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E_1935_Zeitung_Nr.062

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1935 — N° 62 LUFTFAH Vier Rhönflieger segeln Weltrekord ! Der am ersten Tage des 16. Rhön-Segelflugwettbewerbs (am ,21.. Juli) von dem Mannheimer Ludwig Hofmann' aufgestellte Weltrekord im Strecken-Segelflug, dessen genaue Nachmessung eine Strecke von 474 km ergeben hatte, hat kein langes Leben gehabt. Am letzten Montag gelang es nicht nur einem, sondern sogar vier Piloten gleichzeitig, diesen Rekord zu überbieten. Nach einem Hochbetriebs - Flugtag, wie sie dieser Wettbewerb schon so viele gehabt hat, kam gegen Abend aus Brunn die Meldung, dass dort vier deutsche Segelflieger auf dem Flughafen glatt gelandet seien. Die Entfernung zwischen der Wasserkuppe und Brunn beträgt 498 km. Der alte Rekord ist also um etwas mehr als 5% überboten worden. Die vier neuen Weltrekordler sind Bräutigam-Dresden, Oeltzschner- Dresden, Steinhoff-Bad Frankenhausen und Heidemann-Hamburg. Im ganzen sind nach den bisher vorliegenden Meldungen 22 Flüge von über 100 km Länge durchgeführt worden. Drei davon überschreiten die 200 - km - Grenze, und im ganzen fünf die 400-km-Grenze, die bisher nur zweimal von Segelfliegern überschritten wurde. Der fünfte Pilot, dem es gelang, eine Strecke von über 400 km zurückzulegen, ist Peters-Aachen, der in der Nähe von Jglau in der Tschechoslovakei landete. Die von ihm geflogene Strecke beträgt 423 km. Touristikilugzeug mit Chrysler-Plymouth- Motor. Im Rahmen seines Programmes zur Förderung und Weiterentwicklung des in Amerika noch ziemlich zurückgebliebenen Touristikflugzeugbaues ist das amerikanische Handelsdepartement mit der Fahlin Manufacturing Company einen Vertrag eingegangen, der die Fabrikation von zweiplätzigen Kabineneindeckern mit Chrysler-Plymouth-Motoren vorsieht. Das Flugzeug hat folgende Charakteristiken : Flügelspannweite Gesamtlänge Flächeninhalt Leergewicht Zuladung Fluggewicht Flächenbelastung Maximalgeschwindigkeit Reisegeschwindigkeit 9,76 m 5,39 m 16,54 m 3 487.6 kg 243,1 kg 730.7 kg 44,12 kg/m* 193 km/St 167 km/St. Links: Das zweiplätzige «Plymacoupe»-Tourenflugzeug direkt von vorn. Rechts- Der Einbau des Plymouth-Motors und des kreisförmigen Kühlers in der Rumpfnase des Flugzeuges. Landegeschwindigkeit 68 km/St. Steiggeschwindigkeit auf Meereshöhe 305 m/Min. Gipfelhöhe 4880 m Aktionsradius 837 km Der Rumpf und die Flügel haben Stahlrohrgerippe und sind mit Stoff bespannt. Die Flügel sind in der Vorderansicht, wie auch nach aussen verjüngt und vollkommen freitragend. Ihre ganze Hinterkante wird durch die Querrnderklappen gebildet, die durch einen besondern Mechanismus auch in gleicher Richtung betätigt werden können und dann als Landeklappen dienen. Das Fahrgestell besteht aus zwei hintereinanderliegenden gemeinsam verschalten und gegenüber dem Rumpf abgespannten Streben, direkt auf den Radachsen sitzenden Oelfederungselementen und «Goodyear Air wheels» mit mechanischen Bremsen. Die Passagiere sitzen nebeneinander in der Kabine, die ähnlich ausgestattet ist, wie ein zweiplätziges Automobil. Sie haben ausgezeichnete .Sicht nach allen Seiten, sowie, durch das mit Pyralin beplankte Dach, auch nach oben. Die Kabine hat beidseitig eine breite Türe. Der Motor vom normalen Plymouth-Typ 1934 leistet bei 3600 Touren 85—90 Brems- PS. Ein Reduktionsgetriebe setzt die Drehzahl für den Propeller auf die Hälfte herab. Dieses ist an Stelle der beim Automobilmotor vorhandenen Kupplung eingebaut. Der im Automobil vorn liegende Teil des Motors ist im Flugzeug nach hinten gerichtet. Es bestand so auch die Möglichkeit, der vom Handelsdepartement aufgestellten Bedingung einer Anlassmöglichkeit vom Führersitz aus auf einfache Art zu entsprechen. Der Pilot des «Plymacoupe » kann den Motor vom Führersitz aus durch einfaches Betätigen der Andrehkurbel anwerfen. Da sich hierdurch die Batterie erübrigen Hess, wurde die Batteriezündung auch durch B.T.H.- Magnetzündung ersetzt. Zur Kühlung dient ein kreisförmig umrahmter Kühler, durch welchen die Propellerachse hindurchgeht. Bei beschränkter Produktion soll das Flugzeug für ca. 2000 Dollars in den Handel kommen, bei grösseren Produktionszahlen aber für einen bedeutend geringeren Preis. Bellanca-Transozeanflugzeuge. In Liverpool wurde eine Tochtergesellschaft der amerikanischen Flugzeugfabrik Bellanca, die British Bellanca Aircraft Co., gegründet, die als Spezialität den Bau grösster Transatlantikflugboote, die mit Kino, Tanzparkett und Bar ausgerüstet sein sollen, aufnehmen will. Vereinigung von Armstrong-Siddeley und Hawker. Zwei der grössten englischen Flugzeugfabriken, die Armstrong-Siddeley Company und die Hawker Aircraft Ltd., werden sich in nächster Zeit unter dem Namen Hawker-Siddeley-Aircraft zusammenschliessen. Beide Fabriken haben schon bisher einen grossen Teil der englischen Heereslieferungen besorgt. Sie hoffen, in Zukunft alle Heerestypen liefern zu können. Sp»«»a»4 irnm Ausland Ein Strassenrennen in Amerika. Während in den Vereinigten Staaten von Nordamerika bis dahin alle Rennen auf speziell dafür errichteten Autobahnen zur Austragung kamen, will man nun im kommenden Oktober oder November ein Strassenrennen aufziehen, für das man auch europäische Teilnehmer gewinnen will. Die 6,4 km lange Piste ist im Bau und befindet sich bei Mineola (Long Island) in der Nähe von New York. Als Preise stehen 50,000.— Dollars zuf Verfügung, von denen dem Sieger 20,000.— zufallen werden. Alle Einzelheiten des Reglementes sind noch nicht bestimmt, doch rechnet man mit einer «freien Formel», so dass also auch die Grand Prix Maschinen die Möglichkeit haben, sich zu beteiligen. Die Scuderia Ferrari, der bereits eine Ein-, Iadung für diese Veranstaltung zugegangen ist, wird sich voraussichlich durch Nuvolari und Chiron vertreten lassen, wobei den beiden der neue 12-Zylinder-Typ von Alfa Romeo zur Verfügung stehen würde. Sollte tatsächlich eine Begegnung Amerika- Europa zustande kommen, so darf man wahrlich auf deren Ausgang gespannt sein; werden doch in der neuen und in der alten Welt grundverschiedene Richtlinien im Rennwagenbau verfolgt. BEI UNFÄLLEN und für Reparaturwagen verfassl Gutachten und Schadenberechnungen Dr. Ina. H. EIMER AUTO-EXPERTE KREUZUNGEN 7J9 Teleohon Wegen Aufgabe des Geschäftes ist aus Privathand LIMOUSINE, nur» 32000 km gefahren, la. 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N° 62 - 1935 ÄUTOMOBIL-RfTVUE 11 Benzin-Aufschlag und Gegenwehr.- Das fehlte gerade noch, dass ausgerechnet Handwerker und' Geschäftsleute, die auf das Auto angewiesen sind, noch mehr Steuern bezahlen müssen, als Dank dafür, dass wir durch intensive Arbeit Tausenden von Arbeitern den Lohn bezahlen können. Aber es ist eben zweierlei: Das sind nur «gewöhnliche> Arbeiter der Privatindustrie, und auf der andern Seite gilt es, die «besseren» Arbeiter, das S.B.B.-Personal* zu> schützen. Etwas anderes ist der BenzinzQll-Aufschlag nicht! Ausgerechnet die am meisten bevor,-, zugte Kategorie soll noch mehr Schutz erhalten. Es hat keinen Zweck, wenn wir drohen mit Einstellen der Wagen, dann lachen diese Herren nur ins Fäustchen. Wir haben heute keinen Grund-, mehr. Rücksicht zu nehmen gegen die Bahnen; denn der Angriff kam von dieser Seite. Also'los zum Gegenangriff, und der besteht darin, flass wir soviel als möglich Bekannte und Freunde zu Fahrten, die wir ohnehin machen, mitnehmen, d. h. der Bahn abjagen. Man komme mir nicht mit dem naiven Spruch «Die Schweizerbahnen dem Schweizervolk» und wir seien so quasi als gute Eidgenossen verpflichtet, die Bahnen- zu schützen. Die Bahnen gehören schon lange nicht mehr dem Schweizervolk, d. h. wir haben nichts mehr zu sagen dazu. Das Personal regiert und diktiert, und in Bern hat man keinen Schneid, die Sache ins richtige Geleise zu schieben! Ich werde in Zukunft die Sache so machen, dass ich bei Fahrten, wenn irgendmöglich, den- Wagen vollstopfe, natürlich gegen Entgelt; die entsprechende Zusatzversicherung habe ich bereits abgeschlossen. Dabei verlange ich immer etwas -weniger als das Bahnbillett, und aus diesen «zusätzlichen» Einnahmen kann ich nun ganz gut den Benzinzoll- Aufschlag bezahlen; also genau betrachtet bezahlt mir dies die Bahn, wodurch e« den Urheber des Aufschlages trifft. In -weiten Kreisen (auch in engeren in Bern!) ist nun einmal die fixe Idee, die Gehälter des Bundespersonals dürften nicht reduziert werden und eine Konkurrenz gegen die Bahn sei eine Ungeheuerlichkeit. Bitte, denken Sie einmal einige Jahrzehnte zurück: Sind nicht Hunderte, ja Tausende von Fuhrleuten beim Bahnbau brotlos geworden? Hatten diese vorher so gute Zeiten, dass sie guf leben konnten, und hat für diese Familien der Staat auch durch Pensionen gesorgt, wie dies heute beim Staatspersojial ist? Ich gönne gewiss jedem einen gerechten Lohn, aber bei dieser Bezahlung und Sicherheit fürs Alter, Krankheit und Unfall dürfte man es wenigstens unterlassen, andere Kreise, die mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiten und nicht 3—£ Wochen Ferien haben und nicht auf Staatskosten gratis herumfahren können, ruinieren zu wollen. H. E. A. C. S. SEKTION BERN. Veranstaltungen Im August und September. Die Clubleitung hat vorsorglicher- •weise den Monat August als Grand Prix-Monat von allen anderen Sektionsanlässen freigehalten. Der Grosse Preis der Schweiz ist eine derari •wichtige VeransiajKurig; dass es des ganzen Einsatzes : der. Sektion bedarf, um die weitschichtige. Veranstaltung'zufriedenstellend durchzuführen. Die übrige -touristische nni gesellschaftliche Betätigung, der -Sektion, muss daher notgedrungen zurückstehen, denn das Rennsekretariat hat seit' der Eröffnung des, Billettvorverkauf es ' alle Hände, voll zu turn,.um dem gewaltigen Arbeitsandrarig Herr zu ' werden, i Im Sektionskalender sind nur die Tage vom 24. und 25. August belegt und das genügt vollauf, denn die drei Automobilrennen sind der Stolz der Berner Automobilisten und im In- und "Ausland gleich »vorteilhaft bekannt 'Im September kommt das eigene Sektionsleben, •wieder mehr zur Geltung. Für die Zeit vom 7. bis .15. September ist die Brüsseler Fahrt angesagt, die die Sektionsmitglieder und Angehörige erstmals auf einer längeren Auslandsreise unterwegs, • siebt.. Ende September dürfte dann endlich die zweimal verschobene Ballon-Fuchsjagd im Rahmen ..der Flugwoche als Spelterini-Flug am 29. September zum Austrage, kommen. h". T.C.S. AUTO-SEKTION ZÜRICH. Touringhilfe. Die Auto-Sektion Zürich des Touring-Club der Schweiz teilt mit, dass die von ihr beschlossene sog. « Touringhilfe » ab 1. August 1935 in Betrieb genommen wird. | Für eine kurze Versuchszeit und um die notigen Erfahrungen zu sammeln, wird" dieser Dienst vorderhand auf die Stadt Zürich mit einem Umkreis von 10 km (20-Cts.-Kreis des Telephons) und die Strasse Zürich-Winterthur (bis Bahnhof Winterthur) beschränkt. Die Touringhilfe hat die Aufgabe, jedem Führer eines. Personen-Automobils, ob Mitglied des T. C. S. oder nicht, zu'jeder Tages- oder Nachtzeit bei Pannen, Störungen und Unfällen Beistand zu leisten. Die Touringhilfe ist mit Ausnahme der event. Materialaufwendungen vollständig kostenlos. Grundsätzlich fallen unter die Touringhilfe alle Störungen an Personenwagen, gleich welcher Art, wenn sie zur Folge haben, dass der Wagen nicht mehr aus eigener Kraft weitergefahren werden kann, ebenfalls das Abschleppen eines verunfallten, nicht mehr fahrbaren Personenwagens. Die Touringhilfe funktioniert folgendermassen: Der hilfesuchende Automobilist ruft das Telephonamt -Zürich-Auskunft (Nr. 11) an). Diese verbindet ihn mit der Touringhilfe. Die Touringhilfe mobilisiert die durch ein Abkommen mit dem Auto-Gewerbeverband, Sektion Zürich verpflichtete und dem Störungs- oder Unfallort am nächsten liegende, geeignete Vertragsgarage und gibt Auftrag zur sofortigen Hilfeleistung. Auf Wunsch des Hilfesuchenden werden bei Unfällen von der Touringhilfe auch Aerzte, Polizei und' der technische "Experte des T. C. S. herbeigerufen. Autosektion St. Gallen-Appenzell GRUPPE APPENZELL A.-RH. Der Motor-Club Herisau veranstaltet unter dem Protektorate des 0. M. V. am 18. August 1935, mittags 1 Uhr, auf der sehr schön ausgebauten Strasse Herisau- Schwellbrun eine Bergprüfungsfahrt für Motorräder und Automobile. Der.jEinsatz ist sehr minirn, die Preise sind gediegen. Die T, G. S.-Gruppe Appenzell A-Rh: erlässt einen Aufruf an alle Tourmgklub-Mitgliedpr,. sich an dem interessanten Bergrennen zu beteiligen, besonders Herren, die über Sportwagen verfügen, möchten sich melden, es wird eine interessante Austragung werden. '•' Automobilisten, dje Liist haben' da, mitzumachen; ' sind gebeten, sich bis zum 10. August schriftlich an Herrn Hanjs Keller, Burghalden, Herisau, zu melden, der ihnen alles weitere zustellen wird für diese sportliche Veranstaltung.' Wir heissen sie alle heute schon herzlich willkommen und erwarten eine zählreiche Beteiligung.' •- Mit Sportgrus?! j Der Gruppenpräsident, Der nächste Stammtisch befindet sich am .Freitag, deii 2. August 1935, ca.: 20.15 Uhr, im Restaurant Stadtkeller, Lu z e r n j wozu wir alle freundlich "einladen. Autosektion; Waldstätte Das Sekretariat. 3ku* d«»m Verbanden CHAUFFEUR - VEREIN SCHAFFHAUSEN. Vergangene Woche haben wir unser geschätztes Vorstandsmitglied und Mitgründer unseres Vereins Künzle Ernst zu Grabe begleitet. Tief erschüttert ständen wir an der Bahre dieses jungen, hoffnungsvollen Freundes und Kameraden. Auf einer kleinen Spazierfahrt mit dem Fahrrad stiess unser Freund Ernst auf noch unerklärliche Weise an ein Bäumchen, was seinen plötzlichen Tod zur Folge hatte. Mit Ernst Künzle hat unser Verein einen treuen, gewissenhaften Kollegen und Berater verloren. Im Berufsleben als Postchauffeur und privat war der Verstorbene' ein Mann der Pünktlichkeit und Arbeitstreue. Durch seine grosse Aufrichtigkeit erwarb er sich viele Freunde, die ihn nun schwer missen -werden. Seit der Gründung des Vereins war er stets bemüht, die Clubinteressen nach innen und aussen aufs beste zu wahren und streng darauf bedacht, unsern Stand zu heben. Als Anerkennung seiner dem Verein geleisteten Dienste wurde er vor einigen Monaten einstimmig in den Vorstand gewählt. Nur allzu kurz war sein erspriessliches Arbeiten in seinem Amte als technischer Berater. Es sollte nicht sein, dass all' seine Pläne in Erfüllung gehen. Das Schicksal gebot ein jähes Halt. Der Chauffeur-Verein wird Ernst Künzle nicht vergessen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Allen unsern Mitgliederndiene zur Kenntnis, dass vom 5. bis 11. August in Luzern eine Verkehrserziehungswoche zur Durchführung gelangt. Um dieser Veranstaltung einen guten Erfolg zu sichern, möchten wir alle unsere Mitglieder ersuchen, eich strikte an die Weisungen und Anordnungen