Aufrufe
vor 9 Monaten

E_1935_Zeitung_Nr.091

E_1935_Zeitung_Nr.091

Unser

Unser Motorfahrzeug-Aussenhandel Während den ersten 9 Monaten des laufenden Jahres stellen sich die von der Zollstatistik erfassten Gesamtumsätze auf 8316 Einheiten (9346), was zusammen mit den Zubehörteilen einem Umsatzgewicht von 11,6 (13,0) Millionen kg und einem Umsatzwert von 35,2 (41,2) Millionen Fr. entspricht. Auf der Einfuhrseite werden 8115 (9203) zollstatistische Motorfahrzeug-Einheiten im Werte von 24,6 (31,6) Millionen Fr. ausgewiesen, was somit einer Mindereinfuhr von 7 Millionen Fr. entspricht. Demgegenüber verzeichnet die Ausfuhr eine Steigerung von 143 auf 201 Einheiten, welche einen Wert von 10,5 (9,6) Millionen Fr." repräsentieren. Dem vermehrten Export von 58 Einheiten steht somit wertmässig nur eine Zunahme um 946,498 Fr. gegenüber. Was den automobilistischen September-Aussenhandel anbetrifft, so zeigt die Einfuhr im Vergleich zu derjenigen der vorjährigen Parallelperiode eine sehr starke Schrumpfung. Wertmässig entspricht der Rückgang des diesjährigen Septemberimportes ungefähr demjenigen der Monate Juli und August zusammen. Trotz der ansehnlichen Exportzunahme, die bekanntlich grösstenteils eine Folge des Kompensationsverkehrs ist, haben die September-Umsätze einen Rückgang zu verzeichnen, der denjenigen der beiden Vormonate um das Anderthalbfache übertrifft. Wie sich wertmässig die Ein- und Ausfuhr im letzten Berichtsquartal entwickelt haben, geht aus nachfolgender Zusammenstellung hervor: Einfuhr Ausfuhr Differenz Jnli ... — 497.020 + 267.499 — 229.521 August. . . — 470.028 + 216.937 — 253.091 September . — 967.320 + 227.543 — 739.777 3. Quartal . — 1.934.368 + 711.979 — 1.222.389 Umgesetzt wurden im September 1935 500 (717) zollstatistische Einheiten im Werte von 2,6 (3,4) Millionen Fr., was somit einem Minderumsatz von 739,777 Fr. entspricht. An den Gesamtumsätzen sind die Importe mit 472 (699) Einheiten im Werte von 1,45 (2,41) Millionen Fr. beteiligt. Was die Herkunft der 431 (673) eingeführten Automobile und Chassis anbetrifft, so stammen 120 (262) aus den Vereinigten Staaten von Amerika, 95 (154) aus Deutschland, 90 (76) aus Grossbritannien, 84 (76) aus Italien, 34 (102) aus Frankreich, 10 (2) aus Oesterreich und 6 (0) aus der Tschechoslowakei, während aus Polen kein mobil gegenüber 1 Stück im September des Vorjahres importiert wurde. Auf das September-Exportgeschäft entfallen 28 (18) Einheiten im Werte von 1,24 (1,01) Millionen Fr. Der einheitsmässigen Zunahme um 10 Stück steht somit eine wertmässige von nur 227,543 Fr. gegenüber. Das 3. Quartal zeichnete sich im Vergleich zu den beiden Vorquartalen als bester Geschäftsabschnitt bezüglich des Exportes Schweiz. Automobilerzeugnisse aus. Was jedoch den Gesamtumsatz anbetrifft, so liegen die Ergebnisse des 3. Quartals etwas höher als diejenigen,des ersten, hingegen um 3,6 Millionen Fr. niedriger als im 2. Quartal, wie dies aus nachstehender Zusammenstellung hervorgeht. 1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal Januar-Sept. Einfuhr 6.824.259 10.858.100 6.982.040 24.664.399 Ausfuhr 3.159.267 3.583.260 3.820.725 Total 9.983.526 14.441.360 10.802.765 10.563.252 35.227.651 Während des 3. Quartals 1935 wurden im gesamten 2299 (2702) Einheiten im Werte von 10,8 (12,0) Millionen Fr. umgesetzt. Im Verlaufe dieses Quartals haben die Automobil-Importe einen Rückgang von 2651 auf 2217 zollstatistische Einheiten und wertmässig einen solchen von 8,9 auf 6,9 Millionen Fr. zu verzeichnen (—1,93 Millionen Fr.). Die im 3. Quartal in der Höhe von 2097 (2515) Stück eingeführten Automobile und Chassis sind aus folgenden Ländern bezogen worden: 691 (921) Motorfahrzeuge aus den Vereinigten Staaten, 714 (633) aus Deutschland, 297 (316) aus Grossbritannien, 256 (271) aus Italien, 164 (373) aus Frankreich, 27 (9) aus Oesterreich, 18 (0) aus der Tschechoslowakei, 2 (1) aus Belgien, während Polen im Berichtsabschnitt am schweizerischen Einfuhrgeschäft nicht interessiert war. Im Verlaufe des 3. Quartals sind 8 Automobile nach Vornahme der notwendigen Reparaturen wiederum in unser Land eingeführt worden, und zwar 5 Wagen aus Frankreich und 3 aus Deutschland. Ausgeführt wurden in der nämlichen Zeit 82 (51) Motorfahrzeuge und Chassis im Gewicht von 932,376 (728,646) kg und im Werte von 3,8 (3,1) Millionen Fr. Was die prozentmässige Beteiligung der einzelnen Zollkategorien *) am schweizerischen Motorfahrzeug-Aussetthandel -während ÄUTOMOBIL-REVUE BERN, T2. ITOVEMBER f939 ^- N° 91 des 3. Quartals anbetrifft, so gebt dies aus nachstehender Tabelle hervor. Einfuhr Ausfuhr 1935 1934 1935 1934 2.40 2.07 1.45 4.83 0.09 0.08 0.08 0.007 18.04 12.07 0.10 0.08 29.36 35.31 0.78 0.20 25.08 25.67 0.87 0.49 21.04 21.77 59.35 51.01 0.28 0.19 0.005 0.08 0.0001 0.0002 0.30 0.11 0.02 0.01 3.20 2.58 36.23 34.44 0.13 0.14 1.10 0.93 Am Importgeschäft waren während des 3. Quartals 15 verschiedene Lieferstaaten laut folgender Zusammenstellung beteiligt: Deutschland Oesterreich Frankreich a b c d stock 36 319 311 53 26 q kg Wert in Fr. 69.41 49.676 8.95 2329.49 3083.67 763.53 857.43 7.58 f g il 22.20 h 43 i 144.99 k 2.26 1 11.37 abd 2.23 23 237.16 e 4 54.41 fg 11.23 24 k 1.95 1.014 1 1 50 a 7 14.06 10.479 b 1 5.46 2.225 c 2 14.41 2.900 Total 3.456 570.464 787.081 187.942 488.461 3.404 5.697 569 141.825 4.634 2.243.209 6.939 846 84.432 17.710 7.397 237 118.625 *) Liste der Zollkateronen. a) Motor-Zwei- und Dreiräder, ohne Lederüherzusr (Position 913 a); b) Motor-Zwei- und Dreiräder, mit Lederüberzug (Pos. 913 b); c) Automobile und Chassis im Stückgewicht unter 800 kg (Pos. 914 a); d) Automobile und Chassis im Stückgewicht «wischen 800 und 1200 kg (Pos. 914 b); e) Automobile und Chassis im Stückgewicht zwischen 1200 und 1600 kg (Pos. 914); f) Automobile und Chassis im Stückgewicht über 1600 kg (Pos. 9Hd); g) Karosserien aller Art für Automobile (Position 914 e); b.) Elektrokarren (Pos. 914 s); i) Traktoren ohne Karosserie (Pos. 914 f); k) Elektrische Apparate nun Anlassen, zur Zündung, zur Beleuchtung und Fahrsicherung für Motorfahrzeuge und Fahrräder; Scheibenwischer und andere Apparate, sowie Teile von solchen (Pos. 924 c); 1) Kilometerzähler für Motorfahrzeuge (Position 924 d); (Zubehörteile der einzelnen Kategorien inbegriffen.) Stock a kz d 140 1435.40 e 10 257.04 f 3 257.02 g 7.57 i 17.00 k 17.67 1 49 Italien a 6 9.50 c 158 1111.85 d 71 726.11 e 25 367.60 f 2 174.14 g 1.86 i 1 9.25 II 35 Belgien a 22 41.83 e 1 13.26 f 1 38.68 35 1.95 I1 2 18 Niederlande f k 30 81.14 Grossbritannien a 36 1124.49 cdef 156 1203.88 114 227.67 16 371.23 11 3.35 18.87 f 1 6.03 k 24 1 Irischer Freistaat i 15 Spanien f 25 k 96 Schweden f k Polen a f Tscheohoslowak. o e f kkf Japan Kanada Ver. Staaten 17 128.05 1 16.58 8.89 3.68 7 4 151 24 Wert in Fr. 312.626 100.052 134.597 4.122 9.880 27.620 12.31 7.087 348.964 195.868 158.990 128.371 1.025 36 12.270 1.207 20.253 2.690 11.913 185 2.452 70 430 550 64.928 302.626 303.767 56.500 241.699 1.243 8.124 8.704 612 37.563 980 141 670 141 520 1.090 50 500 13 100 600 1 15 7.34 3.800 3.815 34.870 8.500 7.094 2.570 53.034 60 60 18 285 285 7.927 366.300 1.218.476 443.682 9.460 2.476 79 13.38 1729.82 6222.96 11*6.01 27.89 10.71 32.22 Total 605.732 853.818 988.203 25.553 1.011 2.074.885 III.Quartall935 a 117 240.80 167.304 b 1 16.64 6.527 c 652 4708.29 1.259.824 d 810 8416.04 2.050.074 e 568 7923.05 1.750.860 f 67 2913.08 1.468.799 g 38.84 19.676 S 1 22.20 5.697 i 1 47.17 21.226 k 219.20 223.838 1 4.16 8.815 6.982.040 2217 24549.47 Agentur-Bianchi Ersatzteile Offiz. Lager der Schweiz STIERLI & GEHRER Anto-B«paraturwerkstatten Zürich 8 Seefeldstr. 176 Tel. 27.798 Besonderer Umstände wegen wird ein fabrikneuer (1935) 11903 FIAT BALILLA Innenlenker, 4-Flätzer, 6 PS, grau, mit voller Fabrikgarantie, bei sofortig. Wegnahme ohne Tausch billigst abgegeben. Nur wirkliche und kaufkräftige Interessenten belieben feste Offerten einzureichen an Postfach Transit 335, Bern. Günstige Occasionen! PLYMOUTH Sedan, 17 PS, 1932/33, wenig gefahren, in tadellosem Zustand, ggg*» LINCOLN Limousine, 1930, 8 Zyl., 7 Plätze, wenig gefahr. CHRYSLER Royal-Sedan, 6 Zylind., 1933/34, Vorführungsw. Niedrige Preise. Probefahrten auf Verlangen. GARAGE DE PRELAZ, 13, rue Couchirard, LAU- SANNE. Telephon 23.004. OLYMPIA COACH LIMOUSINE SAURER Tonnen, mit Kipper, Modell 1929, in garantiert tadellosem Zustand, mit Kippbrücke, 1 langen Brücke für Ueberlandtransporte und einer 30plätzigen Karosserie, wird sehr vorteilhaft verkauft. — Auskunft betreffend Besichtigung durch Telephon 72.563, Karosserie Wernli, Zürich-Albisrieden, Anemonentrasse 40. 12304 VIER PERSONEN WOLLEN BEQUEM, SCHNELL UND ' BILLIG FAHREN Sie wünschen ausserdem hohe Sicherheit und überall fachmännischen Service. Vertreter und Untervertreter an allen grosseren Plätzen der Schweiz 4 AD PACKARD kleiner 8-Zylinder, 4/5pl., Sedan, letztes Modell, so gut wie neu, 11871 Fr. 7500.— Werner Risch, Seestr. 407, Zürich-Wollishofen. mit Diesel-Motor, frisch revidiert, wie neu, wird sofort zu günstigen Bedingungen, ev. auch mit Kipper, abgegeben. 12028 Offerten unter Chiffre Z 3547 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. D, 4 5-t-Lastwagen Wirkliche Occaslon! werden die hohen Ansprüche dieser 4 Personen erfüllt und weil VIELE solche Anforderungen stellten, sieht man heute überall Opel-Olympia. Auch Sie werden mit geringeren Leistungen nicht mehr zufrieden sein, wenn Sie den Olympia probiert haben. mit 6-Zyl.-Diesel-Motor BLD, Modell 1934, ca. 48 000 km gefahren, zu günstigen Bedingungen abgegeben. Anfragen unter Chiffre Z 3553 an die 12028 Automobil-Revue, Bureau Zürich. PRODUKT DER GENERAL MOTORS "er neue Olympia Coach, ein kleiner, rassiger 7 P.S. Wagen mit grossem Koffer, transportiert 4 grosse «feste» Personen bequem - ohne Ermüdung - sicher - billig - trifft überall Opel-Händler - durch : Restlose Raumausnützung - unabhängige Vorderradaufhängung - Ganzstahldach - durchschnittlich 9 Iit. Benzin auf 100 Km. - Opel-Vertretung an jedem grosseren Platz. Für Fr.,. 4.200.- franko Domizil Wegen Betriebsumstellung wird 5/6-Tonnen- Saurer-Dreiseitenkipper OPEL 4 PL, Cabrio-Limousine, Modell 1932, Spezial-Karosserie, 6 Zyl., 9 PS, mit Steuer und Versich., in erstklass. Zustand, z. Preis v. Fr. 2000.- zu verkaufen. Offerten unter Chiffre Z. 3574 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich.

N° 91 — BERN. 12. NOVEMBER 193S Stück a kg Wert in Ft. Total m.Quartall934a 126 261.48 184.803 b 14.57 6.877 e 603 3487.47 1.076.368 d 1206 12589.06 3.148.121 e 706 9692.85 2.289.056 f 110 3970.84 1.940.782 g 37.78 17.033 h 10 15 i 23.05 10.083 fc 225.78 230.252 1 11.79 13.018 8.916.408 2651 30314.77 Abnahme der Einfuhr 434 5765.30 1.934.368 In den auswärtigen Automobilhandelsbeziehungen hat sich in den letzten Monaten insofern ein Wechsel vollzogen, als die Vereinigten Staaten von Amerika, unser bis anhin hauptsächlichster Lieferant von Automobilmaterialien, von Deutschland überflügelt worden ist. Schon die Aussenhandelsausweise der Monate Juli und August haben Deutschland an erster Stelle gesehen, und zwar in einem Umfang, dass trotz den grössern amerikanischen September-Lieferungen es den Amerikanern nicht möglich war, den Vorsprung einzuholen. Unsere nördlichen Nachbarn haben während des 3. Quartals im Vergleich zur entsprechenden Periode des Vorjahres eine Zunahme ihrer Lieferungen am schweizerischen Gesamtbedarf von 27,46 auf 32,12 % zu verzeichnen. Demgegenüber sind die amerikanischen Lieferungen von 33,06 auf 29,71 % zurückgegangen. Rangmässig folgen alsdann Grossbritannien mit 14,15 % (13,40), Italien mit 12,22 (13,43) %, Frankreich mit 8,67 (11,39) %, Oesterreich mit 1,69 (0,68) %, Tschechoslowakei mit 0,75 (0,01) % und Belgien mit 0,53 (0,34) %. Diese aufgeführten Lieferanten haben nicht weniger als 99,84 (99,77) % unserer gesamten automobilistischen Auslandsankäufe gedeckt. (Schluss folgt.) Deutschlands Automobil-Aussenhandelsumsätze. Im Monat September 1935 wurden 515 (771) fertige Wagen im Werte von 527,000 Rm. (1,60 Mill.) eingeführt. Die diesjährige Septembereinfuhr verteilte sich auf 178 Personenwagen, 328 Chassis und 9 Lastwagen. In der nämlichen Zeit wurden 1768 (945) fertige Wagen exportiert, und zwar 1271 Personenwagen, 160 Chassis und 337 Lastwagen. Der Gesamtausfuhrwert stellte sich für die 1768 Fahrzeuge auf 3,5 Mill. Rm. gegenüber einem solchen von nur 1,9 Mill. Rm. in der entsprechenden Vorjahrsperiode. Vom 1. Oktober 1934 bis 30. September 1935 wurden insgesamt Motorfahrzeuge Im Werte von 13,3 Mill. Rm. importiert gegenüber einem Importwert von 12,6 MilL Rm. in der entsprechenden Periode der Jahre 1933 und 1934, war seiner wertmässigen Zunahme um 5,3 % entspricht. Am fertigen Wagen sind im Berichtsabschnitt 1934/35 7181 Stück gegenüber 5113 Einheiten 1933/34 eingeführt worden, was einer Zunahme um 40,4 % entspricht. In der Vergleichsperiode sind die amerikanischen Einfuhrquoten von 2578 auf 2366 oder um 8,2 % zurückgegangen, während die italienischen eine Steigerung von 1781 auf 3924 oder um 120,3 % zu verzeichnen haben. Ausgeführt wurden vom 1. Oktober 1934 bis 30. November 1935 20,267 (14,612) Motorfahrzeuge oder 5655 resp. 38,7 % mehr als im Vorjahre. Wertmässig ist die Ausfuhrsteigerung von 30,0 auf 42,2 Mill. Rm. oder um 40,7 % angestiegen, gegenüber einer gewichtsmässigen Exportsteigerung von 60,5%. Der Ausfuhrüberschuss stellt sich 1934/35 auf 28,9 gegenüber 17,3 Mill. Rm. in der entsprechenden Vorjahrsperiode, was somit einer Steigerung um 66,6% entspricht. Der spezifische Wert je 100 kg eingeführter Automobile und Bestandteile ist von 186 auf 183 Rm. gesunken, wogegen der Exportwert einen Rückgang von 205 auf 180 Rm. pro 100 kg zu verzeichnen hat. Während sich also der Ausfuhrüberschuss stückmässig mehr als verdoppelt hat, hat er sich wertmässig nur um rund 67 % verbessert, a Sfvassen Das Strassenbauprogramm des Kantons Graubünden. Der Kleine Rat des Kantons Graubünden hat dem Grossen Rat unlängst zwei wichtige Botschaften zugehen lassen, enthält doch die erste das 3. kantonale Strassenbauprogramm und die zweite die dafür notwendigen Finanzaktionen. Wie wir dem «Freien Rätier» entnehmen, lehnt sich das 3. Strassenbauprogramm an das eidgenössische Alpenstrassenausbauprogramm an, das, auf 5 Jahre verteilt, mit einem Kostenvoranschlag von 126 Millionen Fr. rechnet. Als generelles Banprogramm hat der Kleine Rat für die Jahre 1936—40 dem Bundesrat den Ausbau folgender Strassen vorgeschlagen: 1. Ghur-Lenzerheide-Julier-Castasegna; im Kostonvoranschlag von 7,15 Mill. Fr. 2. Landquart-Klosters-Davos (2,37 Mill. Fr.). 3. Reiohenau-Disentis (4 Mill. Fr.) und 4. Chur-Thusis-Splügen mit 2,4 Mill. Fr. Danach sehen die 4 Projekte Gesamtaufwendungen im Betrage von 15,92 Millionen Fr. vor, wovon H der Kosten, d. h. jährlich eine Million Franken durch den Kanton Graubünden zu übernehmen wären. Dazu kommen die Aufwendungen des 3. Bauprogrammes in der Höhe von 4,5 Millionen, wofür der Kanton jährlich weitere 900,000 Fr. aufbringen muss. In dieses Programm, das ebenfalls in den Jahren 1936—40 durchgeführt werden soll, sind einbezogen: 1. Der Strassenzug von der St, Galler- resp. Lichtensteiner-Grenze bis Chur, 2. Ohur-cArosa, 3. Splügenpass, 4. Engadinerstrasse von Zuoz über Schuls bis Landesgrenze, 5. Berninapass und -Stiasse, d. h. von Pontresina über Poschiavo bis zur Landesgrenze, 6. Albulapass und -Strasse von Ponte über Preda nach Tiefencastel, 7. Landwasserstrasse (Davos bis Lenz), 8. Umbrail, 9. Lukmanier, 10. Ilanz-Vrin und Ilanz-Vals und 11. Schynstrasse (Thusis-Tiefencastel). Das 3. Bauprogramm sieht weiterhin den Ausbau der Kommunalstrassen vor, wofür jährlich 100,000 Fr. aufgewendet werden sollen. Die für den bündnerischen Strassenbau in den Jahren 1936—40 vorgesehene Summe, soweit der Kanton für die Finanzierung der auszuführenden Projekte in Frage kommt, stellt sich auf 10,8 Millionen Fr., ein Betrag, der aus den laufenden Einnahmen nicht gedeckt werden kann. In einer besonderen Botschaft behandelte deshalb der Kleine Rat die Finanzierung der projektierten Strassenbauten. Diese soll laut Art. 2 des Entwurfes gesetzesmässig veranker werden, indem derselbe den Erlass eines Gesetzes, betr. «Beschaffung der Mittel für den Strassenbau von 1936—40» vorsieht. Danach soll die Finanzierung dieser Aufwendungen folgendennassen geschehen: a) Vorerst werden dem neuen Strassenkonto, Programm 1936—40 die für diese Jahre festgestellten Ueberschüsse der Landesrechnung beim Strassenwesen zugeführt b) Weitere laufende Mittel zur Verzinsung und Amortisation des neuen Vorschusses werden durch Einführung einer kantonalen Zusatzabgabe zur eidgen. Krisenabgabe, durch eine Erhöhung der kantonalen Nachlassgebühr, durch eine beschränkte Umsatzsteuer auf Zahlungen des Gastgewerbes und durch eine Garazierungsabgabe beigebracht. Die Krisenabgabe soll in Form eines Zuschlages von 40% zur eidgenössischen Krisenabgabe erhoben werden, während die Erhöhung der Nachlassgebähr nicht an eine bestimmte Skala gebunden ist. Die Umsatzabgabe auf Zahlungen des Gastgewerbes ist so gedacht, dass die Betriebsinhaber verpflichtet werden, bei jeder « Zahlung für Zinsen, Lieferungen und gewerbliche Arbeiten» eine Umsatzabgabe von V*% abzuziehen und diesen Betrag dem Kanton abzuliefern. In besondern Fällen kann der Kleine Rat einen Betrieb von der Abgabepflicht entbinden oder diese billigerweise reduzieren. Die Garantlerungsabgäbe ist mit 20 Cts. für jede Garägierungsnacht eines Motorwagens angesetzt; wo längere Miet- und Verwahrungsverträge abgeschlossen werden, kann die Abgabe je nachdem bis zu 75% reduziert werden. Das am 1. Mai 1936 in Kraft tretende Gesetz soll eine Geltungsdauer von 10 Jahren haben. Bezüglich der Krisenabgabe hat es rückwirkende Kraft auf 1. Januar 1936. Zweifellos werden die Anträge im Rat und im Volk zu lebhaften Debatten Anlass geben. Obschon der Kanton Graubünden bis vor wenigen Jahren dem Motorfahrzeug den Eintritt verweigerte, so dürften unsere Miteidgenossen an der Ostmark inzwischen doch eingesehen haben, dass nur eine weitgehende Förderung des motorisierten Strassenverkehrs der Volkswirtschaft und namentlich der bündnerischen Hotellerie den grösstmöglichen Nutzen bringt. Die Bündner kennen wohl am besten aus eigener Erfahrung, wie gewaltig sich der Internationale Autotourismus in den beiden Nachbarländern Italien und Oesterreich entwickelt hat, so dass das Bündnervolk, welches zweifellos durch die Rhätischen Bahnen bereits übergebührlich belastet ist, die neuen Opfer im Interesse der gesamten Volkswirtschaft auf sich zu nehmen gewillt sein wird. Ausbau der Ibergereggstrasse ? Auf Veranlassung des schwyzerischen Verkehrsvereins ist bekanntlich schon im Jahre 1929/30 ein Projekt zum Ausbau der Ibergereggstrasse, d. h. des lanschaftlich äusserst reizvollen Überganges von Schwyz nach Oberiberg zur Diskussion gestellt worden, ohne leider auf grösseres Interesse zu stossen. Wie nun die «Gotthardpost» berichtet, wird zurzeit die Frage geprüft, diesen Ausbau eventuell durch den freiwilligen Arbeitsdienst mit Bundessubventionen durchführen zu lassen. Die Baukosten dürften die Summe von ca. 120,000 Fr. erreichen, sofern nicht ähnliche im Bereich der Praxis liegende Kostenüberschreitungen wie beispielsweise am Passwang oder der Gandriastrasse vorkommen, a Verantwortliche Redaktion: Dr. A. Buch!, Chefredaktion. W. Mathys. — Dr. E. Waldmeyer. Telephon der Redaktion: 28222 (Hallwag) AuMtrhslb der Gaachäftaseib 23.296. AUTOMOBIL-REVUE Schützen Sie ihn gegen Kälte Warten Sie nicht den Winter ab. Füllen Sie Ihren Motor schon jetzt mit Mobiloil "Arctic". Dann werden Sie während 6 Monaten sicher und wirtschaftlich fahren können. Dieses hervorragende Winteröl ist unentbehrlich. Es bleibt flüssig bei Kälte, (deshalb leichtes Anspringen) und ist hitzebeständig (deshalb geringer "Verbrauch). Lassen Sie aas Sparsamkeit und zur Sicherheit schon heute dieses Oel einfüllen. Mnhiloil Arctic So, lieber Leser... jetzt wissen Sie, woran Sie sind! Wie wir es saSon publiziert haben, findet om 20. Dezember 1935 die Ziehung statt Seva ist und bleibt die grösste und beliebteste Lotterie unseres Landes. Warum? Weil ihr gross angelegter Ziehungsplan jedem Wunsch entspricht, weil sie — statt kein Ende zu finden tn weniger als einem Jahr restlos durdigeführt wird. Die beste Garantie für Sie: Die gesamte Treffersumme von 2% Millionen ist sdion lange auf Sperrkonto der Kantonalbank deponiert. Die Haupttreffer sind: '/ 4 Million - 130000.- - 100 000.- — 70000,- — 50 000.- etc. etc. Sehen Sie, eine weder allein, nämlich minde- derenZiehunqs- 10-Los-Seri« (Endzahlen 0 bis 9) sollten Sie errtoder mit einigen Freunden kaufen. Sie enthält stens einen Treffer, dank der neuen und spannenmethode sogar vielleidit deren mehrere. Klug handeln all jene, die heute keinen einzigen Tag mehr zuwarten, ihr Los zu bestellen. Wennschon die Ziehung am 20. Dezember stattfindet, wird dodi der geringe Losvorrat viel früher vergriffen sein. Tatsache ist, dass anlässlidi der 1. Seva Unzählige zu spät kamen und dass fortan der Post-Datumstempel der Einzahlung die Reihenfolge des Versandes bestimmt. Eilen Sie zur Post, füllen Sie den grünen Sdiein ausI Lospreis Fr. 20.- (plus 40 Rp. Porto). Adresse: Seva-Lotterie, Genfergasse 15, Bern, Postcheck II110026. (Bei Vorbestellung der Ziehungsliste 30 Rp. mehr.) Frisch gewagt, ist halb gewon- • Sie am 20. Dezember — kurz vor f Lose auch bei den ber-' Als Frostschutz für Ihren Kühlet nur Vacogei. nen! Vielleidit werden gerade den Festen — ein reicher Mann. nischen Banken erhältlich ^U/^^a l Seva-Lotterie