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E_1935_Zeitung_Nr.075

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LUFTFAH

LUFTFAH Luftphotographie. Von Walter Mittelholzer. Die Luftphotographie ist ein jüngerer Zweig

N° 75 — 1935 AUTOMOBIL-REVUE ten in den oben angeführten Disziplinen unter Beweis stellen können. Mit der Vergebung von Meisterschaften muss aber eine bestimmte Tradition gepflanzt werden, weshalb ein Programm der Meisterschäften im Sportprogramm bereits auf längere Sicht festgelegt worden ist. Das Ziel der Meisterschaften ist die Erprobung des fliegerischen Könnens und weniger eine Erprobung des Materials. Die Konkurrenten sollten mit gleichwertigen Mitteln gegeneinander antreten können, damit die Beurteilung ohne komplizierte Umrechnungen möglich wird. Da die Austragung der Meisterschaften eine Angelegenheit des gesamten schweizerischen Motorflugsportes ist, sei daher auch auf die Wichtigkeit hingewiesen, den schweizerischen Motorflugsport mit einheitlichem Flugzeugmaterial auszurüsten. Der Aero-Club der Schweiz hat den Berner Aero-Club beauftragt, diese I. Nationalen Meisterschaften für Sportflieger auf den 27., 28. und 29. September in Bern zu organisieren und durchzuführen. An diesem Anlass wird auch das von den zuständigen Behörden in Aussicht genommene zukünftige Standard-Sportflugzeug « Bücker-Jungmann > in verschiedenen Exemplaren konkurrieren. An den I. Nationalen Meisterschaften 1935, für weiche das eidg. Luftamt Wanderpreise gestiftet hat, werden folgende Meisterschaften zur Austragung gelangen: a) Einzelmeisterschaft in der Ziellandung; b) Gruppenmeisterschaft im Staffelflug; c) Gruppenmeisterschaft im Staffettenwettflug. Da diese neuartigen Fliegermeisterschaften •weitgehendes Interesse finden werden, ist die Austragung so angesetzt, dass ihr auch ein weiteres Publikum beiwohnen kann. Segelfluglager auf dem Jungfraujoch. Eines der grössten bisherigen Experimentierunternehmen der Segelfliegerei geht seinem Ende entgegen. Am nächsten Mittwoch oder Donnerstag werden die schlanken Vögel auf dem Jungfraujoch zur letzten Talfahrt starten, und ihre Piloten werden sich in Thun zu einer letzten gemeinsamen Sitzung zusammenfinden, einer Zusammenkunft, die gleichzeitig auch der Verteilung der Preise gewidmet sein wird. Viel ruhiger als anfänglich erwartet, hat das Lager seine Arbeit getan. Weltrekorde wurden keine gebrochen und auch sonst keine allzu grossen Sensationen geboten. Die an Billige Auto-Garagen in Eisenbeton,zerlegb.,abFabrik mit Toren, von Fr. 775.— an. Auf Wunsch bequeme TEILZAHLUNG innert 5 Jahren. Prospekte und Preise fertig montiert. Garage-Bau G.HUNZIKER & CO., INS (Bern) Tüchtiger Automobil-Elektriker Spezialist Deutsch und Französisch sprechend, 5 Jahre Ausland-Praxis, sucht Dauerstelle. Offerten unter Chiffre 69301 an die Automobil-Revue, Bern. 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Vorstellung nur auf Aufforderung. — Mercedes-Benz-Automobil A.-C Zürich, Badenerstrasse 119. sich prächtigen Leistungen des Berners Schreiber, der die Alpenüberquerung im Segelflugzeug verwirklichte, und des Deutschen Dittmar, der die Jungfrau stundenlang mit Akrobatik umgaukelte, haben zwar noch ein weiteres dazu beigetragen, um dem grossen Publikum das Wunder des Segelfluges so recht zu verdeutlichen, mögen aber gerade den betreffenden Piloten selbst durchaus keine Ueberraschung mehr gewesen sein. Dass solche Leistungen, wie selbstverständlich auch die Talflüge ins Wallis und nach Bern, unter einigermassen günstigen Umständen ohne weiteres möglich sind, wusste man in Fachkreisen schon längst Auch das, was dem Programm zuwider lief und der gemachten Propaganda nicht entsprechen wollte, wird sich mit der Zeit als Gewinn auswirken. Gerade die Segelfliegerei ist ja kaum wie ein anderer Sport auf Erfahrung angewiesen. Indem nun einmal mehr in langen Tagen festgestellt werden konnte, dass die Hochalpenzone den Segelflug nur ganz selten begünstigt, meist aber im Gegenteil ausserordentlich erschwert, wird die Entwicklung der Zukunft um so intensiver auf das Studium dieser neuen atmosphärischen Verhältnisse und der für das Hochgebirge geeigneten Maschinen bedacht sein müssen. Es mag sein, dass das Jungfraujoch die Aufgabe für den Anfang etwas allzu schwierig gestaltet. Herrschte im Tal schönes Wetter, so hüllte sich die Jungfrau verschmitzt-verschämt sehr oft in Nebel ein. War es oben klar, so lag das Tal «im Dreck ». Dass die Piloten unter diesen Umständen ihre kostbaren Maschinengebilde nicht riskieren wollten — an ihre Knochen denken sie erst viel später — ist nur zu verständlich. Aber selbst wenn alles sonst klappte, Hessen sehr oft auch die Aufwinde auf sich warten. Und so wenig wie ein Schwimmer ohne Wasser schwimmen, kann ein Segelflieger ohne Aufwind segeln. Liess sich schliesslich die Atmosphäre doch einmal zu deutlichen Strömungen herbei, so tat sie es gleichsam nur auf Schleichwegen. Statt friedlich und auf breiter Front den Hängen entlang aufwärts zu streichen, oder gar als «Thermikblase» wie ein Riesenballon nach oben zu schweben, überschlug sie sich in Wirbeln, beschrieb Kreise und Buckel, pfiff bald hier wie ein Springbrunnen empor, fiel bald dort wieder wie ein Deckbett herab. Vorläufig ist sie unbestrittene Herrscherin geblieben. Doch kann man sicher sein, dass ihr unsere Segelflieger über kurz oder lang auch in den Alpen die Zügel aufzulegen erlernen werden, wie im Tiefland und Hügelgelände ihren zahmeren Schwestern. -s. Fürs Wocheuend • ist als günstige Occasion ein sehr praktischer mit 4 soliden Stühlen (Marke IBAG) zu verkaufen. Das Ganze ist in einem hübschen, handlichen Koffer untergebracht, der beim Auseinanderklappen als Tischplatte dient und kann im Auto leicht mitgenommen werden. 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Der bekannte französische Segel-.. und Leichtflugzeug-Konstrukteur Mignet, dessen Kleinflugzeug « Pou du ciel » eine Volksflugzeug-Bewegung in Frankreich ins Leben rief, erhielt das Ritterkreuz der Ehrenlegion. Das britische Luftfahrtministerium erklärte, dass er Versuchen mit dem «Pou du ciel» grösste Freiheit gewähren und nur eine geringe Versicherungsprämie fordern werde. Rockt BiTOrstk Tisch. « Hirtenknabenjustiz». Aus dem Bundesgericht. Ein deutscher Automobilist überfuhr 1933, also nach Inkrafttreten des eidg. Motorfahrzeuggesetzes, zwei Personen auf der Strasse Grenchen-Bettlach. Das eine der Opfer, ein junges Mädchen, wurde dabei getötet. Der Autofahrer hatte sich in Frankfurt ä/M. bei der dortigen Filiale einer schweizerischen Versicherungsgesellschaft gegen Haftpflicht versichert. — Art. 49 Abs. 1 MFG lautet: « Aus der für Motorfahrzeuge abgeschlossenen Haftpflichtversicherung steht dem Geschädigten im Rahmen der vertraglichen Versicherungssumme ein Forderungsrecht unmittelbar gegen den Versicherer zu. > Dem Geschädigten wird also die Verfolgung seiner Schadenersatzansprüche dadurch erleichtert, dass er nicht erst gegen den Motorfahrzeugfahrer selber vorzugehen braucht, und zwar kann die Klage gegen die Versicherungsgesellschaft nach Art. 49 Abs. 3 geltend gemacht werden beim Gericht des Wohnortes des Halters oder des Ortes, wo sich der Unfall ereignet hat. Gestützt auf diese Bestimmungen klagten die Eltern des getöteten Mädchens beim Gerichte des Unfallortes, also im Kanton Solothurn, gegen die schweizerische Versicherungsgesellschaft. Die Gesellschaft behauptete, dass im vorliegenden Falle keine direkte Klage möglich sei, weil es sich um einen ausländischen Automobilisten handle, der nicht wie die schweizerischen dem Versicherungszwang unterstehe. Nach Art. 54 MFG soll nämlich der Bundesrat die erforderlichen Vorschriften für die ausländischen Motorfahrzeuge aufstellen, wobei er allfällige Eingangsgebühren zur Deckung der Versicherungskosten verwenden kann; diese i Vorschriften sind zurzeit noch nicht erlassen worden und die beklagte Gesellschaft verfocht den Standpunkt, die direkte Klage sei nur da möglich, Lastwagen Z% Tonnen neueres Modell, 4-ZyL - Benzin - Motor, bydrauL Vierradbremsen, geschl. Kabine, grosse Ladebrücke mit Blachenverdeek, tadelloser Zustand, wegen Anschaffung eines gr. 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Uebrigens wird in Art. 49 dem Geschädigten ein direktes Klagerecht « im JRahmen der vertraglichen Versicherungssumme » gewährleistet, also doch wohl über die vom Gesetze verlangten Versicherungssummen (Art 52) hinaus, wenn sich der Automobilist aus eigenen Stücken höher versichert hat. Ebensowenig wird in Art. 54 ausgesprochen, dass die Möglichkeit der direkten Klage ausländischen Fahrzeugen gegenüber ausgeschlossen sein solle. Es wäre aber namentlich mit dem Sinn und Geist des MFG unvereinbar, die Interessen des Publikums gegenüber ausländischen Autofahrern durch Versagung der direkten Klage im Stiche zu lassen. Dies wäre im vorliegenden Falle besonders stossetld, wo der Geschädigte, der sein Recht in Deutschland suchen müsste, Gefahr läuft, dass ihm im Falle eines gewonnenen Prozesses die Auszahlung der zuerkannten Entschädigung durch die Devisenvorschriften vorenthalten wird. Eine derartige «Hirtenknabenjustiz » wurde vom Bundesgericht einstimmig mit allem Nachdruck abgelehnt. Im vorliegenden Falle war der Ausländer zufällig bei einer schweizerischen Gesellschaft versichert, doch sind' die Schwierigkeiten der Vollziehung auch gegenüber ausländischen Gesellschaften nicht allzu gross, denn viele ausländische Gesellschaften haben Filialen in der Schweiz, welche bei uns belangt werden können. Die Berufung der Kläger wurde daher gutgeheissen und die Angelegenheit zur materiellen Beurteilung an das Solothurner Kantonsgericht,zurückgewiesen. In der Beratung wurde auch als dringend wünschbar bezeichnet, dass der Bundesrat auch die Interessen des Publikums gegenüber ausländischen Motorfahrzeugführern wahre durch baldigen Erlass der in Art. 54 vorgesehenen Vorschriften, die auch den in die Schweiz einreisenden fremden Automobilisten zum Abschluss einer Haftpflichtversicheruag zwingen. Wp. Schiebedach, äurchwegs in mit Brücke u. Karosserie, erstklassig.. Zustand, umständehalber aus Privathd. in Ia. Zustd., weg. Nichtgebrauch billig abzugeben. abzugeben für Fr. 5500.-. 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