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E_1935_Zeitung_Nr.100

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AlITOMOBIL-REVUE

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NO 100 — FREITAG. 13 DEZEMBER 1935 Schweizerische Rundschau Standerat, Bundesbahnbudget und Automobil In der ständerätlichen Vormittagssitzung vom 10. Dezember kam neuerdings die Debatte über die Bundesbahnen in Fluss, ohne dass wesentlich neue Momente im Vergleich zur vorwöchigen Behandlung des nämlichen Problems im Nationalrat aufgeworfen wurden. Aehnlich wie im Nationalrat, konzentrierten sich auch die Verhandlungen im Ständerat über das Bundesbahnbudget hauptsächlich auf die brennende Frage der künftigen Reorganisation unseres grössten Staatsbetriebes. Dass das schweizerische Eisenbahnproblem nicht nur drückend auf der gesamten Wirtschaft lastet, sondern allmählich auch in unseren eidgenössischen Ratsstuben mit recht gemischten Gefühlen beaugapfelt wird, haben deutlich die Bundesratswahlen bewiesen, vereinigte doch der Chef des Post- und Eisenbahndepartementes, Bundesrat Pilet, mit 119 Stimmen die kleinste Stimmenzahl auf sich. Zweifellos muss das Reorganisationsproblems unseres grössten Staatsbetriebes als ob das Schweizervolk froh sein müsse, huldvoll die Schuldenwirtschaft der S.B. B. zu finanzieren, so sei auch an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass im laufenden Jahr verschiedene eidgenössische, kantonale und kommunale Abstimmungen gezeigt haben, wie erbittert das Volk auf die gewerkschaftlichen Monopoltendenzen reagiert. Wenn der Zürcher Stadtpräsident im Ständerat den Wunsch aussprach, die Entpolitisierungsinitiative sollte vor das Volk gebracht werden, so hat er sich sicherlich unbewusst für eine starke Strömung im Schweizerlande eingesetzt, und es ist heute gar nicht so sicher, ob der Schuss für die Monopolisten nicht hinten hinausgehen könnte. Bei Beginn der Bahndebatte beantragte die ständerätliche Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates über die Genehmigung des vorgelegten S.B.B.-Budgets. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass die Genehmigung des S.B.B.-Voranschlages seitens des Parlamentes wohl zum letztenmal so schmerzlos vor sich gegangen ist, sofern nicht einmal gründlich mit dem ganzen Bahnproblem aufgeräumt wird. Namens der Kommission ist von Ständerat Fricker eine möglichste Beschleunigung der Reorganisation der S.B.B, AUTOMOBIL-REVUE Stillegung der Linie Dielsdorf-Niederweningen zeigt aber, wie schwierig es sein wird, verlangt worden, die keineswegs an der Oberfläche haften bleiben dürfe. Die teilweise in der Entpolitisierungsinitiative ver- reiflich überlegt werden, so dass es verständlich ist, wenn diese, für die gesamte fährlich für die S.B.B, selbst das Schlagwort diesem Wunsch zu entsprechen und wie geankerten Gedankengänge scheinen auch bei Volkswirtschaft wichtige Frage keine überstürzte Behandlung erfährt. Nicht nur im sich auswirken kann. « die Schweizerbahnen dem Schweizervolk » der ständerätlichen Kommission ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben, wurde doch Volk, sondern auch im eidgenössischen Parlament dringt aber allmählich die Ansicht Bundeskasse gefordert, die als eigene ju- die ganze Zweiteilung des Schweizer Volkes die Lostrennung der Bundesbahnen von der Im Votum von Ständerat Klöti zeichnete sich durch, die verantwortlichen, an der Spitze ristische Persönlichkeit nach kaufmännischen zu wirtschaftspolitischen Fragen ab; auf der des Bundesbahn - Unternehmens stehenden Grundsätzen zu betreiben seien. einen Seite die in die Wirtschaftssphäre immer weiter vorgetriebene Monopolpolitik, Persönlichkeiten hätten nun reichlich Zeit genug gehabt, um mit der Bundesbahnsanierung vorwärts zu machen und nicht von Wo- Ständerat fordern gebieterisch eine Ver- unterstützende Auffassung. Eines aber hat, Bundesrat, Nationalrat und nun auch der anderseits die privatwirtschaftliche Doktrine che zu Woche jeweilen eine weitere Schuldenmillion auf den bereits zur Riesenhöhe mit den schweizerischen Verkehrsverhältnis- Stadtpräsidenten die Abstimmung vom 5. Mai kehrsteilung zwischen Bahn und Auto. Jeder im Gegensatz zur Auffassung des Zürcher angewachsenen S. B. B.-Schuldenberg aufzutürmen. In dieser Verschleppungspolitik liegt voll und ganz dieser Forderung anschliessen, setz schlagend bewiesen, dass nicht der freisen nur einigermassen Vertraute wird sich dieses Jahres über das Verkehrsteilungsge- unserer Ansicht nach zum grössten Teil das mögen aber bei einer neuen Gesetzesvorlage gelassene Werkverkehr der Vorlage das nicht gerade erfreuliche Abstimmungsergebnis für Bundesrat Pilet begründet, Hinzu wie am 5. Mai dieses Jahres. Verkehrsteilung die viel zu starke Bindung des gewerbsmäs- nicht die gleichen Fehler gemacht werden Grab geschaufelt hat, sondern umgekehrt, kommt die immer weiter um sich greifende ist notwendig! Niemals aber im Sinne weiterer monopolistischer Ausdehnungsbestrebun- So wie heute das ganze Bundesbahnprosigen Verkehrs an staatliche Vorschriften. und sicherlich gar nicht so unbegründete Auffassung, dass auf dem Eisenbahndepartement neben dem Herrn Bundesrat noch ein Nicht mit Unrecht ist im Ständerat auch nichts.anderes übrig, als das S. B. B.-Budget gen der Schiene auf die Strasse. blem sich darstellt, blieb auch dem Ständerat weiterer imaginärer, aber dennoch nicht so auf die etwas luxuriösen Bauten der S. B. B. zu genehmigen, obwohl keiner der Herren einflussloser achter Bundesrat regiert. Wenn hingewiesen worden, wozu der Neuenburger sich restlos darüber freuen darf. -myletzterer im engstirnigen Kampf um dje neue Bahnhofumbau sicherlich ein drastisches Beispiel bot. Ein zweifellos nicht nur Finanzvorlage mit Ausdrücken um sich wirft, diskutierbarer, sondern auch gerechter Sanierungsvorschlag liegt in der Ansetzung eines Maximums der Pensionierung auf 10,000 Franken. Der Chef des Eisenbahndepartementes gab zu, dass man bei den Bundesbahnen in den letzten Jahren zu gross, nicht aber zu luxuriös gebaut habe. Man erkenne im betreffenden Departement auch, dass die Eisenbahn schneller und geschmeidiger werden müsse, wozu leichteres und beweglicheres Material zu beschaffen sei. Eine derartige Entwicklung ist bekanntlich im Gange, um vom technischen Gesichtspunkt aus eine Verjüngung des Betriebes herbeizuführen. Was die Ausschaltung politischer Einflüsse anbetrifft, so stellte sich Bundesrat Pilet auf den Standpunkt, dass ein solches Vorgehen eine Sanierung nicht ermöglichen würde. Der Chef des Eisenbahndepartementes findet immer wieder für die missliche Lage der S.B.B, einen Sündenbock und das ist nach wie vor die Automobilkonkurrenz. Nicht mit Unrecht betonte der Vorsteher 1 des Eisenbahndepartementes, dass neben zu kostspieligen Dienstzweigen auch Linien verschwinden müssen, deren Betriebsaufwand im Missverhältnis zum Bedürfnis stehe. Die heftige Opposition wegen der beabsichtigtet yersdiiedenes VerbJlligung des Sesa-Dienstes. Auf den 1. Dezember ist für den Sesa-Franko-Domizil- Dienst (SFD) ein neuer Tarif in Kraft gesetzt worden, der 'für zahlreiche Ortschaften eine erhebliche Verbilligung bedeutet. An Stelle der von Ortschaft zu Ortschaft verschiedenen Einzeltaxen treten inskünftig Einheitstaxen, die je nach der Entfernung Von der Bahnstation nach 7 Tarifgruppen abgestuft sind. Die Sesa-Auslieferung erstreckt sich heute auf über 3300 Ortschaften und wird stets 1 noch weiter ausgebaut. Die Zahl der SFD-Sendungen hat in den letzten Jahren erfreulich zugenommen, und zwar von 100 716 im Jahre 1930 bis auf 330 052 in den 10 Monaten des laufenden Jahres. Prämienrabatt bei Stillegung von Automobilen. Die schweizerischen Verträgsgesellschaften vergüten einheitlich folgende Rabatte bei teilweiser Ausserbetriebsetzung der Wagen : 30 % der Jahresprämie bei sechsmonatiger Stillegung. 20 % der Jahresprämie bei viermonatiger Stillegung. 15 % der Jahresprämie bei dreimonatiger Stillegung. Stvassen Die Strasse Amsteg-Bristen. Nach einem Beschluss der Gemeindeversammlung Silenen vom 17. November d. J. ist der Motorfahrzeugverkehr auf der Strasse Amsteg- Bristen wie folgt geregelt worden. Personenund Warentransporte sind auf dieser Strasse möglich mit Wagen bis zu einem Gesamtgewicht von maximal 3500 kg und 8 Sitzplätzen. Die maximale Breite der Wagen ist mit 2 m festgelegt, diejenige der Höhe mit 3 m, einschliesslich Ladung. Zur Zeit der Alpauf- und Abfahrt, und wenn ein Teil der Bevölkerung es mit Begründung als wünschenswert und berechtigt erachtet, kann der Gemeinderat ohne vorhergehende öffentliche Publikation, für bestimmte Tageszeiten die Strasse sperren. In solchen Fällen wird die Strasse an ihren Endpunkten mit den gesetzlichen Verbotstafeln, mit Angabe der Dauer der Sperre, gekennzeichnet. Der Verkehr ist auf der Strasse von Amsteg bis zum Kirchplatz in Bristen gestaltet •* • • Diamantbüchsen Floquet für einen leichteren, ruhigeren Lauf der Kolben und eine geringere Abnützung. Diatherm-Kolben mit der nach wissenschaftlichen Untersuchungen geringsten Ausdehnung und der günstigsten Form und Massenverteilung. 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