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E_1935_Zeitung_Nr.095

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 26. NOVEMBER 1935 — N° 95 den! In den Tagen, wo er seinen Fluchtplan fasste, war die Polizeibaracke im Umbau, und die Abteilung, die aus drei Mann bestand, wohnte im katholischen Pfarrhof. Hier schliefen sie in ihren Schlafsäcken auf dem Boden der Kirche zusammen mit ihrem Gefangenen. Wieweit sich Uanguaq im voraus einen detaillierten Plan für seine Flucht zurechtgelegt hatte, ist niemals aufgeklärt worden; man weiss nur, dass die Polizei, als sie eines Morgens in einem brüllenden Schneesturm erwachte, seinen Schlafsack leer fand. Erst dachte man überhaupt nicht an die Möglichkeit einer Flucht und begab sich zu den Schneehütten der Eskimos in dem Glauben, dass Uanguaq sich hier auf einem frühen Morgenbesuch befinde. Aber es dauerte nicht lange, bis man entdeckte, dass der leichteste Schlitten der Polizei und die besten und schnellsten Hunde weg waren; als man näher zusah, entdeckte man auch, dass mehrere von den Gewehren der Polizei und Munition fehlte. Gleichzeitig kamen Leute aus der Siedlung und meldeten, dass ein Teil ihrer Winterpelze und Schlaffelle verschwunden war. Es konnte nun kein Zweifel mehr darüber sein, dass Uanguaq im Schütze des Schneesturmes in die Freiheit hinausgefahren war, die er nicht länger missen konnte. Die Polizei setzte ihm sofort zusammen mit einigen Eskimos nach; aber trotz allem Respekt vor der Polizei schienen die Eskimos nicht weiter an der Verfolgung interessiert zu sein. Uanguaq hatte ja nichts anderes getan, als was sie selber in einem ähnlichen Falle getan haben würden, und ausserdem waren sie überzeugt davon, dass der Flüchtling, selbst wenn man ihn wirklich einholen sollte, sein Leben teuer verkaufen würde. Er war nicht nur ein hervorragender Schütze, sondern verfügte auch über die besten Gewehre am Platze. Die Polizei tat ihr Bestes, konnte aber mit den unbrauchbaren Hunden, die Uanguaq zurückgelassen hatte, nichts ausrichten, ausserdem raste der Schneesturm und verwischte jede Spur, der man zu folgen versuchte. Die Jagd musste aufgegeben werden, bis das Wetter besser würde. Eine Woche später erschien die Polizei vollzählig bei einer Handelsstation am Bakersee; aber als sie sich nach dem verschwundenen Uanguaq erkundigte, erzählte der Handelsverwalter, dass er bereits vor mehreren Tagen duchgekommen war; er hatte bei der Station Proviant verlangt unter dem Vorgeben, dass er auf einer Schlittenreise für die Polizei begriffen sei. Da der Handelsverwalter sowohl die Schlitten als auch die Hunde und Gewehre wiedererkannte, war er in die Falle gegangen, ohne einen Augenblick Misstrauen zu fassen. Jetzt musste Uanguaq bereits über alle Berge sein. Es wurde augenblicklich nach allen Siedelungen in Barren Grounds, mit denen man in Verbindung kommen konnte, Mitteilung ausgesandt, und während des ganzen Winters wurde nach Uanguaq gesucht, aber er wurde nicht gefunden. Erst im Frühjahr, als die Sonaenwärme den Schnee schmelzte, stiess ein Renntierjäger zufällig auf eine zusammengefallene Schneehütte. Er erkannte sogleich den Schlitten der Polizei wieder, ebenso die Leichen der entführten Hunde. Im Innern der Schneehütte lag tot Uanguaq. Er hatte sich in keine Siedlung wagen dürfen, und da im Winter fast gar keine Renntiere Jn Barren Grounds sind, war es ihm nicht möglich gewesen, Jagd zu treiben. So hatte er von dem Proviant gelebt, den er beim Bakersee erhalten hatte, und als dieser schliesslich aufgebraucht war, hatten Hunger und Kälte sich seiner erbarmt und ihn zu den ewigen Jagdgründen seines Stammes gesandt, aus denen keine Macht der Welt ihn je wieder zurückholen kann Als ich zusammen mit Igjugarjuk das Grab besuche, ist die Sommerwanderung der Renntiere in vollem Gang. Während mir der Zauberer mit gedämpfter Stimme Uanguaqs Geschichte erzählt, steht die Landschaft ringsum in lächelndem Gegensatz zu der Winteröde, welche den kühnen Flüchtling überwältigt hatte. Leben ist um des toten Mannes Grab. Hermeline springen zwischen den Steinen umher und suchen nach Vogeleiern, Lemminge sind m ihre zarteste Sommertracht gekleidet und schlecken Sonnenschein auf den kleinen Schneehäufchen, und selbst die Murmeltiere, die sich sonst aus Furcht vor den lautlosen Eulen nur selten bei Tageslicht zeigen, sind heute aus ihren Höhlen hervorgekrochen und sitzen mit aufgerichtetem Körper da wie richtige kleine Menschen. Sie blinzeln ins Licht und fuchteln mit ihren Vorderbeinchen vor eitel Sommerlust. Hoch oben in der Luft schwebt ein Bussard auf starken Schwingen und prüft die Renntierrudel; die Kühe haben noch nicht gekalbt, aber er freut sich schon auf die fetten und mürben Kälbchen, die noch matt in den Knien sind nach dem warmen Winterschlaf im Leibe der Mutter. Die Wirtschaftskrise zieht auch bei uns immer weitere Kreise, die Not steigt immer höher an. Alle Massnahmen des Bundes wie der Kantone haben sich bis jetzt als völlig unzureichend erwiesen, besonders in den Bergtälern herrscht eine geradezu unfassbare Armut. Die Gemeinden — selbst zu arm, um helfend einzugreifen — müssen Familien mit 8 bis 12 Kindern ihrem Schicksal überlassen. Krankheit und Hunger sind dort ständige Gäste. Die nachstehenden Dokumente mögen dem Leser einen Einblick in diese Verhältnisse gewähren. ^Mtf Nachdem wir bereits in den letzten beiden Jahren eine Hilfsaktion für die notleidende Bergbevölkerung durchgeführt haben, gehen uns nun täglich Briefe dieser Art aus allen Landesteilen zu. So wenden wir uns auch jetzt wieder an unsere Leser, mit der Bitte, uns zu helfen, wenigstens hier und dort einen Lichtschimmer in die Berghütten zu bringen. Hier ist jede Gabe willkommmen, besonders Bei unserer letzten Hilfsaktion liefen bei uns insgesamt 160 Pakete ein; aus diesem Material konnten wir 90 Pakete verschicken, die ausser den Erwachsenen verschiedenster Altersstufen, auch rund 700 Bergkinder berücksichtigten. Weiterhin haben wir 30 Bittbriefe an unsere Leser vermittelt, so dass dadurch weitern 30 Familien geholfen werden konnte. 620 Fr/an Bargeld wurden zum Ankauf von Kinderwäsche und warmen Kinderkleidern verwendet. Nachdem unsere Leser schon zwei Jahre hindurch soviel Verständnis für ihre notleidenden. Mitmenschen gezeigt haben, hoffen wir, dass auch unser diesjähriger Aufruf nicht ungehört verhallt. Mehr denn je gilt es heute, zu beweisen, dass das Wort Volksgemeinschaft keine leere Phrase ist, sondern sich gerade in Zeiten bitterster Not aufs neue bewährt. / Alle Geschenke sollen noch vor Weihnachten zur Verteilung gelangen. Wir bitten daher unsere verehrten Leser, uns alle Zuschriften und Zusendungen bis spätestens 20. Dezember zugehen zu lassen, da wir zu diesem Zeitpunkt unsere Aktion abschliessen wollen. Selbstverständlich sind wir auch wieder gerne bereit, solchen Lesern, die persönlich mit den Hilfsbedürftigen in Verbindung treten wollen, einige Briefe zur Auswahl zu senden. Zusendungen und Zuschriften bitten wir unter Angabe des Absenders an die Redaktion der «Automobil-Revue», Abteilung Hilfsaktion, Breitenrainstrasse 97, Bern, zu richten-. Bargeldsendungen sind herzlich willkommen und ah Postscheckkonto 111/5890, Hilfsdienst der «Automobil-Revue», Bern, erbeten. Menschen in Not. An unsere Leser! AMA Jh/K, *A*+*t- jO0" /2-**t-- •/A*-*-*r/V S)U *l*4tsif+~%. &>*+sf 5^*"^

N" 95 — DIENSTAG, 26. NOVEMBER 1935 AUTOMOBIL-REVUE 15 Die Seite der Frau töte schonen Sehe Die Sehnsucht jeder Frau! Wenn man die neuen Pelze betrachtet, die uns die führenden Werkstätten für diesen Winter vorbereiten, und wenn man sich im Zusammenhange damit mit den zahllosen zur Verarbeitung gelangenden Fellsorten eingehender beschäftigt, muss man sich letzten Endes eingestehen, dass man während der Schulzeit in den «Tierkundestunden» ausserordentlich unaufmerksam war und zweifellos ein «Ungenügend» verdient hätte, weil man doch eigentlich in diesen Dingen so beschämend wenig Bescheid weiss!... Die neue Mode lässt sich heuer keineswegs in bestimmte Bahnen zwingen, sondern gestattet sowohl was die Fellsorten als auch was die Machart anbetrifft, vollste Freizügigkeit, so dass neben den aus grossen Fellen zusammengestellten, also einheitliche Flächen bildenden Pelzen auch Umhüllen aus ganz*kleinen Fellen hergestellt werden, die uns ihrer besonderen Lebhaftigkeit wegen gefallen, wenn sie auch — infolge der hier notwendigen vielen Nähte — weniger praktisch sind, also sicherlich nicht als Strapazstücke gelten können. Wer sich auf diesem Gebiete zurechtzufinden versucht, wird feststellen können, dass auch die Pelzmode in der heutigen Zeit alle Experimente vermeidet, also vor allem allzu auffällige Fellsorten ausschaltet, was durchaus begreiflich erscheint, da doch die Anschaffung eines Fellmantels immerhin eine belangreiche Ausgabe darstellt, die wohl überlegt sein will und einem allenfalls ein Stück bieten muss, das jahrelang brauchbar, bleiben soll, also nicht etwa von heute auf morgen überholt sein |arf, wie irgend ein anderes Kleidungsstück, Bei dem dies keine so grosse Rolle spielt. Während man also im Vorjahre vielfach Tiger- und Leopardfelle (und deren zahlreiche Nachahmungen) verarbeitete und an diesen « wilden », ausdrucksvollen Mustern Gefallen fand, scheint heuer ruhig wirkendes Pelzwerk vorgezogen zu werden, weil man sich offenbar sagt, dass man derartige Umhüllen viel besser auszuwerten in der Lage sei Ȧls vorbildlicher Strapazmantel gilt heuer unstreitig der Seehund-Mantel; das Gleissen und Glitzern dieses Naturfelles und sein. « öliger » Schimmer nehmen uns immer von neuem gefangen. Fachleute sprechen von einer fast unbegrenzten Haltbarkeit dieses Pelzwerks, so dass man' solche Umhüllen mit Recht auch für Ausflüge, Wochenendfahrten u.s.w. zu verwenden gedenkt. Man stellt das Seehundfell gerne noch mit einem Stadttheater Abends 8 Uhr, Sonntag nachmittags 3 Uhr. Di. abend 26. NOV. Einzige Wiederholung d. Ballettabends: Rekrutierung von W. A. Mozart, und Prometheus, von L. van Beethoven. Mi. abend 27. NOV. Eugen Onegin (A-Ab. 7). DO. abend 28. NOV. Aida, Oper von G. Verdi, Gastspiel von Maria Olzewska und Alb. Seibert. Fr. abend 29. NOV. Eugen Onegin (A-Ab. 7). Sa. abend 30. NOV. Welturaufführung: Hopsa, Revue-Operette des Schweizer Komponisten Paul Burkhard. SO.nachm. I.Dez. 2^ Uhr: Lohengrin, Oper von Rieh. Wagner, mit Maria Olzewska und Alb. Seibert a. G. So. abend 1. Dez. Hopsa. Schauspielhaus Abenda ** ühr t< s ° nn - Di. abend Mi. abend Fr. Sa. So. So. r 26. Nov. \ 27: Nov. I Die erste tag Legion, nachm. Schauspiel 3H Uhr , von Emmet Lavery, Deutsch von Friedr. Schreyvogel. abend 28NOV Premiere: Mädchen in Uniform (Gestern und Heute), Schauspiel von Christa Winsloe. abend 29. NOV. Die erste Legion. abend 30. NOV. Mädchen in Uniform und Heute). (Gestern nachm. I.Dez. Cäsar in Rüblikon. abend 1. Dez. SK Uhr: Cäsar in Rüblikon. anderen Pelzwerk zusammen, das für Kragen und Manschetten bestimmt ist, wie wir dies bei unserm ersten Bilde deutlich wahrnehmen. Zu den immer aktuellen Fellen, die keiner Modeströmung unterliegen, gehört der Persianer, der, ebenso wie der Seehund, schier unverwüstlich ist und den Vorteil bietet, für richtige «Gelegenheitsutnhüllen», die für Nachmittag und Abend tragbar sind, geeignet zu sein. Auch hier kommt vielfach die Gepflogenheit, eine «fremde » Fellgarnierung vorzusehen, zum Ausdrucke, so dass man etwa den breiten, capeähnlichen Kragen eines Persianermantels mit schwarzern Fuchs * besetzen könnte; der Mantel selbst hat meist den geraden Grundschnitt und bietet, abgesehen von dem eben besprochenen, eigenartigen Kragen, interessant-gebaijschte Aermel, die — als neumodische Anregung — in der Pelzmode ein gewisses Aufsehen erregen (Figur 2). Zürcher Unterhaltungsstätten Do Stauffacherstrasse 41. Das Cafehaus mit den bescheidenen Preisen. Rendez-vous vor und nach dem Kino. 5 Bars. Allabendliches Auftreten erstklassiger, internationaler Künstlerinnen; Täglich gediegene Kabarett-Einlagen! Musik, Gesang, Tanz, komische Einlagen, Sketches! Limmatqual 132, b. Central F. Winisdorfer Erstklassige Menüs 1.70. Kuchenspezialitäten. Orchester Leindecker. Eine Sehenswürdigkeit. Küche und Keller berühmt Familie Biedermann-Sutter, Besitzer des Hotel Engel in Baden, b. Turm. Stauffacherstrasse 28 va pen on Telephon 32.3G3 Moderne Zimmer. Reine Butterküche. Zeitgemässe Preise. * Besitzer: Rösler-Misar, Chef de cuisine. ApOllO Stauffacherstrasse 41. das .behagliche Cafe • gegenObttr Kaufleuten Paul Wegener in «Der Mann mit der Pranke», n. d. Kriminalroman von Dr. Friedr. Zeckendorf. Autoparkplatz - off. bis 24 Uhr - Niischelerstr. 30 Cinema Apollotheater Cafe-Rest. StudIO Nord-SÜd Schiffländeplatz Premiere: «Jeunesse», realise par Lecombe. Ce ba Stampfenbachplatz Waldhaus Slhlbrugg (Station) Wo Zeughauskelleram Als billiges und sehr wirkungsvolles Pelzwerk gilt rasiertes Lammfell, das heuer in seinen verschiedenen Grauschattierungen bevorzugt wird; zu der jugendlichen Wirkung dieser Pelzart tragen die überaus anmutigen Schnitte bei, insbesondere erregen die den Kutschermänteln der Biedermeierzeit nachempfundenen Cape-Effekte allgemeine Aufmerksamkeit (Bild 3). Im nächsten Bilde führen wir einen Maulwurfmantel vor Augen, der uns durch seine neue Linienführung überrascht; viele Jahre lang hatte man für Maulwurfumhüllen wenig übrig, weil man diese Felle in der Farbe wenig günstig und demnach ausdruckslos fand. Nun aber, da man sich der Tagesmode vollkommen angleicht und sogar die reizvollen Verschnürungen als Mantelverschluss versieht, erfährt die Pelzmode eine wert- volle Bereicherung, die auch durch den kleinen^ Schalkragen und durch die kelchförrnigerweiterten Aermel zum Ausdrucke kommt. Die stark eingeschweifte Machart unterstreicht den Stil des « Russenmantels», der die Pelzrqode auf ganz neuen Wegen zeigt. Auch der Fohlenmantel, dessen Beliebtheit in den letzten Jahren ein wenig nachgelassen hatte, findet nun wieder vollsten Beifall, was vermutlich darauf zurückzuführen ist, dass man sich um die Schaffung Stilmöbel Truhen Kommoden Tische FauteuilS in Rohr und gepolstert A.Berber ich. Dufourstrasse46, Zur loh 8 0 dunkle Nacht! so tief und uferlos wie Wünsche, die für kurze Zeit aufblühen und dann hoffnungslos ertrinken in dem dunklen Schoss, so tiefer, tiefer Müdigkeit. Im Schweigen nur das Ticken einer Uhr, das der Sekunden rasche Flucht anzeigt, eh' sie ohne Spur hinschwinden und das Ewige nur sie als vollendet bucht. Was war, was wird? — das alles stirbt im Traum, Die Uhr tickt leise in der Nacht; doch fern sind wir dem dunklen Raum — fort trägt aul Flügeln uns der Traum zu Sternen, wo Erfüllung wacht. neuer Typen bemüht. Ein hoch-verschliessbarer, mit «fremdem » Fell verbrämter, ejnseitig-gearbeiteter Fohlenmantel mit wuchtigen Manschetten ist sicherlich ein Vorschlag, der nicht von der Hand zu weisen und durchaus erfolgversprechend ist (vorletztes Modell). Grosses Unrecht widerfuhr auch dem guten alten Sealmantel, denn der Widerstand, den das Publikum diesem Fell entgegensetzte, war so gross, dass man nicht einmal daran denken wollte, ein altes « Familienstück ». das man seit urdenklichen Zeiten im Hause hatte, umzuformen und aufzutragen... dies alles aus der Befürchtung heraus, dass Seal «alt mache». Dass dies aber keineswegs der Fall ist, wenn man dem Sealmantel die richtige, jugendliche Form gibt und ihn mit langhaarigem Pelzwerk, etwa mit Skunks, in Form eines abstehenden Kragens und eines aus mehreren Fellen .zusammengesetzten Muffs in Verbindung bringt, soll unsere letzte Zeichnung beweisen. Solche Sealmäntel sind sehr flott und ungemein praktisch, weil sie — ebenso wie die Persianerpelze — nicht nur für den Nachmittag, sondern auch als Umhülle zur Gesellschaftskleidung zu verwenden, also als ausgesprochene « Gelegenheitspelze » zu betrachten sind. Früher einmal war man der Ansieht, dass die Anschaffung eines Pelzes höchsten, fast sträflichen Luxus bedeute, heute aber scheint man endlich zu der Erkenntnis gelangt zu sein, dass ein gediegener Pelzmantel zwar eine einmalige grössere Ausgabe darstellt, einen aber auf Jahre hinaus der Sorgen um die winterliche Umhülle enthebt! Göschenen BAHNHOF BÜFFET Umladestelle für die Autos nach und von Airolo. Kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit. Auskunft über Fahr- und Transportverhältnisse. Tel. 11. (Nicht zu verwechseln mit Hotel Bahnhof.) Höfliche Empfehlung Stelqer-Qurtner. Für Weihnachten haben Sie ja Ihr Auto, aber unsere ,, R E G E NT" - Kamera wartet hier auf Sie. 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