabe A (ohne Versicherung) halbjährlich Fr. 5.—, jährlich Fr. lt.— Ausland mit Portozuschlag, wenn nicht postamtlich abonniert Ausgabe B (mit gew. Unlallversich.) Yierteljährlich Fr. 7.50 Ausgabe C (mit Insassehversicherung) vierteljährlich Fr. 7.50 Erscheint Jeden Dienstag und Freitat Wöchentliche Beilage ,Autler-Feierabend". Monatlich 1 mal „Gelbe Liste" REDAKTION u. ADMINISTRATION: Breitenrainstr. 97, Bern Telephon 28.222 - Postcheck III 414 - Telegramm-Adresse: Autorevue, Bern Geschäftsstelle Zürich: Löwehstrasse 51, Telephon 39.743 IN SERTIONS-PREIS: Die achtgespaltene 2 mm hohe Grundzeile oder deren Raum 45 Rp. Grössere Inserate.nach Spezialtarif. Inseratenschluss 4 Tage vor Erseheinen der Nummern Wochenschau Und wir? Als der Bundesrat vor Monatsfrist die Benzinzollschraube neuerdings um einen Gang anzog, da musste er sich nicht nur von den Automobilisten, sondern auch von andern Kreisen sagen lassen, er betreibe damit eine Politik, welche mit dem von ihm selbst verfochtenen Standpunkt in der Frage der Anpassung unserer Lebenskosten an das Niveau des Auslandes in Widerspruch stehe. Dass nämlich der abermalige Zugriff des Fiskus auf das nachgerade kostbar gewordene Nass alles andere denn preisverbilligend wirkt, darüber zu diskutieren hiesse Wasser in den Rhein tragen. Das Gewerbe, die Autotransportunternehmungen vermögen bei der heutigen Lage, die Anspannung aller Kräfte erfordert, eine weitere Belastung einfach nicht mehr zu ertragen. Sie werden somit die Benzinverteuerung zwangsläufig auf den Konsumenten abwälzen, von dessen Kaufkraft Stück um Stück abbröckelt. Die gleiche Behörde, die es sich angelegen sein lässt, dem Volk die Notwendigkeit eines allgemeinen Abbaus darzutun, bringt es fertig, Massnahmen zu beschliessen, welche ins pure Gegenteil davon ausmünden. Dabei scheint man eine weitere Folge, die Verschärfung der Arbeitslosigkeit, welche jährlich Millionen verschlingt, in Kauf zu nehmen, weil man sie anscheinend als das kleinere von zwei Uebeln einschätzt. Mit einem drastischen Bild nennt man das: den Esel am Schwanz aufräumen. Jedoch, an der Tatsache, dass bei uns weiter aufgebaut statt abgebaut wird, gibts nichts zu rütteln. Der Bundesrat hat es, soweit das Benzin in Frage steht, für gut befunden, diesen Weg zu beschreiten. Er verfolgt ihn konsequent weiter, ohne der Lehren rV zu achten, welche das Ausland — und schon vor uns — mit einer exzessiven fiskalischen Heranziehung des Benzins hat machen müssen. Ob und was für eine Neuorientierung sich dort, eben als Folge der unersprieslichen Erfahrungen anbahnt, darum kümmert er sich nicht allzuviel. Die Frage stellen, ob es nicht eine fatale Unterlassungsünde wäre, wenn unsere Behörde darauf verzichten, ihr Auge auch nach dem Ausland zu richten, heisst sie auch bejahen. Warum? Weil uns ein ständiges Verfolgen der Vorgänge in andern Staaten - vor verhängnisvollen Irrtümern und Schaden bewahren könnte. Offenbar haben wir das jedoch nicht nötig. Gewiss, wir sind die Herren in unserem Haus. Liegen aber unser Automobilwesen und mit ihm weite Kreise unserer Volkswirtschaft dank der unheilvollen Benzinpolitik einmal am Boden, FEUILLETON Die Versuchung des Joos Utenhoven. Von Karl Rosner. 14. Fortsetzung. Alles wie vorher — niemand hätte da auch das geringste nur erkennen können. Dann schlug auch schon die Hand, in der er den kleinen Löffel hielt, anklingend gegen den Tassenrand. Und als der Weisse mit seiner Serviette sich da vorne wandte, warf er ein paar Geldstücke auf den Tisch, stand auf. Triebhaft das alles — ohne Ueberlegung, gleichsam im Ablauf eines inneren Mechanismus, der jetzt eingeschaltet war. Und triebhaft auch der rasche Weg zurück in die Regentenstrasse, in das Haus. Lief er zu schnell? Warum hatte sich da der Kerl mit dem grotesken Panamahut auf dem Kopfe nach ihm umgedreht? Wenn schon — Nur dieses wusste er, dass er den Brief dort in den Schlitz der Tür werfen musste, dass sie ihn finden musste, ebenso, als wäre er gerade mit der Post gekommen, als hätte ihn der Briefträger da durchgesteckt. dann kann sich der Bundesrat nicht von dem Vorwurf freihalten: Tu l'as voulu, Georges. Dandin! Was uns in Zusammenhang mit diesem paar grundsätzlichen Erwägungen in cott-- creto beschäftigen soll, sind die in Italien zutage tretenden Tendenzen nach einer Verbilligung der Autohaltung, die — oh Ironie! — fast gleichzeitig erwacht sind, als wir in der Schweiz mit einer nahezu dreissig-prozentigen Benzinzollerhöhung beglückt wür-r den. Müssen uns Strömungen, wie wir sie in Italien beobachten, allein als solche schon zu denken geben, so sind die an deren Quellen liegenden Motive vollends geeignet, die Gefährlichkeit des bundesrätlichen Schrittes zu demonstrieren. Der Leitgedanke nämlich, der in unserem südlichen. Nachbarland den Ruf nach einer Erleichterung der Autohaltung ertönen Hess, lässt sich in die Worte zusam- fung der Verkehrssteüer, die in Italien schon wiederholt vorgeschlagen worden ist. Frankreich, Deutschland,- Belgien, Oasterreich, dlie Tschechoslowakei und Jugoslawien sind bereits dazu übergegangen. Deutschland hat damit erreicht, dass sich die Zahl der Neuzulassungen von Personenwagen im Zeitraum von acht Monaten um 50% vermehrte und dass der Benzinkonsum von 1400 Millionen Tonnen auf 1650 Mill. Tonnen anwuchs. Eine schrittweise Einführung dieses Systems in Italien würde einem Aufschwung des gesamten Automobilwesens den Weg ebnen. Nicht dass der Staat dabei- zu Verlust käme. Die Intensivierung des Verkehrs, , der steigende Ertrag der Benzinsteuer würden den Einnahmenentgang auf der Die Rennen vom Sonntag. Die neue Pneufabrik in Pratteln. Brennstoff zufuhr- Störungen. Aus der Luftfahrt. Bilder: Seite 6. Verkehrssteuer kompensieren. Einen Anfang dazu könnte die Reduktion und einheitliche Festsetzung der Steuer auf 450 Lire pro Fahrzeug bilden. MFV, wonach die gewerbsmässige Perso- legung des letzten Satzes von Art. 53, Abs. 2, (Sie ist heute schon auf 1200 Lire nach oben begrenzt! Die Red.) Mutete man damit dem Fiskus nenbeförderung auf hierfür besonders eingerichteten Lastwagen verboten ist, zur Kennt- auch ein kleines Opfer zu, so würde es dadurch aufgewogen, dass der Tribut des Automobilisten nis gebracht. Es hat sich indessen gezeigt, sich auf eine Gebühr beschränkte, welche unter dass unsere Interpretation zu Meinungsverschiedenheiten und zu Unstimmigkeiten ge- dem heutigen Ansatz für Kleinwagen bliebe. Dadurch erhielte der Automobilismus neuen Auftrieb. Daneben erhebt sich als weiteres gewichtiges Problem die .Benzinfrage. Eine Nachahmung des Bei- Wissens einzelne kantonale Behörden die führt hat. Dies u. a. deshalb, weil unseres spiels Frankreichs, das die Verkehrssteuer durch Einrichtung des Lastwagens zum Personentransport ohne weiteres genehmigten, wenn einen Zuschlag auf dem Benzin ersetzt, fällt für Italien ausser Betracht. Denn schon eine kurze menfassen: Belebung der Wirtschaft, des Zeitspanne hat zur Erhärtung der Tatsache genügt, dass eine solche Methode zum Misslingen erfüllt waren. War die Genehmigung einmal die in der M.F.V. vorgesehenen Bedingungen Verkehrs und Bekämpfung der Arbeitskrise — ein Ideengang, der sich mit den Argumenten deckt, welche wir immer und immer wie- die Ausführung aller Fahrten erworben zu verurteilt ist. Wohl hat sich bei deren Einführung erfolgt, so glaubte der Halter ein Recht auf in Frankreich die Zahl der Neueinstellungen aufwärts bewegt, aber zugleich ist der Benzinverbrauch im Rückgang begriffen, ein Beweis dafür, haben und berief sich gegenüber den Gerichder gegen die Beutezugspläne des Fiskus ausspielten. Mit dem Erfolg, dass man darüber hinweg zur Tagesordnung, will sagen zu teuer ist. Die gleiche Erscheinung hat Italien sig im Sinne der Automobilgesetzgebung be- dass weniger gefahren wird, weil der Brennstoff ten, die bestimmte Fahrten als gewerbsmäs- schon seit 1931 gemacht, als die Benzinsteuer um zu einer weiteren Anzapfung der Automobilwirtschaft schritt... ,. . . .i. '• ., Behörde erteilte Genehmigung. Aber auch zeichneten, auf die ihm durch die kantonale 55 Lire per 100 kg anstieg. Der beträchtliche Minderverbrauch, der sich in der Folge offenbarte, Im italienischen Senat nämlich erstand den -führt zum Schluss, dass eine weitere Belastung nicht mit der Post setzten sich die Lastwagenhalter in Widerspruch, weil jene gestützt auf nur einen „fiskalischen Fehlgriff »bedeuten würde — Bestrebungen nach einer Entlastung des Automobilbetriebes in Senator Pozzo ein Wortmobils und nicht dessen Knebelung wolle — sonbenenfalls als konzessionspflichtig bezeich- sofern man wenigstens die Entwicklung des Auto- die Postgesetzgebung solche Fährten gegeführer, dessen Rede wir im Nachstehenden in dern dass es an- der Zeit sei, sich zu einer Entlastung des Benzins zu entschliessen. nete. ihren Hauptzügen folgen: Der Fiskus löst aus den Benzinzöllen und Um in Zukunft solche Missverständnisse Belief sich 1929 die Vermehrung des italienischen Automobilbestandes noch auf 25,537 Einhei- zu verhüten, sehen • wir uns nach Rück- Steuern jährlich 850 Millionen Lire. Selbstredend* kann er sie nicht fahren lassen. Aber es steht ten, so schrumpfte sie 1930 auf 13,581 zusammen, sprache mit der Generaldirektion der Postund Telegraphenverwaltung veranlagst, Sie unweigerlich fest, dass ein auch nur teilweiser um sodann 1931 und 1932 in bisher noch nie gesehenem Mass auf 2839* resp. 2183 zu sinken. Erst durch wachsende Benzinsteuererträgnisse und zu ersuchen, bei der Genehmigung von Ein- Verzicht durch die Belebung des Autoverkehrs, das Jahr 1933 zeitigte mit einer Zunahme um eine Befruchtung des Wirtschaftslebens ausgeglichen würde. Die Aufhebung des Zuschlags von 30,496 Einheiten eine Erholung. Forscht man richtungen zur Personenbeförderung auf nach den Gründen dieser sprunghaft auf- und Lastwagen wie folgt vorzugehen: Damit die 55 Lire, wozu man übrigens schon einmal einen absteigenden Bewegung, so macht man die Entdeckung, dass sie fast ausschliesslich was gefordert werden muss, um eine spürbare Er- dem der zum Personentransport ausgerüstete Anlauf genommen hat, ist das Minimum dessen, Bewilligungsbehörde weiss, ob der Zweck, durch fiskalische Massnahmen bestimmt leichterung zu schaffen. Nur eine radikale Lastwagen dienstbar gemacht werden soll, worden ist. Trotz der teilweisen Steuerbefreiung, Lösung verspricht wirkliche Hilfe. welche das Jahr 1933 kennzeichnet und die überwiegend die Kleinwagen begünstigte, ist die Auto- mehr Schaden anrichtet als nützt. Gewisse Dinge und der Postgesetzgebung bewegt, hat sie sich im Rahmen der Automobilvorschriften Besser gar keine als eine halbe Massnahme, die mobilhaltung in Italien noch immer teuer. Wohlverstanden: nicht der Erwerb, sondern der Unter- der Richtigkeit dieser Gedanken nicht entziehen der fragliche Lastwagen seinen Standort hat, verraten übrigens, dass sich auch die Regierung bei der Kreispostdirektion, in deren Gebiet halt. Damit erklärt es sich auch, weshalb von kann.» den 236,000 Personenwagen, die Ende 1934 angemeldet waren, volle 30,729 ausser Betrieb standen. Soweit Italien. Und wir? ©• Fahrten nicht konzessionspflichtig sind. Be- die Erklärung einzuholen, dass die geplanten Vier Faktoren sind es hauptsächlich, auf deren zeichnet die Post die auszuführenden Fahrten als konzessionspflichtig im Sinne des Konto diese Erscheinung geht: die Verkehrs- und Gesefz3ebun^ Benzinsteuern, die Kosten des Oels und der Reifen. Weitaus am schwersten fallen dabei die er- Postverkehrsgesetzes, so ist die Genehmigung der Einrichtung zur Personenbefördesten beiden ins Gewicht. Gewerbsmässige Personenbeförderung auf Wohl hat die Regierung versucht, die dem Lastwagen. rung zu verweigern, weil die als konzessionspflichtig bezeichneten Personentrans- Automobil aufliegenden Lasten zu mindern. Sie Hierzu äussert sich das eidg. Justiz- und Polizeidepartement in einem Kreisschreiben an die hat Ermässigungen, ja teilweise Befreiung von der Steuer gewährt. Dessen ungeachtet ist sie Kantone wie folgt: porte u. a. das Merkmal der in Art. 53, Abs. 2, damit nicht ans Ziel gelangt. Der mutigste und Mit Kreisschreiben vom 27. Mai 1933 und MFV, verbotenen Gewerbsmässigkeit in sich auch der wirksamste Schritt wäre die Abschaf- vom 19. Januar 1934 haben wir unsere Aus- schliessen. Jetzt war er auch schon vor dem Hause und im Flur. Die Treppe flog er hoch. Ein kurzes Stillestehen — Horchen: Niemand — nichts — Da hatte er den Brief aus seiner Tasche und stiess ihn in den Spalt So heftig stiess er ihn von sich, dass er raschelnd gegen das Blech des an der Innenseite angebrachten Kastens schlug. Drückte dann so, wie das Gewohnheit des Postboten war, den Knopf der Klingel und war beinah im gleichen Augenblick schon wieder auf der Treppe — fort — — fort auf dem Weg zurück in sein Büro — — hatte dabei nur immer wieder denken müssen: jetzt hat sie ihn — jetzt hat sie seinen Brief — und jetzt — was wird jetzt werden — ?! Die Stunden dann im Büro. Nein — dass man solche Stunden mit ruhigem Gesicht und so, als ob nichts anders wäre als jeden Tag, ertragen, überdauern kann ? ! Dazu gleichwie ein fremdartiges Tier mit Witterungen, die man in den aufgereizten Nerven spürt,- Simon Marane immer irgendwie um einen her — Dann Mittag. Aber es ist nichts — ist alles so wie jetzt seit Tagen schon: er — sie — zwei Menschen, die im leeren Raum sich nur gleichwie durch Nebel sehen und leere Worte reden, um die Kluft zu überdecken. Und Abend wieder, Nur däss sie dem Mädchen da den Auftrag für den nächsten Morgen gibt — und dass das Mädchen später sagt, der Schlüssel draussen fehle. Ganz deutlich hört er alles das, sieht jeden leisen Zug ihres Gesichtes, wie er auch seine Wachheit vor ihr verbirgt. Und dass er dann trotz allem später, wie sie in ihrem Schlafzimmer hell, mädchenschön vor ihrem Waschtisch steht, in seiner Angst um den Verlust, in seinem Schmerz das Letzte tut und allen armen Stolz seines zerrissenen Herzens niedertritt, sie wortlos, hilfesuchend in den Armen hält: Sprich — sprich! Erlöse uns — mich — dich — Elke-Maria! Nichts —. Dann aber das Unbegreifliche, dass sie die. Lippen öffnet und mit einem hinzitternden Lächeln fragt: «Arbeitest du denn gar nicht mehr an deinem Buch ?» — «An meinem Buch ?» — «An deinem Bandinelli — ?» War das alles, was sie ihm sagen wollte ? ! Da hatte er sie losgelassen — war von ihr gegangen — Dann aufschreckend ein leises Knistern. Aus Fernen kommt sein Blick. Ach — seine Hand nur, die sich um die Zettel auf dem Schreibtisch krampfte. Wir berichten heute über: Da ist er wieder hier — in seinem Arbeitszimmer — sieht Bücher ringsumher — die Vase, mit dem weissen Flieder, der sachte welkt — das Reiterstandbild des Bartolommeo Colleoni — den alten Stich, der den Admiral Michiel Adriaanszoon van Utenhoven zeigt — Vernichten diese Blätter, deren Worte wie eingeätzt sind in sein Hirn. Vernichten. Aber er ist minutenlang noch unbewegt, ehe aus Willen und Impuls die Kraft zur Tat sich ballt. Die dunkle Marmorschale, die ihm sonst als Aschenbecher dient, zieht seine Hand herbei, lässt die geknüllten Zettel in ihre Höhlung gleiten. Dünn flackert dann das Flämmchen auf, frisst sich empor, verglimmt. Still sitzt er vor der dunklen Schale. Die Zeit verrinnt. Manchmal kommt dünn und silbern zirpend der Schlag des Ührchens von dem Kamine nebenan zu ihm. Schon bricht die Dämmerung herein. . Die dunkle Marmorschale, die ihm sonst Da schreckt er auf: Geklopft? Hat es nicht da geklopft? Im Augenblick ist er an der Tür — will öffnen. Aber sie geht nicht auf. Der Riegel — richtig — ja — der Riegelr—