Aufrufe
vor 8 Monaten

E_1935_Zeitung_Nr.102

E_1935_Zeitung_Nr.102

Rekrutenschulen. I. Vom

Rekrutenschulen. I. Vom 10. Februar bis 25. April, für deutschsprechende Motorfahrer-Rekruten und sämtliche Motorradfahrer-Rekruten, W Thun. II. Vom 18. Mai bis 1. August, für deutsch- und französischsprechende Motorfahrer-Rekruten, W Thun, Unteroffiziersschule. Vom 6. Januar bis 8. Februar, W Thun. Offiziersschule. Vom 7. September bis 28. November, W Thun. Taktisch-technischer Kurs I und II. Vom 27. Apiü bis 16. Mai, W Thun. Einführungskurs für Offiziere anderer Waffen in den Motorwagendienst Vom 3. bis 12. Dezember, W Thun. Wiederholungskurse. MotorradfahrerKompagnie 1 (Auszug), nach persönlichem Aufgebot Wiederholungskurs I für die Motorwagentruppe vom 9. bis 21. November (für die nicht zu Stäben und Einheiten der andern Truppengattungen kommandierten Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten der Motorwagentruppe), W Thun. Rekrutenschulen. Für die Rekruten der Schweren Motor-Kanonen- Abteilungen 1 bis 12 vom 3. Februar bis 2. Mai, W Monte Ceneri. Für die Rekruten der Motor-Kanonen-Batterien 85 bis 89 und der Motor-Haubitz-Batterien 91 bis 95 vom 4. Mai bis 1. August, W Thun. Unteroffiziersschulen. I. Für die von der Abteilung für Artillerie besonders bezeichnete Mannschaft vom 9. März bis 4. April, W Thun II. Für die Feldartillerie-Regimenter 1—6 und Motor-Kanonen-Batterie 85 vom 16. November bis 12. Dezember, W Biere. III. Für die Feldartillerie-Regimenter 7—12 und Motor-Kanonen-Batterien 86—89 vom 16. November bis 12. Dezember. W Frauenfeld. IV. Für die Feld-Haubitz-Abteilungen 25—30, Schweren Feld-Haubitz-Abteilungen 1—4, Motor- Haubitz-Batterien 91-95, sämtliche Telephon-, Lmg.- Soldaten und Soldaten der Artillerie-Beobachtungskompagnien vom 16. November bis 12. Dezember, W Kloten. V Für die Gebirgsartillerie-Abteilungen 1—6 und Schweren Motor-Kanonen-Abteilungen 1—12 vom 16. November bis 12. Dezember, W Monte Ceneri. Offiziersschule. Für alle Artilleriegattungen der Feldarmee und der Festungsbesatzungen vom 3. August bis 14 November, W Thun und andere. « Schiesskurse. Haubitzen: I für Leutnants vom 20. Juli bis 1. August, W Andermatl, II für Hauptleute und Oberleutnants vom 5. bis 17. Januar, W Monte Ceneri. Schwere Motor-Kanonen: I für Leutnants vom 18. bis 30. Oktober, W Kloten; II für Hauptleute und Oberleutnants vom 19 bis 31. Januar, W Monte Ceneri. Wiederholungskurse. Schweres Artillerie-Regiment 1 (Auszug) (Manöver-W.-K.) vom 28. August bis 12. September: Stab, Schwere Feld-Haubitz-Abteilung 1 (Stab und Batterien 1, 2), Schwere Motor-Kanonen-Abteilung 1 (Stab und Batterien 1, 2), Schwere Motor-Kanonen- Abteilung 2 (Stab und Batterien 3, 4), K Freiburg. Schweres Artillerie-Regiment 2 (Auszug) (Brigade-W-K.) vom 25. September bis 10. Oktober: Stab, K Burgdorf. Schwere Feld-Haubitz-Abteilung 2 (Stab und Batterien 3, 4), K Lyss. Schwere Motor-Kanonen-Abteilung 3 (Stab und Batterien 5, 6), Schwere Motor-Kanonen-Abteilung 4 (Stab und Batterien 7, S), K Burgdorf. Schweres Artillerie-Regiment 3 (Auszug) (Detachements-W.-K.): Stab vom 1. bis 16. Mai, Schwere Feld-Haubitz-Abteilung 3 (Stab und Batterien 5, 6) vom 1. bis 16. Mai, K Sursee. Schwere Motor-Kanonen-Abteilung 5, Stab, nach persönlichem Aufgebot. Batterie 9 vom 16. bis 31. Oktober, K Sursee (zum Schweren Motor-Kanonen-Schiesskurs I). Batterie 10 vom 17. Januar bis 1. Februar, W Monte Ceneri (zum Schweren Motor-Kanonen-Schiesskurs II). Schwere Motor-Kanonen-Abteilung 6 (Stab und Batterien 11, 12) vom 1. bis 16. Mai, K Sursee. Schweres Artillerie-Regiment 4 (Auszug) (Detachements-W.-K.) vom 5. bis 20. Juni: Stab, Schwere Feld-HaubiU-Abteilung 4 (Stab und Batterien 7, 8), Schwere Motor-Kanonen-Abteilung 7 (Stab und Batterien 13, 14), Schwere Motor-Kanonen-Abteilung 8 (Stab und Batterien 15, 16), K Winterthur. Motorartillerie-Regiment 5 (Auszug) vom 9. bis 24. Oktober: Stab, Schwere Motor-Kanonen-Abteilung 9 (Stab und Batterien 17, 18), Motorartillerie- Abteilung 1 (Stab und Batterien 85, 91), K St-Mau- nee. Motor-Artillerie-Regiment 6 (Auszug), Stab, nach persönlichem Aufgebot. Schwere Motor-Kanonen- Abteilung 10, Stab, nach persönlichem Aufgebot. Batterie 19 vom 2. bis 17. Oktober, W Andermatt. Batterie 20 vom 28. Oktober bis 12. November, W St-Maurice. (Beide Batterien zur Artillerie-Offiziersschule.) Motor-Artillerie-Abteilung 2 (Stab und Batterien 86, 92) (Detachements-W.-K.) vom 25. September bis 10. Oktober, K Airolo. Motor-Artillerie- Abteilung 3, Stab, nach persönlichem Aufgebot. Batterie 87 vom 20. März bis 4. April, W Seewen- Schwyz (zur Kavallerie-, Radfahrer- und Motorfahrer-Rekrutenschule I). E-ftterie 93 vom 3. bis 18. Januar, W Monte Ceneri 'zum Haubitz-Schiesskurs II). Motor-Artillerie-Regiment 7 (Auszug) (Manöver- W.-K.) vom 11. bis 26. September: Stab, Schwere Motor-Kanonen-Abteilung 11 (Stab und Batterien 21, 22), Motor-Artillerie-Ahteilung 4 (Stab und Batterien 88, 94), W Winterthur. Motor-Artillerie-Regiment 8 (Auszug) (Brigade- W.-K.) vom 31. Juli bis 15. August: Stab, Schwere Motor-Kanonen-Abteilung 12 (Stab und Batterien 23, 24, 25), Motor-Artillerie-Abtoilung 5 (Stab und Batterien 89, 95). K Bellinzona. Wiederholungskurs durch Bundesgesetz vom 23. Dezember 1932 erlassen wurde): wer noch nicht 7 Wiederholungskurse tatsächlich geleistet hat; vom Jahrgang 1910: wer noch nicht 5 Wiederholungskurse tatsächlich geleistet hat; von den Jahrgängen 1911—1915: alle; von Jüngern Jahrgängen: wer die Fliegertruppe. Rekrutenschule im Jahre 1935 oder früher bestanden hat. Rekrufenschulen. Nicht einzurücken haben die Korporale, Gefreiten und Soldaten der aufgebotenen Jahrgänge, I. Für deutschsprechende Fliegerrekruten vom 16. März bis 30. Mai, W Dübendorf. die bereits 7 Wiederholungskurse tatsächlich geleistet haben. II. Für sämtliche französisch- und italienischsowie H der deutschsprechenden Fliegerrekruten vom 10. August bis 24. Oktober, W Dübendorf. 2. Bei der Kavallerie: a) alle Offiziere; Unteroffiziersschulen. b) die höhern Unteroffiziere und Wachtmeister, I. Vom 10. Februar bis 14. März; II. Vomdie nicht 9 Wiederholungskurse tatsächlich geleistet 6. Juli bis 8. August, W Dübendorf. Verzeichnis der Tlutevüchtskwise Motorwagentruppe (zu den leichten Truppen gehörend). Artillerie. Offiziersschule. Vom 6. Januar bis 18. April, W Dübendorf. Pilotenschule. I. Teil vom 20. April bis 30. Mai; II. Teil vom 22. Juni bis 31. Oktober, W Dübendorf. Beobachterschule. Vom 3. August bis 31. Oktober, W Dübendorf. Taktisch-technischer Kurs. * - Vom 10. bis 16. Mai, W- Dübendorf. Wiederholungskurse. Stab der Fliegertruppe vom 5. bis 20. Juni, K Dübendorf. Flieger-Kompagnie 12 vom 22. Juni bis 7. Juli; Jagd-Flieger-Kompagnie 17 vom 7. bis 22. Juli; Jagd-Flieger-Kompagnie 18 vom 22. Juli bis 6. August. W Paverne. Flieger-Abteilung 1, Stab, nach persönlichem Aufgebot. Flieger-Kompagnie 1 vom 6. bis 21. August; Flieger-Kompagnie 2 vom 21. August bis 5. September; Flieger-Kompagnie 3 vom 7. bis 22. September Ṗhotographenzug 1 (Auszug), nach persönlichem Aufgebot, W Payerne. Flieger-Abteilung 2 vom 5. bis 20. Juni: Stab; Flieger-Kompagnien 4, 5, 6; Photographenzug 2 (Auszug), K Frauenfeld. Flieger-Abteilung 3 vom 5. bis 20. Juni: Stab: Flieger-Komnagnien 7, 8, 9; Photögraphenzug 3 (Auszug), K Thun. Flieser-Abteilung 4 vom 5. bis 20. Juni: Stab; Flieger-Kompagnie 10; Jagd-Flieger-Kompagnien 13, 14; Photographenzug 4 (Auszug), K Luzern. Flieger-Abteilung 5 vom 5. bis 20. Juni: Stab; Flieger-Kompagnie 11; Jagd-Flieger-Kompagnien 15, 16; Photographenzug 5 (Auszug),- K Dübendorf. Wiederholungskurs für SpenaWienste und Nachdienstpflichtige vom-2. bis 17. November, W Dübendorf. Landwehr-Wiederholungskurse. Artillerie. Die W.-K.-pflichtigen LandwehrmannschafteriÜer Motor-Artillerie-Regimenter 5—8 bestehen ihren W.-K. mit den Auszugsbatterien: Schwere Feld- Haubitz-Park-Kompagnie 5 vom 4. bis .1,6. M$i; Schwere Feld-Haubitz-Park-Kompagnie 6 yomt.4. bis 16. Mai, K Sursee. .,, , -ü,i-. Fliegertruppe. " • .-•=' Pilotenkorps sowie Offiziere, Unteroffiziere %nd Mannschaften der Flugpark-Kompagnie .und'Wder Photographenzüge, nach persönlichem Aufgebot. Wiederholungskurse im Auszug. I. Den Wiederholungskursen-unmittelbar vorangehend finden bei allen Waffengattungen Kadervorkurse statt. Offiziere werden 48 Stunden, Unteroffiziere 24 Stunden vor der Mannschaft durch das «Aufgebotsplakat zu den Wiederholungskursen* auf ^den Korpssammelplatz zum Kadervorkurs einberufen. 1. Teilnehmer. a) Offiziere: Von den Truppeneinheiten: alle Offiziere mit Ausnahme der Aerzte, Pferdeärzte und Quartiermeister; von den Bataillons-, Abteilungs- und Dragoner-Regimentsstäben: alle Offiziere mit Ausnahme der Pferdeärzte und der F.eidprediger, von den Aerzten nur je einer, den'der Kurskommandant bestimmt, die Train- und "Säumeroffiziere der selbständigen Bataillone und Abteilungen nur am 2. Tag, sofern sie nicht am 1. Tag des Kadervorkurses zu gemeinschaftlicher Ausbildung unter Leitung eines Regiments-Trainoder Säumeroffiziers zusammengezogen werden können; von den Regimentsstäben der Infanterie und Artillerie: alle Offiziere mit Ausnahme der Parkoffiziere, der Aerzte, der Zahnärzte, der Pfeldeärzte und der Feldprediger; die Regimentsquartiermeister nur am zweiten Tag. . b) Unteroffiziere: Von allen Einheiten und Stäben bis zum Regiment ei.nschliesslich: sämtliche Unteroffiziere mit Ausnahme der Hufschmied- und- Feldpostunteroffiziere. c) Die Offiziere und Unteroffiziere der Motor- 1 wagentruppe sämtlicher Stäbe und Einheiten haben zum Kadervorkurs nur auf persönliche Marschbefehle hin einzurücken. Die bei der Fliegertruppe und den Funker-Kompagnien eingeteilten Motorfahrer-Unteroffiziere haben dagegen mit ihren Stäben und Einheiten-einzurücken. » ,, 2. Durchführung des Kurses: a) Die Kurse dauern bis zum Beginn des anschliessenden Wiederholungskurses, in den f die : Teilnehmer unmittelbar übertreten. b) Radfahrer-Offiziere und -Unteroffiziere rukken mit ihrem Dienstrad ein. c) Die Kurse finden unberitten statt. Die Kavallerie-, Artillerie- und Train-Unteroffiziere haben jedoch mit ihrem Bundespferd einzurücken. II. Es haben zu den Wiederholungskursen einzurücken (beachte Aenderungen auf Grund des Bundesgesetzes vom 28. September 1934 über Abänderung der Militärorganisation 1907): 1. Bei allen aufgebotenen Truppen des Auszuges- (mit Ausnahme der Kavallerie): a) alle Offiziere; b) die höheren Unteroffiziere und Wachtmeister, die noch nicht 11 Wiederholungskurse tatsächlich geleistet haben, Adjutant-Unteroffiziere, Feldweibel und Fouriere mit 10 Wiederholungskursen jedoch nur, wenn sie zum 11, Wiederholungskurs persönlich aufgeboten werden; c) die Korporale, Gefreiten und Soldaten wie folgt: von den Jahrgängen 1904—1909 (hievon ausgenommen sind nur die Korporale, Gefreiten und Soldaten der Jahrgänge 1904 und 1QO5, die bis Ende 1932 6 Wiederholungskurse geleistet hatten und denen der siebente im Jahre 1933 zu leistende AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 20. DEZEMBER 1935 — NT 102 haben; c) die Korporale, Gefreiten und Soldaten, die nicht 8 Wiederholungskurse tatsächlich geleistet haben. Für die bei der Kavallerie eingeteilten Offiziersordonnanzen, Infanterie-Büchsenmacher und das Sanitätspersonal gelten die Bestimmungen der Ziff. 1 hiervor. 3. Soldaten, die ihre Rekrutenschule im Jahre 1936 bestehen, haben zu den Wiederholungskursen 1936 nicht einzurücken. 4. Die Offiziere, Unteroffiziere, Gefreiten und Soldaten der Motorwagentruppe sämtlicher Stäbe und Einheiten haben zu den Wiederholungskursen nur auf persönliche Marschbefehle hin einzurücken. Die bei der Fliegertruppe und den Funker- Kompagnien eingeteilten Motorfahrer-Unteroffiziere, -Gefreiten und -Soldaten haben dagegen mit ihren Stäben und Einheiten einzurücken. Wiederholungskurse der Landwehr. I. Den Wiederholungskursen unmittelbar vorangehend finden bei allen Truppengattungen Kadervorkurse statt. Offiziere werden 48 Stunden, Unteroffiziere 24 Stunden vor der Mannschaft durch das Aufgebotsplakat auf den Korpssammelplatz einberufen (unberitten). 1. Teilnehmer. a) Offiziere: Von den Truppeneinheiten: alle Offiziere mit Ausnahme der Aerzte, Pferdeärzte und Quartiermeister; von den Bataillons- und Abteilungsstäben: alle Offiziere mit Ausnahme der Pferdeärzte und der Feldprediger; von den Aerzten nur je einer, den der Kurskommandant bestimmt; die Train- und Säumeroffiziere der selbständigen Bataillone und Abteilungen nur am 2. Tag, sofern sie nicht am 1. Tag des Kadervorkurses zu gemeinschaftlicher Ausbildung unter Leitung eines Regiments-Train- oder Säumeroffiziers zusammengezogen werdea können; von den Regimentsstäben der Infanterie: alle Offiziere mit Ausnahme der Aerzte, der Zahnärzte, der Pferdeärzte und der Feldprediger; die Regiments-Quartiermeister nur am 2. Tag. b) Unteroffiziere: Von allen Einheiten und Stäben bis zum Regiment einschliesslich: sämtliche Unteroffiziere mit Ausnahme der Hufschmied- und Feldpostunteroffiziere und der als überzählig vom Wiederholungskurs dispensierten Unteroffiziere. ,» c), Die Offiziere und Unteroffiziere der Motorwagentruppe sämtlicher Stäbe und Einheiten haben zum Kadervorkurs nur auf persönliche Marschbefehle hin einzurücken. Die bei der Fliegertruppe und den Funker-Kompagnien eingeteilten Motorfährer-Unteroffiziere haben dagegen mit ihren Stäben und Einheiten einzurücken. 2. Durchführung des Kurses. a) Die Kurse dauern bis zum Beginn des anschliessenden Wiederholungskurses, in den die Teilnehmer unmittelbar übertreten. b) Radfahrer-Offiziere und -Unteroffiziere rücken mit ihrem Dienstrad ein. II.* Es haben zu den Wiederholungskursen einzurücken: a) Alle Offiziere; b) alle höhern Unteroffiziere und die Wachtmeister, welche noch nicht 12 Wiederholungskurse tatsächlich geleistet haben; c) die Korporale, Gefreiten und Soldaten, die in der Landwehr noch keinen Wiederholungskurs - geleistet haben; Ueberzählige höhere Unteroffiziere und Wachtmeister sind zu dispensieren, sie können jedoch in einem andern Jahr zur Dienstleistung aufgeboten werden; d) die Dauer der Landwehr-Wiederholungskurse beträgt für die Artillerie und Fliegertruppe 16 Tage. Für alle andern Truppengattungen sowie die Park- Artillerie 13 Tage; e) bei den aus Auszug und Landwehr gemischten Einheiten haben die Offiziere, höhern Unteroffiziere und Wachtmeister der Landwehr nur auf persönliches Aufgebot einzurücken; f) die Offiziere, Unteroffiziere, Gefreiten und Soldaten der Motorwagentruppe sämtlicher Stäbe und Einheiten haben zu den Wiederholungskursen nur stuf persönliche Marschbefehle hin einzurücken. Die bei der Fliegertruppe und den Funker-Kompagnien eingeteilten Motorfahrer-Unteroffiziere, -Gefreiten und -Soldaten haben dagegen mit ihren Stäben und Einheiten einzurücken. III. Wo im Verzeichnis nichts anderes verfügt ist, finden bei allen Landwehrtruppen Detachements- Wiederholungskurse statt. Schweizerische Rundschau Höchstgeschwindigkeiten und was sie lehren. In seiner Antwort auf die Motion Nietlispach, die auf Wiedereinführung gewisser Höchstgeschwindigkeiten für Motorfahrzeuge, namentlich für Lastwagen hintendierte, hat der Vorsteher des Eidg. Justiz- und Polizeidepartementes, Herr Bundesrat Baumann, im vergangenen Frühjahr vor dem Nationalrat ausgeführt, es scheine fraglich, ob Geschwindigkeitsbeschränkungen die Zahl der Unfälle , zu vermindern • imstande wären. Auch zur Zeit des Konkordats habe es Unfälle gegeben und die Differenz zwischen damals und jetzt sei nicht allzugross. Mit einer starren Formel komme man nicht ans Ziel, das habe auch das Konkordat zur Gnüge dargetan. Bevor sich der Bundesrat auf diesen Weg begebe, wolle er alle andern Mittel ausschöpfen, welche ihm das Gesetz biete: Verbesserung der Verkehrskontrollen, strengere Anwendung der Bestimmungen über die Erteilung und den Entzug der Führerbewilligung, Erziehung aller Strassenbenützer auf breitester Basis usw. Wie klug unsere oberste Exekutivbehörde mit dieser Politik handelte, die nichts überstürzt, lassen die Erfahrungen der englischen Automobilisten mit dem Gesetz erkennen, welche die Fahrgeschwindigkeit bereits offenbaren sich drastisch die Unzulänglichkeiten und nachteiligen Folgen einer derartigen Lösung. Unter dem neuen Gesetz prasseln die Strafanzeigen und Verurteilungen. Die Strasse wird damit aber nicht sicherer. Wie sollte sie auch? Denn sicheres Fahren ist eine Angelegenheit des Urteilsvermögens, keinesfalls der Geschwindigkeit. Hätte es dafür noch eines Beweises bedurft, so erbringt ihn die Tatsache, dass auch jene Zonen, welche unter der Herrschaft der begrenzten Geschwindigkeit stehen, noch zahlreiche Unfälle verzeichnen, wiewohl dabei Verstösse gegen die 30-Meilen-Limite zu den Ausnahmen zählen. Schon jetzt zeitigt der Schritt, den die Regierung mit der Wiederaufrichtung der Geschwindigkeits-Beschränkungen unternahm, unerquickliche Folgen, die von Tag zu Tag deutlicher hervortreten. Zum ersten geht das gute Einvernehmen, das bisher zwischen den automobilistischen Kreisen und der Polizei bestand, in die Brüche, eine für englische Begriffe ganz ungewohnte Erscheinung. Durch das kameradschaftliche Vertrauensverhältnis, wie es sich während Generationen zwischen dem Publikum und den Hütern des Gesetzes herausgebildet, zieEt sich ein Riss, der zusehends tiefer wird. Zum andern leisten die «Segnungen> der Geschwindigkeitsbeschränkung einer unablässig steigenden Nervosität bei den Fahrern Vorschub. Viele, die Nervosität kaum dem Wort nach kennen, fahren in ständiger Angst, weil sie jerlen Augenblick gewärtigen müssen, in einer Polizeifalle hängen zu bleiben, zumal die Behörden keineswegs davor zurückgeschreckt sind, die Kontrollen durch verkleidete Polizeimänner ausüben zu lassen. Sie scheinen sich dabei nicht bewusst zu sein, dass sie mit ihrer Massnahme die Gefahren der Strasse vermehren, also das gerade Gegenteil dessen erreichen, was beabsichtigt war. Denn nervöse Fahrer bilden eine der stärksten Quellen der Unsicherheit und die «Geschwindigkeitsformel» züchtet ihrer immer neue heran. Als dritte Wirkung stellt sich eine Zunahme der Schnpilfahrerei, des unbekümmerten Dranflosrasens auf den freien Strecken heraus. Dass dabei Routiniers keine grössere Gefährdune des Verkehrs verursachen als sonst, liegt auf der Hand. Anders das-eücen verhält es sich mit dem durchschnittlichen Lenker, der es sich zur Gewohnheit macht, alle Gebotene Rücksicht walten zu lassen. Hat er endlich das erlösende Zeichen hinter sich, welches ihm •'ns Tempo freiTibt, dann kann er allzuhäufig der Versuchung nicht widerstehen, aufs Gaspedal zu drü"kpn und mit Vphemenz aufzudrehen. Es ist e'ner der kapitalen FeMer des englischen Gesetzes, dass man hei dessen Erlass einen psychologischen Faktor in Rechnung zu stallen urterliess: auf jenen Strassen, die keiner Geschwindigkeitsbeschränkung unterliegen, fährt eben maneher'weit' schneller und weit rücksichtsloser, als es im Hinblink auf seine körperlichen und geistigen Eigenschaften und ebenso auf die Stärke, Grosse und die Konstruktion seines Waeens zu verantworten wäre. Diese bedenklichen Folgen hat das Gesetz auf dem Gewissen. Es anerkennt keinen Unterschied zwischen Fahrer und Fahrer, Wagen und Wagen, sondern schlägt alles über eiien Leist, muss sich also genau den Vorwurf gefallen lassen, den man bei uns ge?en das Konkordat erhob und der den Bundesrat davon abgehalten hat, dem Ruf nach Höchstgeschwindigkeiten Gehör zu schenken. Das Beispiel Englands deckt einmal mehr die Untauglichkeit dieses Mittels im Kampf gegen den Verkehrsunfall auf. Es erhärtet die These, welche da behauptet, dass diesem Krebsübel unserer Zeit nicht mit dem «Schema F» beizukommen sei. . Wohl aber hat uns der vom Chef des Eidg. Justiz- und Polizei-Departements vorgezeichnete Weg, dessen Marksteine systematische Verkehrserziehung und straffere Handhabung der-im Motorfahrzeuggesetz verankerten vorbeugenden Massnahmen bilden, bereits um ein Stück vorwärts gebracht. Zugegeben, es nimmt sich noch bescheiden aus. Was< aber mehr ins Gewicht fällt: es zeigt, dass ein Anfang gemacht ist und bestärkt uns in der Hoffnung,, wir bewegen uns damit auf der richtigen Fährte.' Aus der offiziellen Statistik der Strassenverkehrs- Unfälle in der Schweiz erhellt nämlich, dass während des ersten Halbjahres 1935 die Entwicklung, verglichen mit 1934, einen nicht ungünstigen Verlauf genommen hat. Sowohl die Zahl der Unfälle als auch der dabei verletzten Personen ist im Rückgang begriffen. Man wird daher mit der Vermutung, welche diese erfreuliche Wendung der Dinge dem methodischen Vorgehen unserer Benörden im Gebiet der Verkehrserziehung, der Verke^hrskontrollen etc. zuschreibt, wohl kaum daneben treffen. Wirkt sie nicht als Ermutigung, in dieser Richtung weiter zu schreiten? -r. Automobilwarft Neugrundung. Garage Rue de l'Hötel de Ville, S. A., La Chauxde-Fonds. Unter dieser Firma wurde eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von Fr. 100.000 gegründet. Zweck der Unternehmung ist der Betrieb einer Garage und Reparaturwerkstätte. Einziger Verwaltungsrat ist Alice Liechti geb. Müller. Domizil: Rue de l'Hötel de ville. Firmenänderung. Willi Gempeler, Garage, Bethlehem-Bern. Inhaber der Firma ist Willi Gempeler in Bern. Er übernimmt Aktiven und Passiven der frühern Kollektivgesellschaft Gempeler & Nencki, welche sich aufgelöst hat und nach durchgeführter Liquidation erloschen ist. Gutfmann, Grand Garage, La Chaux-de-Fonds. Inhaber der Firma ist Jean Albert Guttmann. Die Firma übernimmt Aktiven und Passiven der frühern Kollektivgesellschaft Guttmann & Cacon, welche aufgelöst wurde und erloschen ist. Domizil: Rue de la Serre. Kapitaländerung. Garage de la Rue de Berne, S. A., Genf. Diese Aktiengesellschaft hat ihr bisheriges Kapital von Fr. 8000. — durch die Ausgabe von 6 Aktien von Fr. 1000 — auf Fr. H.OOO.— erhöht. J. E. Moret ist aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden und seine Unterschrift erloschen. Dem V.-R. gehören an: ^E. Jacot als Präsident und J L. Veillon als Sekretär. Die beiden zeichnen kollektiv. Personelles. Mercedes - Benz - Automobil - A.-G., Zürich. G. Wirth ist infolge Tod aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden. Neu wurde in den V.-R. Dr. Roman Abt, Rechtsanwalt in Wohlen, gewählt. Er führt Kollektivunterschrift. Automobilverkaufs-AG., Zürich. J. A. Heintz ist aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden und dessen innerhalb bewohnter Zonen auf 30 Meilen p. St. Unterschrift erloschen. Der bisherige Prokurist E. festsetzt. Kaum ein Jahr ist seit der Inkraftsetzung Campolongo wurde als einziger Verwaltungsrat gewählt und führt nunmehr dieser stark umstrittenen Vorschrift verstrichen und Einzelunterschrift.

N" 102 — FREITAG, 20. DEZEMBER 1935 T. C. S. Autosektion St. Gallen-Appenzell Wir sind in der Lage, nnsern Mitgliedern eine erfreuliche Weihnachtsbotschaft zur Kenntnis zu bringen. Den gemeinsamen Bemühungen der st. gallischen Verkehrsverbände ist es zu verdanken, dass , der "Regierungsrat nun beschlossen hat, die Ver- Xehrssteuer für Motorfahrzeuge nicht mehr nach Quartalen, sondern erst vom Beginn desjenigen Monats an, in welchem der Fahrzeugausweis erteilt wird, zu berechnen. Wird der Fahrzeugausweis vor Ende Mai ausgestellt, so kann die Steuer in zwei Haten bezahlt werden. Bei Rückzug des Fahrzeuges aus dam Verkehr wird die Steuer für die nicht angebrochenen Monate gegen Verrechnung einer Gebühr von 5% zurückvergütet. Fz. A. C. S. SEKTION AARGAU. Unzulässige Geschwindigkeitsbeschränkung Bahnhofstrasse Aarau. Auf Antrag des Gemeinderates von Aarau hat der Regierungsrat vor einiger Zeit für die BahnHofstrasse Aarau eine Beschränkung der Geschwindigkeit auf 40 km verfügt. Das Bestreben der Behörden, durch präventive Massnahmen zur Verhütung von Verkehrsunfällen beizutragen, verdient die Anerkennung jedes Automobilisten. Das hier vom Regie- Timgsrat gewählte Mittel muss jedoch grundsätzlich bekämpft werden, indem es geeignet ist, die zur Zeit des Konkordates bestehenden unerfreulichen Zustände in Form von Bussenfallen wieder aufleben zu lassen. Zudem ist eine solche Verfügung nach Art. 3, Abs. 2, MFG, gesetzeswidrig, inflem die Kantons für Durchgangsstrassen keine dauernden Beschränkungen anordnen dürfen. Wenn auch der Bundesrat bis heute unterlassen hat, die «Durchgangsstrassen» zu bezeichnen, so kann die Bahnhofstrasse Aarau nach ihrer Verkehrsbedeutung nur in diese Kategorie eingereiht werden. Der Bundesrat hat denn auch vor kurzem eine ähnliche Verfügung in Liestal aufgehoben und dab