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E_1935_Zeitung_Nr.093

E_1935_Zeitung_Nr.093

dass der Staat dann die

dass der Staat dann die höchsten Einkünfte aus dem motorisierten Strassenverkehr ziehe, je mehr dieser gefördert werde. Bei einigermassen erträglichen Betriebsstoffsteuern dürfte auf Grund der Erfahrungen sämtlicher uns umgebenden Staaten damit gerechnet werden, dass der Motorfahrzeugbestand und die Zahl der sich im Vekehr befindlichen Fahrzeuge stetig zunehme. Damit wäre aber auch automatisch ein erhöhter Benzinkonsum, also eine entsprechend vermehrte Einnahme des Bundes aus den mehr eingeführten Benzinmengen, verbunden. Sobald aber der Bogen überspannt und die Wirtschaftlichkeit des Automobilbetriebes durch übersetzte Belastungen in Frage gestellt wird, dann wirkt sich jede weitere Steuererhöhung durch das gerade Gegenteil aus, weil der Bedarf so zurückgeht, dass selbst neue Steuerauflagen nicht imstande sind, den entstehenden Einahmeausfall zu kompensieren. Trotz allen Rechenkünsten im Bundeshaus hat sich diese Voraussage nach der Verteuerung des Benzins diesen Sommer schon zu einem grossen Teil erfüllt, und wenn auch für die ersten Monate, da der Reiseverkehr seinen Höhepunkt erreichte, noch eine Mehreinnahme zu verbuchen war, so betrug sie keineswegs den am grünen Tisch errechneten Betrag. Aber gegenüber diesen Voraussagen hatte der Bundesrat taube Ohren. Er vertrat die Auffassung, ein Mehrzoll sei erträglich, obwohl schon vorher die Steuer an die 200 Prozent des Warenwertes ausmachte, und hielt an der schönen Rechnung auf dem Papier, wonach der Benzinzoll samt der Zuckersteuer bare 30 Millionen Fr. mehr pro Jahr ergeben werde, unbeirrt fest. Es wurde weder auf die einheimische Motorrad- und Lastwagenindustrie, noch auf die augedehnte Zubehörproduktion, noch auf das weitverzweigte Qaragegewerbe Rücksicht genommen. Es wurde zugeschlagen, unbekümmert darum, ob die Automobilwirtschaft dadurch notleidend werde, und vor allem auch ohne Befürchtungen darüber, dass der Verbrauch zurückgehen und daher das fiskalische Erträgnis nicht mehr den Erwartungen entsprechen könnte. Bei der Steuer auf Bier aber, da regt sich nun plötzlich das Steuergewissen unserer obersten Landesbehörde. Wir haben hier weder für oder gegen eine Belastung des Biers Stellung zu nehmen. Zu den gleichen Ueberlegungen müssten wir auch bei jeder anderen Verbrauchssteuer kommen, wenn die nämliche Argumentation vorgebracht würde. Denn es muss sehr merkwürdig berühren, dass bei einem Genussartikel so ängstlich auf die Vermeidung eines Konsumrückganges Bedacht genommen wird, während das Benzin als ein unentbehrliches Hilfsmittel der industriellen Produktion, von Handel und Gewerbe, offenbar als fiskalisches Freiwild betrachtet wird. Es ist bedenklich, wie leicht es Schwätzer haben, ihr seichtes Gedankengut durch' das Mittel der Presse an die Oeffentlichkeit zu bringen. Um so bedenklicher dann, wenn diesen Dreimalweisen die Spalten der angesehenen Tagespresse offen stehen, wo ihre Argumentation doch vermehrtes Gewicht hat und erhöhte Beachtung findet. Es ist gewiss, dass keine Redaktion auf allen Gebieten der Wirtschaft, des Verkehrs und des Wissens beschlagen sein kann. In vielen Fällen ist man auf die Unterlagen der Gewährsleute angewiesen. Wenn aber mit Zahlen operiert wird, so sollte doppelte Vorsicht walten und Tatsächliches von Vermutungen oder reinen Behaup- Wasser schiessen, gleich einer schwarzen Mauer den Strom ein. Nur zwischen jenen Stämmen, die die Wucht der Strömung brechen, und nur, wenn wir uns die kleinen toten Buchten zunutze machen, können wir zurück. Während wir schräg dem Waldsaum zuhalten, verlegt der Flussgott uns mit Wirbeln und Treibholz den Kurs. Ich lache. Was sind jene Hindernisse gegen unsern Ritt auf dem Riesenbaum ? Ruhiges Wasser um uns. Der Palmetto schwankt leise hin und her. Wir binden ihn an und betrachten Hendersons Fund. Ein schmutziges Bündel Blätter und Schösslinge, um das wir 60 Mal in der Minute das Leben wagten. Aber was ist dieser Einsatz gegen das Orchideenfieber, das uns in den Augen leuchtet und unsere Finger zittern macht? Behutsam wäscht Henderson die Pflanze ab. Grüne lanzettförmige Blätter, eine Samenkapsel, daneben eine Knospe und die Blume. Keine Blume, sondern ein Wunder! Ein goldenes, samtartiges, duftendes Gebilde, das uns den Atem nimmt. Mit goldgelbem Kelche, mit flaumigen Härchen besetzt, deren Spitzen wie Sonnenstrahlen schimmern, entspriesst dem langen, grünen Griffel ein phantastisch schöner Stern aus sechs gekräuselten, glänzenden Blütenblättern. Henderson keucht: «Schätze, dass ich eine solche noch nie fand. Willis würde sich freuen. Und nie wieder wird, eine derartige Auto Einstellung der Autoniobllfabrlkation bei F.N. Wie aas dem Geschäftsbericht der Fabrique Nationale d'Armes de Guerre in Brüssel hervorgeht, ist beabsichtigt, in Kürze die Serienherstellung von Personenautomobilen aufzugeben. Die Herstellung schwerer Lastwagen and Spezialwagen für industrielle Zwecke soll jedoch fortgesetzt werden. Englands 100 Millionen Pfund für Strassen. Der englische Schatzkanzler hat die Bereitstellung von £ 100 000 000 für den Bau neuer und die Verbesserung bestehender Strassen in einem 5-Jahre-Plan angekündigt. Das ist vielleicht der wichtigste Punkt im Programm, das die nationale Regierung bei den kürzlichen Wahlen dem Volke vorlegte. Mit hundert Millionen Pfund, also IM Milliarden Schweizerfranken in 5 Jahren, lässt sich viel erreichen, ganz abgesehen von der Belebung des Arbeitsmarktes, die der Strassenbau mit sich bringen wird. Beobachtungen an den prächtigen modernen Autostrassen Italiens, Frankreichs und Deutschlands werden den englischen Fachleuten reichliche Gelegenheit zu Anregungen geben. Weniger Unfälle seit der Aufhebung der Prohibition in U.S.A. Auf Grund des eingehenden statistischen Materials ist nun festgestellt worden, dass die Zahl der Unfälle, welche durch betrunkene Fahrzeugführer verursacht wurden, seit Aufhebung der Prohibition ganz beträchtlich zurückgegangen ist. Für die Untersuchung wurden die Unfallzahlen von 43 Städten des Staates New York herangezogen. In den Jahren 1928 bis 1931 ereigneten sich durchschnittlich 2273 solcher Unfälle, während die Unfallziffer für 1933 und 1934 auf 1419 zurückging. Keine grosse Reklame für die Freunde der Trockenlegung! 730 Millionen Francs für das französische Strassenwesen. In den Vorschlag für das nächstjährige Budget hat der Verkehrsminister einen Betrag von 730 Millionen Frs. für das Strassenwesen aufnehmen lassen. Davon sind 180 Millionen für den Unterhalt und die Ausbesserung desNeP zes der Nationalstrassen vorgesehen, während 550 Millionen für den Ausbau der internationalen Durchgangsstrassen bestimmt sind. Schüler als Verkehrspolizisten. Mit dem Wiederbeginn des Unterrichtes in den amerikanischen Schulen treten in rund 2000 Städten die Angehörigen der «School tungen streng geschieden werden. Dann wäre es nicht möglich, dass sich neuerdings eine Stimme in einer geachteten Luzerner Zeitung breit machen könnte, die mit dem alten Ladenhüter aufrückt: «das Automobil lasse sich seine Fahrbahn aus öffentlichen Mitteln erstellen und unterhalten, leiste dazu aber einen verschwindend kleinen Beitrag >. Um das Mass vollzumachen, wird noch rasch ein Vergleich mit der armen Bahn gezogen, die ihr Trasse aus eigenen Mitteln und ohne fremde Hilfe bestreiten müsse. In dieser allgemeinen AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 19. NOVEMBER 1935 — N° 93 istischer Safety Patrols» neuerdings in Funktion. Es sind dies ältere Schüler und Schülerinnen, welche durch Polizeiorgane in der Verkehrsregelung besonders unterrichtet worden sind und die ihre Mitschüler an den wichtigsten Strassenübergängen beaufsichtigen. Diese Schüler-Polizisten tragen spezielle Abzeichen und üben gewisse verkehrspolizeiliche Kompetenzen aus. Sie haben das Recht, sich unkorrekt verhaltende Fahrzeugführer der Polizei zu melden, während anderseits fehlbare Schüler dem Vorsteher der betreifenden Schule verzeigt werden. In anderen amerikanischen Schulen führt man in den obersten Klassen auto- und verkehrstechnische Kurse verbunden mit Fahrunterricht durch, um die Jugend rechtzeitig und gründlich mit dem Wesen des motorisierten Strassenverkehrs vertraut zu machen. Dame leitet eine Automobiiausstellung. Eine Miss Baker ist von der Automobilhändlerschaft des Staates Buffalo mit der Leitung und Durchführung der diesjährigen Automobilausstellung betraut worden. Selbst für Amerika ist dies etwas durchaus Neues und die Blätter heben denn auch die Tatsache, dass erstmals dieser Posten an eine Dame übergeht, gebührend hervor. Polnische Konzessionen für die Errichtung ausländischer Automontagewerke. Der Beschluss des polnischen Ministerrats, einen Sonderausschuss einzusetzen, der die Frage der Konzessionierung von Automobil- Montagewerken prüfen soll, wird in der polnischen Presse als wichtiger Schritt auf dem Wege zur erwünschten Motorisierung begrüsst. Nachdem der Strassenbau im letzten Jahre durch Bereitstellung von Sonderkrediten systematisch in Angriff genommen worden ist, soll nunmehr an die Förderung des Automobilbaues energisch herangegangen werden. Nach vielfachem Scheitern eigener polnischer Automobilbauversuche ist seit einigen Jahren das polnische Fiat-Werk die einzige Automobilfabrik im Lande. Ihre Produktion reicht bei weitem nicht aus, um den allmählich steigenden Bedarf zu decken. Da die Einfuhr von Automobilen aus dem Auslande sich ungünstig auf die Handelsbilanz auswirkt, beabsichtigt die Regierung jetzt, wie verlaulautet, ausländischen Automobilfirmen Konzessionen zur Errichtung von Montagewerken zu erteilen, um dadurch die Beschäftigung polnischer Arbeiter und die Verwendung polnischer Rohstoffe zu ermöglichen. Form würde das Gewäsch weniger überzeugen, bedeutet aber eine gefährliche Irreführung der öffentlichen Meinung, sobald dazu noch Zahlen aus der Luft gegriffen werden, um der Feststellung einen scheinbar wohlfundierten Halt zu geben. Der ausgesprochene Amateur in verkehrswirtschaftlichen Fragen, der seine faulen Eier in den Luzerner Neuesten Nachrichten ablegen kann, behauptet nämlich, dass «der Steuerzahler» nicht weniger undnicht mehr als « zirka 60 Prozent seines Steuerbetrages an den Strassenunterhalt leisten Blume gefunden werden ! » Er holt Atem, schlägt mit der Faust auf die morsche, wie ein Schwamm vollgesogene Kanuwand. « Viel Geld wird sie uns bringen, kalkuliere ich. Aber, verflucht, es ist nicht das Geld, es ist die Schönheit! » Wieder betrachten wir die herrlichste Orchidee, die uns Urumuha, der Sertaosturm, zuschleuderte. Dann packen wir sie ein, ziehen uns die Hemden dazu aus, und Henderson bindet sich das Bündel mit dem Gürtel um den Hals. Langsam suchen wir den Kurs durch die glücklicherweise nicht zu dicht stehenden Bäume, rudern und stossen uns nun weiter. Das Kanu leckt erbärmlich. Es sieht ganz so aus, als wenn es aus eingeweichtem Pfefferkuchen hergestellt ist Je weniger wir uns bewegen, desto besser! Schweiss rinnt an uns herab, Dornen zerfetzen uns die blossen Rücken. Einmal, als wir mit den Händen voll in einen harmlos aussehenden Busch greifen, um den Palmetto daran weiterzuziehen, schreien wir auf. Wie Feuer brennt die Berührung der Blätter und die Haut bedeckt sich mit vielen weissen Blasen. Henderson philosophiert: «Yes, wenn man auch das Sertao, zu kennen schätzt, so hat's immer wieder neue Ueberraschungen!» Nach einer Weile sehen wir die grosse Curiaria, die sich dicht am Waldsaum stromab tastet. Bastiano, Benito und noch einer brechen in Freudenrufe aus, wie sie uns entdecken. In fünf Minuten sind wir an Bord, und die Brasilianer bekreuzigen sich. « Santa Maria, Senhor, als ich Sie auf die Wurzel springen sah, da betete ich ein Ave für Ihre arme Seele ! » Henderson lacht: « Well, und der andere kam auch noch dazu, samt dem Kanu. Und alle drei Hessen wir uns nachher schaukeln !» Bastiano schaut uns an, als ob wir verrückt sind. «Weshalb?» entringt es sich ihm. Der Amerikaner tippt auf das schmutzige Hemdenpaket, das grotesk seinen Hals ziert. « Orchidee ! > sagt er lakonisch, und die drei Brasilianer betrachten sich bedeutsam. Benito wendet das Gespräch. < Schaut, Senhores !» Wir folgen seinem Wink und sehen das Palmettokanu neben uns. Treu und brav hat es gedient, aber nun, nachdem wir es verliessen, kann es nicht mehr. Und genau wie ein Pfefferkuchen, der zu lange im Kaffee eingeweicht wurde, geht das Boot auseinander, löst sich auf, sinkt zusammen und verschwindet unter der Oberfläche des gelben Gewässers. Lord Plumpudding in London, eine Orchidee haben wir für dich gefunden, wie du sie in deinen kühnsten Träumen nicht sahst! Aber willst du nicht unser Palmettokanu, das uns durch Fährlichkeiten trug, wie du sie dir nie vorstellen kannst — willst du nicht dieses heroische Fahrzeug in dein Museum stellen. dürfe»! Bund und Kantone haben aus Zöllen und Steuern, die ausschliesslich von der Motorfahrzeugwirtschaft aufgebracht werden, im Jahre 1933 rund 93 Millionen Franken eingenommen. Im gleichen Zeitraum wurden von sämtlichen Kantonen 94,5 Millionen Fr. für das Strassenwesen inkl. Löhne, Verwaltungsspesen, Versicherungen etc. aufgewendet Die Zahlen für 1934, die noch nicht vorliegen, dürften nach den Ergebnissen der Vorjahre nicht stark von diesen Beträgen abweichen. Der Benzinzoll allein, der seinerzeit nicht als eine fiskalische Massnahme bezeichnet wurde und bezüglich dessen Erträgnissen man vom Bundesratstische aus versichert hatte, sie würden den Kantonen für deren Strassenbau zuüiessen, warf 1934 rund 48 Millionen Fr. ab. Die Kantone nahmen 30 Millionen Fr. an Verkehrssteuern ein. Und trotzdem verbleiben dem gewöhnlichen Steuerzahler noch 60 Prozent der für das Strassenwesen gemachten Aufwendungen zu berappen! Dabei ist ja die Allgemeinheit keineswegs an guten und modernen Strassen interessiert. Wenn es auf den vorerwähnten Sehwätzer ankäme, dann könnten sich die übrigen Steuerzahler wohl mit Saumpfaden, bescheidenen Fahrsträsschen (und dem Bahntrassee) begnügen. Also, bitte, etwas mehr Sachlichkeit in der Diskussion und etwas mehr Vorsicht bei der Aufnahme solch «beweiskräftiger Argumente ». Der Reinfall könnte ab und zu doch für Korrespondent und Redaktion auch gar zu blamabel ausfallen. Au »n Kantf Um eine Erhöhung der bündnerischea Strassentonnage. An einer kürzlich in Chur stattgefundenen Versammlung von bündnerischen Lastwagenbesitzern wurde dem Vorstand der Sektion Graubünden des Verbandes schweizerischer Lastwagenbesitzer der Auftrag erteilt, bei den zuständigen Behörden Schritte einzuleiten, um eine Erhöhung der Gesamttonnage entsprechend der eidg. Verordnung für jene Strassen zu erzielen, die zum Teil ausgebaut sind. Das Postulat ist bereits in einem seit zwei Jahren anhängigen Rekurs beim Bundesrat in den kantonalen Vollzugsverordnungen zum eidg. Automobilgesetz enthalten. Stvassen Simplon-Automobiltunnel. Das in Sitten versammelte Ouganisationskomitee für eine Autostrasse durch den zweiten Simplondurchstich hat beschlossen, eine besondere technische Kommission aus Ingenieuren und Spezialisten einzusetzen, welche die durch das vorliegende Projekt aufgeworfenen technischen Probleme prüfen sollen. Ausbau der Ibergereggstrasse. In Oberiberg ist ein Initiativkomitee zum Ausbau der Ibergereggstrasse zwischen Einsiedeln und Schwyz für den Autoverkehr gebildet worden. Die Baukosten würden auf etwa 400,000 Fr. zu stehen kommen, ein Beitrag, der im Hinblick auf die touristische Bedeutung dieses Strassenzuges zweifellos gerechtfertigt werden kann. Das Gebiet hinter den Mythen, namentlich auch nach vollzogener Aufstauung der Sihl, wird sicherlich bei ausgebauter Strasse den Automobilismus befruchten und damit auch in erster Linie dem Fremdenverkehrsgewerbe förderlich sein. Zu spät! Eben versank es. Bastiano murmelt, während er und seine Freunde die Curiaria stromauf zwingen: « Senhores, an eurer Stelle würde ich San Pedro, der der Schutzpatron aller Flussschiffer ist, eine geweihte, kiloschwere Wachskerze stiften. Ich habe welche in meiner Tienda, denn ich bin ein gläubiger Christ, Senhores!» Wir schweigen. Laut tost der Strom. Endlich sichten wir die Insel. Da schreit plötzlich der Amerikaner : «Ho, war es nicht ein glorreicher Ritt auf dem alten Baum ? Ein Orchideenritt! » Auch mich packt's wieder,: und zu, zweit brechen wir in ein gellendes Geheul aus, das den Strom schrill übertönt Schweigend rudern die Brasilianer. Da vorne steht in gelben Fluten das Grand Hotel: Dom Pedro. Bildnis. «Seht, Senhores, das tat der Sturm! Aber es macht nichts, das Haus kann gerade so gut noch ein Jahr schief stehen!» Mit diesen Worten sagt Bastiano, der Urwaldhändler, in dessen Store-room wir sitzen, •dass es ihm als echtem Brasilianer sehr gleichgültig ist, ob der Boden, der uns trägt, eine Neigung von zwanzig Grad hat. Das- Hochwasser brach einen oder zwei der hintern Tragpfosten, und der elastische Bambus- ; fussboden sank halb ins Wasser. (Fortsttzung Seite, Z)

N& 93 -> DIENSTAG, 19. NOVEMBER 1935 Sportnachrichten Die technische Bilanz der Rennsaison 1935. Die geradezu sensationellen Resultate der diesjährigen Automobilsportsaison haben manchen auf einen Sport aufmerksam gemacht, für den er früher bloss ein Kopfschütteln hatte. Im Grossen Preis von Tripolis wurde von Caracciola auf eine Distanz von 500 km ein Durchschnitt von 200 km/St, eingehalten. Sicher nichts Alltägliches, wenn man bedenkt, dass jede Zündkerze 58 Funken pro Sekunde abgibt und jedes Gramm Gummi der Pneulauffläche mit einer Kraft von rund 1 kg diametral nach aussen strebt. Der einzige Lehrmeister des Rennens ist eben nur das Rennen. Durch eine 30jährige Entwicklung im Autosport war es möglich, zu solchen Leistungen vorzudringen. Aber diese Leistungen interessieren heute nicht mehr nur den Fachmann, sondern auch den Käufer eines Autos, seitdem dieser sah, wie Personenwagen auf den Autostrada Tempi von 150 km/St, halten. Denn je vollendeter der Rennwagen, um so zuverlässiger und schneller der Gebrauchswagen, denn der Gebrauchswagen von heute ist das Abbild des • Rennwagens von gestern. Es ist bekannt, dass 1934 am Mont Ventoux ein Tourenwagen eine um wenig Sek. schlechtere Zeit fuhr, als der Tagessieger Rey auf einem Bugatti-Rennwagen Modell 1930. Wie aber die Leistungssteigerung und Verbesserungen im Konstruktionsbureau des Rennwagenkonstrukteurs zustande kommen, darüber wissen die meisten nur unklar Bescheid. Immer wieder heisst es, dass dieser oder jener Konstrukteur seine Wagen anhand der Erfahrungen der diesjährigen Saison zu verbessern gedenke. Und diese Erfahrungen ergeben sich hauptsächlich aus -den Defekten, die seine Wagen erlitten. Dieses Jahr nahmen insgesamt 880 Rennwagen den Start an grössern Rennen. Davon erlitten 362 Defekte, d.h. 41 %. Solche mechanische Störungen liefern dann dem Erbauer eines Wagens sehr wertvolle Fingerzeige zu Verbesserungen. Von zirka 250 Ausfällen konnte dieses Jahr der Grund in Erfahrung gebracht werden. Sehen wir, was uns die Statistik lehrt : 10 Steuerpferde «Zylinder 82x93 mm Obengesteuert 65 Bremspferde Benzinverbrauch 11 Liter pro 100 km Organ Zahl \n% Vorjahr % Getriebe 30 12 12,6 Bremse 22 8,9 10,5 Zündung 18 7,2 6,85 Kompressor 17 6,8 3,1 Kolben 15 6 6,3 Differential 12 4,8 4,8 Kühlsystem 11 4,4 3,2 Kupplung 11 4,4 5,3 Kardanwelle 10 4 1 Oelpumpe 10 4 2,6 Oelleitung 10 4 3,7 Defektes Reservoir 10 4 5,3 Defekte Brennstoffzuifahr 7 2,8 2,6 Achsen 7 2,8. 7,5 Ventile 7 2,8 4,2 Pneu 6 2,4 1 Vergaser 6 2,4 2,6 Kurbelgehäuse 5 2 1 Lenkung 5 2 1 Zylinderkopf 4 1,7 — Rad 4 1,7 1 Benzinleitung 4 1,7 1,6 Pleuelstange 4 1,7 3,2 usw. Wir sehen eine ganz interessante Tatsache. Motordefekte sind im Zunehmen, während Defekte, die das Chassis betreffen, eine Abnahme zeigen. Es entspricht dies genau dem Stand des Rennwagens und man hätte es zu Beginn des Inkrafttretens der neuen Rennformel prophezeien können. Durch die Beschränkung des Gewichts war der Konstrukteur gezwungen, hohe Motorleistungen herauszubringen. Daraus resultierte die Empfindlichkeit gewisser Organe (Oelpumpe, Leitungsbrüche). Anderseits sehen wir deutlich den Fortschritt, der durch die Einführung der Schwingachsen durch die Deutschen am Chassis erzielt wurde. Bekanntlich haben dieses Jahr Alfa Romeo, Maserati und M.G. auch unabhängig gefederte Räder mit gutem Erfolg angewandt, indem Achsbrüche und defekte Reservoire schon seltener wurden, zwei Organe, die im härter gefederten Wagen, besonders wenn er noch leicht ist, stark erschüttert werden. Und die zweite Konsequenz aus der erhöhten Motorleistung ist die Zunahme der Transmissionsstörungen. Folgende Tabelle hält das Besprochene in Zahlen fest Von den 250 Defekten betrafen: Arten Zahl in % Vorjahr % Motor 126 50,4 46 Chassis 60 24 30 Uebertragune 64 25,6 23,7 Erfreulich ist die Tatsache, dass sich die Bremsdefekte vermindern Hessen, desgleichen Ventil- und Kolbenbrüche. Die zahlreichen Kompressordefekte dürften mit der beträchtlichen Erhöhung der Tourenzahl zusammenhängen, wenigstens was die Maserati- und M.G.-Wagen betrifft. Noch eine Frage soll den Konstrukteur beschäftigen : Welches sind die Rennen, die zur Erkenntnis der Fähigkeiten eines Wagens am meisten beitragen ? Das lehrt uns wieder die Statistik. Name 24 Std. Le Mans 500 Meilen Brooklands I. T. Brooklands G. P. Ton Nizza G. P. von Australien G. P. von Tripolis G. P. von Tunis G. P. von Italien G. P. von Südamerika Rennen von Turin Bol d'Or Nuffield Trophy Tourist Trophy G. P. von Frankreich G. P. der Piocardie Coppa Ciano Targa Florio Targa Abruzzo G. P. von Doningfon G. P. Mäsaryk Coppa Acerbo usw. Für die Keinvrasettt t Name Mannin Beg. (1500) Rennen in Bergamo (1100) Coppa Ciano (1100) Rennen in Modena (15J Targa Florio (11) Eifelrennen (1500) Le Mane (1500) « 35 46,5 Wir konstatieren, dass 1935 sieben Rennen vermehrte Defekte zeitigten, gegen sechs, wo weniger Ausfälle vorkamen. Bei den Rennen für Kleinwagen erscheinen drei Rennen schwerer, während bloss beim 24- Stundenrennen von Le Mans eine Abnahme zu verzeichnen ist. Wie sind nun die Anteile der verschiedenen Arten von Strecken, d.h., welche Rennen zeitigten am meisten mechanische Störungen ? Rundstreeke Rennbahn Stadtrennen 24-Stdn.-Rennen Strassenrennen Rekordversuche Bergrennen MS 47,2 47 48 19,2 6,8 38 15,2 15,3 26 10,4 14,7 1,5 6 8,4' 32 1,2 1 0,8 6,8 AUTOMOBIL-REVUE Wir sehen, dass die Rundstrecken fast 50 Prozent aller Defekte stellen. Weiter springt in die Augen, dass die Rennbahn die Bergrennen zurückgedrängt hat Da 1934 und 1935 bloss zwei 24-Stundenrennen abgehalten wurden, beide Mal für Sportwagen, so dürfen wir aus der Verminderung der Defekte schliessen, dass am Sportwagen viel gearbeitet wurde. Nun ist es noch interessant zu wissen, in welchem Mass die einzelnen Arten von Rennen die verschiedenen Teile des Automobils beanspruchen. Zu diesem Zwecke greifen wir je einen typischen Vertreter heraus: Für die Rundstrecken den Grand Prix von Tunis, für die Rennbahn die Empire Trophy in Brooklands, für die Stadtrennen das Rennen auf der Isle of Man; drei Rennen, die mit hohen Ausfallquoten einen optimalen Anhalt ergeben. Ausfälle in % Bezeichnung Tunis Brooklands Isle of Man Chassis 33,4 19 15,4 Motor 41,6 62 30,8 Uebertragung 25 19 53,8 Diese Tabelle lehrt uns, dass auf der Rennbahn der Motor weitaus am stärksten hergenommen, Chassis und Uebertragung dagegen nur verhältnismässig schwach beansprucht werden. Zweitens lernen wir, dass in Stadtrennen Getriebe, Kupplung und Differential einer harten Zerreissprobe unterworfen, Motor und Chassis dagegen mehr geschont werden. Schluss : Diese beiden Arten von Rennen, Rennen durch die Stadt und auf der Bahn, sind einseitige Prüfungen, die nur gewisse Teile beanspruchen. Für die Technik am wertvollsten sind dagegen die Rundstreckenrennen, wo alle drei Hauptbestandteile eines Automobils gleichmässig einer Prüfung unterzogen werden. Art der Ausfall Vorjahr Strecke in»/. •/. Abschliessend können wir bemerken, dass Rundstrecke 72,2 55,5der Automobilsport neben seinem hervorragenden technischen Nutzen auch emen eminenten wirtschaftlichen Wert besitzt, bringen doch die 900 Starte von G.P.-Wagen ganz bedenkliche Summen in Umlauf. T. W. Rennbahn 66,6 — 65,5 55,5 Stadtrennen 61 39 Rundrennen 58 — » 57 52 » 57 — > 56,3 28,5 Strassenrennen 53,5 * — Stadtrennen 50 — Rundstrecke 47,6 50 Strassenrennen 47,5 — Rundstrecke 41 —• Strass.-Bahn 45,5 76 Rundstrecke 45,5 20 > 44 47 » 43,8 3,3 » 43 60 40 — • 40 60 • 40 47 Arider *«ttH ¥»rjaiir Strecke '" "'• V. Stadtrennen 70 — > 66 — Rundstreeke 60 25 Stadtrennen 50 40 Rundstrecke 50 — » 43 37,5 Art Zahl Anteil in % Vorjahr 10 HP PEUGEOT-125 km Die Kilometer- und Meilenrennen in Gyon (Ungarn), die letzte Woche unter der Organisation des königlichen ungarischen A.C. zur Durchführung gelangten, brachten insgesamt vier internationale und 21 ungarische Rekorde. Die beste Zeit über die beiden Strecken erreichte Hartmann mit seinem 2,3- Liter-Maserati, indem, er über den Kilometer eine mittlere Geschwindigkeit von 213,523 km/St, und über die Meile eine solche von 214,314 km/St, erzielte. Die vier internationalen Rekorde wurden von Moritz auf einem D.K.W.-Cyclecar der Klasse 500 ocm gefahren. Streckt Start Mittat i km flieg. 142,152 km/St 1 Meile flieg. 140,981 km/St 1 km steh. 105,140 km/St. 1 Meile steh. 110,470 km/St Im übrigen konnten noch folgende hervorragende Leistungen notiert werden: Tourenwagen: Wiesengrond (D. K. W. 600 com): Mittel über den flieg. Kilometer 87.644 km/St, (ungarischer Rekord), über die flieg. Meile 87,51 km/St, (ungarischer Rekord) und über den steh. Kilometer 66,914 km/St, (ungarischer Rekord). Kremmel (Aero 1100 ccm): Mittel über den fliegenden Kilometer 103,344 km/St, (ungarischer Rekord) und über die flieg. Meile 103,162 km/St (ungarischer Rekord). Bossanyi (Adler 1100 ccm): Mittel über den steh. Kilometer 70,257 km/St, (ungarischer Rekord) und über die steh. Meile 77,787 km/St, (ungarischer Rekord), Kelemen (Tatra 2000 ccm>: Mittel über den flieg. Kilometer 98,928 km/St., über die flieg Meile 98,85 km/St, (ungarischer Rekord), über den steh. Kilometer 73,77 km/St und über die steh. Meile 79,714 km/St, (ungarischer Rekord). Schwab (Tatra 3000 ccm): Mittel über den flieg. Kilometer 136,986 km/St, (ungarischer Rekord) und über die flieg. Meile 135,984 km/St, (ungarischer Rekord). Welcher erfahrene Automobilist hat nicht schon gelächelt über die Art der Anpreisung in Inseraten neuer Marken und Autos Wir wollen nicht, dass Sie ungläubig lächeln, und darum sagen wir nicht mehr über unseren schönen Stromlinienwagen als: Fahren Sie ihn einmal! Sie müssen diese hervorragenden Fahreigenschaften kennenlernen! Ein Tag der Rekorde In Gyon. PEUGEOT 10 HP 125 km Sportwagen: Feledy (Fiat Balilla 1000 ccm): Mittel über den fliegenden Kilometer 121,6 km/St., über die flieg. Meile 121,345 km/St., über den stehenden Kilometer 87,304 km/St, und über die stehende Meile 97,634 km/St. Wilhelm (Bugatti 1500 ccm): Mittel über den fliegenden Kilometer 150,156 km/St., über die fliegende Meile 150,112 km/St, (ungarischer Rekord) und über den stehenden Kilometer 96,67 km/St. Hartmann (Bugatti 2300 ccm): Mittel über den steh. Kilometer 122,178 km/St. Singer (Bugatti 2300 ccm): Mittel über den flieg. Kilometer 129,543 km/St. Rennwagen: Bäumer (Austin 750 ccm): Mittel über den flieg. Kilometer 169,731 km/St, über die flieg. Meile 169,676 km/St., über den steh. Kilometer 119,8 km/St, und über die steh. Meile 133,908 km/St Hartmann (Maserati 2300 ccm): Mittel über den flieg. Kilometer 213,523 km/St, und über die flies. Meile 214,314 km/St. Rekordfahrt eines Adler-Wagens auf fler Avus. Vergangenen Freitag und Samstag, den 15. und 16. November, gelang es den Fahrern Hasse, Guillaume, Loehr und Boetzkes, auf einem 1,5-Liter-Adler drei neue internationale Rekorde aufzustellen, indem sie über 4000 km, 3000 Meilen und 5000 km die von Marchand, Fortin, Le Roy de Presale, Bodecot und Druet auf Peugeot gehaltenen Durchschnitte um mehr wie 20 km/St, überboten. Ueber 3000 Meilen und 5000 km sind bis heute folgende Zeiten bekannt gegeben worden: Alter Rekord 3000 M.: 38:11:00 (126,94 km/St.) 102,643 km/St 5000 km: 39:32:01,6 (126,474 km/St.) 102,648 km/St, In flottem Tempo ging es bereits dem 48- Stundenrekord entgegen, doch da brachte de.r Bruch des Verteiler-Mitnehmers der Rekordfahrt ein jähes Ende. Die Adler-Werke beabsichtigen aber, schon in diesen Tagen die Rekordversuche wieder aufzunehmen. Hartmann (Bugatti) gewinnt das Harmashatar-Bergrennen. In dem vergangene Woche bei Budapest zur Austragung gekommenen Harmashatar-Bergrenneh erzielte Hartmann auf Bugatti in der Kategorie der Sportwagen mit 2 Min. 51,07 Sek. die beste Tageszeit Die übrigen Konkurrenten benötigten alle über 3 Min. Das Klassement: Tourenwagen: 1100 ccm: 1. Kremmi (AeroJ; 4:13,30; 2. Bossanyi (Adler). 1500 ccm: 1. Kohner (B. M. W.) 4: lQ,10s 2. Makrei (Lancia). 2000 ccm: 1. Moser (Steyr) 4:06,58; 2. Ko* vacs (Adler). 3000 ccmt 1. Blum (Lancia) 3:55,76; 2. Gaal (Bugatti). Sportwagen: 1100 ccm: t, Feledi (Kaf> 3:45,71; 2. Kohner (Riley). 1500 ccm: 1. Wilhelm (Bugatti) 3 :13,14. 2000 ccm: i. Muzik (Bugatti) 3:16,71. 3000 ccm: 1. Hartmann (Bugatti) 215*,O3) (beste Zeit aller Kategorien und Klassen). Rennwagen: 7 5 0 ccm: 1. Bäumer (Ausönf 3:00,09. 30 00 c-cm: L Biro (Alfa Romeo) 3*02,15. Campbell geschlagen! Nicht etwa auf der Piste, sondern in den kürzlich stattgefundenen englischen Wahlen musste der Weltrekordmann als Kandidat der konservativen Partei in Dertford gegenüber sei-: nem Rivalen Green (Labour-Partei) eine Niede** läge einstecken. Tenni als Automobilrennfahrer. Der bekannte italienische Motorrad-iMeisterfahrer Omobono Tenni wird in der kommenden Saison einige Rennen für Maserati bestreiten, ohne eich jedoch gänzlich vom Motorradsport zurückzuziehen. Fagioli nicht mehr bei Mercedes. Fagioli wird im kommenden Jahre nicht mehr für den Untertürkheimer-Stall fahren, dagegen hat Mercedes- Benz als Ersatz für i936 Ghiron verpflichtet. Man hatte schon seit geraumer Zeit von einer solchen Verschiebung gemunkelt, nun ist sie heute aber zur Tatsache geworden. „ Was nun der Italiener zu unternehmen gedenkt, ist noch nicht bekannt. Vielleicht wird er den Rennsport für ein Jahr unterbrechen, um sich seiner Makkaronifabrik in Italien mehr widmen zu kön- Peugeot 10 HP 1936. Ueber 125 km Std.-Geschwindigkeit Zürichbergstrasse Zürich mit 5 Personen, 55 km.Synchronisiertes Getriebe, 2. u. 3. Gang geräusch- /os. Selbstwirkende Bendixbremsen. Schwingachsen vorn, Cantileverfederung hinten. Geräumige Stromlinien - Carrosserie. Radstand 3.15. Sitzbreite vorn 132 cm, hinten 142 cm. Grosser Kofferraum mit zwei schönen Suit-cases, zwei Sonnenblenden, 2 Klaxons, doppelter Scheibenreiniger. Anordnung der Scheinwerfer hinter Kühlerschutzgitter. 2 6-Volt-Batterien vorne eingebaut. Preis der 5-Plätzer-Limousine Grand Luxe Fr. 6450.—. Automobilwerke Franz A.-G., Badenerstrasse 313, Zürich. E. Rampinelli, City-Garage, Schaffhausen. Erismann & Badertscher, Obergrundstrasse 40/42, Luzerri. Garonne & Co., Garage 11.11, Aarau. Vertretung für Kantone BERN u. SOLOTHURN: HANS STUBER, Garage Biel: W. Bourquin. Telephon 40.13. Thun: 0. Zaugg. Telephon 30.29. Solothurn: E. Stauffer. Telephon 380. Ins: Lüthi-Locher. Telephon 60. Burgdorf: W. Bartsch!. Telephon 6.55. Grenchen: H. Fasler. Telephon 85.295. Schönegg. Telephon 27.920. Langenthai: E. Geiser. Telephon 300. Herzogenbuchsee: E. Schwab. Tel. 68.273. Word: Tschanz & Bossert. Tel?' 73.