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E_1935_Zeitung_Nr.067

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12 AUTOMOBIL-REVUE x

12 AUTOMOBIL-REVUE x 1935 — N° 67 Bei den grünen "BP" Tankstellen erhältlich! AG- BERN • ZÜRICH «BASEL Modernste Luft- und Wassersäulen Alle Apparate für neuzeitlichen Service Abfüllgefässe? Die letzte Zwischenstation, welche das Oel auf seinem weiten Weg von der Pumpe bis zum Automobilmotor erreicht, ist oft das sogenannte „Drum". Fehlen einmal solche, dann springtauch da dieaAutomobil-Revue» mit ihren «Kleinen Anzeigen» helfend ein. Der nachstehende Brief ist deutlich, genug: •Ich teile Ihnen gerne mit, 0ms das Inserat eine Ober Erwarten graue Zahl von Offerten einbrachte. Ich* suchte nach Lieferanten von gebrauchten Fassern (Drtims), daher der grosse Erfolg^» CIIW Kleine Anzeige tnj 'fluRMnobil • Geschäftsstellen der Automobil-Revue: Bern, Breitenrainstr. 97. Tel. 28.222. Zürich, Löwenstr. 51. Tel. 39.743/44. Inserate auch telephonisch. iatr&r BOM Billige Auto-Garagen in Eisenbeton,zerlegt»., ab Fabrik mit Türen,, von Fr. 775.^ an. 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Die neue Rundstreckenanlage in Bern hat das ihr entgegengebrachte Vertrauen im Vorjahr eingelöst; sie soll, wenn am 25. August 1935 zum zweiten Male der «Grosse Preis der Schweiz für Automobile, in Bern,» ausgetragen wird, sich nicht nur erneut bewähren, sondern nach den seither durchgeführten Ausbauarbeiten, den gesteigerten Anforderungen gerecht werden. Diese Zuversicht erhöht die Spannung, mit welcher die Schweiz aber auch das Ausland, den Wettkämpfen entgegensieht Grand Prix-Sonderbeilage III. Blatt Automobil-Revue BERN, 20. August 193 Dem II. Grossen Preis der Schweiz zur Begrüssung Begrüssungswort des Präsidenten der Rundstrecken A.G. Reg.-Präs. Dr. W. Bösiger. Gelegenheit gegeben wird, ihre sportlichen Fähigkeiten an einem Rundstreckenrennen zu üben und sich so aufs beste vorbereiten zu können für die grossen, internationalen Ereignisse, unter denen der Grosse Preis der Schweiz- eine immer bedeutungsvollere Stellung einnehmen möge. N° 67 III. Blatt BERN, 20. August 1935 Der diesjährige «-Grosse Preis der Schweiz», weist zwei markante Merkmale auf: Zum ersten Male kommt vorgängig des Hauptrennens ein nationales Rennen zur Durchführung, das bestimmt ist, im eigenen Lande kühne Rennfahrer heranzubilden. Die weit grössere und internationale Bedeutung aber kommt dem Sportanlass deswegen zu, weil im Hauptrennen auf dem neutralen Boden der Schweiz die Vertreter aller zur Konkurrenz in Frage kommenden Staaten sich ohne Ausnähme in Bern um die Vorherrschaft des Automobilwesens messen werden. Die völkerversöhnende Wirkung des Automobilsportes wird unter diesem Hinweis zur hohen Berufung des «Grossen Preises der Schweiz, in Bern». Darum rüstet Bern mit besonderer Freude zum würdigen Empfang der Rennfahrer und Gäste. Zur Herfahrt aus allen Richtungen der Schweiz nach der Hauptstadt stellen all unsere Landesteile gute Strassen zur Verfügung. Wohlan denn, auf nach Bern, zum Ehrentag des Automobilsportes. \J32>*W£- Bern, den 16. August 1935. Die Meldungen sind gut, der Kampf wird heiss und interessant werden. Vor einem Jahr haben Strecke und Organisation die Prüfung glänzend bestanden. Ein Beweis dafür ist das Interesse, das dem 2. Grossen Preis der Schweiz entgegengebracht wird. Ein Beweis auch dafür, dass es keine Anmassung ist, wenn wir für unsere Veranstaltung bei der internationalen Sportbehörde der A.I.A.C.R. um Aufnahme unter die «Grandes äpreuves» nachkommen. Alle unsere Hoffnungen, den Einfluss auf das Wirtschaftsleben betreffend, hatten sich letztes Jahr erfüllt, und auch für dieses Jahr ist Grossbesuch von nah und fern angesagt. Es braucht viel Mut, in diesen schwierigen Zeiten eine solch grosse Sache mit all ihren Verantwortungen und Verpflichtungen aufzuziehen, wir sind stolz auf die unverzagten Männer der Organisation, möge ihrem erfreulichen Optimismus ein voller Erfolg beschieden sein. Dr. M'ende* A. Töndury. Präsident der Nationalen Sportkommission. Das grosse Automobil-Meeting vom 24. und 25. August 1935 in Bern sieht die besten schweizerischen und ausländischen Fahrer am Start für die drei Grossen Preise vom Bremgarten, von Bern und der Schweiz. Es ist für die schweizerischen Automobilsportbehörden eine besondere Freude, daraus folgern zu können, welch grosse Bedeutung und Anerkennung der Grosse Preis der Schweiz nach erst einjährigem Bestehen im In- und Ausland bereits gefunden hat und wie sich die bedeutenden Automobilfabriken, Rennställe und Fahrer des Auslandes die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollen, dieses grosse, schweizerische Rundstreckenrennen, welches sich schon nach einjährigem Bestehen eine hervorragende Stellungnahme im europäischen Automobilsport gewahrt hat, zu bestreiten. Die Nationale Sportkommission entbietet allen Fahrern herzlichen Willkomm, wobei es sie besonders freut, dass sie unter denselben verschiedene alte Bekannte vom Internationalen Klausenrennen und auch vom Grossen Preis von Montreux willkommen heissen kann. Ihr besonderer Wunsch geht dahin, dass sich der Grosse Preis der Schweiz 1935 wiederum in reibungsloser Weise durchführen lassen und Fahrer und Zuschauer begeistert von den gezeigten sportlichen Leistungen die schweizerische Metropole wieder verlassen werden. Mit der Schaffung eines Rundstreckenrennens für schweizerische Fahrer sind die Berner Organisatoren diesmal neue Wege gegangen. Die Nationale Sportkommission begrüsst diese Neuerung sehr, indem dadurch auch den einheimischen Nachwuchsfahrern Den Organisatoren seien die besten Wünsche^ für ein erfolgreiches Gelingen ihrer grossen Veranstaltung ausgesprochen. Ihren grossen Bemühungen für die Förderung des Automobilsportes auf Schweizer Boden und für dessen Propagierung im Ausland sei zum voraus der verdiente Dank der schweizerischen Automobilsportbehörde ausgesprochen* Der Präsident:, Rennleiter des II. Grossen Preises der Schweiz. Nur wenige Tage scheiden uns noch vom grössten automobilsportlichen Anlass der Schweiz, dem Grand Prix. Zum 2. Male seit dem Bau der wundervollen Rundstrecke im Bremgartenwald bei Bern wurde die Elite der europäischen Rennfahrer zum Wettkampf eingeladen. Aus den Reihen der erstklassigsten Fahrer liefen die Anmeldungen ausserordentlich zahlreich ein, so dass es der Rennleitung nicht schwer wurde, ein interessantes Feld zusammenzustellen. Sie musste sogar — zu ihrem grössten Leidwesen — einer Anzahl bekannter Sportsleute eine Absage erteilen, weil der Massenstart gebieterisch die Festsetzung einer Höchstzahl von Startenden verlangt. Die Rennleitung hofft, die betr. Herren dafür ein anderes Mal berücksichtigen zu können. Ich begrüsse alle Konkurrenten in Bern aufs herzlichste und wünsche ihnen einen schönen Aufenthalt und einen interessanten Wettkampf, der Sie unseren Grand Prix nicht vergessen lässt. Sämtliche Funktionäre sind bereit und jeder ist gewillt, im Interesse des Automobilsportes und im Interesse der Konkurrenten sein Bestes herzugeben, um eine reibungslose und glanzvolle Abwicklung der Rennen zu ermöglichen. ! Auch Sie, liebe Sportkameraden, werden W. Ed. Huber. gerüstet zum harten 'Wettkampf antreten. Und hart wird er zweifellos werden, denn die Siegespalme wird schwer \ zu erringen sein und die Zahl derer, die. mit Siegeswillen nach Bern kommen, ist grossl Voraussetzung für ein aussichtsreiches Möge ein : .guter Stern über dem zweitentgkos-l Rennen '\vlra\;4je'f- einwandfreie Zustand der sen Berner Autameeting walten." t ) \'r--c* t Maschine seih. •Gründliche, lückenlose Ueber- • Nationale Sportkommission des A. C. S. holung und Instandstellung des Wagens ist allererste Bedingung. Der geringste Fehler, das Uebersehen eines scheinbar ganz nebensächlichen Mangels oder Defektes an der Mechanik kann das beste Können, die grössten Anstrengungen und alle Hoffnungen im entscheidenden Moment zunichte machen. Aber nicht nur der Maschine wird der Rennfahrer seine volle Aufmerksamkeit schenken müssen, sondern ebensosehr seinem Körper, sich selbst. Auch der Mensch muss auf einen solchen Kampf gerüstet sein, und bei der heutigen Entwicklung des Auto- Rennsportes mehr denn je. Was nützt die beste Maschine, wenn der Lenker nicht fit ist? Was nützt aber auch der härteste Wille zum Durchhalten, wenn der Körper irgend welche «Mängel und Fehler» hat, will heissen, nicht disponiert ist und deshalb die absolut notwendige höchste Konzentration verunmöglicht ? Ihre Vorbereitungen müssen also auch die körperliche Bereitschaftsstellung einschliessen. An der Rennstrecke ist seit dem letzten Jahr noch verschiedenes verbessert worden. Sie werden das beim Befahren selbst beobachten können und der heutige Zustand wird sicher Ihren Beifall finden. Zeigt uns einen schönen und fairen Kampf. Meine besten Wünsche begleiten jeden Ein* zelnen. Bern, den 16. August 1935. Dr. Mende. Zentralpräsident des A.C.S. Ein herzliches Willkommen den Rennfahrern, den Ehrengästen und allen, die sich für den Crossen Preis der Schweiz interessieren ! Flugaufnahme der Die sportliche Bedeutung der Berner Rennen. Die Beziehung der Schweiz mit dem internationalen Automobil-Rennsport war bis zui Einführung des Grossen Preises eigentlich sehr lose. Den hauptsächlichen Kontakt mit den ausländischen Fahrern, Fabriken und den mässgebenden, internationalen Sportinstanzen vermittelte das Klausen-Rennen, das sich zwar bald zum bedeutendsten Berg-Derby von ganz Europa entwickelte, uns aber nicht' den dauernden Anschluss an den internationalen Sportkalender brachte, nachdem sich die Organisatoren für einen zweijährigen Turnus entschlossen hatten. Im übrigen ist dieser Veranstaltung im Grossglockner-Rennen, wenigstens was Piste und die Grossartigkeit des Rahmens anbetrifft, ein sehr ernster Konkurrent entstanden. Wenn die Organisatoren nicht, wie dies übrigens in unserem Blatt bereits verschiedentlich ausgeführt