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E_1935_Zeitung_Nr.067

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16 AUTOMOBTL-REVtJß

16 AUTOMOBTL-REVtJß 1935 - N° 67 Tedonische EinzeSheaten dei P^levcedes^BenzuKennwa^^ns rSsöüB I i) Vorderansicht des Chassisranmens una aer starr mit iüm verbundenen Vorderachse, an deren Enden an Gelenkhebeln die Räder schwingen. 2) ,Wie der Fahrer seinen Wagen sieht. Man beachte die zur Gewichtsverminderung vorgenommenen Aussparungen in allen Spanten und Trägern. 3) Detailansicht des Vorderradanschlusses und der Lenkung. Die Radführungshebel ßind gegenüber d6r normalen Ausführung stark verkürzt. 4) Der Reihen-Achtzylindermotor mit den Gehäusen seiner beiden obenliegenden Nockenwellen und den sinnreich geformten Saugrohren. " : ' Eine Probefahrt mit dem rassigen STROM LINIER m> TATRA tWA zeigt überzeugend seine hervorragenden Vorteile und Fahreigenschaften. Der luftgekühlte 8-Zyl.-Heckmotor, die unabhängige Einzelrad - Federung und die tiefe Schwerpunktlage sind Ursachen seiner einzigartigen Strassenhaltung. FERDINAND SCHENK WORBLAUFEN Generalvertreter für die Schweiz mnttiniiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiinniimnirainin AMBXJRN Neuanfertigung, Umändern, ,- alle Reparaturen j. , werden persönlich Gberwacht. Deshalb die beständige Qualitäts-Arbeit t u. rasche Lieferung. Massige Preise, Tel. 33.278 Priv.39.8O7 : :** : :*Si* Lastwagenbesitzer! Entspricht Ihr Anhänger den gesetzt. Vorschriften? Einbau von autom. sowie Luftdruckbremsen. Umstellung von Vollgummi auf Luftbereifung. Verlangen Sie Offerte von J. C. Raths, Winterthur Telephon 26.893 - Konstruktionswerkstätte - Neustadt 10 und 12 der sparsamste Wagen mit klefner Tourenzahl, geringstem Benzin verbrauch. 6- und 8-Zylinder, wie Kompressorenmotore^ Probefahrt beim Vertreter: Fr. Riesen, Stadtbach-Garage BERN, Telephon 23.601

N° 67 - 1935 AUTOMOBIE-REVUE 17 WER FAHRT? Fortsetzung von Seite 15. von Deutschland hat der junge Rosemeyer bewiesen, dass er die notwendigen Qualitäten eines Rennfahrers besitzt und es ist damit zu rechnen, dass er schon in kurzer Zeit in die erste Reihe der internationalen Klasse aufrückt. Philippe Etancelin ist eine der originellsten Erscheinungen auf den internationalen Rennpisten. Mit seiner Sport- Mütze, die er^ mit dem Schild nach hinten aufzusetzen pflegt, und den aufgeschlagenen Hemdsärmeln erkennt man ihn schon von weitem. Bis ins Jahr 1927 arbeitete er im Geschäft seines Vaters, einer stattlichen Tuchfabrik in Rouen, liebäugelte aber zum Verdruss seiner Eltern echon lange mit dem Automobilrennsport. Er war aber nicht mehr im Kontor zu halten und vertauschte den Bureaustuhl mit dem Sitz am Volant eines 1,5-Iiter-Bugatti. Sein erster Sieg landete er in derselben Saison im Grossen Preis der Marne. Sein grösster Erfolg erlebte er aber unbestritten im Grossen Preis von Frankreich 1930, den er vor Birkin gewann. Ein Jahr später erwarb er sich einen Alfa Romeo und wurde Erster in Dieppe, Comminges und Dauphine. Auch 1933 war für den Franzosen eine von Erfolgen gekrönte Saison. Im Grossen Preis von Frankreich sah man ihn als Zweiten und im Grossen Preis der Marne als Ersten. 1934 startete Etancelin erstmals auf einem Maserati und wurde u. a. Zweiter in Montreux. Später trat er nach einer kämpf reichen Saison in die - offizielle Equipe der Seuderia Subalpina ein, für die er allerdings mangel« geeigneter Maschine noch keine grossen Erfolge verbuchen konnte. Doch sobald mal das neue 4,25-Liter-Modell von Maserati seine ersten Kinderkrankheiten überstanden hat, wird auch Etancelin in den grossen internationalen Veranstaltungen wieder unter den Ersten zu finden sein. Raymond Sommer ist der Sohn eines berühmten Flugzeugpioniers, dessen Name vor zirka 26 Jahren ebenso geläufir •war, wie heute der von Lindbergh. Lange bevor Raymond Sommer aber an Automobilrennen dachte, huldigte er in England, zur Zeit, da er in Manschester studierte, dem Boxsport, zuerst als Amateur, dann sogar als Professionel. Weit über dreissig Kämpfe hat er hinter sich und gewann davon rund die Hälfte. Seine Laufbahn als Rennfahrer reicht nur ins Jahr 1931 zurück, wo er mit einem Chrysler in der Sportkategorie das 24 Stundenrennen in Spa gewann. 1932 wurde er mit demselben Fahrzeug Erster in der Paris-Nizza- Fahrt und schuf zur gleichen Zeit einen neuen Klassenrekord im Turbie-Bergrennen. Später erwarb er sich dann einen Alfa Romeo, mit welchem er Zweiter im Grossen Preis von Nizza und Erster im Grossen Preis von Marseille -wurde. 1935 gewann Sommer mit Nuvolari zusammen das 24 Stundenrennen von Le Mans mit neuer Rekord distanz, dis bis heute noch ungeschlagen 'dasteht. Für die heurige Saison hatte Sommer einen 3,2 Liter-Alfa Romeo Monoposto zur Verfügung, mit welchem er unter anderem im Grossen Preis der Picardie Dritter, im Grossen Preis des M. C. F. (Montlhe'ry-Bahn) und in demjenigen von Comminges je Erster wurde. Vor kurzem hat seine Maschine einen neuen Motor erhalten und man darf auf die weiteren Erfolge des Franzosen gespannt sein. Earl Howe ist ein Vetter des englischen Königs und zugleich der Senior unter den Automobilrennfahrern. Er ist der Prototyp des englischen Sportsmannes und der echte Gentleman vom Scheitel bis zur Sohle, der wegen seiner fairen Kampfweise auf allen Rennbahnen nur Freunde hat. Während langer Zeit war er überhaupt der einzige Engländer, der sein Land verliess und auf dem Kontinent an den Start ging. Dem gräflichen Fahrer stehen mindestens ein Dutzend Rennwagen zur Verfügung, worunter sich Mercedes-, Alfa Romeo-, M. G.-, Bugatti-, Delage- und Maserati-Maschinen befinden, mit welchen er schon viele und schöne Erfolge erzielt hat. S. Farina muss heute zu den besten und erfolgreichsten italienischen Einzelfahrern gezählt werden. Das «Rennen » liegt ihm im Blut und selbst inmitten der DER NEUE OPEL TYP «OLYMPIA» grössten Kanonen findet er sich mit seinem Maserati, der nicht mehr zu den neuesten gezählt werden kann, verblüffend gut zurecht. Wenn er auch in diesem Jahr noch keinen Lauf gewonnen hat, so hat er doch fast immer einen vorderen Platz belegt und durch seine forsche Fahrweise viel Leben und Spannung in die-Rennen gebracht. Man erinnere sich nur an die Treffen von Tunis (Fünfter), Bergamo (Zweiter), Biella (Dritter) und Turin (Vierter). Nando Barbieri hat ebenfalls eine erfolgreiche Laufbahn hinter sich. Im Jahre ,1933 wurde er durch seine Siege in Alessandria und Tripolis italienischer Meister. 1934 gewann er die Targa Florio und beendete sowohl das 24-Stunden-Rennen von Pescara wie auch das Stilfserjochrennen als ZweiteT. In dieser Saison placierte sich Barbieri in der Targa Florio als Dritter bei den Kleinwagen und hat damit bestätigt, dass er vor allem ein gefährlicher Konkurrent in der Gruppe der Kleinwagen ist, der sich aber auch auf den grossen Rennmaschinen zurechtfindet. Ruesch und Kessler sind die einzigen Vertreter der Schweiz. Beide haben schon internationale Erfolge erzielt und scheinen besonders in diesem Jahr in ausgezeichneter Form zu sein. Ruesch hat durch zahlreiche Starts in dieser Saison Gelegenheit gehabt, sein Können zu zeigen und seine Maschine auf Höchstleistung zu bringen. Glänzend hat er in der letzten Mille Miglia abgeschnitten, wo er gegen schärfste ausländische Konkurrenz den vierten Platz zu behaupten vermochte. Ebenso ehrenvoll war sein zweiter Platz im Eifelrennen gegen die übermächtige Konkurrenz der ERA-Mannschaft. Ruesch ist, wie alle anderen Einzelfahrer, besonders dadurch handicapiert, dass er keinerlei Möglichkeit hat, sich eine Maschine nach freier Wahl zu beschaffen, da die führenden Fabriken ja nur ihre offiziellen Mannschaften mit Wagen versorgen. Stände ihm ein Wagen zur Verfügung, wie er ihn sich wünscht, so müsste er sich bestimmt nicht immer nur mit den Konkurrenten im Mittelfeld herumschlagen. H. Kessler ist der Kleinwagen-Spezialist, wie wir zur Zeit kaum einen zweiten in der Schweiz haben. Selber vom Fach, ist er mit seiner Maschine ausserordentlich gut vertraut und es ist fast sprichwörtlich geworden, dass der blitzblankste Rennwagen an jeder Veranstaltung H. Kessler gehört. Er ist mehrmaliger Schweizer Meister und hauptsächlich mit den Bergstrecken vertraut. Erst die Einführung der Kleinwagenrennen in Bern hat ihm eigentlich Gelegenheit geboten, sich auch an Rundrennen zu beteiligen. Dieses Jahr bestritt er das sehr schwere Eifel-Rennen gewissermassen als Training für Bern, und nach den dortigen Leistungen zu urteilen, zählt er, wie übrigens auch Ruesch, bestimmt zu den. Anwärtern auf die vordem Plätze im Preis von Bern. Die übrigen Fahrer. Es wurde zu weit führen, all die Leistungen der übrigen Fahrer einzeln niederzulegen. Sie alle haben schon zahlreiche Kämpfe hinter sich und kommen mit einer Rennerfahrung nach Bern, die schlechtweg als hervorragend bezeichnet werden muss. Man denke nur an Veyron, den erfolgreichen französischen Bugattifahre'r, der den ersten Grossen Preis der Schweiz bei den Kleinwagen als Zweiter hinter Seaman beendete. Letzterer wird übrigens seinen Titel in diesem Jahr am Steuer eines E.R.A. verteidigen. Ferner wären noch zu erwähnen Kohlrausch, der Rekordmann der Klasse 750 cem über die kurzen Strecken, Luranl, der gewandte italienische Maseratifahrer der Klasse 1100 cem, Steinweg, einer der erfolgreichsten deutschen Einzelfahrer, dann Mrs. Stewart, die schnellste Frau der Welt, die auf dem MontlhÄry-Autodrom einen Durchschnitt von nahezu 240 km/St, erreichte, eine Leistung, der bis heute nicht mal das starke Geschlecht nahe kam. Im weitern müssen auch noch die Engländer Mays, der Sieger des letzten Eifelrennens, Fairfield, Erster im Mannin Beg-Race und in Dieppe, und Brian Lewis, Gewinner des Mannin Moar-Rennens, genannt werden. Prinz zu Lelnlngen, der in Bern eine E.R.A.- Maschine führen wird, ist sowohl als Einzelfahrer wie als Mitglied der Mannschaft von Auto-Union in guter Erinnerung. Aber auch Bäumer, Tuffanelli, Balestrero, Siena, Hartmartn, Sojka, Evans, Cholmondeley, Herculeyns, Tongue und «Blra», unter dessen Pseudonym sich' ein siamesischer Prinz verbirgt, sind internationale Klasse, die alle schon Beweise ihres Könnens abgegeben haben. Trocken - Gleichrichter Die Qualltätsmarke zum Laden von Auto-Batterien Von der kleinsten Auto-Eihbautype bis zu Grossanlagen Erstklassige Produkte aus eigenen Werkstätten Auto-Zubehör. Prüfbänke, Mess- u. spez. Apparate für Auto-Elektr. Ferrier, Giidel & Co., Luzern DER WUNSCH: «Gebt uns einen Wagen, der sich durch Preis, Wirtschaftlichkeit und einfache Handhabung auszeichnet, der aber gleichzeitig die Zuverlässigkeit, Geräumigkeit und Leistung eines grossen Wagens bietet. Schön und technisch vollkommen, kurz : der uns für geringe Mittel zu zufriedenen Automobil-Besitzern macht.» DIE ANTWORT : So fordern Tausende ! Opel greift die Forderung auf, plant, baut, erprobt Opel «Olympia» und erfüllt damit diese Forderung ! 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