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E_1935_Zeitung_Nr.099

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16 AUTO-MAGAZIN

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N° 99 — DIENSTAG, 10. DEZEMBER 1935 AUTO-MAGAZIN 17 Unsere Winterhilfs-Aktion Der Aufruf in einer letzten Ausgabe unserer Beilage hat, wie wir dies auf Grund der früheren Erfahrungen erwarten durften, bereits ein sehr erfreuliches und vor allem auch tatkräftiges Echo gefunden. Schon sind uns eine Reihe von grossen Paketen, sowie Barbeträge zugegangen, die es_ uns ermöglichen, eine erste Sammlung von Bittbriefen zu erledigen und den dringendsten Wünschen um Ueberlassung von Schuhwerk, Kleidern oder Lebensmitteln zu entsprechen. Auch haben sich geschätzte Leser und Leserinpen gemeldet, welche Bittbriefe zur direkten Erledigung übernehmen wollen. Gewiss fällt es heute jedem Einzelnen schwerer denn je, all den Gesuchen um Unterstützung und Hilfeleistung zu entsprechen, die von den verschiedensten Organisationen fast täglich ins Haus fliegen. Auch besieht nicht immer die Gewähr, dass wirklich die Bedürftigsten der Gaben teilhaftig werden. Wir haben seit jeher unsere Aktion auf die Unterstützung der in Not geratenen Bergbevölkerung beschränkt, in der Ueberzeugung, dass gerade der Automobilist und seine Familie, welche bei ihren sommerlichen Fahrten durch die Berge einen bessern Einblick in die Verhältnisse der Bewohnerschaft unserer höher gelegenen Gebiete erhielten, auch ein weitgehendes Verständnis für die tatsächlichen Nöte dieser Leutchen haben würden. Man kann es sich wirklich fast kaum vorstellen, welche bittere Not aus alj den ungelenk geschriebenen Briefen spricht, die uns mit einbrechender Winterszeit täglich zu Dutzenden zukommen. Dank einer Reihe von zuverlässigen Gewährsleuten und Rückfragen bei Gemeindeoder Kirchenbehörden ist es uns möglich, die Gesuche auszuscheiden, die eine Berücksichtigung unter allen Umständen verdienen. Unter den Bittenden finden sich Familien, die durch unsere Aktion schon vor ein oder zwei Jahren IHRE GESCHENKE Nidau; Frau Aeppli, Degersheim; E. S. in Bern; R. Wullschleger, Aarburg; Sarasin, Basel; A. Trueb, Zürich. Barspenden: O. Weber, O. Uster, Fr. 200.—; Dr. Neukomm, Zürich, Fr. 20.—. Bittbriefe zur direkten Erledigung übernahmen: Frau Kunath, Aarau; Frau Wiesmann, Wabern. eich bin leider ein wenig verspätet Hoffentlich hast Du nicht schon zu lange gewartet?» einmal beschenkt werden konnten. Andere wieder haben von Bewohnern des nämlichen Hochtales oder des gleichen Weilers von der «Hilfsaktion der Automobifisten> gehört und wenden sich nun vertrauensvoll an uns. Durch die Zustellung von Schuhwerk, Kleidern, Wäsche und Lebensmitteln (es gelangt kein Bargeld zur Verteilung) erreichen wir «Der Leuchtturm». Eine Kindergeschichte in Bildern von Berta Tappolet Text von Rosie Schnitter. nämlich einen doppelten Zweck: nicht nur lassen Herausgegeben von der « Spindel», Zürich; Gotthelfwir notleidenden Berglern wirkliche freundeidgenössische Hilfe angedeihen, sondern wir gewinnen Verlag, Bern. Eine freundliche, rührende Erzählung: das hemmungslosen Vaters und einer gläubigen protestantischen Mutter, lag er im Kampfe gegen die Kuhn-Holmann, Zürich. Modell ans Nerz oder Bisam ans dem Pelzhans Tessinerkind Eugenia darf seinen Vater in die als Automobilisten Sympathien und dauernde Fremde begleiten, wo er Arbeit zu finden hofft. Dynastie der Valois und Guisen und hatte eine Freunde unter der Bergbevölkerung, die sich dem Sie besorgt dem Vater treu den Haushalt, und als Gegenspielerin von Format in der Renaissancefigur der Katharina von Medid, der Frankreich modernen Verkehrsmittel gegenüber teilweise immer noch eher ablehnend verhielt. er für eine Zeit eine neue entfernte Arbeitsstätte aufsuchen muss, bleibt sie da und lernt den Knaben resp. Paris am 24. Juni 1E72 die Bartholomäusnacht Wir möchten unseren geschätzten und hilfsbereiten Lesern, die uns in den nächsten Tagen ihre mit einem Eselchen an den Strand, wo die Kinder Maso kennen; der weiss sich zu helfen und geht verdankte, die erst am 13. April 1598 durch das Edikt von Nantes Heinrich IV. pariert wurde. Es grenzt Sendungen zugehen lassen wollen, noch etwas zu reicher Leute sind. Indem er das Eselchen führt an ein Wunder, dass Heinrich IV. dem Blutbad der f bedenken geben: Es fehlt den Armen vorab an Bartholomäusnacht entrann, dagegen am 13. Mai 1610 Wärme spendenden Wintersachen. Zudem sollen durch die Mörderhand Ravaülacs fiel, als er sein die Kleider und besonders auch die Schuhe dem grosses Lebenswerk, den Frieden zwischen Katholiken und Hugenotten, bereits gesichert hatte. rauhen Bergwinter Trotz bieten können. Zarte Halbschülein und duftende Kleidchen werden daher Wer einen hintergründigen, schwer befrachteten geschichtlichen Roman lesen will, der greife kaum ihren Zweck erfüllen, auch wenn es die Geber noch so gut meinen sollten. zu dem gewichtigen neuen Heinrich Mann. E. W. Also bitte: sehen Sie doch in den Kleiderschränken, auf dem Dachboden, in der Rüstkammer noch ,. Sieben Tage. Roman von Kurt Guggenheim, ' einmal gründlich nach. Sicher finden sich dort noch Preis geb. Fr. 6.50, Schweizer Spiegelverlag, Zürich. ut erhaltene aber nicht mehr getragene oder aus Das Buch zeichnet sich durch glänzende Sprache, Hi er Mode geratene Sachen, die einer bedürftigen klare und straffe Handlung sowie das tiefe psy- Erhältlich in allen Apotheken 10er Päokung Fr. 4.50 — 4er Packung Fr. 2.—. Familie noch sehr gute Dienste leisten könnten. Wer wirklich damit aufgeräumt hat, der denkt vielleicht an das für Barspenden bereitgestellte Postscheckkonto 111/5890 (Hilfsdienst der Auto-Revue). Die eingehenden Beträge werden verwendet, um berechtigten Sonderwünschen um Bereitstellung von Leiboder Wöchnerinnenwäsche etc. entsprechen zu können, wobei deren Anschaffung natürlich in geeigneten einheimischen Geschäften erfolgt. Nachstehend lassen wir die erste Liste der Spender folgen, denen wir im Namen der zu Beschenkenden für ihre prompte Hilfsbereitschaft herzlich danken. Hoffentlich verlängert sich die Liste in den nächsten Tagen noch um zahlreiche Namen: Es liefen ein: Paketsendungen von: Dr. Bots-Dalang, Basel; Frau Ruegg, .Zürich; W. Marti-Allemann, Solothurn; Ehrsam, Wädenswil; Frau Thurnherr, Au: A. Seiter, U. Engstringen; Frau Sander, Bern; Frau Moser, T)as tBiichetbizU VON und die reichen Kinder reiten lässt, verdient er seinen Lebensunterhalt. Wie ihnen das Eselchen davonläuft und sie weit draussen auf dem Feld eine Flugmaschine antreffen, die sie in die Tessinerheimat zurückbringt, das ist für Kinder ein Genuss zum Lesen. Der reiche, farbige Bilderschmuck von Berta, Tappolet ist eminent künstlerisch und doch leicht verständlich; «Der Leuchtturm» ist auch unter den Kinderbüchern ein Leuchtturm, dessen Licht in mancher Kinderstube Freude und inniges Vergnügen bereitet. Heinrich Mann. «Die Jngend des Königs Heinrich IV. » (Querido-Verlag, Amsterdam.) Wenn der grosse deutsche Erzähler Heinrich Mann, der in der Verbannung lebt — als Demokrat und Halbjude —, ein Buch resp. einen geschichtlichen Roman mit Heinrich IV.. dem König von Frankreich (1589 bis 1610) als Zentralfigur, schreibt, dann ist der Kenner im Bilde, dass es sich hier um ein politisches Werk handelt bei aller dichterischen Grundsubstanz, die es trägt. Man denke nur kurz an frühere Bücher von H. Mann, an den bedeutenden Essay « Zola » und an die mächtige Romantrilogie « Die Nonnen», «Der Untertan» und «Der Kopf», die nichts anderes waren als dichterische, zeit- und gesellschaftskritische Auseinandersetzungen grossen Stiles mit der wilhelminischen Aera. Aehnlich jetzt wieder der über 600 Seiten zählende, schwer lesbare Roman « Die Jugend des Königs Heinrich IV.», der ein Monumentalgemälde der religiösen Kämpfe Frankreichs in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts darstellt. Heinrich Mann hat viel bei den französischen Erzählern (Balzac, Flaubert, Zola, Sand, France u. a. m.) gelernt; der Einfluss ist sogar sprachlich und nicht immer zum Vorteil H. Manns feststellbar. Auch die vorliegende Novität belegt aufs neueste die suggestive Kraft und Gewalt des Menschendarstellers H. Mann. Sein Heinrich IV. ist keine Idealfigur. Seine Mitspieler noch viel weniger. Dafür machen diese brüchigen Menschenfiguren auf einem Hintergrund von Hader, Krieg, Mord und Intrige plausibel Familien- und Weltgeschichte. Heinrich IV. eröffnete die Dynastie- der Bourbonen. Er ist ein König gewesen, der allen Widerständen persönlicher und konfessioneller Art seinem Lande und auch ein wenig dem europäischen Kontinent den Stempel einer wohldurchdachten staatsmännischen Politik aufdrückte. Das Leben war sein Lehrmeister. Von Hause aus Protestant, das Kind eines chologische Einfühlungsvermögen des Verfassers *äus. Es übertrifft in dieser Art noch das Erstlingswerk des Autors «Entfesselung». Einer, der 15 Jahre im Ausland verbracht hat, kehrt in die Heimat zurück, um sich für die Demütigung, die er wegen einer jugendlichen Unüberlegtheit erfahren hat, zu rächen. Glänzend schildert der Autor das Zusammentreffen des Heimgekehrten mit frühern Schulkameraden. Lange schon haben alle die frühern Angelegenheit vergessen, wodurch es ihm unmöglich gemacht wird, sich mit ihnen über das früher Geschehene auseinanderzusetzen. Vereinsamt findet er durch ein Mädchen wieder den Anschluss an die Heimai Ein Buch, das man gerne weiterempfiehlt, in dem manches gesagt •wird, was vielen Heimkehrenden oft im Herzen, brennt. La. Redaktion des Auto-Magazins: Dr. Hans Rud.Schmld Den kalten Tagen entgegen . • • Qratls-Prospekt diskret duroh E R O V AG A.Q., Zürich 23, Baohtobelstrasse 59 Lesen Sie die aufklarende Broschüre von Dr. R. Engler. Zu beziehen gegen Einsendung von Fr. 1.20 In Briefmarken oder auf Postscheok VIII/1819, ERO VAQ A.Q. WELLEN -FRISIER-KflMM Lockenkamm mit Doppelwellenzähnung, onduliert ohne Behelfe kurze und lange Haare nur durch einfaches K&mtnen, zum Reklamepreis von nur Fr. 1.50. Taschenformat Fr. 1.25. Nicht teurer als ein gewöhnlicher Kamm. Versand gegen Nachnahme. ETA-VERSAND. 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