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E_1935_Zeitung_Nr.077

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE 1935 - N° 77 Syrien Palästina Britisch Indien Niederländisch Indien Japan Kanada Ver. Staaten Mexiko Jamaica Columbien Guyana Brasilien Argentinien Australischer Bund Juli 1935 Juli 1934 Stack Wert in Fr. f 1.004 k 81 957 fikkk 2 50 20 260 17 193 30 311 13 269 k 2.63 2.050 fkkfkkkfkkfk 5.70 2.089 34 1.082 1.69 2.494 2 .24 10.21 21.587 159 440 110 18.73 8.591 - 55 536 79 1.290 2.78 2.665 5 101 f 96 k 3 Total 1.961 503 311 269 2.050 3.171 2.494 21.611 9 440 110 8.591 536 1.290 2.766 16 2377.76 Zunahme der Ausfuhr 7 S84.61 267.499 Entsprechend der auf Grund des Kompensationsverkehrs erfolgten Bevorzugung deutscher Erzeugnisse, steht unter den schweizerischen Abnehmern Deutschland wiederum an erster Stelle. Unsere nördlichen Nachbarn haben nicht weniger als 34,44 % unserer gesamten Exporte für sich beansprucht; dessen ungeachtet beträgt der Ausfuhrwert nur 42,51 der in Deutschland getätigten schweizerischen Ankäufe. An zweiter Stelle folgt Polen mit 12 %, dann die Niederlande mit 9,27%, Frankreich mit 8,98%, Italien mit 8,74%, die Tschechoslowakei mit 8,16%, Belgien mit 4,34 %, Grossbritannien mit 3,50%, Spanien mit 2,79 %, Oesterreich mit 1,94%, die Vereinigten Staaten mit 1,69% und Schweden mit 0,86 %. Diese 12 Bezüger haben 96,71 % der gesamten schweizeri- aus Privathand, Standard, 4/5-P1., 17 PS, Ia. Motor, neue Karosserie, Fr. 1200.- netto. Besichtigung Güterbahnhof-Garage, Hohlstr. Nr. 122, Zürich. 69369 Voss & Cie., Bahnhofplatz 9, Zürich. 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Infolge eines Versehens ist in der Tabelle 2 des gleichnamigen Artikels in Nr. 74 der «A.-R.> das Ergebnis des schweizerischen Kraftwagen-Importes im L Vierteljahr 1935 als das des ersten Halbjahres 1935 bezeichnet worden; Zwecks Vermeidung von Verwechslungen ist nachstehend nochmals die richtiggestellte Tabelle abgedruckt und durch das inzwischen bekannt gewordene II. Vierteljahr 1935 erweitert -worden. Anteil der Hauptproduzenten an der Personenwagen-Einfuhr d. Schweiz. Land 1934 1935 U.S.A. Deutschland Frankreich Italien England 9231 100,0 2086 100,0 3317 100,0 Hierzu ist zu bemerken, dass in der letzten Spalte (II. Viertel 1935) die Lastwagen mit enthalten sind, dass aber die Tendenz der Bewegung hierdurch kaum eine Veränderung erfährt. Demnach ist der amerikanische Anteil, der sich vorübergehend erholen konnte, wiederum im Abfallen. Deutschland und, in geringerem Masse, England konnten sich in den Verlust teilen und ihre Quoten ganz erheblich steigern. Frankreich und Italien kämpfen um ihre Bestandserhaltung. offen, Jahrgang 1930. — Beide Wagen sind in sehr gutem Zustande und neuW. Häusler-Zepf, Ölten bereift. Letzterer würde sich gut eignen für kleineren Lieferungswagen. 0937« Günstige Offerten unter Chiffre OCCASION ! Z 3511 an die Automobil- 6 Zyl., 18 PS, Lynousine, 6/7 Plätze, gut erhalten, ca. 60000 km gefahren. Wird bei sofortiger Wegnahme zu jedem annehmbaren Preise abgegeben. Offerten unter Chiffre U. 10711 A. an die Publicitas A.-G., Aarau. LANCIA- LAMBDA mit abnehmbarem Ballon, und sämtl. Fiat-Bestand- bei Modell 1928, 10,80 PS, 4teile, Zyl., 4 PL, 6 Räd., Pneusconf., in tadellosem Zust. A. Hürlimann, Auto- Preis Fr. 1900.—. Garage und mech. Werkstätte, Schaffhausen. Die Entwicklung des englischen Automobilmarktes. Noch vor etwa 10 Jahren war die englische Automobilindustrie gegenüber ihrem grossen amerikanischen Konkurrenten recht unbedeutend. Inzwischen hat sich aber der britische Automobilbau nicht nur technisch, sondern ebensosehr in kommerzieller Hinsicht sehr stark entwickelt. Rund 1 1/4 Million Menschen finden -heute in der britischen Automobilindustrie ihr Auskommen und zudem bringt die Automobilbranche etwa 1/11 des gesamten Volkseinkommens auf. Entsprechend der amerikanischen Entwicklung zählt auch die englische Automobilindustrie zu jener Erwerbsgruppe, die sich am schnellsten von den Krisenfolgen zu erholen vermochte. Während 1924 erst 146,600 Wagen hergestellt wurden, 1929 rund 239,000, stieg die Produktion bis 1934 auf 342,000 Einheiten an. Bei dieser erfreulichen Fabrikationszunahme hat zum grossen Teil eine Revision des Automobilsteuergesetzes betgetragen,was besonders auch im I.Semester des laufenden Jahres zum Ausdruck kam. Durch die .Herabsetzung der Automobilsteuet dürfte sich der Automobilumlauf um etwa 60,000 Einheiten erhöht haben, wodurch dem Fiskus ganz erhebliche Mehreinnahmen zufliessen. Das vom englischen Finanzminister seinerzeit gewagte Experiment hat also klipp und klar den Beweis erbracht, dass dem Staat nur dann ein Maximum an Automobilsteuern zufliesst, wenn er den Steuerzahler nicht übermässig, wie bei uns in der Schweiz, sondern recht massvoll belastet. Im I. Semester 1935 sind 212,558 Personenwagen, 54,167 Lastwagen und 5492 Omnibusse neu in den Verkehr gesetzt worden. Im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahreszahlen stellt sich die Zunahme auf 35,000 Personenwagen, 2000 Nutzfahrzeuge und etwa 1700 Omnibusse. Verfolgt man die 3518 38,1 831 39,9 . 1095 32,9Zulassungskurve jedoch über eine längere 2111 22,9 485 23,2 975 29,3 1420 15,4 308 14,8 475 14,4Zeitspanne, so ergibt sich aus den diesjährigen Resultaten, die an und für sich sehr 1121 12,2 250 11,9 365 11,1 1061 11,4 212 10,2 407 12,3erfreulich sind, dass dennoch gewisse Symptome auf eine langsamere Motorisierung hinweisen. Im besondern zeigt die Kategorie der Personenwagen, die bekanntlich in den letzten drei Jahren in ganz unerwartetem Umfang zugenommen haben, dass ungefähr seit Ende April eine Abflachung der bisherigen Tendenz festzustellen ist. Die im Juni verzeichnete Zulassungszahl dieser Fahrzeugkategorie übertrifft z. B. den Vergleichsabschnitt des Vorjahres nur noch um wenige Hundert Einheiten.. ERIKA UNDERWOOD IDEAL etc. Sehr günstige Vermietung ä ÜV. 10.— bisLimousine, 7pl., in wie neuem Zustande. — Wird Fr. 20.— per Monat. zu jedem annehmbaren, Preis abgegeben. Bei Kauf volle Abrechnung der Miete. Telephon 27.971, Zürich. GARANTIE mit Brücke u. Karosserie, in Ia. Zustd., weg. Nichtgebrauch billig abzugeben. Zu besieht.: Aemtlerstr. 16, Zürich 3. Tel. 31.308. Lack und Kotflügel wie neu, ganz billig, sowie 1 Motor für Fiat 509a, mit neuen Kolben, frisch gelagert. 2 Motoren für Fiat 501, in ganz gutem Zustand, Im Einfuhrgeschäft macht sich besonders ausgeprägt seit dem Monat Juni eine Rückbildung bemerkbar. Sowohl im Vergleich zum Vormonat wie gegenüber dem I. Semester des Vorjahres ist der Rückgang recht intensiv. Das erste Halbjahresergebnis 1935 weist nur eine Importzunahme von Das Eigengewicht beläuft sich auf 400 kg. Der 60 % gegenüber 1934 auf, während sie in Brennstoffverbrauch beträgt 4 Liter auf 100 km. Der Motor entwickelt 30 PS. Bei dem Wagen sind den ersten drei Monaten 1935 noch 176 % die Räder so angebracht, dass man von einer Kombination zwischen Auto und Motorrad sprechen betrug. Obschon aus dieser Bewegung sich ableiten Hesse, die amerikanische Importoffensive sei auf der ganzen Linie zum stocken gebracht worden, so ist immerhin darauf hinzuweisen, dass auf britischem Absatzgebiet nach wie vor der amerikanische Wagen in der Kategorie der schwereren und hochpferdigeren Fahrzeuge dominiert. Seine Ueberlegenheit gegenüber den gleichen Kategorieprodukten englischer Herkunft wird von der britischen Industrie selbst zugegeben. grosse und Kleine Arbeiten. Wir flHiren afles mit der äussersten Scrgfaß aas, keine Arbeit rerlässt das Baas, bevor sie die Konfeofe passiert bat Nur Qualitätsdracksacten bringen den Erfolg, aacb wr wissen das ganz gtitt und prompt erhalten Sie von Hans Zysset, Ostermundigen, Occasions-Bestandteile für Autos und Motos. Chrysler- Plymoirth Vorführungswagen, 4/5 PL, Bekanntlich stellen in Grossbritannien die Monate März und April den Saäsonhöhepunkt dar, so dass die im Exportgeschäft ähnliche Entwicklung begreiflich ist. Im Gegensatz zum Einfuhrgeschäft verzeichnet die britische Automobilausfuhr eine bedeutend stärkere Haltung. Der Exportrückgang in den Monaten Mai bis Juni ist gegenüber dem Vorjahre relativ gering. Besonders das Lastwagenexportgeschäft zeigt deutlich, dass die ansteigende Ausfuhrtendenz anhält. Was die zahlenmässige Entwicklung der englischen Automobilbranche anbetrifft, so zeigt sich, dass im ersten Halbjahr 1935 die Gesamtzunahme der neu in Verkehr gesetzten Personenwagen, Omnibusse und Lastwagen 272,217 gegenüber 233,576 im Vorjahre oder +17 % beträgt. An Personenwagen wurden in der gleichen Periode 9711 gegen 6041 importiert, an Lastwagen und Traktoren 185 gegenüber 150 Einheiten, zusammen 9956 gegenüber 6191 Stück oder +60 %. Das Ausfuhrgeschäft vereinigte im ersten Halbjahr 1935 31,778 Personenwagen gegenüber 26,681 in der vorjährigen Parallelperiode auf sich, an Lastwagen und Traktoren wurden 7913 (6543) exportiert oder +21 %, zusammen somit 39,691 Einheiten gegenüber 33,224 Stück. -my- Einpersonenwagen. Binnen kurzem soll m Detroit durch den amerikanischen Ingenieur J. B. Watson eine Automobilfabrik errichtet werden, die lediglich die Erzeugung eines von Watson konstruierten neuartigen Automobiltyps betreiben wird, der von Watson als ein Massenschlager angesehen wird. Der Preis des Wagens soll sich auf nur 150 ? belaufen, seine jährlichen Betriebskosten (einschliesslich Brennstoffverbrauch) auf nicht mehr als 90?. Der Watson-Wagen bietet allerdings lediglich einer Person Raum. Er weist eine Sitzbreite von 80 cm und einen Radabstand von 2,20 m auf. Das Chassis ist röhrenförmig. Die Federn können nach dem Gewicht des Fahrers eingestellt werden. kann: Zwei Räder sind, wie bei einem Fahrrad, vorn und hinten angebracht, zwei kleine Räder dagegen in der Mitte an beiden Seiten. Diese Räder können bei hohen Geschwindigkeiten eingezogen werden, so dass der «Wagen> dann nur auf zwei Rädern lauf.. Die Konstruktion des Amerikaners mag ein interessanter Versuch sein. Watsons Erwartung, dass das Inland wie das Ausland als Massenabnehmer seines Fahrzeuges auftreten werden, darf man wohl ohne Prophetengabe als abwegig bezeichnen. Der wirklich als « Volksautomobil » zu betrachtende Wagen, für den auch in allen Ländern der Welt starker Bedarf besteht, sieht wesentlich anders aus und muss vor allem auch anderen Ansprüchen genügen. Eine einzelne Person mit einem Brennstoffverbrauch von 4 Liter je 100 km in einer Geschwindigkeit von mehr oder weniger 100 km/St, über die Landstrasse zu bewegen, ist eigentlich kein technisches Problem mehr. R. 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N» 77 II. Blaff BERN, 24. Sept. 1935 A.l*. m Ppüfbepidii Fiat «1500». Wenn uns im vorliegenden Fall die Abfassung des Prüfberichtes durch etwas erschwert ist, so ist es durch die Gefahr, in Superlative zu fallen. Von Anfang an versprachen wir uns nicht wenig. Nach der hervorragenden Leistungsfähigkeit des vorletzten Produktes der Fiatwerke, des Typs « Balilla », und dessen allgemein guten Fahreigenschaften, konnte man von einer vergrösserten Ausgabe dieses Kleinwagens schon etliches erwarten, um so mehr, als mit der Vergrösserung auch noch Neuerungen verbunden waren. Die Raumausnützung der Karosserie deutete von vornherein auf erhöhte Bequemlichkeit, ihre aerodynamische Gestaltung auf hohes Maximaltempo, die Motorleistung von 43 PS bei 950 Kilogramm Wagengewicht auf hohes Steigund Beschleunigungsvermögen, die neuartige Ausführung des Fahrgestells auf gute Federungseigenschaften. In jeder dieser Hinsichten übertraf aber die Wirklichkeit das Gedankenbild noch beträchtlich. Für Leser, die ihn noch nicht kennen, sei hier der Fiat « 1500 » noch rasch in seinem Grundaufbau skizziert. Es handelt sich um einen Sechszylinderwagen mit 1493 ccm Zylinderinhalt, Hinterradantrieb, starrer Hinterachse und unabhängig gefederten. Vorderrädern. Statt des traditionellen Chassisrahmens dient eine Stahlblechträgerkonstruktion, die man am besten als eine nach vorn und hinten verlängerte Kreuztraverse gewöhnlicher Rahmen umschreiben kann, oder als einen gewöhnlichen Rahmen, dessen Längsträger beidseitig eingeknickt und auf halber Länge ein Stück weit miteinander vereinigt sind. Auf diese Art entstand ein Fundament, das sich nicht nur durch gute Törsionsfestigkeit auszeichnet, sondern das. auch seitlich einen tiefen Einstieg in die Karosserie ermöglichte. Die Karosserie selbst ruht auf zwei frei ausladenden Traversen, eine in der Gegend des Getriebes und die zweite vor den Hinterrädern. Die hintere Traverse dient auch als vorderer Aufhängepunkt für die Halbelliptikfeder der Hinterachse. Die unabhängige Vorderradabfederung, die als Neuerung für Fiat besonderes Interesse auf sich, zieht, ist als Die r> »• Flaf.1500' 1500 «cm GCyl. Anfahrkurve (oben) und die Bremswegkurve (rechts) des Fiat «150O> bei mit einer Person besetztem Wagen. Die Zahlen auf den Kurvenzügen bedeuten Sekunden. sogenannte Dubonnetfederüng durchgebildet. Jedes Rad wird durch zwei Kurbelarme geführt, die in seiner Fahrtrichtung schwingen und bei denen der obere beim Aufwärtsschwingen eine waagrecht angeordnete Schraubenfeder zusammendrücken muss. Die Feder arbeitet in einem zylindrischen Gehäuse, in dem auch die beiden Kurbelarme gelagert sind und das beim Lenken als Ganzes um den Lenkzapfen der starren Achse herumgeschwenkt wird. Ausser der Feder befindet sich im Gehäuse je ein doppelt wirkender hydraulischer Stossdämpfer. Da die Lenkung an den Gehäusen angreift, bleibt sie natürlich von den Auf- und Abschwingungen der Räder vollständig unbeeinflusst. Die Hinterachsfederung weist als Sonderheiten beidseitig einen direkt wirkenden, hydraulischen Teleskopstossdämpfer auf. Um ein Auswärtshängen der Karosserie beim raschen Kurvenfahren zu vermeiden, arbeitet sie ausserdem zusammen mit einem der bekannten Torsionsstangenstabilisatoren. Die Bremskraftübertragung geht hydraulisch vor sich. Die Innenbackenbremsen der vier Räder haben mit Kühlrippen versehene Bremstrommeln aus Aluminium, in welche ein Ring aus Spezialgusseisen eingepresst ist. Der Motor hat senkrecht hängende, durch Stoßstangen und Kipphebel gesteuerte Ventile, 65 mm Bohrung, 75 mm Hub (wie der «Balilla »-Motor), ein Kompressionsverhältnis von 5,6 : 1, 43 PS $. • •.Direkt- /prise directe 17 II. Blatt BERN, 24. Sept. 1935 25 20 15 10 S Bremsleistuns, eine viermal gelagerte Kurbelwelle.iBatteriezündung.therimostatisch geregelte Pumpenumlaufkühlung und Ventilator, einen Zenith-iFallstromvergaser mit Startvergaser und vorgeschaltetem Luftreiniger-Ansauggeräuschdämpfer. Der Zylinderblock ist mit dem Kurbelgehäuseoberteil aus einem Stück in Phosphormanganlegierung gegossen. Die Vorwärmung der Saugleitung durch die Abgase lässt sich regeln. Vor- und Nachzündung werden automatisch eingestellt, können aber auch durch einen Knopf am Instrumentenbrett noch von Hand korrigiert werden. Der ganze Motor ruht auf Gummipolstern, die ihm innert enger Grenzen Bewegungsfreiheit gewähren und so alle kurzwelligen Schwingungen amortisieren. Die Einscheiben-Trockenkupplung hat eine elastische, erschütterungsdämpfende Nabe. Das Vierganggetriebe arbeitet im dritten und direkten Gang geräuschlos und mit synchronisiertem Eingriff. Besonders beachtenswert ist die sorgfältige Führung und Lagerung der Kardanwelle. Um hier Vibrationen zu vermeiden, die sich erfahrungsgemäss immer sehr stark und unangenehm auf den ganzen Wagen ausbreiten, ist die Kardanwelle etwas hinter der Mitte unterteilt und nochmals gelagert. Auf diese Art ist nur ein sehr kurzer, starrer Teil der Kardanwelle gezwungen, die Hinterachsschwingungen mitzumachen. Diese hintere Kardanwellenhälfte ist beidseitig mit Nadellagergelenken angeschlossen. Als Zwischenlager dient ein in Gummibüchsen eingebettetes Kugellager. Die Räder sind mit Niederdruckpneus der Dimension 26 X 5,00 bereifti Der Radstand beträgt 2,8 Meter, die Spurweite der Vorderräder 1,3 Meter und die Spurweite der Hinterräder 1,34 Meter. Das für einen Wagen dieser Grosse erstaunliche Beschleunigungsvermögen geht aus den beistehenden Kurvenbildern hervor. Man erkennt, dass der Fiat « 1500 » beim Anfahren aus dem Stillstand, unter Benützung des ersten und zweiten Ganges, eine Geschwindigkeit von 60 km/St, bereits nach 10,5 Sekunden oder 106 Meter Fahrstrecke erreicht, dass im dritten Gang eine Geschwindigkeit von 80 km/St, schon nach nicht ganz 21 Sekunden oder 310 Meter Fahrstrecke erreicht wird, oder dass anderseits beim Beschleunigen im direkten Gang aus dem 15 km/St.- Tempo heraus der Wagen bereits in 30 Se-* kungen auf 70 km/St. Geschwindigkeit kommt Die Maximalgeschwindigkeit liegt bei zirka 115 km/St. Die Bremsverzögerung erreicht wohl den besten Wert, der auf der Prüfstrecke, einer geteerten Walzschotterstrasse, überhaupt möglich sein dürfte. So ergab sich beim Abstoppen aus 60 km/St, heraus ein Bremsweg von rund 18 Meter. Die Messungen wurden mit einem unabhängig durch fünftes Rad angetriebenen, selbsttätig registrierenden in I141W vorzüglicher Gleitschutz MAX H U N ZIK E R • TELEPHON NR. 39:122 ZÜRICH 4 „Himmelslaus" Für Motoren, Piopeller, Fahrgestelle und Zubehörteile wenden Sie sich an A.B.A. A.C. in Cortaülod (Neuenburg) Billigst zu verkaufen schöner Herrschaftswagen CADILLAC für Reise, Mietfahrten oder an Postverwaltung besonders zu empfehlen. Langes Chassis, Gläser-Allwetter-Karosserie, mit allem erdenklichen Komfort versehen, 7—8 bequeme Sitze, Vertex-Zündung, nur 45000 km gef. Vorzügl. Bergsteiger, nimmt scharfe Kurven leicht. Anschaffungspreis 42 000 Fr., Verkaufspreis 4500 Fr. Seltene Gelegenheit. 69373 Offerten erbeten unter Chiffre Z 3422 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. 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