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E_1935_Zeitung_Nr.087

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE 1935 - N° 87 dauxisnuis Der Magen auf Reisen. • Wozu macht man Erholungsreisen: doch fraglos, um sich zu erholen, um sich zurückzuholen aus Ermüdung einerseits, aus Ueberreizung andererseits, um sich körperlich und geistig umzustimmen, damit Leib und Seele in bessere Stimmung gebracht werden. Darum bedeutet jede Vergnügungsfahrt in glücklichster Mischung Entspannung und Auffrischung zugleich, und man wird auf der Reise sicher gesund, wenn man nicht auf der Reise ... krank wird. Leider ist dies gar nicht so selten der Fall, und so manche Lustreise ist schon zur Unlustreise geworden, lediglich deshalb, weil man seinen Magen nicht zu Hause gelassen hat. Denn das kann man ja leider nicht, und bereits Meredith hat festgestellt, dass wir zwar ohne Poesie leben können, ohne Musik, ohne Kunst, ohne Gewissen, ohne Herz, ohne Freunde, ohne Bücher — aber nicht ohne Essen! Die meisten Reisenden scheinen diese Wahrheit so auszulegen, als ob man nicht ohne Vielessen, ohne Vielzuvielessen leben könne. Der Ausnahmezustand, der durch die Entfernung von der Heimat und von dem gewohnten Alltag eintritt, hat sonderbarerweise bei der grossen Mehrzahl der Menschen die Wirkung, alle Hemmungen zu beseitigen, die der natürliche Instinkt einer zu reichlichen Nahrungsaufnahme sonst entgegenzusetzen pflegt. In jedem Eisenbahnabteil kann man die Beobachtung machen, dass bummelnde Vergnügungsreisende Mengen an Nahrungsmitteln zu sich nehmen, die ausreichen würden, einen Schwerarbeiter mehr als genügend zu sättigen. Unablässig ist er beschäftigt, aus unablässig eingeführten Speisen einen wässerigen Extrakt herzustellen, weil ja nur wässerige Lösungen bekanntlich in jene oberflächige Zellenschicht eindringen können, die unseren Verdauungskanal auskleidet. Es wird nicht nur in der Quantität des Menüs auf das Unsinnigste übertrieben, sondern auch seine Qualität wird vielfach so gewählt, dass sie die grössten Anforderungen stellt, und es ist als Wunder anzusehen, wenn der Darm auf Reisen nicht öfters noch zu Darmreisßen Anlass. bekommt. Gerade unterwegs, wo die Menschen darauf eingestellt sind, sich möglichst intensiv ihrem Vergnügen hinzugeben, tun sie sich so gerne an Speisen gütlich, die sie sich zu Hause niemals oder nur sehr selten leisten würden. Das Ungewohnte ist aber häufig schwer verdaulich. Schwer verdauliche Gerichte brauchen zu ihrer Auflösung ganz besonders grosse Mengen von Speisesaft, und darum muss der Reisemagen arbeiten, dass ihm der Saft in Strömen von den Wänden fliesst. Aber •was hilft das? Die fremden Speisen im fremden Lande, oft aus ungewohnten Rohstoffen auf ungewohnte Weise zubereitet, verlassen den Magen nicht, ehe er sie nicht genügend vorverdaut hat. Sie bleiben, bis das geschehen, « im Magen liegen ». Der Magen ist ja im Grunde nichts anderes als ein zeitliches Hindernis für die Nahrung auf ihrem Wege durch den Verdauungstrakt, bestimmt, das Genossene so lange zurückzubehalten, bis es durch mechanische und chemische Vorgänge in einen einheitlichen Brei verwandelt worden ist Wird nun der weitere Zutritt nicht wegen Ueberfüllung wenigstens vorübergehend geschlossen, sondern kommen als Ausdruck der besonders aufnahmefreudigen Reisestimmung stets noch neue Speisen in buntem Wechsel hinzu, so wird auch der geduldigste Magen c gereizt», die Schleimhaut, die ihn auskleidet, entzündet sich, sie sondert statt Magensaft Schleim ab: der Magen ist verdorben. Ein eigenartiger Kreislauf will es, dass nicht nur unsere Laune von der Verdauung abhängig ist, sondern auch unsere Verdauung von der Laune. Diese Zusammenhänge treten während der Reise im guten und schlechten Sinne noch ganz besonders in Erscheinung. Wir haben ja alle oft gehört, dass das beste Essen nicht anschlägt, wenn man sich während des 4 3%-4 4%% Essens unerfreulichen Gemütserregungen aussetzt oder auch nur unter dem Drucke befindet, den Eile und Hast auf die Seele ausüben. Durch die schlechte Laune erfahren die Funktionen der Drüsen in unserem Magen eine störende Beeinträchtigung, und das ist ein grosser Nachteil, denn das Wasser soll uns nicht nur im Munde zusammenlaufen, sondern auch im Magen, weil es ein wichtiges Verdauungssekret ist. Sogar die Bewegungen des Darmes, und namentlich die des Dickdarms, werden durch üble Laune in auffälliger Weise beeinflusst, und es ist eine Erfahrung des täglichen Lebens, die in vielen mehr drastischen als klassischen Redewendungen zur Genüge festgelegt ist, dass zwischen Magenverstimmungen und Darmverstimmungen einerseits und seelischen Verstimmungen andererseits gar manche unliebsamen Zusammenhänge bestehen Das sollte man unterwegs niemals vergessen, und gerade auf Reisen soll man dessen eingedenk bleiben, dass die Natur ja einen ausgezeichneten Regulationsapparat für den Stoffwechsel erfunden hat, dessen Hauptbeamte Hunger und Sättigungsgefühl heissen; sie wachen darüber, dass wir nicht weniger und nicht mehr importieren, als wir brauchen Aus allen diesen Gründen müssen wir unterwegs, wo die Regelmässigkeit im Essen ohnehin nur schwer einzuhalten ist, wenigstens auf Massigkeit noch mehr achten als zu Hause. Ist auf jeder Erholungsreise der Magen ein unvermeidlicher Reisegenosse, so trachte man wenigstens, dass er nicht auch noch zum unangenehmen Reisegenossen werdel ftikh&tüsch Wir vergüten zur Zeit auf Obligationen unserer Bank von Fr. 500.— an, 3—7 Jahre fest. auf Depotkonti je nach Anlagedauer und Betrag. Besorgung sämtlicher Bankgeschäfte. Jakob Wassermann, Tagebuch aus dem Winkel, Erzählungen und Aufsätze aus dem Nachlass. Querido-Verlag 1935. 201 Seiten. Wenn man das Wort Nachlass liest, denkt man unwillkürlich an eine Sammlung von Arbeiten, die der Lebende wohl niemals veröffentlicht hätte, die aber nach seinem Tode von irgend einem Verlage ausgeschlachtet werden. Das war auch mein erster Gedanke, als ich das Buch zur Hand nahm, indessen sah ich mich bald in der angenehmsten Weise enttäuscht. Diese Erzählungen dürften wohl mit zum Besten gehören, was Wassermann geschrieben hat. Aus jeder einzelnen spricht die tiefe Menschlichkeit des Dichters und ein Wissen um menschliche Schwächen und Leiden, um die Irrwege der Seele, das man angenehm empfindet und gerne anerkennt. Jede dieser Arbeiten wird man später immer wieder gerne lesen. Die Aufsätze im zweiten Teil des Buches sind die Bekenntnisse des Dichters, die Weltschau einer grossen Seele. So ist mir dieses Buch von allen Büchern Jakob Wassermanns, den ich nicht immer ganz verstanden habe, das liebste geworden und man möchte dem Verlage danken, dass er in diesem Werke dem Verstobenen neue Freunde wirbt, h. L Darf ich mir erlauben ... ? Das Buch der guten Lebensart. Von Hans Martin. Mit vielen Bildern und praktischen Beispielen. Vornehm kartoniert. Preis RM 2.—. Geschenkleinen RM 3.50. Süddeutsches Verlagshaus G. m. b. H., Stuttgart-N., Birkenwaldstrasse. Dieser neue gesellschaftliche Ratgeber zeigt, worauf es ankommt, was sich schickt und was sich - nicht schickt! Taktgefühl und gute Umgangsformen sind für den Lebenserfolg unerlässlich: auf die Gesinnung kommt es an, sie bestimmt Inhalt und Form des Benehmens. Nur so erhalten die vielen Regeln und Hinweise, die dies Buch für den Umgang der Menschen untereinander gibt, eine Gültigkeit, die es jedem Einzelnen leicht macht, sich selbst zu behaupten, ohne den anderen zu verletzen. Nicht der sogenannte «gute Ton» wird hier trocken und schulmeisterlich vorgetragen, sondern der Leser findet eine Fülle praktischer Bereicherung, gewürzt mit gesundem, lebensbejahendem Humor, der frohe Stunden bereitet. Ein solches Buch über das «gute Benehmen > fehlte bisher. Es gibt keine Lebenslage, in der dieses moderne Anstandsbuch nicht einen guten Rat zu geben wüsste. Es kommt für jedes Alter, für jeden Stand in Frage. Immer wird es den Leser zum sicheren und gewandten Benehmen verhelfen. Alb. W. Propheten. Von Samuel bis Jeremia — 24 Bilder, von Paul Marti, Pfarrer in Bolligen. Preis in Leinen gebunden Fr. 5.—. (Albis-Verlag A.-G., Zürich). Wir erleben in 24 anschaulichen Szenen den Durchbruch auch heute geltender Gotteserkenntnis und sozialer Gesinnung. Im Zwielicht von Geschichte und Sage stehen Samuel, Saul und Elia, die Gestalten der ersten drei Bilder. Einer seltsamen und morgenländischen Mystik entwachsen dann Arnos, Hosea, Jesaja und Jeremia, Sie vermögen vom Hintergrund ihrer eigenen rauhen und furchtbaren Zeit aus uns unmittelbar zu ergreifen. Die Wege, die sie weisen, sind Wege auch aus unserer Krise heraus. So wendet sich das Buch an alle, die gewillt sind, im geistigen Wirrwarr unserer Tage auf die Grossen der Vorzeit zu hören, die im Namen Gottes geredet haben. Rasmussens Thutofahrt. Zwei Jahre im Schlitten durch unerforschtes Eskimoland. Eingeleitet und herausgegeben von Friedrich Sieburg. 350 Seiten. Viele Bilder und eine Karte. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main. wie die Familie Schlaumeier zu einer kostenlosen Heimfahrt per Auto kam! Keine Rundfunkstörungen Tante Mathilde geht in die Apotheke: < Darf ich fragen», sagt Tante Mathilde, < sind Sie auch wirklich gelernter Apotheker ?> « Aber natürlich ! » sagt der Apotheker. «Dann geben Sie mir, bitte, für 10 Pfennig Pfefferminzplätzchen.» Tütlich ist auf der Jagd gewesen, i « Was geschossen, Tätlich ? » « Fabelhaften Blattschuss gemacht! » « Auf Hirsch ? Auf Bock ? » « Nein, Blatt am Baum ! > durch

N°87 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE 11 Verkok* Die ständige Verkehrskommission des Völkerbundes wird am 1. November wieder in Genf zusammentreten, um sich mit der Frage der mechanischen Verkehrsregelung durch automatische Lichtzeichen zu befassen. Wie man uns aus Genf mitteilt, wird die A. I. T. durch Herrn Prof. Delaquis, Direktor des T. C. S., vertreten sein. Auf Antrag der letzten Tagung, welche im Juni dieees Jahres stattfand, wurde bei den Mitgliedstaaten eine Rundfrage veranstaltet, um festzustellen, ob und in welchem Umfang und unter welchen Voraussetzungen die Verkehrsregelung mittels farbigen Lichtzeichen in den'einzelnen Ländern eingeführt sei. 20 Staaten, worunter auch die Schweiz, haben innert der. vorgesehenen Frist den Fragebogen beantwortet. Die Verkehrskommission wird sich nun mit dem eingelaufenen Material befassen und möglicherweise gewisse Richtlinien festlegen, um auch auf diesem Gebiete eine weitgehende Ver- ©nheitlichung der Zeichen und der verwendeten •Anlagen in die Wege zu leiten.. Touriimus Beförderunq von Automobilen durch den ArlftierB- und Tauerntunnel. Mit den nachstehend aufgeführten Zügen können während der Wintersaison Ü935/36 Automobile durch Arlberg- und Tauerntunnel transportiert werden. A) Arlbergtunnel: €t. Anton ab 9.21* 10.53t 12.49 13.50* 16.17 19.21 22.49 fangen an 9.40* 11.05t 13.07 14.08* 16.35 19.40 23.07 fangen an 8.30 11.50t 12.15** 13.16 15.08 16.22* 19.37* St. Anton an 8.50 12.02t 12.34** 13.35 15.25 16.40* 19.50* * Nach Bedarf, wenn die Anmeldung mindestens «ine Stunde vor Abfahrt erfolgt. ** Entfällt an Montagen und Nachtaten von Feiertagen. ' t Mit Personenzügen. B) Tauerntunnel: Böckstein ab 6.17 10.03 12.21 19.20* 21.49* Mallnjtz an 6.38 10.23 12.41 19.33* 22.02* Mallnitz ab 7.20* 9.42* 12.50 20.00 21.43 Böckstein an 7.33* 9.54* 13.10 20.20 22.03 * Mit Personenzug. Die Beförderung der Insassen erfolgt in Per- , sonenwagen. Die Gebühr für die Ueberstellung eines Personenautomobils durch den Tauerntunnel beträgt S. 28.—. jene für die Ueberstellune eines Autobusses S. 200.— einschliesslich des Fahrgeldes für die Insassen. Die Tarifsätze für die Beförderung durch den Arlberg sind 157 Groschen für 100 kg als Eilgut bzw. ,83 Groschen für 100 kg als Frachtgut. In beiden Fällen ist die Fracht für mindestens 2500 kg zu bezahlen. Die Eilgutsätze gelangen bei Personenzügen oder zu den für Frachtgutaufgabe gesperrten Zeiten zur Anwendung. . c. s. SEKTION ZÜRICH. Eine Schnitzeljagd. Als letzte der diesjährigen sportlichen Begebenheiten veranstaltete die Sektion am -vergangenen. Samstag bei nichts weniger als günstigem Wetter, eine ;trötz alledem in allen Teilen gut gelungene Schnitzeljagd, die sehr viel nette Episödchen im Gefolge hatte und den rund 20 Konkurrenten da und dort ein geographisches Kopfzerbrechen verursachte. Der Start dieser amüsanten Fahrt war in Dübendorf, Ziel — das wurde erst beim letzten Kontrollposten bekanntgegeben — in Pfäffikon im Zürcher Oberland. Die Fahrt ging insgesamt über 55 Kilometer, also lange genug, wenn man ganz seinem mehr oder weniger ausgeprägten Spürsinn und dem Glück, Schnitzelhaufen rasch und sicher finden zu können, ausgeliefert war. Die Wagen starteten in Abständen von je 5 Minuten. Doch war noch nicht die Hälfte vorbei, da kam auch schon ein Konkurrent mit seinem Begleitmann zu Fuss wieder auf dem Dübendorfer Flugplatz an; seinen Wagen hatte er oberhalb Wangen in einem Tobel, wohin er auf der kotigen Strasse abgerutscht war, stehen lassen. Ein ausgeklügelter und mit den dortigen Verhältnissen gut vertrauter Kopf muss die Strecke ausgewählt, die Schnitzel gestreut haben. Denn auch Leute, die die Gegend vom Militärdienst her kennen, wussten manchmal nicht, woran sie waren. Man verfuhr sich, Hess sich durch Radspuren vorhergegangener Wagen täuschen, verlor da und dort beim Wenden Zeit und das war bitter, denn auf diese allein kam es an. Fünf Kontrollposten waren auf der Strecke, aber keiner dieser Herren hätte, einem auch nur ein wenig seine Hilfe angeboten. So ging es über gute und schlechte Strässen und Wege, kreuz und REPARATUREN von Kilometerzählern rfnzin prompt • Uhren usw. u. zuverlässig durch: HOLE N W E G • Z Ü RIC H Tel, 74.902 • Spezialwerkstätte • Hardplatz 17 Zu verkaufen wegen Nichtgebr. Ford i offen, 5-Plätzer, mit Ladebrücke, in tadellosem Zustande, spottbillig. Vorführung nach Wunsch. — Sich zu melden b. F. Huwyler, Chauffeur. Melchthal. OCCASION! VAUX HALL 1934 Limousine, 4/5 PL, 6 2yl., 9 PS, äusserst sorgfältig gefahren, jeder Komfort, Zustand tadellos, gegen bar zu verkaufen. — Offerten unter Chiffre 69745 an die Automobil-Revue. Bern. quer durchs Zürcher Oberland und bedauerlich war lediglich, dass man in dieser herrlichen Gegend kein schöneres Wetter hatte. Ueber Wangen, Kindhausen, Illnau, Russikon, Wildberg, Zeil, Gierenbad, Hofstetten, Huggenberg, Bichelsee, Turbenthal, Wila, Saland, Hittnau, ging die Fahrt, teils im Regen, teils bei leichtem Schneetreiben, sicher aber bei schmutzigen und zum Vorsichtigfahren animierenden Strässen. Und als man sein Pensum glücklich erledigt und die Schlusseintragung in Pfäf fikon ins Kontrollbuch hinter sich gebracht hatte, dislozierte die frohe Autolerschar nach Wetzikon, wo bei einem gemeinsamen Nachtessen Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht und die Rangverkündungen entgegengenommen wurden. Es war ein schöner, sportlicher und autofamiliärer Abschlüss :der diesjährigen Saison; und der Berichterstatter bedauert, dass er den Siboldschen Pressewagen, der schon an so mancher Konkurrenz den Leuten der Feder Sporterlebnjsse und Sportgeist vermitteln half, nun für einige Monate missen muss. Resultate: 1. Locher, Kilchberg, 1.08.53; 2. Gübelin, Zürich, 1.09.02; 3. Kessler, Zürich, 1.14.04; 4. Sibold, Zürich, 1.17.33; 5. Fiedler, Zollikon, 1.18.34; 6. Gorrodi, Zürich, 1.19.24. Dienächstsonntägliche Filmmatinee vom 3. November, 10.30 Uhr vormittags, im Apollo-Kino in Zürich, verspricht die Vorführung eines einzigartigen Natur- und Tierfilms, die schweizerische Erstvorführung des neuen schwedischen Grossfilms «Ardnas, der König der Nordgebirge>. Die Wintergeneralversammlumj. vom 14. November, die sich ausser mit den statutarischen Geschäften (Budget und Festsetzung des Jahresbeitrages und Eintrittsgeldes pro 1936) befassen wird, dürfte zudem in der vorgesehenen Aussprache Ge- sige Tanz-Einlagen der Schwestern Bentele, versprechen Ihnen einen genussreichen Abend. Im legenheit zur Diskussion verschiedener aktueller grossen Saal sorgt ein zehn Mann starkes Orchester für Stimmung und Tanzmusik, während im Verkehrs- und Strassenfragen geben. Und für den; zweiten Teil, das Herrenmartinimahl hat die Ver- V Parterre eine . rassige Ländlerkapelle zu fröhlichem gnügungskommiseion ein vielverheissendes Progiamm angekündigt. Ausser den verschiedenen Geanliegenden Schiessbude, und schon wird Sie ein Tanz aufspielt. Ein Glücksschuss in der nebensangsvorträgen utid einer fröhlichen Schnitzelbank molliger Teddy-Bär nach Hause begleiten. «Was nicht im Bädecker steht», steht wiederum eine grosse A.G.S.-Revue auf dem Programm, die den vielsagenden Titel «Mit oder ohne Scheinwerferlicht» tragt und vpn einem Sprung ins dunkle Afrika handeln soll. Ausserdem ist eine Ehrung der Sieger der diesjährigen SeVtionsmeisterschaft sowie der Preisträger des Mitgliederwettbewerbes 193.V36 vorgesehen, " { Die A.C.S.-Damen besammeln sich gleichen Tages zum Damen-Martinimahl im Hotel St. Gotthard. Auch hier wird ein amüsantes Unterhaltiingsrprogranim einen vergnügten Abend verheissen. Autosektion Aargau Stammtisch. Sektionsmitglieder, vergesst den Stammtisch, jeweils Dienstag, abends ab 6 Uhr, im Restaurant zum, Salinen, nicht. Erscheint zahlreicher wie bis anhin zu diesem Abendhöckl "' UNTERSEKTION WIGGERTAL. Kommenden Sonntag findet bei günstiger Witterung durch die Kantonal-Sektion eine Schnitzeljagd statt, welche auf unsern Wunsch hin ins Wiggertal führt mit anschliessender Preisverteilung im «Raben» in Zofingen. Es soll daher für unsere sportfreudigeni Mitglieder eine Ehrensache seinerdiesen.stets,*froh-. liehen Anläss mitzumachen. -Denn es ist nur :ein Akt der Anerkennung und Dankbarkeit gegenüber der kantonalen Sportkommissiön, wenn wir uns zahlreich hieran beteiligen. Für unsere Mitglieder ist ja diese Fuchsjagd speziell interessant, weil wir das Wiggertal doch alle gut kennen sollen und deshalb lim so mehr Aussicht, habend einen, Preis zu erringen. Bitte also Programm und Reglement gut studieren. Es wird ein lustiger Nachmittag werden. Sektion Graubünden ORTSGRUPPE ILANZ-OBERLAND. Die vorgenannte Touringclub-Gruppe hat es unternommen, eine Wohltatigkeitsfährt mit den Kindern der Waisenanstalt Löwenberg ob Schleuis nach Ghur zu führen,, die als wohlgelungen bezeichnet werden, darf und leider schon der Vergangenheit angehört. Nachdem es der Organisation gelungen war, 15 Wagen für diesen Zweck reisefertig auf dem Platz Ilanz bereitzustellen, wurde leider an einem Regensonntag nach Schleuis gestartet, wo die ersten Wagen von einem lauten Jubelschrei der begeisterten Kinder begrüsst wurden. In kurzer Zeit waren alle Wagen vollgepfropft mit der jubelnden Schar, harrend der Dinge, die da kommen sollten. Durch den tief hängenden Nebel in Flims liess. sich jedoch niemand die frohe Stimmung nehmen. Nach zirka einer Stunde fröhlicher Fahrt bewegte sich die Autokarawane durch die Stadt Chur.. Die vielen erstaunten Gesichter der begegnenden Bevölkerung wären ein Ereignis für sich. Alles Bündnerwagen, < alle vollgeladen mit Kindern, alles fröhliche Gesichter," was soll das bedeuten? Was wollen die bei dem schlechtaussehenden Wetter, wo kommen die wohl her?;; Ein npaar Minuten später sah man sie zu Fuss, ein Kinderzug von 85 Kindern in .Begleitung des Herrn Pfarrer und einiger Schwestern zum Volkshaus Zu verkaufen Renault « Monastella » 8 PS, 10 Liter, 1929, wegen Nichtgebrauch. es-ie Spitalackerstr. 52, Bern. Für Traktorbau AUTO, 7 Plätze, BUICK, Fr. 250.—. MATH IS, 8 HP, Vierradbr., Fr. 120.-, und dito, 6 HP/,- neu bereift, Fr. 100.-. 69743 Flachsmann; Bauma. Geschlossener Klem- Lieferunns- Wagen FIAT Baliila 1934, 5 PS, in neuwertigem Zustande, äusserst preiswert, zu, verkaufen... Anfragen unter Chiffre 15135 an die 11416 Automobil-Revue. Bern. T. C. S. wandern, wo ihnen ein Vesperimbiss (von der kantonalen Touringclubkasse beglichen) serviert wurde. Anscheinlich muss es allen gut geschmeckt haben, und mit froher Stimme erklang das Lied: «B'hüt Gott die Alm». Indessen hatten sich alle Wagen am ser Zeit an unsere Armee herantraten und wie sie Plessurquai zur Heimfahrt bereit gestellt, wo begierig jedes wieder sein in kurzer Zeit liebgewor- Weise. Der Niedergang unserer Wehrhaftigkeit um gelöst wurden, das erzählt das Buch in trefflicher denes Plätzchen in einem Auto einnahm. Ein Ge-difühl der Dankbarkeit muss es gewiss erwecken, punkt für einen Neuaufbau unserer Armee. Wie vorletzte Jahrhundertwende, war Ausgangs- wenn unveranlasst aus dem Kindermund die wiederholten Worte ertönen, heute wollen wir für sie gendem Buch mit seltener Klarheit vor unsere sich diese Entwicklung vollzog, das tritt in vorlie- zwei Vaterunser beten, diese Fahrt hat uns sehr Augen. «Fremde Heere in der Schweiz», «Neuordnung des Wehrwesens», «Verwendung der Wehr- gefreut, als ein Weihnachtsgeschenk. Auf das Vergelts Gott der begleitenten Schwestern wollen wir macht», im Sonderbund, Neuenburgerhandel und erwidern, es ist gerne geschehen und ihr habt auch bei acht Grenzbesetzungen, das wird in den Hauptabschnitten behandelt. Dazu kommt ein vorzüg- uns Fahrern und Veranstaltern grosse Freude bereitet durch eure aufrichtige Freude. Hoffen wir, liches Kapitel über die Fremdendienste der Schweizer im letzten Jahrhundert und ein Kapitel «Aus- diese Fahrt in spätem Jahren wiederholen zu dürfen. Der Ortsgruppe möge diese Fahrt zum Gedeihen beitragen, ist es doch auch eine Wohltat, weist. blick», das weitausschauend uns in die Zukunft Freude zu spenden, nicht nur sich zu freuen. Allen Was das Buch besonders wertvoll macht, ist Fahrern herzlichen Dank. H. T. die bildliche Ausgestaltung mit vorzüglichen vielfarbigen Tafeln, zu denen sich noch eine Menge 100 Vertreter in der Schweiz Autosektion St. Gallen-Appenzell Bilder im Text gesellen. Man sieht, der Verlag Jahresfeier. Auch dieses Jahr wollen wir unshat keine Mühe und keine Aufwendung gescheut, beim traditionell gewordenen Jahresfest in der Tonhalle treffen, um für Stunden den Alltag zu ver- Die Autoren, Oberst i. Gst. Dr. Feldmann, Ma- um etwas Vorbildliches zu schaffen. gessen. Unsere Vergnügungs-Kommission hat wiederum eine emsige Tätigkeit entfaltet, weder Opfer deren Namen als Militärschriftsteller keiner bejor i; Gst. Dr. Däniker und Kav.-Major Schafroth, noch Mühe gescheut, um Ihnen auch diesmal ein sonderen Empfehlung mehr bedürfen, iaben es in auserwähltes Unterhaltungs-Programm zu bieten. meisterhafter Weise verstanden, ein prächtiges Dokument der Entwicklung unserer Armee in Ein exquisites Variete-Programm, sowie erstklas- den Blumengeschmückte Räume, Musik und Tanz nebst kulinarischen Genüssen aus Küche und Keller unseres Festwirtes werden gewiss dazu beitragen, den Abend zu verschönern. So sind auch Sie herzlichst eingeladen, mit ihren Familienangehörigen an unserer T.C.S.-Jahresfeier in allen Räumen der Tonhalle St. Gallen, den 16. November 1935, abends 8 Uhr, teilzunehmen. Mit freundlichem T.CS.-Gruss: v Die Vergnügungskommission. A.us d^n Verbänden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH An unsere befreundeten Berufs - Kollegen in Zürich und Umgebung! Anlässlich unseres lOjährigen Vereins - Jubiläums 1935, Samstag, den 30. November. 20.30 Uhr, im grossen Saale der Kaufleuten, gestatten wir. alle unsere gleiehgesinnten Berufskollegen mit Angehörigen, sowie Freunde und Gönner kameradschaftlichst einzuladen. Das Spezial-Programm mit seinen Mitwirkenden, erstklassigen Theater- und Künstler- Truppen bürgt für den anspruchvollsten Teilnehmer volle, Gewähr, dass er in jeder Beziehung auf seine Rechnung .kommt. Darum, verehrte Kollegen von nah und fern, reserviert den 30. November 1935 und erscheint mit Euren werten Angehörigen. Der Vorstand nimmt heute schon Anmeldungen an unter , der Adresse: An den Chauffeur-Verein Zürich, das,genügt. Gleichzeitig bringen wir zur Kenntnis, dass. unsere nächste Monatsversammlung, Mittwoch, den 6. November 1935, 20.15 Uhr, im Du Ponl stattfindet und erwarten, in Anbetracht der grossen Arbeit zum Jubiläum, einen pünktlichen und vollzähligen Besuch. Gleichgesinnte, neutrale Berufskollegen sind willkommen. Die «Automobil- Revue», unser Vereins-Organ, wird den Mitgliedern gratis zugestellt. Neue Mitglieder, welche an dieser Versammlung aufgenommen werden, haben an der Jubiläums-Feier freien Eintritt. Mit kameradschaftlicher Einladung: Der Vorstand. Bach^viilsch Hundert Jahre Schweizer Wehrmacht, herausgegeben von Oberst i. Gst. Dr. Feldmann, unter Mitarbeit von Major i. Gst. Dr. Däniker und Kav.- ,Major Schafroth. Verlag: Hallwag, Bern. Es gibt kaum einen günstigeren Augenblick als den jetzigen, um rückschauend die Entwicklung unseres Wehrwesens im letzten und diesem Jahrhundert einmal an uns vorüberziehen zu lassen. Wir stehen mitten in der Umbildung und Neugestaltung unserer Armee, die forab bedingt sind durch die Entwicklung der modernen Technik. Weitgehende Mechanisierung des Heeres ist eine dringende Forderung der Zeit. Gerade bei einer solch grundlegenden Umbildung etwas seit lange Bestehenden ist es wichtig, einen Rückblick zu werfen und sich Rechenschaft zu geben über die Bedeutung, die Entwicklung und die Notwendigkeit einer Sache. Kleine Ford LIMOUSINE Modell 1932, 5,48 PS, 2- türig, mit neuer Bereifg., neuen Kolben, Innensteuerung, in gutem Zustande, zu verkaufen. — Offerten unt. Chiffre 69582 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen Personen- Auto 6/7-Plätz., Torpedo, spottbillig; eine Car-Alpin- Karosserie 12/14-Plätzer, passend auf FORD und CHEVROLET. Offerten unter Chiffre 69692 an die Automobil-Revue, Bern. «Hundert Jahre Schweizer Wehrmacht» ist das Buch für jeden Schweizer Soldaten. Wie unser Heerwesen sich im Laufe des letzten und dieses Jahrhunderts entwickelte, welche Aufgaben in die- letzten hundert Jahren 'zu schaffen. Ihnen danken wir ein Buch, das in die Hände jeden aufrechten Schweizers gehört. Veranstaltungen. Die Aufomobilausstellung in Mailand, der massgebhehe internationale Autosalon Italiens, findet dieses Jahr vom 9. bis 20. November statt. ÄufomobilwivIschaH Kapitaländerung: Reinholdt & Christen AG., Fabrikation von Moforwagenkarosserien, Basel. Das bisherige Aktienkapital von 136.500 Fr. wurde auf 200.000 Fr. erhöht durch Ausgabe von weitern 127 Aktien, eingeteilt in 400 Namenaktien von 500 Fr.. Die bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrates Dr. Paul Eha, Martin Christe-Bietenholz und Hans Edwin Christa sind zurückgetreten und ihre Unterschriften erloschen. Neu wurden in den Verwaltungsrat gewählt: Dr. Paul Gloor-Köchlin, Kaufmann, als Präsident, Dr. Rudolf Heussler-Hoffmann, Kaufmann, und Bernhard Sarasin-La Röche, Bankier, alle in Basel, und W. Reinhardt, Direktor, in Ariesheim. Dr. Paul Gloor-Koechlin und Dr. Rudolf Heusler- Hoffmann führen Einzeluntersfihrift. Der bisherige Kollektivprokurist Max Karl Gyger-Linder zeichnet zusammen mit einem der Einzelzeichnungsberechtigten. Sitzverlegung: Richard Gassmann, Garage, Basel. Die Firma hat ihren Geschäftssitz nach Entenweidstr. 84 verleg't. Firmenanderung: B. Frick & Co., Pneu und Reparaturen, Zürich. Die Kommanditgesellschaft hat sich infolge Todes des unbeschränkt Haftenden Gesellschafters aufgelöst. Aktiven und Passiven gehen über an die Firma B. Frick & Co., AG., in Zürich. Die Firma B. Frick & Co. wird daher gelöscht. E. Niederhauser & R. Kipfer, Auto-ReparafurwerkstäUe, Arth. Die Kollektivgesellschaft hat sich aufgelöst und die Firma ist erloschen. Aktiven und Passiven gehen über auf die neue Firma Rudolf Kipfer, Auto-Reparaturwerkstätte Arth. Personelles: Titan Auto-Service AG., «T.A.S.A.G.», Zürich. Die Prokura von Paul Schneeberger ist erloschen. Ida Müller-Picard führt an Stelle der bisherigen KolJektirprokura nunmehr Einzelprokura. Verantwortliche Redaktion: Dr. A. Büchl, Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. Telephon der Redaktion: 28 222 (Hallwag) Ausserbalb der Geschäftszeit: 23.295. Reklamete «Pou du Ciel» in England. Man kann in London in der Albert-Hall eine «Pou du Ciel » sehen, die mit einem Ford-Motor ausgerüstet ist. POU DU CIEL Generalvertretung der POENSARD-Motoren und sämtlicher Zubehörteile. A. B. A. S.A., CORTAILLOD (Neuenburg).