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E_1935_Zeitung_Nr.090

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Verkehr gesetzt werden,

Verkehr gesetzt werden, der Bezug der Steuer m der Weise zu regeln, dass nur ein Satz Polizeischilder abgegeben und die Steuer nur vom stärksten Wagen erhoben wird. Für mehr als fünf Jahre alte Motorfahrzeuge sei die Steuer auf die Hälfte des geltenden Steuertarifs herabzusetzen, eventuell nur für solche über 15 PS. Es sei dem Motorfahrzeughalter zu gestatten, die Verkehrsgebühr ratenweise je zu Beginn eines Kalendervierteljahres zu entrichten. Zur Begründung dieser Begehren kann in erster Linie auf die geschilderte finanzielle Belastung der Motorfahrzeughalter im allgemeinen und die Notlage im Automobilgewerbe verwiesen werden. Im einzelnen gestatten wir uns hier zu bemerken was folgt: Es gibt eine Kategorie von Automobilisten, die aus geschäftlichen oder privaten Gründen zwei oder sogar mehrere Wagen halten, von denen jeweils nur einer in Verkehr gesetzt wird. Trotzdem ist nach der geltenden Ordnung für sämtliche Motorfahrzeuge die Verkehrssteuer zu entrichten. Die Steuer wird damit zur Besitzessteuer und widerspricht dem Grundgedanken einer Verkehrsgebühr. Gegen eine Aenderung der bisherigen Ordnung wird nun eingewendet werden, dass die Besitzer mehrerer Motorfahrzeuge einer begüterten Bevölkerungsschicht angehören, der gegenüber der Fiskus kein Interesse habe, ein besonderes Entgegenkommen zu zeigen. Diese "üeherlegung mag im allgemeinen für Zeiten der Prosperität zutreffen, sie ist jedoch abwegig für die Gegenwart und die Zeit weiterer wirtschaftlicher Schrumpfung, der wir entgegengehen. Heute, wo namentlich auch der Industrielle und Gewerbetreibende, der Handelsmann und der Angehörige freier Berufe mehr denn je auf eine Herabsetzung ihrer Unkosten bedacht sein müssen, stellt sich die Frage des Boppelbesitzes an Automobilen so, dass entweder der Fiskus entgegenkommt oder auf die Haltung eines zweiten oder dritten Wagens überall da verzichtet wird, wo sich diese nicht als absolut notwendig erweisen. Es wird aber bei der herrschenden Steuerordnung anderseits auch kein Automobilist mehr einen zweiten Wagen anschaffen. Der mehrfache Besitz an Automobilen wird daher zweifellos einen Rückgang erleiden, nicht zuletzt zum Nachteil des Fiskus, da in der Regel nicht der stärker besteuerte Wagen itn Verkehr belassen wird. Bereits ist in einzelnen Kantonen eine Regelung im Sinne unseres Vorschlages getroffen worden, so in Appenzell A. R., FrLbourg, Graubünden, Neuchätel, Nidwaiden, Solothurn, Tessin, Uri, Wallis und Waadt. Es ist seinerzeit gegen die Stellerreduktion bei Altwagen eingewendet worden, es habe der Staat an der Zirkulation alter, verlotterter, die Sicherheit des Verkehrs gefährdende Automobile kein Interesse, die zudem den Strassenbelag mehr abnützen als Wagen neueren Modells. Wir glauben, dass die Gutheissung unseres Postulates keine unzeitgemässen Motorfahrzeuge in den Verkehr bringen wird, und wenn der eine oder andere Besitzer einer vorsündflutlichen. Motordroschke doch in Versuchung kommen sollte, damit Aufsehen zu erregen, so hat ja der Staat Mittel und Wege, um durch seine Motorfahrzeugkontrolle ein Veto einlegen zu lassen. In dieser Beziehung ist also nichts zu befürchten. Hingegen wird die weitere hohe Besteuerung, namentlich der mittel- und hoehpferdigen fünfund mehrjährigen Wagen dazu führen, dass diese nech mehr als bis anhin, zu frühzeitig aus dem Verkehr zurückgezogen und durch kleine Wagen ersetzt werden. Ja es wird auch der Kaufliebhaber immer mehr darnach trachten, ein solches Automobil zu erstehen, für das er dem Staat eine möglichst Heine Steuer zu entrichten hat. Heute sind gebrauchte, aber gut erhaltene und absolut verkehrstüchtige Wagen der mittlern und schweren Klasse zu Spottpreisen erhältlich. Vielfach ist der Kaufpreis niedriger als die jährliche Verkehrsgebühr Diese Wagen würden wohl ihren Käufer finden, aber der Kaufinteressent muss sich den Besitz eines solchen preiswerten Automobiles aus dem Kopf schlagen, weil er in Ansehung der Motorstärke die vom Staate geforderte Steuer nicht zu entrichten vermag. Unter dieser Baisse im Handel mit Occasion-Wagen leidet aber auch das Garagistengewerbe. Denn neue Wagen erfordern in der Regel keine Reparaturen, währenddem gerade ältere Wagen, die nun mehr und mehr aus dem Verkehr verschwinden, gelegentlich überholt oder sogar einer Totalrevision unterzogen werden müssen. Wir versprechen uns von einer Steuererleichterung für ältere Wagen unter Bedingungen eine Belebung des Automobilmarktes und des Verkehrs, was zweifellos auch für den Fiskus nicht von Nachteil sein wird. Was die Zahlungserleichterung durch ratenweise Entrichtung der Jahresgebühr zu Beginn eines Quartals betrifft, so ist zu sagen, dass sich durch die Krise die Verhältnisse sehr verschlech- Auto Autobus statt Strassenbahn. Wie der «New-York Times» zu entnehmen ist, soll in Manhattan-New York der Strassenbahndienst durch die stattliche Zahl von 650 Autobussen ersetzt werden. Nicht weniger als 150 Meilen oder rund 240 km Fahrroute kommen in Betracht. Es wird weiter gemeldet, dass die Vorbereitungen für die Betriebsumstellung bis Ende April 1936 beendet sein werden. Ungarns Motorfahrzeugbestand. Ende August wurden in Ungarn 26 745 Motorfahrzeuge gezählt, was gegenüber dem Vormonat einer Zunahme um 469 Einheiten und im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode einer solchen um 2286 Stück oder -f- 9,3 Prozent entspricht. Der Bestand an Kraftfahrzeugen in Budapest wird für Ende August mit 13 470 Einheiten angegeben. Farbige Blumen als Warnungszeichen. In England will man eine neue, allerdings nur Jahreszeit - gebundene Kennzeichnung scharfer Kurven einführen. An den Kurven sollen Sumpfdotterblumen ausgesät werden, die mit ihrem «giftigen-» Gelb die Fahrer warnen sollen. Aber was macht man dann im Winter ? Autotourismus in Amerika. Nach den Erhebungen der A. A. A. haben 37 Millionen Personen aus den Vereinigten Staaten diesen Sommer ihre Ferienreise mit dem Automobil unternommen. Rund 11 Millionen Wagen standen im Dienste dieses Ferienverkehrs, so dass sich eine durchschnittliche Besetzung von etwas mehr als drei Personen ergab. Der Ferienverkehr stand im Inland etwa 15 Prozent höher als im Vorjahre, während die Ferienreisen per Auto ins Ausland (auch Uebersee) um fast die Hälfte zugenommen haben. Es wird geschätzt, dass durch die Ferienreisenden für Hotel, Vergnügen, Kauf von Andenken und Autobetrieb die gewaltige Summe von vier Millionen Dollar ausgegeben wurde. Einheitliche Kennzeichnung der Holztankstellen. Durch den Erlass des deutschen Reichst forstmeisters über die Abgabe verbilligten Brennholzes aus Staatswäldern, sowie die gewährten staatlichen Zuschüsse beim Ankauf von mit Holzgas betriebenen Wagen hat sich die Zahl der Motorfahrzeuge mit Holzgasantrieb wesentlich erhöht. Da damit auch der Bedarf nach «Betriebsstoff» grösser wird, sind im Lande herum bereits eine Reihe von Holztankstellen errichtet worden. Diese werden nun durch ein einheitliches Schild mit der Inschrift « Holztankstelle » versehen. Gleichzeitig wird damit die Gewähr für die Abnehmer verbunden, dass an diesen Stellen eine einwandfreie Bedienung mit Tankholz erfolgt. tert haben. Nicht nur dem kleinen Mann, auch dem um seine Existenz kämpfenden Kaufmann und Gewerbetreibenden des Mittelstandes fällt es heute schwer, zu Beginn des Jahres neben der Versicherungsprämie auch gleich die ganze Jahresgebühr auf den Tisch zu legen. Der angestrebte Zahlungsmodus würde daher von allen Motorfahrzeughaltern begrüsst. Dem Staat selbst erwächst aus diesem Entgegenkommen kein Nachteil. Im Gegenteil, wird auch diese Regelung zur Belebung des Verkehrs beitragen. Denn wie mancher löst seinen Wagen erst am 1. April, nicht weil er ihn nicht benötigt, sondern weil ihm im Januar das Geld für die ganze Taxe fehlt. Diese Ratenzahlung bedeutet aber auch für die Verwaltung AUTOMOB1I -REVUE BERN, den 8. November 1935 — N° 90 istischer Die Lotterie für den Grossen Preis von Tripolis verstaatlicht. Kürzlich wurde durch Dekret der italienischen Regierung die dem Automobil-Club von Italien gewährte Konzession für die seit einigen Jahren durchgeführte Lotterie entzogen. Dagegen wurde die Bewilligung für deren jährliche Abhaltung vorläufig bis zum Jahre 1947 neu erteilt mit der Bestimmung, dass die Verwaltung der Lotterie nunmehr dem Finanzministerium unterstellt wird. Der Staat möchte sich damit in vermehrtem Masse an Wir haben bereits anlässlich der ersten Lesung des Entwurfes zum neuen kantonalen Verkehrsgesetz im Kanton Schaffhausen auf den interessanten Vorschlag hingewiesen, der den Regierungsrat ermächtigt, «für Motorfahrzeuge inländischer, und für solche, die ausschliesslich mit Betriebsstoffen inländischer Herkunft betrieben werden, die Steuern bis zur Hälfte zu ermässigen». Das Gesetz ist nun in zweiter Lesung angenommen worden und mit ihm diese - begrüssenswerte Neuerung. Sie ist um so höher zu werten, als sie einer grosszügigen und weitblickenden wirtschaftlichen Einstellung und offenbar keinerlei den sehr beträchtlichen Einnahmen beteiligen. Sonderinteressen entspringt, da ja auf dem Gebiet des Kantons Schaffhausen keine Motorfahrzeuge fabriziert werden. ^ Man weiss allgemein, mit welchen Schwierigkeiten die schweizerische Motorfahrzeugfabrikation zu kämpfen hat und wie ihr durch Die transkontinentale Strasse London-Istanbul. Zu den Beratungen der internationalen Strassenbau-Konferenz in Budapest wird uns noch ergänzend mitgeteilt, dass die Breite der Strasse einstimmig auf 9 Meter festgesetzt wurde. In der Nähe von Städten soll der Strassenkörper noch um einen Radfahrerund einen Fussgängerweg erweitert werden. Darüber hinaus ist von den einzelnen an der Strasse beteiligten Ländern beim Ausbau dafür zu sorgen, dass die Fahrbahn jederzeit auf 11 Meter verbreitert werden kann. Im Sinne des Völkerbundbeschlusses vom Jahre 1931 sind die in diesem Beschluss festgelegten Wegzeichen anzubringen, an gefahrvollen Stellen, wie an starken Krümmungen, Bahnübergängen, sind starktönende Signal- Vorrichtungen und Lichtsignale anzubringen. Zur Lösung aktueller, mit der transkontinentalen Strasse zusammenhängender Fragen wird ein ständiger Ausschuss gebildet, der aus je 2 Vertretern der interessierten Länder gebildet wird. Sitz des neuen Ausschusses der transkontinentalen Strasse « London-Schwarzes Meer » ist Budapest. Autochauffeure werden zu Fremdenführern geschult. Die Tradition der alten Wiener Fiaker wird von den Tdxichauffeuren fortgesetzt. So wie einst diese vom hohen Kutschbock aus den Fremden die Schönheiten Wiens zeigten und erläuterten, werden in Zukunft auch die Chauffeure ihren Fahrgästen alles Interessante und Schöne zeigen und erläutern. Sie werden hierfür in Kursen geschult. Amerikas Autoproduktion. In der 3. Oktoberwoche sind von der ameri- Sdiwetzeristhe Rundsdiau Steuerermassigung für Motorfahrzeuge inländischer Herkunft hohe Zollmauern, Devisenvorschriften und Kontingentierungen der Auslandsabsatz immer mehr verlorengeht. Anderseits haben die meisten europäischen Staaten allerlei Vorkehrungen getroffen, um die einheimische Automobil- und Motorradindustrie zu schützen und zu fördern. Wir haben nicht nur ein rein volkswirtschaftliches, sondern ein ebenso grosses technisches und militäriches Interesse an der Erhaltung und Stärkung unserer einschlägigen Industrie. Leider hat der Staat aber diese Produktionswerkstätten bisher höchstens als willkommene Steuerobjekte angesehen, sich aber weiter nicht um deren Schicksal und Wohlergehen gekümmert. Dabei gilt es durchaus nicht etwa mit Subventionen oder anderen Finanzkunststücken nachzuhelfen (es sind ja schon genügend Interessengruppen da, die sich einfach auf die eidg. und kant. Subventionen verlassen). Eine sehr einfache und im Ausland weitgehend angewandte Methode ist die der steuerlichen Bevorzugung des inländischen Fabrikates. Dabei sei allerdings zum voraus betont, dass das Mittel nur dann eine gute Wirkung auszuüben vermag, wenn es gleich in der richtigen Dosierung angewendet wird. Der Steuerrabatt sollte auf alle Fälle die Hälfte des fälligen Betrages ausmachen, da sonst kaum ein besonderer Anreiz für die Anschaffung eines schweizerischen Fahrzeuges bestehen dürfte, wenn nicht andere Ueberlegungen beim Käufer den Ausschlag zu geben vermögen. Im weiteren ist zu sagen, dass diese Mass- kanisch-kanadischen Automobilindustrie 44,416 Personen- und Lastwagen hergestellt worden nahme nur dann einen fühlbaren Auftrieb für gegen 31,643 Stück in der Vorwoche und 24,770 die schweizerische Automobil- und Motorradindustrie bedeuten kann, wenn sie sich Einheiten in der ersten Oktoberwoche, 15,994 Stück im letzten September-Berichtsabschnitt nicht auf den Kanton Schaffhausen beschränkt. Ohne Zögern dürften auf alle Fälle und 12,600 Einheiten in der vorletzten September -Woche.' Bei General-Motors stellte diejenigen Kantone folgen, auf deren Gebiet sich das höchste Wochenergebnis auf 40,125, Fabriken dieser Art etabliert sind. Die übri- '- keine Mehrbelastung. Denn das Kassawesen der Motorfahrzeugkontrolle ist heute so vorzüglich organisiert, dass sie die Arbeit des vierteljährlichen Einzuges der Gebühr spielend bewältigen wird. Zahlreiche Kantone kennen bereits die ratenweise Entrichtung der Automobilsteuer, sei es vierteljährlich, halbjährlich oder in der Form einer andern Erleichterung. Es sind dies:- Fribourg, Genf, Luzern, Nidwaiden, Obwalden, Solothurn, Uri, Waadt und Zürich. Mag eine oberflächliche Prüfung dieser sorgfältig ausgewählten Vorschläge den Ein- bei Ford auf 40,055 und bei Chrysler auf 19,975 gen Stände sollten sich ein gutes Beispiel an Stück. der freundeidgenössischen Haltung des Kantons Schaffhausen nehmen. Zudem wäre kleinliche Kirchturmpolitik gar nicht am. Platze, denn es darf nicht übersehen werden, druck erwecken, als ob sie nur dem Steuerpflichtigen einen Vorteil zu bieten vermöch- von Zubehörindustrien beschäftigt, die sich dass die Motorfahrzeugherstellung eine Reihe ten, so wird die eingehende Untersuchung über das ganze Land verteilen. Es werden zeigen, dass der Steuerertrag nicht nur nicht Batterien, Scheinwerfer, Bereifung, Kühler, zurückgehen, sondern durch die Wiederbelebung des Verkehrs mit der Zeit eine mehr benötigt, wobei ein vermehrter Bedarf elektrische Ausrüstung und vieles andere Steigerung erfahren wird. Es sei uns daher für etliche hundert Arbeitnehmer an den verschiedenen Orten des Landes Beschäftigung nochmals der Hinweis gestattet, dass die Benzinzollerhöhung in Verbindung mit der und gesichertes Einkommen bedeuten. Die ohnehin starken kantonalen Steuerbelastung kantonalen Verwaltungen sonnen sich so zu einer Verkehrsschrumpfung und schon gern in ihrer hundertprozentigen schweizerischen Auffassung und Einstellung. Hier ha- auf Neujahr 1936 zu einer noch nie erlebten Rückgabe der Polizeikontrollschilder führen ben sie Gelegenheit zu beweisen, dass sie wird, wenn der Staat dem Motorfahrzeugbesitzer nicht einen Teil seiner Steuerlast härten und den Gedanken der Schweizer- auch imstande sind, sie in der Praxis zu er- abnimmt. woche in die Tat umzusetzen. tüchtiger Orchideenklauber aus dir wird. Das ist lange her, Boy!» • Ich nicke, während die Indianer das Kanu durch grünes Dämmerlicht in die Baumgrotte lenken. «Wie lange denn?» Er wiegt den Kopf: «Hm, weiss es nicht genau, kann etwa acht teuflische Wochen her sein. Und Willis?» er bricht ab, Falten zeigen sich auf seiner Stirn, denn er ahnt plötzlich meine -noch unausgesprochene Frage. Nun ist es nicht der harft, fluchende Urwaldmann, der da spricht, sondern der Amerikaner, der die Harvard-Universität besucht hat und der Fussballgott seiner Klasse war. «Willis ist vor ganz kurzer Zeit gestorben. Ganz kurz. Und wundern Sie sich nicht, dass es uns viel länger dünkt und wir mit scheinbarer Roheit darüber hinweggehen. Sehen Sie diese Dschungel hier!» Seine Hand zeigt in die Runde. «Wie das strotzt und blüht, üppig grünt und fieberhaft erzeugt. Höchste Intensität, scheinbar. Und da wir mittendrin sind auch auch scheinbar in intensivster Spannkraft leben, so haben wir keine Zeit — an Willis, poor fellow! zu denken!» Das Kanu gleitet in den San Jacinto, der es sanft schaukelt. Eine Insel, wie ein Bukett aus dunklen Riesenfarnen, liegt querab. Wir halten darauf zu. Im Westen brennf bereits der Himmel zum Zeichen, dass die Sonne noch einmal den Horizont mit wilden Flammen küsst. Rasch an Land, Aexte her! Eilt euch, Uno, Dos und Tres! Tiefe Nacht ist's, als das Unterholz ausgerodet, Tausendfüssler und Zecken durch Feuer vertrieben und unsere Hängematten zwischen dünnen Stämmen ausgespannt sind. Die Gewehrläufe glitzern blau, gleichen erstarrten Schlangenleibern. Spitze rote und schwefelgelbe Lichter lecken empor. Kupferne Statuen sind die drei ums Feuer sitzenden Indianer. Im San Jacinto brechen sich die Spiegelbilder dar Gestirne. Fliegende Hunde flanieren darüber hin. Vom Urwalde drüben schluchzt, schreit und dröhnt das allabendliche Tongemälde aus den Kehlen seiner heimlichen Bewohner. Bald furchtbar laut, bald in leisem Moll versiegend. Unsere Pfeifen prasseln, honigsüss duftet der Tabak, vermischt sich mit dem scharfen Aroma der Holzscheite. Am Ufer schaukelt unser Kanu, das uns morgen wieder weitertragen wird. Das seltsame Fahrzeug aus dem seltsamsten Baume des Sertao. Dem Palmetto! Car aputos. Das Urwaldkonzert verstummt. Henderson schläft in seiner Hängematte. Die drei Indianer schaukeln in den ihren. Eine baumelt über der anderen, und unter der tiefsten, brennt das mächtige Feuer, wirbelt Funken und beizenden Rauch um die Ruhenden. Auf diese Weise schützen sie sich gegen die Legionen blutdürstiger Moskitos. Manchmal schlägt einer klatschend mit der Hand gegen gebissene Körperstellen. Mir sind die Stechmücken, die mich triumphierend umsummen, heute tödlich schnuppe. Denn mein Fieberanfall, der regelmässig jeden dritten Tag wiederkehrt, schüttelt mich, wie ein Hund seinen dürren Knochen schüttelt. Zuerst kam jenes ungeheuerliche Gefühl von Mattigkeit und Ver- lassensein. Zu gleichgültig selbst zum Sterben ist man dann ! Alle Glieder sind wie zermalmt, und Durst peinigt einen grausam. Die Feldflasche mit den zerquetschten Limonen — sie wachsen direkt über meinem Kopf! — ist längst leer. Mein Stöhnen dringt nicht bis in die schweren Träume der andern. Ich könnte den ganzen dickflüssigen San Jacinto austrinken, samt dem ihn bevölkernden Gewürm. Aber ich bin viel zu schwach, um nur ein Glied zu regen. « Henderson, gib mir Chinin, gib mir Wasser! » Er dreht sich murmelnd herum, schläft weiter. Langsam kriecht eisige Kälte in mir hoch. Ich habe das wilde Verlangen, mich ins Feuer zu wälzen, um warm zu werden. Aber wo ist meine Kraft geblieben ? Es würde auch absolut nichts nützen. Gegen die Kälteschauer der Malaria, die den ganzen Körper durchrütteln, dass die Zähne klirren und der röchelnde Atem stossweise aus dem trockenen Munde hetzt, ist weder künstliche hoch natürliche Hitze gut. Fortsetzung Seite 10.

JJO 90 — 'BERN, den 8. November 1935 AUTOMOBIL-REVUE 3 Sportnachrichten Graf Lurani fährt vier internationale Rekorde. Vergangenen Dienstag gelang es dem bekannten italienischen Privatfahrer Graf Lurani mit seiner 500-ccm-Maschine (Nibbio) auf der Strasse Florenz-Mare je zwei neue Rekordzeiten über die Meile und den Kilometer herauszufahren und die frühern Leistungen dieser Klasse durchwegs ganz, erheblich zu verbessern. Die Höchstgeschwindigkeit erzielte Lurani über den fliegenden Kilometer, wo er auf einen Durchschnitt von 162,162 km/St, kam und den bestehenden Rekord, der bis dahin von Rovin (Rovin) gehalten wurde, gleich um 26 Stundenkilometer in die Höhe schraubte. Qewiss, nachdem Campbell nahe an die 500 km heranrückte und Caracciola, Stuck und Nuvolari alle schon über 300 Stundenkilometer erreicht haben, mögen die 162 km/St, von Lurati etwas bescheiden aussehen. Doch hier muss man bedenken, dass die Leistung des Italieners mit einem Halblitermotor geschaffen wurde, der nicht mal über einen Kompressor verfügte. Auch über die Meile vermochte Lurani noch ein Mittel von über 160 km/St, zu halten, während er mit stehendem Start für den Kilometer 34,325 Sek. (104,88 km/St.) und für die Meile 47,31 Sek. (122,46 km/St., benötigte. Es seien hier noch die genauen Zeiten über die einzelnen Strecken wiedergegeben : Strecke Start Durchschnittszeit km/St. km eteb, 34,325 104,88 km flieg« 21,84 162,162 Meile steh. 47,31 122,46 Meile flieg. 35,815 161,764 Die alten Rekorde standen wie folgtt Strecke Start km/St. Fahrer , km steh. 89,843 Sylton (DKW) km flieg. 136,131 Rovin (Rovin) Meile steh, 96,385 Sylton (DKW) ) Meile flieg. 134,719 Rovin (Rovin) Technische Daten von Luranls Maschine. Wie schon oben erwähnt, handelt es sich hier um eine Halbliter-Maschine. Der Motor ist zweizylindrig in V-Form (120 Grad) und stammt aus den Guzzi-Werken. Bei einer Tourenzahl von 7500/Min. soll er eine Leistung von 50 PS abgeben, was für eine kompressorlose Maschine äusserst hoch ist. Die Kühlung geschieht durch Pressluft, die von einem Ventilator geliefert wird. Der Motor selbst ist hinter dem Führersitz eingebaut und überträgt seine Leistung über ein viergängiges Getriebe auf die Hinterräder, die einzeln durch Spiralfedern aufgehängt sind. Vorn hängt das Chassis an einer Querfeder, die ihrerseits auf der starren Vorderachse liegt. Der Radstand des Fahrzeuges beträgt 232 cm; die Spur vorn 126 und hinten 109 cm. Das Gewicht beläuft sich ohne Oel und Brennstoff auf 296 kg, so dass sich also eine spezifische Leistung von ca. 6 kg/PS ergibt, die nicht als besonders, günstig angesprochen werden kann. M. Campbell über seine Rekordfahrten. In der englischen Fachzeitschrift «The Motor» erzählt der Rekordmann Malcolm Campbell, wie er nach seinen zahlreichen Versuchsfahrten, die bald Erfolg, bald Enttäuschungen brachten, endlich sein Ziel, die 300- Meilen-Gr.enze, erreicht hat. Es war ein hohes Ziel, dass sich der Engländer hier gesteckt hatte, aber durch seine Zähigkeit, seinen Mut und seine Ausdauer hat er es ve"rhältnismässig in kurzer Zeit erreicht. Die Ausführungen Campbells sind so interessant, dass wir es nicht verfehlen möchten, hier die wichtigsten Einzelheiten wiederzugeben (die Red.): «Seitdem ich von meiner erfolgreichen Rekordfahrt vom vergangenen September zurückgekehrt bin, werde ich oft gefragt, warum ich nicht schon früher für meine Versuchsfahrten die Piste bei Salt Lake City gewählt habe. Tatsächlich hatte ich aber schon seit Jahren mit Salt Beds gerechnet, doch die Erfahrungen, die ich im Jahre 1929 in Verneuk Pan machte, Hessen mich vermuten, dass es doch noch besser sei, mit einem Teufel zu kämpfen, den man kennt, als mit einem solchen, den man nicht kennt. So verlegte ich meine Rekordfahrten immer wieder nach Daytona, und wenn ich schon nach Salt Beds ging, so war es eigentlich mehr aus. Verzweiflung, denn die Strandpiste von Florida hatte ihren Zweck erfüllt. Dort war nicht mehr weiterzukommen. Theoretisch hätte ich bereits vor zwei Jahren die 300-Meilen-Grenze erreichen sollen; der «Blue Bird» war stark genug, aber die Versuchsstrecke von Daytona war zu uneben. Die Bordinstrumente zeigten damals 328 Meilen/St, an, doch in Wirklichkeit hatte ich nur 273 Meilen/St, darauf. 'Der Schlupf der Antriebsräder war also ganz gewaltig. Wollte ich tatsächlich noch bessere Zeiten herauswirtschaften, so musste in erster Linie dieser Schlupf beseitigt werden. In den folgenden zwei Jahren wurde dann auch der «Blue Bird» eingehend umgebaut, wobei u. a. die Hinterräder mit Zwillingsreifen versehen wurden. Auch erhielt die Stromlinienkarosserie eine wirkungsvollere Form. Und wieder gings nach Daytona, im Frühling dieses Jahres. Unsere Hoffnungen waren gross, denn theoretisch sollten diesmal gegen die 335 Meilen/St, zu erzielen sein. Die Witterung war äusserst schlecht und so hatten wir wochenlang zu harren, bis die Verhältnisse einigermassen günsffig wurden und überhaupt einen Erfolg erwarten Hessen. Doch dieser wurde nicht überwältigend gross. Die Piste war so uneben, dass die Maschine ständig in die Luft sprang und sich die Räder leer durchdrehten. Die Spitzengeschwindigkeit blieb 50 Meilen unter der theoretisch errechneten. Ich musste bald einsehen, dass auf der Piste von Daytona die 300-Meilen-Grenze nicht zu erreichen war und so entschloss ich mich, meine nächste Rekordfahrt • in Salt Lake City zu versuchen. Die eigentliche Piste, die «Bonneville Salt Fiats» liegt rund 120 Meilen von dieser Stadt entfernt, aber die ausgezeichneten Strassen, die für den Staat Utah charakteristisch sind, geben eine schnelle und mühelose Verbindungsmöglichkeit zwischen diesen beiden Orten. Unser Hauptlager schlugen wir in Wendover auf, einem kleinen Dorf mit einer Eisenbahnstation, einem oder zwei Cafes, den üblichen Tankstellen, einigen Garagen und einigen kleinen Häuschen, wo der Durchreisende etwas zu Essen und Unterkunft für die Nacht findet. Die Piste selbst ist von hier aus nur 6% Meilen entfernt und also in kürzester Zeit erreichbar. Die ausgetrockneten Salzseen haben eine Ausdehnung von über 300 Quadratmeilen und liegen zirka 1400 Meter über Meer. Die ganze Oberfläche ist mit einer Salzkruste überdeckt, die stark durchfurcht ist und für die Rekordfahrt zuerst mit einer speziellen Maschine abgeflacht werden musste. Ferner wurde über die ganze Strecke von ungefähr 13 Meilen mit Dieselöl eine gerade Linie auf dem Boden markiert, damit ich überhaupt einen Anhaltspunkt für die Fahrtrichtung hatte. Die erste Versuchsfahrt fiel sehr befriedigend aus. Mühelos zog der «Blue Bird» auf 240 Meilen/St, hinauf. Die Piste war ideal und die Maschine selbst schien in glänzender Verfassung "zu sein. So entschloss ich mich, am nächsten Morgen den Angriff auf meinen eigenen Rekord zu unternehmen. Ich ersuchte die Offiziellen der A.A.A. (American Automobile Association) schon um 6 Uhr früh alles bereit zu halten, denn die Fahrt musste unbedingt vor der grossen Hitze zur Durchführung kommen. Der entscheidende Tag brach an. Es war der 3. September. Noch vor Sonnenaufgang wurde die Maschine aus ihrer Garage geholt und für die Fahrt vorbereitet. Die Räder wurden ausgewechselt und der Motor in Betrieb gesetzt. Mit Spannung erwartete ich das Zeichen zum Start. Es blieb mir gerade noch Zeit, den eingebauten und elektrisch betriebenen Cine-Kodak, der den Stand der verschiedenen Messinstrumente während der Fahrt aufnehmen soll, in Betrieb zu setzen. Dann gings los. Bei 100 Meilenstunden wechselte ich in den zweiten Gang, dann bei 200 Meilenstunden in den dritten. Noch nie war der « Blue Bird » so schnell auf Tempo gekommen. Zwei Meilen vor der eigentlichen Rekordstrecke, wo die Zeitmessung vorgenommen wurde, schloss ich die vorn liegende Klappe, wodurch die Luftzuführung zum Kühler unterbunden wird. Aber die Folge daraus erwies sich als höchst unangenehm. Die Windschutzscheibe wurde mit Oel bespritzt und die Auspuffgase der Maschine drangen in meinen Führersitz. Inzwischen hatte ich bereits die abgesteckte Rekordstrecke erreicht und schon raste ich auch an der roten Flagge vorbei. Die Hinfahrt war zu Ende, aber die Maschine war noch in voller Fahrt und sie abzubremsen erwies sich fast schwieriger, wie sie auf Geschwindigkeit zu bringen. Zeitweise kam ich von der durch die gerade Linie eingezeichneten Richtung weg. Ein Reifen platzte und riss die Maschine auf die linke Seite; ich setzte die «Fahrtwind- Bremsen » ein. Die Steuerung des Fahrzeuges wurde immer schwieriger; der geplatzePneu flog in Stücken auseinander. Erst jetzt setzte ich die mechanischen Bremsen ein und brachte den « Blue Bird » langsam zum Stehen. Der geplatzte Reifen hatte Feuer gefangen. Ich erhob mich nun von meinem Führersitz und rief die Mechaniker herbei, die sich ungeähr eine halbe Meile von mir entfernt aufhielten. Bekanntlich müssen Hin- und Rückfahrt innert einer Stunde erledigt werden. Doch bis alle vier Räder ausgewechselt waren, ging schon eine halbe Stunde verloren. Unterdessen bekam ich bereits die Mitteilung, dass ich ein Mittel von 304,11 Meilen/ St. erzielt habe. Dies war wahrlich eine erfreuliche Nachricht, aber ich wunderte mich, ob die Reifen nochmals diese hohe Beanspruchung durchhalten würden. Endlich war die Maschine wieder startbereit und schon wollte ich loslegen. Da kam einer herangefahren und berichtete mir, dass ein Draht für die Zeitmessung gebrochen sei. Wiederum ging kostbare Zeit verloren. Ich stellte den Motor ab, denn wenn das Fahrzeug stillsteht, kommt das Kühlwasser bei laufendem Motor in kurzer Zeit zum Kochen. Noch blieben uns 15 Minuten; da endlich hiess es « O.K. ». Doch nun streikte zu allem Unglück noch der Motor, und als ich endlich den ersten Gang einrückte und die Maschine auf Touren jagen konnte, da standen mir gerade noch fünf Minuten zur Verfügung. Nach den gemachten Erfahrungen auf der Hinfahrt, entschloss ich mich, die Kühlerklappe nicht mehr zu schliessen. Ich hoffte auch so, die 300-Meilen-Grenze zu erreichen. Nachdem ich die abgestoppte Meile durchfahren hatte, machte ich etwas, was ich bisher noch nie gewagt hatte. Schon bei 250 Meilen/St, setzte ich die «Fahrtwind-Bremsen » und auch die mechanischen Bremsen in Tätigkeit; ich war allerdings mehr oder weniger zu dieser Massnahme gezwungen, denn die Auslaufstrecke war relativ ziemlich kurz. Die Wirkung dieser beiden Bremsen war aber hervorragend und ich brachte die Maschine anstandslos zum Stehen. Nach der Rekordfahrt wurde ich von einer begeisterten Menschenmenge empfangen. Ich selbst war ziemlich zuversichtlich und glaubte, das Mittel der Rückfahrt müsse so nahe bei 300 Meilen/St, liegen, dass der Durchschnitt aus der Hin- und Rückfahrt über dieser Grenze sei. Bald kam auch die Bestätigung meiner Vermutung durch die Zeitnehmer: Das Mittel der Rückfahrt stand auf 299,8 Meilen/St. So ergab sich also eine durchschnittliche Geschwindigkeit von zirka 302 Meilen/St. ' Mein schon lang ersehntes Ziel war erreicht und ich fühlte mich in diesem Augenblick als den glücklichsten Menschen der Welt. Ich sagte, in diesem Augenblick; denn bald gab's eine grosse Enttäuschung. Es kam die Nachricht, dass in der Zeitmessung ein Fehler unterlaufen sei, und dass die Rückfahrt nur mit 296 Meilen/St, errechnet wurde. Der Durchschnitt aus beiden Fahrten fiel also auf 299,8 Meilen/St, herunter. Das bedeutete für mich einen furchtbaren Schlag und ich bat die Zeitmesser der A.A.A., sich am nächsten Morgen wieder auf der Piste einzufinden, denn ich wollte auf jeden Fall die 300-Meilen- Grenze erreichen. Noch am selben Tage zeigte es sich dann aber, dass die Zeitnehmer bei der Berechnung der Geschwindigkeit einen Rechnungsfehler begangen hatten. Mein neuer Rekord erfuhr eine Berichtigung und stand nun auf 301,129 Meilen/St. So konnte ich von einer weitern Fahrt absehen, wenn ich auch glaube, dass diese noch höhere Geschwindigkeiten gebracht hätte. Und jetzt nach all diesen Jahren von Versuchsfahrten habe ich mich entschlossen, diesen Sport aufzugeben. Ich tue es nur mit Bedauern, aber ich habe mein Versprechen gegeben und will es auch halten. Es fällt ja schwer, eine fast lebenslängliche Leidenschaft plötzlich fallen zu lassen, aber schliesslich muss alles einmal sein Ende finden.» Zum Kilometerrekord von Campbell. Mit der neuen Bestleistung über die fliegende Meile hat Campbell in seiner letzten Rekordfahrt auch eine solche über den fliegenden Kilometer aufgestellt, die jedoch von der A.I.A.C.R. nicht homologiert wurde, und zwar aus dem Grunde, weil der Kontakt am Ende der abgesteckten Kilometerstrecke nicht einwandfrei funktionierte. So steht also der offizielle Rekord über diese Distanz immer noch auf 444,444, km/St., wie ihn Campbell am 7. März 1935 in Daytona geschaffen hat. Hartmann gewinnt das Gugger-Bergrennen. In dem am vergangenen Mittwoch zur Durchführung gelangten Qugger-Bergrennen in Ungarn wurde Hartmann (Bugatti) mit 1 Min. 47,78 Sek. absoluter Sieger. Mit seinem Maserati kam er auf 1 Min. 48,29 J3ek. Bekanntlich ist auf dieser Strecke Steinweg am letzten Samstag im Training tödlich verunglückt, Seaman auf Auto-Union. Für den am 1. Januar 1936 in Johannesburg zur Austragung kommenden Grossen Preises von Südafrika hat sich der erfolgreiche Kleinwagenfahrer Seaman mit einer Auto-Union-Maschine eingeschrieben. Ob es •sich hier nur um ein einzelnes Rennen handelt oder ob eventuell der Engländer auf obiger Marke in der nächsten Saison mehrere Rennen bestreiten wird, ist vorläufig noch nicht bekannt. Der neue SCHNEEREIFEN DUNLOP „SPORTS" genügt auch den höchsten Anforderungen Le nouveau PNEU NEIGE DUNLOP „SPORTS" donnera satisfaction aux plus exigeants