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E_1935_Zeitung_Nr.065

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE 1935 - N°65 Schreibe uns, wohin Deine Reise '., geht rund,, wir schicken Dir was Du brauchst,: um Dich zurecht- ;. , zufinden •."*; HALLWAG BERN Altrlnrf tel u. Restaurant ftllUUll zum gold. Schlüssel Verlangen Sie kostenlos das REGLEMENT durch das Touristik-Bureau der Automobil-Revue, Strandbad Lido Luzern, ein Office des A. C. S. oder T. C. S., oder ein Verkehrs- und Reise - Bureau. empfiehlt sich höflich fürgrosseu. kleine Gesellschaften das Telephon 11 Auto-Cars und Reisebü POS verlangt bitte umgehend Prospekte und Wien Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. nicht, so benutzen Sie jetzt die schönste Zeit im Ferienhotel in. grosser Gartenterrasse (Restauration) direkt am Seeufer u. prima Verpflegung. Frühst. 1.80, M.-Essen 4.50, A.-Essen 5 , Z. ab 5 , Pens. ab 12.—. Verlangen Sie Prospekt u. Broschüre. Direkt am See. Schattiger Garten. Gedeckte Terrasse. 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Da stellte sich dann heraus, dass Herr Schwab für sich persönlich sechs viersitzige offene Wagen besass, fünf schwere Limousinen und drei Sportkabriolets. Im übrigen hat Schwab selbst überhaupt noch keinen einzigen Wagen persönlich eingekauft. Für technische Dinge habe er, so meinte er, einen besonderen Einkäufer. Radioapparate, Fernsehapparate, Turngeräte und Autos, das seien Dinge, mit denen er sich nicht beschäftige, wenigstens nicht beim Einkauf. Seine Frau allerdings würde für ihren Bedarf die Wagen persönlich einkaufen. Sie besitze, soviel er wisse, deren drei (ob sich Mr. Schwab auch hierin nicht täuscht ?) Auch seine Kinder würden sich ihre Wagen selbst kaufen. Der Journalist hatte bei seinem Besuch im Hause Schwab Gelegenheit, die Garage zu sehen, und er behauptet, dass er noch nie in seinem Leben eine so luxuriös ausgestattete Garage kennen gelernt habe. Sie ist mit einer vollendet ausgestatteten Reparaturwerkstätte versehen und selbstverständlich besitzt Schwab auch eigene Benzin- und Oelpumpen. Von anderen Multimillionären weiss der Journalist zu erzählen, dass der bekannte Schiffswerftbesitzer William Todd acht Privatwagen besitze, die alle vollkommen gleich seien, sowohl im Aussehen als auch in der Khäkifarbe. Diese Zahl acht komme einem verhältnismässig klein vor, wenn man hört, dass Todd nicht weniger als vier luxuriöse Wohnungen in New York besitzt, darunter eine in einem Hotel, zwei riesige Villen in der Stadt und einen Landsitz an der Peripherie. Er lässt alle acht Wagen möglichst zu gleicher Zeit laufen, damit man niemals an Hand eines parkenden Wagens etwa feststellen könnte, ob er sich im Bureau auf der Werft oder in einer der vier Wohnungen be- Es gibt aber auch sparsame Multimillionäre. So führt der berühmte Bankier Kahn seit Jahren eine schwarze Limousine und denkt nicht daran, diese umzutauschen oder eine neue zu kaufen. Der Sohn des Bankiers allerdings ist grosszügiger. Die Monatsrechnungen für Automobile belaufen sich auf rund ,5000 Dollars. Gewöhnlich kaufen die Millionäre alle sechs bis acht Monate einen neuen Wagen. Sie geben aber nicht etwa die alten an Zahlung, denn dafür bekommen sie ja viel zu wenig. Sie verschenken sie vielmehr, meistenteils an die Dienerschaft, so wie bei uns die Hausfrau oder der Hausherr ein getragenes Kleid weiterverschenkt. So kommt es, dass oft in den elegantesten Limousinen oder in den feschesten Sportkabriolets ein Diener und ein Zimmermädchen einer der New Yorker Multimillionäre sitzen und so aussehen, als ob sie die leibhaftigen Krösusse seien. Der Reporter fügt hinzu, dass die Zeiten allerdings vorbei seien, in denen man für einen besonders kostbaren Wagen, der sogar mit Gold verziert gewesen sei, bis zu 100,000 Dollars gezahlt habe, soviel Geld haben auch die amerikanischen Multimillionäre nicht einmal mehr für andere Dinge, geschweige denn für Autos übrig. Der Effekt. Detlev von Liliencron und Richard Dehmel waren sich in einer echten- Männer- und Künstlerfreundschaft zugetan. Trotz der Verschiedenheit der Naturen. Der blonde breitschultrige Liliencron, der die Adjutantenritte geschrieben hatte, hatte für Ausflüge ins Geistreich nicht viel übrig. Anders der bleiche, schwarzbärtige Dehmel, den man oft — fast ein gespenstiger Kinderschreck — mit Riesenschritten auf den hohen Eibufern bei Blankenese dahinstürmen sah. Dehmel hatte sich zu einer spiritistischen Sitzung überreden lassen. Am andern Tage erzählte er von seinem Ausflug ins Reich der vierten Dimension und beschrieb die Berufung eines Klopfgeistes. « Ich wollte meinen Augen nicht trauen, als der Tisch sich wirklich zu bewegen und fortzurücken begann...!» LANGENTHA Kendez.vom dar Automobilisten • Grosser Parkplatz Telephon 73.453 H. Süea. Kü&tncb*f, A.C&..J.CS. « Warum nicht », sagte Liliencron und entkorkte sorgfältig den Bordeaux, « der Klügere gibt nach!» Die Wirkung von Hormonen au! Hennen. Hennen können durch die Einspritzung von Hormonen zum Brüten veranlasst werden. Bei gut legenden Hennen ist die Wirkung der Hormone am stärksten. F E U I L L E T O N Die Versuchung des Joos Utenhoven. (Fortsetzung aus dem Hauptblatt.) «Wissen Sie, wer die Marranos gewesen sind? Spanische Juden, die man vor drei- und vierhundert Jahren unter Folterungen zur Taufe gezwungen hat, und die dann, gehetzt, in ewiger Angst vor den Spionen der heiligen Inquisition, nach aussen alle Formen der aufgezwungenen neuen Lehre befolgt, im Verborgenen aber weiter ihrem Glauben gedient haben. Und die man, wenn man sie bei ihren heimlichen Religionsübungen überraschte, zur höheren Ehre Gottes und unter Lobgesängen für den Ewigen als lebendige Fackeln brennen Hess —. Solche Marranos waren meine Vorfahren — und auf dem Platz in Toledo haben sie gebrannt —. Einem und dem anderen mag es gelungen sein zu fliehen — im Prager Getto und im Amsterdamer Judenviertel haben sie dann ein Asyl gefunden. Auf einen solchen, der sich retten konnte, geht unser Name zurück — und unser Blut, das diese Aengste nicht vergessen kann —> Joos Utenhoven rührte sich ein wenig: «Doktor — Sie nehmen das so an —» «Ich weiss es so.» «Liegt darin nicht doch ein Stück Mystik —• Aberglauben —?» «Mystik? Wo ist die nicht um uns? Treibt nicht unsere kleine Insel von Erkenntnis nur auf ihrer Weite? Und Aberglauben? Können Sie es mit einem leeren Wort abtun, wenn es mich damals drängte, ich müsse von Toledo fort und nach Sevilla? Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie erst gar nichts davon wissen wollten — wie Sie erst nachgaben, als auch — als auch Frau Elke-Maria mir beisprang?> Joos Utenhoven sann in sich hinein: ja — all das wusste er — all das zog da in Bildern wieder an ihm hin. Und klar inmitten dieses Schattenzuges stand immer wieder sie — sie, die jetzt nicht mehr da war, auf deren Sarg er vor zwei Stunden Erde hatte niedergleiten lassen — Die Dämmerung sank ein. Als bunte Flekken nur noch, die im halb versunkenen Bogenspiel von ausgelöschten Arabesken standen, schliefen die Vögel der Tapete an den Wänden. Wie unwirklich mit einem Male alles war —» Und mitten in Berlin sass man da in dieser verlorenen Ecke — in diesem Winkel heimatlos gewordener Menschen — und Hess Vergangenheiten um sich geistern — Damals in Spanien — in Madrid, Toledo und Sevilla —. In die eigene Tiefe horchte er: damals — da war doch auch ein anderes noch gewesen — ein anderes Erlebnis voll Seltsamkeit, das ihn betroffen hatte — ihn allein —. Das in den Jahren seitdem abgesunken war und halb verschüttet auf dem Grund seines Erinnerns ruhte — und sich jetzt rührte, hob und wieder melden wollte. Er drängte ab davon. Er wollte es nicht sehen. Nach seinem Glase griff er vor und trank. Neben ihm diese stille Stimme, die ihre Worte reihte, so, als spräche sie ins Wesenlose vor sich hin, sickerte weiter an sein Ohr: «— und was, was war es, was mich trieb und führte, als ich dann in Sevilla wie unter einem Zwange durch die Strassen hasten musste bis zur Plaza de Atarazanas und in das Hospital de la Caridad? Dass ich nicht rasten konnte, bis ich da bei den Barmherzigen Schwestern auf dem abgelegenen Speicher unseren Greco fand — das lang vergessene Bildnis dieses gleichen Inquisitors, vor dessen trüben und verhangenen Augen die armen Juden damals hingerichtet worden sind —?» Er schwieg, er wollte keine Antwort. Was er da vor sich hingesprochen hatte in das Dämmern, das war ihm tief erfahrenes Wissen, das durch keinen ungläubigen Einwand in ihm erschüttert werden konnte. Aber der Einwand sprang nicht auf. Joos Utenhovens Sinnen trieb indessen ferne ab. (Fortsetzung folgt.) Juwns zaucn VZBRN.

N» 65 — 1935 AUTOMOBIt-REVUE 17 JiowUsmus Fahrt durchs Blaue nach dem Lido Luzern. wir kennen einen Autler-Feierabend. Richtig betrachtet findet der Autler seinen Feierabend nicht voll in seiner Stube. Die Erholung sucht er auf einer Fahrt durch unser schönes Land. Das Strandbad Lido Luzern beabsichtigt nun, allen Automobilisten und Automobilistinnen einen Auto-Sonntagsbummel vorzubereiten, wie er •wohl dem Geschmack aller Interessenten entspricht. Am 18. August 193 5 findet die Fahrt durchs Blaue nach dem Lido Luzern statt. Die Fahrt bezweckt, Autofahrer und -fahrerinnen mit ihren Angehörigen, Freunden oder Bekannten in interessanter Fahrt, gewürzt mit nur angenehmen Ueberraschungen, durch vielleicht noch unbekannte, aber schöne Gegenden auf guten Strassen nach Luzern zu fähren, um dann die Bade- und Strandfreuden zu geniessen. Teilnahmeberechtigt ist jeder Automobilist und Automobilistin mit Personenwagen; irgend eine Clubzugehörigkeit ist also nicht Bedingung. Wohl die meisten Autofahrer waren schon in Luzern. Bestimmt benutzten sie fast ausschliesslich die direkten Routen. Die Zentralschweiz besitzt aber •wirklich schöne Partien, die praktisch sehr wenig befahren sind. Diese Gegenden möchten wir den Interessenten während der Konkurrenzfahrt zeigen. Startort und Ziel sind bestimmt. Die Konkurrenten kennen aber die Route nicht; sie fahren also durchs Blaue nach einer blinden Karte. Schon dieser Reiz bürgt für Abwechslung. Alle Konkurrenten werden während der Fahrt nur angenehm überrascht, so dass sie bestimmt zufrieden in Luzern eintreffen •werden. Die Konkurrenz ist nicht sehr schwer, sie will nnd darf nicht voll sportgerecht sein, weil der Sonntagsbummel eben jedem Automobilisten zugänglich sein muss. Die Veranstaltung verlangt auch keine grossen finanziellen Opfer und erlaubt .in dieser Richtung jedermann die Teilnahme. Es handelt sich, wie bereits erwähnt,, um einen Sonntagsbummel. Aus diesem Grunde sind offizielle Momente nicht •vorhanden. Jeder Teilnehmer soll sich während des ganzen Tages, mit Ausnahme der leichten Konkurrenzfahrt, frei und sonntäglich führen. Im Lido Luzern erwarten Bade- und Strandfreuden, Unterhaltung, Humor usw. die Eintreffenden. Die Kinder können in erfahrene Obhut gegeben werden, so dass sich die Erwachsenen wirklich unter sich fühlen und die Strandbadfreuden ungestört geniessen können. Es darf verraten werden, dass jeder Teilnehmer auf seine Rechnung kommt. Zuverlässige Leistungen während der Konkurrenzfahrt werden belohnt durch wirklich wertvolle Speziaipreise (Aquarells, kunstgewerbliche Gegenstände etc.). Es heisst: « Trag Wünsche nach Luzern »; das Strandbad Lido Luzern wird diese Wünsche vor, während und nach der Fahrt erfüllen. Das Reglement für die Fahrt durchs Blaue Bach dem Lido Luzern kann durch das Strandbad Lido selbst, durch das Touristikbureau der « Automobil-Revue > in Bern, durch die Verkehrsbureaux und durch die Office des A.C.S. und des T.G.S. kostenlos bezogen werden. Obige Veranstaltung scheint wirklich Interesse zu erwecken, denn bereits sind Anfragen und sogar Anmeldungen eingegangen. Die Fahrt eignet sich in erster Linie für alle Automobilisten, die am 18. August sowieso nach Luzern fahren, weil sie sich dadurch eine interessante Fahrt mit viel Abwechslung und wirklich angenehmen Ueberraschungen sichern. Die Fahrt dürfte aber überhaupt alle Sonntags- Autobummler interessieren. Es wird sieh nicht sehr rasch wieder eine ähnliche Gelegenheit bieten, eine Autofahrt auf diese Art auszuführen. Wütender Kunde beim Schneider: «Als ich die Jacke zum erstenmal anzog und vorne zuknöpfte, platzte hinten die ganze Naht auf !» Der Schneider : «. J . ein Beweis, dass die Knöpfe gut angenäht waren ! » Er : «Ich gehe grundsätzlich nur mit Leuten spazieren, die mich gerne haben !» Sie : «Ist es nicht langweilig, so allein herumzulaufen ? » Wer kommt mit zu Höhenluft, Sonne und glitzernden Bergseen? WIelchsee-Frutt, 1920 m ü. M. Hotel Reinhard a/See, altrenommierte»Haus, reduzierte Preise. — Garage Stäckaip. -•— Tel. Melchthal 22. Reinhard-Burri. Propr. diamax Die ganze Veranstaltung ist praktisch ohne jeden offiziellen Anstrich. Jedermann ist frei (bis auf die Konkurrenzfahrt). Die Fahrt eignet sich ferner ganz speziell für diejenigen Automobilisten, die Verwandte oder Bekannte in Luzern besuchen wollen. Es ist bestimmt interessant, nach bekanntem Ziele über eine vorläufig noch unbekannte Route zu starten. Die Anforderungen des Reglementes sind nicht sehr gross abgesehen davon, dass die angenehmen Ueberraschungen während der Fahrt den Einsatz bereits materiell ausgleichen, J8- sogar überschreiten, ist kostenloser Eintritt ins herrliche Lido Luzern für alle Wageninsassen geboten, und wenn den Konkurrenten noch etwas Glück zur Seite steht, so erwarten sie tatsächlich wertvolle Preise. Pro memoria sei erwähnt, dass Reglemente fast in allen Städten, bestimmt aber durch das Strandbad Lido Luzern kostenlos erhältlich Meldeschluss: 15. August 1935. sind. TOTOENSPRECHSAAL TEL T.F. 976. Basel - Cherbourg. Ich muss in nächster Zeit von Basel nach Cherbourg fahren, um meine Bekannten dort abzuholen. Welche Route raten Sie mir von Basel nach Cherbourg über Paris, um möglichst vie der Küste entlang fahren au können? H. N. in D. T.A. 976. Wir raten zu folgender Reiseroute: 1. Etappe: Basel, Altkirch, Beifort, Lure, Vesoul, Combeaufontaine, Langres,, Chaumont, Bar s/a., Vendoeuvre, Troyes, 330 km. 2. Etappe: Troyes, Romilly, Nogent, Provins, Brie*Comte-Robert, Paris, Pontoise, Majny, Les Thilliers, Fleury, Rouen, 281 km. 3. Etappe: Rouen, Pont-Audemer. Pont l'Eveque, Deauville, 89 km. 4. Etappe: Deauville, Villers, Riva, Lion, Langrune, St. Aubin, Asnelles, Arromanches, Grandcamp, Isigny, Carentan, Valtxgnes, Cherbourg, 175 Kilometer. Diese Route führt von Deauville an bis nach Grandcamp immer dem Meer entlang und ist landschaftlich ausserordentlich schön. Die Strassen sind durchwegs gut. J&üchvtüsdi 28 222 BERN • Darf ich mir erlauben... ? Das Bueh der guten Lebensart. Von Hans Martin. Mit vielen Bildern und praktischen Beispielen. Süddeutsches Verlagshaus G. m. b. H., Stuttgart-N. Dieser neue gesellschaftliche Ratgeber zeigt, worauf es ankommt, was sich schickt und was sich nicht schickt' Taktgefühl und gute Umgangsformen sind für den Lebenserfolg unerlässlich; auf die Gesinnung kommt es an, sie bestimmt Inhalt und Form des Benehmens. Nur so erhalten die vielen Regeln und Hinweise, die dieses Buch für den Umgang der Menschen untereinander gibt, eine Gültigkeit, die es jedem einzelnen leicht macht, sich selbst zu behaupt&n, ohne den anderen zu verletzen. Nicht, der sogenannte « gute Ton > wird hier trocken°ufad' schulmeisterlich vorgetragen: der Leser findet vielmehr eine Fülle praktischer Bereicherung. Das kleine Werk unterrichtet über alles Wichtige. Es gibt keine Lebenslage, in der dieses moderne Anstandsbuch nicht einen guten Rat zu geben wüsste. Es kommt für jedes Alter, für jeden Stand in Frage. Immer wird es den Leser zum sicheren und gewandten Benehmen verhelfen. Das Aufo-AmpMbium Im Wasser: «Der Kapitän scheint auch noch nicht zu wissen, dass das von rechts kommende Fahrzeug den Vortritt hat!» Der Prinzipienreiter. «Ich habe Anspruch auf die Hälfte der Strassenseite und dieses Recht lasse ich mir einfach unter keinen Umständen nehmen! » Zwei Frauen begegnen sich auf der Treppe « Qeh'n Sie 'nauf, Frau G'schafftelbauer ? > —«Na, i geh' 'nunter!» — « So, Sie geh'n 'nunter Virvh • mir d*nW. fiü» CAri'n 'nauf ! Obermunen- und seetai das ideale Ausflugs- und Kurgebiet. Wassersport am Hallwaler- u. Baldeggersee. Historische Stätten (Schlösser Lenzburg und Hallwil, Beromünster etc.) Glänzendes Panorama vom Homberg aus. Telephon 8.33. Prospekte d. olfiz. Verkehrsbüro Birrwil. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners CH Tou ring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. DARLIGEN direkt am See nächst Interlaken T.C.S. SCHÄRZ A.C.S. AMT H U N ER SEE Bekannt für gutes Essen. Stets Forellen. 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