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E_1935_Zeitung_Nr.092

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE FRETTAO, 15. NOVEMBER 1935 — N" 92 Ein Kleln-Benzinmotor für Modellflugzeuge. Der Modellflugzeugbau konnte sich bis heute noch nicht in dem Masse verbreiten, wie es die Entwicklung und Popularität ihrer grossen Vorbilder vermuten Hessen. An gut durchkonstruierten Modellflugzeugen fehlt es nicht, das beweisen die verschiedenen Ausstellungen und Wettbewerbe im In- und Auslande, wo oft genau Nachahmungen der modernen Verkehrsflugzeuge anzutreffen sind. Der Grund der immer noch zu geringen Popularität des Modellflugzeuges liegt vielmehr in dem Mangel einer geeigneten Propellertriebkraft, um dem Modell eine zur Beobachtung ausreichende Flugfähigkeit zu geben. Bishin wurden zum Propellerantrieb meist gedrehte Gummischnüre verwendet, die jedoch keinen freien Start und nur kurze Flüge zuliessen. Man wandte sich deshalb in letzter Zeit, im Modellbau, wieder mit Vorliebe an die Konstruktion von Segelflugzeugen. Nun ist es einer amerikanischen Firma gelungen, nach langen Versuchen einen den Erfordernissen entsprechenden Kleinbenzinmotor zu schaffen und damit den im Modellbau für Motorflugzeuge stärkst empfundenen Mangel zu beseitigen. Dieser kleine Benzinmotor ist ganz nach dem Vorbilde seines grossen Vetters gebaut und hat dabei das unglaublich geringe Gewicht von nur 200 g und eine Höhe von nur 13 cm. Der Motor ist eine Zweitakttype mit 25 mm Hub und 22 mm Bohrung. Bei maximal 6000 U/min, entwickelt er eine Leistung von 1/5 PS. Das flugbereite Gewicht mit gefülltem Brennstoffbehälter, Zündspule, Kondenser, 3-Volt-Batterie und Propeller beträgt 625 g. Die Zündkerze ist 2,5 cm lang und wiegt 8 g. Ferner ist der Motor mit Mikrometer-Gasregulierung und Zündversteller ausgerüstet. Wie anlässlich der Vorführung in Zürich gezeigt wurde, ist der Kleinbenzinmotor imstande, einen Propeller von 37 cm Durchmesser mit einer Geschwindigkeit von 6000 U/min, durchzuziehen. Das Motorengeräusch ist dabei beträchtlich. Mit dem Kleinbenzinmotor ausgerüstet, können Modellflugzeuge von 1,8 m Flügelspannweite (genaue Kopien der modernen Verkehrsmaschinen) aus eigener Kraft ab Boden starten. Die Steigfähigkeit solcher Modelle soll bis 2500 m und die Geschwindigkeit über 80 km/St, erreichen. Die Landung dieser Flugzeuge kann durch entsprechende Einstellung der Steuerorgane SOjähng, erstklassiger Verkäufer und guter Organisator, langjähriger, routinierter Autofahrer, in grössere, seriöse Autogarage mit guter Vertretung. Würde mich an erstklassigem Unternehmen mit ca. iO 000—15 000 Fr. interessieren. Gute Referenzen zu Diensten. Offerten unter Chiffre 69897 an die Automobil-Revue, Bern. 25 J. alt, IHF" sucht Stelle auf Lieferwagen, ev. auch als Magaziner. Deutsch u. Franz. in Wort u. Schrift. Auch mit Bureauarbeiten vertraut. — Offert, unter Chiffre 69888 an die Automobil-Revue, Bern. od. 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Es ist dabei möglich, das Flugzeug in weiten Spiralen aufsteigen und nach Erschöpfung des Brennstoffes, in der Nähe des Aufstiegortes wieder niedergehen zu lassen. Mit einer Füllung von 30 g Brennstoff fliegt das Flugzeug ca. 15 Min., was einer Distanz von 15—18 km entspricht. Mit Spezialtanks von grösserem Fassungsvermögen könnten somit noch weit grössere Strecken zurückgelegt werden. In Amerika sind bereits glänzend verlaufene Flüge mit radiotelegraphischer Steuerung gemacht worden, wobei es sogar möglich war, regelrechte Kunstflüge auszuführen (Rollen, Vrille usw.). Die Photographie zeigt den Kleinbenzinmotor auf einem Modellwagen der Versuchsanlage für entgleisungssichere Schnellbahnen von Prof. Wiesinger aufmontiert. Dieser Modelltriebwagen erreichte bei einer Versuchsfahrt die Geschwindigkeit von 56 km/St Zurzeit sind Vorbereitungen im Gange für Versuchsflüge auf dem Flugplatz in Dübendorf. Ein Zürcher Segelflieger und bekannter Modellbauer hat zu -. diesem CABRIOLET fabrikneu, 4 Plätze, alle technisch. Vervollkommnungen, überragende Fahreigenschaften, sehr günstig bezüglich Steuer, Versicherungu.Verbrauch. Gegen Kassa sehr vorteilhaft abzugeben. Offerten unter Chiffre Z 3569 an die Automobil-Revue, Büro Zürich. 12193 Zu verkaufen Ford 10 PS, Limousine, 4/5 PL, Modell 1929, in sehr gu- ;em Zustand, neu bereift, Fr. 800.—. Offerten unter Chiffre 39909 an die Automobil-Revue, Kessle r-Maag Feldeggstrasse 88 Zürich 8 Telephon 28.122, ausser Gesch. 25.492. OPEL CABRIOLET, 4pl., 9 HP, Modell 1932/33, Fr. 2100.— FIAT BALILLA, 4pl„ 5 HP, Modell 1933, Fr. 1600.— LA SALLE LIMOUSINE, 6/7-P1. Modell 1929/30, Fr. 1700.— OAKLAND SEDAN, 17 HP, 4/5 PL Fr. 850.— r$*xZZ*ms? Zu verkaufen NASH Mod. 1931, 8 Zyl., 19 PS, 5-Plätzer, 4türig, wie neu, aus Privathand, Fr. 3600.— Anfragen unter Chiffre Bern. 15171 an die Automobil-Revue, Bern. Im Winter verwenden Generalvertrieb: • E. Grünig-Meier Zürich-Wipkingen Schubertstrasse 19 Telephon 61.370 Zwecke ein Modellflugzeug von 2,5 m Flügelspannweite gebaut, das mit einem Propeller von 45 cm Durchmesser ausgerüstet werden wird. Die Flugversuche werden in nächster Zeit und unter der Protektion des Aeroclubs durchgeführt. Der neue Kleinbenzinmotor wird dem Modellflugzeugbau unerwartete Perspektiven eröffen und viel zu seiner erhöhten Verbreitung beitragen. Bekanntlich fördern die Aeroclubs den Modellflugzeugbau auch deshalb, weil er für die Erbauer eine vorzügliche Vorbereitung auf eine spätere Fliegerpraxis darstellt. Der Flugzeugkonstrukteur benutzt beim Entwürfe neuartiger Flugzeugtypen die Modelle zum Studium der Flugeigenschaften und wird aus dieser neuen konstant bleibenden Triebkraft ebenfalls grossen Nutzen zu Ausfüllen von Nuten in Zylinder - Wandungen ohne Ersetzen der Kolben, mit Garantie. Zylinderrisse, Ventilsitzrisse, Risse am Wassermantel usw., garantiert verzugs-u.spannungsfrei. 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Der Motor war in einen Eindecker des Flugzeugmodellbauers E. Schramme eingebaut, der 245 cm Flügelspannweite und 175 cm Länge aufwies und mitsamt dem Motor 3500 g wog. Schon beim ersten Versuch erhob sich der Apparat trotz des unebenen Rasenbodens und des Graswuchses leicht und rasch vom Boden und schraubte sich in grossen Kreisen auf etwa 200 m Höhe hinauf. Da aber ein ziemlich starker Nordwind wehte, wurde er vom Flugplatz abgetrieben und landete, als der Brennstoffvorrat ausgegangen war, nach etwa 12 Minuten in Richtung Greifensee ausgerechnet in einer Starkstromleitung, ohne jedoch Schaden zu nehmen. Bei einem zweiten Versuch am Nachmittag ging auch die Landung programmässig wieder auf dem Flugplatz von statten. Spezielle Anerkennung durch die zahlreich erschienenen Fachleute, darunter auch Vertreter der E.T.H., fand diesmal auch der saubere Gleitflug und die elegante Landung. Es ist nicht ausgeschlossen, dass das unbemannte Kleinflugzeug, das heute vielen noch als Spielerei erscheinen mag, mit der Zeit noch zu grösserer technischer Bedeutung gelangt In der englischen Militärluftfahrt wurde ein solcher Apparat, der noch durch Radio fernlenkbar eingerichtet war, schon zu Schiessübungen" verwendet Vielleicht entsteht daraus in nicht ferner Zukunft das fernlenkbare, mit einem automatischen Photoaoparat ausgerüstete Erkundungsflugzeug. Etwas grössere Modelle werden vielleicht bei der Erprobung neuer Flugzeugtypen noch wertvolle Dienste leisten, und schliesslich ist es nicht ausgeschlossen, dass sich die Post einmal solcher « mechanischer Brieftauben » bedient Flugmodellsport. Im Interesse einer zweckmässigen Förderung des interessanten und besonders für jüngere Leute wertvollen Flugmodellsportes hat der Berner Aeroclub beschlossen, innerhalb seines Tätigkeitsgebietes eine Flugmodellgruppe zu schaffen, die alle Interessenten dieses Sportes zusammenfassen soll. Die Aufgaben dieser Flugmodellgruppe werden sein: Durchführung von Anfängerbaukursen, Bau von Segel- und Motorflugmodellen nach erprobten Konstruktionen. Durchführung von Flugwettbewerhen und Konstruktionswettbewerben, Fachvorträge usw Mit im Benzin, können Sie jederzeit mit Leichtigkeit anfahren Konzessiortnär für die Schweiz: ÄCILS.Ä., LAUSANNE KLEIN- LIMOUSINE 6 PS, Tiefrahmenchassis, Lastwagen CHEVROLET 1500 kg Tragkraft, Vierzyl.- Motor, 14 PS, Vierrad- in ganz gutem ger. 4-T.-Karosserie, mitbremsen, Koffer und Ausrüstung, Zustande, sehr preiswert lt. Vorschrift in Ia. Zustand, wird sehr günstig Widler & Hürsch, zum abzugeben. 12076 abgegeben. Stahl, St. Gallen. Telephon Fritz Weber, Automobile, Nr. 27.11. Solothurn, Dornacherplatz. Tel. 14.51. 12309 iPxtdmhn A Breitenninstrassi Qfosst rodktetne Arbeiten. 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N° 92 — FREITIAG, 15. NOVEMBER 1935 AUTOMOBIL-REVUE 11 Diskussionsecke von der Sernffafsfrasse. In Nr. 88 der «A.-R.» •wurde über die Sperrung der Sernftalstrasse für den schweren Motorlastwagenverkehr berichtet. Als täglicher Benutzer der erwähnten Strasse und Kenner der Verhältnisse der Sernftalbahn sehe ich mich veranlagst, noch ergänzend einige Aufklärungen über diese Sache zu geben. Bekanntlich ist die Initiative zur Sperrung der Strasse von einem Bahnangestellten der Sernftalbahn hervorgegangen, der ursprünglich die Sperrung für sämtliche Lastwagen verlangte und am liebsten den ganzen Autoverkehr verbieten würde. Der Mann sagte sich, nur durch Monopolstellung der STB, d. h. ohne Autoverkehr, sind der Bahn grössere Betriebseinnahmen sicher. Zum Glück sind solch« Verlangen nicht mehr ausführbar, sonst wäre das ohnehin verkehrsarme Sernftal vom Verkehr gäni abgeschnitten, Was- besonders der Kurort Elm am meisten zu spüren bekäme. Es ist doch ganz klar, dass das Verbot zum Schütze der Bahn erlassen wurde, obwohl der Regierungsrat ausdrücklich erwähnt, dass dies nicht der Talt sei, sondern nur wegen den schlechten Strassenverhältnissen. Nun ist aber der Unterhalt der Strasse der Bahn übertragen und hat diese allerdings das kleinste Interesse, eine gute Strasse zu besitzen. Es wäre daher die Frage, ob in einem solchen Falle auch der Kanton für die Strasse haftbar ist oder die Sernftalbahn, die den Unterhalt zu besorgen hat. Der Kampf der Motorlastwagenbesitzer um Wiedereröffnung der Strasse für schwere Lastwagen ist direkt illusorisch, d. h. es wird nie zu solchen Verbesserungen der Strasse. durch die Sernftalbahn kommen, dass diese als nicht • mehr gefährlich bezeichnet -würde, obwohl es überhaupt nicht zutrifft. Es sei denn, das Projekt der Panixerstrasse würde in Angriff genommen, was für das Sernftal einen grossen Aufschwung bedeuten und eine ganzjährig geöffnete Nord-Südverbindung bilden würde. Die Sernftalstrasse ist übrigens in einem so himmeltraurigen Zustande, dass nach kontrollierbaren Aussagen von Automobilbesitzern des Tales diese ihre Wagen mindestens jeden Monat überholen lassen müssen, d. h. alle Schrauben und Müttern anziehen lassen, die durch die starken Erschütterungen alle los werden, E. H. in E. *. c. s. SEKTION BERN. Autofuchsiagd, Samstag, den 16. November. Die Anmeldungen für den letzten diesjährigen Sportanlass gehen recht erfreulich ein. Da der Antneldeterimn erst am Freitag, 15. November abläuft, sind weitere Einschreibungen noch zu erwarten. Die Veranstalter rechnen mit etwa dreissig Teilnehmern, sie haben deshalb schon heute Vorkehrungen für zwei Fuchsfährten getroffen, indem es bei dem frühen Eindunkeln nicht möglich wäre, alle Teilnehmer im Einzelstart teitgerecht unterzubringen. Es wird die Teilnehmer interessieren, dass wegen des gegenwärtigen unbeständigen Wetters eine Schönwetter- und eine Schlechtwetter-Variante vorbereitet werden, wovon die eine je nach den WitterungsverhältnisBen am Tage des Wettbewerbes zur Anwendung, gelangt. Ferner werden es die Sektionsmitglieder begrüssen, dass diesmal die Preisverteilung nach Schluss der Konkurrenz mit einer geselligen Zusammenkunft bei Tanz und Musik verbunden wird. Hierzu sind auch Nicbtkonkurrenten mitsamt ihren Angehörigen freundlich eingeladen. Der Ort des Rendezvous kann Samstagnachmittag ab 17.10 Uhr über das Telephonamt Bern, Auskunft Nr. 11, in Erfahrung gebracht werden. Schliesslich sei wiederholt, dass die Fuchsjagd bei jeder Witterung durchgeführt wird und sich die Konkurrenten punkt 13.15 Uhr im Hofe des Knaben-Waisenhauses, bei ungünstiger Witterung im Innern desselben, besammeln. Weidmanns Heil! h. , Am Mittwoch, den 20. November spricht im Rahmen einer Monatsversammlung Herr Dr. Hubert Weisbrod von Zürich über eine Autofahrt durch Dänemark, Schweden und Norwegen. Dem Vortragenden geht ein guter Ruf als zwangloser Erzähler voraus, ebenso werden seine zahlreichen Lichtbilder als etwas vom Schönsten einer Skandinavienreise gerühmt. Der Vortrag findet im kleinen Saal des Kasinos, I. Stock, Eingang Herrengasse, statt. Am 7. Dezember endlich ist es der traditionelle Tanzabend im Hotel Bellevue-Palace, welcher zum Besuche einladet. Nach dem schönen Publikumserfolg vom letzten Jähre hat die Propagandakommission diesem gesellschaftlichen Anlass einen ähnlichen Rahmen gegeben, mit dem Unterschied, dass anstatt einer Meerreise das sonnige Wallis in Aufmachung und Gesang zu Ehren gezogen wird. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Walliser Verkehrskreise ist es möglich geworden, den melodischen und farbenfrohen Chor der « Chanson Valaisanne » für den A. C. S.-Ball zu verpflichten. Diese Delegation ist den Wallisern um so hoher anzurechnen, als die «Chanson Valaisanne > ordentlicherweise nur an offiziellen Anlässen auftritt. — Dann Jst wieder das übliche Mitternachts-Souper vorgekehrt, gefolgt von einer Modeschau erstklassiger Pariser Modelle der Mme Scheidegger-Mosimann. Neu ist eine Gratis-Lotterie für Damen mit zwei der Mode entstammenden Hauptpreisen. — Der Tischplan liegt ab Montag, 18. November 1935 im Sektionssekretariat auf. Es empfiehlt sich, die Plätze rechtzeitig zu belegen. h. SEKTION ZÜRICH. Die diesjährigen Veranstaltungen werden am 12. Dezember mit einer Monatsversammlung mit Lichtbildervortrag beschlossen. Herr Charles Guggisberg aus Bern wird die Zürcher AGSisten mit einem Lichtbildervortrag über «liängs der Donau ans Schwarze Meer> erfreuen und mit seinem interessanten Reisebericht über Oesterreich, Ungarn, Jugoslawien, Bulgarien und Rumänien, eine grosse und aufmerksame Zuhörerschaft finden. Der Clubball wurde auf den 18. Januar im Grand Hotel Dolder, in Zürich angesetzt. T. C. S. Autosektion Aargau Familienabend der Untersektion Wiooerfal. Die Untersektion Wiggertal führt nächsten Samstag, den 16. November von abends ^9 Uhr an im Hotel zur «Krone> in Aarburg einen Familienabend durch. Zu diesem Schlussabend der Untersektion sind auch die Mitglieder der Kantonalsektion herzlich eingeladen. Und der Vorstand der Untersektion knüpft an diese Einladung die bestimmte Erwartung, dass dem Aufruf recht zahlreich Folge gegeben wird. Besondere Einlädungen werden an unsere Mitglieder allerdings keine verschickt Aber wir zweifeln nicht daran, dass der dieser Einsendung innewohnende Wunsch mit dem Besuch der Veranstaltung beantwortet wird. Der Familienabend der Unterseltion segelt unter der Parole: «In der «Krone» wird nicht gehupt, dafür aber herzlich gelacht.» Und wir glauben, dass in den heutigen wirtschaftlich schweren Tagen das Lachen jedem bekömmlich sein wird. Damit sich die Besucher voll den Darbietungen widmen können und sich nicht mit Leseübungen befassen müssen, werden wir auch nicht mit einem extra gedruckten Programm belästigt Dafür werden die Besucher allerhand entzückende Ueberraschungen erleben, die allen viel Freude machen werden. Ernstets und dann wieder zum Tränen Weinen r— stumme und vorwitzige Rollen — auch der- Vorstand soll in einer Spezialnummer entsprechend misshandelt werden! Komiker und Tänzerinnen von Ruf. figurieren auf der Artistenlistel Aber nun genug der Indiskretion, denn wenn wir zuviel verraten, «t> riskieren wir, dass das Personal noch im letzten Moment einen Generalstreik inszeniert. T. C.S.ler des Aargaus, besucht am Samstag die «Krone» in Aarburg und tankt dort trustfreie Gemütlichkeit! r. UNTERSEKTION WIGGERTAL. Nun ist er bald da, nämlich der vielbesprochene Familienabend der Untersektion. Alles ist gut vorbereitet, und nun wartet der Vorstand' nur noch auf einen recht grossen Besuch. .Das Programm ist. wert, beachtet zu werden, und auch der Kronenwirt wird es an aufmerksamer Bedienung nicht fehlen lassen. Der Tanzbelustigung ist ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt worden, wie auch eine lüpfige Ländlermusik nicht fehlen wird. Alles in allem, es soll ein wirklich heimeliger Familienanlass werden. Der 16. November soll in unserer Erinnerung stets haften bleiben. Autosektion St. Gallen-Appenzell Unter dem Vorsitz von Herrn Gerichtspräsident E. Lutz tagte am 6. November in Flawil der Arbeitsausschuss zu einer Sitzung. Protokoll. Das Protokoll der letzten Sitzung wird genehmigt. Mutationen. Der Mitgliederbestand betragt heute 1723 'Mitglieder gegenüber 1695 Mitglieder im gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. NstionalraUwahlen. Der Vorsitzende rapportiert zusammenfassend über die an den gemeinsamen Konferenzen der Motorfahrzeugverbände gefassten Beschlüsse. Der an sämtliche am Strassenverkehr interessierten stimmfähigen Bürger verteilte Wahlaufruf hatte zahlenmäßig nicht den erwarteten Erfolg. Einen moralischen, nicht unbedeutenden Erfolg dürfen wir jedoch feststellen, denn unser gemeinsames Vorgehen hat ibei den Kandidaten, den politischen Parteien und auch bei den Behörden einen gewissen Eindruck gemacht. Wenn nicht durch verschiedene degenaktionen Von 'verschiedenen Gruppen ein Stknmenausgleich hergestellt worden wäre, so hätte sich unsere Aktion bestimmt auch zahlenmässig auffallender ausgewirkt. Die durch die Konferenz beschlossene Kostenvertei'- lung wird genehmigt. Der Wiedergründung einer Verkehrsliga wird zugestimmt und soll dieselbe veranlasst werden, den Kampf gegen die Benzinzollerhöhung weiterzuführen. FB. Autosektion Walditätti Familien-Abend. Ihr alle habt die Einladung zum diesjährigen FamiliennAbend der Sektion Waldstätte erhalten und gewiss darüber nachgedacht was das «Warum?» zu bedeuten hat. Warum wäscht heute Väterchen den Wagen? Warum frisiert sich Mama? Eben weil gerade heute am 16. November der Grosse Familien-Abend der Automobil^Sektion Waldstätte stattfindet. Ihr alle sollt helfen, einen gemütlichen Abend zu veranstalten, und zwar so, dass Ihr alle viel Humor und Gemütlichkeit mitbringt. Wir werden natürlich auch helfen, nur wie, können wir Ihnen heute noch nicht sagen. Das eine nur verraten wir Ihnen, dass wir die in diesem Sommer gemachten Filme von der Gotthardfahrt, Dolomitenfahrt und der Aelplerchilbi zur Vorführung bringen. Da gibts zu lachen, wenn sich ein jeder als Filmstar wieder erkennen wird. Also ein Frischauf und ins Hotel Union zur TCS-Familie. Vergesst nicht, dass der Wagenpark polizeilich bewacht ist. Vergesst aber auch nicht, dass am darauf folgenden Sonntag der Katerbummel nach dem schönen Sursee etattfindet. P.B. Stammtisch. Der nächste Stammtisch befindet sich am Freitag, den 15. November im Restaurant Alpenhof, LUiZern, wozu wir alle recht herzlich einladen. s. o. c. SEKTION BERN. Tätlakeltsprogramm für den Monat Dezember: 6. Dez.: Zusammenkunft und Bridgeabend im Clublokal. 13. Dez.; Weihnachtsabend im Clublakal, wozu alle Mitglieder freundlich eingeladen sind. Abends WK Uhr. 20. Dez.: Zusammenkunft im Clublokal. 27. Dez.: Zusammenkunft im Clublokal. Au* den Vevbänden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Jubiläumsfeier 1935. Wir stehen kurz Vor der Feier unseres 10jährigen Vereins-Bestehens im grossen Saale der Kaufleuten. Unser Jubiläums-Spezialprogramm besteht nur aus erstklassigen Nummern und bürgt für einen genussreichen und schönen Abend im Kreise unserer Chauffeur-Familie. Wir gelangen heute schon mit dem Wunsche an unsere Freunde und Kollegen, Samstagabend, den 30. November 1935 zu reservieren und womöglich die Plätze zum voraus zu bestellen, damit wir genügend Sitzplätze besorgen können, um nicht wie letztes Jahr, Hunderte von Freunden den Eingang verwehren müssen. Anmeldungen sind an den Vorstand des Ch. V. Z. erbeten; der Vorverkauf beginnt nächste Woche vom 18. November ab und sind erhältlich bei allen Mitgliedern, sowie an den Büfetts der Kaufleuten und Zeugbauskeller, wie an allen Aushangstellen von unsern Plakaten. Eintritt mit Programm. Saalzeichen und Tanz nur Fr. 2.50 pro Person, Billettsteuer inbegriffen. Schöner reichhaltiger Gabentisch zur Tombola, Tanz von Anfang. Wir haben Theater, Akrobaten, Künstler-Truppen, Kunstfahi'er, Ballet usw. Wir laden alle unsere Chauffeur-Familien mit Freunden und Bekannten freundlichst ein. Der Vorstand. STRASSENAUSKUNFTSDIENST DES TOURING-ClUB DER SCHWEIZ ftnUrti Sekretariat: 85, Servette, Genf 1 A TT "3t R ' Waitmre AuJkflnfl« dufdi f.C.S. OfftaM Omni Tal. 49344 Zürich tat. 32 84« Rottschaft der Aero-Amataure der Schweiz Die «Pou» in der Schweiz. In Zürich ist es Herr R. L. Poyet, unser Delegierter (wohnhaft Wibichstr. 7), der stramm am Bau seines «Pou» arbeitet. Er beabsichtigte, seinen Apparat mit Stahlrohr zu bauen, verzichtete dann aber darauf aus guten Gründen, er will nicht riskieren, die viele Aibeit zu vollbringen, um dann von neuem anzufangen, weil vielleicht die Luftbehörden die Maschine nicht anerkennen könnten. So schafft er nun eineü Apparat lOOprozentige Magnet-Formel, auch in bezug auf das Material. In Herrn Pilicier hat er einen ausgezeichneten Mitarbeiter gefunden; wir laden die Liebhaber freundlich ein, sich mit den beiden Herren in Verbindung zu «etzen. Granges-iMarnann, nicht «an* so gross wie Zürich, ist auch ein Zentrum von «Pouilassen». Die Herren Savary und J. P. Bidiville versuchen nach Kräften, die Mitbürger von der Wichtigkeit des «Pou du Ciel» «u überzeugen. Inzwischen wird geleimt und gehobelt, und «es» bekommt Form. Ja, wenn Napoleon das sähe! -"tt Die Herren Reichenbach und Küffer haben klugerweise auf ihren Douglas-Motor verzichtet, der zwar tat, was er konnte, aber er war in Gottes Namen zu schwach. Nun haben Sie ihr Augenmerk auf einen Poinsard 35 PS geworfen und hoffen, die Probeflüge- noch vor Ende des Jahres vorzunehmen. Wir hoffen es auch und" wünschen Glück! Die Neuenburger sind rührige Leute. Die Gebrüder Girardin geben uns ein Zeugnis davon. Sie haben ihren «Pou du Ciel» gebaut, und zwar in ihrem.. „ Schlafzimmer, das zu diesem Zweck und in den Umständen zu einer Flugzeug-Werft gemacht wurde. Man weis« heute noch nicht genau, ob ihre Betten dem AVA-Motor als Probebank dienen, ob die Führerzelle des «Pou» als Bett benutzt wird, hingegen weiss man, dass der Pou ein Modell," ein Beispiel darstellt. Ein Punkt mehr für die Konstrukteure. Herr Chevalier fährt mit seinem Ausarbeiten und Verbessern fort auf dem Flugplatz GolntrJn in Genf und sieht mit frohem Mut dem, Resultat entgegen. Wir möchten hier speziell die Sportlichkeit des Direktors des Flugplatzes, Herrn Bratschi, hervorheben, der in sehr liebenswürdi- *ger Weise diese Versuche gestattet und dadurch der Entwicklung des Luftsportes dient. Wir danken ihm aufrichtig für sein Verständnis und sein Entgegenkommen. Bfidieif scBi Das Automobil als Wirtschaftsfaktor in der Schweiz. Von Dr. Max Eggenberg, Verlag- Paul Haupt, Bern-Leipzig, 1935. Umfang 118 Seiten, Preis Fr. 3.50. Schon längst ist der Mangel einer nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten durchgeführten Untersuchung und Zusammenstellung über die Entwicklung der schweizerischen Automohilwirtschaft, spoziell während den letzten Jahren, vermisst worden. Wohl ist im Jahre 1923 die bekannte Berner Dissertation von Salis-SogÜo über die Wirtschaftlichen Giundlagen der schweizerischen Automobilindustrie publiziert werden, doch inzwischen hat sich manches auf dem Gebiete des motorisierten Verkehrs zugetragen, das nach einer umfassenden Darstellung rief. Mit Genugtuung konstatieren wir, dass es wiederum die Berner Universität ist, die durch die Arbeit Eggenbergs, die einerseits die Bedeutung des Automobils zu würdigen weiss, und anderseits, die 'inzwischen, d. h. seit 1923 eingetretenen Vorkommnisse im schweizerischen Verkehrswesen, speziell im Hinblick auf die rapide Entwicklung de» motorisierten Verkehrs, einer eingehenden Würdigung unterzieht. Wenn auch der Verfasser die schweizerische Automobilwirtschaft nicht in umfassendem Sinne darstellen wollte, so vermittelt seine Arbeit dennoch ein abgerundetes Bild von der Bedeutung des Motorfahrzeuges auf den verschiedenen Gebieten des schweizerischen WirtschafUlebens, um derart den Einfluss dieses Verkehrs- und WirtschaftSifaktors ins rechte Licht zu setzen. Da bekanntlich auch die «Doktor-Mühlen» sehr langsam mahlen, ist die Untersuchung Eggenbergs von der Praxis in verschiedenen Punkten bereita überholt worden. Dessen ungeachtet erfüllt die Arbeit restlos ihren Zweck, indem sie für den in der eneern und weitern AutomoWlwirtsehaft Tätigen einen Querschnitt durch diesen Erwerbszweig vermittelt, der bis • anbin noch nie in dieser Ueberiichtlich- LEGENDE: Gnchtouinm Strttun Nur mit Kitten bttthrbmr Elsenb*hnrerttii»-$tltlon keit zur Darstellung gelangte. Da und dort macht sich eine gewisse Zurückhaltung resp. lehr vorsieh,, tige Ausdrucksweise bemerkbar, speziell dort, wo der Verfasser auf die zwangsläufig politisch 'sefärbten Probleme der Verkehrsteilun? zu sprechen kommt. Wir glauben kaum fehl *u «ehen, wenn wir in verschiedenen Punkten -den streichenden und korrigierenden Stift des die Arbeit begutachtenden Professors vermuten, da derselbe seinerzeit als Nationalrat noch mitten im politischen Getriebe stand. Was den Inhalt der lehrreichen, wissenschaftlich sehr gut fundierten Untersuchungen Effenbergs anbetrifft, so teilt er seine Arbeit in 5 verschiedene Unteikapitel. Im 1. Abschnitt kommt ex auf die Motorisierung des schweizerischen Verkehrs zu sprechen, während er tn> zweiten das Kraftfahrzeug (als Verkehrsfaktor «behandelt. Im Hinblick auf die noch ungelösten Probleme der Verkehrsteilung, speziell nach Ablehnung des Verkehrsteilungsgesetzes, dürfte die wissenschaftliche Darstellung dieser Zusammenhänge, wie sie Eggenberg im 3, Kapitel vornimmt, speziell auch heute aktuell sein. Besonders instruktiv sind im weitern die Ausführungen des Verfassers über die Motorfahrzeugindustrie und die Parallelgewerbe, wie auch der letzte Abschnitt, «Handels- und Verkehrsgewerbe, sowie andere Betriebe und Organisationen im Dienste des Automobilwesens.» Diese wissenschaftliche Darstellung des Autor mobils als schweizerischer Wirtsehaffsfaktor dürfte nicht nur im speziellen den in dieser Branche Tatigen bestens empfohlen werden, sondern viel eher noch allen unseren kleinen und grossen Parlamentariern, die bei der Behandlung verkehrswirtschaftlicher Probleme nicht immer eine Sachkenntnis an den Tag legen, die mit der Bedeutung-dieses Wirtschaftszweiges in Einklang steht, nataentlich aber auch würden die Behörden bei der Lektüre dieses Werkes üi>er manche Zusammenhänge aufgeklärt, an denen sie bis anhin achtlos vorübergegangen sind, , -my- Vom Genfer Salon (20.—29. März 1936). Der 13. Internationale Automobil-, Motor- und Fahrrad- Salon in Genf ist eines ebenso glänzenden Erfolges sicher wie sein Vorgänger. Das Sekretariat .teilt mit, dass schon beinahe alle Anmeldungen deni Generalsekretariat zugekommen sind, obwohl die Anmeldefrist erst am 15. November abläuft. Httndel u« Industrie Die Vtrsuchsfahrten des Saurer Personenwagendipsel wurden, wie uns nachträglich mitgeteilt wird, mit BP-Diesoleum ausgeführt. Die Untersuchungen und Messungen ergaben eine ausserordentlich günstige Wirtschaftlichkeit des Betriebes, Ein guter Kundt dir Schwtiz. Der Name der Skodawerke ist hauptsächlich geläufig als Grossunternehmen der Rüstungsindustrie, aber gerade die Erzeugnisse der Friedensindustrie kennzeichnen ihren Anfang und verschafften ihnen Weltruhm! Ihre Geschichte beginnt mit dem Jahre 1869, als der Ritter Emil von Skoda die mechanischen Werkstätten des Grafen von Waldstein in Pilsen erwarb. Seinem vorzüglichen Stahlgusa verdankte das Unternehmen schon in den 80er Jahren einen, grossen Aufschwung. Für alle Arten von Gußstücken war der Skoda-Stahl gesucht. Riesige Stahlstücke wurden für die Turbinen der Niagarafälle und für den Suezkanal geliefert. Die Skoda-Werke vergrösserten sich und gliederten sich einen wichtigen Betrieb nach dem anderen an. So die Maschinenbauwerkstätten in Prag und Königgrätz, ferner eine S.teinkohlenzeche, zwei Braunkohlengruben, ein Eisenwalzwerk, eine Eisenerzhütte, Kalksteinbrüche und, Kalkwerke, sowie eine Schiffswerft. i Durch die Angliederung der Firma Laurin & Klement, die zu den Pionieren der AutomobiUndustrie zählt, wurden die Skoda-Werke auch zur grössten Automobilfabrik der Tschechoslowakei, welche zunächst nach der Lizenz Hispano-Suiza baute. In einem solchen Unternehmen, das zugleich Stahlwerk und Maschinenfabrik ist, gedieh die Entwicklung des Automobilbaus unter den günstigsten Auspizien. Neben jahrzehntelangen Erfahrungen stehen für den Skoda-Wagen die besten Materialien zur Verfügung. Die Skoda-Werke sind ein guter Kunde der Schweiz. Von der schweizer. Ausfuhr in die Tschechoslowakei, welche 1934 sich auf ca. 25 Millionen Franken belief, entfiel etwa eine Million allein auf die Skoda-Werke. Für jedes nach der Schweiz gelieferte Automobil erhält unsere Industrie von den; Skoda-Werken Aufträge in mehrfacher Höhe des Gegenwertes, Atitogin. Schweisskurs. Die Continental-Lichtund Apparatebau-Gesellschaft in Dübendorf veranstaltet vom 3. bis 5. Dezember neuerdings einen Schweisskurs. Ht