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E_1935_Zeitung_Nr.079

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5W de* Jjaqm von

5W de* Jjaqm von Heinrloh Llmmlln Weisse, trostlos« Unendlichkeit. Unzählige Schneekristalle blitzen und flimmern im Lichte des aufsteigenden Mondes. Einsam dehnt sich die winterliche Steppe; nur In der Ferne steigt — dunkel wie ein schwarzer Strich — der Wald auf. Zwei Schüsse krachen in rascher Folge. Hell bellen sie auf, um gleich darauf in dem tiefen Schweigen der Steppe zu ertrinken. Dann heult ein Wolf — wild und zornig — und zwanzig — dreissig andere stimmen ein. Das Hungerlied der Steppe: satanisches Oeheul, das das Blut in den Adern erstarren lässt. Wieder krachen zwei Schüsse, wieder verstummt das Geheul für einen Augenblick, um dann noch grausamer, blutdürstiger loszubrechen. Lachen — helles, kampffrohes Lachen klingt auf; ein Schatten jagt über den Schnee, Skier, knirschen. Brüstend und schnaubend eilt ein Mann mitten in einer aufstiebenden Schneewolke dem Walde zu. Hinter ihm hetzen,mit japsenden Mäulern und glühenden Augen die Verfolger. • Wieder lacht der Mann und schallend: «Will euch füttern, Teufelsbrut!» — macht mitten im Laufe kehrt. Zwei Schüsse krachen und wieder zwei und vier der jagenden Gestalten brechen lautlos zusammen. Aufheulend stürzen sich die Wölfe über die gefallenen Genossen. Knochen splittern unter scharfen Gebissen. «Gute Mahlzeit!» lacht der Jäger und schiebt Im Weitereilen einen neuen Rahmen in das Magazin seines Gewehres. Breit wächst der Wald vor ihm empor. Roter Feuerschein fällt aus einer am Rande stehenden Hütte auf den Schnee. «Hallo —• .Hallo!» — klingt der Ruf einer unter der Tür stehenden Gestalt über die Steppe. «Hallo, ich komme!» — jaucht der gejagte Mann sein Gewehr schwingend, zurück. Hinter sich hört er wieder die keuchenden Verfolger. Ein Sprung und er bietet ihnen wieder furchtlos die Stirn. Dem vordersten zerschmettert er mit dem Kolben den Schädel, dann reisst er das Gewehr hoch: fünfmal bellt es kurz auf. Fünf Wölfe färben den Schnee mit ihrem Blute. In wenigen Sekunden ist die Hütte erreicht; dort reicht er dem Jungen das Gewehr. Der Junge legt es an, zielt ruhig und bedachtsam auf die ihre Gefährten zerfleischenden Bestien, dann kracht der Schuss und aufheulend bricht einer zusammen. «Schlecht getroffen!» — lacht der Alte, der unterdessen die Skier abgeschnallt hat und schiebt den Jungen vor sich her In die Hütte. Eine kurze Stunde noch heulten die Wölfe vor des Schweden Tor Hütte, den das "Schicksal mit seinem Sohne hierher verschlagen hatte, dann wurde es still. Einsam, trostlos dehnte sich draussen die Steppe im kalten Mondlicht. Mitten in der Nacht fuhr Tor vom Lager auf und lauschte bleich und zitternd in die Stille. Das Feuer flackte noch rot im Kamin, vom Lager seines Sohnes her klangen gleichmassig ruhige Atemzüge. Dann hörte er wieder ein hastiges Nagen am Fussende seines Bettes. Langsam sträubten sich seine Courtelary (Jura) lehrt perfekt Französisch, Italienisch, Englisch, Hanshalt usw. Sport, Musik. Winterkursbefinn: Anfang Oktober 1935. 160.. bii 100.-. Vorzügliche Ski-Gelegenheiten. Beste Referenzen, Prospekte. - Gebirgslage - 700 m Höhe. Herr und frtu Mttnt voumari. BASEL Haare empor — sein Atem ging rasch und schuld. Ah, schon als Junge war es so. Nie stossweise. Kein Zweifel, die Maus — diekonnte ich eine Maus sehen, nie. Einen Feigling nannten mich meine Kameraden. Weiss verdammte Maus! Schon sah er sich um,' wohin er flüchten könnte vor dem armseligen Gott, einem Bären gehe ich mit dem Messer Nager; da packte ihn plötzlich eine masslose zu Leibe, aber wenn ich eine Maus nur höre, Wut. Mit einem Fluche riss er das Öewehr schüttelt mich der Ekel — die Angst — was von der Wand, stand mit einem Sprunge am weiss ich was. Und die hab ich gar erschlagen. Ah — ah!» — Wieder schlugen ihm die Fussende des Bettes, stiess eine Vorratskiste um und sah einen huschenden Schatten, Zähne zusammen und der Junge, der wohl schlug zu und alles war aus. wusste, dass der Alte sonst Tod und Teufel «Auf, Junge, aufl» schrie er In wahnsinnigem Entsetzen und zeigte dem verstört auf- Einige Wochen später kam der Junge in nicht fürchtete, schaute ihn verwundert an. springenden Knaben den blutigen Brei mit die nächste Siedelung und erzählte, dass den Alten die Wölfe zerrissen haben. Eine Maus abgewandtem Gesicht. «Ja, was ist denn, Vater?» fragte der Junge und schaute dem Vater bang in das von Entsetzen verzerrte Gesicht. «Die Maus», stönte der Alte, — «schaff sie hinaus». Und während der Junge sich bückte, legte er sich auf das Lager und zog die Dekken über die zitternden Glieder. Als der Junge zurückkam, hatte sich der Vater einigermassen beruhigt. «Bist du krank?» fragte der Bub besorgt. Mit einem matten Lächeln schüttelte er den Kopf: «Nein, nein« es ist nichts. Nur die Maus war Wcvawi sagen iah: Automobil. Das Wort ist zur Hälfte griechischen (autos = selbst), zur Hälfte lateinischen (mobile = das Bewegliche) Ursprungs uhd bedeutet also das Selbstbewegliche. Die Bezeichnung ist eigentlich etwas ungenau, denn ein « Selbstbewegliches » braucht nicht unbedingt ein Fahrzeug, könnte auch irgendeine beliebige andere Maschine sein. Man hat sich bei der Bildung des Wortes zweifellos von dem Namen der verwandten « Lokomobile », der «sich vom Orte Bewegenden», leiten lassen. — Auch der Motor gibt sprachlich zu denken. Dass das Wort lateinischer Herkunft ist und wörtlich war schuld, erzählte er, eine hat er erschlagen, aber es waren noch mehr da. Eines Nachts hörte er sie nagen, sprang vom Ekel gepackt auf, riss das Gewehr von der Wand und eilte in die Steppe. Sechs Schüsse hörte der Junge, dann war das Magazin leer und Munition hatte der Alte vergessen. Er wollte ihm erst zu Hilfe eilen, aber es wäre doch zu spät gewesen. Am frühen Morgen fand er die zerstreuten Knochen im Schnee. So starb der tapferste Jäger durch eine Maus. « der Beweger » heisst, weiss Jedermann, nicht aber, wie es richtig betont wird. Denn in 99 das Wort stammt von dem französischen Prozent aller Fälle wird das Wort auf der« cabriole », das die erwähnte Bedeutung hat. zweiten Silbe betont, richtig aber ist es, den Die Kabriolets waren ursprünglich leicht gebaute, zweirädrige Gabelwagen, die in Paris Ton auf die erste Silbe des Wortes zu legen. chemische Verbindungen von ähnlicher aromatischer Wirkung, vor allem auf das Ben- Man hat sich hier von dem französischen und London viel gefahren wurden. Ob sie « möteur », das auf der zweiten Silbe betont ihrer, leichten, sozusagen sprungbereiten Bauart und Fahrweise wegen mit den Motionen zol, und von diesem hat dann das Benzin wird, verleiten lassen. — Die r. ",j seinen Namen erhalten. Karosserie stammt, wie die alte « Karosse'*»,. des braven Ziegenviehes verglichen oder ob von der lateinischen « carruca », die eine Art sie ursprünglich' mit Ziegen oder Ziegenböcken gefahren wurden und deshalb ihren aus dem Griechischen und ist abgeleitet von Der Name des Gummis dagegen stammt Gala- und Reisewagen der alten Römer war und auch als Staatswagen hoher Beamter verwandt wurde. Mit « Rossen » hat also weder kommt, dem Namen der den Alten bereits die Karosse noch die Karosserie etwas zu tun. — Nicht jeder Kraftfahrer weiss ferner, dass die Garage mit dem französischen « gare » = Bahnhof zusammenhängt. Die Garage ist ihrer sprachlichen Herkunft nach" also sozusagen der Bahnhof des Autos. — Der Pneumatik ist wieder griechischen Ursprungs; das Wort ist abgeleitet von «pneurrtar», das soviel wie Hauch oder Luft bedeutet und allen Vorrichtungen, die auf der Anwendung der Luft oder des Luftdruckes für technische Zwecke beruhen, den Namen gegeben hat. — Die , wenn man auch der heutigen Chaussee diesen Ursprung nicht mehr ansieht — Auch der Mäkadam, der Typus des Strassen-, besonders auch des Landstrassenbaues, ist aus ähnlichen Gründen für den Automobilisten von Interesse. Er verewigt den Namen des Erfinders dieser Strassenbauweise, des englischen Ingenieurs und Wegebauinspektors John Mac Adam, der von 1756 bis 1836 lebte. Er hat sein Strassenbausystem in einem 1820 erschienenen Werk beschrieben, und seitdem ist der Makadam im Sprachschatz aller, die Freunde oder Gebraucher von Wagenfahrzeugen sind, eine hochwichtige Vokabel geworden. Der Name des Benzins, des wichtigsten Betriebsstoffes des Kraftwagens, stammt aus dem Arabischen. Er ist eine Verkürzung von luben dschawi, des Namens des Javanischen Weihrauchs oder Benzoöharzes, eines stark aromatischen Stoffes, der in Räucherei und Kosmetik eine grosse Rolle gespielt hat Der Name wurde dann übertragen auf gewisse wohlbekannten Gummipflanze. Allerdings ist das griechische Wort aus dem Aegyptlschen entlehnt, so dass der Name Jenes für den Automobilismus so wichtigen Stoffes letzten Endes aus dem Lande der Pharaonen stammt. Der Kautschuk, der Name des vulkanisierten, d.h. mit Schwefel behandelten Gummis, der der eigentliche Rohstoff zur Herstellung der Pneumatiks ist, stammt, aus der Sprache der Indianer. Caoutchouc nannten diese den Milchsaft des Gummibaumes, und dieser Name wurde von den Europäern übernommen, als sie den Baum und seinen eigenartigen Saft kennenlernten. Müdigkeit beim Autofahren? Selbst bei langandauernder Fahrt wird diese Erscheinung nicht mehr auftreten, wenn Sie die auf lange Erfahrung beruhende und von Aerzten empfohlene tragen. Sie fühlen sich darin viel wohler, denn der immer in gleicher Stellung bleibende Körper erhält dadurch die einzig richtige Haltung. Deshalb werden Sie beim Tragen der HYSPA-Leibbinde nie mehr über Rückenschmerzen und Müdigkeit klagen. Preis (Fr. HYSPA-Leibbinde (auch mit eingenähtem Wärmefell zu haben, Fr. 4,8p 1 mehr) MASSANGABEN: A: Umfang ob dem Bauch B: Umfang des Bauches C: Umfang unter d. Bauch LIEFERUNG gegen Nachnahme oder Voreinzahlung auf Postcheck-Konto HI 912S E. GERBER, Spez..Qeschätt fuc MaiBon HYSPA Bärenplatz 9, BERN

N° 79 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE Grosns Abendkleid aus y^cy :#D E R ffladefoticht Unser Modebericht müsste viele Seiten umfassen, um all die Neuerungen zu schildern, die diesmal, den Anregungen der Pariser Modellhäuser folgend, in unseren Kollektionen vertreten sind. Drei Stilarten sind es, die der neuen Mode ihr Gepräge geben. Altrenaissance in Linie und Form des Nachmittagskleides, griechisch im Abendkleid mit dessen Drapierungen, ägyptisch im Zubehör und der Ornamentik. Das Produkt aus diesen 3 Stilen ergibt die neue Silhouette. Weiche, runde Schultern, schmale, enge Hüften, fliessende Drapierung. An dieser Stelle sei gleich der Aermel erwähnt, der ja zur richtigen Wirkung der Achselpartien das Seinige beitragen muss. Der Aermel erzielt heute seinen Effekt durch eigenen Schnitt und nicht durch auf- und angesetzte Teile. Er ist beweglich, lässt sich zum Cape, Shawl, ja sogar zu einer Art Kopfhülle umwandeln. Die Vormittagskleider sind absolut sportlich gehalten und behalten die schlanke Silhouette, unter bevorzugter Verarbeitung von Wollstoffen, vorwiegend angoraartige, oder crepeartige Gewebe im Reliefcharakter. Als ganz neues Material kommen Wollcloques in grosser Ausmusterung zur Anwendung. Genoppte Tweeds mit mehrfarbigen Effekten, fast durchwegs mit Haaren, Mohair, Boucles, Relief-Wollstoffe, sind die meist verarbeiteten Stoffarten. Bemerkenswert sind die Tendenzen zum hochgeschlossenen Kleid mit blusigen Oberteilen und etwas verbreiterten Schultern, Verschnürungen in militärischer Art, Husaren- und Ulanen-Verschnürungen, Biesen und Posamentenverzierungen, Kordel-Stickereien, Ornamente, Tressen und Litzen. Gürtel sind sehr breit und deuten durch vorne brei- .teren Schnitt eine etwas erhöhte Taille an. Aermel an Sportkleidern laufen entweder eng oder als Pagodenärmel aus. Jersey, Wolltrikot- und Strickkleider in feschen, lebhaften Farben tragen der sportlichen Linie Rechnung- Handgestrickte Kleider und zweiteilige Compjets Bind Lieblinge der Herbstmode. Die Formen sind schlicht und sportlich, breite Gürtel und neuartige Knöpfe und Taschen sind eine kleidsame Ergänzung. Die herbstlichen Reise- und Sportkostüme werden in zwei Formen lanciert. Entweder die immer beliebte kurza Jacke, streng tailliert und knapp anliegend, und das halblange Complet mit breiten Revers oder hochschliessend, vielfach mit Pelz garniert. Die halblangen Jacken der Cohiplets haben 'Seue Rückentellungen, sie betonen die Taille und umschliessen eng die Hüften. Die Rocklinie bleibt gerade. Auch die Nachmittagskleider zeigen viel Posamenten, Fransen und Kordelstickereien. Smoknähereien und Lochstickereien bringen auch an Schulterpassen eine dekorative Wirkung. Die neuesten Modelle haben fantasiereich verarbeitete Oberteile, für die eine zum Hals hochstrebende Linie zu charakterisieren ist und durch Schnüre und Rüschen graziös und originell abgeschlossen sind. Auch die Rückenlinie weist Unterbrechungen auf, vor allem durch tief verlaufende Knopfverschlüsse. Der oft schräg geschnittene Rock zeigt ein vielseitiges Bild, neue Drapierungen ergeben einseitige Hoseneffekte, oder eine Rocklinie, die, von votne gesehen, an die Türkenhose erinnert. Die Aermel sind abwechslungsreich gehalten und verstärken durch ihre Weite die Zierlichkeit der Taille. Keulenarmel, Riesenpuffärmel und Kutten- Ärmel bringen eine neue Note. Die Diner- und Cocktailkleider sind bodenlang aus weichem, fliessendem Material und vielfach mit orientalischen Stickereien und Blumenbouqüets garniert, sie zeigen noch grössere Fantasien bei den Aermeln, von denen der oft fortschleppende Flügelärmol besonders hervorzuheben ist. In Abendkleidern gibt es keine einheitliche Linie, denn verschiedene einander widersprechende Tendenzen beeinflussen Stil und Charakter der Modelle. Dennoch wirkt das Bild nicht unharmonisch, weil das Abendkleid bildhaft testaltet wird und auf grosse Wirkung eingestellt ist, die besonders durch effektvolles Material, Farbenkompoeitionen, Blumen und Schmück betont wird. Es gibt Stilkleider aus changierten, moirierten Taften, Brokaten, Lames und Samten mit weiten Röcken, weiten stoffreichen Kenaissance^Aermein, und ganz schlanke, modellierte Abendkleider aus fliessenden Romaines, Reversibles, CrSpes Georgette und vor allem aus Velours, Chiffon, Damasses und Cloques. Bei beiden Richtungen gibt es aber auch zahlreiche Varianten, so dass dem individuellen Geschmack jeder Dame wieder Spielraum gelassen ist. Die eleganten Herbst- und Wintermäntel werden teils mit angeschnittenen oder eingesetzten Aermeln gezeigt, haben vielfach weit auslaufende Fagodenärmel mit kapuzenartigen Kragen und besonders interessanten Schnitten in den Schulterpartien. Die Pelzgarnitur ist diesmal nicht nur am Kragen, sondern auch vielfach an den Aermeln vertreten. Die Kragengarnituren werden in vielen neuen Ideen, kleine Kragen mit Schleifen, seitlichem Verschluss gezeigt und geben den neuen Mänteln eine interessante Note. Aber immer noch wird der elegante Mantel mit Shawl, besonders mit Fuchsgarnitur, eine besondere Rolle spielen. , Die Stoffe der Herbstmantel sind von ausgesuchter Schönheit. Melangen mit eingewebten bunten Fäden, Reliefstoffe, Noppen- und Bouele- Effekte, sogar Stoffe im cloqueartigen Charakter, aber auch Duvetine und velourartije Gewebe sind die beliebten Stoffe für die Wintermäntel. Als Pelz-Garnierung hat immer noch Persianer und Breitschwanz die grösste Bedeutung, ausserdem Fuchs An vielen Variationen, SVhitecoat, Oppossum und Skunks; Indischlamm und Naturfeh für ; jugendliche Mäntel, sowie Nutria speziell an sportlichen Mänteln und alle Lammarten für preiswerte Mäntel. Bei den eleganten Mänteln ist nach wie vor Schwarz die Hauptfarbe. Immerhin ist das Farbenbild etwas lebhafter geWoTden. Neben Braun und Marine wird auch sehr viel Grün getragen. Die sportlichen Mäntel haben sich in der neuen Saison nicht viel verändert, sie werden in der Hauptsache als Raglan oder mit eingesetztem Aermel und geradem Schnitt gebracht. Silberbrokal mit Schleppe und Cap«. Modell Grand Magasin Jelmoli S.A. Bit IJlodtschau im Caß diuqucnin Ut Zürich Zu dieser von einigen bekannten Züricher Firmen veranstalteten Revue hatte sich ein elegantes Publikum eingefunden. Kleider und Hüte bot Madame Peter, die sich jetzt ganz auf Massanfertigung umgestellt hat. Neben Toiletten und Hüten aus ihrem eigenen Atelier zeigte sie auch einige .ausgezeichnete Pariser Modelle, die durch ihren diskret-praktischen Zug angenehm auffielen. Ansprechend wirkten die sportlichen Mäntel, Tailleurs, Trikotkleider und Blusen, sowie reizende Komplets, die alle die moderne Linie betonen, die Nachmittagskleider und Habillemäntel aus schönen Stoffen, deren Reia durch Pelzgarnituren noch unterstrichen wurde. Neben neuen Farben — einem weichen Grün, neuem Blau und Braun — sah man wieder «schwarz,- das sich besonders für-ältere Damen eigliiet^ Abendkleider waren in jeder Stilart zu sehen. -Es war eine gut zusammengestellte Kollektion, die -jeder Dame etwas zu bieten hatte. ; Das Schuhhaus Rivoli zeigte Schuhe, die den ; Wünschen der modernen Dame in jeder Beziehung entgegenkommen und en'tsprechen. Man sah da kräftige, kultivierte Trotteurs, leichte Nachmittagsschuhe und Schnürtypen, sowie Abendschuhe in allen Variationen. . Verlockend wirkten die Pelze von R ü c k m a r, die sowohl Mäntel in Ozelot wie in Bisam, indisch Lamm und Nutria umfassten und sehr für die neue y t lange Form wie für eine lose Fasson im Rücken eintraten. Besonders bestaunte man natürlich die vielen noch nicht ganz geläufigen Capes. Vervollständigt wurden die Toiletten durch Netzhandschuhe von Wiessner und in umfangreicher Auswahl gezeigte Handtaschen von Locher & Cie. Die -Frisuren, die de Neuville in graziöse Form gebracht hatte, wurden selbstverständlich bewundert. JOeim Thtiizen —er. Erziehung im Hochgebirfle. Wie wenige wissen, dass selbst im Hochgebirge alle Erziehungsmöglichkeiten bis zur Matura geboten werden, wo körperlich zurückgebliebene oder schwächliche junge Menschen die Gelegenheit haben, in harmonischer Abwechslung von körperlicher und geistiger Arbeit heranzureifen. Die soeben von Dr. Guido Huber und Dir. Walter Kern in Davos herausgegeben» Broschüre «Erziehung im Hochgebirge» erweist sich daher als eine wertvolle Wegleitung. Da kaum anderswo auf 1600 m. ü. M. so viele Schulungsund Bildungsmöglichkeiten wie in Davos bestehen, weist die Broschüre besonders auf die Davoser Institutionen hin, denn in dieser Sonnenstadt im Hochgebirge sind alle Schulstufen von der Kleinkinderschule, Volks- und Privatschulen bis zur Maturität in vorbildlicher Weise vorhanden. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich In O. R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. KUSSNACHT • • am RIGrl Hotel Hotel du Lac (Seehof) Die berühmte klassische Stätte der Urschweiz KliftlulIS EidltlOlteM Ruder- und Angelsport. 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