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E_1935_Zeitung_Nr.097

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8 ATITOMORTT -PFVTTF •nTRWSTAf! s TTP'ZT'-UTIT'TI IOZK. ,_ Wn fk? Die neue Autoproduktionsstätte in Biel Bild rechts: Die Längsfront der Fabrikanlage der General Motors S. A. Im Vordergrund die riesige Montagehalle, rechts im Hintergrund der Hochbau des Verwaltungsgebäudes und links (mit Hochkamin) die Heizungsanlage. Biia links: Das Verwaltungsgebäude, in welchem die gesamte kaufmännische Organisation untergebracht sein wird. Das Gerüst ist zum Teil bereits entfernt, da der Rohbau fertig erstellt ist Der «Airspeed Viceroy», der nach Angaben des flugtechnischen Forschungskomitees (Aeronautical Research Committee) gebaut wurde und unter seiner Kontrolle steht. Das Flugzeug:weist-eine Reihe 1 von Neuerungen auf, so ganz vom Lüftungsring umschlossene Motoren mit Trennwänden zwischen den Zylindern, und keilförmig zulaufende Tragflächen, deren Eignung im Flugbetrieb genauestens geprüft werden. - ..' --- ; Blick in die Montagehalle, ein moderner Zweckbau, der Licht und Luft fast unbeschränkt zulässt. Shell f 30 o Zufriedene Kunden, das ist's was man braucht Gesichter in sonniges Lachen getaucht» Der dicke Herr hat besonderen Grund, Single Shell hält ihm den Motor gesund. aller Marken werden mit grösster Sorgfalt und zu den günstigsten Bedingungen repariert durch das älteste Spezialhaus Rue Voltaire 16 — GENF — Telephon 23.571 Grosses Lager Ersatzteile S. £. V, und anderer Marken. * fir Hiebst und Winter MAGNETE - DYNAMOS - DELCOS usw. JOZ-ROLAND HANS ZYSSET Auto-i Verwertung von Bestandteilen, Ostermundigen-Bern, > Telephon 41.172, liefertIhnen alles für Ihre Maschinen, wie: Motoren, Getriebe, Achsen, elektr. Apparate, Kühler, Räder, Bahmen, Pneus, Kugellager etc. Zu verkaufen: FORD V-8 1935, 4türige Limousine, 8 Zyl., 18 PS, wie neu sehr billig abzugeben. DELAGE 1934, 6-Flätz., Limousine, 6 Zyl., 11 PS, Ia. Zustand, günstige Gelegenheit Da IMa Wa ' 1984, Cabriolet, 4-Plätzer, 6 ZyL, 6 PS, einwandfr. Zustand. 70063 STAUFFER, Garage, SOLOTHURN. TeL 380. Zu verkaufen FORD LIEFERUNGSWAGEN Modell 1933, IVi Tonnen Tragkr., 17 PS, aus erster Hand, 28000 km gefahr., mit verlängertem u. verstärktem Tourenwagen- Chassis, Steuer u. Vers, pro 1935 bezahlt, ganz prima Occasion, umständehalber zu Fr. 2200.— gegen Kassa abzugeben. Interessenten wend. siel an Postf. 30164, Ölten 1. Zu verkaufen wegen Abreise AUTO BUICK Medell 31/32, geräumiger 5-riätzer, 18 PS, Heizung, erst 19000 km gefahren. Prima Zustand. G. Brunner, Seegräben (Zürich). 70041 Wünschen Sie Auskunft darüber? warum Ihr Wagen «MS» *»•/„ 8ohwelzerarbolt, klemmt nicht, frisst nicht, trete nur 0,02 mm Einbautoleranz. an Zugkraft bedeutend zugenommen hat und demzufolge nur noch bei ganz steilen Steigungen geschaltet werden muss: effektiv weniger Brennstoff verbraucht und keinen ölabgang durch die Zylinder hat: sehr lange Zeit hinais keine nennenswerte Motorenrevision mehr benötigt "»»w«5*» $flfaald er llft „MS"-Kolben dann verfangen Sie meinen aufklärenden Prospekt (hebst Urteilen von Fachleuten mit praktischer Erfahrung) und von Ihrem Garagleten den Einbau solcher Kolben. mit Versicherung, Steuer 1935 (Zeh.), Limousine, 13 PS, sofort anstandslos übertragbar, zu verkaufen, vent. geg. Schreibmasch., Waren und dergleichen. SCHLATTER, ZÜRICH, Bahnhofstrass* 37. 11677 ausgerüstet ist, der «MS» räumt auf damit, denn er klemmt nicht und frisst nicht, trotz Einbau mit nur 0,02 mm Etnpasstolera nz. Priztetonnrerfcstatte für Antomobitimchniik Ktflmrfibrikation, Fernbohren und Schleifen von Motorzylindern R.SPENGLER, ZÜRICH 5 Sihlqual 282 Auto Fr. 500.— _Tempi passati mit der langweiligen Einfahrerei, BUICK Modeil 1931, wie neu, mit 6 bereiften Rädern, zirka 28 000 km gefahren, zu verkaufen z. Spottpreis von Fr. 2200.—, event. Tausch an kleineren Wagen, nicht unter Modell 1933. Offerten unter Chiffre 70098 an die Automobil-Revue, Bern.

N° 97 II. Blatt BERN, 3. Dez. 1935 Fahren im Schnee. Das Fahren auf schneebedeckter Landstrasse ist, solange die Strecke eben, die Schneedecke nicht zu hoch ist und Schneeketten vorhanden sind, recht nett. Anders verhält sich die Sache, wenn man ohne Schneeketten fährt und nun auf einmal gezwungen ist, in immer tieferem Schnee weiterzufahren. Dann tritt ein Gleiten der Antriebsräder ein, das je nach Beschaffenheit der Bereifung verschieden stärk sein kann. Das Rutschen der Räder erkennt man daran, dass der Motor verhältnismässig hochtourig läuft, der Wagen hingegen langsam fährt, obwohl der Geschwindigkeitsmesser auf eine grosse Fahrgeschwindigkeit zeigt. Begreiflich, da er ja nur die Umdrehungen der Hinterräder wiedergibt, die infolge des Durchgehens der Räder zahlreich sind. Wer daher den Motor nicht heiss werden lassen und auch nicht viel Benzin vergeuden will, wird nicht mit Vollgas fahren. Denn je grösser die Antriebskraft am Rad, in desto grösserem Masse werden die Räder sich leer durchdrehen. Also massig Gas geben! Wie stark sich die Bodenreibung vermindert, lehrt folgender Versuch: Wir fahren mit einer niederen Uebersetzungsstufe, z. B. mit der zweiten, ganz langsam und geben wenig Gas. Würden wir nun bei trockenem, hartem Boden jetzt plötzlich fest auf das Gaspedal treten, so würde der Wagen mit einem Ruck nach vorwärts gerissen. Fahren wir aber auf Schnee, so wird der Motor wohl auch in der Drehzahl plötzlich stark hinaufgehen, der Wagen aber kaum merklich und nur allmählich beschleunigt werden, da die Räder nicht die nötige Reibung zur Fortbewegung finden. Steht der Wagen im Schnee, dann gräbt sich das drehende Hinterrad immer tiefer ein, es entsteht eine Mulde, und an ein Her- Vorbereitungen zum Winterbetrieb. («A. A. Z.>). vorwärts fahren zu wollen, sondern trachte in derselben Spur, in der man bis zum Stockpunkt gelangt ist, wieder zurückzufahren. Denn in der Fahrtrichtung befinden sich vor jedem der vier Räder mehr oder minder hohe Schneehügel, die das Weiterkommen ungemein erschweren, wenn nicht unmöglich machen, während die bereits ausgefahrene Spur nach rückwärts keinerlei Widerstand bietet. Zweitens beachte man folgende Erscheinung beim Gasgeben: Das Rad steht erwiesenermassen in der tiefsten Stelle der Mulde. Gibt man Gas beim gleichzeitigen Einkuppeln, so wird das Rad gegen den oberen Rand der Mulde hinaufzurollen versuchen, aber am halben Weg, infolge der Glätte, obwohl es sich dreht, nicht weiterkommen. Kuppelt man nun schnell aus, so dass der Antrieb plötzlich aufhört, so rollt das Rad wieder gegen die tiefste Stelle der Mulde zurück, ja meist sogar noch etwas weiter, und zwar auf die Gegenseite ein wenig hinauf. Kuppelt man jetzt abermals unter Gasgeben ein, so beginnt auskommen ist nicht mehr zu denken. Eindas Rad wieder gegen den erhöhten Rand weiteres Gasgeben, ja selbst Vollgas, wie es der Mulde anzulaufen, wird aber jetzt, da es manchmal geschieht, hilft gar nichts, sondern verschlechtert nur die Lage, weil sich bereits ein wenig Schwung mitbringt, weiter durch das Herabrollen von der Gegenseite das Rad ständig tiefer eingräbt und ausserdem die Schneefläche vereist. es abermals nicht weiterkommt, kuppelt man als vorhin hinaufkommen. Merkt man, dass Um ohne fremde Hilfe herauszukommen, wieder schnell aus und lässt es zurückrollen. sind folgende zwei Regeln zu beachten: Es entsteht dadurch eine schaukelnde Erstens versuche man nicht mehr zwecklos Schwingbewegung, die man durch Kupplungsbetätigung und Gasgeben, natürlich jeweils im richtigen Moment, derart « aufschaukeln » kann, dass sie schliesslich jenen Grad erreicht, bei dem während des letzten « Rukkes » die Höhe erreicht wird und wir aus der Mulde herausgekommen sind. Die Kunst liegt nur darin, im richtigen Zeitmass die Schwingungen des Wagens auszunützen. Man kann den ganzen Fall mit dem Inbewegungsetzen einer Schaukel vergleichen, wobei man ja auch nur kleine Kraftanstrengungen, aber im richtigen Augenblick eingesetzt, benötigt, um die Schaukel bis auf die höchste Höhe zu bringen. Wenn unsere Mitfahrer helfend eingreifen und den Wagen ebenfalls im Takt des Schaukeins und nicht dauernd schiebend in Bewegung zu setzen versuchen, gelingt das Experiment fast immer. Tedhin. Rundschau NO 97 II. Blatt BERN, 3. Dez. 1935 Misserfolge fortsetzte. In den Jahren 1925 vorragender nationaler Treibstoff der Zu-bikunft. Wer den Kohlenstaubmotor in seiner Oppau Versuche mit Kohlenstaubmotoren 1930 führte die I. G. Farbenindustrie in Entwicklung fördert, tut viel für unser Land, durch. Dann arbeitete die Brünner Maschinenfabrikgesellschaft weiter und ihr folgte die für unsere Volkswirtschaft. Die Holzkohle hat verhältnismässig wenig Asche, der Staub Firma F. Schichau in Elbing. Nebenbei haben sich Wissenschafter mit der Theorie des ist hochexplosiv, die Grundlagen für eine wirtschaftliche Lösung des Kohlenstaübmotors sind bereits vorhanden. Unsere Mabende Verdienste erworben. Staubmotors befasst und sich damit bleischinenindustrie sollte sich mit wahrer Begierde an die Lösung dieser zukunftsreichen wa gleich wie bei den Kohlenstaubfeuerun- Die Feinheit des Explosionsstaubes ist et- Aufgabe machen ! gen. Sehr schwierig gestaltet sich die Staubförderung von der Mahlstelle bis in den Ver- Die vielversprechenden Versuche bei Sau- 'rer über Dieselmotoren in Personenwagen brennungsraum. Die Staubförderung kann zeugen von neuem von tüchtigem Schwei- durch Druck, pneumatische Förderung, zergeist; der Kohlenstaubmotor hat noch viel weitere Zukunftsaussichten. Hoffentlich wird hier nicht versäumt, was nie mehr aufzuholen wäre, wie beim Personenwagenbau, beim Flugzeugbau (unsere einzige Flugzeugfabrik Alfr. Comte wird ja versteigert). Die Hauptfrage beim Kohlenstaubmotor ist als gelöst zu betrachten, seitdem hochwertige Werkstoffe für die Büchsen vorhanden sind, deren Verschleiss nur noch wenig grösser ist als beim Oeldieselmotor. Der Verschleiss ist natürlich vom Aschegehalt der verwendeten Kohle abhängig. Zum Beispiel beträgt die Menge der schmirgelnden Ascheteilchen in einem Staubmotor von ca. 90 Liter Hubinhalt bei einem 1000-stündigen Betrieb, bei der Verwendung von Braunkohlenstaub von 6 % Aschengehalt 3000 kg! Es ist klar, dass bei so riesigen Mengen zum Teil sehr harter Ascheteilchen, der Verschleiss ungeheuer ist. Eine Gusseisenbüchse von ca. 420 mm Durchmesser nutzte sich mit Kohlenstaub in 150 Betriebsstunden um ca. 7 mm ab. Mit den neuen Werkstoffen ergab sich eine Abnützung von nur 0,5—1,5 julh. bei Verwendung von Kohle mit 7 % Asche. Verwendet man also Holzkohlenstaub mit weniger als 1 % Asche, so wird der Verschleiss noch viel geringer. Der bedeutendste Staubmotorpionier ist der Engländer MacCallum. Der Erfinder des Dieselmotors, der Deutsche Diesel, gab die Versuche mit Staübbetrieb eines Oeldiesels als hoffnungslos auf. Nach dem Kriege war es Pawlikowski, der die Versuche trotz aller Wann kommt der Kohlenstaubmotor? Viel wurde an ihm gearbeitet; schon drei Ingenieurgenerationen befassen sich mit der Lösung von fast unüberwindlichen Schwierigkeiten, unsere Generation wird den Sieg davontragen» Ich glaube, in 10—20 Jahren ist Kohlenstaub das Treibmittel unserer Lastwagen und Autobusse, während Dieselöl der Treibstoff unserer Personenwagen werden wird. Wir haben in unserm Land grossen Holzüberfluss. Holzkohlenstaub ist ein ganz her- Auto küh? er ecken aurWunsch mih Mororhauben-Deckea AUTO- SATTLEREI MULLER&MARTI Eigerplatz 13 B E R N Tel - 28 - 2 99 Bei Anfragen bitten wir um Angabe der Waqenfype 10 - 30 °/o Brennstoff - Ersparnis! Brennstoff-Regler System Dp.-Ing. 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