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E_1935_Zeitung_Nr.100

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AUTOMOBIL-REVUE FREITAG,

AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 13. DEZEMBER 1935 — N° 100 Bohrung Baujahr od.Trag- Angebotene Fahrzeuge Plätze Angebotene Fahrzeuge u. Hub Standort Preis Voitures oftertes Uli kraft Alisage Annie Carrosserie Voitures otfertes et course rlsees ng Domietle Prix N° Marke — Marone Gjl, omitrae Charge utlle vo Marke — Marque Cjl. Bohrung u. Hub Alisaffe et course mim HP Baujahr Annie eoDsrnct. Carrosserie Plätze od.Trag. kraft Plant on cbarnt itlle Standort Domteile Preis Prix 10006 19007 19008 19009 Merc. Benz 3,5 Lt. Fortl Opei Terraplane Lancia Augusta 80:115 77,8: 95,2 67,5: 90 65 : 125 69,8: 78 18 18 10 13 n 1931 1935 1935 1935 1934 Limousine Cond. int., 4 portes Cabriolet Limousine Limousine, Luxus 6/7 P. 5 P. 4/5 P. 5 P. 4P. Zürich Le Locle Geneve Geneve Bern Personenwagen über Fr. 5000.— bis Fr. 6000.— Voituree de tourisme de plus de frs 5000.— iusqu'ä frs 6000.— 19010 Hudson 6 76,2:127 18 1935 Cabriolet-Spider 2/4 P. Ölten 5300 19011 Peugeot 601 6 72:88 11 1935 Limousine 4 P. Basel 5400 19012 Aiisaldo 8 75: 100 18 1933 Limousine 4 P. Zürich-Albisrieden 5500 19013 Lancia 8 79,3:100 20,1 1930 Dilambda 4/5 P. Luzern 5500 19014 Lancia-Artena 4 83:90 10 1932 Conduite Interieure • 4/5 P. Geneve 5500 19015 Lancia-Artena 4 75: 90 10 1933 Sedan 4/5 P. Zürich 5500 19016 Merc. Benz 200C 6 70:85 10 1933 Cabriolet 4/5 P. Zürich 5500 19017 Chrysler Senior 6 85,7: 113,9 20 1934 Limousine 4/5 P. Zürich 5600 19018 Auhurn Cord 8 82: 114 25 1931 Cabriolet 4 P. Zürich 6000 19019 Chrysler Royal 8 82,5:104.7 23 1933 Limousine 6/7 P. Bern 6000 19020 Ford Mod. 48 8 77,8: 95,2 18 1935 schwarz 4 P. Biel 6000 19021 Graham Paige 8 79,4: 101,6 20,7 1932 Limousine 5 P. Beringen 6000 19022 Renault 4 70:95 8 1935 Cabriolet 4 P. St. Gallen 6000 Die gelbe Liste erscheint in der Regel alle Monate einmal. Aufnahmen von Occasionsfahrzeugen erfolgen kostenfrei auf Grund des von der Administration gratis erhältlichen Anmelde-Formulares Eine Gewähr für die Richtigkeit der gemachten Angaben wird nicht übernommen, auch werden Auskünfte über ausgeschriebene Fahrzeuge von der Administration nicht erteilt, dagegen werden sämtliche Anfragen an die Fahrzeugverkäufer kostenlos weitergeleitet. Die Kontröll-Nr. ist bei jeder Anfrage deutlich anzugeben und für jedes Fahrzeug eine besondere Eingabe zu machen. Die Besitzer der Fahrzeuge sind gebeten, die auf Grund dieser Veröffentlichung verkauften Fahrzeuge zwecks Streichung in der, gelben Liste sofort abzumelden. 4türige, rassige Limousine, Jahrgang 1934, in tadellos. Zustd., sehr billig Anfragen unter Chiffre 15209 an die 12221 Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen FORD V-8 1935, 4türige Limousine, 1934, 6-Plätzer, Limous., 6 Zyl., 11 PS, Ia. Zustd. Günstige Gelegenheit! 1934, Cabriolet, 4 Plätze, 6 Zyl., 6 PS, einwandfreier Zustand, spottbillig. STAUFFER, Garage, SOLOTHURN. Teleph. 380. Type A5; 4-4 1 | 2 T. Jahrgang 1932, 6 Zyl., Benzin-Motor, 23 St.- PS, 5-

100 — FREITAG. 13. DEZEMBER 1935 AUTOMOBIL-REVUE 11 A«MB den üanfonen Landesausstellung 1938 und Parkplatzfrage. In Zürich scheint man mit der Verwirklichung der Landesausstellung im Jahre 1938 nach und nach Ernst zu machen, und wie gewohnt fehlt es in der Limmatstadt nicht an den verschiedensten Projekten. Wenn glücklicherweise auch nicht gerade jeder der elf Stadtkreise mit einem Vorschlag aufwartet, so stehen heute doch drei Varianten in engerer Wahl: Seebecken, Allmend und Milchbuck, Tim welche nun ein heisser Konkurrenzkampf ent- Irannt ist. Da der Entscheid in nächster Zeit fallen dürfte, ist es wohl nötig, dass an dieser Stelle auf die eminente Bedeutung des Vorhandenseins genügender Parkierungsmöglichkeiten in nächster Nähe des .Ausstellungsareals aufmerksam gemacht wird. Die Verhältnisse an der Landesausstellung in. Bern können hierzu zum Vergleich nicht mehr herangezogen werden, da sich seither der Motorfahrzeugpark verr .vielfacht hat. Man wird nicht fehlgehen, wenn man voraussagt, dass mindestens ein Drittel der auswärtigen Ausstellungsbesucher per Auto (Privatwagen oder Autocars) nach Zürich fahren wird. So sehr auch die Seebecken-Variante in anderer Beziehung den Vorzug besitzen dürfte, so hat doch schon die bedeutend kleinere Zika-Ausstellung auf dem alten Tonhalle-Areal zur Evidenz gezeigt, dass die Parkierungsverhältnisse am See durchaus ungenügende waren. Es geht einfach nicht an, dass man die Parkplätze weitab anlegt und den Automobilisten zumutet, noc-h die Strassen'hahn zu benützen. Es muss daher dem Stadtrat dringend anempfohlen werden, diese Parkplatzfrage eingehend zu prüfen und hierzu kompetente Strassenverkehrsfachleute beizuziehen. V Verkehrsinstruktion von Behördevertretern. Im Kanton Thurgau fand kürzlich ein Instruktionskurs statt, an welchem Polizisten, Untersuchunssund Gerichtsbehörden teilnahmen, die sich mit der Verkehrsregelung oder mit der Beurteilung von Verkehrsunfällen zu befassen haben. Dabei wurde von den Kursleitern besonders die Möglichkeit der Unfallverhütung behandelt, die für die Verkehrssicherheit mindestens ebensowichtig ist, wie die Aburteilung bereits eingetretener Ünfallereignisse. Die motorisierte Verkehrspolizei wird verstärkt •werden und mehr als bisher die Ortspolizei unterstützen. Dabei soll die Erziehung aller Strassenbenützer angestrebt werden. Solche Instruktionskurse wären gewiss auch in anderen Kantonen (in Zürich sind solche bereits auch abgehalten worden) von grösstem Vorteil nicht nur für die Be- • teiligten, sondern für die Strassenbenützer überhaupt. ^kuitolituvs«» Julierpost. Vom 15. Dezember 1935 bis 10. März 1936 wird die Postverwaltung die Autoverbindung Chur-Lenzerheide-Bivio einmal täglich über den Julier nach und von St. Moritz weiterführen, und zwar Chur ab 10.50, St. Moritz an 16.20, und St. Moritz tb 13.31, Chur an 18.00. T. C. S- Autosektion Aargau UNTERSEKTION WIGGERTAL. Die aargaui- Schen Mitglieder unserer Untersektion werden biefflit auf die Volksabstimmung vom 15. Dezember dringend aufmerksam gemacht. Es handelt sich in erster Linie um den Grossratsbeschluss vom 2. Oktober 1935 * über die Aufnahme weiterer Anleihen zur Finanzierung der Strasseninstandstellungen für den Automobilverkehr >. Dass das aarg. Strassennetz noch vielfacher Verbesserungen, Korrektionen und Neuanlagen bedsrf, ist jedem Fahrer durchaus bekannt. Der sehr langatmige Titel des Grossratsbeschlusses hat in gewissen Kreisen bereits Opposition entfacht, indem den Automobilisten die bestehenden Strassen genügen sollten und man keine andern zu bauen brauche, etc.; man sollte meinen, nur die Automobilisten würden die Strassen benützen. Gegen derartige Strömungen muss Front gemacht werden und ist es daher notwendig, dass alle Fahrer an die Urne gehen und ein entschiedenes «Ja> einlegen. Das Gesetz über die Erhebung einer Vergnügungssteuer kann uns nicht begeistern. Nach dieser Vorlage müssten in Zukunft alle unsere Veranstaltungen, wo ein Eintritt erhoben wird, der Steuer unterstellt werden, z. B. unsere so beliebten Familienabende. Autosektion Waldstatte Der nächste Stammtisch befindet sich am Freitag, den 13. Dezember 1935, in der Waldegg, Horw Kegelschub. A-C. « SEKTION BASEL. Die Sektion ladet auf Samstag, den 14. Dezember, 19.30 Uhr, ihre Mitglieder zu einem Niklaus-Essen mit Lichtbildervortrag ins Hotel Metropole, Basel, ein. Als Referent konnte Dr. Gubler gewonnen werden, der die Automobilisten durch Kalabrien, Sizilien und Apulien lenken wird, um ihnen die neuen Autostrassen auf den Vesuv, von Paestum nach Kalabrien, rund um den Aetna, von Syrakus zu den Bergstädten Mittelsiziliens etc. in Bild und Wort vorzuführen. SEKTION BERN. Generalversammlung. Zwecks Festlegung der für'das Jahr 1936 gültigen Jahresbeiträge und Eintrittsgelder hat der Sektionsvorstand eine ausserordentliche Generalversammlung auf Montag, den 16. Dezember 1935, ins Hotel Bristo], .Schauplatzgasse 10, einberufen. Die Traktatiden halten sich im Rahmen einer Budget-Beratung, einzig die Berichte über den Grossen Preis der Schweiz für Automobile und die Benzinzoll-Kampagne bewegen sich ausserhalb der statutarischen Norm. Anschliessend an die Vereinsgeschäfte gelangt ein in den Pariser Renaultwerken aufgenommener Kulturfilm über den Bau von Automobilen zur Vorführung. Es handelt sich um einen Tonfilm von 1800 Meter Länge, der dank einer zur Verfügung stehenden transportablen Apparatur im Ton abgewickelt werden kann. Der Film wurde seinerzeit in einer besonderen Matinee-Vorstellung unter dem Patronat der französischen Gesandtschaft vor geladenen Gästen erstmals vorgeführt. Die beifällige Aufnahme, die der Film dort erzielte, lassen einen besonders genussreichen Abend erhoffen. Die Generalversammlung beginnt punkt 19.45 Uhr, der II. Teil (Film), wenlcher auch den Angehörigen und Gästen offen steht, dürfte um 21 Uhr seinen Anfang nehmen. Schluss gegen 22.30 Uhr. h. SEKTION LUZERN. Dit Rötelfahrt. Und nicht mehr wegzudenken von unserem gesellschaftlichen Leben ist die traditionell gewordene Rötelfahrt des A.C.S. Gagen 150 Automobilisten nel'st Angehörigen, versammelten sich letzten Samstag im Bauernhof in Rothkreuz, wo ganz im stillen ein Damenkomitee mit künstlerischem Empfinden, eine sehr geschmackvolle Dekoration hingezaubert hatte. Ein Lichtermeer tausender kleiner Tischkerzchen beleuchtete die fröhliche Gesellschaft und vermittelte mit ihren lebpndigen Wogen gleich von Anfang an eine intime FestsOmmung. Eine stimmungsvolle, rassige Ländlermusik besorgte den musikalischen Teil und die tanzlustigen Paare kamen wohl voll auf ihre Rechnung. Wie nicht anders zu erwarten, schmeckten auch die Zuger-Rötel ganz hervorragend. Der kaum mehr zu übertreffende Vorgniigungspräsident, Herr Inspektor Bücher, hatte ein glänzendes Unterhaltungsprogramm vorbereitet, wobei speziell die vortrefflichen Leistungen unserer einheimischen Künstlerin, Fräulein Silvia Schcrer. hervorzuheben sind. In einer kurzen, jedoch würzigen Ansprache verdankte der Präsident Herr Dr. Riedwpsr die so zahlreiche Beteiligung und besrüsste vor allen Dingen, lange nicht mehr an unseren Veranstaltungen gesehene Gesichter. Der Höhepunkt der Veranstaltung .bildete der Einzug des heiligen Sankt NikUuis, der sich dieses Jahr, sehr aktuell, Kaiser Haue" Selassies samt Anhang zum Gefolge luserkoren hatte. Grössere und kleinere Sünden der A.C.S.ler fanden vor diesem hohen Gericht ihre Aburteilung. Nur allzurasch verstrichen so die Stunden und erst gegen Morgengrauen lichteten sich die Reihen. Wenn auch ein mancher Anlasser in der bissigen Morgenkälte zu streiken anfing, so konnte diese Unannehmlichkeit doch nicht den vorzüglichen Eindruck riieser gemütlichen A.C.S.-Stunden verwischen. Allen Mitgliedern des Vergnügungs- sowie des Organisationskomitnes für ihre grosse Arbeit nochmals herzlichen Dank. C. B. Röttschaff der Aero- J». Amateure der Schweiz. General' Servette 85 Warum der «Pou du Ciel»? Mit jedem Tage bekommen wir Briefe von begeisterten Lesern (zukünftigen Mitgliedern der R. A. A. S.), die uns zu unserm Feldzug zugunsten der leichten Aviatik beglückwünschen. Die freiwilligen Sympathiebezeugungen, speziell aus der Ostschweiz, tun uns sehr wohl. Wenn wir die Auseinandersetzungen, die Kundgebungen der leidenschaftlichen Geister und Willen lesen, empfinden wir noch besser, dass unser Ideal das der ganzen Jugend ist. Das gibt uns Gaberell's Bildkalender neuen Mut, die uns selbst gestellte Aufgabe zu erfüllen; eine oft undankbare Aufgabe, doch trotzdem zweckmässig und nützlich. Es ist tatsächlich ermutigend, wenn man so viel Sympathie hinter sich weiss und fühlt, die nur auf eine Hilfsgelegenheit wartet. «Ihre Bewegung ist von nationaler Bedeutung», schreibt uns einer der zahlreichen Korrespondenten; «Endlich einmal aktive und kompetente Leute, die die Sache der Volksaviatik in die Hand, nehmen», vertraut uns ein anderer. Und jedermann bekundet sein Vertrauen und seine Hoffnung, dass der Tag nähert, wo das Flugwesen nicht mehr das alleinige Erbe derer ist, die eine Brieftasche ihr eigen nennen, ä la letzter Komfort. Es gibt zahlreiche Gründe dafür, dass die breiten Volksmassen nicht zum Flugwesen «gehen», eines aber steht fest: die Aviatik wird erst dann recht populär werden, wenn die Flugzeuge nicht mehr stürzen. In seiner jetzigen Form ist das Flugzeug immer noch eine mangelhafte Maschine, die die Gunst der Volksmassen nicht ganiessen wird, solange der Geschwindigkeitsverlust und der Schraübensturz nicht ausgeschaltet sind. Diese zwei letztgenannten sind die Todfeinde. Wie manche tausend Unfälle haben sie nicht schon verschuldet? Viele Konstrukteure haben 5a wirklich reelle Anstrengungen gemacht zugunsten der Leichtaviatifc. Aber alle haben sie einfach Verkleinerungen von i den richtigen Flugzeugen geschaffen, wobei sie tmeistens auch die Fehler übertrugen. Einige Kleinigkeiten sind gefunden und angewandt worden^ .ich erwähne zum Beispiel den Spaltflügel, die Landeklappe und die Hunderte von Schlichen, alle mit dem Zweck der Verhinderung von Geschwindigkeitsverlust. Es ist ein löbliches Ziel, aber hier findet man nicht die rechte Medizin. Man muss die ganze Sache, das ganze Problem,, von vorn bei ginnen und etwas ganz Neues schaffen; es soll dem bisherigen Flugzeug so wenig wie möglich ähneln, und vor allem seine Mängel nicht aufweisen. , Einige haben das verstanden. Es wäre auch nicht recht, wollten wir die Bestrebungen und Verdienste übersehen, zum Beispiel Layat, der einen ausgezeichneten Apparat mit beweglichen Flügeln, wodurch Ausgleich Effekt, schuf; de Monge, der berühmte Aero-Dynamiker, welcher von jeher den Tastflügel als das Richtige bezeichnete; La Cierva, Pionier des senkrechten Aufstieges, der sich kühn sjSchwaiz&rlancB" mit seinen 123 auserlesenen, verschiedenfarbigen Bildern und dem prächtigen, urschweizerischen, farbigen Deckblatt, bereitet 366 Tage Freude u. Genuss. Mit seinen Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterbildern, den Berg- und Skisport-Aufnahmen, den Landschafls- und Stimmungsbildern ist er der Kalender für Jedermann. Er ist ein ^beliebter Gesohenkartikel und ist zum bescheidenen Preis von Fr. 4.— in deutscher, französischer und englischer Ausgabe in allen Papeterien und Buchhandlungen erhältlich. Darum in fedes Bureau, jedes Heim, dem Geschäftsfreund und besonders den Lieben im Ausland einen Seh weezeriand* Kalender! /erlag J. GABERELL — phot. Anstalt — Thalwil-Zürich STRASSENAUSKUNFTSDIENST DES TÖÜRING-CIUB DER SCHWEIZ LEGENDE: Geschlossene Strassen Nur mit Ketten befahrbar Elsonbahnverlade-Statlon Ketten-Dienst T.C S Wmltrr» AutkänH* durdi T.C.S. OW*M G«af M. 43344 Zürich T»l. 32 64« von der alten Bahn' entfernte; Oehmichen, dessen Tragschraube vielleicht die zukünftige Lösung ist, und andere mehr. Alle diese aber haben nur Missverständnis, Missachtüng und beissenden Spott gefunden. Unter all diesen Forschern, deren Ziel und Arbeit darauf ausgeht, die Zahl der Menschenverluste zif vermindern, müssen' wir Mignot einen speziellen Platz einräumen; er hat eine Formel gefunden, Ausgangspunkt zu einer aussergewühnlichen Bewegung. Weil sein «Pou du Ciel» der dreifachen Notwendigkeit gerecht wird: Sicherheit, Einfachheit, Billigkeit, die alle kommenden fliegenden Maschinen bergen sollten und müssen, ist seih Erfolg gesichert. Aus dieseh Gründen würden heftige Kritiken erhoben und ein gewaltiger Verleumdüngs- Feldzug kam ins Rollen, in Szene gesetzt von deil Leuten, die für ihre Interessen und ihren Ruhm fürchteten. Trotz alledem zeigt sich aber'der «Pou» sehr lebensfähig und wird nicht gehemmt werden können. Das heutige Flugzeug ist das Erzeugnis von 30 Jahren Erfahrung, Anstrengung und Opfer; der «Pou» aber hat nur eine einjährige Existenz, er kann also und will auch noch nicht vollkommen sein. Um es zu werden, muss unsere Bewegung sich in aller Freiheit entwickeln können. Diese Freiheit verlangen wir ungestüm. Immerhin hat' der «Pou du Ciel» schon in seiner jetzigen Konzeption eine Bewegung eingeführt, die die ganze Aviatik in neuen Schwung versetzt. Bringen Sie auch Ihr Vertrauen! A. Busehi. Sekretär der R: A. A. S. ., l Ein neuer Fortschritt der Lcichfaviatils! Def erste Leichtmotor hat die Typenprüfung beständen. Nach längen ergebnislosen Verhandlungen hat sich ein Fabrikant kurzweg entschlossen, seinen Motor nach den internationalen Bedingungen "für alle Flugmotoren prüfen zu lassen. Die Haupterprobung besteht in einem Dauerlauf von 50 Stunden unter Normallast, daran anschliessend wird die Maximal- Itsistung ermittelt. Einige Läufe unter leichteren Bedingungen sind gleichfalls vorgesehen. Auf den ersten Anhieb hat .der AVA-Motor diese Prüfungen erfolgreich bestanden. Es ist dies ein Zweitakter in Doppel-F-jat-twin-Anordnung von vier Zylindern. Die Normalleistung beträgt 25 PS, maximal konnten 32 PS ermittelt werden. Unter erhöhter Verdichtung und Anwendung von Spezialgemisehen Hessen sich 41 PS herausholen. Die Leichtaviatik ist somit im Besitz ihres ersten homologierten Motors. Es erscheint angezeigt, diese wichtige Etappe zu vermerken. RAAS Der Präsident; J. Demieville. Generalversammlung des Kant.-Bern. Autofahrlehrer-Verbandes .Bern. Samstag, den 7. Dezember ä. "c. fand in Münchenbuchsee unsere diesjährige Generalversammlung statt. Nach Genehmigung des Rechnungsberichtes und Decharge-Erteilung an den Vorstand, dessen geleistete, grosse Arbeit gewürdigt und verdankt wurde, wobei der unermüdlichen und intensiven Tätigkeit unseres Sekretärs Spoerry ein spezielles Lob gebührt, wurde zur Bestellung des Vorstandes pro 1936 geschritten. Es wurde allgemein dem Wunsche Ausdruck gesehen, der gesamte Vorstand möcre auch für das Jahr 1936 in seinem Amte verbleiben. Durch einstimmigen Beschluss wurde der alte Vorstand mit Chargen-Verteilung wie bis anhin gewählt. Bezüglich der Tätigkeit des kommenden Jahres, mag speziell hervorgehoben werden, dass ein Schutz seitens der Behörden unbedingt gefordert werden muss. wenn der Fahrlehrer auch weiterhin seine verantwortungsvolle Arbeit mit- derselben Auffassung, in erzieherischem Sinne,- zum Wohl nicht nur seiner Schüler, sondern auch zum Wohl der Allgemeinheit ausführen soll. MS. Verantwortliche Redaktion : Dr. A. Bucht, Chefredaktion. Dr. E. Waldmeyer. Telephon der Redaktion: 28.222 (Hallwag). Ausserhalb der Geschäftszeit: 23.295. Kleinwagen sind das Auto unserer Tage und Kleinwagen führender Marken verkaufen wir zu den bisher niedrigsten Preisen in unserem Occasionsverkauf in Zürich, an Stauffacherstrasse 45. Was wir mit dieser Veranstaltung bieten, ist mehr als unerhörte Gelegenheit: es ist Werbung für das Volksauto. Auch der Mann von der Strasse soll fahren können. Darum wird unser Kleinwagen-Occasionsverkauf der Brennpunkt mancher Diskussionen und Gespräche sein, und mancher zufriedene Käufer wird unsere Räume als Kleinwagen-Besitzer verlassen. Sämtliche Wagen sind kontrollbereit, teils neuesten Jahrgangs (1935). Ein Besuch in unserer Ausstellung ist von grösster Unverbindlichkeit und unsere Preise verdienen jedermanns Interesse. Tff+M* Stauffacherstrasse 45, ZÜRICH Das Ausstellungslokal ist am silbernen und goldenen Sonntag geöffnet. ##•*«## Kleinwagen-Occasionsverkauf