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E_1935_Zeitung_Nr.080

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE 1935 — N» 80 Von der Reithalle zur Automobil-Ausstellung. In Zürich fand kürzlich in den Reithallen der Gessnerallee ein Occasions-Automobilmarkt des Automobilhändler-Verbandes statt. Innert kürzester Zeit war der Tummelplatz der Habermotoren in eine blumen-seschmückte Ausstellungshalle verwandelt, in welcher sich die stärkern Konkurrenten der Vierbeiner recht vorteilhaft repräsentierten. leichter und leichter schlechter Strasse nicht springt. Weiter verlangt der Fahrer, dass der Wagen in der Kurve gut liegt und nicht schon bei kleinen Unebenheiten nach aussen springt, ferner, dass er bei raschem Kurvenfahren auch nicht stark nach aussen hängt. Schliesslich muss man gerade bei den Wagen des neuen Leichtbaues eine ziemlich weiche Federung fordern, damit harte Stösse bei Bodenunebenheiten, .Geleiseübergängen usw. vermieden werden. . .. -., Eine Forderung des Wagenbesitzers ist in den letzten Jahren seitens der Konstrukteure von der Entschlussfassung desimmer noch vernachlässigt worden: jene nach nicht wünscht. Der Fahrer will das Fahrzeug «beherrschen»; dazu ist es nötig, dass Vorgänge von der Wichtigkeit, wie sie dem Wechsel des Uebersetzungsverhältnisses zukommen, Fahrers abhängig sind und nicht von einem Automaten. Der Fahrer will selbst bestimmen, ob er einmal in einem grösseren Gang ruhig dahinrollt, oder ob er mit einem kleineren Gang und grosser Beschleunigung ein anderes Fahrzeug überholen kann. Mag das Automobil noch so sehr Verkehrsmittel und Beruisfahrzeug werden oder schon sein, immer soll es in irgend einem Masse auch sportliches Vergnügen bereiten, das Automobil zu steuern. Hinsichtlich des Fahrwerkes hat der Automobilist im allgemeinen keine konkreten Wünsche' bezüglich der Konstruktion. Es ist ihm im Grunde genommen vollkommen gleichgültig, wie die Räder geführt und gefedert werden; entscheidend für den Wagenbesitzer ist der Effekt, der durch die verschiedenen Konstruktionen erreicht wird. Vor allem verlangt der Fahrer mit Recht, dass der Wagen, der in den letzten Jahren immer Erleichterung der Instandhaltung. Es kommt immer noch vor, dass man bei grösseren Touren täglich oder, jeden zweiten Tag unter den Wagen kriechen muss, um all die vielen und zum Teil schwer auffindbaren und noch schwerer zugänglichen Schmierstellen mit Schmierstoff zu versorgen, oder dass beim Auswechseln eines Rades alle möglichen Schwierigkeiten beim Untersetzen des Wagenhebers entstehen. Es muss einfach gelingen, hier Abhilfe zu schaffen. Die Wagenheber beispielsweise, die seitlich beim Trittbrett angesetzt werden und eine Wagenseite gleichmässig anheben, haben sich als eine sehr vorteilhafte Lösung erwiesen. Auch hinsichtlich der Frage der Unterbringung des Gepäckes muss man leider einem grossen Teil der Konstrukteure entgegenhalten, dass das erreichbare Optimum von den derzeitigen Wagen noch keineswegs geboten wird. Fast jeder geworden ist, aufWagenbesitzer unternimmt mit seinem Fahrzeug gelegentlich auch grössere Ueberlandfahrten. Es muss erreicht werden, dass beim viersitzigen Wagen ausser. vier im Personenraum in keiner Weise beengten Fahrgästen ausreichendes Gepäck auch für längere Zeit für vier Personen mitgenommen werden kafth. Anderseits ist es vom Standpunkt der Linienführung des Wagens nicht möglich, einen solchen Anforderungen voll entsprechenden Kofferraum, am Wagen fest anzubauen. Es gibt daher in der Gepäcksfrage nur eine wirklich günstige Lösung: den Anbau eines der Linienführung des Wagens entsprechenden, für Stadtfahrten und kleinere Fahrten (Wochenendfahrten) ausreichenden Kofferraumes, und überdies die" Anbringung einer grossen und kräftigen Gepäcksbrücke, die ohne weiteres für grössere Fahrten das erforderliche Gepäck mitzunehmen gestattet. Demgegenüber bedeutet es eine höchst unvorteilhafte Lösung, in einem schwungvoll geschweiften Heck des Wagens ein einzelnes Reserverad unterzubringen und die Gepäckfrage überhaupt ungelöst zu fassen. Bei dieser Gelegenheit sei auch bemerkt, dass die Anbringung eines einzelnen Ersatzrades nicht ausreichend ist und dass zumindest die Möglichkeit vorgesehen werden muss, ein zweites Ersatzrad in einwandfreier Form anzubringen und mitzuführen. . K. Mr. ist jedoch die, dass fortan von den schweizerischen Einlösestellen nur noch ein erster Betrag von Fr. 50.— in bar ausbezahlt wird, während für den ganzen Rest die neugeschaffene «Schweizer Reisegutscheine» ausgehändigt werden. Für die Ausgabe gelten im einzelnen folgende Bestimmungen: 1. Einlösestellen für Reisekreditbriefe. Rejse- ' checks und Akkreditive sind künftig nur noch die Banken, Postbureaus, Bahnhöfe und Reisebureaus, die hiefür auf den Kreditdokumenten bezeichnet sind. Die Hotels dagegen fallen als Einlösestellen für die genannten Dokumente weg. 2. Die Gutscheine werden den Einlösestellen vom Schweizerischen Fremdenverkehrsverband zur Verfügung gestellt. 3. Die Gutscheine werden in zwei Arten, ausgegeben: a) Sachgutscheine (zu Fr. 5.— je .10 auf einem Bogen). Diese Gutscheine dürfen nur zur Bezahlung der Rechnungen von Betrieben des Gastwirtgewerbes (Hotels, Restaurants, Cafes, Konditoreien usw.), von Garagen und Tankstellen, sowie der Billette von Bahnen (nur für schweizerische Strecken), Schiffahrtsgesellschaften und der eidg. Postverwaltung verwendet werden. b) Bargutscheine (zu Fr. 50.— je 3 auf einem Bogen). Diese Gutscheine dienen dazu, den Reisenden für die täglichen Auslagen ausserhalb der Tourismus Hotels, Bahnen usw. Bargeld zur Verfügung zu stellen. Die Reisenden haben Anspruch auf die Neuerungen im deutsch-schweizerischen Reiseverkehr. Zwischen dem schweizerischen Bundes- Woche ihres Aufenthaltes in der Schweiz. Der 1. Abgabe je eines Gutscheines für die 2., 3. und 4. rat und der deutschen Regierung ist eine Vereinbarung betr. den Reiseverkehr abgeschlossen am 14. und der 3. frühestens am 21. Tage nach Gutschein darf frühestens am 7., der 2. frühestens worden, die am 5. Oktober 1935 in Kraft tritt und der Auszahlung der ersten Fr. 50.— eingelöst bis Ende November 1935 Geltung hat. werden. Reisende, die vor diesen Einlösungsterminen die Schweiz verlassen, können die Gut- Auf Grund der" Vereinbarung können Personen, die in Deutschland ihren Wohnsitz haben scheine wie als Sachgutscheine verwenden. und zu nicht geschäftlichen Zwecken in die Die an Zahlungsstatt angenommenen bzw. eingelösten Gutscheine sind dem Schweiz. Fremden- Schweiz reisen, ohne Bewilligung der zuständigen Devisenstelle ausserhalb der Freigrenze in Reisekreditbriefen, Reisechecks, Postreisechecks und rich, Börsenstrasse 16, zum Inkasso einzusenden. verkehrsverband, Abteilung Gutscheinkonirölle, Zü- Akkreditiven den Gegenwert von 500 Reichsmark Für weitere Auskunft wende man sich an das Sekretariat dieses in die Schweiz bringen. Die wichtigste Aenderung Verbandes. Der ideale Gleitschutz — Neues pat. Verfahren Bannt das gefürchtete Schleudern auf nassem Asphalt vollkommen! 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80 II. Blatt BERN, 4. Oktober 1935 N° 80 IL Blatt BERN, 4. Oktober 1935 Techn. Rundschau Der Thermostat. Jeder Automobilist weiss aus Erfahrung, dass der Motor erst dann richtig xieht, wenn er eine gewisse Wärme erreicht hat. Bei kaltem Motor ist die Gemischbildung mangelhaft, die Verbrennung in den Zylindern zögernd und launisch und ein nicht unbeträchtlicher Teil des Brennstoffes wird vom Motor wieder ausgespuckt, ohne Arbeit verrichtet zu haben. Aber nicht nur im Interesse einer guten Leistung und annehmbaren Wirtschaftlichkeit liegt es, die richtige Motortemperatur herbeizuführen. Die Forschung der letzten Jahre hat darüber hinaus deutlich erwiesen, dass eine gewisse Mindesttemperatur auch dringend erwünscht ist, um die Zylinder- und Kolbenabnützung innert erträglicher Grenzen zu halten. An den kalten Zylinderwänden schlägt sich der Brennstoff nieder und schwemmt den schützenden Oelfilm weg. Indem dadurch die 'Reibung vergrössert wird, muss der VerscMeiss zunehmen. Noch schlimmer aber ist, dass bei kaltem Motor an den Zylinderwänden Säuren auftreten, die aus der unvollständigen Verbrennung herrühren und die durch ihre chemische Wirkung bei der «Abnützung» die Hauptrolle spielen. Die Bedeutung dieser Abnützung durch Korrosion wird sogar von manchen Autoritäten so hoch eingeschätzt, dass ein langsames Warmlaufenlassen des Motors als falsch und ungünstig hingestellt wird. Nach der Ansicht dieser Fachleute ist es noch besser, den kalten Motor sofort auf hohe Touren zu treiben, dadurch aber die Zeit des Warmlaufens abzukürzen, als, wie es früher gefordert wurde, die Drehzahl während der Warmlaufperiode ganz niedrig zu halten, obschon bei kaltem,Motor die Wirksamkeit der Schmierung noch,- sehr zu wünschen übrig lässt. Wie dem auch sei, jedenfalls hat man alles Interesse, die Warmlaufperiode auch durch andere Mittel abzukürzen. Seit einigen Jahren werden denn auch alle Motoren mit Vorrichtungen versehen, welche für die Zeit des Anwärmens des Motors die Ausschaltung des Kühlers gestatten oder automatisch vornehmen. Bei automatisch wirkenden Vorrichtungen ist immer ein Thermostat das steuernde Organ. Da von diesem Thermostat sehr viel abhängt, der Thermostat aber meist unsichtbar eingebaut ist, sei er hier einmal etwas näher beschrieben. Die Technik versteht unter einem Thermostaten irgendein Organ, das auf Temperaturschwankungen reagiert und geeignet ist, durch diese Reaktion Steuerbewegungen auszulösen. Eine viel angewandte Art eines Thermostaten ist z. B. der Bimetallstreifen, d. h. ein Streifen von zwei aufeinander gelöteten Metallen mit verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten. Ein solcher Bimetallstreifen reagiert auf Temperatur-Veränderungen, indem er sich verbiegt. Zur Wärmeregulierung Sfrassenstaubsauger in Hannover. Die Stadt Hannover hat eine neue Strassenreinigungsmaschine in Betrieb genommen, die ähnlich wie der allgemein bekannte Staubsauger arieitet. Nur ist die Leistung bei einer Arbeitsbreite von 2,20 m und einer Arbeitsgeschwindigkeit von 15 bis 20 km in der Stunde fast die tausendfache. Nicht nur der Staub, auch der Strassenschmütz wird aufgesäugt. > Die Einstellknöpfe und Einstellskalen von Auto-Radio-Empfängern werden neuerdings häufiger auch am Lenkrad montiert, damit man auch beim Aufsuchen neuer Stationen beide Hände am Lenkrad belassen kann. von Autokühlungen werden dagegen meistens Kapselthermostate verwendet. In einer hermetisch verschlossenen Kapsel, die durch ein wellenförmig zusammengestauchtes und deshalb achsial deformierbares dünnwandiges Rohr gebildet wird, befindet sich eine Flüssigkeit mit niedrig liegendem Siedepunkt, wie z. B. Aether, Alkohol usw. Wird die Kapsel nun mit ihrem Inhalt erwärmt, so geht ein Teil der Flüssigkeit in Dampfform über, und der entstehende Dampfdruck hat zur Folge, dass sie sich ausdehnt. : Ist die Thermostat-Kapsel beispielsweise mit einem Ventilkegel verbunden und so in die Kühlwasserleitung des Motors eingebaut, wie es die beistehende Skizze zeigt, so gibt sie nun den Kühlw^asserumlauf frei, der bei kaltem Motor noch abgedrosselt war, oder, wie skizziert, durch eine Kurzschlussleitung 4 .vom Kühler ferngehalten wurde. Kühlt sich der, Motor wieder ab., so zieht sich die Thermostat-JCapsel 3 zusammen, der Ventilkegel»! setzt sich auf seinen Sitz und das Kühlwasser kann nicht mehr durch den Kühler, sondern nur mehr durch die Kurzschlussleitung 4 zirkulieren, wenn überhaupt. Die hier erwähnte Kurzschluss- oder Nebenschlussleitung zum Kühler ist nicht immer vorgesehen. Manche Konstrukteure begnügen sich, den Umlauf einfach abzudrosselni solange der Motor noch kalt ist. Anderseits muss bei Systemen mit Kurzschlussleitung dafür gesorgt werden, dass diese bei heissem Motor ausser Funktion tritt. Es kann das z. B. dadurch bewerkstelligt werden, dass man, wie in der Skizze dargestellt, an der Steuerstange des Thermostaten ausser dem Ventilkegel 1 noch einen Schieber 2 anbringt, der sich bei ausgedehnter Kapsel vor die Eintrittsöffnung der Kurzschlussleitung legt. Zeigt ein Thermostat Störungen, die z. B. das ständige Heisslaufen des Motors zur Folge haben können, so rühren diese meistens daher, dass die Kapsel undicht geworden ist. Polsterüberzüge schonen die Original-Polsterung und sind waschbar. Wir haben ans auf die Anfertigung der» seihen spezialisiert and liefern sie deshalb rasch and gegen massige Berechnung. In drin« genden Fällen brauchen wir den Wagen nicht mehr als einen halben Tag. 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