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E_1935_Zeitung_Nr.086

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AUTOMOBIL-REVUE

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N° 86 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE Londoner ir. Auslandswagen und Karosseriebau. London, 22. Oktober 1935. Mit den rund 30 britischen Fabriken, die auf der Olympia vertreten waren und die gesamte englische Motorfahrzeugindustrie repräsentieren, trat die europäische und überseeische Elite mit ihren schönsten Pro- Lancia waren zur Stelle, warum sollte also dukten in Wettbewerb. Ford, dem ein be-ausgerechneschränkter Stand für sein umfangreiches von Sanktionen auserkoren sein? Endlieh Alfa Romeo zum Gegenstand Programm zu enge Fesseln auferlegt, blieb traf auch Alfa Romeo mit seinen Pariser fern und veranstaltete, wie in den vorigen Wagen ein, sie waren in Frankreich aus unbekannten Gründen aufgehalten worden. Jahren, seine eigene Ausstellung in der riesigen Alberthalle, die er ohne Beschwerden füllt. Die Fahrzeuge sind bildschön. Der Sportwagen ist in Nr. 82 der «Automobil-Revue» Von diesem Aussenseiter soll zuerst die Rede sein. abgebildet worden. Er hat unabhängige Radaufhängung und alle technischen Raffine- Zwar hat Ford in diesem Jahr kein neues Modell vorzulegen, der verkleinerte V-8 ist ments, deren diese ungewöhnlich begabte bereits von Paris her bekannt, aber dessen Firma fähig ist. Dennoch ist der Hauptanzie^ ungeachtet hat er sich eine grosse Ueberraschung vorbehalten. Es ist dies die Ermäs- hungspunkt der italienischen Aussteller dies" mal dem volkstümlicheren Fiat vorbehalten. sigung des Preises für den älteren Einliter- Der neue Typ 1500 bedeutet eine völlige Umstellung des bisherigen Programms. Schon Wagen auf 100 Pfd. St. Man muss die magische Wirkung dieses Begriffes kennen, um äusserlich zeigt der Wagen eine ungewöhnlich moderne Linienführung. Die Haube ist die Bedeutung dieses Schrittes richtig würdigen zu können. An Versuchen, den 100- nach vorn abfallend, die wuchtigen Kotflü- Pfund-Wagen hervorzuzaubern, hat es gewiss nicht gemangelt. Kein geringerer als gel beherbergen die Scheinwerfer, die damit jeder Verbindungsstange entraten. Das Heck Austin hat noch im vergangenen Jahr diesen bildet den Kofferraum, der dank der weit Versuch unternommen, aber das Objekt war vorverlegten Sitze geräumig ausfällt. Gefür dieses Ziel zu gering. Ein kleiner, primitiver Zweisitzer kann selbst von einem Weltunternehmen nicht zum Volkswagen erhoben werden. Um den Volkswagen wurde es dar- Hinterachse eines Austin-Wagens mit permanent befestigten hydraulischen Wagenhebern. Oly •a*Sckau aufhin sehr still. Niemand glaubte mehr an die Möglichkeit des 100-Pfund-Wagens. Da greift Ford dieses Problem im richtigen psychologischen Moment wieder auf — und.es bedarf keiner Sehergabe — um diesem Coup einen ganz grossen •wirtschaftlichen Erfolg vorauszusagen. Zurück zur Olympia! In den ersten Tagen der Ausstellung blieb der Stand von Alfa Romeo leer. Gerüchte gingen um. Fiat und Iftiliil Eine neue raumsparende Anordnungsart des Handbremshebels von Daimler. Nur der Griff ragt aus dem Wagenboden heraus, er ist zum Betätigen der Handbremse heraufzuziehen. Linkst Eine schätzenswerte Kleinigkeit an einem Humber-Wagen: Fest eingebautes Licht unter der Motorhaube. Rechts: Vorderansicht des neuen Zwölfzylinder - Rolls Royce - Motors. Zwischen den beiden Zylinderblöcken ein grosser Ansauggeräuschdämpfer, darüber zwei Luftreiniger. Links: Ungewöhnliche Form des Ansauggeräuschdämpfers an einem ESA-Motor. mäss einer schon alten Fiat-Tradition ist die pfostenlose Bauart auch auf diesen Typ ausgedehnt worden. Der Einstieg zu den vier bequemen Sitzen ist dadurch ungemein erleichtert. Der ganze Wagen spiegelt Harmonie und künstlerische Vollendung. Im Technischen ist der Fiat 1500 nicht weniger bemerkenswert. Die Vorderräder sind nach 'der Bauart Dubonnet, die uns vom Chevrolet, Opel, Vauxhall usw. bekannt ist, aufgehängt. Hinten ist die übliche Halbelliptik- Federung beibehalten. Der Rahmen ist nach dem Prinzip des Gerippeträgers ausgebildet und vorn und hinten gabelförmig erweitert. Als Antriebsquelle dient ein neuer Sechszylinder von 1X Liter Inhalt und 43 PS Leistung. Bei den geringen Dimensionen dieses Wagens ist mit einer entsprechend hohen Leitungsfähigkeit zu rechnen. Der ganze Entwurf atmet technische Beherrschung und künstlerische Leichtigkeit, die den Südländer vor allen anderen auszeichnet. Lancia brachte nichts Neues zur Schau. Das gleiche gilt von den deutschen Ausstellern, die im wesentlichen ihre Pariser Modelle vorführen. Adler, der zum ersten Male in .England erscheint, findet mit seinem Sportwagen erhebliche Beachtung. • Bei "den Amerikanern, die sich aus den Marken Chrysler, Dodge, Chevrolet, Buick, Cadillac, Hudson usw. zusammensetzen, wird die weitere Anwendung des halbautomatischen Schnellganges interessieren. Das Gesicht hat in den meisten Fällen einige Aenderungen erfahren, grundsätzliche Neuerungen sind aber bei den gezeigten Modellen, die nicht alle dem Jahrgang 1936 entstammen, nicht zu verzeichnen. Bleiben noch die Franzosen. Die Wagen von Renault und Citroen finden wegen ihrer Eine originelle, wenn auch nicht sehr praktisoht Koffer-Unterbringung. Kanton Zürich Stimmt für Dr. E. Stadler, den Präsidenten der Schweizerischen Strassenverkehrsliga! Kumuliert Dr. E. Stadler, den Präsidenten des Komitees der Alpenstrassen-Initiative! Einfache Die Montage eines Der Bundesrat und alle unsere Gegner bauen darauf, dass wir ein kurzes Gedächtnis haben, dass alle unsere Proteste verlöschen wie Strohfeuer, dass man auf uns nicht zu hören braucht, jetzt ist die Zeit für unsere Antwort gekommen: Wahlen wir verkehrsverständige und verkehrsfreundliche Männer in den Nationalrat 1 Wo solche Kandidaten aufgestellt worden sind, müssen wir sie unterstützen. Insbesondere bei den „Bisherigen" kennen wir diejenigen, die für uns Verständnis haben, und diejenigen, die nicht einsehen wollen, dass Tora Strassenverkehr heute ebensoviele Mitbürger leben, wie z.B. vom Betrieb der S$B, und dass die Benzinzollerhöhung einen der wichtigsten Zweige unserer Wirtschaft zum Absterben zwingt und Tausende in ihrer Existenz bedroht. Wir dürfen nicht ohne Ueberlegung nach dem von dritter Seite in unsern Reihen verbreiteten Rezept einfach alle „Bisherigen" streichen, denn die Feinde des Strassenverkehxs, mit denen wir uns in nächster Zeit öfters auseinanderzusetzen haben, werden uns sicher den Gefallen nicht tun, ihre bisherigen tatkräftigen Vertreter ebenfalls nicht wieder zu wählen! Gerade diejenigen Ratsmitglieder, die für uns eintraten, werden heute deswegen angefeindet. Ihre Wiederwahl ist gefährdet, wenn sie ausgerechnet von Motorfahrern und Motorfahrzeughaltern im Stiche gelassen werden. Können wir dann noch erwarten, dass auch nur ein einziger Nationalrat sich unserer von uns selbst aufgegebenen Sache annehmen wird? Nein, denn dann haben wir dem Bundesrat schriftlich bestätigt, dass man uns Lasten über Lasten aufbürden darf, bis die Strassen wieder verödet, die Autogewerbebetriebe in Ruinen gefallen — und die Bahnen trotzdem nicht saniert sind! Stimmt für Dr. E. Stadler, den Präsidenten der Schweizerischen Strassenverkehrsliga! Kumuliert Dr. E. Stadler, den Präsidenten des Komitees der Alpenstrassen-Iniüative! Schweizerische Strassenverkehrsliga: Die Geschäftsstelle. Kanton Zürich Vergasers mit Starter oder Thermostarter ist keineswegs kompliziert. Für sämtliche Explosionsmotoren besteht ein passende» Modell; bei allen erzielen Sie durch die Verwendung eines Solex: hohe Geschwindigkeit, minimalen Brennstoffverbrauch, regelmässige Arbeitsweise des Motors, grosse Elastizität, rassiges Anzugsvermögen und dann vor allem augenblickliches Anspringen des Motors bei jeder Witterung. Bei jedem Wagen werden Sie mit den erzielten taten immer vollauf zufrieden sein. Devise und Auskünfte in jeder Garage Qeneralagentur für die Schweiz« Resul- Henri Bachmann Genf Zürich 12b,ruede l'Hopital 3, rue de Fribourg Löwenstrasse 31 Tel. 48.42 Tel. 26.343 Tel. 58.824 48.43 58.825 48.44